MVP Interview

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    Re: MVP Interview

    JM Hardy - 25.05.2007, 23:05,UTC05bUTC25

    MVP Interview
    Was denkt MVP über sein Ring-Outfit? Ihr wisst schon, das, was die Fans zu den Power Ranger Chants inspirierte.

    "Ich kann nur lachen wenn ihr Power Ranger chantet, schließlich nennt niemand Jushin Thunder Liger Power Ranger," sagt MVP, der frischgekrönte United States Champion. Er erklärt, dass sein Anzug den Under Armour Produkten ähnelt. "Ich sehe das so: Ihr macht euch lustig über einen Kerl in einem Sportoutfit, aber ein Kerl in Badehose ist völlig okay? Das muss man mir erklären. Oder gar die üblichen Wrestlerhosen. Das sind doch nur Hochleistungsstrumpfhosen und gleichzeitig will mich doch Publikum aufziehen, weil ich das Outfit eines Weltklasseathleten trage? Denkt besser noch einmal darüber nach."

    Jedoch sind es die gleichen Fans, die ihn bei seinem Elbow anfeuern.

    Und die Heat, die er aufgrund seines Gimmicks früher bekommen hat, hat sich in eine ganz neue Reaktion des Publikums gewandelt - die Fans haben das Potenzial und die Leidenschaft ihres Terrell Owens des Wrestlings erkannt.

    Was denkt MVP über positive Fanreaktionen? Wieviel Anteil an seinem derzeitigen Status hat Chris Benoit? Macht er Sit-Ups in der Auffahrt während sein Agent "nächste Frage" in Richtung presse ruft?

    Ich hatte die Chance einen der am steilsten aufsteigenden Stars im Wrestling dies und viel mehr zu fragen als er sich an einem freien Tag die Zeit genommen hat, mich anzurufen und die Welt über Montel Vontavious Porter zu informieren.

    Das hatte er zu sagen:

    IGN Sports: Meines Erachtens hast du in den letzten Monaten mehr Verbesserungen gezeigt als jeder andere in der WWE. Siehst du die Fehde mit Chris Benoit als entscheidenden Punkt in deiner Karriere? Die Fehde, die dich auf die große Bühne gebracht hat?

    MVP: Das würde ich schon sagen. Chris Benoit ist wohl, nein mit Sicherheit, einer der Besten aller Zeiten, vielleicht in den Top 5 aller Zeiten im Wrestling. Es gibt keinen intensiveren, keinen härter arbeitenden als ihn. Chris Benoit ist einfach verblüffend. Selbst wenn man kein Wrestlingfan ist, merkt man, dass er anders ist als die anderen wenn er im Ring steht. Mit ihm in einer Fehde zu sein und ihm im Endeffekt sogar den United States Titel abzuringen definiert meines Erachtens wo ich zur Zeit stehe. Wenn ich Chris Benoit schlagen kann, dann kann ich jeden schlagen.

    IGN Sports: Wie hat dir Chris Benoit geholfen, nicht nur im Ring sondern auch mit anderen Dingen?

    MVP: Es gibt so vieles nicht fassbares. Zuerst einmal: Chris Benoit ist als Person genauso großartig wie als Wrestler. Seine Leidenschaft für dieses Business, für diesen Sport ist unvergleichlich und er erkennt diese Leidenschaft in jungen Wrestlern. Er hat sich die Zeit genommen, etwas von seiner Erfahrung zu teilen ohne dafür etwas zu erwarten. Ich beobachte ihn wie er mit Leuten, Erfahrungen und Umständen umgeht und versuche ihm nachzueifern. Er ist maßgeblich beteiligt an meiner Entwicklung.

    IGN Sports: Wie ich gehört habe schneidet sich Benoit nicht die Fingernägel, schärft sie sogar um die härtetesten Chops im Wrestling zu zeigen. Wie gefallen dir diese Chops nachdem du sie in den letzten Monaten Nacht für Nacht abbekommen hast?

    MVP: [lacht] Über die Fingernägel weiß ich nichts, aber lass mich das verdeutlichen. Ich habe einen Reißverschluss an meinem Wrestlinganzug. Als ich mit Edge gegen Batista und Benoit teamte machte ich den Reißverschluss auf um ihm das Blut zu zeigen, die Chops hatten mir dort wo der Reißverschluss war die Haut aufgerissen. Es ist als würde dir jemand mit einer Bratpfanne auf die Brust hauen.

    IGN Sports: Bei Wrestlemania unterhielt ich mich mit Steve Austin und fragte ihn, wer von den "Jungen Wilden" eine Chance auf einen Durchbruch als Großer Star hätte. Seine erster Name war Kennedy, der zweite war MVP, wegen deiner aggressiven Art im Ring. Was bedeutet so eine Aussage für dich?

    MVP: Wow. So etwas von Stone Cold zu hören..die meisten würden sich jetzt wohl auf ihren Lorbeeren ausruhen. Für mich ist so eine Aussage nur Ansporn noch besser zu werden, noch härter zu trainieren um in dieser ersten Riege zu sein. Ich erwarte meinen Namen in einem Atemzug mit Chris Benoit, Eddie Guerrero, Stone Cold und The Rock zu hören. Das ist mein Ziel. Ich bin nicht hier um gut zu sein, ich bin hier um sehr gut zu sein. Und von einem der Größten überhaupt dafür anerkannt zu werden spornt mich noch weiter an.

    IGN Sports: Mit deinen Verbesserungen im Ring, merkst du da, dass das Publikum dich mehr respektiviert? Was ist der Unterschied zwischen den Reaktionen bei deinem Debüt und jetzt?

    MVP: Lustig dass du das fragst. Ich habe zu Beginn viel Heat bekommen und plötzlich sehe ich eine Menge MVP Schilder im Publikum und ich merke, wie sich die Einstellung der Fans ändert, ein beträchtlicher Teil feuert mich nun an. Auf der einen Seite ist es toll, auf der anderen Seite kotzt es mich an. Wenn ihr mich zu Beginn nicht angefeuert hab, dann tut es auch jetzt nicht. Wie ich meiner Ex sagte, komm nicht angekrochen wenn ich berühmt werde. Ich wusste immer um mein Potenzial. Du hast damals nicht zu mir gehalten, also halt auch jetzt nicht zu mir, für solche Leute habe ich keinen Platz.

    IGN Sports: Der MVP Charakter ist so übertrieben, dass ich mich Frage wieviel Terrell Owens wirklich in der steckt? Machst du Zuhause Sit-Ups in der Auffahrt.

    MVP: [lacht] Lustig. Ein Freund von mir namens Omar sagt immer, dass er es nicht abwarten kann bis jemand über mein Leben schreibt damit er interviewed wird und ein paar der Dinge erzählen kann weil niemand glauben würde, dass ich so dreist bin. Wirklich, MVP bin ich mit aufgedrehtem Lautstärkeregler. Einiges ist natürlich extrem übertrieben, aber vieles ist so wie ich bin. Ich glaube, dass ich der Beste der Welt bin. Ich glaube, dass ich so gut bin. Ich glaube ich habe etwas anzubieten und Strebe nach Größe. Wenn es Zeit ist herauszugehen, dann ist es Zeit herauszugehen. Und ich bin bereit dafür. Man kann mich jederzeit mit Jedem in den Ring stellen und ich werde mich gut verkaufen und ich glaube, dass das in jedem Aspekt des Lebens so ist weil es für mich oft Situationen gab wo es keinen Ausschalter und keine Auszeit gab, wo ich bereit sein musste. Zu der T.O. Sache: Ich bin keine Heulsuse, kein Weichei. Ich sage nicht, dass ich immer den Ball haben muss, das wäre Keyshawn. Aber wenn's zur Sache geht, ruf mich und ich bin da. Und wenn ich den Ball fallen lasse stehe ich dafür grade, aber das weißt du nie solange du mir nicht den Ball gibst. Und wenn du mir den Ball gegeben hast und ich es schaffe, dann weiß ich auch, dass ich das getan habe.

    IGN Sports: Wie sieht dein sportlicher Hintergrund aus? Hast du Football gespielt oder warst du Ringer?

    MVP: Das ist etwas merkwürdig. In der Grundschule habe ich in all den kleinen Ligasportarten gespielt und später habe ich ein wenig gerungen, aber dann habe ich einfach das Interesse an Sport verloren. Die Straße rief mich und dort fühlte ich mich wohl. Ich habe ein wenig geboxt, mich an Kampfsportarten versucht. All das hat Spaß gemacht aber die Straße war immer verlockender. Auf jeder Highschool nahm mich der Trainer zur Seite und fragte ich ob ich ins Team wolle aber ich hatte kein Interesse daran. Für mich waren die Kerle, die Vereins- und Schulsport betrieben Idioten. Dort verdient man kein Geld. Dort hat man keinen Spaß. Lass uns abhängen. Ich mochte es zu kämpfen. Auf der Straße zeigst du im Kampf größe. Auf dem Football- oder Baseballfeld, das war schon okay, aber auf der Straße sprach jeder davon wie hart du bist. Bedenke, dass ich 15 war und es nicht besser wusste, so habe ich damals nunmal gedacht. Von einem sportlichen Standpunkt hätte ich wohl jede Sportart machen können, es hat mich einfach nicht interessiert. Erst als ich ins Gefängnis musste fing ich wieder an. Ich spielte Basketball, Flag Football und Fußball weil ich damit die Zeit vertreiben konnte und Spaß hatte.

    IGN Sports: Denkst du, dass mehr Sport dich davor bewahrt hätte ins Gefängnis zu gehen (MVP war wegen Raubes und Entführung für 9 1/2 Jahre im Gefängnis) und dein Leben in eine bessere Richtung geführt?

    MVP: Es ist lustig wenn du "bessere Richtung" sagst weil mir meine Lebenserfahrung gezeigt hat, dass nichts ohne Grund passiert. Ich liebe Pro-Wrestling mehr als alles andere, ich kann es nicht einmal ausdrücken. Es ist wundervoll in diesem Beruf auf diesem Level und mit diesen Leuten zusammen arbeiten zu dürfen. Wenn ich morgen einen Knopf hätte, der mich zu einem Weltklasse MLB Pitcher machen würde, ich würde ihn nicht drücken. Ich liebe meinen Job. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich aufgrund meiner Energie und Beharrlichkeit vermutlich auch in einer Ballsportart hätte Profi werden können, wenn ich diese auf der Highschool verfolgt hätte, aber ich habe es nunmal nicht getan. Pro-Wrestling ist die erste nicht-kriminelle Aktivität, der ich mich völlig verschrieben habe. Ansonsten war alles was ich getan habe ein "Warum nicht?". Ich hatte kein Interesse, ich kam und ging. Erst als ich anfing für das Wrestling zu trainieren erkannte ich, dass dies meine Leidenschaft ist.

    IGN Sports: Was am Wrestling löst diese Leidenschaft in dir aus?

    MVP: Alles in allem bin ich ein fauler Mensch. Ich will normalerweise einfach nur herumsitzen, entspannen und TV gucken. Aber wenn es etwas ist was mir gefällt, kann mich niemand übertrumpfen. Als ich mit dem Wrestling anfing erinnerte ich mich daran wie mich meine Mutter zum Miami Beach Convention Center zum Wrestling mitnahm und ich habe es geliebt gehabe. Ich fand es toll und ich erinnerte mich was ich für ein Fan war. Auch als ich älter wurde und fernsah. Ich war zu cool zum Football spielen, aber ich war nicht zu cool um meine Lieblingswrestler anzufeuern. Als ich aus dem Gefängnis kam und zu trainieren begann fand ich heraus, dass mir das hier gefiel. Bei meinem ersten Match war ich völlig durch den Wind. Doch als ich herauskam feuerten mich die Fans an. Diese Anfeuerungen waren ein Hochgefühl in meinem Leben wie ich es bis dahin nicht gekannt hatte. Es gibt nichts was das ersetzt. Ich habe gelernt, dass das Publikum auf alles reagiert was ich tue. Es reagiert und sie tun was ich will. Sie wissen es nicht einmal. Ich bin der Puppenspieler und sie sind meine Marionetten. Wenn ich will, dass sie mich ausbuhen, dann buhen sie mich aus. Wenn ich will, dass sie mich anfeuern, dann feuern sie mich an. Es ist fantastisch so mit 15, 20, 40, gar 80.000 Leuten interagieren zu können. Es gibt nichts Vergleichbares.

    IGN Sports: Als du trainiert hast, hattest du da eine Vorstellung davon, dass du jemals angezündet werden würdest?

    MVP: [lacht] Nein, und in den Independent Ligen habe ich fast jedes Match bestritten. Ich hab Tische und Leitern hinter mir, keine Heftzwecken oder Stacheldraht, wohl aber Hardcore Matches, Käfigmatches..ich hab einige verrückte Dinge getan. Aber angezündet werden..nein, das war nicht vorhersehbar.

    IGN Sports: Wie war dieser Moment?

    MVP: Zwei Worte: Oh, Scheiße! Du brennst und kannst die Hitze spüren. Du brennst, man! Diese Flammen sind heiß. Wenn du in der Mitte des Rings bist und jedes mal wenn einer zu Boden geht die Flammen 2-3 Meter in die Höhe schießen ist "intensiv" eine glatte Untertreibung. Es war surreal, davon, dass die Flammen quasi den Sauerstoff aus der Luft verbrennen ganz zu schweigen. Es hat mich dazu gebracht darüber nachzudenken, was Leute in einem brennenden Haus durchmachen. Das hat einige meiner Perspektiven zurechtgerückt.

    IGN Sports: Direkt vom Start weg hast du mit einigen der größten Namen zusammengearbeitet. Von Kane über Benoit bis zum Undertaker. Was war der beste Ratschlag, den dir diese Veteranen gegeben haben?

    MVP: Diese Leute haben mir so viel gegeben, aber auf so verschiedene Weisen, aber zwei Punkte, die mir der Taker, Kane, Booker, Benoit und all die anderen vermittelt haben, waren besonders wichtig. Erstens in Form zu bleiben. Im Wrestling liegt die Betonung auf Fitness und Ausdauer weil unser Körper unser Werkzeug ist. Wenn der nachgibt bist du raus, deshalb musst du in Form bleiben, dich dehnen, das richtige Essen. Du kannst genießen, aber musst dabei aufpassen. Der zweite Ratschlag war, dass ich nicht den Kopf verliere. Nicht die Bodenhaftung verlieren und jeden so zu behandeln, wie ich auch behandelt werden will. Kümmer dich um das Business und das Business kümmert sich um dich. Ich versuche ehrlich zu mir selbst und den anderen zu bleiben. Bisher war es alles surreal aber in den meisten Punkten bin ich immer noch der gleiche Kerl, der vor ein paar Jahren in den Indies aktiv war und das ist toll. Ein Freund von mir sagte mir vor langer Zeit, ich sei ein Superstar ohne Vertrag. Nun habe ich einen Vertrag, aber ich bin immer noch der gleiche Mensch.

    Übersetzt von Savaric

    Quelle: genickbruch.com



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