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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Ivy - Anna - Bibs - Gina - Claire Forum: Arabergestüt Al-Bahid - Forum Forenbeschreibung: Arabergestüt Al-Bahid - Forum aus dem Unterforum: Restbox Antworten: 5 Forum gestartet am: Sonntag 26.11.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Military Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 10 Monaten, 2 Tagen, 13 Stunden, 43 Minuten
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Re: Military
Ivy - 20.05.2007, 19:47Military
Die Mähne schwang im Takt des Hengstes. Den Schweif elegant gehoben, die Ohren gespitzt. Amir gewann an Geschwindigkeit, zog noch einmal an und preschte am Zaun entlang. Wartend stand ich am Koppelzaun und beobachte Amir bei seinem Spielchen. Gerade hatte Anna einen fremden Hengst in das Nachbarpaddock gelassen und nun schienen die zwei Hengste sich in punkto Geschwindigkeit zu messen. Fast gleichzeitig stoppten die zwei und preschten in die andere Richtung davon. Diesmal hatte Amir die Ohren scharf angelegt, dennoch gewann der andere Hengst schnell an Land und zog an Amir vorbei. Mein Hengst stoppte plötzlich, warf ärgerlich den Kopf hoch und trompetete entrüstet. Jaa, ein schlechter Verlierer war Amir tatsächlich. Der andere trabte aus und widmete sich dann dem Gras. Endlich schien ich ein wenig Aufmerksam von Amir zu bekommen. Mit hocherhobenen Kopf kam er auf mich zu und rannte mich dabei fast um. Ärgerlich hackte ich die Hengstkette ein. Amir schien jetzt schon fast richtig übellaunig zu sein. Der Hengst trabte wie fast immer neben mir her und rämpelte mich ständig an. Jedes Mal kam dann die gleiche Reaktion von mir, der Hengst musste zur Bestrafung rückwärts gehen und nach dem vierten Mal, schien Amir den Sinn und Zweck der Bestrafung zu verstehen und lief einigermaßen friedlich neben mir her. Ich band den Hengst schnell im Stall an udn eilte dann, in der Hoffnung niemand würde ihn abmachen, zur Sattelkammer und holte meinen Kram. Amir stand zum Glück noch an seinem Platz, zwar hatte der Hengst die Ohren schlecht gelaunt angelegt, doch diese Stimmungsschwankungen war ich schließlich gewöhnt. Die ganze Zeit über beim Putzen, wurde ich von dem schlagenden Schweif ausgepeitscht, denn ich stand natürlich die ganze Zeit im Weg. "Warte du nur, bis du auf der Militarystrecke bist, dann bist du wieder ganz happy!" flüsterte ich Amir zu und ließ seinen Huf krachend zu Boden, da der Hengst sein Gewicht mal wieder nicht sortieren konnte oder wollte. Langsam kam ich dennoch voran und konnte den Hengst seinen Sattel auf den Rücken legen. Ich verschnallte das Vorderzeug und befestige die Gamaschen und die Hufglocken an seinen Beinen. Amir's schlechte Laune wich nun der Aufgedrehtheit, wenn es ans Reiten geht. "Steh!" maulte ich, als ich versuchte den Hengst zum dritten Mal aufzutrensen und Amir jedes Mal nach hinten wegwich. "Brauchst du Hilfe!" fragte eine Stimme zögerlich. Ich drehte mich um und sah Bibs und Gina in der Stallgasse stehen. "Sieht irgendwie danach aus!" grinste ich: "Vielleicht könnte jemand mit seinen Kopf halten, dann kann er sich nciht allzu wehren!". Nachdem Amir nun von uns dreien umzingelt war, hatte der Hengst keine Chance mehr. Ich packte geschickt in sein Maul und sobald er dies öffnete, hatte ich auch schon das Gebiss drin und die Trense über seine Ohren gezogen. "Vielen Dank!" sagte ich grinsend. "Was hast du vor?" fragte Gina neugierig. "Die Militarystrecke erkunden, ich hoffe ich verreite mich dort nicht!" grinste ich immer noch. Amir wurde unruhig, schlug mit seinem Vorderhuf nach mir und versuchte hinaus zu stürmen. "Und Schuss!" sagte ich noch schnell, bevor mich der Fuchshengst ins Freie schleppte. Ein kräftiger Ruck an den Zügel und für ein paar Sekunden hatte ich Kontrolle. Schnell schlug ich den Steigbügel runter und schwang mich augenblicklich in den Sattel. Jetzt war ich hoffentlich wieder der Chef. Im tänzelnden Schritt ging es über einen Sandweg zur Strecke. Vor mir bot sich einfach eine herrliche Landschaft. Man konnte genau die einzelnen Sprünge der Strecke erkennen und welche Schwierigkeiten sie boten, also genau das richtige für den arbeitsbegeisterten Hengst. Doch vorerst musste ich Amir warm Reiten. Einigermaße langen Zügeln ging es kreuz und quer über die Strecke. Ich begutachtete ein paar Hindernisse, wobei ich mich selbst kaum im Zaum halten konnte vor Vorfreude. Wie immer hatte ich mich selbstverständlich in meine Militaryweste gequetscht, auch wenn diese alles andere als gemütlich war, war sie für mich ein Muss beim Springen im Gelände, genauso wie der Helm. nach ein paar Runden im Schritt, nahm ich die Zügel auf und versuchte ihn einigermaßen an die Hand zu bekommen, doch wie immer war Amir aufgeregt, wenn er Sprünge sah. Egal ob fest oder nicht, Amir liebte das Springen über alles und dabei schien sein Kopf öfters auszusetzen. Ich lenkte ihn mehrmals auf einen eierförmigen Zirkel und wechselte die Hand. Amir schien sich nicht wirklich zu entspannen, doch akzeptierte er meinen Willen und ging wenigstens Schritt. Ich klopfte ihn kurz und gurtete im Schritt nach. So undurchschaubar Amir war, beim Nachgurten brauchte ich mir keine Sorge zu machen. Der Hengst hatte wohl Angst mich zu verlieren und dass der dann nicht springen konnte. Ich trabte ihn an und spürte sofort die federnden Tritte, wobei ich wetten konnte, wenn ich versuchen würde ihn auszusitzen, ich bis in die Wolken fliegen würde, da Amir mich selten sitzen ließ, wenn halt Sprünge in der Nähe waren, Galopp war sowieso ein eigenes Thema für sich. Nach ein paar Runden Trab, schaffte ich die drei Tonnen am Zügel nicht mehr zu halten und gab ihm die Galopphilfe. Bockend sprang Amir an, schüttelte freudig seinen Kopf und galoppierte mit mir los. Einigermaßen kontrolliert ließ ich ihn abgaloppieren auf beiden Händen, bis ich endlich die Kraft fand, ihn in den Trab zu bringen. Amir war jetzt wenigstens ein wenig ruhiger und schnaubte ansatzweise ab. Ich klopfte ihn kurz und vekürzte die Zügel. Amir's Ohren kamen nach hinten, ich spürte wie er seine Muskeln anspannte. Ich schnalzte und ging in den leichten Sitz. Prompt galoppierte der Hengst an. Zum Einspringen hatte ich einen leichten Sprung ausgesucht, der gerade zu einen dazu einlud. Amir preschte vorwärts, kam drei Galoppsprünge vorher zurück und sprang sauber mit gespitzten Ohren hinüber. Ich klopfte den Hengst zufrieden und sprang den Sprung auch von der anderen Seite. Kräftig klopfte ich ihn nach einer sicheren Landung und brachte ihn in den Schritt. Amir kämpfte gegen den Zügel, kam dennoch nicht durch.
*rest folgt*
Re: Military
Anna - 20.05.2007, 22:16
Super! Ist das ein launischer Temperamentsbolzen ;)
Re: Military
Bibs - 21.05.2007, 11:33
*lool+ das wort wird in mein wörterbuch aufgenommen! super beri
Re: Military
Gina - 21.05.2007, 12:55
*gg* Bibs privates Wörterbuch *lol*
Re: Military
Claire - 26.05.2007, 11:47
Toller Beri^^. Ich glaub ich leg jetzt au mal ein privates Wörterbuch an... In meiner Klasse haben wir schon eine richtige Insidersprache, das ist echt voll lustig wenn alle anderen nur noch Bahnhof verstehen... :lol:
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