Lernen

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    Re: Lernen

    chaotic - 21.05.2005, 18:45

    Lernen
    Hi! Hab in den letzten Tagen den ersten Teil des Lateinbuches durchgeackert und mir den Inhalt daraus kurz zusammengeschrieben, damit ich nicht jedesmal alles und jedesmal auf Englisch lesen muss. Dachte ich lass euch daran teilhaben! :D Über Korrekturen und/oder Ergänzungen freu ich mich natürlich :wink:
    LG, Kerstin



    Re: Lernen

    chaotic - 21.05.2005, 18:46


    General

    1. RUMBA: aus Cuba, Mitte 18. Jahrhundert, Weiterentwicklung ab 1930
    2. CHA CHA CHA : aus Cuba, erfunden von Enrico Jorrin -> Cubanischer Interpret; Komponist, 1950er/1960er
    3. SAMBA: aus Brasilien, kam ca. 1914 in die USA
    4. JIVE: aus den USA, entwickelt aus Lindy Hop, Jitterbug, Boogie, … 1950er
    5. PASO DOBLE: aus Spanien, „Stierkampf“, Flamencoelemente

    Amounts of turn:

    Füße nie parallel, außer in geschlossener Position => Drehung der Füße und des Körpers sind nicht immer gleich (z.B.: Check, 2. Step des Whisks)

    Checked forward walk:

    Wird zum Richtungswechseln benutzt (R & CCC)
     Nur Teilgewicht auf dem vorderen Fuß
     Knie zusammen

    Delayed walks:

    Hauptsächlich R & CCC
    3 Typen: Delayed forward walk, knee bent (z.B.: open Hiptwist)
    Delayed forward walk, knee straight (z.B.: Alemana)
    Delayed backward walk, knee compressed (z.B.: Ronde Chasse)

    Foward walk turning:

    ->Normaler forward walk wird getanzt, aber mit einer Drehung in die neue Richtung
    -> z.B.: to continue moving forward:
    letzter Schritt des Herren in allen Figuren die in der Fan-Position enden
    -> z.B.: to change direction to moving backwards:
    die letzten 2 Schritte in Fan-Position (R)
    max. 3/8, Ende ist „back & slightly to side“

    The latin cross:

    Ein Fuß ist hinter dem anderen gekreuzt
    knees compressed, hinterer Fuß ausgedreht
    Arm positions:

     gefasste Hände werden bestimmt durch die Führungsarbeit
     freie Arme: durch Impuls des Körpers:
    Bewegung beginnt im Körper – geht durch den Arm – endet in den Fingern in der „korrekten“ Position und in der Musik

    Leads:

     Allowing Leads
    z.B.: Checked forward bzw. Backward walk “must breathe”, breathing action
    notwendig, weil vw. und rw. Gehen nicht zwei identische Körperbewegungen sind (Herr beginnt [OK] Dame folgt)
     Physical Leads:
    Der Herr verändert die Geschwindigkeit der Körperbewegung der Dame (beschleunigt oder stoppt ab)
    Die Damen können den Herren nicht sagen, wie sie richtig führen, aber sehr wohl, wenn sie falsch sind.
     Shaping Leads:
    Zeigen der Dame Shapes an, ohne Energiezufuhr
    -> durch Armpositionen, Handhaltungen, Körperpositionen

    Hand holds:

    In TH: Innenflächen aneinander, seine Finger auf ihrem Handrücken
    Offene Pos.: er Handfläche nach oben, sie nach unten
    Bei Drehungen: Innenflächen gegeneinander



    Re: Lernen

    chaotic - 21.05.2005, 18:47


    MUSICAL REQUIREMENTS:

    Construction of Music:

    Tanzen ist ein interpretieren von Musik.
    Musik besteht aus Takten, jeder Takt aus Schlägen.
    2/4 Takt -> 2 zählt die Anzahl der Schläge
    -> 4 bestimmt die Länge / Dauer der Schläge
    Außer dem Paso Doble, sind alle lateinamerikanischen Tänze von Percussion-Instrumenten, vor allem aus Afrika beeinflusst.

    Tempo:

    Ist die Geschwindigkeit in der die Musik gespielt wird.
    Jede Basic-Figur hat ein „natural-Tempo“, das Tempo in dem die Figur am besten / richtigsten wirkt.
    Werden Tänze schneller gespielt / getanzt wirken sie nicht schneller oder besser, sondern unsauberer, weil die Qualität leidet.

    The art of dancing:

    Was ein Tänzer braucht / verstehen muß:
     miracle of the human body: welche Befehle muss ich geben, um mich zu bewegen ( Körpersteuerung)
     miracle of the brain: Kontrolliere die Bewegungen (Körperkontrolle)
     miracle of hearing: Übersetze die Musik
     miracle of a mind: Stell dir die Tänze und deren Charakteristiken vor
     a soul: Drücke Gefühle und Emotionen aus

     Technik, natürliche Bewegungen, Balance
     Füße, Fußgelenke und Beine benutzen können
     Rhythmische Struktur der Musik verstehen
     ER: Führung, SIE: führen lassen, aber eigenständig tanzen
     Figuren, aber auch individuelle Choreographie
     Atmosphäre, Qualität & „Spirit“ der Musik umsetzen
     Respekt vorm Partner

    Rhythm:

    Hart/Weich, Laut/Leise, Schnell/Langsam, Lang/Kurz, Akzente & Tempo
    Rhythmus ist reine Mathematik, wie er gespielt wird ist Kunst
    Basic Rhythm bleibt immer gleich, dazu kommt Percussion und die Interpretation des Tänzers.
    Unterscheidung der Tänze durch den Basic Rhythm
    -> Takt / Schläge (4/4)
    -> Welche Schläge sind akzentuiert
    -> Tempo in dem die Musik gespielt wird (R -> 27 bpm)

    Timing:

    Ist die Kontrolle wann Dinge passieren.
    Durch einfache Wörter kann das Timing beschrieben werden:
    Die Zahlen 1 – 8, S, Q, &, a

    Characterisation:

    Jedem der Tänze wird ein Charakter zugeschrieben, der musikalisch und natürlich auch tänzerisch umgesetzt werden soll:
     RUMBA: erdig, sensibel
     CHA CHA CHA: spielerisch, leischtherzig
     SAMBA: Karneval, happy, ausgelassen
     PASO DOBLE: intensiv, fokussiert, dramatisch
     JIVE: Animation, lebhaft

    Quarter Beats:

    Noch vor 40 Jahren gab es eigentlich nur halbe Schläge.
    1964: Durch die Weiterentwicklung der Tänze (vor allem J & S) wurde der Viertelschlag (a) notwendig (S Bounce action)
    1988: Cha cha cha folgte (Backward walk & checked forward walk)
    2003: Rumba (zum Erreichen von fast foot speed)

    Habanera Rhythm:

    Entstand Anfang der 90er:
    Steps No. 1 2 3 4 5 6
    Cuban Rumba count 2 3 4.1 2 3 4.1
    Habanera Rhythm count 2 3 4.1.2 & 3 4.1




    Verzögerung zur besseren Interpretation der Musik, um leichter eine Geschichte erzählen zu können. Wird vor allem beim Weg in die Fan-Position angewandt.

    Musical Phrasing:

    Die Melodie wird in Sätzen geschrieben -> melodic phrases
    Normalerweise Choreographien auf diese Phrasierung, im Lateintanzen nicht möglich, weil permanent zu verschiedenen Musikstücken getanzt wird. Ausnahme: Paso Doble (Espana Cani)



    Re: Lernen

    susi - 23.05.2005, 09:27


    wow, danke!



    Re: Lernen

    Philipp - 23.05.2005, 13:27


    i kann nur die worte von da susi wiederholen......
    THX!!!



    Re: Lernen

    jenny - 23.05.2005, 14:56


    ich schließ mich mit hochachtung an
    vielen dank, kerstin! :D



    Re: Lernen

    Tom - 23.05.2005, 15:07


    ist echt eine super idee!
    und schließe mich auch mit einem danke an!
    genieß deinen freien abend!!



    Re: Lernen

    petrounig - 24.05.2005, 12:26

    perfekt!
    echt gut, jetzt brauch mas nur mehr tanzen können... 8)



    Re: Lernen

    susi - 24.05.2005, 12:51


    ... mit gefrierhuhn-armen und sortierten beinen kann das ja kein problem sein... :lol:



    Re: Lernen

    Philipp - 24.05.2005, 15:48

    hofer
    also das versteh i grad net.......



    Re: Lernen

    susi - 24.05.2005, 16:19


    you remember "gefrierhuhn" von bad ischl?? no? kleiner tip: versuchte stets, ihrem mann, das mikro abspenstig zu machen... :roll:
    dieselbigen "sortierten" auch in jeder lecture mehrmals ihre sämtlichen gliedmaßen...



    Re: Lernen

    Philipp - 24.05.2005, 16:28

    graz wurde erleuchtet
    ich hab ständig versucht den bezug von wien oda vom letzten WE zu suchen...
    das waren ja die hädrich-hörmanns..... alles klar.. ok.. danke...

    ja da stimme i dir jetzt zu :wink:



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