Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

www.Perthes-Forum.de
Verfügbare Informationen zu "Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Britta - mcap2001 - Streichelweich - cohrs - Julia - Tatjana
  • Forum: www.Perthes-Forum.de
  • Forenbeschreibung: Das Forum der Deutschen Morbus Perthes Initiative. (www.Morbus-Perthes.de)
  • aus dem Unterforum: Hallo/Gästebuch
  • Antworten: 8
  • Forum gestartet am: Montag 23.07.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes
  • Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 9 Monaten, 16 Tagen, 22 Stunden, 11 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes"

    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Britta - 01.07.2008, 16:48

    Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin ausgebildete Osteopathin.

    Als Kind von 6 bis 8 Jahren habe ich selbst Morbus Perthes gehabt und ich kenne die ganze Leidensgeschichte aus eigener Erfahrung. Viele Ärzte haben meinen Eltern eine OP vorgeschlagen und es chancenlos erklärt eine Heilung ohne OP zu erreichen. Ich selbst habe jedoch für 2 Jahre nur die Thomasschiene getragen. Die Nekrose um den Hüftkopf hat sich bei mir weiterentwickelt. Von hinten hat sich jedoch neues Gewebe aufgebaut. Nach 2 Jahren hat der Neuaufbau gesiegt und ich konnte die Schiene ablegen.

    Ich möchte jetzt eine Studienarbeit schreiben über diese Krankheit in Verbindung mit der Osteopathischen Therapie. Dazu benötige ich Probanten in wie weit sich die Krankheit positiv mit der Osteopathie beeinflussen lässt.

    Die Osteopathie ist ein manuelles Verfahren. Durch Osteopatische Handgriffe werden Fixationen auf verschiednen Ebenen gelöst, z. B. im parietalen Bereich (Knochen, Muskeln und Sehnen), dem viszeralem Bereich (dem Organsystem ) und auf Cranio-Sakraler Ebene. Dadurch erhält das Gewebe wieder Mobilität und eine verbesserte Durchblutung und kann sich mit pathologische Prozesse besser auseinander setzten.

    Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung, ob Sie Interesse haben an dieser Studie teilzunehmen.
    Die Studie selbst wir erst Ende diesen Jahres beginnen.

    Freundliche Grüße

    Britta Meier
    Freudenthaler Str. 105
    65232 Taunusstein
    Tel:06128-488924



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    mcap2001 - 05.07.2008, 18:52


    Hallo,

    sehr gerne würde ich (würden wir) an der Studie teilnehmen.
    Wie soll das funktionieren über die Entfernung ?
    Meine Tochter Cheyenne (6) erkrankte im September `07, wobei die Diagnose leider erst im Mai `08 gestellt wurde (zuerst hieß es 2x Hüftschnupfen, dann "sie läuft doch gut", bis endlich geröntgt wurde, da sah man schon, dass der linke Hüftkopf fast zur Hälfte "verschwunden" war). Nun sind wir 2x die Woche bei der KG, 1x die Woche bei der Ergo und schwimmen jeden Tag. Die verschriebene Hüfttraktions-Orthese wurde von der Barmer nicht bewilligt, es hieß: "MHE-Orthese wäre ausreichend und zweckmäßig" ... Widerspruch (ärztl. begründet durch den behandelnden Arzt des Städt. Klinikums KA, Dr. von Knobloch) wurde eingelegt, somit ist Cheyenne sei Anfang Mai mit Krücken unterwegs (die sie natürlich in der Schule ab und zu "vergisst" zu benutzen und jetzt in den Sommerferien ist es die Hölle mit Krücken (die liegen immer dort, wo Cheyenne NICHT ist !) ...
    Allerdings macht mir Hoffnung, dass Sie selbst als "Mädchen" mit 6 erkrankten und mit 8 "schon" wieder als geheilt galten ;-) Cheyenne war leidenschaftliche Ballett-Schülerin und Fußballerin im Verein... Da hat sie`s natürlich nicht so leicht, sie möchte aber uuuunbedingt wieder tanzen und kicken "danach" und wenn wir Hilfe in irgendeiner Form erhalten können, dann machen wir das auch ! ;-)
    Gruß
    Martina + Cheyenne



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Streichelweich - 17.07.2008, 18:55


    Hallo Britta :-)

    auch ich würde gerne mit meiner Tochter an dieser Studie mithelfen oder uns dafür anbieten. Es stellt sich aber auch bei uns die Frage wie das mti der Entfernung funktioniert.

    Bianca wurde am 09.07.2008 die Diagnose gestellt und eine sehr "ungünstige" Prognose in Aussicht gestellt. Sie hat eine MHE-Schiene verodnet bekommen und bis sie die bekommt geht sie (gott sei dank) sehr diszipliniert auf ihren Krücken.

    Da wir in unserem Wiener Bekanntenkreis und auch hier Ostoeopathen haben und meine Mutter in Wien auch nachgefragt hat was das Zeug hält, wurden uns von eben allen Ostoeopathen mitgeteilt, dass wir mit Bianca auf alle Fälle neben der schulmedizinischen Therapie auch eine ostoeopathische angedeihen lassen sollen. Was mich sehr positiv überrascht hat, unser Orthopäde war damit sogar mehr als einverstanden und hat uns sogar fast zugeraten das auch zu tun. Somit hat Bianca nächste Woche DO den ersten Ostoeo-Termin. Fraglich ist für uns nur, ob die Krankenkasse da wenigstens einen Teil dieser Behandlung übernehmen wird. - Vielleicht hat ja jemand hier einen Tip wie man das anstellt. Bei der Krankengymnastik gibts ja gottlob keine Probleme.

    Liebe Grüße
    Tina



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    cohrs - 18.07.2008, 12:47

    MHE-Orthese
    Hallo Martina,
    verstehe ich das richtig: Cheyenne hat eine MHE-Orthoese und benutzt sie nicht? Oder habt Ihr sie gar nicht erst anfertigen lassen?
    Viele Grüße
    Dagmar



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Britta - 18.07.2008, 14:31


    Streichelweich hat folgendes geschrieben: Hallo Britta :-)

    auch ich würde gerne mit meiner Tochter an dieser Studie mithelfen oder uns dafür anbieten. Es stellt sich aber auch bei uns die Frage wie das mti der Entfernung funktioniert.

    Bianca wurde am 09.07.2008 die Diagnose gestellt und eine sehr "ungünstige" Prognose in Aussicht gestellt. Sie hat eine MHE-Schiene verodnet bekommen und bis sie die bekommt geht sie (gott sei dank) sehr diszipliniert auf ihren Krücken.

    Da wir in unserem Wiener Bekanntenkreis und auch hier Ostoeopathen haben und meine Mutter in Wien auch nachgefragt hat was das Zeug hält, wurden uns von eben allen Ostoeopathen mitgeteilt, dass wir mit Bianca auf alle Fälle neben der schulmedizinischen Therapie auch eine ostoeopathische angedeihen lassen sollen. Was mich sehr positiv überrascht hat, unser Orthopäde war damit sogar mehr als einverstanden und hat uns sogar fast zugeraten das auch zu tun. Somit hat Bianca nächste Woche DO den ersten Ostoeo-Termin. Fraglich ist für uns nur, ob die Krankenkasse da wenigstens einen Teil dieser Behandlung übernehmen wird. - Vielleicht hat ja jemand hier einen Tip wie man das anstellt. Bei der Krankengymnastik gibts ja gottlob keine Probleme.

    Liebe Grüße
    Tina


    Hallo Tina,

    in der Regel zahlen Krankenkasse nichts zu osteopathischen Behandlungen dazu. Da aber - wegen rechtlicher gründe- die meisten Osteopathen dazu noch Heilpraktiker sind, solltest du versuchen eine Heilpraktikerzusatzversicherung für eure Tochter abzuschließen. Möglicherweise wird diese allerdings wegen der bestehenden Krankheit nicht genehmigt. Aber auf alle Fälle ist es einen Versuch wert.
    Ich bin überzeugt davon, dass die Osteopathie eurer Kleinen hilft oder zumindest die Heilung anregt, dass es etwas schneller geht.

    Inzwischen ist es in der Tat schon zu einigen Orthopäden durchgedrungen, dass er die Osteopathie gibt und dass man damit viel erreichen kann. Einige Orthopäden raten inzwischen deshalb Ihrem Patienten sich osteopathisch behandeln zu lassen. Ich kann das nur unterstützen, da ich sehe, was man dadurch bewirken kann.

    Leider kann ich Dir zu der Organisatorisch meiner anstehende Studienarbeit noch wenig Auskunft geben. Zur Zeit setzte ich mich mit verschiedenen Organisationen in Verbindung, ob es überhaupt möglich ist die Patienten zu bekommen um diese Arbeit schreiben zu können (an der ich so sehr interessiert bin, weil ich einfach die Leiden eines kleinen Menschen kenne, der diese Krankheit hat, aber auch die Wunder erlebe, die die Osteopathie zustande bringt).

    Die osteopathische Behandlung findet jedoch nicht wöchentlich statt, sondern evtl.1 x alle 4 Wochen. Vielleicht ermöglicht das die Teilnahme für Dich trotz Entfernung. Ansonsten schau auf alle Fälle, ob Du bei euch jemanden findest.

    Gerne kannst Du mich für Informationen anrufen (06128-488924).


    Gruß Britta



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Britta - 18.07.2008, 14:34


    mcap2001 hat folgendes geschrieben: Hallo,

    sehr gerne würde ich (würden wir) an der Studie teilnehmen.
    Wie soll das funktionieren über die Entfernung ?
    Meine Tochter Cheyenne (6) erkrankte im September `07, wobei die Diagnose leider erst im Mai `08 gestellt wurde (zuerst hieß es 2x Hüftschnupfen, dann "sie läuft doch gut", bis endlich geröntgt wurde, da sah man schon, dass der linke Hüftkopf fast zur Hälfte "verschwunden" war). Nun sind wir 2x die Woche bei der KG, 1x die Woche bei der Ergo und schwimmen jeden Tag. Die verschriebene Hüfttraktions-Orthese wurde von der Barmer nicht bewilligt, es hieß: "MHE-Orthese wäre ausreichend und zweckmäßig" ... Widerspruch (ärztl. begründet durch den behandelnden Arzt des Städt. Klinikums KA, Dr. von Knobloch) wurde eingelegt, somit ist Cheyenne sei Anfang Mai mit Krücken unterwegs (die sie natürlich in der Schule ab und zu "vergisst" zu benutzen und jetzt in den Sommerferien ist es die Hölle mit Krücken (die liegen immer dort, wo Cheyenne NICHT ist !) ...
    Allerdings macht mir Hoffnung, dass Sie selbst als "Mädchen" mit 6 erkrankten und mit 8 "schon" wieder als geheilt galten ;-) Cheyenne war leidenschaftliche Ballett-Schülerin und Fußballerin im Verein... Da hat sie`s natürlich nicht so leicht, sie möchte aber uuuunbedingt wieder tanzen und kicken "danach" und wenn wir Hilfe in irgendeiner Form erhalten können, dann machen wir das auch ! ;-)
    Gruß
    Martina + Cheyenne


    Hallo Martina,

    hast du meine E-Mail bekommen?
    Kannst du mir kurz bescheid geben, ob sie angekommen ist, ansonsten sende ich Sie dir noch mal.

    Gruß Britta



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Julia - 21.07.2008, 11:59


    Hallo Britta,

    das hört sich alles sehr interessant an. Wenn sich bei meiner Tochter die Diagnose Perthes wirklich bestätigen sollte, würden wir sehr gerne mit Tabea an dieser Studie teilnehmen. Taunusstein ist ja auch nicht ganz so weit weg von Flieden. ;-)

    Liebe Grüsse, Julia



    Re: Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes

    Tatjana - 31.07.2008, 00:33


    Hallo Britta,
    wir würden sehr gerne an der Studie teilnehmen.
    Wir Wohnen ja nicht weit Weg von Taunusstein. Sind ja so zu sagen Nachbarn da wir aus Bad-Camberg Würges sind.Jonas hat gerade seine OP hinter sich gebracht und lag 6 Wochen im Becken-Bein-Gips :P
    unsere Mail webfly20@aol.com

    LG
    Tatjana



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum www.Perthes-Forum.de

    Kindergarten - gepostet von simse am Freitag 01.02.2008
    Willkommen in Morbus-Perthes Forum - gepostet von pertheschef am Montag 23.07.2007



    Ähnliche Beiträge wie "Studienarbeit Osteopathie und Morbus Perthes"

    Prot-Pala "auf Abwegen" - Anonymous (Montag 13.12.2010)
    D-Lo Brown vor Rückkehr ?! - JM Hardy (Mittwoch 15.08.2007)
    meine eigenen bücher: - claudiaweidt (Freitag 02.03.2007)
    Eine Fahrkarte kreuz und quer durchs Bücher regal. - mikey:-) (Freitag 06.07.2007)
    Aquarium Bücher - silvia 1 (Freitag 01.09.2006)
    Franz-Bücher - Julia Hübner (Sonntag 13.03.2005)
    Bücher - Nepomuk (Mittwoch 06.06.2007)
    was interessiert euch so punkto bücher?? - sophie (Sonntag 10.04.2005)
    [Sun] Dj AkMaN dan en iyi remixler - alemciler (Sonntag 04.06.2006)
    BBB-Belgian Brown Beer - BBB-Belgian Brown Beer (Dienstag 13.06.2006)