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Alle Beiträge und Antworten zu "Filme und Filmkritiken"
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 21.11.2010, 14:27Filme und Filmkritiken
Film ist eine der kontemporären Ausdrucksformen.
Bis jetzt gab es nur 2 Threads, die sich damit beschäftigen, orientiert an den Schwerpunkten dieses Forums:
Umsetzungen von Videospielen und Umsetzungen von Comics.
Aber es gibt keinen Grund, nicht alle Filme zu berücksichtigen. Daher dieser Thread, in der jedeR seine/ihre Meinung zu allen (un)möglichen Filmen abgeben kann. Aus forumshistorischen Gründen ist ein gewisser Überhang von Filmen gegeben, die mit den sonstigen Themen korrellieren.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 27.04.2011, 08:39Filmkritiken (die nicht in andere Threads passen)
Prof Layton and the Eternal Diva
Prof Layton ist eine Spielreihe von Rätselspielen. Und zwischen den einzelnen Teilen haben sie halt einmal einen Zeichentrickfilm statt eines Spiels reingetan. Der Zeichentrickfilm ist auch sehr ähnlich wie die Spiele inklusive Rästel (allerdings nur ein paar, in den Spielen sind's ja jeweils über 100).
Der Film war kommerziell ein ziemlicher Erfolg und ist auch auf Gegenliebe bei den Kritikern gestoßen.
Er passt sich zwar wirklich gut in die Spiele ein, aber ich fand ihn trotzdem storymäßig ziemlich mau, um nicht zu sagen dass die Story eher eigenartig war, wobei wahrscheinlich typisch für diese Art von japanischen Zeichentrickfilmen. Die Story war auch so wie in den Spielen, aber in den Spielen ist die (tw eher verquere) Story nur ein Vehikel, damit man von Rätsel zu Rätsel kommt.
Ich bleibe bei den Spielen und pfeife auf allfällige Sequels.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 27.04.2011, 08:43
The Last Starfighter
Der passt nur fast in den Videospielverfilmungen-Thread, als es um ein Videospiel (genauer: einen Automaten) geht, der mit dem Film herauskommen hätte sollen, ist er dann aber nicht. (Erst Jahre später gab's das Spiel, und 2007 ein Fanprojekt).
Die Hookline ist, wovon jeder Spieler träumt: Das Spiel wird Wirklichkeit und er Teil davon.
Ein Automat ist nämlich lediglich ein Testgerät von Außerdirdischen, ob der Spieler geeignet ist, in den richtigen Starfightern die Bösen zu bekämpfen.
Der Film ist dahingehend bemerkenswert, als er erstens wie gesagt eine Videospielverfilmung iwS ohne Videospiel ist, und gemeinsam mit Tron der erste Film, der in größerem Umfang computergenerierte Szenen verwendet.
Der Protagonist ist also im All und bekämpft die Bösen, während auf der Erde ein Roboter seine Rolle wahrnimmt, damit die Bösen nicht Verdacht schöpfen. Und die Szenen des Roboters, der unbeholfen mit der Freundin des Protagonisten rumhängt, waren beim Testpublikum so beliebt, dass sie noch mehr Szenen nachgedreht haben.
Sonst ist er ein Coming-of-Age, SciFi Film ohne große Überraschungen.
Zu erwähnen ist noch, dass der Komponist offensichtlich ein Fan von John Williams - das Star Wars Thema hat hier klar inspiriert.
Und das Auto des Recruiters hat eine Nebenrolle in Back to the Future II.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 27.04.2011, 08:46
Casshan/Casshern
Ich weiß nicht, ob das ursprünglich ein Anime oder ein Manga war.
Also in diesen statt in den anderen Thread damit.
Das Gute:
Interessante Visuals
Mal was anderes
Das Schlechte:
Unschlüssige Handlung (um nicht zu sagen: teilweise völlig schwachsinnig)
viel zu lang
Trivia:
Casshan (Englisch: Casshern) hat ja eigentlich diesen coolen Samuraihelm, im Film haben sie drauf verzichtet. Allerdings sieht man ihn irgendwann herumliegen, und er geht dann kaputt.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 27.04.2011, 09:02
Tron
Ein Programmierer - in den 1980ern waren Geeks offensichtlich noch cool - will nachweisen, dass seine Idee geklaut wurde und endet im Computer als Programm. Dort stellen sich die diversen Programme wie Personen dar, die auch noch unterdrückt werden.
Der Film war einer der (wenn nicht der erste) ersten, die Computeranimation in relevanten Umfang nutzten, und hat daher auch einen ganz eigenen visuellen Stil. Und auch nach ~30 Jahren ist er visuell immer noch ansprechend.
Die Story ist technisch, logisch usw an den Haaren herbeigezogen, aber sie funktioniert.
Was soll ich noch sagen, es ist ein Kultfilm, der diesen Status wirklich verdient hat.
Tron: Legacy
Die Forsetzung zum ersten Teil.
Es gibt eine neue Computerdiktatur, und der Sohn der Hauptfigur aus dem ersten Teil findet sich im Computer wieder.
Visuell setzt der Film den ersten Teil wirklich extrem gut fort, er bringt das ganze auf den heutigen State of the Art, ohne den Wurzeln untreu zu werden.
Die Story grenzt teilweise an ein Remake: User von außen landet für ihn unerwartet im Computer undt stellt sich mit nativen Helfern gegen den Diktatur. Ein paar Lücken zum ersten Teil werden dabei nicht
Davon abgesehen, Dialoge, Stil, Dramaturgie sind halt so, wie man um 2010 Filme macht (Tron war diesbezüglich wohl so, wie man das um 1980 gemacht hat). Einen Jedi- Einfluss - sowohl vom Stil als auch von der Ideologie und dem Choosen One, Superpowers gibt's auch. Passt nicht so ganz dazu.
Für meinen Geschmack etwas zu viel Jedi und Deus ex machina. Achja, ohne open end geht's auch nicht.
Alles in allem eine gute Fortsetzung, aber an das Original reicht es nicht heran.
Re: Filme und Filmkritiken
harald - 03.05.2011, 19:29
Ich find, dass Tron Legacy von der Animation im 3D Bereich schon an den Vorgänger heranreicht und auch neue Maßstäbe setzt. Das war einer der wenigen Filme, wo bei mir richtig gutes 3D Feeling aufkam.
Die Geschichte ist da dann doch eher etwas nebensächlich, aber durchaus auch sehenswert.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 25.07.2011, 07:29
Darkman
Sam Raimi konnte um 1990 herum weder die Rechte für The Shadow noch für Batman bekommen, deswegen hat er kurzerhand seinen eigenen Superhelden erschaffen.
Westlake ist ein Wissenschaftler, der an synthetischer Haut forscht. Seine Freundin stolpert über einen größeren Korruptionsskandal, deswegen wird sein Labor verwüstet und er wird entstellt. Durch einen etwas unschlüssigen medizinischen Vorgang bekommt er Superkräfte und nimmt brutal Rache. (Er ist so eine Art entstellte Mischung aus Chameleon und Schmalspur- Hulk)
Das Gute:
Interessante Idee
fängt gut an
Das Schlechte:
ab ca der Mitte wird es unschlüssig, und der Finalkampf ist total undurchdacht.
Trivia: Sam Raimi machte den Film, daher spielen sein Bruder Ted und Bruce Campbell in einer Mini-Rolle mit - ebenso wie in den 3 Spiderman- Filmen, die er gemacht hat. Es gab 2 direct-to-video Sequels, jeweils ohne Liam Neeson. Angeblich darf Sam Raimi einen Shadow- Film machen.
Der Film soll ein Kultfilm sein, wieso erschließt sich mir nicht ganz.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 29.07.2011, 07:40
The Shadow (1994)
The Shadow, ursprünglich eine Radiosendung (ein Jahr lang mit Orson Welles), später ein Pulp Magazin (sowas wie Jerry Cotton halt) und dann alles mögliche wie Comics usw, ist - wenn man Wiki glaubt, und das tun wir doch alle - der Großvater von allen anderen Masked Vigilantes, wie insbesondere Batman und The Green Hornet. (Der Urgroßvater ist meiner Meinung nach immer noch Zorro)
Unter anderem 1994 gab es einen Film mit Alec Baldwin.
Das Gute:
keine besonderen Tiefpunkte
(der Zeit entsprechend) gute Special Effects
stellenweise gut durchdacht
Das Schlechte:
keine besonderen Höhen
stellenweise unschlüssig
Jim Curry bleibt unter seiner sonstigen Leistung
Endkampf enttäuschend
Trivia:
Der Radio- Shadow und der Pulp-Shadow haben etwas andere Fähigkeiten. Im Film hat er die Fähigkeiten von beiden.
Die Unsichtbarkeit des Shadow war übrigens eine Notwendigkeit :"Time constraints of 1930s radio made it difficult to explain to listeners where The Shadow was hiding and how he was remaining concealed. Thus, the character was given the power to escape human sight."
Darkwing Duck ist vom Design her und auch sonst sehr vom Shadow inspiriert.
Der Film soll zwar auch, wie The Phantom, Darkman, The Rocketeer und andere Verfilmungen solcher Pulp- Heroes ebenso ein Kult-Classic sein, mir ist auch hier nicht erkennbar, wieso.
Der Film ist auch total gefloppt, sogar ein SNES Spiel, obwohl schon fertig, wurde gecancelt.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 29.05.2012, 19:13
Defendor
Ein Film mit Woody Harrelson, wo dieser einen etwas unterdurchschnittlich intelligenten Kerl spielt, der aufgrund eines Missverständnisses glaubt, ein Schurke namens Captain Industry hätte seine Mutter auf auf dem Gewissen.
Also wird selbst ein improvisierter Amateur-Superheld.
Ich muss sagen, der war überraschend gut.
Super
Ähnliches Thema. Einem Koch wird von einem lokalen Gangster die (drogenabhängige) Frau ausgespannt. Also wird auch er ein Superheld. Zusätzlich hat er noch - eher schwachsinnige - Visionen einer göttlichen Sendung. Eher zufällig gerät er dann an einen psychopathischen weiblichen Sidekick, die gerne Leute abmurkst, was sie dann auch gelegentlich blutigst tut.
Überhaupt ist der Film voller grauslicher und überzogener Gewaltdarstellungen, zB schlägt er einem Kerl, der sich vorgedrängt hat mit einem großen Schraubenschlüssel den Schädel entzwei, erschießt einen Kerl, dem gerade die Arme weggesprengt werden und der um sein Leben bettelt etc etc.
Die Hauptrolle spielt Rainn Wilson, der die Rolle doch nicht viel anders als "Dwight K. Schrute" anlegt (und die Rolle auch am Set von The Office bekommen hat). In anderen Rollen Liv Tyler (Ehefrau), Ellen Page (Psycho-Sidekick), Kevin Bacon (Drogendealer) und Nathan Fillion als Holy Avenger, einem den Satan bekämpfenden Helden aus einem Kirchenprogramm (das ist noch das beste am Film).
Mir hat der überhaupt nicht gefallen, und er war auch sehr enttäuschend, grauslich, brutal und unwitzig.
Aber was er recht gut zeigt, ist, was passieren würde, wenn Amateure (die auch nicht ganz mental stabil sind), sich plötzlich einbilden, echte und geglaubte Kriminelle bekämpfen zu müssen - vor allem in einem Land, wo Waffen leicht erhältlich sind.
Re: Filme und Filmkritiken
dejost - 20.10.2013, 15:36
The Lone Ranger(2013)
Disney, Bruckheimer und Johnny Depp.
Der Film ist in der Kritik durchgefallen, meiner Meinung nach völlig zu recht:
Die Story ist einerseits relativ unoriginell, dann aber in großen Strecken dafür unschlüssig (um nicht zu sagen: dämlich). Die Actionszenen sind völlig überzogen und teilweise ebenso unsinnig, von dem, was lustig sein soll, gibt es zuviel und es ist zu wenig lustig. Ich kenne zwar das Orignal nicht (war ursprünglich eine Radiosendung), aber es wird dem kaum gerecht.[/b]
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