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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: clubby - Todesengel Forum: Young Scene - Lifestyle Deluxe Forenbeschreibung: Lebe lieber ungewöhnlich! aus dem Unterforum: Geschichten Antworten: 12 Forum gestartet am: Mittwoch 09.08.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Psycho - You can´t change your destiny Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 8 Monaten, 14 Tagen, 17 Stunden, 32 Minuten
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Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 04.06.2007, 13:58Psycho - You can´t change your destiny
Teil 1
Der junge Mann ging zielstrebig auf das Büro am Ende des Ganges zu. Auf dem Weg dorthin grüßte er diverse Kollegen, auch wenn er von manchen den Namen nicht mal kannte. Als Polizist bei der Kripo hatte man eben jede Menge Kollegen. Da war es nicht einfach, sich alle 150 Leute in dem Gebäudekomplex zu merken.
Er erreichte die Tür und stieß sie schwungvoll auf. Mit einem freundlichen „Guten Morgen“ schwang er sich auf seinen Stuhl und schaltete den Rechner ein. „Guten Morgen, Tom. So gut gelaunt zum frühen Morgen?“ Tom schaute zu seinem Partner und schenkte ihm sein jungenhaftes Lächeln. „Na klar doch, Lotte. Ist doch ein schöner Tag.“ Jürgen Lotte schmunzelte nur in sich hinein. Das konnte nur eines bedeuten. Eine Frau war in Toms Leben getreten. Wieder einmal. Bisher hatte er es nicht lange mit einer Frau ausgehalten. Ein paar Wochen ging es gut und dann war er wieder solo. Meist sprach er nicht über die Gründe. Doch irgendwas schien diesmal anders zu sein. In Toms Augen war ein Leuchten zu sehen, was er vorher nie gesehen hatte. Vielleicht war es diesmal doch was Ernstes.
„Was liegt heute an?“ Tom riss Lotte aus seinen Gedanken. Er stand mit einer Tasse Kaffee in der Hand vor ihm und grinste. „Bis jetzt nichts Besonderes. Es scheint alles ruhig zu sein. Das heißt, wir können uns in Ruhe um unsere Berichte kümmern.“ Stöhnend ging Tom zurück zu seinem Schreibtisch. „Klasse, ein ganzer Tag voll mit Papierkrieg! Wie habe ich das vermisst.“ Lotte lächelte über diese sarkastische Bemerkung. Auch ihm gefiel der ganze Papierkram nicht. Doch es ließ sich nicht vermeiden. Irgendwann mussten sie ja all ihre Berichte und Protokolle schreiben.
Um die Mittagszeit begann Tom mit Papierkügelchen zu werfen und Lotte vollkommen überflüssige Fragen zu stellen. Er hatte genug von dem ganzen Schreibkram und wünschte sich einen Anruf, dass er irgendetwas anderes tun konnte. Doch ein solcher Anruf ging nicht bei ihm ein. Stattdessen klingelte sein Handy. Nach einem Blick auf das Display schaute er Lotte leicht unsicher an und ging dann mit einem Lächeln in die Küche, um das Gespräch entgegen zu nehmen. Lotte achtete nicht weiter auf das Gespräch, schnappte nur einige Wortfetzen auf, aus denen er verstand, dass die beiden nicht wussten, wie sie es ihrem Vater sagen sollten. Er schmunzelte. Tom war für seine 25 Jahre schon sehr reif und erwachsen, doch bei manchen Dingen zeigte sich, dass auch er manchmal noch ein Teenager war.
Kurze Zeit später kam Tom aus der Küche wieder, setzte sich an seinen Schreibtisch und schaute in seinen Gedanken versunken ins Leere. „Gibt’s Probleme mit deiner neuen Freundin?“ Entgeistert schaute Tom Lotte an. „Jetzt schau nicht so, das merkt man doch, dass du frisch verliebt bist. Außerdem hast du ja auch gerade mit ihr telefoniert.“ Tom nickte geistesabwesend. „Weißt du, ich kenne ihren Vater ziemlich gut, doch wir wissen nicht so recht, wie wir es ihm sagen sollen. Wir haben wohl beide irgendwie Schiss es ihm zu sagen.“ Lotte musterte Tom. „Verstehst du dich gut mit ihrem Vater?“ Unsicher schaute er auf. „Ja, wir verstehen uns super.“ „Dann sollte das doch eigentlich kein Problem sein. Er kennt dich, kann dich einschätzen und ihr versteht euch gut. Ihr solltet es ihm sagen, bevor er es über fünf Ecken erfährt.“ „Ja, eigentlich hast du Recht. Ich werde noch mal mit ihr reden.“ „Ja, das solltest du tun. Er wird euch schon nicht den Kopf runter reißen.“
Den ganzen Nachmittag über dachte Tom über diese Worte nach. Natürlich hatte Lotte Recht, sie mussten es ihm sagen. Doch was, wenn er damit nicht einverstanden war? Immerhin waren die beiden Partner und mussten jeden Tag zusammen arbeiten. Doch er liebte Jessica. Sie war die erste Frau, bei der er sich sicher war, dass etwas Festes daraus werden konnte. Von seinen Gefühlen hin und her gerissen konnte er sich auf nichts konzentrieren. Ständig schaute er zu Lotte, weil er sich plötzlich sicher war, dass er schon etwas bemerkt hatte. Doch dieser machte keine Anstalten irgendwas zu diesem Thema zu sagen. Als er nach Feierabend in sein Auto stieg, rief er Jessica an. „Hey Jess, ich bin es. Können wir uns nachher bei mir treffen? Ich muss dringend mit dir reden. Okay, bis dann.“ Er legte auf und fuhr zu seiner Wohnung. Dort lief er ständig hin und her, fand einfach keine Ruhe.
Endlich kam das erlösende Klingeln an der Tür. Tom atmete tief ein, überlegte sich die ganze Sache noch mal kurz und ging dann zur Tür. Er hatte sie noch nicht ganz geöffnet, da war der angespannte Ausdruck auf seinem Gesicht verschwunden. Ein breites Lächeln erschien nun darauf und seine Augen funkelten. Jessica stand vor ihm und hatte in etwa den gleichen Gesichtsausdruck. Sie fielen sich in die Arme und gaben sich einen leidenschaftlichen Kuss, bevor sie eintrat. Gemeinsam setzten sie sich auf das gemütliche Sofa und Tom genoss vorerst diesen Augenblick.
Doch er wurde schnell aus diesem Gefühl herausgerissen, als Jessica ihn anblickte. „Was gibt es denn so Dringendes?“ Peng! Die ganze Stimmung war dahin. Er wurde in die Realität zurück geholt und musste sich doch wieder mit dem Thema auseinander setzen. „Es geht um deinen Vater.“ „Was ist denn mit ihm?“ „Wir sollten es ihm sagen, Jess.“ Die erwartete Reaktion trat ein. Natürlich war seine Freundin nicht sonderlich begeistert. Verständlicherweise. „Hey, er hat es nicht verdient, dass wir ihn anlügen. Ich habe heute mit ihm darüber gesprochen.“ Bevor er auch nur zu einer Erklärung ansetzen konnte, war Jessica schon aufgestanden und sah ihn entsetzt und wütend an. „Du hast was?“ „Beruhige dich bitte. Ich habe ihm natürlich nichts gesagt. Er hat ein paar Fetzen von unserem Telefonat mitbekommen und mich darauf angesprochen. Da hab ich ihm halt erzählt, dass ich den Vater sehr gut kenne und wir uns nicht richtig trauen, es ihm zu sagen. Er hat gemeint, wir sollten es ihm sagen, bevor er es über 5 Ecken erfährt und er würde uns schon nicht den Kopf abreißen.“ Jessica setzte sich wieder und atmete tief ein. Sie dachte über die Worte ihres Freundes nach. Dann schaute sie auf und nahm Toms Hand. „Also gut, wir sagen es ihm. Wir laden ihn zum Essen ein und dann sagen wir es ihm. Ich will das nicht zwischen Tür und Angel durchziehen.“ Tom lächelte und zog sie zu sich ran.
Nach einiger Zeit, in denen die beiden aneinander gekuschelt auf dem Sofa gesessen und ihren Gedanken nachgehangen hatten, richtete sich Jessica auf und blickte ihren Freund an. „Wir werden es ihm gleich morgen sagen.“ Tom schaute überrascht auf und grinste. „Na, du hast es aber plötzlich eilig.“ Sie boxte ihn in die Seite und lachte. „Ja, du hast mich eben überzeugt - besser jetzt als nie.“ Er nickte bestätigend und sie legte erneut ihren Kopf auf seine Schulter. Er legte einen Arm um sie und genoss wieder einmal den Augenblick. Diese waren in letzter Zeit selten gewesen, da er ständig lange arbeiten musste und sie außerdem aufpassen mussten, dass sie nicht erwischt wurden. Ein Seufzer entfuhr ihm, als er ihm neben diesen Gedanken noch ein weiterer durch den Kopf ging. Wieder richtete sich seine neue Liebe auf und sah ihn fragend an. „Was ist los? Bekommst du Angst?“, neckte sie ihn. Er aber lächelte nur schwach. „Nein, gewiss nicht, Schatz. Allerdings müssen wir das Abendessen morgen gleich wieder verschieben.“ Nun war es an ihr überrascht zu schauen. „Wieso denn?“ „Ich muss morgen ein paar wichtige Akten zu einer anderen Dienststelle bringen.“ „Könnt ihr die nicht per Post schicken?“ In ihren Augen spiegelte sich ein gewisses Unverständnis wider und er glaubte auch eine kleine Spur Zorn zu entdecken. Erneut seufzte er. „Das geht nicht. Die Akten sind streng vertraulich und nur Lotte und ich dürfen sie in den Händen halten. Das heißt, einer von uns beiden muss sie dort hin schaffen.“ Sie zog einen Schmollmund, sagte aber nichts mehr. Sie wusste, dass Tom diese Aufgabe übernahm, weil ihr Vater gerne einen Abend zu Hause mit ihr verbrachte. Sie musste bei diesem Gedanken lächeln. Tom sah dieses kleine Lächeln und nutzte die Gelegenheit, sie auf andere Gedanken zu bringen. Er stürzte sich auf sie und grinste sie schelmisch an. „Aber dafür weiß ich, wie wir den Abend noch schön ausklingen lassen können.“ Sie schauten sich tief in die Augen und es folgte ein leidenschaftlicher Kuss, der nicht lange auf weitere Zärtlichkeiten warten ließ.
Teil 2
Am nächsten Morgen saß Tom mit einem breiten Grinsen im Büro und bearbeitete wieder einmal Akten. Auch dieser Tag schien wieder ungewöhnlich ruhig zu werden. Nichts schien die scheinbar so friedliche Idylle trüben zu können. Lotte freute sich für seinen jungen Partner und Freund, denn anscheinend waren die gestrigen Sorgen schon wieder vergessen. Auch dieser Tag verging ohne großartige Vorkommnisse und so machte sich Tom am späten Nachmittag auf den Weg, um die Akten wieder zur richtigen Dienststelle zu bringen.
Lotte schrieb seinen zuletzt angefangenen Bericht noch fertig und machte sich anschließend auf den Heimweg. Heute würde er seit langem mal wieder einen gemütlichen Abend mit seiner Tochter verbringen können. Gestern hatte er allein auf dem Sofa gesessen und mit einem Glas Rotwein einen Film gesehen, da Jessica zu einem Freund gefahren war. Er nahm es ihr nicht übel, obwohl er sich gern mal wieder ausführlich mit ihr unterhalten hätte. In letzter Zeit waren sie kaum dazu gekommen. Das Gespräch am Abend, wenn er nach endlosen Überstunden nach hause kam, hatte sich meist auf die Begrüßung und kurzen Small Talk beschränkt, wenn sie nicht gar schon im Bett gewesen war. Daher würde er den heutigen Abend einfach genießen und sich überraschen lassen, was es neues zu berichten gab.
Tom währenddessen saß immer noch in seinem Auto auf dem Weg zur Dienststelle. Er trommelte im Takt der Musik, die aus dem Radio dudelte, mit den Daumen auf das Lenkrad. Das war das Einzige, was er zu seiner eigenen Unterhaltung tun konnte. Wieder dachte der junge Polizist daran, dass Lotte jetzt einen gemütlichen Abend bei Jessica verbrachte. Die Erinnerungen der vergangenen Nacht traten erneut an die Oberfläche und sein eher mürrischer Gesichtsausdruck wich einem schelmischen Grinsen. Wie gerne wäre er jetzt an Lottes Stelle bei ihr um aneinander gekuschelt auf dem Sofa zu sitzen, einen Film zu sehen und sie anschließend zu küssen und mit Zärtlichkeiten zu bedecken. Dieser Gedanke wurde jedoch weggewischt, als sein Wagen von hinten gerammt wurde. Tom wurde in seinem Sitz nach vorn geschleudert. Gerade noch rechtzeitig brachte er das Auto wieder unter Kontrolle, bevor es von der Straße abkam. Er fluchte und schaute in den Rückspiegel, doch konnte er niemanden hinter sich erkennen. Im selben Moment bemerkte er einen Wagen neben sich. In der Dunkelheit war nicht auszumachen, wer in dem Fahrzeug saß, aber er hatte auch keine Gelegenheit sich darauf zu konzentrieren, denn im nächsten Augenblick wurde er erneut gerammt. Das Auto schlingerte und Tom hatte enorme Schwierigkeiten, es auf der Straße zu halten. Verzweifelt versuchte er, an sein Handy heranzukommen, doch es gelang ihm nicht, da er ein drittes Mal gerammt wurde. Nun hatte er jegliche Kontrolle über das Auto verloren und wurde in seinem Sitz hin und her geschleudert. Mit den Händen ans Lenkrad geklammert durchbrach er die Leitplanke zu seiner Linken und überschlug sich mehrmals, als das Auto den Abhang hinunterstürzte. Sein Kopf stieß hart gegen das Lenkrad und sofort rann warmes Blut seine Stirn hinunter. Er verlor das Bewusstsein, als er gegen das Fenster prallte und bekam den krachenden Aufprall am Ende des Abhangs nicht mehr mit.
Teil 3
Jessica kam mit einer Flasche Wein und zwei Gläsern in das geräumige Wohnzimmer. Auch sie freute sich auf den gemeinsamen Abend mit ihrem Vater. Nach langen anstrengenden Schichten hatte er mal wieder einen freien Abend und sie konnten wieder etwas Zeit miteinander verbringen. Sie brannte darauf, ihm von Tom zu erzählen, von ihrer Beziehung und wie es dazu gekommen war. Doch sie wusste, dass sie das noch für sich behalten musste. Es wäre unfair Tom gegenüber, denn schließlich war er ja Schuld, dass sie es ihm überhaupt sagen wollte. Also musste sie sich wohl oder übel damit begnügen zu warten, bis sie sich einen gemütlichen Abend zu dritt machen konnten.
Sie setzte sich mit einem Lächeln zu Lotte und stellte den Wein und die Gläser ab. Er nahm ihr den Korkenzieher ab und öffnete die Flasche um gleich darauf einzuschenken. Sie stießen mit einem Lächeln an und ließen sich den Rotwein schmecken. Während nebenbei eine DVD lief, führten sie eine angeregte Unterhaltung Gott und die Welt. So vergingen die Stunden, in denen sie viel Spaß hatten und die gemeinsame Zeit redlich genossen. Nachdem sie den restlichen Wein auf die Gläser verteilt und diese auch geleert hatten, war die Zeit schon sehr vorangeschritten, sodass sie beschlossen, schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen war Lotte noch vor Tom im Büro. Wahrscheinlich war sein junger Kollege gestern erst spät wieder zu Hause gewesen und verschlief daher ein wenig. Er würde ihm noch etwas Zeit geben, bevor er ihn aus dem Bett klingeln würde. Vielleicht hatte er ja auch Besuch von seiner neuen Flamme gehabt, überlegte er, während er seinen Computer hochfahren ließ und er sich einen frisch gekochten Kaffee einschenkte. Er setzte sich wieder zurück an seinen Schreibtisch und las die eingegangenen E-Mails, doch es war nichts Wichtiges dabei. Es verging eine weitere halbe Stunde, in der sich nichts tat.
Lotte wollte sich gerade einen neuen Kaffee einschenken, als sein Telefon klingelte. Er ließ die Tasse stehen und eilte zu dem schrillenden Apparat, bevor der Anrufer auflegte. "Kripo Berlin, Lotte, guten Tag", meldete er sich förmlich, da der andere Teilnehmer nicht aus dem Haus kam. Sein Gesprächspartner meldete sich ebenfalls und stellte sich vor. Es war ein Kollege der Polizeistelle, zu der Tom gestern gefahren war. Doch was Lotte hörte, gefiel ihm gar nicht. Sein Partner war gestern nicht dort gewesen, um die Akte abzugeben, weswegen der Kollege nun anrief, um sich zu erkundigen, was los sei. Lotte sagte ihm nur, dass er sich darum kümmern würde und legte dann auf.
Der Beamte lehnte sich in seinem Stuhl zurück und atmete tief durch. Wieso hatte Tom die Akte nicht abgegeben? War etwas passiert? Eine Spur Sorge machte sich in ihm breit, doch er wollte erst versuchen, Tom zu erreichen, bevor er gleich das Schlimmste vermutete. Also wählte er die Festnetznummer seines Kollegen und wartete, ob dieser abhob. Nichts tat sich und so versuchte er es auf dem Handy, allerdings versuchte er es auch dort vergebens.
Teil 4
Beißende dunkle Rauchschwaden zogen über den Wagen, der auf dem Dach lag, und bahnten sich ihren Weg in den klaren Morgenhimmel. Nichts hatte sich scheinbar an dieser abeglegenen Stelle geändert, nachdem das Auto den Abhang hinuntergestürzt war. Doch bei näherer Betrachtung konnte man erkennen, dass das Gefährt nun verlassen war. Auch in der unmittelbaren Umgebung war der Fahrer nicht auszumachen.
Lotte lief unruhig im Büro umher. Noch immer hatte er nichts von Tom gehört und er machte sich allmählich wirklich Sorgen. Es war nicht die Art des jungen Mannes, sich stundenlang nicht zu melden und auf Anrufe nicht zu reagieren. Erneut setzte er sich an seinen Schreibtisch und drückte eilig auf die Wahlwiederholungstaste seines Telefons in dem neuerlichen Versuch, Tom zu erreichen. Doch wieder ertönte nach einigem Klingeln nur die Mailboxansage. Was war bloß geschehen? Diese Frage stellte er sich immer und immer wieder. Auch die Fahndung hatte noch immer keine Ergebnisse gebracht und so blieb ihm momentan nichts Anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass Tom sich doch noch melden würde.
Nach weiteren fünf Minuten des Wartens entschloss Lotte, die Krankenhäuser abzutelefonieren. Vielleicht hatte Tom einen Unfall gehabt und musste behandelt werden. Doch auch hiermit hatte er keinen Erfolg. Ratlos stützte er die Ellenbogen auf den Schreibtisch und vergrub sein Gesicht in den Händen. Die Warterei zermürbte ihn langsam, aber sicher. Die Krankenhäuser waren seine vorerst letzte Hoffnung gewesen, auch wenn es nicht die beste Lösung gewesen wäre. Allerdings hätte er dann wenigstens gewusst, wo Tom war und wie es ihm ging. So konnte er nur da sitzen und warten, dass er einen Hinweise auf dessen Verbleib bekam.
Das Klingeln seines Telefons riss ihn, schon zum zweiten Mal an diesem Tag, aus seinen Gedanken und ließ ihn leicht aufschrecken. Unwillkürlich begann sein Herz etwas schneller zu schlagen. Was würde ihn jetzt erwarten? Eine Nachricht über Tom? In Bruchteilen einer Sekunde schossen ihm diese und unzählige andere Fragen durch den Kopf, bevor er schließlich den Hörer abnahm. Was er zu hören bekam, nachdem er sich gemeldet hatte, ließ ihn jedoch erstarren.
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 04.06.2007, 14:07
*lach* du postest es also doch xD
Find ich jutt, da kann ich nämlich alles zweimal kommentieren *gg*
Und diesmal kommt keine böse Jen dazwischen, die sich über den Tom beschwert^^
Wie du schon weißt, ich finds toll^^
Poste ruhig weiter^^
@Tom: Werd mal endlich erwachsen! (konnte ich jetz nich lassen...^^)
*knuddel*
Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 05.06.2007, 20:09
Dann hier der neue Teil :D Vielleicht wird Tom ja doch noch erwachsen... Wer weiß, obwohl ich Becks ja dann einen Gefallen tun würde :D :lol:
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 05.06.2007, 20:18
*hust*...jaaa, ich bin krank, aber ich hab trotzdem en Fehler gefunden^^
Zitat: ...mit den Daumen auf das Lenkrad...
sollte es da nich eher "mit den Daumen auf DEM Lenkrad" heißen?
nur so...meine Meinung...
Ansonsten ist es en guter Teil^^
Aber ich glaub, dass becks wohl eher selber mit der Jessi zusammenkomm' will xD da würde's auch ni bringen, wenn der Tom endlich erwachsen wird...denk ich mal^^
*knuddel*
liebe Grüße,
das Frido (...xD)
Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 05.06.2007, 20:19
Nee, die Becks will den Lotte haben :D
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 05.06.2007, 20:25
Meinst du wirklich? xD
Ich dachte die mag auch Mädels...xD Aber vom Namen her is Lotte ja auch en Mädel, oder?^^
Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 05.06.2007, 20:26
Joa, die fährt voll auf Lotte ab :D
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 05.06.2007, 20:36
Sicher das Lotte nich weiblich ist?
Na gut, ich glaub dir^^
Vielleicht is becks ja auch bi...? xD
Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 11.06.2007, 17:25
Und hier auch ein neuer Teil :) Viel Spaß damit :D
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 11.06.2007, 19:31
Hey, der Tom kratzt fast auf der Straße ab, und es merkt keiner?
Seeehr seltsam...mal sehn, wann sie ihn finden.
Ich hoff mal, es is nix allzu schlimmes passiert.
liebe Grüße,
Toèn
Re: Psycho - You can´t change your destiny
clubby - 13.07.2007, 16:21
So, auch hier ein neuer Teil nach langer Zeit :)
Re: Psycho - You can´t change your destiny
Todesengel - 13.07.2007, 16:30
Hey, fieser Cliffhanger!... :twisted:
Nene, wenn du meinst, dass du dich dadurch retten kannst... :P
Schreib bald ma weiter hier, ja? ^^
Ich will wissen, wie es weitergeht. *liebschau*
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