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Re: Kolumnen und Cartoons im profil
T.H. - 12.10.2007, 09:01Kolumnen und Cartoons im profil
Zitat: Schieb ab!
Natürlich ist es hart. Der Schübling war schließlich schon recht gut integriert. Aber wir können nun einmal nicht jeden hereinlassen.
Sie dürfen jetzt nicht glauben, dass mir das hier leichtfällt. Jede Abschiebung ist hart - und diese hier möglicherweise ganz besonders. Wer mich kennt, weiß, dass ich menschlich handle und mir die Auswirkungen auf die Menschen immer genau überlege. Und Schüblinge sind ja auch Menschen.
Irgendwie.
Sicher, in der Heimat des Außerlandeszubringenden herrschen raue Sitten. Das ist aber nun einmal bei den meisten Bergvölkern so. Darüber gibt es genügend Literatur (vgl. z. B. auch May, Karl: „Im Land der Skipetaren“ oder „Durchs wilde Kurdistan“). Eine gewisse Unzivilisiertheit ist da quasi genetisch bedingt. Und auch der Umgang mit Schusswaffen ist ein ganz anderer als bei uns. Da werden eben schon kleine Buben in eine Uniform gesteckt und schießen durch die Gegend. Auch bei privaten wie öffentlichen Feiern wird gerne geballert. Das können wir uns in Wien zwar nicht vorstellen, aber deshalb gleich von einem besonders unsicheren Land zu reden wäre trotzdem haltlos übertrieben. Das fällt bei denen da oben einfach unter Folklore. Die sind halt nun einmal anders, was soll man machen. Nobody’s perfect.
Der Schübling hat auch angegeben, in seiner Heimat politisch unerwünscht zu sein, seit er sich in Opposition zur Feudalherrschaft des Regenten begeben und öffentlich kundgetan hat, diesen ablösen zu wollen. Dass sich daraus eine besondere Gefährdung seiner Person ergibt, kann amtlicherseits allerdings nicht festgestellt werden. Der Landesfürst wird zwar auch in den Schilderungen anderer Flüchtlinge als aufbrausend und unberechenbar dargestellt, allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich hiebei um Schutzbehauptungen handelt, die dazu dienen sollen, sich den Aufenthalt hierorts zu erschwindeln.
Es muss also davon ausgegangen werden, dass der Außerlandeszubringende aus rein wirtschaftlichen Gründen, also einzig und allein zwecks Erlangung eines persönlichen Vorteils, seine Heimat verlassen hat. Das ist zwar (siehe oben) menschlich sicherlich verständlich, wenn man es unbedingt verstehen will, kann aber natürlich nicht als hinreichender Grund für ein Bleiberecht angesehen werden. Zumal im konkreten Fall auch keine besonderen Qualifikationen vorliegen, die eine Einstufung als Schlüsselarbeitskraft rechtfertigen würden. Der Asylwerber befindet sich zwar in einem aufrechten Arbeitsverhältnis, für seinen Posten könnten aber jederzeit auch völlig problemlos besser ausgebildete einheimische Bewerber gefunden werden.
Dem Amte liegen allerdings Briefe von Arbeitskollegen des Schüblings vor, in denen sich diese für seinen Verbleib in Wien einsetzen. Herr W. M. schreibt etwa, dass sich der Asylwerber bereits recht gut integriert habe. Man sehe ihm eigentlich auf den ersten Blick seine Herkunft gar nicht mehr an. Auch Deutsch beherrsche er - nach anfänglichen Schwierigkeiten, die er mit großem Einsatz überwunden habe - mittlerweile schon so weit, dass man meistens zumindest rein akustisch verstehe, wovon er spricht.
Herr W. S. - bei dem es sich offenbar um den Chef handeln dürfte - gibt wiederum an, der Fremde sei eine zuverlässige Arbeitskraft, die zwar nicht unbedingt zum eigenständigen Arbeiten geeignet sei, aber absolut alles mache, was man ihr befehle. Er bemüht hiezu einen Vergleich aus dem Fußball - der Schübling könne sicherlich nicht das Spiel gestalten, aber wenn man ihm sage „Rechte Flanke abdecken!“, dann tue er das zuverlässig.
Nun ist es zwar durchaus rührend, wenn manche Personen aus dem näheren Umkreis von Fremden glauben, sich unbedingt für diese verwenden zu müssen. Es wird aber wohl jedermann begreiflich sein, dass dies natürlich nicht dazu führen kann, den Amtsweg mutwillig zu verlassen. Dieser hat schließlich dem großen Ganzen verpflichtet zu bleiben. Und auf jeden, der irgendeinen beliebigen Fremden gut leiden kann, weil er ihn zufällig persönlich kennt, kommen sicherlich mehrere, die jeden beliebigen Fremden nicht leiden können, ohne einen zu kennen.
Des Weiteren muss in diesem konkreten Fall leider auch darauf verwiesen werden, dass der Asylwerber zwar noch nicht rechtskräftig verurteilt ist, gegen ihn allerdings mehrere Anzeigen wegen gemeingefährlichen Jodelns unter der Dusche vorliegen. Dieses Verhalten kann wohl - entgegen den Beteuerungen der Petenten, die sich für ihn einsetzen - schwerlich als Musterbeispiel einer geglückten Integration gewertet werden.
Aus den genannten Gründen bleibt der Behörde keine Wahl. Es ergeht folgender Bescheid, gegen den kein ordentliches Rechtsmittel zulässig ist und der sofort zu vollstrecken ist:
Herr Günther Platter, geb. am 7.6.1954, wird hiemit nach Tirol abgeschoben.
Als Sachbearbeiter möchte ich aber noch die Gelegenheit nützen und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute wünschen. Denn wie gesagt: Wer mich kennt, weiß, dass ich menschlich handle und mir die Auswirkungen auf die Menschen immer genau überlege.
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Re: Kolumnen und Cartoons im profil
T.H. - 20.10.2007, 18:45
Re: Kolumnen und Cartoons im profil
T.H. - 04.12.2007, 10:06
Zitat: Haltet den Dieb!
Jörg Haider und sein Megafon Stefan Petzner planen in Kärnten eine Volksbefragung über den EU-Vertrag – weil uns die EU unser Wasser wegnehmen will. Und nicht nur das!
Haider: Schreib auf, Petzner: Und außerdem gieren die EU-Chaoten nach der Hoheit über unsere Eierschwammalan, den Selchspeck und den Zirbenschnaps.
Petzner: Schreibt ma Zirben mit h nach dem langen i?
Haider: Geh bitte, quäl mi net! Weiters: den Wörtha-See, de Karawanken und dos GTI-Treffen!
Petzner: GTI-Treffen …, ja, hab i.
Haider: Den Klammer-Franz, den Jürgens-Udo und den Assinger-Armin, den Lindwurm, dos Beachvolleyball-Turnier und …, und …
Petzner: Unsere Frauen!
Haider: De Frauen?
Petzner: Wohl.
Haider: Guat, wir wollen ja a gar net behaupten, dass alles schlecht is, was die EU so macht.
Petzner: Nit?
Haider: Wenn ma übertreiben, mach ma uns am End noch unglaubwürdig. Und i war noch nie unglaubwürdig.
Petzner: Nit?
Haider: Naa!
Petzner: Wohl.
Haider: Schreib weida: de Goldhaubenfrauen, de Ulrichsbergler und schließlich – den geliebten Landeshauptmann.
Petzner: … den geliebten … Wos? Di wollen sie a entführen? Di wegreißen von meina Seitn? Eine blutende Wunde schlogn, die niemols mehr heilen wird? Einen Dolch ins Karntner Herz treiben, der …
Haider: Na ja … Net so direkt. Aber jedenfalls könnten sie si alle zehne nach mir abschlecken in Brüssel.
Petzner: Wohl. Oba – is dos dann jetzt nit doch a bissl unglaubwürdig?
Haider: Hab i di nach deiner Meinung gfragt?
Petzner: Hast nit.
Haider: Na also.
Petzner: Wohl.
www.profil.at
Re: Kolumnen und Cartoons im profil
T.H. - 27.01.2008, 19:21
Zitat: Rainer Nikowitz
Flagge zeigen
HC Strache soll auf dem berühmten "3-Bier-Foto" auch noch eine Krawatte mit der deutschen Reichskriegsflagge getragen haben – einem Neonazi-Symbol. Aber sicherlich hat er im nie geführten Interview wie immer eine schlüssige Erklärung parat.
Strache: Und damit eines gleich klar ist: Sie klag ich auch!
profil: Aber ich hab doch noch gar nichts gesagt.
Strache: Aber Sie haben so geschaut, als würden Sie gleich etwas sagen.
profil: Und das reicht schon? Sie sind ja schon fast so drauf wie Jörg Haider in seiner besten Zeit.
Strache: So. Und jetzt klag ich Sie erst recht.
profil: Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich falschliegen sollte – aber der jetzige Prozess, den Sie gegen die Zeitung „Österreich“ angestrengt haben, war ja wohl ein klassischer Schuss ins eigene Knie, oder? Ihr Ex-Parteifreund Ewald Stadler hat ausgesagt, dass Sie auf dem Foto, auf dem Sie zweifelsfrei drei Bier bestellen und nicht etwa den Kühnen-Gruß machen, eine Krawatte mit der deutschen Reichskriegsflagge tragen – einem Neonazi-Symbol.
Strache: Ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen soll: Ich habe mit Neonazis nichts am Hut – und schon gar nicht auf der Krawatte.
profil: Wie ist dann diese Flagge auf Ihre Krawatte geraten?
Strache: Das war keine Flagge. Das war ein Fleck vom Paintball, den ich nicht richtig rausgebracht habe. Ich bin quasi dreimal ins Herz getroffen worden und, wie der Zufall so spielte, ausgerechnet in den Farben Schwarz, Rot und Gold.
profil: Und das soll Ihnen wer glauben?
Strache: Nicht?
profil: Nun ja. Nein.
Strache: Na gut. In diesem Fall war die Geschichte so: Ich habe diese Krawatte von meiner damaligen Schwiegermutter zu Weihnachten bekommen.
profil: Geh!
Strache: Zum Geburtstag?
profil: Zu Ihrem oder dem vom Führer?
Strache: Und noch eine Klage.
profil: Ach, wegen einer mehr oder weniger. Also gut – zu Ihrem Geburtstag. Und bei H&M waren damals gerade Reichskriegsflaggenwochen, oder wie?
Strache: Sie sagen es! Die waren damals gleich nach dem Hakenkreuzabverkauf und vor den Mit-Eichenlaub-und-Schwertern-Designertagen. Und meine Schwiegermutter, mein Gott, sie war halt eine eher einfache Frau und hat leider nicht gewusst, was das ist.
profil: Und Sie offenbar auch nicht.
Strache: Ich bin ja auch eher ein einfacher Mann.
profil: Manchmal kann man nicht einmal Ihnen widersprechen.
Strache: Sehen Sie! Also woher hätte ich das wissen sollen?
profil: Von Ihren kapperltragenden Freunden vielleicht?
Strache: Gegenfrage: Tragen Sie Baseballkappen?
profil: Manchmal.
Strache: Und können Sie deshalb auch einen Heimlauf schlagen?
profil: Einen was?
Strache: Einen Homerun!
profil: Nein.
Strache: Na sehen Sie! Ich trage das Burschenschafterkapperl aus einem einzigen Grund: Weil es mir so verdammt gut steht! Das bringt meinen bubenhaften Charme noch viel besser zur Geltung. Und da braucht bitte schön wirklich niemand etwas hineinzugeheimnissen.
profil: Wenn dem so ist, hätten vielleicht Ihre Bekannten von der Wiking-Jugend mit ein paar sachdienlichen Hinweisen aushelfen können.
Strache: Dass die damals neben mir auch Carepakete an die Ostdeutschen verteilt haben, war reiner Zufall, das hab ich jetzt aber auch schon oft genug gesagt. Ich bekomme übrigens heute noch Dankesbriefe von Leuten, die ich damit vor dem Hungertod in einem linken Unrechtsregime bewahrt habe.
profil: Wissen Sie was? Die Schwiegermuttergeschichte funktioniert irgendwie auch nicht.
Strache: Das macht gar nichts, denn es war ja damals in Wirklichkeit so, dass mir der Stadler diese Krawatte geborgt hat. Und auch gebunden. Drum hab ich auch gar nicht sehen können, was da drauf ist.
profil: Das könnte ich mir im Prinzip sogar vorstellen …
Strache: Na endlich! Sehen Sie, was ich immer sag: Es gibt für alles, was man mir vorwirft, immer eine völlig harmlose Erklärung.
profil: … aber ich glaub Ihnen trotzdem nicht, wollte ich sagen.
Strache: Verdammt. Hab ich noch einen Versuch?
profil: Nur zu.
Strache: Ich war vorher auf einem Ländermatch und hab nach dem Schlusspfiff mit einem gegnerischen Fan Krawatten getauscht.
profil: Haben Sie nicht.
Strache: Eh nicht. Weil, es war nämlich so: Es war Fasching, und der Kostümverleiher hat nix Gscheites mehr gehabt. Hab ich mir gedacht: Na, geh ich halt als Neonazi. Dieser englische Prinz da, der hat das ja auch schon einmal gemacht.
profil: Ach bitte!
Strache: Auch nicht? Dann war es eine Luftspiegelung, eine klassische Fata Morgana! Oder nein, ein verirrter Regenbogenteil. He, wo gehen Sie hin? Bleiben Sie gefälligst da, oder ich klage! www.profil.at
Re: Kolumnen und Cartoons im profil
T.H. - 29.06.2008, 14:18
Zitat: Das Briefgeheimnis
Gusenmann und ihr EU-Brief an den Herausgeber der „Krone“ – die packende Schlüsselloch-Story.
Dichand: Ja, servus Werner, mein Bub. Dass d’ mich du wieder einmal besuchen kommst! Des muss ja eine Ewigkeit her sein … Wann hamma uns des letzte Mal gsehn?
Faymann: Des war gestern, Onkel Hans.
Dichand: Kinder, wie die Zeit vergeht! Wer is denn der Komiker da?
Faymann: Des is der Bundeskanzler, Onkel.
Dichand: Bundeskanzler, soso. Aber war des net immer so ein Schmalpickter?
Gusenbauer: Des war mei Vorgänger.
Faymann: Und der Fredl is mei Vorgänger.
Gusenbauer: Des is aber no net ausgmacht.
Faymann: Zwischen dem Onkel Hans und mir scho.
Gusenbauer: Äh …, Herr Dichand, mir wären da wegen dem Text.
Dichand: Des is aber lieb, dass ihr mir helfen wollts, Buben, aber i hab ihn für heut scho fertig. Schauts einmal, da is er: Bei dieser Hitze schwört Nadine (19) auf ein altes Hausmittel von Kräuterpfarrer Weidinger – sie reibt sich die Brustwarzen mit Eiswürfeln ein und …
Faymann: Onkel, wir meinen den Text von dem Brief. Wegen der EU.
Dichand: Ah ja! Die EU! I freu mich, dass ihr endlich vernünftig werdets.
Gusenbauer: Ich möchte aber jetzt schon vorausschicken, dass ich immer noch für ein vereintes Europa bin.
Dichand: Burschi, i war scho für ein vereintes Europa, wie du no in der Nudelsuppen gschwommen bist. Und damals war des no net so modern wie heute.
Faymann: Meinst du 1994?
Dichand: Fast. 1944.
Gusenbauer: Wenn des scho so anfangt, werden wir da jetzt in der Diskussion auf keinen grünen Zweig kommen.
Dichand: Diskussion? Wovon redet der bitte?
Faymann: Sei ihm net bös, Onkel Hans, er meint des net so. Er is halt manchmal a bissl hoppertatschig.
Dichand: So? Na gut. Fang ma an. Du …, Dings da …, was is er noch amal, Werner?
Faymann: Bundeskanzler.
Dichand: Ah so, genau. Also, Bundeskanzler, du setzt dich da her und nimmst den Diktierblock.
Gusenbauer: Bin i a Sekretärin?
Dichand: Na ja, nein. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Und du Werner … Mein Hund is heut net da. Aber i brauch was zum Streicheln, wenn ich aus dem Vorhof der Macht goldene Worte in die Welt da draußen entlasse. Leg dich neben den Schreibtisch, schau mich lieb an und hechle ein bisserl.
Faymann: Okay.
Gusenbauer: Des machst du wirklich? Des is ja unpackbar!
Faymann: Eh. Weil du macherst ja nie alles, nur damit du Bundeskanzler bleibst.
Gusenbauer: Hab i scho erwähnt, dass i recht gut Steno kann, Herr Dichand?
Dichand: Da schau her! Na dann stenografier: Sehr geehrter Herausgeber!
Gusenbauer: Sollt man net lieber so was schreiben wie: Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger?
Dichand: Werner? Der Kerl nervt.
Faymann: Tschuldigung, Onkel Hans … hehehehe … aber er … hehehehe … er weiß scho, dass du der erste Bürger im Staat … hehehehe …
Dichand: Was machst denn für komische Geräusche?
Faymann: I hechle. Du wolltest es so.
Dichand: Ich? So ein Blödsinn. Und jetzt mach Platz.
Gusenbauer: Also gut. I schreib: Sehr geehrter Herausgeber! Aber über den restlichen Inhalt müss ma trotzdem noch reden.
Dichand: I hör immer nur reden. Worüber? Ihr seids jetzt auch für eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag, die „Krone“ hat damit wieder einmal einen rauschenden Erfolg für das darbende Volk erzielt, und alle san glücklich.
Faymann: Aber wir san net für a Volksabstimmung über den jetzigen Vertrag, Onkel. Den hamma scho beschlossen.
Gusenbauer: Genau. Des gilt nur für zukünftige Verträge.
Dichand: Aber es wird keine zukünftigen Verträge geben.
Faymann: Eh net.
Gusenbauer: Um Gottes willen, des brauchert ma no! Stell dir vor, Werner, wir müssten wirklich eine Volksabstimmung machen und die ganzen Koffer …
Faymann: Des meint er auch net so, Onkel Hans.
Dichand: Dann lassts mi des einmal richtig verstehen: Der Brief hat eigentlich keinen anderen Sinn, als dass ihr öffentlich meinen Speichel leckts?
Gusenbauer: Ja.
Dichand: Ich halt ja an sich gar nix von heuchlerischem Geschmeichel.
Gusenbauer: Net? Der Werner hat gemeint …
Dichand: Außer natürlich, der Adressat bin ich. Und dass ihr die „Krone“-Leser für deppert verkaufts, das is …
Faymann: … na ja, ein kleiner taktischer Schachzug …
Dichand: … großartig! Besser könnt i’s ja selber net. I bin so begeistert, i muss mir nachher gleich zwei, drei Leserbriefe schreiben.
Gusenbauer: Schön, dass wir uns einig sind. Fang ma jetzt an?
Dichand: Gleich. Vorher haben der Werner und ich noch was zu erledigen. Na komm, Burli, gemma gschwind Gassi. Na wo hat er denn seine Leine, der kleine Racker, ha?
Faymann: Pfah, Onkel Hans! Kömma heut wenigstens in den Hof gehen, wo uns kana sieht?
Dichand: Nix da. Wir gehen vorn auf die Straßen.
Faymann: Na ja. A scho wurscht.
Rainer Nikowetz www.profil.at
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