RPG aus dem alten Forum der WarGods auf .at

die 2te Chance
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    Re: RPG aus dem alten Forum der WarGods auf .at

    skyman - 01.06.2007, 17:10

    RPG aus dem alten Forum der WarGods auf .at
    Hier bei dieser Erzählung ist der Autor leider unbekannt, sie stammt aus dem Forum der Wargods auf dem .at Server und entstand vor meiner Travianzeit!
    Gruss skyman


    Es ist spät geworden. Groa verabschiedet sich von ihren Feldherrinnen, die in einem kleinen Biwag vor den Toren des gallischen Dorfes SNAKE stationiert sind.

    Noch immer glühen ihre Wangen von der hitzigen strategischen Diskussion. Als sie die Plane zurückschlägt und vor das Zelt tritt, umgibt sie nächtliche Stille. Für einige Sekunden schaut sie hinauf zu den Sternen und verharrt in ihrer Bewegung. Erst ein leises Schnauben und Hufescharren ihres treuen Pferdes Grane holt sie in die Gegenwart zurück. Sie atmet tief ein und wendet mit einem Seufzen ihren Blick vom Sternenhimmel zu Grane.
    Ein kurzes Nicken zeugt davon, dass sie sich sicher ist, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Sie weiß, dass sie die tapfersten und unerschrockensten ihrer Kriegerinnen zur Verteidigung von SNAKE zurücklässt.
    Mit zwei Schritten ist sie bei ihrem Pferd, löst die Zügel, die um einen Baumstamm gebunden waren und führt ihr Pferd am Halfterleise aus dem kleinen Zeltlager heraus.

    Der Schrei eines Kauzes zerreisst für einige Sekunden die Stille der Nacht. Groa bleibt stehen und wendet sich noch einmal um. Der Schein der Fackeln verleiht dem Lager eine beinahe gemütlich anmutende Atmosphäre. Ehe sie Grane die Zügel um den Hals legt, streicht sie ihm sanft über die Nase, was der Hengst mit einem leisen, zufriedenen Brummen beantwortet. Groa schwingt sich in den Sattel und schlägt ihren Umhang zum Schutze über ihre Schulter. Ein kurzes Schnalzen, sanfter Fersendruck in Granes Flanken und das Pferd setzt sich in Bewegung. "Komm, Grane, wir reiten nach Althea!"
    Vorbei an weiteren Zeltlagern der anderen zur Unterstützung herbeigeeilten Allianzmitglieder reitet Groa zielstrebig durch die Nacht in nördliche Richtung. Das gallische Dorf VIPER lässt sie bald hinter sich. Sie bemerkt nicht, wie langsam dunkle Wolken den Blick auf das sternenfunkelnde Gewölbe über ihr versperren, so sehr ist sie in Gedanken. Erst als dicke Tropfen vom Himmel fallen, registriert sie den Wetterumschwung. Also drückt sie ihre Schenkel fester an den Leib des Pferdes und treibt ihn mit einem leisen Zischen an "Ksssss. Schneller, Grane, schneller!"

    Der Wind und der Regen treffen Groas Gesicht wie eiskalte Nadelstiche. Sie kneift die Augen zusammen und wiederholt hin und wieder das "Kssssss!" Zu ihrer Rechten kann sie schemenhaft die Umrisse von Castra Exatiam und Castra Protector wahrnehmen, beides Orte, die unter der Regentschaft ihres Verbündeten und Freundes Novum Miles stehen. Gerne hätte sie ihm einen Besuch abgestattet, aber ihr heres Vorhaben hält sie davon ab.
    Als sich links von ihr massig und gewaltig Felsriff erhebt, weiß Groa mit Sicherheit, dass ihr Ziel nicht mehr weit ist. Am Horizont lüftet bereits die Nacht ihre Schleier und die Silhouette von Althea zeichnet sich langsam immer größer werdend ab. Mit Beginn des Tages erreicht Groa das Stadttor.

    Ein dicker wachsamer Germane, der schon von weitem den festen Schlag von Granes Hufe vernommen hat, lässt Groa passieren. Erschöpft gleitet sie vom Pferd und nickt der Stadtwache zu. "Sagt, guter Mann, wie komme ich zur Allianzhalle der WarGods?"
    Der Germane mustert die Kriegerin misstrauisch und schweigt. Erst als Groa ihren Umhang zurückschlägt und ihr Allianzwappen sichtbar wird, zeigt er sich kooperativ. Mit brummiger Stimme weist er ihr den Weg ins Stadtinnere. Dankbar steckt Groa ihm eine Münze zu und schreitet mit Grane durch die Gassen von Althea. Vor einem großen, prächtigen Gebäude bleibt sie stehen. "Hier muss es sein."

    Nachdem sie ihren Hengst neben einer Tränke angebunden hat, betritt sie die Allianzhalle. Hinter ihr fällt die Tür knarrend und schwer ins Schloss. Ganz allein steht sie inmitten der Halle. Kühle umgibt sie. Als sich ihre Augen an das Halbdunkel gewöhnt haben, kann sie an den Wänden wunderbare Malereien entdecken, die Szenen großer Schlachten darstellen. Beeindruckt betrachtet sie die Gemälde. Eines zeigt einen mächtigen und stolzen Krieger, der sich Schwertschwingend in einer Schlacht befindet. Anerkennend nickt Groa und flüstert zu sich selbst `Das muss Dricio sein!´ Wegem ihm hat sie die Strapazen der Reise auf sich genommen und gehofft, ihn hier anzutreffen.

    Groa weiß nicht mehr, wie lange sie sich nun schon in der Allianzhalle aufhält, doch die weite und anstrengende Reise hat an ihren Kräften gezehrt. Erschöpfung bemannt sich ihrer und sie sinkt auf die Knie. Mit letzter Kraft streckt sie beide Arme in die Höhe und ruft [size=12]"Dricio! Wo steckst du?"


    „Nicht hier“
    tönt eine schemenhafte Gestalt aus dem Hintergrund und tritt nun ins Licht der Fackeln. Es ist Tigur der oberste Berater der War Gods auf seinen Schwarzen Tunika erkennt man das prangt das schimmernd rote Allianzwappen.
    „Du bist Groa?"
    setzt er an
    „stimmts?"
    "Ich nehme an du kennst auch den meinigen Namen?"
    Groa nickt nun mehr unmutwillig
    „Tigur“
    Ein kurzes funkelt durchfährt Tigurs Augen
    „Stimmt, folge mir.“
    Mit raschen und zielstrebigen Schritt begibt sich Tigur zum Ende der Halle. Er öffnet das Tor welches sich dort befindet. Dann geht er einen langen nicht enden wollenden Gang entlang welcher leicht abfällt. Die Wand ist mit Gemälden gestaltet hier und da steht auch mal eine besonderst schöne Plastik oder eine Amphore.
    „Ich nehme an du hast eine lange Reise hinter dir? Dir verlangt es doch mit Sicherheit nach einer warmen Cervisia oder bevorzugst du ehr Ziegenmilch?“
    „Ziegenmilch“
    antwortet Groa und mustert dabei Tigur.
    Tigur steht nun am Ende des Ganges vor einer großen Tür die von 2 Wachleuten bewacht wird!
    „Öffnen, und dann bringt mir etwas Ziegenmilch und eine Cervisia“
    befiehl er dem Wachmann der scheinbar den Rang eines Hauptmannes begleitet.

    Hinter der Tür erscheint ein unerwartet großer Raum, niemand ist in ihm einzig ein Rundentisch mit dem Allianzwappen steht in seiner Mitte. An der Wand prangern Malereien von berühmten War Gods unter anderem William Wallace. Der Boden ist mit einer Art transparenten Mosaik verziert.
    „Setz dich deine Milch kommt mit Sicherheit gleich“
    „Also warum bist du hier?“
    fragt Tigur Groa ganz offen.
    „Ist das nicht nahe liegend?“
    „Nun ja wenn ich richtig vermute bist du glaube umsonst gekommen, wir wissen nicht wo Dricio ist, William hat sich schon auf die suche nach ihm gemacht.“
    „Was war das letzte was ihr von ihm gehört habt?“
    "Nun ja er hat eine letzte eigentlich unbedeutende Nachricht hier in der Großen Halle hinterlassen und ist gegangen. Ein Wachmann hat ihn noch durch das östliche Große Tor reiten sehen.“
    „Wie wird es jetzt weiter gehen?“
    „Nun ja am Sonntag treffen die wichtigsten Mitglieder der Ratsversammlung ein und dann sehen wir wie es weiter gehen wird.“
    "Bis dahin hab ich noch eine Menge Arbeit, ich hoffe du hilfst mir dabei?“
    Groa nickte
    „Nun gut dann werde ich mich jetzt noch mal über ein paar Schlachtpläne setzen“
    Er zog mehrere Pergamentrollen raus und verbreitete sie auf dem Tisch.
    Als plötzlich das große Tor aufsprang …

    und ein grosser, muskulöser Hüne in den Torbogen trat. Der Regen hatte einem wilden Schneetreiben platz gemacht und die kalte Luft zog in die Allianzhalle und liess seine langen Harre und sein umgehängtes Fell wehen.
    Tigur blickte erschrocken von seinen Schriftrollen auf, und Groa begann den Mann zu mustern. Sie hatte William Wallace noch nie persönlich gesehen, doch aufgrund der ihr zugetragenen Beschreibungen musste er dies sein. Sie warf einen Blick auf das grosse Bild von Wallace im Ostflügel der Halle, und wusste sofort mit Bestimmtheit, dass dies der König der Schotten sein musste.
    Wallace kam auf die beiden zu, doch sein Gang entsprach nicht seiner Postur, sein linkes Bein zog er mit schmerzverzehrtem Gesicht hinter sich her. Tigur sprang sofort auf, um Wallace zum Kaminsessel zu geleiten.
    Ich danke dir Tigur, schön dich zu sehen, schön dich zu sehen.
    Die beiden kannten sich gut, schon oft berieten sie gemeinsam über anstehene Kriege, Schlachten und Verteidigungen.
    (Tigur) William, was ist mit euch?
    Mein Bein Tigur, mein Bein. Auf dem Weg hierhin geriet ich in einen Hinterhalt feiger Banditen, zu spät erkannte die Gefahr im dunklen Wald vor Lichthafen.
    (Groa) Sire, Ihr blutet, hier... seht am Bein. Ihr wurdet verwundet! Die edle Kämpferin hatte grossen Respekt vor dem schottischen Ehrenmann, und musste sich überwinden um ihm in die Augen zu sehen.
    Du musst Groa sein, nicht wahr? Es freut mich ungeheuerlich, endlich deine Bekanntschaft machen zu dürfen. Mir ist schon viel von deiner Tapferkeit und List zu Ohren gekommen, weise Kämpferin. Erweise mit die Ehre und reiche mir bitte das Wasser.
    Groa war über die Herzlichkeit von Wallace erstaunt, niemald hätte sie einem solchen Hünen ein solch warmes Herz und den ermutigenden, durchdringenden Blick zugetraut.
    Tigur liess in der Zwischenzeit einige Bedienstete und Kammerdiener kommen, die Wallace's Wunde reinigten und den dreien eine kleine Mahlzeit reichten.
    Dann blickte Tigur mit ernster Miene zu Wallace.
    William, sagt mir was Ihr neues zu berichten habt. Wie steht es um Dricio?
    Ich wiess es nicht Tigur, ich weiss es nicht. Ich liess den ganzen Tag nach ihm suchen, hab meine Boten und Kundschafter in alle Himmelsrichtungen des Reiches geschickt. Tagelang reite ich selber bereits durch das Königreich des edlen Germanen. Ich kann ihn nicht finden, vergebt mir.
    Wallace liess den Kopf hängen, selbst Groa, die ihn nun einige Augenblicke kennen durfe, merkte, dass die Umstände Wallace belasteten.
    Kann ich etwas für Euch tun, Sire?
    Nennt mich William, edle Kämpferin. Ich weiss Euer Angebot zu schätzen Groa, glaubt mir dies. Doch ich wüsste nicht, was wir noch unternehmen können um unseren Dricio endlich wieder innerhalb der eigenen Mauern wissen zu dürfen.
    Die drei schweiegen eine Weile, in Gedanken stets bei Dricio. Niemand wusste über den Verbleib von Dricio Bescheid, niemand konnte auch nur den kleinsten Hinweis lüften, um wenigsten eine ungefähre Ahnung über Dricios Verbleiben zu haben.
    So gönnt mir einen Augenblick um zu verschnaufen, ich muss meine Kräfte sammeln.



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