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Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 26.04.2011, 18:17GWD Minden / TUSEM Essen
Lokalsport
Schaumburger Zeitung
GWD-Endspurt mit drei Heimspielen
Handball (kn). Mit drei Heimspielen in Folge gegen Füchse Berlin II (heute 19.30 Uhr), Tusem Essen (Sonntag, 17.00 Uhr) und VfL Potsdam (14. Mai) will sich Zweitligist GWD Minden für die anstehende Bundesliga-Relegationsrunde einspielen.
„Das Duell gegen die Füchse-Reserve ist ein reines Pflichtspiel. Auch die beiden weiteren Heimaufgaben müssen bei allem Respekt vor den Gegnern gelöst werden“, nimmt Horst Bredemeier kein Blatt vor den Mund. Der GWD-Manager erwartet von seinem Team volle Konzentration beim wichtigen Saisonfinale.
Nach dem aktuellen Stand der Dinge stehen den Mindenern nicht nur die vier noch offenen Begegnungen der 2. Liga Nord bevor, sondern mindestens noch zwei weitere (wenn nicht gar vier) Spiele in der Relegation zur 1. Liga. Der 13. Mai ist aus Sicht der Mindener ein wichtiger Termin. Dann kommt es in der 1. Bundesliga zum Kellerduell zwischen DHC Rheinland und HSG Ahlen-Hamm. Gelingt den Gastgebern ein Sieg und bleiben die Schützlinge von Trainer Kai Wandschneider 16. der 1. Liga, dann wäre das ein Glücksfall für den Gewinner der Relegation zwischen den Tabellenzweiten der 2. Liga Nord und Süd. „Der DHC Rheinland wäre dann laut Beschluss der HBL-Lizenzierungskommission wirtschaftlicher Absteiger. In diesem Fall würden die beiden Entscheidungsspiele der Zweitliga-Zweiten zur Feststellung des Aufsteigers reichen“, stellte GWD Mindens Manager Horst Bredemeier gestern klar. Derzeit gibt es einen Dreikampf zwischen DHC Rheinland (12:46 Punkte), TSG Friesenheim (11:45) und HSG Ahlen-Hamm (11:47) um diesen 16. Platz.
Im heutigen Duell gegen den Tabellenvorletzten Füchse Berlin wird Trainer Ulf Schefvert wahrscheinlich auf den Einsatz von Jans Helmdach verzichten. „Seine Verletzung ist schlimmer als die von Dalibor Doder. Janis muss sich derzeit täglich in Behandlung begeben“, berichtet Schefvert. Bei Doder sieht der GWD-Coach dagegen gute Chancen auf einen Einsatz. „Ich hoffe, dass wir an die gute Vorstellung von Bad Schwartau anknüpfen können. Diese Energie müssen wir in die weiteren Begegnungen mitnehmen“, fordert der 54-jährige Trainer für das Saisonfinale zudem „noch mehr Genauigkeit beim letzten Pass. Da müssen wir uns noch mehr konzentrieren“, so Schefvert.
Beim Gegner Füchse Berlin II weiß man nicht recht, ob das Team von Trainer Alexander Haase in bester Besetzung auflaufen kann. „Berlins Bundesliga-Mannschaft spielt fast zeitgleich in Friesenheim. Da müssen wir abwarten, ob sie den einen oder anderen ihrer Zweitliga-Talente mitnehmen“, erklärt Horst Bredemeier.
In der Hinrunde gelang GWD Minden in einem torreichen Spiel ein 40:35-Erfolg bei den „Jungfüchsen“. Seinerzeit glich die Partie eher einem
Freundschaftsspiel.
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 29.04.2011, 18:42
Lokalsport
Gegen Tusem ist Vorsicht geboten
Handball (mt). Am Sonntag um 17 Uhr ist Vorsicht geboten. Handball-Zweitligist GWD Minden trifft in seinem vorletzten Saisonheimspiel auf einen absoluten Angstgegner: Tusem Essen versalzte den Mindenern in der Vergangenheit mehr als einmal die Suppe.
„Das Hinspiel haben wir mit 27:37 verloren. Nach der Pause, in der es 16:13 für Essen stand, haben wir noch einmal sieben Tore abgegeben. So etwas bleibt in Erinnerung und darf nicht noch einmal vorkommen“, erinnert sich GWD-Trainer Ulf Schefvert nur ungern an die blamable Mindener Vorstellung in der Hinrunde.
„Aber zum Glück hat man immer eine zweite Chance. Natürlich wollen wir am Sonntag Revanche nehmen. Eine bessere Motivation gibt es für die Spieler doch nicht“, appelliert der Schwede an die Ehre seiner Spieler.
Zudem wäre ein Heimsieg über den Tusem Essen gleichbedeutend mit der Zementierung von Platz zwei und der damit verbundenen Qualifikation für die Bundesliga-Aufstiegsrunde am 28. Mai und 4. Juni gegen den Südzweiten.
Personell sieht es bei den Mindenern ähnlich aus wie am Mittwoch vor dem jüngsten Heimspiel gegen die Füchse Berlin II (37:28).
„Dalibor Doder bestreitet aufgrund seiner Verletzung nur ein reduziertes Trainingsprogramm mit lockeren Übungen. Aber er kann spielen“, berichtet Ulf Schefvert.
Ein großes Fragezeichen steht dagegen hinter Janis Helmdach. Der Youngster war in Bad Schwartau erneut im Rippenbereich gefoult worden und musste sich daraufhin täglich vom Physiotherapeuten behandeln lassen.
Deutlich verbessern müssen sich die Mindener am Sonntag in ihrem Defensivbereich. „Da fehlte es uns gegen die Füchse II an der nötigen Kommunikation“, vermisste Coach Schefvert klare Ansagen und eine klare Zuordnung.
Ähnliche Nachlässigkeiten wird man sich gegen den Angstgegner aus Essen nicht leisten können. „Tusem hat sehr gut bei seinem 31:28-Heimsieg über VfL Eintracht Hildesheim ausgesehen. Wir bekommen sie in einer Phase serviert, in der sie an ihrem oberen Leistungslimit spielen“, hat Schefvert seine Spieler gewarnt.
Besonders motiviert werden am Sonntag Aljoscha Schmidt und Evars Klesniks sein. Beide machten als Spieler in Essen auf sich aufmerksam und wechselten kurz nacheinander zu GWD Minden. Linksaußen Aljoscha Schmidt liefert sich zudem ein internes Torjägerduell mit seinem Spielmacher Dalibor Doder. Derzeit liegt Doder mit 174 Toren nur noch hauchdünn vor Schmidt (171 Saisontore).
Nach der Essen-Partie haben die Mindener aufgrund des Final-Four-Wochenendes zwei Wochen Pause bis zu ihrem letzten Saisonheimspiel gegen VfL Potsdam (14. Mai).
Schaumburger Zeitung
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 29.04.2011, 18:45
VorderGRÜNdig: GWD - TUSEM Essen
Noch vier Spieltage stehen in der 2 Handball-Bundesliga auf dem Plan und es ist Zeit für die ersten Entscheidungen. Mit einem Sieg am Wochenende kann GWD Minden sich endgültig Platz zwei und damit die Teilnahme an den Relegationsspielen sichern. Gegner in der KAMPA-Halle ist allerdings TUSEM Essen, bei dem man im Hinspiel gehörig unter die Räder kam.
„Bei sieben Punkten Vorsprung und noch drei ausstehenden Spielen wäre uns der zweite Platz nicht mehr zu nehmen", rechnet GWD-Trainer Ulf Schefvert vor. Doch neben diesem rein rationellen Aspekt ist das Spiel gegen den Ex-Bundesligisten für den Schweden auch so etwas wie eine Frage der Ehre. 27:37 unterlagen die Grün-Weißen vor dem Jahreswechsel in Essen und natürlich möchte man sich am Sonntag für die vielleicht schlechteste Saisonleistung rehabilitieren. Ursache für die herbe Niederlage in der Sporthalle „Am Hallo" waren die bekannten grün-weißen Baustellen: Abstimmungsprobleme in der Deckung und das Auslassen von klaren Torchancen haben das GWD-Team seinerzeit um Kopf und Kragen gebracht. „Diese Scharte wollen wir unbedingt auswetzen. Außerdem wäre es wichtig, mit einem positiven Schwung in die Relegationsspiele zu gehen", hofft Ulf Schefvert, dass sich sein Team am Maifeiertag von einer besseren Seite zeigt.
Wesentlich gelassener kann der TUSEM in die Partie gehen. Als Tabellensiebter stehen die Essener bereits mit beiden Beinen in der neu zu gründenden eingleisigen Liga. Außerdem kommen die Rot-Weißen mit dem guten Gefühl an die Weser, dem Tabellenführer aus Hildesheim am Osterwochenende die erste Niederlage seit mehr als fünf Monaten beigebracht zu haben. Allerdings ist die Auswärtsschwäche der Mannschaft von Trainer Maik Handschke offensichtlich. Nur viermal war man in dieser Saison auf fremdem Parkett erfolgreich. Den Hauptanteil der bisherigen 33 Pluspunkte holte man in eigener Halle. Top-Torjäger des Traditionsvereins ist Matthias Gerlich, der insgesamt 133 mal und davon 45 mal von Siebenmeterpunkt aus erfolgreich war. Wenn Mindens Trainer Ulf Schefvert vom gefährlichen Rückraum der Essener spricht, meint er damit allerdings nicht nur den torgefährlichen Halblinken, sondern auch seine Nebenleute wie Pavel Prokopec und Richard Wöss. Im Tor kann sich der TUSEM auf die Dienste von Jan Kulhanek verlassen.
Während Essens Trainer Maik Handschke in Minden auf Guillaume Laout und Ben Schütte verzichten muss, hofft sein Gegenüber noch, seine Schützlinge am Sonntag vollzählig um sich versammeln zu können. Janis Helmdach, der wegen einer Rippenprellung im Spiel gegen die Füchse Berlin noch geschont wurde, könnte dann wieder dabei sein.
Die Partie steht unter der Leitung von Florian Gerhard und Tobias Küsters. Anwurf ist um 17.00 Uhr, die Tageskasse öffnet um 15.30 Uhr. Von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr ist die Hauptkasse schon im Vorfeld für den Vorverkauf geöffnet. Das Spiel wird von den EDEKA neukauf-Märkten präsentiert.
HP GWD Minden
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 30.04.2011, 00:04
.Handball: 2. Bundesliga
: Minden und die Frage der Ehre
Essen, 29.04.2011, Dietmar Mauer
Am viertletzten Spieltag der Saison ist Handball-Zweitligist Tusem am Sonntag bei GWD Minden zu Gast (17 Uhr, Kampa-Halle).
Vier Spieltage stehen noch aus. Acht Punkte sind noch zu vergeben. Den Mindenern ist bei fünf Punkten Vorsprung auf TV Emsdetten der zweite Platz, der zur Erstliga-Relegation gegen den Süd-Zweiten berechtigt, kaum noch zu nehmen. Der Rückstand auf Tabellenführer Eintracht Hildesheim beträgt – dank des jüngsten Tusem-Siegs über den Spitzenreiter – nur noch drei Zähler. Dem Tusem fehlt dank des guten Torverhältnis rechnerisch noch ein Punkt, um in der kommenden Saison sicher in der eingleisigen zweiten Liga dabei zu sein.
Neben allen Rechenexempeln saugt der Vergleich der beiden Traditionsklubs seinen besonderen Reiz aus dem Hinspiel. Die Mindener, deren Motor in der Anfangsphase der Saison noch arg stotterte, verloren in Essen. Das allein würde die Mindener nur bedingt wurmen. Aber: Mit 27:37 fiel die Niederlage mehr als deutlich aus. Ulf Schefvert, den schwedischen Trainer der Grün-Weißen, stellt daher vor dem zweiten Vergleich die Frage der Ehre. „Diese Scharte wollen wir unbedingt auswetzen. Außerdem wäre es wichtig, mit einem positiven Schwung in die Relegationsspiele zu gehen.“
Tusem-Trainer Maik Handschke ist natürlich nicht verborgen geblieben, dass die Grün-Weißen sich im Saisonverlauf stabilisiert haben. Die Qualität der Einzelspieler wie Dalibor Doder (174/13), dem Dreh- und Angelpunkt des Spiels der Grün-Weißen, Aljoscha Schmidt (171/54), Gylfi Gylfason (123), Carl-Johan Andersson (82), Rene Madsen (76) oder Marian Hunady (84) stand für den Tusem-Coach ohnehin nie in Frage. „Von der individuellen Klasse ist Minden stärker besetzt als Hildesheim“, sagt Handschke.
Gegen diese individuelle Klasse setzt der Tusem-Coach auf sein Kollektiv, das so manchem Favoriten – zumindest am Hallo – bezwang. „Wir sind immer gut gefahren, wenn wir sowohl in der Abwehr als auch im Angriff mannschaftlich geschlossen aufgetreten sind.“
Das soll die Mannschaft zeigen, die Hildesheim zu Ostern besiegt hat – Ben Schütte und Guillaume Laout werden weiterhin verletzt fehlen. Druck verspürt Handschke nicht: „Minden ist klarer Favorit. Wir fahren aber sicher nicht dorthin, um die Punkte abzugeben.“
DerWesten
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
Nord-Elch - 01.05.2011, 10:44
In Minden zu gewinnen, das wissen die "insider" ist für mich eine besondere genugtuung!!!
Also, auf geht`s!
Leider kann ich nichtmal am ticker dabei sein..... :cry:
Aber, wenn ich ehrlich bin....... hmmmmm, ein Pünktchen wäre ja schon toll
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
Nord-Elch - 01.05.2011, 18:56
Es ist lange her, dass ich auch trotz Niederlage (20:23) glücklich über den Spieltag bin..... :D
TuSEM hat das Saisonziel schon 3 Spieltage vor dem Ende erreicht!
:D :D :D Herzlichen G L Ü C K W U N S C H :D :D :D
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 02.05.2011, 11:02
Mindener Tageblatt
Minden schnappt sich den Relegationsplatz
GWD überwindet beim 23:20 über Angstgegner Essen ein 15-minütiges Tief / Schmidt: Ein abwehrbetontes Spiel
VON JÜRGEN KNICKER
Minden (mt). Das Minimalziel ist erreicht. Handball-Zweitligist GWD Minden steht nach seinem schwer erkämpften 23:20 (13:7)-Heimsieg über Tusem Essen als Tabellenzweiter fest. Damit können die Mindener nun fest mit den beiden Bundesliga-Relegationsspiele gegen den Zweiten der 2. Bundesliga Süd am 28. Mai und 4. Juni planen.
Ein echter Überflieger: Trotz seines Nachteils bei der Körpergröße ergattert sich Mindens Aljoscha Schmidt den langen Pass von Torhüter Anders Persson gegen Tusem Essens Matthias Gerlich. Anschließend spurtete Schmidt in Richtung des gegnerischen Tors und versenkte den Ball. | Foto: J. Rüter
"Den zweiten Rang haben wir hundertprozentig sicher. Das ist die wichtigste Tatsache nach dem heutigen Spiel", atmete GWD-Trainer Ulf Sche´fvert nach der spannenden zweiten Hälfte gegen Angstgegner Essen durch.
"Leider haben wir nach unserer 13:7-Pausenführung in den ersten zehn Minuten nach der Halbzeit den Faden verloren", kam der Schwede gleich anschließend auf die kritischte Phase des vorletzten Heimspiels zu sprechen.
GWD Minden hatte sich mit einer deutlichen Steigerung seiner Deckung und mit guten Paraden von Torhüter Anders Persson in den ersten 30 Minuten den Respekt der Zuschauer zurück erobert. Neben Persson ragte auch Dalibor Doder (fünf Tore bis zum Wechsel) aus dem Heimteam heraus. Der zuletzt in der Kritik stehende Anders Persson wehrte ebenso wie Essens Keeper Jan Kulhanek 15 Bälle ab.
Essen kämpft sich nach der Pause schnell heran
Doch dann fanden die guten Ansätze keine Fortsetzung. Im Gegenteil: Mindens Angriffsaktionen wurden drucklos. in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gelangen GWD nur bedauernswerte drei Treffer durch Madsen (2) und Doder.
Essen witterte Morgenluft und gewann diese Phase mit 8:3. Beim 16:16 (45.) und 17:17 (47.) standen die Handschke-Schützlinge kurz vor der Übernahme der Führung.
"Wir sind durch unsere Erfolglosigkeit unter Druck geraten. Und dann haben wir immer gleich gleich Fehler gemacht, einen im Angriff und daraus resultierend gleich den nächsten in der Deckung", schimpfte GWD-Coach Ulf Schefvert.
Zu Mindens Glück nutzte Tusem Essen diese Einladungen nicht. Die Gäste vergaben in dieser Phase ihren dritten Siebenmeter und ließen auch eine Überzahl nach einer Zeitstrafe gegen Aljoscha Schmidt ungenutzt.
Englische Woche mit optimaler Ausbeute
GWD Minden reagierte nach dem 17:17 und brachte mit Sören Südmeier einen neuen Spielmacher, während Dalibor Doder wie schon zuletzt gegen Bad Schwartau auf den linken Flügel auswich. "Minden hatte da die größeren Alternativen", stellte Essens Coach Maik Handschke hinterher fest.
Die Folge: Hunady (Einzelaktion) und Madsen (2. Welle) brachten Minden mit 19:17 in Front. Südmeier (20:18 in Unterzahl) sowie Klesniks (21:18), Schmidt (Siebenmeter zum 22:18) und erneut Klesniks (23:19) machten den Sack zu.
"Diesmal war es ein abwehrbetontes Spiel. Nur einmal haben wir ähnlich wenig Gegentore kassiert", stellte GWD-Kapitän Aljoscha Schmidt die Fortschritte im Mindener Defensivbereich heraus.
"Dieses Spiel war wegen des zweiten Platzes sehr wichtig für uns. Schade, dass wir nach der Pause im Angriff zu viel verworfen haben. Aber über den Kampf haben wir wieder ins Duell zurückgefunden", hakte Dalibor Doder die "englische Woche" mit drei Siegen über Bad Schwartau, Füchse Berlin II und Essen ab.
Re: GWD Minden / TUSEM Essen
daene - 02.05.2011, 11:05
DerWesten
Handball - 2. Bundesliga
: Tusem: Erleichterung beim Verlierer
Essen, 01.05.2011, Dietmar Mauer
Minden
Tusem 23:20 (13:7)
Die Essener verließen am frühen Sonntagabend mit einem achtbaren Ergebnis die Kampa-Halle in Minden, unter dem Strich durften sich aber sowohl die Grün-Weißen als auch der Tusem als Sieger fühlen. Der Grund: Den Mindenern ist Platz zwei und damit die Relegationsspiele zur ersten Liga gegen den Süd-Zweiten nicht mehr zu nehmen. Die Essener haben trotz der Niederlage die Qualifikation zur eingleisigen zweiten Liga in der Tasche.
„Natürlich wäre es uns lieber gewesen, wenn wir es mit einem Erfolg geschafft hätten“, sagte Maik Handschke rückblickend auf die 60 Minuten vor 1920 Zuschauern in der Kampa-Halle. Dieser Wunsch, den mancher im Vorfeld vielleicht als etwas verwegen betrachtet hat, hätte durchaus in Erfüllung gehen können. „Wir haben eine ansprechende Leistung gezeigt. Nur 23 Gegentore in Minden zu bekommen, sagt schon etwas aus“, erklärte Handschke. Bei der ansprechenden Leistung musste der Tusem-Coach allerdings Phasen der ersten Halbzeit ausnehmen. „Sieben Tore in einer Halbzeit – das ist natürlich zu wenig. Von zwanzig Würfen sind nur sieben reingegangen. Hätten wir eine normale Quote von sechzig Prozent gehabt, wären wir schon zur Halbzeit wieder auf Augenhöhe gewesen.“ Das passierte allerdings nach dem Wechsel. Die Essener ließen sich von dem Sechs-Tore-Rückstand nicht entmutigen und glichen zum 17:17 erstmalig und einmalig wieder aus. Das Ausgleichstor erzielte ein Tusem-Akteur, der erstmals auf dem Spielberichtsbogen auftauchte: Jonas Ellwanger. Der 17-Jährige, der sonst bisher auf der halblinken Rückraumposition bei den A-Junioren spielte, seit zwei Monaten aber auch mit dem Zweitligakader mittrainiert, ging unbekümmert zum Siebenmeterpunkt und traf. Praktisch mit dem Schlusspfiff wiederholte er das Ganze noch einmal. „Schlimmer als die anderen hätte er es ja nicht machen können“, verwies Maik Handschke auf die drei Strafwürfe, die seine Mannschaft zuvor ausgelassen hatte. Jonas Ellwanger war in den Kader gerutscht, weil der Einsatz von Matthias Gerlich wegen einer leichten Verletzung nicht ganz sicher war und Niclas Pieczkowski – wie Gerlich Rückraumspieler – nach einer Verletzung noch geschont werden sollte.
„Der Einsatz von Jonas Ellwanger zeigt, dass beim Tusem gute Jugendarbeit nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch gelebt wird“, betont Maik Handschke. Auch in der kommenden Saison soll Jonas Ellwanger zum Zweitligakader gehören. „Seine Perspektive sehe ich aber mehr auf der Mittelposition im Rückraum“, so Handschke.
Apropos Perspektive. Bis zum frühen Sonntagabend stand die eingleisige zweite Liga für den Tusem lediglich in Aussicht. Jetzt herrscht Klarheit. Die restlichen drei Spiele (gegen Magdeburg II, in Varel und gegen Schwerin) sind dafür unbedeutend.
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