Kranker Igel Gefunden ?

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    Re: Kranker Igel Gefunden ?

    Admin-Ätchen - 25.05.2007, 12:44

    Kranker Igel Gefunden ?
    Igel



    Der Igel ist ein Wildtier

    Die Igel gehören zu den bekanntesten und sicherlich auch beliebtesten Wildtieren in unserer Gegend. Aus falsch verstandener Tierliebe werden Igel immer wieder vorschnell in menschliche Obhut übernommen. Doch damit leisten sie dem gefangenen Tier keinen Gefallen und für den Artenschutz keinen Beitrag.

    Mehrjährige wissenschaftliche Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die in menschlicher Obhut überwinterten, und im Frühjahr freigelassenen Igel, sich kaum mehr in Wildbestände eingliedern konnten und häufig von Parasiten und Krankheiten befallen wurden, was zu einer erhöhten Sterblichkeit geführt hat. Dagegen ist sogar ein Igel, der im Oktober nur ein Gewicht von 275 Gramm aufwies, ohne jegliche menschliche Hilfe über den Winter gekommen.

    Im Spätherbst besteht je nach Witterung immer noch die Möglichkeit, dass Jungigel an Gewicht zunehmen und ausreichend Energiereserven für den Winterschlaf speichern. Schließlich ist der Igel ein Wildtier, das sich seit Jahrmillionen an seine Lebenssituation angepasst hat.

    In Deutschland ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten – und dazu zählt der Igel – aus der Natur zu entnehmen.

    Nur hilfsbedürftige Tiere dürfen in menschlicher Obhut aufgezogen bzw. Überwintert werden:

    1. Verwaiste Igelsäuglinge:
    Igeljunge, die sich tagsüber außerhalb ihres Nestes befinden, noch geschlossene Augen und Ohren haben und sich womöglich kühl anfühlen, sind von der Mutter verlassen. Im Zweifelsfall Nest und Umgebung einige Stunden lang beobachten! Übrigens: Die natürliche Sterblichkeitsrate von Jungigeln beträgt 70 – 80%.
    2. Verletzte Igel:
    Oft deuten schon Fundort und -umstände (Strasse, Bauarbeiten) auf Verletzungen hin. Tiere, die vermutlich tagelang in Gruben, Lichtschächten o.ä. ohne Wasser und Futter gefangen waren, brauchen ebenfalls Hilfe. Bringen Sie diese Tiere im Zweifel zu einem Tierarzt.
    3. Kranke Igel:
    Man erkennt sie meist daran, dass sie tagsüber Futter suchen, herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Auf kranken Igeln (wie auch auf Säuglingen und Verletzten) sitzen in der warmen Jahreszeit häufig Schmeißfliegen, die ihre Eier ablegen. Kranke Igel sind apathisch, rollen sich kaum ein, sind oft mager (Einbuchtung hinter dem Kopf, herausstehende Hüftknochen). Ihre Augen stehen nicht halbkugelig hervor, sie sind eingefallen, schlitzförmig.
    4. Igel, die nach Wintereinbruch, d.h. bei Dauerfrost und/oder Schnee herumlaufen:
    Auch solche Igel findet man hauptsächlich bei Tag. Es kann sich um kranke oder schwache Alttiere handeln; öfter sind es Jungtiere, die spät geboren, evtl. auch krank sind und/oder sich wegen des geringen Nahrungsangebots im Spätherbst kein für den Winterschlaf ausreichendes Fettpolster anfressen konnten.

    Nicht jeder Igel braucht Hilfe – aber jede Hilfe muss richtig sein!

    Soll man Igel füttern?

    Eine Igelfütterung ist normalerweise nicht nötig. Wenn man trotzdem einem Igel etwas gutes tun will muss man daran denken, wie sich Igel normalerweise ernähren:

    Ihre Nahrung finden Igel mit ihrem hervorragenden Geruchssinn. Auf dem Speisezettel der nachtaktiven Insektenfresser stehen Käfer und deren Larven, Nachtschmetterlings- und Schnakenlarven, Spinnen, Schnecken, Regenwürmer sowie Hundert- und Tausendfüßler, seltener Asseln und nestjunge Mäuse. Gelegentlich verschmähen sie auch Aas nicht oder aufgebrochene Nüsse und süßes Fallobst.

    Deshalb eignen sich am ehesten zum zufüttern Hackfleisch oder Hühnerklein. Auch mit Dosenfutter für Hunde oder Katzen kann gefüttert werden. Die Futtermenge sollte je nach Größe des Igels zwei bis drei gehäufte Esslöffel pro Tag nicht übersteigen. Zusätzlich kann noch gekochtes, gehacktes Eigelb (ungewürztes Rührei) gegeben werden. Die beste Fütterungszeit ist Abends, da Igel nachtaktive Tiere sind. Nicht vergessen werden sollte ein standfestes Schälchen mit frischem Wasser.

    Auf keinen Fall sollte Igel Milch gegeben werden, da Milch den Verdauungstrakt reizt (Durchfall). So könnten sie aus falsch verstandener Tierliebe den Tieren mehr schaden als nutzen.

    Sollen wir Igel über den Winter ins Haus aufnehmen?

    Junger Igel



    Igel dürfen nie vorschnell in menschliche Obhut genommen werden. Wichtig ist , dass man den Tieren Schutzmöglichkeiten im Garten belässt – beispielsweise aufgehäufte Gartenabfälle -, damit sie dort den Winter unbeschadet überstehen können.

    Igelschutz

    Die zeitweise Aufnahme von verletzten oder stark untergewichtigen Igeln muss sowohl im Sinne des Arten- als auch des Tierschutzes auf Ausnahmen beschränkt bleiben. Zur Erhaltung dieser Tierart ist es effektiver, längerfristig wirkende Maßnahmen zu ergreifen. Die Gelegenheit dazu hat jeder, denn als Kulturfolger leben die meisten Igel in der Nähe des Menschen. Auf den intensiv genutzten agrarischen Flächen finden sie häufig keine Nahrung oder Deckung.

    Wie hilft man dem Igel wirklich?



    Wirkliche Hilfe erhält der Igel jedoch durch Erhalt, Verbesserung und Neugestaltung seiner typischen Lebensräume. Dies sind vor allem artenreiche Wiesenflächen mit lockerem Baum- und Buschbestand. Hecken, Gebüschgruppen, Waldränder, Holzstapel, Reisighaufen und Scheunen werden als Schlafplätze aufgesucht oder sie dienen als „Kinderstube”. Jeder Gartenbesitzer kann dem Igel eine Heimstatt bieten, indem er im Garten Bereiche mit Wildwuchs und Gestrüpp duldet, einen Reisighaufen errichtet, im Herbst Laub und Fallobst liegen lässt und auf den Gifteinsatz, vor allem auf Schneckenkorn, im Garten völlig verzichtet – und auch den Nachbarn davon überzeugt. Gartenzäune sollten so gebaut werden, dass Igel darunter durchschlüpfen können. Diese Maßnahme kommt übrigens auch anderen Tieren, wie beispielsweise Amphibien, zugute.



    Re: Kranker Igel Gefunden ?

    Admin-Ätchen - 25.05.2007, 13:15


    ich selber habe jetzt drei tage eine igelfamilie aufgepäppelt, die kleinen sind leider vorgestern nacht verstorben, waren ungefähr 10 tage alt, da die augen und ohren noch geschloßen waren.
    mutterigel ist auf den beinen, und gestern in der abenddämmerung wieder ausgewildert worden.

    private fotoas:








    das ganze badezimmer wurde unter die lupe genommen.....











    Gruß Ätchen



    Re: Kranker Igel Gefunden ?

    Admin-Ätchen - 25.05.2007, 13:21

    Kleintiergefahren !
    Tödliche Gefahren des Alltags für unsere Kleintiere!!!!
    Elektrokabel – Vorsicht Stromschlag

    Vor allem Besitzer von Kleintieren sollten darauf achten, alle Kabel in speziellen Kabelschächten zu verlegen. Diese sind im Fachhandel erhältlich.
    Wasser – eine oft tödliche Gefahr durch Ertrinken

    Lassen Sie keine wassergefüllten Putzeimer unbeaufsichtigt stehen. Für Hamster, Mäuse und andere Kleintiere, selbst für Vögel, können diese zur tödlichen Falle werden.
    Swimmingpool/Regentonnen/Gartenteich

    Igel benötigen einen seichten Zugang zum Wasser



    Igel benötigen einen seichten Zugang zum Wasser

    Ebenerdige Pools sollten außerhalb der Nutzung mit einer tiersicheren Plane abgedeckt werden. Eine andere Möglichkeit ist, im Pool bzw. am Rand ein Brett zu befestigen, damit Igel oder Katzen herausklettern können und nicht vor Erschöpfung qualvoll ertrinken müssen.

    Regentonnen sollten nach Möglichkeit abgedeckt werden.
    Kellerschächte

    Sichern Sie Kellerschächte immer mit einem Gitter. Falls eine komplette Abdeckung nicht möglich ist, sollten Sie zumindest ein Brett quer durch den Schacht verlegen, damit Igel, Kröten oder andere Kleintiere problemlos wieder herausklettern können.

    Giftige Stoffe

    Außerdem gibt es noch eine Reihe von Pflanzen, die für Haustiere gefährlich werden können:

    Dies sind zum Beispiel

    * Weihnachtsstern (Poinsettien)
    * Azalee (Rhododendron simmsii)
    * Belladonna-Lilie (Amaryllis belladonna)
    * Dieffenbachie
    * Kolbenfaden (Aglaenoma commutatum)
    * Kroton (codiaceum varietgatum)
    * Madagaskar-Immergrün (Cataranthus roseus)
    * Prachtlilie (Gloriosa superba)
    * Wüstenrose (Adenium obesum)
    * Efeu (Hedera Helix)
    * Oleander (Neridum oleander)
    * Stechapfel (Datura)
    * Wunderbaum (Ricinus communis)

    Denken Sie auch an die stacheligen Kakteen.

    Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte unser Giftpflanzenseiten.



    Re: Kranker Igel Gefunden ?

    Admin-Ätchen - 25.05.2007, 13:23

    Giftpflanzenseite !
    Giftige Stoffe

    Viele für den Menschen schmackhafte Lebensmittel oder dekorative Zierpflanzen stellen für tierische Mitbewohner eine mitunter tödliche Gefahr dar.

    Führend in der Opferstatistik sind demnach Hunde, vor Katzen, Rindern und Pferden. Wie viele Tiere jährlich durch pflanzliche Toxine Schaden nehmen, kann jedoch nur schwer abgeschätzt werden, da Giftzentralen darüber nicht Buch führen und es auch für den Tierarzt ohne konkreten Hinweis kaum feststellbar ist, wie das Gift in den Körper des Tieres gelangte.

    Fest steht hingegen, daß viele Gifte im Hauhalt lauern und vielfältig sind. Hier nun ein kleiner Überblick über die potentiellen Gefahrenquellen.

    * Zwiebeln
    Frißt ein fünf Kilogramm schwerer Hund – etwa ein Malteser – eine Zwiebel durchschnittlicher Größe, beginnen seine roten Blutkörperchen zu platzen. Warum Zwiebeln für den menschlichen Organismus (zumindest in normaler Menge) nicht giftig sind, konnte bisher noch nicht ausreichend erforscht werden.
    * Avocado
    Während für den Menschen das Fruchtfleisch eine Delikatesse darstellt, ist es für Tiere tödlich, ebenso wie der Fruchtkern. Man sollte den Avocadokern keinesfalls als Sepiaersatz in Vogelkäfige hängen. Das bedeutet für Sittich und Co. den sicheren Tod.
    * Kakao
    Das Leibgetränk der Aztekenherrscher enthält Theobromin das mit dem Koffein verwandt ist. Wie beim Menschen wirkt der Stoff aufputschend. Allerdings können Hunde diesen Stoff weit langsamer abbauen als Menschen. Herzversagen kann die Folge sein. Eine Tafel Vollmilchschokolade kann einen kleinen Hund töten und eine Tafel Edelbitter bereitet auch mittelgroßen Hunden den Garaus.
    * Frostschutzmittel Glysantin
    Beim Einfüllen großzügig verschüttet oder im offenen Behälter in der Garage stehend, kann das Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage zum tödlichen Cocktail für Hund und Katze werden. Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, die insbesondere für naschhafte Katzen aber auch für Hunde eine Verlockung darstellt. Nur wenige Milliliter genügen, um einen oft tödlichen Vergiftungsmechanismus in Gang zu setzen.

    Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Hinzu kommt, daß viele Toxine nicht einmal noch als solche erkannt worden sind. Die Forschung steckt auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen.
    Gibt es Gegengifte ?

    Gegengifte gibt es leider nur gegen Knollenblätterpilze, Rizinus oder Oleander. Und wenn Katzen vom süßlichen Frostschutzmittel genippt haben, ist Alkohol in größerer Menge das beste Gegenmittel. Hart, aber effektiv. In den meisten Fällen kann der Veterinär leider aber nicht viel mehr tun, als die Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder Apathie zu behandeln. Viele physiologische Vorgänge bei Tieren sind noch wenig erforscht. Wunderarzneien gibt es nicht. Daher gilt wie so oft:

    Vorsorge und Vorsicht sind die beste Kur !


    Richtiges Verhalten bei vermutlicher Vergiftung eines Tieres:

    * Berühren Sie niemals den Giftköder oder das vergiftete Tier mit bloßer Hand!
    * Bei Verdacht auf vorsätzliche Vergiftung: Verständigen Sie sofort die Polizei, diese ist verpflichtet, die Spuren zu sichern und den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.
    * Köder müssen in Kunststoffbehältern oder in dichten Plastiksäcken tiefgefroren bis zur Analyse aufbewahrt werden.
    * Finden Sie ein vergiftetes, aber noch lebendes Tier, suchen Sie auf der Stelle einen Tierarzt auf, nur eine sofortige Behandlung kann möglicherweise durch Brechmittel oder Magenspülungen das Leben des Tieres noch retten!
    * Stellen Sie Erbrochenes oder Kot sicher, auch sie sind als Giftnachweise geeignet.

    letzte Aktualisierung:
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