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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: skyman Forum: die 2te Chance Forenbeschreibung: d2C - Allianzforum aus dem Unterforum: Allianzhalle Antworten: 1 Forum gestartet am: Freitag 01.06.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Aufstieg und Fall der LdL! Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 9 Monaten, 26 Tagen, 16 Stunden, 45 Minuten
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Re: Aufstieg und Fall der LdL!
skyman - 01.06.2007, 17:13Aufstieg und Fall der LdL!
Dieser RPG wurde verfasst von Istari dem Diplomaten der LdL in W4!
Durch die Bewerbung für den Nap/Bnd zwischen LdL und WG bin ich auch hierdrauf gestoßen und nach einem kleinen smalltalk mit skyman hab ich mich entschlossen, doch auchmal eine story bei euch reinzustellen.
"Das Goldene Land - ein friedlicher Ort mit grünen Wiesen, dichten Wäldern und plätschernden Flüssen. Die Vögel zwitschern und singen in Harmonie und die Bienen schwirren durch die blumig duftende Luft. Ein wahres Eldorado, abgeschirmt von der Außenwelt und nicht zu erreichen, außer man wird für würdig gehalten.
In diesem idyllischen Gebiet leben die Götter in Einklang und Harmonie, weshalb man es auch als Tal der Götter (TaG) bezeichnet. Seit Anbeginn der Zeit streifen sie durch die Wälder und Felder. Sie kennen jeden Stock, Stein und jedes Tier. Und wie die Jahre ins Land zogen so lockte allmählich die Ferne. Was mag es wohl außerhalb dieses Eldorados geben?
Diese Frage zu beantworten, zogen einige los, in die weite, unbekannte Welt. Lange durchstreiften sie die Welt die man allgemein unter dem Namen travian kannte. Sie wanderten durch dunkle Moore, über hohe, schneebedeckte Berge und überquerten reißende Ströme bis sie in eine Gegend kamen, die sie Heimat nennen wollten. In diesem Gebiet lebten aber bereits Menschen. Es waren starke, kräftige Krieger, die im Umgang mit Waffe und Schild sehr gut geübt waren. Sie selbst nannten sich Bavaren (Bavaria).
Freundlich nahmen sie die Neuankömmlinge auf und schnell gab es ein reges Treiben zwischen diesen Bavaren und den Göttern. Im Laufe der Zeit vermischten sie sich und es entstand ein Volk von Kriegern mit dem Anmut und der Ausstrahlung von Göttern. Ein inneres Licht schien von ihnen auszugehen und ihre Feinde bekamen Angst vor der Stärke und der Willenskraft dieser "Erleuchteten". Voll ehrfurcht sprach man von ihnen, der Legion des Lichts (LdL).
Ansehen und Einfluss erlangte dieses Volk und der Reihe nach eroberten sie die Welt von travian. Doch die Gegner waren stark und zahlreich, vor allem jenes eine Volk missgönnte ihnen das Glück, die Schwarze Legion (S.L.). Lange herrschte der Krieg zwischen ihnen und beide mussten große Verluste einstecken, letztendlich musste die LdL abwinken und Schutz in den Reihen ihrer Freunde suchen (F-Club).
Als jene Götter die nicht fortgezogen waren, davon hörten, verstießen sie ihre Freunde und Verwandten. Sie wollten nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Erst wenn man sie wieder für würdig erachtet, dürfen sie wieder einen Fuß in das Tal der Götter setzen.
Und so sammeln sich die Angehörigen der Legion des Lichts wieder. Sie haben nur ein Ziel, Herr über ganz travian zu werden und sich den 1.Platz zu sichern, denn nur dann, werden sie wieder zu den Göttern die sie früher waren..."
Ich setze dort ein, wo die Kriege das Volk der LdL erschütterte:
„Die Jahre vor den großen Schlachten waren glückliche und goldene Jahre. Das Volk wuchs und gedieh. Siedlungen schossen überall aus dem Boden und gaben der wachsenden Bevölkerung, die im umliegenden Land ausreichend Nahrung fand, eine trautes Heim. Schnell wuchsen die Siedlungen zu erhaben Städten.
In ganz travian waren die Städte für ihre Herrlichkeit bekannt und aus allen Provinzen kamen Händler und Fremdlinge, die Städte zu bestaunen und sich da niederzulassen. Die LdL wollte ein Symbol für die Stärke und Majestät ihres Reiches und streckten ihre Hände nach den Erdensternen aus.
Jeder kennt sie die Erdensterne (Artefakte), geschützt von dem heiligen Volk der Nataren. Alt ist dieses Volk, fast so alt wie die Götter von denen die LdL abstammen. Die Nataren leben abgeschieden in den Bergen, meditieren und vermehren ihr Wissen, und weiße sind sie, die gelehrtesten Menschen die je auf der Erde wandelten. Ihre größte Erkenntnis war die Bändigung der Natur und die Entwicklung der Magie. Mit ihrer Zauberkraft konnten sie ihre Heiligtümer, die Erdsterne, lange vor den Augen der Außenstehenden schützen, aber das war vorbei.
Spitzel und Spione durchstreiften jeden Winkel travians und sie fanden die Erdsteine. Mit den gesammelten Informationen kehrten die Spione rasch zu ihren Herren zurück und bald schon begann die Heerschau an die sich nur noch wenige erinnern können.
Über Wochen wurden die Männer rekrutiert und ausgebildet. Lange hatten sie keine Waffen mehr in der Hand gehabt und selten saßen sie auf Streitpferden oder bedienten Kriegsmaschinen, doch das Blut der Bavaren floss durch ihre Venen und das blanke Metall entfachte die lang verglommene Glut des Kampfes.
Dann war es soweit, alle Truppen versammelten sich um in das Gebiet der Nataren einzudringen und die Erdsteine aus den Tempeln zu holen, die Lager zu plündern und noch mehr Ansehen zu erringen.
Wenige Kinder die das miterleben durften, sind noch am Leben, doch jene die noch unter uns verweilen, sprechen voll Ehrfurcht aber auch Trauer davon und in ihren Augen schimmerte oft die ein oder andere Träne, wenn sie an diese Zeit dachten.
Die Heerschau war das größte Erlebnis das sie jemals miterleben durften. Man zählte 100.000 Pferde auf den golden glänzend die stolzen Reiter saßen, mindestens 500.000 Fußtruppen und 1000 Kriegsmaschinen. Doch diese Zahlen sind nur geschätzt, denn niemand konnte die glorreichen Krieger wirklich zählen, es waren zu viele. Über die ganze Ebene hin stand ein Meer von metallenen Männern. Bis zum Horizont erstreckten sie sich und 1 Tag brauchte man um von der ersten Schlachtreihe zur hintersten zu gelangen, wo die großen Rammen und Katapulte standen.
Diese Armee, eine Armee wie man sie nie wieder sehen sollte, marschierte nun Richtung Nataren, fest entschlossen zu bekommen was sie wollten.
Die Nataren erkannten schnell was außerhalb ihres Reiches vor sich ging. Die Natur war ihr Freund und die Vögel ihre Verbündeten. Die Vögel berichteten ihnen, was sie aus der Luft aus sahen und nun stellten die Nataren ihrer seits eine Streitmacht auf und sprachen Schutzformeln über sie, doch all ihre Maßnahmen sollten scheitern. Denn durch die LdL angefacht, gierten auch die anderen Völker travians nach den Erdsteinen und die Nataren besaßen nicht genügend Macht um es mit allen aufzunehmen.
In einem blutigen Gemetzel wurden die Nataren hingeschlachtet. Die Weißesten unter ihnen versammelten sich in ihrer Hauptstadt und sprachen die größte und verhängnisvollste Formel aus, die man sich hätte vorstellen können.
Ihre Artefakte, ihre Heiligtümer verfluchten sie. Sie sollten jedem Unglück bringen, der es wagte seine Hand danach auszustrecken und nie würde es mehr Frieden geben solange die Erdsteine nicht wieder ihren Platz im Himmel gefunden hätten. Das war das letzte Mal, dass Magie in travian gewirkt wurde, denn kurz danach wurden auch sie niedergestreckt, die Städte zerstört und die Artefakte in alle Himmelsrichtungen zerstreut.
Damit war das Ende der goldenen Ära der LdL eingeläutet, ohne dass man es wusste. Doch schon bald entbrannten an allen Fronten erbitterte Kriege, die alles veränderten…“
Die Kriege und das Ende der LdL
Missgunst und Argwohn gegen das so herrliche Volk der LdL nährten sich. Zuerst waren es nur kleine Volksgruppen die sich gegen die Herrschaft der LdL auflehnten und schnell wurden diese Unruheherde zerschlagen. Die Überlebenden aber flüchteten in andere Gebiete und fachten dort weiter den Argwohn gegen die LdL an. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich der Groll gegen sie und die Stimmen nach dem Sturz des Reiches wurden lauter.
Unbehagen und Angst keimte in der Bevölkerung auf und die Regierenden riefen den hohen Rat ein um darüber zu diskutieren. „Das Reich muss bestehen!“ lautete das Ergebnis „koste es was es wolle!“ Kurz danach wurde im ganzen Land der Kriegszustand ausgerufen. Alle waffenfähigen Männer wurden eingezogen und in den Kampfstätten ausgebildet. Millionen von Rohstoffen dienten nur noch einem Zweck, zur Verteidigung des Reiches. Legaten wurden entsandt um Hilfe aus den befreundeten Provinzen zu ersuchen, doch allzu oft gab es eine Absage und die Zahl der Verbündeten dezimierte sich.
Der Krieg brach zu der Zeit los, als noch der Bau von besseren Kampfstätten in der Entwicklungsphase war (großer Stall, große Kaserne, Turnierplatz). Die Kriegsschlachten der Völker hinterließen stets einen roten See aus Blut. Knöcheltief sank man nach der Schlacht in den Blutdurchtränkten Boden. Viele ließen damals ihr Leben, mehr als neu ausgebildet werden konnten und die Entwicklung der neuen Kampfstätten kam auch ins stocken. Dennoch gewann die LdL und schlug ihre Feinde in die Flucht. Aber niemand wollte von einem Sieg sprechen, denn die Verluste waren zu hoch, die Zufriedenheit weit im Keller und die Pläne für den Turnierplatz von der Schwarzen Legion (S.L.) geraubt und verbrannt (Turnierplatz wurde nie in .at eingeführt!)
Die einzigen die gewannen waren die S.L.. Ihr Einfluss hatte sich stetig vergrößert, ohne dass die LdL etwas mitbekommen hatte und nun war es zu spät.
Jeglicher Versuch das Reich zu retten, scheiterte. Durch politischen Druck, Bestechung und Korruption gelang es der S.L. Maulwürfe in die Festung einzuschleusen, die alles infiltrierten und alle Interaktionen innerhalb der LdL sabotierten.
Misstrauen und Hilflosigkeit machte sich im Reich breit. Die Bevölkerung geriet in den Ausnahmezustand und vergaß ihre edle Abstammung und glaubte nicht mehr an ihre Macht. Sie flüchteten in die Provinzen, suchten Schutz für Frauen und Kinder.
Der hohe Rat versuchte etwas zu unternehmen, sie zu beruhigen und Diplomatie mit der S.L. zu betreiben, doch alles scheiterte. Zum Schluss verließen auch die Ratsmitglieder die Lande und zurück blieb lediglich ein kleiner Haufen von reichstreuen Leuten (u.a. chrille_14, DeeJay Lil G, Prieuré de Mill, Friedel…). Diese hielten noch immer stand.
In ihnen war der Glaube an den Sieg nie erloschen und die Hoffnung auf den Bestand des Reiches trugen sie stets im Herzen.
Während man sich mit dem heiligen König der S.L. in Verbindung setze und über Tage hinweg mit ihm verhandelte, sammelte in einem letzten Aufgebot die restlichen, verbliebenen Truppen und griff in einer Verzweiflungstat an.
Hohn und Spott war die einzige Reaktion der S.L. auf diesen jämmerlichen Angriff und der Initiator kroch nun auf Knien zum König, warf sich ihm vor seinen Füßen in den Staub und bat um Gnade für die LdL. Man möge mit ihm machen was man wolle, solange man sein Volk in Ruhe ließe.
Danach verließ er das Reich und folgte notgedrungen den Ruf der Kriegsgötter (WG)…
Die Angriffe auf die LdL gingen weiter, doch mit der Zeit flauten sie ab und hörten schließlich ganz auf. Die LdL war am Boden, ohne Kraft sich neu zu formieren und so suchten sie ihre Habe zusammen und wanderten mit gesenkten Haupt in die verbündete Provinz in der man sie freundlich aufnahm und ihnen ein zu Hause bot (F-Club).
Jener, der das Exil in der WG antrat, hielt die Verbindung zum heiligen König der S.L., wurde von ihm unterrichtet und erfuhr von vielen unbekannten Dingen, die ihn zu dem machten der er heute ist. Außerdem durfte er mit anschauen wie der König, der Freund im Feind, von der S.L. gestürzt wurde.
Er hielt aber auch den Kontakt zu seinem Volk aufrecht und leistete ihnen weiterhin treue Dienste, auch wenn er sich nun in einer anderen Provinz profilierte. Es gab keine Zukunft mehr für die LdL und die Gemeinschaft des Volkes zerbrach (bei Nahe).
Die Götter aus dem Tal der Götter verbannten ihre Verwandten für diese Schmach und verwehrten ihnen jeglichen Zutritt zum Tal bis sie sich wieder für würdig erwiesen hätten.
Die Jahre zogen dahin und das zersplitterte Volk lernte mit ihrer traurigen Vergangenheit umzugehen. Währendessen sollte der Frieden, der durch den Fluch der Nataren aus ganz travian verschwunden war, wieder hergestellt werden und es begann ein Wetteifern zwischen den größten Provinzen.
Ein Tempel (Weltwunder) mit einer Himmelsdecke sollte gebaut werden in denen die Artefakte ihre letzte Ruhe finden sollten und der Frieden hoffentlich wieder einkehren würde. Und so war es dann auch. Mit der Vollendung des Tempels kehrte wieder Frieden ein, doch der Ruhm gebührte nicht der LdL. Sie war in Vergessenheit geraten. Doch es war das Feuer eines Phönix das in der LdL erlosch…
mfg Istari
(Prieuré de Mill)
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