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Re: standard allgemeines
susi - 30.05.2005, 16:51standard allgemeines
habe wirklich versucht, am wochenende zu lernen, aber ich glaub, die sonne hat mein gehirn ausgedörrt...:roll: , habe stattdessen die allgemeinen sachen aus dem standard-buch für waltz, slow + quickstep zusammengeschrieben und hoffe inbrünstig, mir keinen sprachlichen fauxpas geleistet zu haben (mein letzter englischunterricht is schon a zeitl her...). tango sollte demnäxt folgen. hab jeweils ein beispiel dazugefügt. als word-doc gibt´s das natürlich anständig formatiert - wer mag bitte melden (oder martin, darf´s ein pdf sein??)
lg susi
Positions of the feet – Fußpositionen: bezeichnen die Position eines Fußes in Bezug auf den anderen.
1) Contrary Body Movement Position: Fußposition, bei welcher der Fuß (des Schwungbeines) vor oder hinter dem Körper auf der Linie des Standbeines platziert wird oder diese überkreuzt, um die Körperlinie zu halten.
z.B.: LF Walk in Tango
2) Promenade Position: Die rechte Seite des Herrn und die linke Seite der Dame haben Kontakt; die beiden anderen Seiten sind leicht geöffnet, so dass sich eine V-Position ergibt.
z.B.: Position nach der Whisk (Waltz)
3) Outside Partner: Ein aussenseitiger Schritt an der rechten Seite des Partners. z.B.: Chasse from PP (Waltz); Schritt 5
4) Side Leading: Wenn gemeinsam mit dem Schwungbein die gleiche Seite zurück oder nach vor genommen wird.
z.B.: RF Walk in Tango
Alignment – Ausrichtung: bezeichnet die Position der Füße in Bezug auf den Raum. „Facing“ (zuwenden) und „Backing“ (mit dem Rücken zu…) werden verwendet, wenn die Ausrichtung von Füssen + Körper die gleiche ist; „Pointing“ (zeigen), wenn ein Fuß eine andere Ausrichtung als der Körper hat (z.B.: Nat. Turn (Waltz); Dame Schritt 2 + Herr Schritt 5)).
Amount of turn – Drehgrad: wird zwischen den Füßen gemessen; Körper dreht manchmal weniger z.B.: Nat. Turn (Waltz); Dame Schritt 2 + Herr Schritt 5
Rise and Fall – Heben und Senken: wird mittels Füssen, Beinen und Körper erreicht.
No Foot Rise – kein Erheben des Fusses: kommt meist vor, wenn die Innenseite einer Drehung getanzt wird und die Ferse des Standbeines so lange in Kontakt mit dem Boden bleibt, bis das ganze Gewicht auf das nächste Standbein übertragen wurde. Dann erfolgt das Heben nur über Beine und Körper.
z.B.: Nat. Turn (Waltz); Dame Schritt 1 + Herr Schritt 4 oder Feather Step (Slowfox); Damenschritte
Footwork – Fußarbeit: bezieht sich auf jenen Teil des Fusses, der Bodenkontakt hat. Im Langsamen Walzer, Slowfox + Quickstep werden die Begriffe „Toe“ und „Heel“ verwendet, wobei „Toe“ auch den Fußballen mit einschließt. „Heel“ meint das Aufsetzen des Fußes mit der Ferse und inkludiert auch das darauf folgende abrollen über die ganze Sohle.
Schließt ein Fuß zum anderen aus einer seitlichen Position, behält der Fußballen des Schwungbeines Bodenkontakt!
Contrary Body Movement – Gegenbewegung des Körpers: Eine Körperaktion, bei der die gegenüberliegende Seite des Körpers zum sich nach vor- oder rückwärts bewegenden Schwungbein gedreht wird; üblicherweise, um eine Drehung einzuleiten.
z.B.: Nat. Turn (Waltz); Schritt 1 + Schritt 4
Sway – Neigung: Ein „Sway“ ist üblicherweise die Neigung des Körpers weg vom Schwungbein und hin zur Innenseite einer Drehung, wie bei auf Schritt 2 der Nat. Turn im Waltz.
Es gibt aber auch die Neigung zum Schwungbein hin, wie bei Schritt 1 der Hover Feather.
Bei Figuren wie dem Checked Tipple Chasse to R wird ein „broken Sway“ (von der Taille aufwärts) benutzt.
Poise – Balance/Haltung: Herr: Aufrechte Position, Körpermitte angespannt, das (Gleich-)Gewicht wird nach vorne in Richtung der Fußballen gehalten, Schultern entspannt, Kopf aufrecht; die Knie sind leicht geflext.
Dame: Aufrechte Position, Körpermitte angespannt, den oberen Teil des Körpers und den Kopf leicht zurück und ein wenig nach links nehmen. Das Gewicht ist auf den Fußballen, die Knie sind leicht geflext.
Holds – Haltung (Im Paar zueinander): Herr: der Dame zugewandt, Dame ein wenig an der rechten Seite. Beide Arme ausstrecken und seitlich anheben, bis knapp unterhalb der Schultern. Den rechten Arm abwinkeln und die rechte Hand genau unterhalb des linken Schulterblattes der Dame platzieren. Den linken Ellenbogen abwinkeln und die rechte Hand der Dame nehmen, die beiden gefassten Hände in etwa auf Augenhöhe halten. Der linke Unterarm sollte leicht nach vor geneigt sein und eine ununterbrochene Linie vom Ellenbogen bis zur Hand zeigen.
Dame: Die linke Hand auf den rechten Arm des Mannes genau unter der Schulter platzieren. Den rechten Arm heben und die rechte Hand in die linke Hand des Herren legen.
The Forward Walk: Aufrechte Position, Füße zusammen, Gewicht leicht vorne zu den Fußballen halten. Das Bein von der Hüfte aus nach vorne schwingen, mit dem Ballen Bodenkontakt halten, dann mit der Ferse leicht über den Boden gleiten, Zehen etwas angehoben. Sobald die vordere Ferse die Zehen des Standbeines passiert hat, wird die Ferse des Standbeines vom Boden gelöst und bei der größten Ausdehnung des Schrittes wird das Gewicht gleichmäßig zwischen der Ferse des vorderen und dem Ballen des hinteren Fußes aufgeteilt, wobei das vordere Knie gestreckt, das hintere Knie leicht gebeugt ist. Die Zehen des vorderen Fußes werden auf den Boden gesenkt, sobald sich das Körpergewicht vorwärts bewegt. Der hintere Fuß beginnt sich zuerst mit den Zehen, dann mit dem Fußballen über den Boden gleitend nach vorne zu bewegen, bis beide Füße auf gleicher Höhe sind und der hintere Fuß die Bewegung nach vorne zum nächsten Schritt fortsetzt.
The Backward Walk: Aufrechte Position, Füße zusammen, Gewicht vorne über den Fußballen halten. Den Fuß mit dem Ballen zurückbewegen, dann die Zehen über den Boden gleiten lassen, dann wieder auf den Ballen absenken. Sobald der hintere Fuß die Ferse des Standbeines passiert hat, werden die Zehen des Standbeines vom Boden gelöst, so daß bei der maximalen Ausdehnung des Schrittes das Gewicht gleichmäßig zwischen dem Ballen des hinteren und der Ferse des vorderen Fußes aufgeteilt ist, wobei das hintere Knie leicht gebeugt und das vordere Knie gestreckt ist. Der vordere Fuß beginnt sich zuerst mit der Ferse und dann mit dem Ballen über den Boden gleitend zurückzubewegen, bis beide Füße auf gleicher Höhe sind und sich die hintere Ferse auf den Boden senkt. WICHTIG: die hintere Ferse wird sehr langsam + kontrolliert abgesenkt.
Heel Turn – Fersendrehung: eine Drehung, die zuerst auf dem Ballen des (zurück)steigenden Fußes eingeleitet und dann auf der Ferse fortgesetzt wird. Der zuschließende Fuß wird durchwegs parallel gehalten. Beim Abschluss der Drehung wird das Gewicht auf den zuschließenden Fuß übertragen.
z.B.: Nat. Turn (Slowfox); Dame Schritt 2
Heel Pull: ist eine Art der Fersendrehung. Die Drehung nach rechts wird auf der Ferse des Standbeines ausgeführt, das Schwungbein wird zurück und an die Seite des Standbeines gezogen (mit der Ferse zuerst, dann Fußinnenkante, dann flacher Fuß).
z.B.: Hesitation Change (Waltz); Herr Schritt 5
Re: standard allgemeines
petrounig - 31.05.2005, 06:36
wie machst du das bei deinen 3 jobs noch solche seiten zu verfassen....
schwer beeindruckt :wink:
Re: standard allgemeines
Philipp - 31.05.2005, 15:45ohne euch...
wär ich nur ein komischer englisch auswendig lerner....
ich sag euch mit euch macht es viel mehr spaß.. da kann is auf deutsch auswendig lernen... :D
ne.. alles halb so wild..
danke vielmals
Re: standard allgemeines
susi - 03.06.2005, 14:32tango
here we go: da is der versprochene tango-text.
einzige einschränkung: bei dem absatzerl "Direction & Alignment" bin i net ganz durchgstiegn - muß morgen den meister interviewen oder kennt ihr euch aus? (vielleicht steh ich ja nur einfach auf der Leitung und es is gar nicht kompliziert :?)
TANGO
The Tango Position and Hold: Um die Anfangsposition im Tango zu verstehen, stellt sich der Herr mit geschlossenen Füssen der Wand zugewandt auf, dann – die Füße dabei flach halten – 1/8 nach links drehen, wobei der rechte Fuß etwa 5-8cm zurück rutscht, so dass die Zehen des rechten etwa auf Höhe vom Rist des linken Fußes sind.
Die Haltung ist wie in den Schwungtänzen, nur kompakter:
1) Der Herr hält die Dame ein wenig mehr an seiner rechten Seite – es ist aber darauf zu achten, diese Position nicht zu übertreiben.
2) Die rechte Hand des Herrn wird etwas weiter über den Rücken der Dame platziert; die Fingerspitzen reichen ein wenig über das Rückgrat der Dame.
3) Die linke Hand der Dame wird auf dem Rücken des Herrn unmittelbar unter seiner rechten Achsel platziert, ihre rechte Hand liegt in der linken Hand des Herrn.
The Tango Walk
Die Unterschiede im Tango Walk verglichen mit den anderen Tänzen sind:
1) Es gibt kein Heben und Senken.
2) Die Knie sind leicht geflext, aber die Muskeln der Beine bleiben angespannt.
3) Wegen der Tango-Position wird der LF-Walk in CBMP ausgeführt, beim RF-Walk mit einer Führung der rechten Seite (side leading). Analog dazu wird der RF-Walk back in CBMP getanzt und der LF-Walk back mit einer Führung der linken Seite. Der Tango Walk wird normalerweise nach links gekurvt.
4) Die Füße werden leicht angehoben und auf jedem Schritt platziert, sie gleiten nicht, wie in den Schwungtänzen.
5) Die Füße werden mit einer scharfen, stakkatoartigen Aktion bewegt, der hintere Fuß wird bei einem Forward Walk so lange verzögert, wie es die Musik erlaubt; der Backward Walk wird mit einer analogen Aktion getanzt.
6) Beim vorwärts gehen auf den linken Fuß in CBMP unter Berücksichtigung der Kurve nach links ist wichtig, dass die linke Ferse auf der Linie des rechten Fußes platziert wird und diese nicht überkreuzt. Wenn ein Schritt zurück auf den rechten Fuß in CBMP getanzt wird, wird analog dazu die rechte Fußspitze auf und nicht über die Linie des linken Fußes gesetzt.
7) Wann immer der Herr einen Schritt mit dem linken Fuß und linker Seitenführung zurück macht, wird die rechte Ferse gelöst, sobald der rechte Fuß beginnt, sich zurück auf den nächsten Schritt zu bewegen.
Precedes & Follows: Wenn angegeben wird, dass vor einer Figur „Any Closed Finish” getanzt werden kann, schließt das die Closed Promenade oder jede mit einem Closed Finish abgeschlossene Reverse Turn, Back Corté oder Rock Turn mit ein.
Methods of preceding any Promenade Figure:
1. A: Progressive Link
2. A: Walk on RF und platzieren des LF zur Seite ohne Gewicht, die Dame zur Promenade aufdrehend; Zählweise: “und“
3. A: Natural Twist Turn
4. A: Natural Promenade Turn
5. A: Nach dem Close Finish Füße am Platz lassen und die Dame am Ende des letzten Schrittes zur Promenade aufdrehen; Zählweise: “und“
6. A: vom Open Finish weg wie 2)
7. L: Four Step
8. L: Fallaway Promenade
9. F: Fallaway Four Step
10. F: Oversway endings 1, 2, 3, 5, 6 und 7
11. F: Chase and endings 1, 3 und 4
12. F: Five step
13. F: Contra Check
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