Soul Calibur 2

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    Re: Soul Calibur 2

    PawnHuhn - 31.05.2007, 15:14

    Soul Calibur 2
    Wir befinden uns im 16. Jahrhundert. Die Weltelite der Kämpfer strebt nach einem dunklen Schwert, das in einer blutigen Schlacht verschwand und Jahre später wieder erwachte. Die Rede ist von dem Seelenfresser Soul Edge. Legenden ranken sich um das Schwert: Es soll die ultimative Waffe sein, der Schlüssel zur ewigen Jugend. Die besten Kämpfer der Welt tragen in einem Turnier untereinander aus, wer würdig sein wird, das „Soul Edge“ zu besitzen.

    Im Arcade-Mode wählt Ihr euren Kämpfer aus den anfangs 15 Charakteren und tretet gegen die anderen Herausforderer an. In einer Best-Of-Three-Serie bezwingt Ihr Eure Kontrahenten, bis Ihr beim Endgegner landet. Das fleischgewordene Soul Edge, das die Kampfstile dreier Kämpfer vereint, gilt es in einer Runde zu besiegen. Was sich schnell liest, ist leider auch im Spiel sehr schnell vorbei. Durch den ziemlich niedrigen Schwierigkeitsgrad sollten selbst unerfahrene Spieler in der Lage sein, innerhalb von 15 Minuten Soul Edge zu besiegen und den Arcade-Mode zu klären.

    Glücklicherweise gibt es aber neben dem Arcade-Mode auch noch einen Survival-, einenTeam- einen Traninigs-, einen VS.- und den aus dem Vorgänger bekannten Waffenmeister-Modus. Speziell Letzterer erhöht in „Soul Calibur 2“ die Langzeitmotivation. Auch hier habt Ihr etliche Kämpfe zu überstehen, die allerdings in eine kleine Story eingebunden sind. Um für Abwechslung zu sorgen, unterliegen diese Kämpfe oft bestimmten Regeln, beziehungsweise Gemeinheiten. So heilt sich euer Gegner mal von selbst, oder Ihr seid vergiftet oder es kommen gleich beide Umstände zusammen.

    Äußere Einflüsse wie Treibsand oder extremer Wind tun dazu ihr übriges, um euch den Kampf so schwer wie möglich zu machen. Belohnt werdet ihr nach erfolgreich absolvierten Kämpfen mit Erfahrungspunkten, die Euch in den Levels aufsteigen lassen. Zusätzlich erhaltet Ihr auch Gold, mit dem Ihr in den Läden neue Waffen oder Artworks kaufen könnt. Da man sich nur im Waffenmeister-Modus neue Arenen und Bonuskämpfer erspielen kann, sollte dies Grund genug sein, mehrere Stunden zu investieren. Solltet Ihr diesen Modus auch auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad meistern, werdet Ihr zudem mit den Charakteren Berserker, Lizard-Man und Assassin belohnt. Diese Kämpfer, waren in der der japanischen Version lediglich Gegner im Waffenmeister-Modus, sind nun aber in der deutschen Version spielbar.

    Soul Calibur 2 erschien für GameCube, PS2 und Xbox. Damit die drei Versionen zumindest eine gewisse Individualität besitzen, entschloss man sich dazu, jeder Version einen Exklusivcharakter zu spendieren. So habt Ihr auf der PS2 die Ehre mit Heihachi Mishima aus Tekken zu spielen, wohingegen Euch auf der Xbox Spawn und auf dem GameCube Link erwarten.

    Die Steuerung, vielleicht der wichtigste Faktor eines Beat ’em Up Spieles, war schon auf der Dreamcast nahezu perfekt. Die Entwickler hatten also nicht mehr zu tun, als die Steuerung auf die heutigen Konsolen zu übertragen. Demnach beschränken sich die Aktionsmöglichkeiten nach wie vor auf vier Tasten. Ihr benutzt immer noch Kicks und Blocks, sowie horizontale und vertikale Attacken. Die Steuerung ist sehr einfach zu erlernen und geht bereits nach wenigen Minuten sehr gut von der Hand. Ein Problem, das „Soul Calibur 2“ aber von seinem Vorgänger übernommen hat ist, dass „Button-Smasher“ nach wie vor sehr hohe Siegchancen besitzen. Die taktische Tiefe eines „Virtua Fighter“ von Sega bleibt Namcos Hochglanzprügler somit verwehrt.

    Vor vier Jahren sorgte Soul Calibr für einen neuen grafischen Standard. Dies gelingt seinem Nachfolger nicht mehr, denn die Konkurrenz um Dead or Alive und Virtua Fighter hat mittlerweile grafisch nachgezogen. Doch auch „Soul Calibur 2“ begeistert mit einer glasklaren Optik. Sämtliche Texturen sind hochauflösend und gestochen scharf. Die Kämpfer sind wunderbar in Szene gesetzt worden und weisen eine sehr hohe Polygonanzahl auf. Wunderschön anzusehen sind die wehenden Kleider der Akteure, die sich bei jeder Bewegung wundervoll im Wind wiegen. In den winterlichen Arenen ist vor allem der Atem der Kämpfer, der einen die Kälte beinahe spüren lässt, sehr schön anzusehen. Wie sein Vorgänger kommt auch „Soul Calibur 2“ vollkommen ohne den Einsatz von Bluteffekten aus. Anstatt das Blut spritzen zu lassen, zog es Namco vor, wunderschöne Blitzeffekte, die das Treffen des Gegners symbolisieren, einzubauen.

    Die 16 Arenen wurden allesamt wundervoll in Szene gesetzt und strotzen nur so vor Details. Auch wenn die Arenen kaum Interaktivität bieten und bisweilen etwas leer wirken, sind sie dennoch als herausragend zu bezeichnen. Die meisten Areale beeindrucken nämlich vor allem durch das stets passende Flair, das sie versprühen. Es ist einfach ein herrlich anzuschauen, wenn man sich in einem Level, in dem die Sonne gerade untergeht, duelliert.

    Auffällig ist, dass sich die drei Versionen nur marginal voneinander unterscheiden. Auch wenn die PS2 bis an ihr Limit geführt wird, geht sie doch zu keinem Zeitpunkt in die Knie. Die Xbox- und GameCube-Versionen sehen im Grunde identisch aus und heben sich lediglich durch schärfere Texturen von der PS2-Version ab.

    Beim Einschalten der Konsole kommen dem erfahrenen Spieler sofort wieder alte Dreamcast-Erinnerungen hoch. Grund dafür ist der Soundtrack, der zwar neu komponiert wurde, dennoch seinen Ursprung nicht leugnen kann. Es erwarten Euch bombastische Klänge, die mitreißender kaum sein könnten. An manchen Stellen mutet der Soundtrack zwar etwas kitschig an, dennoch muss man aber sagen, dass kein anderes Prügelspiel eine solch opulente Musikuntermalung zu bieten hat.

    Auch die Stimmen lassen Fans des Vorgängers hellhörig werden. Alle Stimmen, die man lieben und hassen gelernt hat, sind wieder dabei. Der Kommentator lässt noch immer sein „Mitsurugi was severly wounded, but his soul still burns“ verlauten. Wer möchte kann optional anstatt der englischen die japanischen Stimmen erklingen lassen.


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