EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

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    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 24.07.2005, 09:48

    EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch
    Sonntag, 24.07.2005

    heute war training für frühaufsteher angesagt:-) um sieben uhr trafen wir (meine trainingsgruppe: suena, melanie, dila, jessica) uns vor dem freibad. zuerst war aber joggen angesagt und wir deponierten unsere taschen vor dem freibad. danach gingen wir ungefähr eine viertelstunde einturnen und joggten anschliessend eine dreiviertelstunde im park. danach hiess es zwei kilometer schwimmen. wer zwei kilometer hatte, konnte nach hause gehen. glücklicherweise waren heute nicht so viele leute im freibad und ich hatte meine zwei kilometer in einer knappen stunde. danach ging ich zu meiner oma für ein leckeres frühstück:-)



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 07.10.2005, 23:24


    oktober 2005
    ich habe schon lange nix mehr ins tagebuch geschrieben. dafür kommen heute ein paar news:
    meine showprogramme für die kommende saison habe ich wie folgt ausgesucht:
    1. angel - robbie williams
    2. symphonie - silbermond (orchester-version)

    für eine show, die im september stattgefunden hat, habe ich ein programm zu "everything burns" einstudiert. das hat riesenspass gemacht, denn die show, die danach zustandekam, war genial. obwohl mein auftritt nur gut drei minuten dauerte, hat sich meine trainerin echt ein bein ausgerissen, um ein superprogramm hinzubekommen. die schneiderin hat sich auch ins zeug gelegt, und am schluss erhielt ich ein wunderschönes kleid in den farben des feuers. ich freute mich riesig auf die show und es war eines der tollsten schaulaufen, an dem ich teilgenommen habe. alles lief super und ich bekam die kür so gut hin wie immer im training. normalerweise bin ich bei auftritten immer so aufgeregt und bringe dann noch was durcheinander oder so, aber an diesem abend bliebt ich zum glück davon verschont:-) die atmosphäre war total cool, denn auf dem eis waren ein paar feuerkübel aufgestellt worden und ich bin mit ziemlich wenig scheinwerferlicht gelaufen, das war irgendwie ein ganz besonderes licht:-)

    wettkämpfe sind irgendwie nicht so mein ding, aber dafür schaulaufen und shows umso mehr. deswegen habe ich beschlossen, in der saison 2005/2006 nur das minumum an wettkämpfen zu machen und ich mache sie auch nur, weil sie vom verein vorgeschrieben werden. dafür lege ich den schwerpunkt auf die showprogramme. die normale kür und das kurzprogramm sind deswegen im moment nicht so wichtig. auf die showprogramme lege ich diesmal mehr wert und vielleicht kommt irgendwann auch noch ein drittes programm hinzu, je nach dem wie oft sie zum einsatz kommen.

    im november muss ich meinen fuss operieren und werde danach neue schlittschuhe brauchen, weil mein fuss sozusagen "anders geformt" wird. ich habe schon viele schlittschuhe ausprobiert, aber ich finde graf immer noch am besten. ein ganz neues schlittschuhmodell ist fpr mich immer ein bisschen ein hindernis...

    so, das wars mal fürs erste:-)



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 08.02.2006, 15:36


    2006
    das neue jahr hat für mich eigentlich gut und schlecht angefangen. im november musste ich ja meinen fuss operieren. die operation ist zwar geglückt, aber ich konnte über mehrere wochen hinweg nicht 100% trainieren und das ist natürlich schlecht. ich habe sogar kleine rückschritte gemacht, alles in allem fehlte mir einfach die kondition. ich habe neue programme einstudiert und hoffte eigentlich, dass diese bis ende januar perfekt wären, aber leider habe ich mein ziel nicht ganz erreicht. einstudiert sind die programme zwar, aber durch das nicht sehr intensive training hat es da und dort noch schwachstellen.
    da ich nun wieder 100% trainieren kan, habe ich mein trainingsprogramm radikal erhöht, um in erster linie die kondition wiederzubekommen. mit vielen tipps von profis und experten ist es mir auch gelungen, einigermassen wieder an den level anzuknüpfen, den ich vor der operation hatte. die kondition ist mittlerweile wieder erreicht, einfach ein bisschen später als geplant.
    nun geht es in erster linie darum, die feinheiten der beiden kürprogramme zu bearbeiten, denn beide programme sind noch nicht gut genug, um bei einer show gezeigt werden zu können. die auftritte rücken aber immer näher... normalerweise habe ich bei neuen kürprogrammen immer schwierigere elemente wie im vergangenen jahr eingebaut, doch dieses jahr habe ich mich dafür entschieden, auf dem selben level zu bleiben. die operation war zum dümmsten zeitpunkt der saison und leider konnte ich nicht viel neues lernen. dies werde ich dann wohl eher auf den sommer verschieben. stattdessen habe ich mit meiner trainerin zusammen eleente eingebaut, die ich bereits kann; halt diejenigen, die ich vor der operation geübt habe. damit war es noch einigermassen möglich, den trainingsrückstand wieder aufzuholen.
    wenn die kürprogramme den letzten schliff bekommen haben und ich sie nur noch bei den shows zeigen muss, richte ich den schwepunkt wieder auf die technik.



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 08.02.2006, 15:48


    programm 2005/2006

    dezember 2005
    - aufbauwochenende zum jahresabschluss (choreographie und technik)
    - fussoperation

    januar 2006
    - wiederbeginn des trainings
    - konditionsaufbau
    - einstudieren von 2 showprogrammen

    februar 2006
    - verbesserung der programme
    - stabilisierung der technik in den programmen (wiederholung von 2005)

    märz 2006
    - shows
    - neue elemente (dreifachsprünge)
    - verbesserung der doppel-doppel kombinationen

    april 2006
    - shows
    - verbesserung der doppel-doppel kombinationen
    - neue elemente (dreifachsprünge)

    mai 2006
    - vereinzelte shows
    - neue elemente (dreifachsprünge)
    - einwöchiges trainingslager
    - choreographie-trainingswochenende

    juni 2006
    - neue elemente (dreifachsprünge)
    - choreographische elemente



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 04.03.2006, 19:55


    04.03.2006
    heute konnte ich zum ersten mal nicht trainieren, weil das eisfeld so verschneit war, dass man wirklich nicht fahren konnte. wir trafen uns mal provisorisch auf dem eisfeld heute nachmittag und wollten versuchen zu trainieren, aber es waren über 10cm schnee auf dem eis und das hat natürlich ordentlich gebremst. stattdessen haben wir dann halt trockentraining gemacht und ein bisschen die beweglichkeit verbessert.



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 28.03.2006, 17:16


    28.03.2006
    das training diesen monat war eigentlich ziemlich gut. ich habe mir ziemlich viele ziele für den märz gesteckt, aber ich konnte alle eigetlich mehr oder weniger erfüllen. es gab sogar noch keine kleine änderung, ich habe noch ein weiteres showprogramm einstudiert zu "here with me" von dido in einer speziell gemischten version.

    ziele:
    - shows
    im märz hatte meine trainingsgruppe schon drei auftritte und alle sind supergut geglückt. vor der ersten show des jahres waren wir natürlich alle super aufgeregt, aber schlussendlich hat alles geklappt. ich habe drei einzelprogramme in der show und war mich nicht sicher, ob ich alle mit gleichbleibender qualität würde laifen können. alle programme sind zu bekannten musikstücken und alle stücke sind ungekürzt. die erste show (eine eishalleneröffnung) gelang aber supergut und das publikum war sichtlich zufrieden mit der show meiner gruppe. das hat uns natürlich riesig gefreut. gleich am ersten märz hatten wir hauptprobe und eine läuferin war so schwer gestürzt, dass sie sich das becken gebrochen hat. es war sofort klar, dass sie nicht auftreten würde und ich musste in nur einem nachmittag ihr kürprogramm "here with me" von dido übernehmen. alle zitterten ein bisschen um diesen auftritt, weil ich ih nnur wenige male geprobt habe im vorfeld. aber bei der ersten show lief alles perfekt und das kleid der verletzten läuferin passte mir sogar auch:-) die zweite und die dritte show waren auch problemlos über die bühne gegangen und wir konnten sogar noch einiges daran verbessern.

    - neue elemente (dreifachsprünge)
    vor einiger zeit habe ich ja ein trainingslager besucht und dort meinen ersten dreifachsprung gemacht, aber dies ist schon recht lange her. im märz habe ich mit dem ersten dreifachsprung im training systematisch angefangen: der dreifachflip. normalerweise beginnt man mit dem dreifachsalchow (laut meiner trainerin), aber wir haben es mehrfach versucht und der flip war viel besser. ich habe zwar erst einen dreifachflip so einigermassen gestanden, aber ich fühle mich schon sicherer wie beim ersten versuch.

    - verbesserung der doppel-doppel kombinationen
    ein weiterer bestandteil des trainings war in diesem monat die verbesserung der kombinationen. meine trainerin hat mit mir viel an den doppel-doppel kombinationen gearbeitet, da diese natürlich eine wichtige ausgangsvoraussetzung für die dreifachsprünge sind. ich konnte zwar ziemlich viel verbessern, aber das nächste ziel wird noch sein, dass die kombinationen auch in der kür bzw. im kurzprogramm klappen und nicht nur einzeln im training.



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 10.09.2006, 20:32


    10.09.2006
    In letzter Zeit kam ich leider nicht so oft zum schreiben, da ich viele Trainingslager gemacht habe und sehr viel auf dem Eis war.
    Das Jahr hat für mich eigentlich sehr gut angefangen, denn ich habe meine ersten Dreifachsprünge gelernt. diese sind mir mittlerweile schon sehr gut gelungen, denn ich habe schon einige gestanden. Sie sind zwar noch lange nicht wettkampfreif, aber ich werde dabei immer sicherer. Meine Trainerin sagt immer, dass 9 von 10 klappen müssen, bevor man sie an einem Wettkampf zeigen kann. Bisher sind es vielleicht 3 von 10, aber immerhin ist es schon ein Anfang. Der Sprung von den doppelten zu den dreifachen war wirklich enorm und es wird noch lange dauern, bis diese so gut klappen. Bei den doppelten habe ich mich vor alem auf die doppel-doppel Kombinationen konzentriert und bin ein bisschen weitergekommen. Manchmal fehlt mir noch die Absprunglraft, um gleich noch einen Doppelten zu springen, aber je nach Kombination klappt es schon gut. Beim Toeloop als Zweitsprung habe ich nch Mühe, aber Kombinationen mit dem Rittberger klappen schon ganz gut.
    Im Sommer war ich vier Wochen in den USA bei einer Eisshow in einem Touristendorf. Die Show war zwar sehr klein, aber ich habe sehr viele Erfahrungen gesammelt und bin sehr viel weitergekommen. Darüber werde ich noch einen Bericht schreiben, aber der wird vermutlich ziemlich lange werden...
    Nach diesen vier Wochen war ich noch eine Woche im Ballettlager in München. Dazu habe ich im Trainingslgerforum einen ausführlichen Bericht geschrieben.

    Meine Ziele 2006 sind noch:
    Oktober: einige Auftritte mit der Showgruppe
    November: 2 Wochen Trainingslager, Schwerpunkt Ballett und Sprünge, Auftritte mit der Showgruppe
    Dezember: Weihnachtseisrevue, Teilnahme an einem Showwettbewerb mit der Showtruppe, Aufnahmeprüfung für ein Trainingslager im Februar, Trainingslager irgendwo in der Schweiz (4-7 Tage), einige Auftritte



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 20.09.2006, 19:02

    Eisshow in Portland
    19.09.2006 Eisshow Portland Teil 1
    Vor einem Monat war ich für drei Monate in den USA und habe dort in einer Eisshow mitgemacht. In letzter Zeit habe ich nicht mehr viele Wettkämpfe gemacht, da ich mich eher auf die Shows spezialisieren möchte. Die Eisshow in den USA war ein guter Einstieg und bot mir einen guten Einblick in das Metier.

    Casting
    Eine Woche vor Beginn der Show gab es ein Casting. Zweihundert Läuferinnen hatten sich beworben, zehn Plätze gab es zu vergeben. In der ersten Runde mussten wir in einer Fünfergruppe mit relativ wenig Zeit eine Shownummer einstudieren. Dabei wurde zunächst der Gesamteindruck bewertet. Dazu gehörte Technik, Schwierigkeitsgrad, Präzision, Ausdruck, Ausstrahlung, Laufstil, Interpretation des Themas. Nach der ersten Runde kamen fünfzig Läuferinnen weiter. In der zweiten Runde mussten wir alleine und in der Gruppe laufen. In der Gruppe wurden vor allem Schrittfolgen geprüft, die einmal gezeigt worden waren (so wie im Ballettunterricht). Die Gruppen mussten auch in Form eines SYS-Teams Schrittfolgen zeigen. In diesem Bereich habe ich sehr viel punkten können, da ich schon in zwei SYS Teams gewesen bin. Dann musste man auch noch gewisse Sprünge, Pirouetten und Schritte alleine zeigen.
    In der dritten Runde waren dann noch dreissig Läuferinnen dabei. Wir bekamen einen halben Tag Zeit und mussten zu einer vorgegebenenMusik eine Dreiminutenkür einstudieren. Ein halber Tag klingt vielleicht lang, wenn man einfach so drauflosfahren kann. Normalerweise kann man bei so kurzer Vorbereitung ja auch improvisieren, z.B. bei den Armbewegungen usw. Allerdings mussten sehr viele Figuren gezeigt werden und die Anforderungen waren sehr hoch. Von den dreissig Läuferinnen wurden schliesslich zehn genommen

    Proben
    In den folgenden drei Wochen wurde die Show einstudiert. Da die zehn Castingläuferinnen nur Gastläuferinnen waren, hatte der Choreograph das Programm schon lange vorher festgelegt. Zwanzig Läuferinnen waren feste Mitglieder der Show und hatten sich vorher schon ein bisschen einarbeiten können. Die insgesamt dreissig Läuferinnen wurden in verschiedene Szenengruppen eingeteilt. Insgesamt wurde die Märchenstory in acht Szenen aufgeführt. Ich war in vier Szenen eingeteilt. Nach der etwas komplizierten Einteilung begannen wir sogleich mit dem Training - 10 Stunden am Tag !!! plus Ballettunterricht (je 2h am Tag). In den Szenengruppen trainierten wir auf zwei Eisfeldern den ganzen Tag lang, Szene für Szene.
    Zuerst wurden alle Szenen mal grob durchgesprochen und geprobt, sodass das Stück ganz aufgeführt werden konnte. Natürlich gab es immer wieder Patzer, sodass wir nochmal von vorne anfangen mussten. Gleich von Anfang an trainierten wir mit Musik. So wusste ich immer genau, bei welchem Takt ich wo sein musste auf der Eisfläche.
    Nachdem alle Szenen einigermassen gut klappten, ging es an die Feinheiten. Jeder Sprung, jeder Schritt musste perfekt sitzen. Die Trainer und Choreographen waren sehr streng und hatten auch sehr genaue Vorstellungen vom Endergebnis. Daran gab es nichts zu rütteln und es wurde einfach so gemacht wie sie es sagten.
    Nach guten zwei Wochen hatte die ganze Sache wirklich Formen angenommen und sah nach Eisshow aus. Die Musik war auch klasse. Im letzten Teil der dritten Woche probten wir dann mit Kostümen. Die Näherinnen arbeiteten Tag und Nacht an Änderungen usw, damit die Show auch pünktlich starten konnte. Am letzten Tag vor der Show war morgens die Hauptprobe - eine einzige Katastrophe. Aber wie sagt man immer so schön, je schlimmer die Hauptprobe umso besser der Auftritt.

    Fortsetzung folgt...



    Re: EISKUNSTLAUF - anna's trainingstagebuch

    iceprincess - 20.09.2006, 19:18


    20.09.2006 Eisshow in Portland Teil 2

    Hier nun der zweite Teil von meinem Bericht...

    Der erste Auftritt
    Der erste Auftritt war in greifbare Nähe gerückt. In der heimischen Eishalle sollte die erste Aufführung stattfinden. Die Hauptprobe war ja katastrophal gewesen, deswegen fürchteten wir alle ein bisschen den Auftritt. Viele Läuferinnen waren aber sehr routiniert und waren nicht mehr so aufgeregt wie ich. Als ich jedoch die riesige ausverkaufte Eishalle sah, hüpfte mein Herz auf und ab. Bis zum letzten Platz war alles ausverkauft! Die Eisshow war anscheinend sehr beliebt und die Leute waren sehr gespannt auf die erste Aufführung der neuen Show.
    In der Dunkelheit sah ich die vielen Zuschauer dann gar nicht mehr und konnte ungestört meine Auftritte laufen. Am Anfang war es für mich sehr verwirrend, da alles so dunkel war und überall Scheinwerfer waren. In der Umkleidekabine war natürlich der Teufel los, da sich alle gleichzeitig für die nächste Szene umziehen mussten. Einmal fand ich mein Kostüm nicht und einmal riss mir ein Schnürsenkel... *Horror*
    Der Applaus am Ende der Show war ein total geiles Gefühl. Irgendwie war das die grösste Belohnung des ganzen Aufenthaltes. Da es die Premiere gewesen war, war das Publikum irgendwie besonders begeistert gewesen und alle hatten gejubelt und geklatscht. Ich habe mich so gefreut, dass ich dazu beitragen konnte, dass sich diese Leute so gefreut haben.
    Besonders der erste Abend ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben und ich werde diese Aufführung nie vergessen.

    Die anderen Auftritte
    Vom Tag der Premiere an gab es jeden Tag eine Show. Die Shows fanden immer Abends um sieben bis um zehn statt. Deswegen scheint es so, als hätten wir den ganzen Tag nix zu tun gehabt. Weit gefehlt! Das Programm ging genauso anstrengend weiter wie vorher. Am Morgen hatten wir in Zehnergruppen jeweils zwei Stunden Training. Die erste Gruppe war schon um sechs Uhr morgens dran gewesen! Ich war zum Glück in der zweiten Gruppe von acht bis zwölf. Dann war eine Stunde Mittagspause. Der Cheftrainer sagte dann immer, was bei der letzten Show nicht so gut gewesen war. In einer anschliessenden Trainingsphase wurden diese Feinheiten noch verbessert. Danach hatten wir frei bis um halb sechs Uhr, dann mussten wir uns wieder zum Einturnen treffen.
    Im letzten Monat hatten wir nicht so viel Training (nur 1,5 Stunden), dafür kam pro Tag noch eine Stunde Probe dazu. Für die Abschlussshow wurde eine zusätzliche Nummer einstudiert, die der Kracher der Show werden musste.

    Mein Tagesablauf:
    08.00-10.00 Training
    12.00-13.00 Mittagessen, Besprechung, Mittagspause
    13.00-14.30 Probe
    17.30-22.00 Aufwärmen, Show

    Die Abschlussaufführung
    Die Abschlussaufführung war genial, einfach nur genial. Die zusätzliche Abschlussszene war einfach umwerfend gut geworden und es machte richtig Spass, zu laufen. Das Publikum war total gut drauf und die Stimmung war super. Ich stürzte zwar einmal in der Abschlussaufführung, aber das war halb so schlimm. Der Ablauf hatte sich mittlerweile auch so gut eigeprägt, dass ich die Show richtig geniessen konnte und manchmal selbst Zeit fand, um hinter den Kulissen ein bisschen zuschauen zu können.

    Abschied nehmen
    Der Abschied von Portland fiel mir sehr schwer. Noch nie hatte ich so grosse Mühe, nach einem Trainingslager oder so zu gehen. Ich hatte viele neue Freundinnen und Freude gefunden und hatte eine enorm tolle Zeit in den USA. Die Show war wie für mich zugeschnitten gewesen und ich habe sehr viel gelernt. Ich bin zwar erst seit einem Monat wieder zurück, aber ich vermisse schon jetzt alles enorm. Es hat mir so viel Freude bereitet, etwas zu machen, was den Zuschauern gefallen hat. Es ist ein so tolles Gefühl, wenn man all die glitzernden Augen sieht, sodass ich das auf jeden Fall noch einmal erleben möchte.



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