Der Fuzzi-Clan

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    Re: Der Fuzzi-Clan

    Chaotica - 16.05.2007, 23:26

    Der Fuzzi-Clan
    Damit jeder so einigermaßen nachvollziehen kann, um was es Celeborn geht:
    Zitat: Einer der Spezis wegen denen ich deine Story mit den Fuzzis wollte meinet das du damit gezielt auf eine Gruppierung weisen würdest....
    Der scheint dich auch zu kennen....
    Meinte ich solle Informationen einholen, er würde solche kennen und haut dann den Spruch raus "Lausche den Raben."
    Sagt dir das was? wenn ja sollten wir uns mal Telefonisch kurzschließen, da in zusammenhang mit meinen FREUNDEN das ein übler Sumpf sein könnte(ohne jetzt paranoid zu werden....)

    hier die Geschichte, etwas korrigiert und veredelt:

    Celeborns Überlegungen zu MZB und ihren Wahrheitsgehalt bzgl. ihres Romans haben mich mal zu einen Experiment inspiriert. Ich nehme jetzt alles was ich so über Kelten, Druiden, Orden, Hermetiker, Chaosmagier......weiß und werfe es in den Kessel der Fantasie rühre kräftig um und konstruiere eine völlig eigene frei erfundene Geschichte daraus, natürlich sind Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig und in keinster Weise beabsichtigt.

    Um noch besonders höflich und respektvoll zu sein verwende ich in meiner Geschichte auch bewusst keine üblichen Rang und Titelbezeichnungen, sondern nenne das Oberhaupt Oberfuzzi, den weiblichen teil Fuzzia, die Mehrzahl Fuzzien, männlich: Fuzzi.

    Es war einmal ein Oberfuzzi, der nach alter Fuzzisitte sich einen sehr langen Stammbaum zulegte, er reichte in die weite Vergangenheit, als unser Universum gerade mal gedacht wurde. Schriftlich überliefert wurde er ununterbrochen aus den Zeiten der Atlanter. (So was machen alle Fuzzis, die was besseres sein wollen. Je bedeutungsvoller sich so ein Stammbaum anhört, desto wirkungsvoller)

    Dieser Oberfuzzi begab sich aufs Amt und gründete einen Verein. Er hatte auch schon einige Fuzzis und Fuzzien dafür gewinnen können. Und weil er in diesem Verein diversen Gemeinheiten nützen wollte, registrierte er ihn gleich als gemeinnützig.

    Er bekam auch ein Vereinsheim und alles was zu so einem Verein eben gehört. Weil er das Militär wundervoll fand, forderte er von seinen Fuzzis einen Eid, der verlangte, das man bereit sein müsse für ihn in den Tod zu gehen. (Ebenfalls üblich, um seine Loyalität zu demonstrieren, keiner wäre so blöd es im Ernstfall auch zu tun).

    Nun da es ein religiöser Verein war, brauchte man auch diverse Ritualgegenstände und einen Festplatz. All das sollte kein Problem darstellen. Der Platz wurde gefunden und ein bedeutungsvolles Ritualinstrument geschaffen. Ein Schwert, das alle Ideale der Welt vereinen sollte. Der geheime Name des Schwerts, den nur der innere Zirkel der Eingeweihten wissen durfte war: das rote Schwert des wolllüstigen Drachens. Das Wort “wolllüstig” wurde genommen, weil es in der Mitte drei "l" hatte, was ein Sinnbild der drei Strahlen war, die schon die Atlanter als Grußzeichen an die Kelten weitergegeben hatten. Da die reformierte deutsche Rechtschreibung noch immer nicht bemerkt hatte, dass wolllüstig mit drei “l” geschrieben wird, ließ der Oberfuzzi kraft seines Fuzzigens eine vereinsinterne Änderung der Schreibweise per Beschluss einführen.
    Der Oberfuzzi schmiedete das Schwert selbst, nun er war kein gelernter Schmied, so sah das Teil dann auch entsprechend aus. Nicht zu vergleichen mit einer geschmeidígen Damaszener Klinge oder einem Schwert eines Samurais. Um es aber aufzuwerten, hatte er immer einen Flachmann hochprozentiges dabei und murmelte im Rhythmus ständig: In spiritus ,sanktus, awen, eine alte Triade eines noch älteren Druiden, der schon im Neolithikum seinen Wacholderschnaps selber brannte. Von seinen Mitglieder nahm er Blutspenden entgegen, die er mit reinschmiedete. Er wollte nämlich auch als großer Hermetiker eines Pechschwarzmagierordens den Weg der Blutmagie manifestieren.

    Als das Schwert fertig war, fanden einige Einweihungsritale in punkto Sexualmagie statt. Das Schwert wurde mit der Sexualenergie des gefesselten Orgasmusses geladen. In profaneren Kreisen werden solche Methoden auch in der SM Szene praktiziert. Da heißen dann der Oberfuzzi Dom und seine Fuzzien Subs. Die Ritualgegenstände dazu werden bei den gleichen Händlern gekauft, nur sind sie in einem falle profan und im anderen sakral.
    Die Inthronisation des Schwertes und des Ritualplatzes ward dann in einem besonders bedeutungsvollem Jahr an Beltane, insgesamt an 9 Tagen drei mal drei als dreifach heilig, gefeiert. Praktischerweise verstarb auch ein Vereinsmitglied, da konnte dann das Ritual des heiligen Überganges praktiziert werden. Die Asche wurde in den heiligen Boden des Ritualplatzes eingebracht, nachdem sie vorher noch mit den drei Blutstropfen der Verbundenheit eines jeden Mitglieds getränkt wurde.
    Wie wir sehen sind da durchaus erfahrene Magier, die sich auf allen acht Wegen der Magie auskennen, zugange. Sie müssen nicht mehr achtgeben, dass sie diese bedeutungsvolle Acht außer acht lassen und aus Versehen die "Sechs" mit dem "Sex" verwechseln.

    Und nun leben der Oberfuzzi, mit seinen Fuzzieidgenossen und den Fuzzien in trauter Fuzzimanier in ihrem hochheiligen Hain, in dem es auch einen Hain für vergessene Eichen gibt, dem vereinsinternen Fundbüro. Es können dort auch verloren gegangene Drachen abgeben werden, oder auch solche die aus dem ewigen Eis der Antarktis kommen und erst aufgetaut und geweckt werden müssen.

    Der Vorsteher in diesem Verein ist der hochverehrte Fuzzi roter Pedro, ein Alter Ego des Oberfuzzis, der jetzt auch die Funktion des Hüters des heiligen Schwerts innehat. Die erste Fuzzia ist Hüterin der hochheiligen Kanalisation, die unter dem Festplatz für das Rohrsystem der Unterwelt die Verantwortung hat. Sie trägt auch die Schlüssel zur Unterwelt und sorgt dafür, dass diese wichtigen Rohre nie verstopft sind. Außerhalb der Unterwelt umgibt sie sich mit teuren Düften der Parfumindustrie, da ja die Unterwelt doch ein spezielles Düftchen hat. Besonders wenn man, wie in diesem Verein, das Wissen und die Kunst der Triaden beherrscht.

    Soweit die Geschichte dieses wundervollen Hains des Wissens um der Vergänglichkeit des Lebens, der Herkunft und Rückkehr zu den Sternen (wann steht in den selben geschrieben) und wenn die Fuzzigemeinschaft nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.

    Und die Moral von der Geschichte, wenn sich eben ein Depp findet, der daraus eine tatsächliche Religionsgemeinschaft gründen will, kann ihn niemand davon abhalten, sich den Titel Fuzzi patentieren zu lassen,(da bislang ungeschützt), einen Verein zu gründen, Mitglieder zu werben und daraus Dogmen für ein Glaubenbekenntnis zu schaffen, das für die Mitglieder authentischen Wert hat, da sie sich darüber definieren. Die reelle Richtigkeit solcher Aussagen ist nicht relevant und tut auch innerhalb des Vereinsgeschehens in keinster Weise was zur Sache.



    Re: Der Fuzzi-Clan

    Celeborn - 16.05.2007, 23:35


    Tja...Und der meinte halt das der Text eben nicht frei erfunden sei, sondern konkret jemanden betreffe.... :roll:



    Re: Der Fuzzi-Clan

    Chaotica - 17.05.2007, 00:05


    Den wunderbaren Gesängen der Raben zu lauschen kann schon mal auf keinen Fall schaden :lol: Soweit ich weiß handelt es sich um ein bretonisches Sprichwort, das besagen will, genau hinzuhören dann wird man Weisheit erlangen. Will heißen auch die leisen Zwischentöne bestimmen eine Melodie.

    Bei meiner Story ging es mir darum, Wahrheit und Dichtung inklusive der schriftstellerischen Freiheiten in einem ungefähr ähnlichen Verhältnis darzustellen, wie sie auch in dem Roman "die Nebel von Avalon" von MZB anzutreffen ist.

    Ich lüfte mal den Schleier was Dichtung und Wahrheit ist:

    Die Abstammung des Oberfuzzis: Ist tatsächlich eine alte Tradition, um die Besonderheit einer Person symbolisch hervorzuheben. Ich kenne einige reelle "Oberfuzzis" und auch historisch belegte, wie z.B. Merowech, der von einem Seeungeheuer abstammte.

    das mit der Vereinsgründung weiß ich von mehreren Gruppen u.a. auch der speziellen auf die derjenige, der mich zu kennen glaubt, anspricht. Aber mein Text zielt da auch auf andere,die durchaus mal gemeinnützig waren oder auch noch sind, darunter der Verein, der dafür sorgt, dass die Gerichte nicht arbeitslos werden.

    Das mit dem Eid ist auch ein beliebtes Mittel moralischen Druck auszuüben. Ganz stark vertreten war diese Loyalität bei den Selbstmordsekten wie den Sonnentemplern. Ich wollte da diskret hinweisen, dass mit solchen Methoden nicht zu spaßen ist.

    Das mit dem Schwert war reine Fiktion, ich kenne jetzt keinen Verein, der ein solches auf diese Art und Weise gewonnenes benützt. Allerdings waren die Kelten ein Volk der Eisenzeit und perfektionierten die Schmiedekunst, außerdem stand das Kriegshandwerk in großem Ansehen. Deshalb fand ich es passend. Als Rekon könntest du damit in die nächste Bank wandeln und wenn man dir den gewünschten Kredit nicht gewährt dem Sachbearbeiter den Kopf abschlagen. Eine damals durchaus gängige Methode sich sein Recht zu verschaffen.

    Das mit den drei Strahlen war Sarkasmus pur. Die Kelten konnten aber von den Atlantern tatsächlich gewußt haben. Das wäre aber ein extra Thema.

    Der Rest ebenso, da spielt ein bisschen der gezielt erwähnte mit rein, aber auch andere, z.B. chaosmagische Orden und ihren Weg der Blut- oder Sexualmagie.
    Auch dass sich gerade in solchen Vereinen oft Menschen beiderlei Geschlechts treffen, die auch auf SM stehen. Ich will das jetzt nicht werten, es fiel mir nur auf. Ich kenne selber Menschen, die SM praktizieren, aber keinen Oberfuzzi brauchen.

    Wie du siehst, macht es die Mischung von Wahrheit und Fiktion, die diese Geschichte so realistisch macht, dass jemand, der mich kennt, sofort glaubt ich inszeniere wieder einen Anschlag auf einen ganz bestimmten Verein, jemand der mich nicht kennt, erkennt ebenfalls Ähnlichkeiten zu einem Verein auf den das auch zutreffen könnte, genauso ist es bei MZB, da sehen viele eben die Ähnlichkeit zu einer idealisierten keltischen Gesellschaft.

    liebe Grüße
    Chaotica



    Re: Der Fuzzi-Clan

    Celeborn - 17.05.2007, 18:56


    Darf ich dich Zitieren um den Verdacht auszuräumen?



    Re: Der Fuzzi-Clan

    Chaotica - 17.05.2007, 21:21


    zitiere soviel du willst *g* berichte aber bitte über die Resonanz - *neugierig bin* :D



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