Verfügbare Informationen zu "Sterben - Sie wollten da nicht allein sein..."
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Nelefee - geLogeN - Cherry - Gebbi - Leela - --Toms_Girl-- Forum: Tokio Hotel - Fanfictions Forenbeschreibung: Das original TH-FF-Board. Schau rein, bleib da und mach's dir gemütlich. .: since Jan. 2006 :. aus dem Unterforum: ONESHOTS. Antworten: 10 Forum gestartet am: Mittwoch 04.01.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein... Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 9 Monaten, 20 Tagen, 17 Stunden, 52 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Sterben - Sie wollten da nicht allein sein..."
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Nelefee - 30.05.2007, 16:18Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Autor: Nelefee
Genre: One Shot, angst, darkfic, ein wenig Songfic
Hauptpersonen: 2 Mädchen dessen Namen nicht genannt werden, Georg und Gustav
Rating: PG-14
Warnungen: Es wird gestorben…
Disclaimer: Die vier Jungs und die Songs gehören nicht mir.
Claimer: Die restlichen Personen, die Orte usw
Widmung: Bebi? Ich widme dir diese FF. Was uns verbindet ist mehr als Freundschaft... wir sind wirklich Siamesische Zwillinge. Du bist mir so verdammt wichtig! Nur du kennst den tieferen Sinn dieser FF und die Bedeutung! Ich liebe dich für alles was du für mich getan hast. Ich gebe dich nie wieder her! With endless Love, Lena
In die Nacht – Tokio Hotel
Sterben – Liza Li
-------------------------------------------------------------------------------
Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Es begann zu regen. Die Tropfen verschmolzen auf meiner Wange mit den stetig fließenden Tränen. Meine Knie gruben sich in den feuchten Kies.
Ich konnte es nicht fassen. Es war meine Schuld.
Eine Hand legte sich auf meine Schulter nieder. Es war seine Hand. Sie strahlte Wärme und Zuversicht aus. Ich ergriff sie und spürte wie eine zweite Hand die meine nahm. Ich wurde vom Boden hochgezogen und fand mich in seinen Armen wieder.
Da begann der Pfarrer zu sprechen: „Gott hat sie zu sich geholt, dabei war sie noch so jung, erst 24! Keiner weiß warum der Vater so etwas tut…“ Bei diesen Worten begann ich gegen die Brust meines Freundes zu trommeln. „Beruhige dich, es ist nicht deine Schuld!“, sagte eine Person hinter mir. Ich blickte auf – Gustav. Er stand da, mit verheulten Augen, ganz in schwarz und trug eine rote Rose in der Hand.
Er sah mich noch einmal an und ging dann zu ihrem Grab. Dort stand ihre Mutter und nahm ihn in die Arme. Gemeinsam standen sie vor dem 2 Meter tiefen Loch und blickten gemeinsam hinunter. „Sie hat dich geliebt, und sie tut es immer noch!“, sagte sie an ihn gewand. Er drückte sie fest an sich – seine Schwiegermutter.
Am Ende der Grabrede schmissen sie ihre Rosen hinein. Gustav rannen Tränen aus den Augen. Sie strahlten nicht mehr, sie waren nur noch dunkel und leer. Georg schob mich in dieselbe Richtung und warf seine Rose hinter her. Ich wagte es nicht wie er hinunter zu sehen. Ich warf nur die meine hinein und verkroch mich wieder in seine Arme.
Ich hatte Angst. Angst vor dem Bewusstsein – zu realisieren das sie nicht mehr da war. Und Angst vor den anderen Menschen – die mir die Schuld an ihrem Tot geben würden.
Ich traute mich nicht auf ihre Mutter zu zugehen, traute mich nicht ihr in die Augen zu sehen. Sie musste mich hassen, es war doch meine Schuld.
In diesem Augenblick hörte ich eine Gitarre – Tom.
Meine Beine zitterten, dann mein ganzer Körper. Es war ´In die Nacht`, dass erkannte ich schon am ersten Takt. Es war ihr Lied, dass von Bill und Tom und doch spielten sie es auf ihrer Beerdigung.
Nun erklang Bills Stimme: “Ein wichtiges und großes Stück ist von unserem Leben abgebrochen…“
Dann sang er:
“In mir wird es langsam kalt,
wie lang können wir Beide hier noch sein
Bleib hier die Schatten wollen mich holen,
doch wenn wir gehen dann gehen wir nur zu zweit
Du bist alles was ich bin
und alles was durch meine Adern fließt
Immer werden wir uns tragen,
egal wohin wir fahren, egal wie tief
Ich will da nicht allein sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
Irgendwann wird es zeit sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
Ich höre wenn du leise schreist,
spüre jeden Atemzug von dir
Und auch wenn das Schicksal uns zerreißt,
egal was danach kommt das teilen wir
Ich will da nicht allein sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
Irgendwann wird es zeit sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
In die Nacht,
irgendwann
In die Nacht,
nur mit dir zusammen
Halt mich,
sonst treib ich alleine in die Nacht
Nimm mich mit und halt mich,
sonst treib ich alleine in die Nacht
Ich will da nicht allein sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
Irgendwann wird es Zeit sein,
lass uns gemeinsam
In die Nacht
Du bist alles was ich bin
und alles was durch meine Adern fließt“
Er endete und nun sah ich wie auch Bill und Tom tränen aus den Augen rannen. Ich hörte Schritte im Kies. Jemand kam auf uns zu. Dann sagte jemand meinen Namen. Es war ihre Mutter. Sie legte mir eine Hand auf den Arm und beugte sich zu mir hinunter. „Dich trifft keine Schuld! Sie hätte nicht gewollt das du dir solche vorwürfe machst!“ Mit diesen Worten ging sie davon. Langsam schritten alle beteiligten, Freunde und Familie, vom Friedhof. Auch wir, Georg und ich, bewegten uns zum Ausgang.
Als wir durchs Tor traten ertönte hinter uns ein schrei. Ich blickte mich um. Eine ältere Dame deutete mir schreckerfülltem Gesicht auf ihr Grab.
Nun sah auch ich was sie so erschreckte. Mir entfuhr nur ein schrilles: „Nein!“
An dem Baum der neben dem bereits zugeschütteten Grab wuchs hing jemand an einem Strick. Es war Gustav.
Die anderen Personen hatten ihn auch schon entdeckt und rannen zurück.
Georg lies mich stehen und rannte ebenfalls auf seinen Freund zu.
Als ich die alte Eiche erreichte drückte mir Georg einen Zettel in die Hand.
Ich muss zu ihr – In die Nacht
Georg nahm meine Hand und zog mich davon.
Auf einem Feldweg blieben wir stehen und sahen uns lange an.
„Lass uns zu ihnen.“, sagte ich dann.
Er nickte und begann zu weinen. Dann zog ich die Rasierklinge aus meinem Portmonee. Mein kleiner, ständiger Begleiter.
Ich reichte sie ihm. Wir hielten unsere Handgelenke neben einander. Ein Schnitt – ein Tod.
„Ich spüre keinen Schmerz!“, sagte er. „Ich auch nicht!“, antwortete ich.
Wieder rannen mir Tränen über die Wangen.
Wir setzten uns am Rande des Weges mit dem Rücken an einen Heuballen.
Er nahm mich in den Arm.
Ich nahm ihn in den Arm.
Wir küssten uns, während das Blut unaufhörlich an unseren Handgelenken hinunter lief.
+>So wie du mich wach küsst
So wie du im Schlaf bist
So wie du mir einfach vertraust
So wie du mir Halt gibst
So wie du was einsiehst
So wie du mir sagst, dass du mich liebst
Ist ein wunder ist ein wunder
Ist ein wunderbares Glück
Ist ein wunder ist ein wunderbarer Augenblick
Zu sterben
Denn schöner kann es gar nicht werden
In deinen Armen zu sterben
Denn schöner kann es gar nicht sein
Zu sterben
Denn schöner kann es gar nicht werden
In deinen Armen zu sterben
Denn schöner kann es gar nicht sein
Denn schöner kann es gar nicht sein
Denn schöner kann es gar nicht sein <+
-------------------------------------------------------------------------------
R&R
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
geLogeN - 31.05.2007, 23:47
lena..
du bist so verdammt böse..
wieso machst du, dass ich hier sitze und heul?
wegen irgendwas geschriebenem?
ich hab dich auch so verdammt lieb, weißt du das? <3
und das da...das ist so...ich kann jetzt nicht toll sagen, oder? das wort passt nicht!?
na..wie auch immer..du verstehst mich glaub ich...
<3
(so, kommentar überarbeitet..)
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Cherry - 01.06.2007, 08:12
Bösesch Mädel :evil:
der arme Gustav! :cry:
die FF ist der hammer... zwar sehr traurig und ich glaube ich muss heulen, aber wirklich geil... auch wie Bill und Tom gesungen bzw. gespielt haben! *süüßß*
ich mag solche depri sachen eigentlich nicht wirklich... wenigstens dann wenn einer stirb...und dann auch noch Gustav! -.-
aber die hier ist wirklich mal richtig geil! ^^
mach weiter so!
baba
hdl
Cherry :-D
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
geLogeN - 01.06.2007, 10:10
na georg ja aber auch..^^
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Gebbi - 02.06.2007, 11:18
Ok, gerade hab ich es gelesen und ich muss schon sagen, die Story lässt die Gefühle ja Achterbahn fahren.
Auch wenn sie kurz gehalten ist und nur das nötige drin vorkommt, schnürrt sie einem beim hineingesteigerten, intensiven Lesen fast die Kehle zu!
Die Geschichte hat mich traurig gemacht und mir wurde schlecht zugleich... wahnsinn!
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Leela - 03.06.2007, 00:04
Zitat: schnürrt sie einem beim hineingesteigerten, intensiven Lesen fast die Kehle zu!
Gebbi? du hast ja so recht.
ich habe einen kloß im hals..........wow
großen respekt dafür so ergreifend schreiben zu können :cry:
ich bin wirklich berührt und einfach woah......
danke nina fürs werbung machen :wink:
lg
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
geLogeN - 03.06.2007, 23:10
leute, ma ehrlich..es kann doch nich sein, dass hier so viele reinklicken und keiner liest es, bzw. es wird gelesen und keiner sagt was dazu O.O
oder doch? Oo
also...wenn ihr lest..sagt doch der lena auch was dazu..das wär doch ma lieb :)
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
--Toms_Girl-- - 07.06.2007, 07:55
Heiii..
Oh mein Gott *tränen-weg-wisch*
du bist echt gemein und bringst mich zum heuln!!!
naja des is echt traurig aber voll guut und schön!!
is jetz irgendwie nich ganz logisch aber egal *lach*
naja also supiiii..
LG Biene
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
geLogeN - 07.06.2007, 10:02
wasn da nich logisch?^^
ich find das ziemlich..logisch..nungut..vielleicht nicht nachvollziehbar, wenn mans von außen betrachtet..aber schon logisch...außer dass es kein grund genannt wird, warum person X tot ist...
nungut..das hat aber auch eigtl. nix mit der logik zu tun^^
+denk+
Re: Sterben - Sie wollten da nicht allein sein...
Nelefee - 07.06.2007, 15:29
Muss denn immer alles ne Logik haben?
Der Tod hat nie ne Logik... also warum ne geschichte darüber? :wink:
Danke für die vielen Kommentare...
und danke Bebi fürs Werbung machen =)
Lg Lena
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Tokio Hotel - Fanfictions
Call me when you're sober .. [One Shot] [Depri] Gewalt.. - gepostet von Stripped am Montag 20.11.2006
xX Letzte Bahn - Endstation: Einsamkeit Xx - gepostet von Babsü-Mausü am Donnerstag 03.05.2007
``Einsamkeit´´ - gepostet von SaM19 am Montag 17.07.2006
:::Scars::: - gepostet von Edinia am Freitag 15.09.2006
*~It's [t.i.m.e.] to [d.a.n.c.e.]~* [Partnerff] - gepostet von babe am Montag 11.06.2007
Come what may - gepostet von th-twins-fan am Sonntag 26.03.2006
Revolverheld - gepostet von *Black_Cat* am Sonntag 04.06.2006
ananas ist daaaaa ^^ - gepostet von ananas am Dienstag 02.10.2007
Gedichtesammlung einer komischen Autorin (xD) - gepostet von pinkes-woelkchen am Sonntag 09.09.2007
Ähnliche Beiträge wie "Sterben - Sie wollten da nicht allein sein..."
"veronika beschließt zu sterben" - Luri (Mittwoch 28.09.2005)
7Zwerge-Männer allein im Wald - Dragonman (Donnerstag 11.11.2004)
Du allein!! - 0aiur0 (Donnerstag 24.06.2004)
Literatur zum Thema *Sterben* - lichtbruecke (Sonntag 15.07.2007)
Hexe ist nicht mehr allein... - dusty (Donnerstag 04.10.2007)
Kind und Hund allein?? - anna (Montag 16.07.2007)
Selbsthilfebuch - Nicht allein - Kleiner Engel (Montag 18.07.2005)
Sterben um zu leben ? - wurmelinchen (Sonntag 20.06.2004)
tag zum sterben - lenbach (Donnerstag 08.07.2004)
"Wir sind nicht allein" -> entferntere Nachbarn - lenbach (Donnerstag 22.07.2004)
