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Re: Fachbegriffe Rohlinge, leere CD, DVD, Rohling
Anonymous - 29.01.2005, 02:02Fachbegriffe Rohlinge, leere CD, DVD, Rohling
A/D (analog/digital)
Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales.
ABERL (ATIP Burst Error Length)
Anzahl aufeinanderfolgender Fehler während ATIP. Das Orange Book läßt ein Maximum von 3 aufeinanderfolgenden Fehlern zu. (s.a. BERL).
ADPCM (Adaptive differential pulsation code modulation)
Verfahren zur Komprimierung von Audiodaten, wird bei CD-I oder CD-ROM/XA eingesetzt um die Spieldauer zu verlängern oder mehr Daten speichern zu können. Mit diesem Verfahren können auf einer CD bis zu 16 Stunden Audio gespeichert werden (in Radio-Qualität 14400 Hz).
Artwork
Das Motiv, das auf eine CD gedruckt werden werden soll.
ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
Alphanumerischer Zeichensatz (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen, Sonderzeichen), der vor allen Dingen bei Mikrocomputern Verwendung findet.
ATER (Atip Error Rate)
Anzahl der Fehler vom Typ CRC pro Sekunde während ATIP. Das Orange Book läßt eine maximale Fehlerquote von 10% zu, was maximal 7 Fehler pro Sekunde entspricht.
ATIP (Absolute Time In Pregroove)
Die Länge der spiralförmigen Spur auf einer CD, ausgedrückt in Zeiteinheiten. Die verschiedenen Bereiche werden durch ihre Dauer bestimmt (die Spirale beginnt bei 96 :15 :00, der Lead-In Bereich beginnt bei 97 :27 :55, der Datenbereich beginnt bei 00 :00 :00, Lead-Out beginnt bei 74 :05 :10 und das Ende der Spirale liegt bei 76 :05 :10).
Authoring DVD
Die Konvertierung eines hochwertigen Videosignals, digital oder analog, in einen MPEG-2 Datenstrom, der von einem DVD-Laufwerk verarbeitet werden kann.
BER (Bit Error Rate)
Fehlerrate im Verhältnis zu korrekt gelesenen Bits. Die übliche Fehlerrate einer CD-ROM liegt in einer Größenordnung von 1 zu 1012 Bits.
BERL (Burst Error Length)
Anzahl der Sektoren, die Fehler vom Typ E21 oder E31 enthalten, was im allgemeinen auf eine physikalische Beschädigung hindeutet. Fehler vom Typ E22 deuten auf Staub, Kratzer oder Behandlungsfehler hin.
Birefraktion
Doppelte Lichtbrechung. Bestimmte Materialien besitzen diese Eigenschaft der doppelten Lichtbrechung - auch das Substrat, das für die Herstellung von CDs eingesetzt wird. Diese ist zurückzuführen auf die Anordnung der Moleküle in der Materie und auf innere Spannungen, die bei der Herstellung entstehen. Eine zu starke Birefraktion kann zu Interferenzen führen und so Lesefehler verursachen.
BLER (Block Error Rate)
Maß für die Integrität der Daten auf einer CD, drückt die Fehlerhäufigkeit (Fehler vom Typ E11, E21, E31) innerhalb einer Sekunde Dauer aus und kann mit Analysegeräten gemessen werden. Eine mittlere Fehlerhäufigkeit kleiner oder gleich 220 gilt gemäß Yellow Book und Red Book als akzeptabel.
Block (Sektor)
Auf einer CD sind die Daten in Blöcken organisiert, bestehend aus einem Vorspann, den Daten selbst, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur sowie Kontrollinformationen. Ein solcher Block oder Sektor ist die kleinste logische adressierbare (damit sie auf der CD gefunden werden kann) Einheit und besitzt zur Identifikation eine Nummer (Logical Block Number), damit die Daten lokalisiert werden können.
Books
Bilden zusammen die DVD-Spezifikation und teilen sich je nach Anwendung in die Books A bis E:
Book A : DVD-ROM, Spezifikation für Read-Only Medien
Book B : DVD-Video, enthält die Spezifikationen für Video und Anwendungen, definiert die als Software möglichen Anwendungen und die in DVD-Player integrierten Funktionen.
Book C : DVD-Audio, enthält die Spezifikationen für Audio und Anwendungen, definiert die als Software möglichen Anwendungen und die in DVD-Player integrierten Funktionen.
Book D : DVD-R, Spezifikation für einmalig beschreibbare Medien
Book E : DVD-E (erasable (löschbar) bzw. rewritable (wiederbeschreibbar)) und DVD-RAM, enthält die Spezifikationen für wiederbeschreibbare Medien.
Buffer
Temporärer Zwischenspeicher, um die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen verschiedenen Peripheriegeräten auszugleichen und einen kontinuierlichen Datenstrom zu gewährleisten. CD-Recorder besitzen einen Buffer zwischen 512 kB und 2 MB.
Caddy
Plastikgehäuse, in das eine CD zuvor eingelegt werden muss, bevor das ganze in ein CD-Laufwerk oder einen CD-Recorder eingelegt wird.
CAV (Constant Linear Velocity)
Konstante Winkelgeschwindigkeit, Geschwindigkeit des Lesers bezogen auf die Datenspur. Viele magnetische Datenträger (Disketten, Festplatten) drehen mit konstanter Winkelgeschwindigkeit (die Zahl der Umdrehungen pro Minute bleibt konstant), so daß die Daten am äußeren Rand des Mediums weiter auseinanderliegen als in der Nähe des Zentrums.
CD-DA (Compact Disc - Digital Audio)
Allgemein einfach CD genannt, enthält bis zu 74 Minuten Audio in hoher Stereoqualität. Im Gegensatz zur Schallplatte aus Vinyl, wo eine Nadel einer in der Tiefe veränderlichen Rille folgte und die Schwingungen übermittelte, stellt der Laserstrahl Vertiefungen auf der Oberfläche fest und übermittelt eine binäre Information (0 oder 1). Ton wird in ein digitales Signal umgewandelt, indem man den Ton 44100 mal pro Sekunde mißt (44,1 kHz) und diesen Wert in einen 16bittigen Code umwandelt (z.B. 1001 0101 1011 1101).
Für eine Sekunde Audio in HiFi-Qualität benötigt man 1,5 Millionen Bit.
Weitere Formen der CD sind: CD-ROM, CD-ROM/XA, CD-I. 1983 in den USA eingeführt, überschritten bereits 1986 die CD-Verkäufe den Absatz von Vinyl-Schallplatten.
Die Spezifikationen der CD-DA sind im sog. Red Book definiert.
CD-ROM (Compact Disc - Read Only Memory)
Dieses CD-Format wird in der EDV zur Speicherung von Text, Bildern oder Sound eingesetzt. Das CD-ROM Format ist der CD-DA sehr ähnlich, jedoch werden mehr Spuren für die Daten genutzt. Ein CD-Player kann CD-ROMs nicht lesen, ein CD-ROM-Laufwerk kann jedoch eine CD-DA lesen. Eine CD-ROM kann eine Informationsmenge entsprechend 250.000 Seiten Text oder 20.000 Bilder mittlerer Auflösung speichern.
CD-ROM mode 1
Besitzt drei Ebenen zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur von Daten.
CD-ROM mode 2
Besitzt zwei Ebenen zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur von Audio oder Video.
CD-ROM/XA (Compact Disc Read Only Memory eXtended Architecture)
CD-ROM, die sowohl Mode 1 als auch Mode 2 einsetzt. Erlaubt die gleichzeitige Wiedergabe von Daten und von Sound geringer Qualität.
CD-Bridge Disc
CD-ROM/XA-Version, die von einem CD-I- und CD-ROM/XA-Laufwerk gelesen werden kann.
CD-I (Compact Disc Interactive)
CD, die Daten, Audio und Video beinhalten kann. Das Green Book gibt die Spezifikationen der CD-I vor. Kann nur von einem speziellen Laufwerk gelesen werden.
CDV (Compact Disc Vidéo)
CD-Version, die nur Video und Audio enthält.
CD-WO (Compact Disc – Write Once)
Eine nur einmalig beschreibbare CD (auch CD-R genannt). Eine CD-WO entspricht dem Standard ISO 9660 und kann von einem CD-ROM-Laufwerk gelesen werden.
CIRC (Cross Interleaved Reed-Solomon Code)
Methode zur Fehlerkorrektur, speziell entwickelt für den Einsatz bei CDs gemäß der Red Book Spezifikation.
Close Session
Beim Schließen einer Session beim Schreiben einer CD-R wird die TOC und ein Lead-In Bereich für den nächsten Brennvorgang auf die CD geschrieben.
Close Disc
Das Schließen einer CD verhindert weitere Schreibvorgänge auf diese CD, auch wenn noch freier Speicherplatz vorhanden sein sollte. Wenn die CD abgeschlossen ist, enthält der Lead-In Bereich des letzten Brennvorgangs nicht die Adresse des nächsten Schreibbereichs.
CLV (Constant Linear Velocity)
Konstante lineare Geschwindigkeit. Die Daten werden mit gleichbleibender Geschwindigkeit am Lesekopf vorbeigeführt. Die Rotationsgeschwindigkeit der CD ist variabel entsprechend der Position des Lesekopfes.
CRC (Cyclic Redundancy Check)
Ergibt die Anzahl der Sektoren pro Sekunde, bei denen ein Fehler vom TYP CRC auftritt. Dieser Parameter variiert zwischen 0 und 75 Sektoren pro Sekunde.
Cross Talk
siehe XT.
DAT (Digital Audio Tape)
Magnetband-Datenträger, wird in der EDV als Datensicherungsmedium eingesetzt
Data Area
Bereich für Daten, beginnt bei 00 :00 :00 (ISO 9660).
Data transfer rate
Die Datentransferrate eines Audio-CD-Players (CD-DA) beträgt 150 kB/s, bei einem 12x CD-ROM Laufwerk beträgt die mögliche Datentransferrate 1,8 MB/s.
Digitalisieren
Die Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales. Hierbei kann es sich um Ton oder Bilder, etc. handeln.
Disc Description Protocol
Schreibprotokoll der Sektoren einer CD
Disc at Once
Ein Methode zum Beschreiben von CDs, bei der die CD in einer einzigen Session beschrieben und geschlossen wird. Die TOC und der Lead-In Bereich werden direkt im Anschluss geschrieben und müssen von der Brennsoftware vorbereitet werden.
DRAW (Direct Read After Write)
Bezieht sich auf optische Disks.
DVI (Digital Video Interactive)
Algorithmus für Kompression/Dekompression von Videodateien.
DVD-R
DVD-Recordable, einmalig beschreibbare DVD.
(DIGITAL VERSATILE DISC)
E11
Ein Fehler vom Typ E11 zeigt einen einzigen, wiederherstellbaren Datenverlust an.
E12
Ein Fehler vom Typ E12 zeigt einen einzigen, wiederherstellbaren Datenverlust des zweiten Dekoders an.
E21
Ein Fehler vom Typ E21 zeigt einen wiederherstellbaren Datenverlust in zwei Fällen an.
E22
Ein Fehler vom Typ E21 zeigt einen wiederherstellbaren Datenverlust des zweiten Dekoders in zwei Fällen an.
E31
Ein Fehler vom Typ E31 zeigt die Anzahl der nicht wiederherstellbaren Fehler im ersten Dekodieralgorithmus an.
E32
Ein Fehler vom Typ E31 zeigt die Anzahl der nicht wiederherstellbaren Fehler im zweiten Dekodieralgorithmus an. Ein Fehler dieser Art auf einer CD ist nicht zulässig.
ECC (Error Correction Code)
Algorithmus, der die Wiederherstellung von aufgrund Defekten verlorener Daten erlaubt
ECC (Eccentricity)
Exzentrizität. Abstand des Mittelpunktes der CD vom Mittelpunkt der Spurspirale. Beträgt bei CDs etwa ± 70 m , bei CD-ROMs sollte dieser Wert jedoch besser bei ± 50 m liegen, da bei Datenzugriffen auf CD-ROMs der Lesekopf mehr springen muß, im Gegensatz zu Audio-CDs, wo der Zugriff linear erfolgt.
EDC (Error Detection Code)
Algorithmus zur Fehlererkennung
Electroforming
Übliches Verfahren zur Erzeugung einer Metallmaske oder Matrize (Master) für die Serienfertigung von CDs, ausgehend von einem Glasmaster
Form1
Unterformat der CD-ROM Mode 2, findet Einsatz bei Photo-CDs und elektronischen Büchern
Form2
Unterformat der CD-ROM Mode 2, findet Einsatz bei Anwendungen und Daten, die auf eine strenge Fehlerkorrektur verzichten können /Video, Audio, etc.)
Glasmaster
Das zuallererst beschriebene Medium, dieses wird für die CD-Serienfertigung benötigt. Die Glasmatrize wird mit einem fotosensitiven Film beschichtet, ein Laser schreibt die Daten auf diesen Film. Die belichteten Teile dieser Glasmatrize werden speziell behandelt und stellen die Informationen dar.
Green Book
Standard für CD-Is
Header field
4 Bit, die jeweils am Anfang jedes Sektors der CD-ROM stehen. Dieser Vorspann beinhaltet die Sektoradresse und die Schreibmethode.
High Sierra
Dateisystem, aus dem die Norm ISO 9660 entstand
IG (Intensity Groove)
Maß für die Reflektivität der Spirale in %. Dieser Parameter wird an 10 Punkten des Datenbereichs der CD-Oberfläche gemessen (die entsprechenden Messwerte vor und nach dem Schreiben heißen IGb bzw. IGa).
IL (Intensity Land)
Maß für die Reflektivität des Land in %. Dieser Parameter wird an 10 Punkten der gesamten CD-Oberfläche gemessen (die entsprechenden Messwerte vor und nach dem Schreiben heißen ILb bzw. ILa).
Index
Punkte auf der Datenspur, nach denen gesucht werden kann
Spritzguß (Injection molding)
Die Polycarbonat-Scheiben, die den Träger einer CD bilden, werden hergestellt, indem der Kunststoff unter Druck in eine Gußform gepresst wird.
ISO 9660
Internationale Norm, die die Organsiation von Dateien auf einer CD beschreibt.
ISRC (International Standard Recording Code)
Optionaler Code, der individuell einer Spur zugeordnet werden kann. Der ISRC Wert im Kanal Q kennzeichnet eine Spur mit Ursprungsland (2 ASCII-Zeichen), Herstellungsjahr (2 Ziffern), Hersteller (3 ASCII-Zeichen) und eine 5-stellige Seriennummer.
Jewel Case
Aufbewahrungsbehältnis aus Kunststoff für CDs
Jitter (Standard Deviation)
Jitter wird jeweils individuell für Pit und Land von 3T bis 11T gemessen. Jedes Pit und jedes Land wird gemessen und Jitter wird nach statistischen Methoden analog einer Standard-Abweichung berechnet.
Kapazität
Die normale Kapazität einer CD beträgt 650 MB, organisiert in 335250 Sektoren mit je 2 Kb.
Dies entspricht einer Spieldauer von ca. 74 Minuten bei hoher Tonqualität. Die beschreibbare Kapazität einer CD beträgt mindestens 650 MB, hängt jedoch von mehreren Faktoren wie z.B. Umdrehungsgeschwindigkeit und Spurweite ab.Manchmal ist es möglich, mehr Daten auf die CD zu brennen (überbrennen), als es die Nominalkapazität aussagt, aber dann kann es sein, dass manche Laufwerke Schwierigkeiten beim Lesen solcher CDs haben.
kB (kiloByte)
1024 Byte (1024*8 bit)
Label
Bedruckung der obersten Schicht einer CD, z.B. mit dem Hersteller, dem Inhalt der CD, etc.
Lacquer coating (Lacküberzug)
Schutzschicht, die die Oberfläche der CD mit der vorher aufgetragenen Speicherschicht und Reflexionsschicht bedeckt und vor Beschädigung schützt.
Land
Auch "flat" genannt, der Teil der Spirale (des Groove), der nicht vom Laser verbrannt wird.
Lead In Area
Der Teil einer CD, wo die Spirale beginnt und der die TOC (Table of Contents) enthält.
Diese TOC enthält eine Liste der Spuren (Tracks) und ihre Speicheradresse. Die TOC wird geschrieben, sobald eine Session geschlossen wird. Der Lead-In Bereich belegt bis zu 4500 Sektoren (etwa eine Minute oder 9 MB). Wenn die CD noch nicht geschlossen ist, liefert der Lead-In Bereich die Adresse des nächsten beschreibbaren Bereichs.
Lead Out Area
Pufferbereich am Ende der CD, nach der letzten Spur. Der Lead-Out Bereich hat keinen Inhalt und belegt 6750 Sektoren für die erste Session und 2250 Sektoren für die folgenden.
LECC (Layered Error Correction Code)
Verfahren zur Fehlerkorrektur. Setzt ein, wenn das CIRC Verfahren die Fehler nicht korrigieren konnte. LECC führt zunächst nochmals eine Fehlererkennung durch und versucht, die Fehler mittels EDC und ECC zu korrigieren.
Length Deviation
Längenabweichung. Die Länge jedes Pits und jedes Lands wird gemessen und die Mittelwerte werden mit den Idealmaßen verglichen. Die ideale Länge für Pits und Lands wird durch die Formel nT= n x 231,4 definiert, wobei n von 3 bis 11 eingesetzt wird.
Die Abweichung ist die Differenz zwischen dem Mittelwert und dem Idealwert.
Master (Matrize)
Original-CD aus Glas, von der Kopien erstellt werden können
Mastering
Der Vorgang des Beschreibens einer mit einer fotosensitiven Schicht überzogenen CD aus Glas mit Daten, daraus entsteht das Master für die Serienfertigung von CDs.
Metallisierung (Metallizing)
Prozeß, der die Oberfläche der Polycarbonatscheibe nach dem Spritzguß mit einem dünnen Metallüberzug versieht. Dies wird im Vakuum durchgeführt.
MID (Maximum Information Diameter)
Muß kleiner als 116 mm sein. Der Parameter MID ist eine wichtige Größe, da der Spritzgußvorgang und die nachfolgende Bearbeitung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen am Ende der Datenspur führen können. Das Signal MID markiert das Ende der CD. Wenn MID außerhalb der Spezifikation liegt, kann dies zu Problemen in folgenden Bereichen führen: erhöhtes Risiko der Abschwächung der hochfrequenten Signale sowie erhöhtes Risiko, daß die Spur aufgrund Doppelbrechung (Birefraktion), Kratzern oder Fingerabdrücken verloren wird.
Mixed Mode
CD beinhaltet mehrere Spuren, die nicht vom gleichen Typ sind.
MO (Magneto-optical)
Optisches Speichermedium, das beschrieben und gelöscht werden kann
MB (Mega Byte)
Etwa eine Million Bytes
NWA (Normalized Wobble Amplitude)
Verhältnis zwischen Wobble-Frequenz und Push Pull. Das Orange Book legt das Verhältnis NWA auf einen Wert zwischen 0,035 und 0,05 fest.
Orange Book
Standard für beschreibbare CDs. Besteht aus zwei Teilen, einen für CD-Rs und einen zweiten für CD-RWs.
OS-9
Bei CD-I eingesetztes Echtzeit-Betriebsystem.
PCM (Pulse Code Modulation)
Standardmethode zur Audiokodierung
Photo-CD
Von Kodak speziell für die Archivierung von Fotos entwickelte beschreibbare CD, die mit CD-ROM/XA-, Photo-CD- oder CDI-Laufwerken gelesen werden kann. Jede Photo-CD kann bis zu 100 Fotos speichern.
Pit
Bereich der CD, der von einem Laserstrahl verbrannt wurde, um eine Änderung der Reflektivität zu erreichen.
Post-Gap
Bereich am Ende einer Spur, die Mindestlänge beträgt zwei Sekunden.
Pre-Gap
Bereich am Anfang einer Spur.
Premastering
Aufbereitung der Daten, die auf der CD enthalten sein sollen, bevor die Serienfertigung beginnt.
Program Area
Bereich der CD, wo sich die Daten befinden
Proof Disc
CD für Testzwecke
Protective coating (Schutzschicht)
Schutzschicht für die Speicher- und Reflexionsschicht, aus Lack oder Polymer-Kunststoff, wird mit einer Düse aufgetragen und mit UV-Strahlen gehärtet
RC (Radial Contrast)
Der Radialkontrast ist der Reflektivitätsunterschied zwischen der Spirale selbst und dem Bereich zwischen der Spirale. Gemäß Orange Book muß RC bei einer beschriebenen CD größer als 20% sein, bei einer frischen CD größer als 5%. RC wird an 10 Punkten über die ganze CD-Oberfläche gemessen.
Red Book
Standard für CD-A.
REF (Reflectivity)
Reflectivität, Maß Für das Reflexionsvermögen
RIFF (Resource Interchange File Format)
Datenformat für die Speicherung von Grafik, Sound und Animationen.
RN (Radial Noise)
Radialrauschen kann bei beschädigten Spuren im Frequenzbereich zwischen 500 und 2500 Hz auftreten.
SVY: (Scanning Velocity)
Liegt zwischen 1,2 m/s und 1,4 m/s. Unter 1,2 m/s wird die Amplitude I3 beeinflußt. Der Parameter SVY gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich die CD aus Sicht des Lesekopfes bewegt. Wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist, wird die Amplitude I3 zu gering. SVY wird an 10 Punkten über den Datenbereich der CD gemessen. Das Resultat wird als Minimum, Maximum und Mittelwert angegeben. Die Abweichungen der SVY müssen kleiner als 0,01 m/s sein (CD-CATS).
SLD (Start Lead In)
Der Beginn des Lead-In Bereiches muß innerhalb eines Radius von 23,1 mm liegen. Das CD-Laufwerk nutzt diese Angabe, um die TOC (Table Of Contents) zu lokalisieren. Wenn der Parameter SLD außerhalb der Spezifikation liegt , kann das Laufwerk die TOC nicht finden.
SPD (Start of Program Diameter)
Muß innerhalb eines Radius von 24,8 mm und 25,04 mm liegen. Der Parameter SPD wird vom Laufwerk genutzt, um den Beginn der Spur zu finden. Wenn der Parameter SPD außerhalb der Spezifikation liegt, benötigt das Laufwerk mehr Zeit, um die erste Spur zu finden.
Stamper
Metallteil, das in der Spritzgußform liegt und die Spiralspur (Groove) erzeugt.
Substrat
Trägerscheibe aus Polycarbonat, auf die weitere Schichten aufgetragen werden
TOC (Table Of Contents)
Inhaltsverzeichnis einer CD im Lead-In Bereich. Die TOC enthält die Adresse, wo jede Datenspur beginnt, sowie den Typ der CD.
Track
Bei einer Audio-CD entspricht jedes Lied einem Track. Bei Computerdaten gibt es nur eine Spur. Wenn es sich um eine CD vom Typ Mixed handelt, enthält sie eine Datenspur und die Audiotracks. Bis zu 99 Spuren können auf einer CD untergebracht werden.
Track Pitch
Physikalische Distanz zwischen zwei Kurven der Spirale, liegt bei einer CD etwa zwischen 1,5 à 1,7 µm.
Turnaround Time
Zeit, die für die Produktion einer CD benötigt wird.
Volume description
Bereich am Beginn der CD, reserviert für Informationen wie Ursprung, Copyright-Hinweise, etc.
W-O (Write Once)
Einmalig beschreibbare optische Disk
WORM (Write Once, Read Many)
Identisch mit W-O
Yellow Book
Als Philips und Sony den Standard für CDs schufen, wurde dieser Standard in einem Buch mit gelbem Einband publiziert, daher der Name dieses Standards.
XT (Cross Talk)
Maß für das Rauschen in Hochfrequenzsignalen. XT muß kleiner als 50% sein. Zu hohe Werte für XT verursachen Störungen im HF-Signal, was wiederum zu erhöhten BLER-Werten führt.
Zugriffszeit (Access Time)
Die Zeit, die ein CD-Laufwerk benötigt, um eine CD zu durchsuchen und die gesuchte Information abzurufen (je nach Laufwerk zwischen 120 und 600 ms).
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