Lingua Metatronis

Die Inquisition Metatrons
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    Re: Lingua Metatronis

    Garion von Flusstal - 03.06.2007, 20:26

    Lingua Metatronis
    Der wohl am meisten verbreitete Glaube auf dieser Welt ist jener an Metatron.
    Viel wurde seitens des Klerus getan, um ihn möglichst friedvoll zu lehren.
    Sicherlich gibt es Absplittungen, wie wohl überall, Sekten, religiöse Fanatiker, und was es noch alles geben mag, welche den Glauben in ihrem Interesse hin und her biegen, gespickt mit Halbwahrheiten oder nur reinen Unsinn.
    Manche dieser Absplittungen gelten als harmlos, andere werden geduldet, einige gar durch die Inquisition verfolgt.
    Im Jahre 836 schlossen sich hoch angesehene Geistliche zusammen und gaben folgende Richtlinien heraus, die hier auszugsweise aufgeführt werden. Sie entstammen dem Buch "Lingua Metatronis", "Die Sprache Metatrons".


    Priesterrat:

    Vor vielen Jahren fand in Mennenbourg, im Jahre 836, der erste Priesterrat statt. Erschaffen wurde eine einheitliche, wenn auch recht einfach gehaltene Linie, um den unterschiedlichen Tempeln und Gebetshäusern eine gemeinsame Richtung zu geben. Sinn und Zweck war die Ordnung, welche zur Stärkung des Glaubens führen sollte.
    Fast ein jeder Tempel und fast ein jedes Gebetshaus schloß sich dem an, ist doch Metatron selbst der Herr des Lichtes und der Ordnung.
    Dadurch bedingt wurde die gemeinsame Richtung als die wahre bindende angesehen, weshalb sich die Kirche Metatrons auch in der Gelehrtensprache als "Una Sancta Ecclessia Metatronis" bezeichnet, als die "Die Eine, Heilige, Allumfassende Kirche Metatrons".
    Ihr vorstehend sind in Glaubensfragen die Hohepriester, wobei man jenen in Mennenbourg, schon durch die unmittelbare Nähe zum Königshaus, als den wohl einflußreichsten Geistigen bezeichnen kann.

    Alle fünf Jahre findet ein generelles Treffen in der besagten Hauptstadt statt, dem ein jeder der Hohepriester beiwohnen muß. Sie sind nur sehr wenige, die kaum mehr als eine Hand voll entsprechen.
    Aber auch einflußreiche und hoch angesehene Priester lassen sich dort antreffen.


    Weltliche und geistliche Mischungen:

    Genügend edle Streiter kämpften schon immer im Namen Metatrons und schlossen sich zu Orden zusammen.
    Diesen zugehörig sind ebenfalls die Paladine, welche die geistige und religiöse Weiterentwicklung des Ritters darstellen. Ein besonderer, aber spürbarer Unterschied, mögen hier die wirksamen Gebete sein.
    Aber auch Priester vertreten natürlich den Glauben. In Ihren Tempeln, Gebetshäusern und Schreinen hat ein jeder die Möglichkeit, einen Ort zur inneren Einkehr zu finden.
    Der Unterschied zu den Rittern und Paladinen besteht darin, daß der Klerus nicht kämpft. Notfälle sind natürlich ausgeschlossen.

    Um einen sogenannten Investiturstreit zu verhindern, sprich, wer wen ernennt, wessen Kompetenz wo liegt, entschloß sich das Königshaus und der Priesterrat im Frühling des Jahres 838 dazu, daß Ritter nur vom Adel ernannt werden, und der Klerus nur von den geistlichen Oberhäuptern.
    Die Weihe eines Paladins kann dagegen vom Adel und dem Klerus durchgeführt werden, was auch in einer Messe von beiden Seiten gerne und gleichzeitig geschieht.
    Der Klerus schenkt so dem Paladin den geistigen Segen, während der Lehensherr seine Anerkennung ausdrückt.


    Ränge und Hierarchie innerhalb des gemeinsamen Glaubens:

    So ein gemeinsamer Orden existiert, wo geistige und weltliche Zusammenkunft erfolgt, bzw. Zusammentreffen, wo es Fragen in der Kompetenz geben mag, wurde folgende Richtlinie bindend erstellt:

    1) Laien sind einfache Diener des Gottes. Jene sind dem Ritter, dem Priester, dem Paladin und dem Hohepriester unterstellt und haben keinerlei Rechte innerhalb der kirchlichen Hierarchie.

    2) Dem Ritter wurden im Zuge seiner Ausbildung die acht Tugenden näher gebracht, und er beginnt nach seiner Weihe sich intensivierter mit dem Glauben des Gottes auseinander zu setzen.

    3) Der Novize ist mit Metatron verbunden und kann göttliche Wunder wirken, welche von diesem bestimmt werden. Er ist nahezu im Glauben mit dem Priester gleichgestellt, aber weltlich und auch geistlich gesehen untersteht er jenem, ebenso wie dem Paladin und dem Hohepriester.

    4) Der Paladin hat seinen Glauben gefestigt und er kann die Gunst des Gottes erbitten. Auch er ist aber der Priesterschaft unterstellt, da der Paladin nur ein ausführender Arm ist.
    Der Priester steht unter dem Hohepriester, aber seine Meinung wird gewürdigt, und er hat in Glaubensfragen das letzte Wort, sofern kein Hohepriester zugegen ist.
    Priester können Anwärter aufnehmen.

    5) Der Hohepriester ist die höchste geistliche Instanz. Seine Befehle werden immer befolgt. Er bestimmt wer der Priesterschaft beitreten darf.

    Es sei erwähnt, daß sich Klerus und Rittertum stets in Freundschaft zueinander befinden.
    Gegenseitiger Respekt prägen dieses Verhältnis, ist doch der eine oftmals vom anderen abhängig, während beide zusammen für eine gemeinsame Sache stehen.
    Im Kampf setzt der Klerus das Vertrauen auf die erlernten Fähigkeiten des Rittertums, weshalb er sich hier deutlich zurückhält.
    Selbstredend dagegen, daß der Klerus bei geistlichen Fragen bestimmend ist.
    So es in geistigen Dingen zum Kampf kommen mag, z.B. gegen eine angreifende Horde des Chaos, dient die Ritterschaft als ausführender Arm des Klerus.
    Bedingt durch die Friedfertigkeit des Glaubens an Metatron, ist jedoch das Wort nach Möglichkeit vorabstehend, bevor es zu einem Krieg kommen mag.


    Inquisition:

    Die Anhänger der Ordnung besitzen unter anderen noch die Inquisition, welche primär Unwesen jagt, vorzugsweise natürlich Dämonen, diese Wesen tötet und austreibt, sofern wer davon besessen ist und will natürlich noch Chaosmagiern, sowie Nekromanten das Handwerk legen.
    Die Ansicht der Inquisition besteht darin, daß quasi alles, was nicht als "gut" gilt, den umtriebenen Mächten des Chaos zuzusprechen.

    Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Interessen des Königreiches zu erhalten. Sekten, seltsam erscheinende Laienprediger, Gruppierungen, Einzelpersonen die aufwiegeln, abtrünnige Paladine und Ritter können beobachtet werden.
    Je nach Entwicklung wir dann eingeschritten.
    Die Inquisition bedient sich dabei der Magie, aber auch genügender Litaneien und Gebeten, dem blanken Stahl, Spionen und der Folter, so es sein muß.
    Inquisitorische Rechte bestehen aber auch darin, Abtrünnige zu exkommunizieren und eine Degradierung vorzunehmen, so sie nicht zur Einsicht gelangen.

    Jeder Inquisitor im Rang eines Paladins besitzt auf besondere königliche Weisung hin das Recht, sich über jeglichen Rang, abwärts beginnend ab dem eines Prinzen / Prinzessin, bzw. Hohepriesters / Hohepriesterin, bzw. sonstige untergeordnete Ränge, egal ob geistlich oder weltlich, rechtens zu erheben, und ein jeden als Helfer für seine Amtshandlungen verpflichtend in Anspruch zu nehmen.

    Bei Verhaftungen des Hochadels, sowie der Degradierung, bzw. Exkommunizierung von Rittern und Paladinen, bedarf es der Zustimmung der Königin.
    Verhaftungen des Hochadels können im Notfall auch eigenmächtig durchgeführt werden. Dieses schließt nicht die anschließend folgende Rücksprache mit der Königin aus.
    Metatron sei gedankt, daß jene schlimmen Fälle nur äußerst selten vorkommen.

    Die geistige Betreuung der Inquisition erfolgt durch den Hohepriester von Mennenbourg, welcher zudem als persönlicher Berater der Königin fungiert.
    Da die Masse an Inquisitoren aus den Reihen strenggläubiger Paladine stammt, manchmal aber auch besonders ausgezeichnete Ritter sind, ist das Oberhaupt der Institution somit die Königin selbst.


    Hierarchie innerhalb der Priesterschaft:

    1) Anwärter
    2) Novize
    3) Priester
    4) Hohepriester

    1) Der Anwärter ist meistens ein Tempelbediensteter, der sich um weltliche Dinge kümmert. Er holt die Spenden während der Messen ein, hilft den Priestern beim Vorbereiten der Rituale oder säubert den Tempel. Ihm werden in dieser Zeit nach und nach die acht Tugenden näher gebracht, sein Glauben wird in dieser Zeit gefestigt, und er wird auf das Zölibat, welches er nach der Priesterweihe ablegen muss, vorbereitet.

    2) Der Novize lebt streng nach den acht Tugenden und dem Zölibat. Er wird auf Pilgerreise gehen wo er seine Gebete und seinen Glauben festigt. In dieser Zeit muss er den Tempel eines Priesters übernehmen oder einen eigenen Tempel bauen. Erst dann darf sich jener als Priester benennen. Novizen zieht es oft in recht kleine Dörfer, da es ihnen dort leichter ist deren Glauben zu verbreiten und schon nach recht kurzer Zeit einen Schrein oder ein kleines Gebetshaus errichten dürfen, je nachdem wie der Lehnsherr des Dorfes zu dem Glauben steht.

    3) Der Priester hat seinen eigenen Tempel zu betreuen. Er muss den Glauben in dieser Region stark machen und die Leute dazu bewegen, daß sie an den Predigen teil nehmen und dem Tempel gehorchen, aber auch dafür Sorgen, daß er in Stand bleibt. Im weltlichen wie auch im geistlichem Sinne. Die meisten Kleriker bleiben auf dem Stand eines Priesters, denn Hohepriester gibt es meistens nur in großen Städten in denen der Glauben stark ausgeprägt ist.

    4) Das Amt des Hohepriesters wird nur selten ausgeübt. In großen Städten, die auf Astaroth nicht sehr verbreitet sind, haben die einstigen Priester in einen überragenden Tempel ausgebaut der neben den weltlichen Adeligen das meiste Sagen hat. Nur Könige können jenes übertrumpfen. Aber auch diese scheuen davor zurück dem Tempel Einhalt zu gebieten, sofern sie gottesfürchtige Menschen sind. Der Glauben hat bei dem frommen Volk viel Einfluss und kein König würde wohl einen Aufstand seines Volkes heraufbeschwören wollen.



    Zur Übersicht:

    Geistlich
    Weltlich

    --- König / Königin
    --- Prinz / Prinzessin
    Hohepriester / Hohepriesterin steht gleich zu ---> Herzog / Herzogin
    --- Fürst / Fürstin
    --- Markgraf / Markgräfin
    Priester / Priesterin steht gleich zu ---> Graf / Gräfin
    --- Baron / Baronesse
    --- Freiherr / Freifrau; Paladin
    Novize / Novizin ---
    --- Adeliger / Adelige; Ritter
    Laienprediger / Laienpredigerin steht gleich zu ---> Bürger / Bürgerin



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