Ein warmes Plätzchen am Kamin

DIE SCHWARZE ROSE
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    Re: Ein warmes Plätzchen am Kamin

    Alynà - 12.06.2007, 02:01

    Ein warmes Plätzchen am Kamin
    Die warmen Sessel am Kamin laden geradezu zum verweilen ein. Zum erzählen von Geschichten oder nur zum Zuhören und an seinem Krug zu nippen das ist hier einerlei... Die Sessel eignen sich auch hervorragend für ein kleines Schlummerchen. Wie auch immer, momentan sitzt Alynà in einem der besagten Sessel und scheint eine Geschichte erzählen zu wollen.

    "Äh... Die Geschichte habe ich mal irgendwo gelesen, ist aber schon eine Weile her... äh. egal *räuspert sich* also...
    In einer verlassenen und abgelegenen Burgruine tief in den Wäldern ärgerte sich Anuk fürchterlich über seine schülerin Leya. Nun.. Die Ruine ist nicht ganz so verlassen wie es den anschein hat. Es wird von einer grossen Diebesbande als Schule benutzt. Derzeit war der Grossteil der Schüler und Schülerinnen damit beschäftigt, Schlösser zu knacken. Wärend alle anderen Diebe ihre Schlösser schon eiligst geknackt haben, fummelte Leya immer noch langsam mit den Dietrichen in ihrem Übungsschloss herum. Egal wie sehr Anuk sie auch anbrüllte und manchmal auch schlug, sie stocherte weiterhin in aller seelenruhe im Schloss herum. So würde aus ihr nie eine gute Diebin werden. Das schnelle schlösserknacken war unabdingbar um erfolgreich beim einbrechen zu sein. Die Stadtwachen waren nicht zimperlich wenn es darum ging auf frischer Tat ertappte Einbrecher zu richten. Was Anuk jedoch am meisten ärgerte war, dass Leya jedes schloss mit ihrer Langsamen Art knacken konnte. selbst solche Schlösser an denen er selbst, Anuk der Grossmeister der Dietriche, fast scheiterte. Als bei ihm wieder mal der Geduldsfaden riss, gab er Leya eine schallende Ohrfeige und schrie sie an: "So wirst du nie ein Schloss knacken, dummes Gör! Du kannst ein Schloss ja nicht einmal aufmachen wenn der Schlüssel direkt vor deiner Nase hängen würde!" Leya nahm es gelassen hin. Sie wollte ohnehin nicht Diebin werden. Sie war nur an der Funktionsweise und dem Aufbau der Schlösser interessiert. Es war zumindest ein kleiner Trost für sie dass sie den Kurs im Voraus bezahlen musste.
    Spät am selben Abend nam Anuk Leya beiseite, packte sie fest am Handgelenk und führte sie durch lange, verwitterte Gänge der Ruine... Bis sie vor einer Schweren, mit Stahl verstärkten Tür anhielten. "So.." brummte Anuk höhnisch " dies wird ein kleiner Test für dich ob du nicht doch schneller mit dem Dietrich umgehen kannst." Er holte aus seiner Tasche einen Schlüssel, schloss die Tür auf, schubste Leya hinein und schloss die Tür hinter ihr. "Los! Öffne so schnell du kanst diese Tür!" Leya schaute sich, als sie sich an die Dunkelheit gewöhnte, zuerst im Raum um... er war Leer und Fensterlos bis auf eine art lange Holzkiste in der Mitte des Raums. In aller Ruhe begann sie mit ihren Dietrichen im Schloss herumustochern. Nach einer Weile hörte sie Anuk von der anderen seite der Türe Sprechen: "Ich sollte dich wohl nochmal darauf hinweisen dass es hier um schnelligkeit geht. Dir ist sicher die Kiste im Raum aufgefallen, hm? weisst du was Darin ist?" Höhnisches gelächter folgte. "Es liegt ein Vampir drinn... er hatte schon ziemlich lange keine.. Mahlzeit mehr und ist bestimmt ausser sich vor Wut. Hm.. ich glaube... bald ist es Zeit und er wacht auf..." Leya erstarrte bei den Worten. Drei Herzschläge später hörte sie hinter sich ein immer lauter werdendes knarren. Als sie den Kopf drehte sah sie wie sich der Kistendeckel sehr langsam öffnete. Ein leises Kehliges Knurren drang aus der Kiste, begleitet von einem fauligem Geruch. Panische Angst breitete sich in Leya aus. Mit einer bei ihr noch nie dagewesenen Geschwindigkeit und präzision drehte und bewegte sie die Dietriche im Schloss. Genau in dem Moment als das Schloss mit einem leisen Klack entriegelt war, hörte sie hinter sich wie der Deckel laut scheppernd auf den Boden fiel. Langsam hoben sich zwei klauenbestückte Hände aus der Kiste. Von einer Urfurcht angetrieben riss sie die Tür auf, knallte sie hinter sich zu, schloss ab und drückte sich gegen die Tür. Auf der anderen seite der Türe war ein enttäuschtes Heulen zu hören und das wütende Kratzen von klauen über Stahlverstärktes Holz. Mit verscheänkten Armen lehnte sich Anuk an die Wand und schaute Leya zufrieden lächelnd an. "Na? Hast du nun endlich die vorzüge des schnellen Schlossknackens gelernt?" Leya schaute Anuk mit tränenden Augen an und rannte weinend davon. Am nächsten Tag liess sie sich nich blicken... was sehr zur zufriedenheit von Anuk beitrug. Einen Tag später kam Leya lächelnd zu Anuk und verkündete Stolz: "Ich habe ein Schloss entwickelt das niemand Knacken kann." Anuk lachte sie aus doch nach einigen überredungsversuchen willigte er dann doch ein das Schloss zu testen. Leya führte Anuk schliesslich zur Verschlossenen Tür mit dem Vampir drinn. Er betrat den Raum und Leya schloss hinter ihm die Tür. Routiniert packte Anuk die Dietriche aus und drehte sie blitzartig im Schloss umher... und stockte. Er versuchte einen anderen schnellen Trick... wieder klappte es nicht. Leichte verwirrung erfasste ihn. Er probierte alle Tricks aus um das Schloss schnell zu knacken. Nach jedem Fehlschlag wurde er zunehmend verzweifelter. Seine Hände zitterten, Schweiss trat ihm auf die Stirn und er fluchte leise als ihm der Dietrich abbrach. Dann kam ihm ein Geistesblitz... Dieses Schloss liess sich nur auf die Langsame Art von Leya öffnen. Als er nach einem Neuen Dietrich griff, hörte er hinter sich ein vertrautes Geräusch: Ein lautes Knarren... Pures Entsetzen bemächtige sich seiner. Er hämmerte mit beiden Fäusten gegen die Tür "Leya! bitte lass mich Raus! Du hast gewonnen!" Auf der anderen Seite der Tür antwortete Leya mit beunruhigend gelassener Stimme: "Das kann ich leider nicht tun. Ich muss zur nächsten Stadt gehen und die Wachen alarmieren. Denen gefällt es bestimmt nicht wenn sich in den Wäldern ein Vampir herumtreibt." Das Knarren hörte auf... "Wie du schon sagtest... Du würdest ein Schloss nicht einmal aufbekommen wenn der Schlüssel vor deiner Nase wäre.." Ein lautes Scheppern folgte... "Der Vampir wird jedoc sicher nicht zu Stolz sein den Schlüssel zu benutzen. Ich muss nun leider gehen..." Leises Knurren erfüllte den Raum... Leyas Schritte verhallten in der Ruine als Anuk versuchte ihr nachzuschreien. In purer Verzweiflung versuchte er mit einer Langsamen Methode das Schloss zu knacken... erstarrte jedoch und drehte langsam den Kopf als der den Blick zweier Rotglühenden Augen hinter sich fühlte. Die grässliche Fratze des Vampirs starrte ihn an, den Mund weit und hungrig aufgerissen. Der Vampir bewegte sich als erster, laut Kreischend stürtzte er sich auf Anuk...
    Das Letzte was Anuk sah war eine Kette am Hals des Vampirs.. Mit einem Schlüssel dran.

    nun.. äh.. wie Gefiel euch denn die Geschichte?"



    Re: Ein warmes Plätzchen am Kamin

    ivanuschka - 12.06.2007, 07:24


    schrecklich!
    wie kommst du nur dazu solch schreckliche geschichten zu erzählen? *entsetzter blick* ahhh, jetzt weiss ich was du damit sagen willst ... *schaut zu tindo und wieder zu alyna*
    *dann wieder ein blick zu tindo* du hast sie doch nicht etwa..?
    oder soll das eine warnung sein? *schmunzelt*
    aber eins frage ich mich ... wie kommt es, dass der vampir den schlüssel um den hals trug? war sie etwa vorher unten im keller und hat sie ... *wirft alyna einen schrägen blick zu* die wäre doch niemals alleine in den keller, hätte die kiste geöffnet und dem vampir die kette um den hals gelegt ...*schüttelt den kopf* glaube ich nicht ...



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