Mit Moritz ab ins Gelände

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    Re: Mit Moritz ab ins Gelände

    nicole - 20.05.2007, 19:48

    Mit Moritz ab ins Gelände
    Heute war ein super schöner Sommersonntag. Meine Pflegerin Anja war da und sie ritt auf ihrem Pflegepony Moritz. Ich hatte vor Miro zu nehmen. Mein Freund Koko kam auch mit und er wollte den Hengst Blade nehmen. Außerdem kamen auch noch Lissy auf Champania und Bifi auf Black Beauty mit.Wir hatten vor, an der alten Brücke, hinten auf dem Eschberg, hinter dem Tannental zu pickniken. Da es mittlerweile an die die 30°C heiß war, entschlosse wir uns Badesachen mitzunehmen und in den Fluss zu springen, der ebenfalls an der Alten Brücke lag. Zuerst trafen wir uns um 14:00 Uhr bei mir auf dem Hof. Wir holten die Pferde von der Koppel und banden sie draußen an. Danach putzten wir die fünf Pferde so schön, als ob wir mit ihnen auf eine Parade gehen wollten. Wir wollten ohne Sattel reiten und trensten die Pferde auf. Dann ging es im Schritt los in Richtung Wald. Beim Wald trabten wir an. Moritz war zwar ziemlich langsam im Schritt, jedoch konnte er im Trab oder Galopp ziemlich abgehen. Anja kam sehr gut Moritz klar. Sie war zwar erst neun, konnte sich aber gut durchsetzen. Eigentlich ging sie mit ihm L-Dressur, aber sie wollte lieber A-Dressur reiten, bevor sich niemand mit ihr in der L-Dressur angemeldet hätte. Der Wald war die reinste Abkühlung. Es war richtig kühl. Am Ende des Weges parierten wir wieder durch zum Schritt und nahmen die linke Abzweigung. Nach etwa 200 Metern lichtete der Wald wieder auf und wir waren auf der Sommerschafwiese Süd-Ost. Wir mussten am Wochenende wieder umtreiben. Das war eine Arbeit. Wir hatten so um die 400 Schafe und dazu kamen auch noch die Lämmer, die auch nochmal mindestens 100 zählten. Na egal! Jetzt war Fun angesagt! Über die Schafwiese ritten wir Schritt. Hinter der Süd-Ost Wiese war das riesige Tannental. Auf dem Hauptweg trabten wir wieder an. Nach ein paar hundert Metern wendeten wir nach links, in einen kurvigen Sandweg ab. Den Teufelssand, wie ihn die Leute nannten, er hatte den Namen durch ein Mädchen bekommen, das hier einzt in der Grusel Mühle, an der Alten Brücke gewohnt haben soll. Die Mühle ist ebenfalls immer noch erhalten. Das Mädchen soll den Namen Anni getrugen haben, Anni Lindemann. Ihr Vater hatte sie oft geschlagen, ihre Mutter schon lange tot, Geschwister gab es keine und die Leute im Dorf hörten nicht hin, sahen einfach weg! Aber nicht nur sie, sondern auch ihren Hund, hatte der Vater geschlagen. Mehr als, das es ein Collie gewesen war, ist nicht bekannt. Damals, es war am 12.06.1981, Annis fünfzehnter Geburtstag, ist sie mitten in der Nacht abgehauen. Es war eine stürmische Nacht und sie hoffte, ihr Vater bemerke ihr verschwinden nicht gleich. Gemeinsam mit ihrem Collie rannte sie durch die Nacht. Es war Vollmond. Ihr Collie soll vom Steinbruch gerutscht sein, aber Glück gehabt haben und auf seinen vier Pfoten gelandet sein. Anni rannte mit ihm weiter in die Tannenschonung und ins Tannental. Dann hier, auf dem Weg Namens Teufelsand, sollte sie dann vom Sturm erfasst worden sein, gegegn einen Stein geprallt und verblutet sein. Man vermutete, das sie sich mit dem Teufel angefreundet hatte (damals war man noch sehr abergläubisch) und nannte, weil der Weg eine Zeitlang mit Blut beschmiert war, Teufelssand. Nun aber wieder zu unserem Ausritt! Mitten auf dem Weg gab es einen Gewitterblitz, der sich so schnell, wie er gekommen war, schon wieder verzog. Oben, wo der Teufelssand endete, parierten wir durch zum Schritt und nahmen den rechten Weg, der entlang einem Bach ging. Als dieser Waldweg nun wieder auf einem breiten Hauptweg kam, entschlossen wir uns ein kleines Wettrennen zu machen. Keine Angst, Moritz ist gar nicht so langsam, wie ihr glaubt! Der hat schon so manches Großpfed abgehängt. "Und los!" schrie Anja. Sie ritt vorne und hatte Kommando gegeben. Moritz konnte vorallem schnell starten und konnte sich so ziemlich überall durchquetschen, wo er wollte. Wir mit unseren großen pfeden dagegen mussten uns erst bemühen, das sie abgingen. Besonders Miro, er ging erst Schritt, trabte dann nämlich erst dann an ein paar Schritte, bevor er dann erst endlich angaloppierte. Dann aber schoss er los, wie ein Pfeil. Die anderen waren bereits um die 15m vor mir. "Mensch Miri, willst du hier Wurzeln schlagen? Jetzt aber los!" flüsterte ich meinem Wallach ins Ohr. Miro gab sein bestes. Blade of Midnight setzte sich an die Spitze. Mit seinen großen weiten Sprüngen hatte ein gutes Vorteil. Jedoch hatte Koko den Nachteil, das der Hengst nach einem Stück begann schlapp zu machen. Black Beauty war heute gar nicht gut drauf. Er buckelte und stieg immer wieder. Aber Bifi konnte sich auf ihm halten und schob sich als dritter neben Lissy mit ihrer lieben und schnellen Stute Champania. Moritz war zurück gefallen und mit Anja oben drauf an zweiter Position. Der kleine Wallach ließ noch einmal die Fetzen fliegen. Blades Kräfte ließen nach und Moritz schob sich nach vorne. Miro war nun mittlerweile auf Champanias Schweifhöhe und versuchte sich noch weiter vor zu schieben, was ihm wegen seinem Kumpel Blade of Midnight nicht gelang. Der Hengst versperrte ihm den Weg und Blade scheute. "Fuckt, verdammt!" fluchte ich "Los Mimi, jetzt gib noch einmal alles!" Miro galoppierte sofort wieder in schnellem Tempo los. Bifi auf Black Beauty fiel neben seiner Freundin auf Champania zurück. Miro gab alles und schob sich neben die Stute. Aber nun wollten Lissy und ich und Miro und Champania das Rennen unter uns ausmachen und wir schossen links und rechts an Moritz vorbei. Dann kam ganz plötzlich, das Ende der Galoppstrecke. Wir parierten alle durch zu Schritt und warteten auf Koko, der mit meinem Hengst zu kämpfen hatte. Baby wollte nicht mehr voran und bockte. Koko gab ihm einen Klaps auf die Kruppe und siehe da, Blade ging weiter. Bifi hatte Beauty wieder unter Kontrolle und Lissy und ich waren beide Sieger. Und seht ihr, Moritz lag auf dem zweiten Platz. Bifi kam auf Platz drei und vierter wurde Koko. Aber wir lachten trotzdem darüber. Es war ja sozusagen nur ein Spiel gewesen. Jetzt nur noch das restliche Stück Kieselsteinweg und dann über den Holzweg und über die Brücke und dann waren wir da. Meine Schester Annika wartete bereits auf uns. Sie war o nett gewesen, uns das Essen vorbei zu bringen und es nachher wieder mitzunehen. Wir stiegen ab und ließen die Pferde ohne Gebiss grasen. Das Gebiss schnallten wir vorher heraus. "Ist das lecker." bemerkte Anja. Es gab Brötchen mit Salami, Wurst und Käse. Birnen, Äpfel, Möhren, Quark, Apfeldschorle und vieles vieles mehr. Nach etwa einer dreiviertel Stunde waren wir alle satt. Wir packten die Sachen zusammen und Nika packte sie auf den Anhänger des Quats. Da Nika heute noch mit ihrem Freund verabredet war, musste sie wieder nach Hause, um sich umzuziehen. Wir dagegen hatte Spaß beim planschen im warmen Wasser. Wir und die Pferde hatten richtig Spaß. Nach drei Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg. Wir ritten die Galoppstrecke, die wir auf dem Hinnweg galoppiert waren, auch wieder in einem Wettrennen. Miro kam besser mit. Aber Lissy und ich hatten diese runde keine Chance. Ganz vorne platzierten sich Koko auf Blade, neben Bifi auf Beauty. Den zweiten bekam Anja auf Moritz und Lissy und ich auf Champania und Miro hatten dieses mal einen solchen Lachkrampf, das wir als letzte durchs Ziel gingen. Den restlichen Weg ritten wir im Schritt zurück. Zurück beim Stall trensten wir die fünf ab und da sie ja nicht viel laufen mussten, stellten wir sie noch auf die Koppel. Aber erst nach ein paar Leckerlis für jeden und Kuscheleien mit den Pferden.



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