1. Teil

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    Re: 1. Teil

    mirjam - 08.08.2007, 22:53

    1. Teil
    Nenja schlug die Augen auf. Mti einem Blick auf den Wecker stellt sie fest, dass es erst 8 Uhr war. Ächzend wälzt sie sich aus dem Bett und tritt ans Fenster. Der Rollladen knirscht als sie ihn hochzieht. Draußen fallen dicke Flocken Schnee. Seufzend sucht sich Nenja eine Jeans und einen Rollkragenpulli raus und zieht sich an. Leise öffnet sie die Tür und schleicht die Treppe runter und in die Küche. Alle schlafen noch, also deckt Nenja schonmal den Tisch und setzt den Tee auf. Für die Katze mischt sie Wasser mit etwas Milch und bringt das Schälchen vor die Tür. " Der Schnee liegt schon ganz schön hoch. Bis die anderen aufsteht, kann ich ja schon mal den Weg freischippen.", beshcließt Nenja und holt Jacke, Schal udn Handschuhe. Mit der Schneeschippe bewaffnet macht sich Nenja daran den Weg freizuschaufeln. Als sie die Hälfte des Weges freigeschaufelt hat, hört sie ,von nicht weit entfernt, einen Tierschrei. So schnell es geht stampft Nenja durch den Schnee, ein Stück die Straße hoch um zu sehen woher der Schrei kam. Da sah sie, wie ein Fohlen auf sie zu galoppierte. Es war ein kleines,goldbraunes Fohlen und seine Mutter war nicht zu sehen. Doch da sah sie, warum dass Fohlen so schrie. Es schrie nicht nach seiner Mutter, nein hinter ihm flog ein riesiger Seeadler. Er war größer wie ein gewöhnlicher Seeadler und hackte nach dem Fohlen. Schnell hebt Nenja die Schneeschippe und schlägt nach dem Vogel, bis sie ihn vertreiben kann.
    Als sie sich umdrhet, ist das Fohlen verschwunden. " Merkwürdig, so weit kann es noch garnicht gelaufen sein und das Verhalten des Adlers... Welcher Adler jagt Fohlen?"
    Doch am Frühstückstisch, mit dem leckeren Toast und warmen Tee rückte kam sie auf andere Gedanken und Nenja dachte kaum noch an den Vorfall. Die nächsten Wochen war das Wetter so schlecht, dass Nenja und ihre Familie kaum vor die Tür konnten. Der Schnee fiel immer weiter und der Wind fegte über die Dächer des Dorfes.



    Re: 1. Teil

    mirjam - 09.08.2007, 10:02

    2. Versuch
    Nenja schlug die Augen auf. Das Rauschen des Windes hatte sie geweckt. Seufzend wälzte sie sich aus dem Bett, trat zum Fenster und zog die Rolläden hoch. Draußen fegte der Wind und ließ das Dünengras wie Wellen erscheinen. Nenja zog sich eine Jeans und einen Rollkragenpulli an und trat leise die Treppe runter. In der Küche war es kalt. Nenja zog auch hier die Rollläden hoch, setzte die Teekanne auf den Herd und deckte den Tisch. Mit einem Blick auf die Küchenuhr stellte sie fest, dass es erst 8 Uhr war. "Oh erst 8 Uhr, da dauert es ja noch ewig bis die anderen aufwachen.", und so beschloss Nenja schonmal zu den Pferden zu gehen. Schnell schlüpfte sie in ihre Reitstiefel und zog sich eine Regenjacke über. Vor der Hautür schlug ihr ein trockener Wind entgegen, sodass sie nur langsam vorwärts kam. Am Stall angekommen, schloss Nenja schnell die Türen. Ohne den Wind war es auf einmal ziemlich still. "Hallo ihr süßen!", begrüßte Nenja die beiden Isis und holte schon mal die Halfter. Dann führte sie die Beiden aus der Box und band sie in der Stallgasse an. Mit einer Mistgabel bewaffnet machte sie sich ans Ausmisten. Als sie fertig war, fegte sie noch die Stallgasse und machte sich auf den Weg zurück zum Haus.Am Küchentisch saß bereits der Rest der Familie, Nenjas Vater und Mutter und ihr kleiner Bruder Nóel. Es duftete herrlich nach Toast und Spiegeleiern.
    Nach dem Frühstück half Nenja ihrer Mutter das Geschirr abzuwaschen.
    "Schau Nenja da kommt Charlotta! Lass den Teller und geh raus! Sei aber zum Essen wieder zurück!", sagte ihre Mutter und nahm ihr das Geschirtuch ab. Nenja riss die Tür auf und rief ihrer Freundin zu : "Hi Charlotta! Binde Glanna schnell im Stall an!". Schnell tauschte sie ihre Jeans gegen ihre Reithose und rannte zurück in den Stall. "Hi Nenja!", die Mädchen umarmten sich zur Begrüßung und Charlotta erzählte Nenja die neusten Neuigkeiten, während Nenja ihre Stute Mána putzte und sattelte. Die Mädchen stiegen auf und ritten aus dem Hof auf die Steinstraße. Etwas weiter auf den Feldwegen beschleunigten sie ihre Pferde. "Hey warte mal! Da hinten liegt etwas!"rief Nenja und zügelte Mána. "Hier, halte mal!". Nenja schwang sich vom Pferd und gab Charlotta die Zügel in die Hand. Schnell kletterte Nenja über den Holzzaun der Weide, die am Feldweg anlag, und rannte über die Wiese. Am anderen Ende war die Weide mit Maschendrahtzaun abgegrenzt und dort a Boden lag ein kleines Fohlen. "Oh, wer bist du denn, mein kleiner?",vorsichtig näherte sich Nenja dem kleinen, goldbraunen Hengst und sah, dass er sich mit dem Huf im Zaun verhedert hatte. Vorsichtig löste Nenja den Draht. "Der Schnitt ist nicht tief, aber den müsste jemand desinfizieren!", beruhigent streichelte Nenja die feinen Nüstern, doch als der Huf frei war, stand es auf und galoppierte davon. Da es sinnlos war ihm zu folgen rannte Nenja zurück zu ihrer Freundin und kletterte auf ihr Pferd. "Komm wir reiten zurück, ich hab mich getäuscht, dahinten war nichts!", ruft Nenja Charlotta zu. Sie wusste auch nicht wieso sie ihrer Freundin davon nicht erzählte, aber sie spürte, dass es besser so war. So dachte sie nicht mehr an das Fohlen, als sie ihr Pferd zurück in seine Box brachte.
    Abends saß Nenja mit ihrer Familie im Wohnzimmer und sah fern. Der Wind draußen nahm immer mehr zu und entwickelte sich zu einem starken Sturm. „Ich befürchte, dass wir die nächsten Tage nicht vor die Tür können. In den Nachrichten hieß es, der Sturm wird anhalten. Gut dass ich heut Nachmittag schon alles gesichert habe.“, meinte Nenjas Vater, als er aus dem Fenster blickte. Und Tatsächlich. Die nächsten Tage tobte der Sturm, doch zum Glück hatten sie noch Licht und der Fernseher ging auch, was vor allem Nenja und Nóel freute.



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    1. Teil - gepostet von mirjam am Mittwoch 08.08.2007



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