Regenbogen

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    Re: Regenbogen

    kopje1 - 19.02.2005, 12:48

    Regenbogen
    Die Regenbogengeschichte

    Die ersten Sonnenstrahlen kamen über das Meer, mit ihrem gelb-roten Licht
    berührten sie den Zauberwald um seinen Bewohnern den neuen Tag zu verkünden.
    Ein schöner Tag erwachte und schickte seine Boten in die Welt hinaus. Die ersten
    wärmenden Sonnestrahlen suchten ihren Weg durch die Wipfel und Blätter der
    Bäume. Der Wind rauschte durch die Blätter und sang das Lied des Neubeginns. Die
    Bewohner des Zauberwaldes ließen sich von Wind und Sonne wecken, in der
    Ahnung, dass ihnen heute ein besonders schöner Tag geschenkt werden würde.
    "Für solch einen besonderen Tag sollte man sich putzen, ihm mit gebührendem
    Respekt begegnen" beschlossen die Bewohner des Zauberwaldes und machten sich
    an ihre Arbeit. Die Sonne wärmte das Gefieder der Vögel. trocknete das Fell der
    Tiere und verbreitete Fröhlichkeit mit jedem ihrer Strahlen. Der Wind fegte den Staub
    von den Blättern und Wegen, der Zauberwald war für diesen schönen Tag bereit und
    empfing ihn mit offenen Armen.

    Plötzlich verdunkelte sich der Himmel - eine große schwarze Wolke ließ die Sonne
    für kurze Zeit verschwinden, doch ihre Strahlen suchten ihren Weg am Rand der
    Wolke vorbei und auch durch sie hindurch. Die Bewohner des Zauberwaldes blickten
    erwartungsvoll zum Himmel. Genau in diesem Moment kündigte der Wind einen Gast
    an, der für die Zeit der Dunkelheit in den Baumwipfeln des Zauberwaldes Schutz
    suchte - ein Falke. Schnell war der schönste und sicherste Baum ausgesucht, der
    Falke wurde mit aller Gastfreundlichkeit empfangen und eingeladen, sich zu Hause
    zu fühlen. Kaum dass der Falke seinen sicheren schützenden Platz eingenommen
    hatte, ergoss sich die schwarze Wolke in großen schweren Regentropfen. Das
    Wasser fiel hernieder und tränkte die getrocknete Erde, gab den Pflanzen und Tieren
    die Kraft des Lebens wieder. Die Wolke zog weiter, doch der Regen blieb noch. Am
    Horizont erblickte der Falke mit seinen scharfen Augen ein helles Licht, das ihn
    magisch anzog. Er spannte seine Flügel und sein vertrauter Freund der Wind, führte
    ihn direkt in das Licht. Als der Falke näher kam, entdeckte er wunderschönen
    Farben, die ihn magisch anzogen, die schweren Regentropfen im Gefieder spürte er
    nicht - nur den Wunsch, diesem wundervollen Leuchten so nah wie möglich zu sein.
    Mit seinen Flügeln wollte er dieses Licht in den wunderschönsten Farben, wollte er
    diesen leuchtenden Regenbogen umarmen und ihn festhalten. Seine Bewunderung
    war grenzenlos, in der Nähe dieses leuchtenden Schweigens fühlte er sich geborgen
    und glücklich, hier wollte er bleiben. Der Regenbogen lächelte ihn an und schenkte
    ihm seine ganze Wärme, all seine Farbenpracht, doch seine Traurigkeit, die tief in
    ihm wohnte, blieb dem Falken nicht verborgen. Er fragte den Regenborgen, warum
    seine Seele so traurig ist, wo er doch so wunderschön sein. Der Regenbogen
    antwortete ihm, er fühle so viel Traurigkeit in sich, weil er so einsam ist. Der Falke
    breitete seine Flügel aus, umarmte den Regenbogen mit seinen Schwingen und
    antwortete glücklich "Du musst nie wieder traurig sein - ich bleibe bei dir- für immer
    und alle Zeit werde ich dich lieben, dein Leuchten, deine Wärme - mein
    wahrgewordener Traum." Einen Augenblick lang schien der Regenbogen all seine
    Ängste zu vergessen und gab sich nur dem Gefühl der Geborgenheit und des Glücks
    hin. doch dann mahnte ihn seine Erfahrung und sein Verstand, sie wussten es
    besser als der Falke. Eine Träne rann dem Regenbogen über seine Farbenpracht.
    Der Falke erschrak, doch der Regenbogen streichelte mit seinen Strahlen sanft sein
    Gefieder und flüsterte ihm zu: "Mein Leuchten, meine Wärme, wirst du für immer in
    deinem Herzen tragen, Nichts wünschte ich mir mehr, als mit dir über Meere und
    Wälder auf den Schwingen des Windes durch die Welt zu reisen. Doch der Schöpfer
    hat es so nicht gewollt, in einigen Augenblicken wird mein Leuchten von diesem Ort
    verschwunden sein, alles was bleiben wird, ist unsere Erinnerung an diesen
    Augenblick voll Wärme und Glück. Du wirst weiter durch die Welt ziehen und
    irgendwann einen Gefährten finden, der mit dir zu den Sternenlichtern fliegt und mit
    dem Wind an eurer Seite werdet ihr die Abenteuer des Lebens, des Glücks und der
    Liebe erleben." Die unendliche Traurigkeit die der Falken plötzlich in seinem Herzen
    spürte, machte ihn sprachlos. Doch wollte er widersprechen, aber schon spürte er,
    wie das Leuchten des Regenbogens immer mehr verblasste, der Himmel seine
    Farben in sich aufnahm. Mit der letzten Kraft seines Leuchtens rief der Regenbogen
    dem Falken zu: "Wo immer du auch bist, werde ich in deinem Herzen sein, und wenn
    das Schicksal uns gut gesinnt ist, werden wir uns irgendwo in diesem Universum
    wiederbegegnen. Hör immer auf deinen Freund, den Wind, er wird dich zu Träumen
    führen." Mit diesen letzten Worten verschmolzen die Farben des Regenbogens mit
    dem Himmelsblau. Der Falke war so enttäuscht und traurig, sein Gefieder schwer
    vom Regen, kraftlos breitete er seine Schwingen aus und flog zurück zum
    Zauberwald.

    Die Besucher des Zauberwaldes hatten diesen Augenblick verfolgt, die Schönheit
    und auch die Traurigkeit dieser Begegnung berührten sie tief und ließen sie
    verstummen. Der Falke landete auf seinem vorherigen Platz und schien
    hoffnungslos. Hatte er doch eben seinen Traum vom Glück gefunden, doch nur für
    Sekunden konnte er es festhalten, dann ließ das Glück ihn wieder allein zurück.
    Warum war das Leben so, wie sollte er jetzt weiterfliegen, so traurig und verletzt.
    Doch nun spürte er, wie die Sonnenstrahlen sein Gefieder wärmten, der Wind strich
    durch seine Federn, er schloss seine scharfen Augen und er blickte in sein Herz und
    wusste, der Regenbogen war dort, ganz nah bei ihm. Der Wind begann für seinen
    Freund das Lied von seinen Träumen zu singen, Den Falken ergriff die Sehnsucht
    nach Freiheit und der Erfüllung all der anderen Träume die noch in seinem Herzen
    wohnten. Als er seine Augen öffnete, lächelte er Sonne und Wind verstehend zu. Er
    wusste, so lange in seinem Herz die Erinnerung an diesen Augenblick wohnte, würde
    ihn seine Hoffnung, dem Regenbogen noch einmal so nah zu sein, seinen Weg
    durch das Leben weisen, über Meere und Wälder, durch Sonne und Regen. Er
    kannte von jetzt an ein Lächeln, dass den meisten Wesen verborgen blieb, dies war
    das Glück, dass ihn so tief berührte. Er breitete kraftvoll seine Schwingen aus,
    bedankte sich bei den freundlichen Gastgebern und sagte, er werde wiederkommen
    und ihnen zu berichten, welche Abendteuer und wundervolle Augenblicke es in
    dieser Welt zu leben und zu fühlen gibt. Freundlich lächelnd und mit der Kraft der
    Hoffnung und Liebe stieg er in die Lüfte, aus dem rauschenden Zauberwald und zog
    mit dem Wind, der ihn dorthin führte, wo all seine Träume sind.

    Die Bewohner des Zauberwaldes waren verwirrt und schwiegen lange, dann sprach
    der ältesten Baum des Waldes "Es war wirklich ein ganz besonderer Tag heute, wir
    durften an einem seltenen Glück teilhaben und sollten dankbar dafür sein. Jeder
    Bewohner des Zauberwaldes sollte dieses Gefühl allen Besucher unseres Waldes
    zurückgeben, mit seiner Stimme, seinem Schweigen, mit seiner bloßen Anwesenheit.
    Solange wir dieses Gefühl in uns tragen und es weitergeben, so lange wird der
    Zauberwald bestehen." Die Bewohner des Waldes blickten in das Himmelblau, sie
    hatten den Moment des Glücks verstanden und fühlten die Sonnenstrahlen, die
    wärmer waren als jemals zuvor.




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