Die Berührten

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    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 16.05.2007, 22:57

    Die Berührten
    Einst war die Welt ohne Magie. Ohne Mythen und Sagen, die der Wirklichkeit entsprachen. Doch eines Tages sagte die Kirche des Ketos ein drohendes Unheil vorraus. Sie sprachen von der Apokalypse. Einem Krieg der die Menschheit vernichten würde, wenn sie nicht vorbereitet wäre. Keiner glaubte an das geschwätz der Priester und Novizen. Aber eines Tages färbte sich der Himmel blutrot. Es regnete Feuer. Die Welt schien in einer Welle von Blut und Albträumen unterzugehen. Finstere Kreaturen fielen in Scharen über die Zivilisation her. Nur die kirche war vorbereitet. Sie war es die die Menschen vor dem Untergang rettete, und das Böse zurückschlug. Seitdem genießt die Kirche des Ketos hohes Ansehen, nahezu unbeschränkte Autorität und großen Reichtum. Doch hinterließ der krieg seine Narben. Nun wehten die Winde der Magie in der Welt. Es wurden Wesen mit magischen Kräften geboren. Doch diese entfachten meist Angst und Missgunst unter ihren Mitmenschen. Wegen ihrer Kräfte bestand die Kirche darauf das diese Menschen, die "Die Berührten" genannt wurden, entweder für die Kirche arbeiteten oder eingesperrt wurden. Innerhalb der Kirche gab es drei Organisationen, für die gearbeitet werden konnte. Die erste war die "Alte Kirche". Sie stand für die alten Werte der Kirche und besaß die meiste Autorität und den meisten Reichtum. "Die Neue Kirche" stand für neue Werte. Sie stand neuen Wegen offen für Recht und Ordnung zu sorgen, wobei sie mehr Gebrauch von Berührten machte als die anderen Kirchen. "Die Traumtänzer" waren die jüngste Kirche. Sie waren eine Ansammlung von Kirchenanhängern, die der Erleuchtung entgegenmeditierten und meist nur als Spinner abgetan wurden, weil sie viele Bewusstseinsverändernde Substanzen zu sich nahmen und immer etwas komisch waren.

    die Spieler sind welche der Berührten.

    Angeben muss man
    Name:
    Alter:
    Kirche: Alte/Neue/Traumtänzer/keine
    Fähigkeiten/Magie:
    Aussehen:



    Re: Die Berührten

    Blacki - 16.05.2007, 23:02


    Name: Adhira
    Alter: unbekannt
    Kirche: o_O
    Fähigkeiten/Magie: unbekannte Magie ^^
    Aussehen:
    Aber Nachts wird sie zu …



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 17.05.2007, 01:39


    Name: Aschram
    Alter: 17
    Kirche: keine
    Fähigkeiten/Magie: Levitation, Telekinese, Magie der Dunkelheit
    Aussehen: lange dunkelbraune Haare


    (Ich beginne dann einmal)

    Aschram stand an einer Seitengasse des Marktplatzes. Heute war großer Markttag in der Stadt, was bedeutete das die Kaufleute aller Ketoskirchen hier sein würden. Aschram schaute sich um. Die Alte Kirche war vertreten. Fünf Männer in prunkvollen Rüstungen und Waffen feilschten mit zwei Händlern um einen Wagen Gemüse. An Ketten führten sie zwei Berührte mit sich. Ein mit Ketten umschlungener Mann der gut einen halben Meter über dem Boden schwebte und einen Irren Gesichtsausdruck hatte und eine junge Frau, deren Haut mit Linien verziert war. Egal ob ein Berührter Bösartig war oder nicht, die alte Kirche führte sie an Ketten. Nur wer sich einen Namen machte durfte frei herumlaufen. ~Sklaventreiber~ dachte Aschram bei sich. Nicht weit daneben standen vier Männer der neuen Kirche. Auch sie trugen Rüstung, doch schmückten sie sich mehr mit Fellen anstatt mit kostbarem Schmuck. Auch bei ihnen waren zwei Berührte. Ein Wesen das aussah wie eine Mischung aus Ziegenbock und Mensch und einen Mann mit grauer Haut und weißen Augen. In der neuen Kirche waren die Berührten freier, was natürlich nicht bedeutete das sie etwas zu sagen hatten. Die neue Kirche war dafür bekannt unter der Hand ihr Geld mit illegalen Machenschaften zu verdienen. Sei es nun Raub oder Sklavenhandel. ~Räuberpack~ waren Aschrams Gedanken. Zu guter letzt sah Aschram zwei Männer der Traumtänzer. Sie waren lediglich mit bestickten, sehr staubigen Baumwollroben bekleidet und außer Tierzähnen und Federn trugen sie kein Schmuck. Einer von ihnen handelte mit einem Händler um einen Korb Rauschkraut. Der Traumtänzer war jedoch der Verkäufer. Die Traumtänzer waren ausgezeichnete Alchemisten und konnten nahezu jede Pflanze in etwas nützliches oder berauschendes verwandeln. Die anderen zwei saßen auf einer Decke und genehmigten sich etwas von ihrem Rauschkraut, welches sie in Papyrus einwickelten und an einer Seite entzündeten um dann den Rauch zu inhalieren. Einer von ihnen war ein Mensch, der andere war ein Berührter. Seine Haut war grün, er hatte Hörner und seine Haare bestanden aus Blättern und Wurzeln. In dieser Kirche waren die Berührten nahezu mit den normalen Mitgliedern gleichberechtigt. dafür waren die Traumtänzer Arm und hatten in der Gesellschaft die niedrigste Befehlsgewalt. Die Traumtänzer glaubten, das irgendwann der große Gott Ketos selbst zu ihnen herabsteigen würde, um sie dafür zu entlohnen, das sie die Apokalypse überstanden hatten. Für diesen Tag mussten sie ihr Bewusstsein trainieren. Deswegen konsumierten sie soviel Rauschkraut und ähnliche Substanzen. ~Spinner~ war das erste Wort das Aschram durch den Kopf ging. Aschram ging an den Häusern vorbei zu einem der vielen Gasthäuser und setzte sich auf eine der davor stehenden Banken. Er seufzte. Sein Geld wurde knapp. Er hatte schon sein Hemd verkaufen müssen. Die Mahlzeiten würden kleiner werden. Wenn er sich bis morgen überhaupt noch eine Mahlzeit leisten konnte. Wenn die Kirche wieder darauf kam ein zweites mal im Monat Steuern einzunehmen, wäre er ganz und gar pleite.



    Re: Die Berührten

    Alwaha - 17.05.2007, 12:03


    Name: Girena
    Alter: 15
    Kirche: keine
    Fähigkeiten/Magie: wird sich heraus stellen... Sie ist Straßendiebin, ist schnell und geschickt und führt die leute gerne und erfolgreich an der nase herum.
    Aussehen:
    Anmerkung: Ist ein Straßenkind, die Kirche weiß nichts von ihr, sie ist sich aber bewusst, dass wenn die Kirche sie findet ihre Freiheit vorbei ist. Deshalb ist sie extrem vorsichtig.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 17.05.2007, 12:31


    Adhira saß in einem riesigen Haus, voller Zimmer. Sie hatte hier, bis heute Nacht unterkunft gefunden - warum war ihr ein leichtes Rätsel. Die junge Frau erhob sich und trat vor das Fenster. Die Sonne stand schon hinter den Bergen - bald würde sie aufbrechen. In ihrer anderen Gestalt konnte sie viel schneller reisen, denn niemand außer ihr wusste von der anderen Gestalt. Adhira sah betrübt zu Boden. Es wäre leicht gewesen, sich ein Haus zu errichten und ein ganz normales Leben zu leben, wäre da ihre andere Form nicht. Alle fürchteten dieses kleine, weiße Wesen, auch, als es hungrig- staubig und zitternd durch die Gassen geschlurft war, waren alle möglichen Leute davongelaufen. Deswegen hatte Adhira auch nie Freunde gehabt, denn wer sie kannte, rannte davon.
    Seit sie in älterer Zeit eine der wundersamen Blumen des Nordens berührt hatte, wurde sie jede Nacht zu dem Monster. Eine Zurückverwandlung gab es nicht. Auch blühte diese rot-orange Blüte nur all hundert Jahre… Doch nun, besaß sie auch noch Magie, wobei sie nicht wusste, woher.
    Adhira schob das Fenster auf und ließ sich auf das Dach gleiten. Die Sonne würde in wenigen Minuten untergehen. Trotzdem musste sie aufpassen, denn Nacht begannen meistens die Feste und mehr Menschen als am Tage trieben sich auf den Gassen herum.



    Re: Die Berührten

    Alwaha - 17.05.2007, 18:12


    Girena lief über den Marktplatz. Von überall wehten die verschiedensten gerüche zu ihr hin und erinnerten sie daran, wie hungrig sie war. Die letzten Tage waren mager gewesen, das Leben als Straßenkind hier in Athen war hart. Trotzdem war Girena ziemlich zufrieden. Zwar musste sie vorsichtig sein, dass die Kirche sie nicht entdeckte, aber bislang war es ihr immer gelungen unentdeckt zu bleiben. Ob die Kirche von ihr wusste oder nicht, wusste sie nicht.
    Kopfschüttelnd sah sie den Berührten nach, die in Ketten über den Platz geführt wurden. 'Gut, dass ich da nicht zugehöre!', dachte sie. Eigentlich hätte sie sich bei der Kirche melden müssen, da auch sie Magie beherrschte, doch Girena dachte nicht mal im Traum daran. Sie wollte frei sein und nicht an so eine bescheuerte Kirche gebunden sein!
    Sie streifte weiter durch die Gassen und blieb vor einem Lebensmittelstand stehen. Es standen viele weitere Kunden m ihn herum, so war ihr Tarnung gegeben. Das Mädchen zog sich die Kapuze tiefer ins Gesicht und drängte sich vorsichtig in der Menge nach vorne. Der Händler bediente gerade eine alte Frau und so packte Girena so schnell wie möglich ihren kleinen Beutel voll. Dann lief sie davon. "Haltet den Dieb!", hörte sie noch, dann war sie bereits in einer kleinen Gasse verschwunden. 'Die Händler lernen nicht dazu... Jede Woche klappt es auf diese Art, aber vorsichtiger werden sie nicht!', dachte Girena und lächelte.
    Sie lief durch viele kleine Sträßchen und kam schließlich am anderen Ende des Marktes wieder hervor. Das Abendessen war geholt, jetzt hatte sie den ganzen Tag Zeit herumzustreifen. Sie schaute einigen Darstellern zu, dann einem Kartenspieler. 'Hoffentlich bleibt nicht der ganze tag so langweilig...',hoffte sie.



    Re: Die Berührten

    Drake - 17.05.2007, 18:22


    Name: Leon Belmont
    Alter: um die 20
    Kirche: keine
    Fähigkeiten/Magie: Artefaktbezogene Magie, Flammenbeschwörung und Lichtkünste[sg. Heiligenmagie]
    Aussehen:Leon belmont


    Leon belmont saß vor und zurück wippend auf einem Hausdach und ließ sich von dort in eine Seitengasse gleiten, die neben dem Marktplatz lag...
    Er erblickite niemanden und gähnte genüsslich, selten fand er Ruhe, viel zu selten die Zeit sich mal entspannen zu können. Leon wickelte seine Peitsche um den Rechten Arm und versuchte sie irgendwie an einer der Vielen Schlaufen ans einem Mantel festzumachen.
    Schließlich nach einem Kampf mit der verwuselten Peitsche ging er die Gasse entlang und sah sich um...man konnte ihm nur schwer ansehen dass er laut Kirche kein vollwertiger Mensch, sondern ein Berührter war, was es sehr leicht für ihn gestaltete einfach so durch die Gegend zu laufen ohne aufzufallen.
    "Hey, du da! Schneeweißchen, komm mal hier rüber!", eien seltsame leicht besäuselt zu seinde Männerstimme erklang und schon wenig später fühlte Leon die Nähe einer Person. "Wow...du bist die schäbigste Perle die ich je gesäään hawe...*hicks*"
    ~Na wunderbar...~, dachte sich Leon, Zog die Peitsche und knallte sie dem Wohlbeleibten Mann gegen den Kopf. Das Eisenstück der Peitsche knockte ihn aus und so konnte Leon weitergehen...auch wenn man ihm nun Blicke zuwarf...er war nicht erkannt...aber si würden sicherlich glauben der Säufer wäre tot: "Keien Sorge", raunte Leon schließlich, "Der Kerl lebt noch...er wird nur für eine Zeit lang schlafen..."



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 17.05.2007, 19:24


    In der Mitte des Marktplatzes stand ein Podest. Dort wurden öffentliche Gerichtsverhandlungen abgehandelt, Verbrecher hingerrichtet, neue Gesetze verlesen oder sonstige Ankündigungen gemacht. Zwei Männer stiegen auf das Podest. Beide waren in Samt und Seide gekleidet und trugen das Wappen der Grafschaft in der Athen lag. Der eine hatte einen langen Stab mit dem er fest auf den Boden stieß. Auf dem Podest war das Geräusch unheimlich laut, sodass die Leute sich umwanden und still wurden um zu lauschen was die Herren zu sagen hatten. Der Mann ohne Stock räusperte sich einmal und entrollte eine Schriftrolle. "Bürger Athens, Reisende, Händler und Gaukler! Hört was unser Graf Nepomuk von Eisenstein uns zu verkünden hat! Das jährliche Erntefest soll bereits am morgigem Tage auf der Festwiese neben auf dem Hügel neben den Ostfeldern satattfinden. Der Baron hat keine Kosten und Mühen gescheut das Fest zu Höhepunkt des Jahres zu machen. Jeder, sei er Reisender oder Ansäßiger ist herzlich eingeladen sich an der Kurzweil des Festes zu erfreuen."



    Re: Die Berührten

    Blacki - 17.05.2007, 19:55


    Die letzten Strahlen des Tages fielen auf das Schauspiel, das auch Adhira verfolgte. Der Mann, mit dem Seidenanzug trat von dem Podest und ging davon, gerade, als die Sonne hinter den Bergen verschwand. Die junge Frau stand auf dem Dach, doch sie war keine Frau mehr. Das kleine Ungetüm sprang mit einem Satz von dem Dach, auf die Blumenbeete hinunter, die seinen Aufprall etwas angenehmer machten. Dem wachsamen Blick entging nichts, um sie herum. Das Haus lag hinter ihr. Nun musste sie diese Gasse entlang um auf den Markplatz zu kommen und dann musste sie schnell sein. Das Wesen schnappte mit dem Maul nach einer Beere und stibitzte sich schnell eine. Während Adhira die Beere kaute, sprintete sie die Gassen entlang, auf den riesigen Platz. Schon hatte man sie bemerkt. Als erstes hielt man sie für einen Hundewelpen, dann erkannten sie nach und nach die roten Augen.
    Adhira schlängelte sich zwischen den Menschen hinzu, die um sie herumsprangen und nach einem Wachmann schrieen.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 17.05.2007, 20:26


    Aschram saß immer noch auf der Bank vor dem Gasthaus. Doch nun wo es dunkel wurde musste er sich einen Schlafplatz suchen. Er würde wohl wieder auf den alten Dachboden klettern den er vor ein paar Tagen entdeckt hatte. Während er über den Markt ging vermahm er das Geschrei verschiedener Menschen. Er versuchte auzumachen was den Tumult verursachte und sah ein kleines, weißes und pelziges etwas. "Was soll das denn sein?" fragte Aschram sich selbst. Von Neugier getrieben entschied er sich dem Wesen zu folgen.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 17.05.2007, 20:55


    Adhira schlängelte sich zwischen den Beinen hindurch und zwängte sich durch ein Loch in einer Mauer. Das Wesen blieb stehen und sah sich vorsichtig um...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 17.05.2007, 21:23


    Aschram blieb vor der Mauer stehen und schaute nach oben. Es war ein Lagerhaus einer Händlergilde. Durch ein Tor und die Türen waren Menschen beschäftigt die verschiedensten Waren herien oder heraus zu tragen. Neben dem Tor waren einige Säcke mit Getreide aufgestapelt worden. Aschram griff nach einem der Säcke und betrat durch das Tor das Gebäude. Mit dem Sack sah er aus wie die meisten anderen. Er suchte nach dem Loch in der Mauer, wo sich nun ja auch das kleine Wesen hätte befinden müssen.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 17.05.2007, 22:09


    Das kleine Wesen trippelte an dem Gebäude vorbei und sah sich aufmerksam um. Das Geschüpf quiekte und sprang auf einen Holzkarton



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 17.05.2007, 22:37


    Aschram schaute umher. Wo konnte das Wesen hin sein? Auf einer Kiste erblickte er es. Er stellte den Sack ab und ging vorsichtig auf die Kiste zu, auf der das Wesen saß.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 18.05.2007, 10:20


    Adhala sprang auf eine andere Kiste und auf eine nächste. Sie nutzte die Kisten, als wären sie eine Treppe auf das Dach. Da krachten die Kisten in sich zusammen, Adhala klammerte sich in Todesangst an dem Dachblech fest und zog sich hoch.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 18.05.2007, 13:54


    Aschram sprang einen Schritt zurück, um nicht von einer Kiste erschlagen zu werden. Er blickte nach oben und sah das Wesen wie es am Dach herumkletterte. War diese Wesen es wert von Kisten erschlagen zu werden oder bis aufs Dach zu klettern? Aschram lief in die Gasse neben dem Gebäude. Dank der Dunkelheit würde ihn niemand sehen. Er blickte hinauf zum Dach und stieß sich vom Boden ab. Kaum hatte er den Boden verlaßen levitierte er hinauf zum Dach. Am Rande des Daches angekommen stellte er sich an den Rand des Daches und schaute sich um.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 18.05.2007, 13:59


    Doch das Wesen war verschwunden. Adhira war wieder von dem Dach geklettert und in eines der Maisfelder gerannt. Nun war sie nicht mehr zu sehen...



    Re: Die Berührten

    Lexa - 18.05.2007, 14:35


    Name: Lasaro
    Alter: 15
    Kirche: Keine, Sie ist Straßenkind
    Fähigkeiten/Magie: Ihr ist aufgefallen, dass sie mit Tieren reden und sie auch verstehen kann.

    Aussehen:



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 18.05.2007, 14:50


    Aschram seufzte. Das Wesen war ihm entwischt. Er schwebte wieder langsam in die Gasse zurück. Von dort aus ging er durch die Straßen um zu dem Haus zu gelangen, auf dessen Dachboden er übernachten würde. Aschram freute sich schon auf das Fest, welche am nächsten Tag stattfinden würde. Er stellte sich an die Häuserwand und kletterte hinauf. Die Straßen waren um diese Zeit leer. aschram machte sich keine Sorgen beobachtet zu werden.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 18.05.2007, 20:12


    Name: Chaaya
    Alter: 14
    Kirche: keine ^^
    Fähigkeiten/Magie: sie kann sich unsichtbar machen (NUR sich!! ^^), aber sonst beherrscht sie ihre Magie nicht. Es ist gut möglich, dass sie wenn sie extrem wütend, oder total happy ist irgendetwas abfackelt... =/
    Aussehen:

    (Bild ging nicht gescheit zum Hochladen. Normalerweise sind da keine so weißen Flecken O.o)

    Das Mädchen öffnete die Türe und trat selbstsicher in den dunklen Gang hinaus. Ihr bodenlanger, schwarzer Umhang schleifte über den Boden, als sie ohne zu Zögern den Korridor entlang schritt und das Fenster, durch das blasses Mondlicht drang öffnete. Unten aus dem Schankraum drang lautes Stimmengewirr, das Singen betrunkener Männer und Klirren der Bierkrüge. Chaaya hatte eigentlich diese Nacht ihren Schlüssel zurückgeben wollen, weil das Gasthaus ziemlich unsicher war und sie außerdem ein leeres Fachwerkhaus gefunden, in dem sie möglicherweise tagsüber schlafen konnte. Tagsüber wagte sie sich sowieso nicht mehr hinaus, erstens wegen ihren Plüschohren und zweitens, weil sie sich in der Dunkelheit viel wohler fühle. Am Tag waren die Straßen überfüllt von Menschen, die irgendwelchen Tätigkeiten nachgingen und Chaaya hatte keine Lust schon wieder fliehen zu müssen, nur weil irgendjemand ihr ‚aus Versehen’ die Kapuze vom Kopf gerissen hatte. Zudem erregte es sowieso Mistrauen, wenn jemand bei Tage mit einem bodenlangen, schwarzen Umhang mit Kapuze herum rannte...
    Chaaya raffte ihren Umhang und stieg auf den Fenstersims. Der Boden war weit unter ihr, doch dies hielt Chaaya nicht davon ab auf das Dach zu klettern und sich dort hin zu setzen. Seufzend zog sie sich die Kapuze zurück und löste den Knoten in ihrem Nacken, sodass ihre Haare sich über ihre Schultern ergossen. Sanft spielte der Wind mit ihrem Umhang und Haarspitzen, als die große Turmglocke 11mal schlug. Chaaya erhob sich rasch und balancierte oben auf dem Dach des Schankhauses entlang. Sie wollte hier schließlich nicht die ganze Nacht verbringen. Mit einem großen Satz sprang sie vom Dach und klammerte sich an der Dachrinne des gegenüberliegenden Hauses fest, an der sie nun hinab kletterte. Unten zog sie wieder die Kapuze über und scheuchte eine widerspenstige Haarsträhne zurück, die sich gerade Gedanken über eine Flucht aus der Kapuze machte. (wie kann sich eine Haarsträhne Gedanken machen???? O.o )
    Nach wenigen Minuten erreichte sie den, vom Mondlicht beschienenden Marktplatz an, an dessen einen Seite der Turm einer gigantischen Kirche in die Höhe ragte.
    Chaaya fröstelte leicht in der nächtlichen Kühle und schlang sich den Umhang fester um den Körper. Sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte und deswegen entschloss sie sich dazu, die Stadt zu verlassen...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 20.05.2007, 18:17


    Aschram kletterte gerade an der Häuserwand hinauf, als er Schritte hörte. Es waren schwere Schritte, wie die gerüsteter Soldaten. Am Ende der Straße sah Aschram vier Soldaten der Alten Kirche die Straße hinabmaschieren. Sofort sprang Aschram wieder zum Boden. Noch hatten die Soldaten ihn nicht bemerkt. Nachts neigten Soldaten gerne mal dazu "Wegzoll" für das Benutzen der Straßen zu nehmen. Wer nicht zahlen konnte musste damit rechnen am nächsten Tag mit zwei blauen Augen in einer Gasse aufzuwachen. Ärger war das letzte was Aschram nun gebrauchen konnte, also nahm er die Beine in die Hand und lief in Richtung Marktplatz. Als er um eine Ecke bog schaute er noch einmal zurück, um zu sehen wie weit die Soldaten nun entfernt waren. Leider achtete er nich darauf was vor ihm lag und rannte in jemanden herein. Unsanft fielen beide zu Boden. "Entschuldigung! Das habe ich nicht gewollt." began Aschram und musterte sein Gegenüber. Es war ein Mädchen in einem schwarzem Umhang. Aschram rappelte sich hoch und half dem Mädchen wieder auf die Beine. "Ist dir etwas passiert?" fragte er. Doch bevor das Mädchen antworten konnte hörte man bereits die Schritte der Soldaten. Aschram packte die Hand des Mädchens und zog sie in eine Gasse in den Schatten, wo sie vor den Blicken der Soldaten sicher waren. Die Soldaten maschierten vorbei und bald konnte man nichts mehr von ihnen hören. "Uff... das war knapp." sagte Aschram.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 20.05.2007, 19:48


    "ähh...", Chaaya war sichtlich irritiert, "wer ... wer seid ihr?". Sie gewann ihre Fassung wieder, strich sich den Umhang glatt und zog sich die Kapuze wieder so weit ins Gesicht, dass man ihre Ohren nicht sah, "ach ja, danke, wegen eben", ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.
    Mit den Augen sah sie sich nach einem möglicherweise nützlichen Fluchtweg um, doch das einzige, das ihr eventuell helfen konnte - falls der Mann ihr gegenüber einer Kirche angehörte - war eine Regenrinne an dem Haus hinter dem Mann. Das würde ihr dann jedoch höchst wahrscheinlich auch nichts nutzen.
    Ihr würde wohl nichts übrig bleiben, als gut darauf aufzupassen, dass niemand ihre Ohren sah...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 20.05.2007, 19:58


    Aschram drehte sich zu dem Mädchen um. "Keine Ursache. Die Soldaten der Kirch können um diese Uhrzeit sehr ungemütlich werden." sagte er. "Mein Name ist übrigends Aschram. Und wie heißt du?"



    Re: Die Berührten

    Drake - 20.05.2007, 20:25


    Belmont schritt leise durch die gassen..es war so still...richtig Ätzend...
    Langsam löste der blasse Mann seine Peitsche und schliff sie neben sich über den Boden. Der Metallzylinder am Ende der seltenen Waffe klingelte über den Boden und sorgte für ein Geräusch das die Stille hier wenigstens zerriss und dafür sorgte dass die Stille abschied nahm.
    "Sir? SIR!", ein Soldat packte Belmont an der Schulter, wenig später lag er Flach auf dem Boden: "Was wollen sie?" - "Was fällt ihnen ...AHR!"
    Die Peitsche knallte auf den Kopf des Soldaten, er war wahrscheinlich von seinem Trupp abgegangen um mit Leon zu reden, doch nun hatte dessen Peitsche seinen schädel zertrümmert...wieder sollte der Berührte fliehen und diesen weiteren Mord vergessen...
    Doch etwas ließ Leon plötzlich innehalten...da waren...Stimmen?
    "Hm... wer außer den Soldaten treibt sich um die Uhrzeit noch hier draußen rum?"



    Re: Die Berührten

    Saphira - 20.05.2007, 20:33


    "mein Name ist Chaaya", meinte die Angesprochene betont lässig. Sie zupfte sich immer wieder die Kapuze tiefer ins Gesicht, aus Angst, ihre Ohren, die sie flach angelegt hatte, könnten doch noch zum Vorschein kommen. Unruhig trat sie von einem Fuß auf den anderen und wartete, was nun geschehen würde...



    Re: Die Berührten

    Drake - 20.05.2007, 20:39


    Belmont schlug mit der Peitsche zur seite, sie Wickelte sich um seine Hüfte und wurde dort verschnürt, wie ein Gürtel. Langsam hiefte er sich an einer Regenrinne auf ein Hausdach und kroch zu der Gasse aus der die Stimmen kamen, schaute flüchtig nach unten und musterte die zwei gestalten...eine Vermumte Person die stark weiblich klang stand jemandem gegenüber, den Leon von hier oben nicht hätte beschreiben können...außerdem war es schon zu dunkel...
    Ich könnte mir Licht machen und runter springen, dachte sich der Mann und schaute auf seine Leere Handfläche...doch ob es so klug wäre mitten zwischen zwei Fremde zu springen die genausogut einer Kirche angehören konnten und für sie nach Berührten wie ihm zu suchen? Sicherlich nicht....
    So blieb Leon weiterhin im ungesehenen und verharrte auf dem Hausdach...irgendwas sagte ihm, dass er schon hätte runterspringen können, überwältigt gekriegt hätte er sie beide sicherlich...doch wiederum war dort diese leise Stimme in seinem Kopf die Warnte: "Tus nicht", murmelte er schließlich synchron zu seinem Gedanken und legte sich ruhig und mit gespitzten ohren auf das hausdach...es interessierte ihn was man in dieser Nacht so heimlichtuerisch besprechen konnte...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 20.05.2007, 20:47


    "Wo musst du nun hin? Nicht das die Soldaten deinen oder meinen Weg kreuzen. Was machst du den überhaupt noch so spät hier draußem?" fragte Aschram.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 20.05.2007, 20:54


    Was konnte sie ihm sagen? War es gefährlich zu verraten, dass sie die Stadt verlassen wollte?
    "ich ... ich muss nirgends hin. Mir war nur ... langweilig. Genau, langweilig", stammelte Chaaya und versuchte seinem Blick auszuweichen, in dem sie eine Katze beobachtete, die soeben laut schmatzend eine Maus vernaschte.
    Chaaya hatte das ungute Gefühl beobachtet zu werden ... doch sie konnte niemanden sehen, außer Aschram. Sie war sich sicher, dass hier noch jemand war ...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 20.05.2007, 21:06


    "Ich glaube aus Langeweile sollte man Nachts nicht noch herumwandern." sagte Aschram. Er bemerkte, dass Chaaya etwas unruhig war. "Ist etwas nicht in Ordnung? Vor mir müsst ihr keine Angst haben." sagte er mit einem Lächeln.



    Re: Die Berührten

    Drake - 20.05.2007, 21:13


    Leon Belmont erhob sich...dieses Weibliche vermummte Ding da hatte ihn Wahrscheinlich bemerkt...
    Er Nahm anlauf und sprnag aufs andere dach, wirbelte damit etwas Dreck in die Gasse und ließ sich weider auf das Stadtzentrum nieder, den Marktplatz...
    Hier war es eine frage von sekunden bis Soldaten den jungen Belmont bemerkten und ihn ansprachen: "Wo kommens ie her?" - "Geht euch nichts an, Jungs..." - "Mein herr, wer sind sie?"
    Eine Laterne wurde gehoben udn in Leons Bleiches Gesicht gehalten, dieser Scherte sich nichts darum, sondern Schleuderte eine Flammende Kugel richtung Soldaten und rannte davon, wieder in irgendeine Richtung in die man ihm nicht folgen würde...warum legte sich bElmont ständig mit soldaten an?
    Schließlich Bog er in die gasse zud en beiden Gestalten, presste sich gegen eine wand und schaute sie an: "Guten Abend...", murmelte er hastig und beobachtete wie die Soldaten an ihnen allen vorbeirasten: "Sonderlich intelligent sind die ja nicht..."



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 20.05.2007, 21:25


    Aschram stellte sich schützend vor Chaaya. "Wer seit ihr?" fragte er. "Und wieso legt ihr euch mit den Soldaten an?" Aschram konzentrierte sich beriets auf seine Kräfte, falls der Fremde feindselig sein solte.



    Re: Die Berührten

    Drake - 21.05.2007, 18:10


    "Belmont, Leon Belmont....und ihr seit?"
    Langsam löste sich Leon aus den Schatten und verschränkte die Arme, musterte die Beiden...das Ding unter der Kutte war ein Mensch...ein Mädchen ...oder eher eine Junge Dame...der Mann schaute nicht gerade vertrauenerweckend aus, doch eine Konversation konnte nicht schaden...
    "Und....warum ich mich mit Soldaten anlege?", höhnte Leon und warf immer wieder etwas in die Luft, das zunächst imaginär war und sich dann zu einer Lichtkugel sammelte: "Ich hab meine Gründe..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 21.05.2007, 18:18


    Chaaya blickte mistrauisch von einem zum anderen. Was, wenn sie sich nun einfach davon machte, ohne, dass jemand etwas mitbekam!? Dieser Leon ... er gefiel ihr nicht. Irgendwie machte er ihr Angst, und das hieß schon etwas. Normalerweise war Chaaya nicht ängstlich veranlagt. Aschram war auch nicht besser, auch wenn Chaaya in ihrem Unterbewusstsein wusste, dass er keiner Kirche angehörte und sie deswegen schon gleich nicht verraten würde.
    ~Weglaufen tun nur Angsthasen ... Feiglinge... bist du das, Chaaya? Jaah, du bist ein Angsthase, wenn du jetzt wegrennst!!~, dachte sie sich und straffte die Schultern. So gelassen, wie möglich schubste sie eine Haarlocke zurück unter die Kapuze und glättete erneut ihren Umhang...



    Re: Die Berührten

    Drake - 21.05.2007, 18:33


    Leons Blick wurde herablassend, das Lichtkügelchen verlosch und so lag das Gesicht des 'jungen' Berührten wieder im Dunkeln...bzw. im Zwielicht des Mondscheins: "Es ist übrigens Höflichkeits sache seinen Namen auch zu nennen, wenn man gefragt wird...."



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 21.05.2007, 18:38


    Aschram blieb misstrauisch. Dieser Kerl war ein Berührter, ganz ohne Zweifel. Doch bedeutete das auch, dass er kein Feind war? "Mein Name ist Aschram. Und die junge Dame hier ist Chaaya." Aschram hob seine Faust neben sich, welche kurz darauf in Flammen aufgingen, welche so tiefschwarz waren, dass sie noch dunkler als die Nacht waren. "Und ich hoffe für euch, dass eure Gründe es rechtfertigen, andere Personen in Gefahr zu bringen, indem ihr Soldaten aufschreckt."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 21.05.2007, 18:43


    "so, ist es das?", meinte Chaaya spitz und wurde sichtlich unwohl unter ihrer Kapuze. Es nervte sie, die ganze Zeit mit einem langen Umhang herum laufen zu müssen, "tut mir entsetzlich Leid ...", sie betonte die Wörter alle viel zu sehr, sodass sie mehr arrogant als sonst was herüber kam, "... aber ich war so fasziniert von der Lichtkugel, die ihr ja offensichtlich herauf beschwören könnt..."
    Chaayas Augen verengten sich zu Schlitzen und sie funkelte Leon böse an. Sie wusste nicht, was sie gegen ihn hatte. Vielleicht war es seine Art, sein herablassendes Getue, so, als sei er der König persönlich. Und die so lässig wirkende Demonstration seiner ... Künste empfand Chaaya auch eher als ... ~Angeberei~, dachte das Mädchen und schüttelte leicht den Kopf, ein Fehler, denn dadurch rutschten ihre Haare aus der Kapuze heraus und rissen diese fast herunter.
    Erschrocken packte Chaaya die ihre Haare und stopfte sie in die Kapuze, die sie gerade noch so auf dem Kopf hatte halten können...



    Re: Die Berührten

    Drake - 21.05.2007, 18:48


    Leon lachte und schüttelte den Kopf: "Nun...meine Einstellung gegenüber anderen ...ähm...Leuten ist relativ gleichgültig..."
    DEr Berührte löste die Peitsche...dieser Kerl wand Magie an...das konnte man Fühlen....egal ob Leon unterlegen war oder nicht war egal, schließlich hatte Belmont nie vor einen der Beiden in gefahr zu bringen....er hatte sich bloß vor den Soldaten in sicherheit gebracht...



    Re: Die Berührten

    Blacki - 21.05.2007, 19:05


    Das kleine Wesen sprang durch das Maisfeld. Es schnüffelte in dern Luft und erkannte, dass es den Verfolger abgehängt hatte. Adhira hätte sich gerne ein Loch gegraben und sich schlafen gelegt, doch wenn sie erwachte, war sie wieder ein Mensch. Dann wäre es bestimmt aufgefallen, wenn eine Junge Frau in einem Maisfeld lag und schlief. Sie krächzte und trippelte weiter..



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 21.05.2007, 19:20


    Aschram blickte auf Leons Peitsche. Das machte ihn nervös. "Lasst euere Waffe wo sie ist. Ich glaube nicht das ihr sie jetzt braucht." Die Flamme um Aschrams Faust. Sie war nun so schwarz, dass sie sich klar von der Dunkelheit der Nacht abhob.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 31.05.2007, 00:01


    out: Bin bis Sonntagnachmittag nicht zu Hause und deswegen nicht in der Lage zu schreiben. Nicht das ihr euch wundert, dass meine Charaktere nicht antworten oder ansonsten eher etwas statisch bleiben.



    Re: Die Berührten

    Blacki - 01.06.2007, 12:12


    Adhira trippelte immer weiter, bis die Sonne aufging. Sie richtete sich auf und war wieder die junge Frau. Wohin ging sie eigentlich? Schnell huschte sie durch das Tor in die nächste Stadt hinein. Ihr war kalt und sie war hungrig und müde. Sie musste zuerst ein Gasthaus aufsuchen.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 06.06.2007, 21:26


    "Wir sollten hier weg." sagte Aschram und die schwarzen Flammen um seine Fäuste erloschen. "Hier ist es nicht sicher bevor die Sonne aufgeht. Jeder von uns sollte sein Nachtlager aufsuchen. Schließlich beginnt morgen ein Fest statt. Da wollen wir doch alle bei Kräften sein." Er wand sich zu Chaaya. Jetzt gerade fiel ihm erst auf, dass er nicht wusste ob sie eine Berührte war. Was wenn sie Leon und ihn verraten würde? Sie sah sehr sympathisch aus. So etwas würde sie sicher nicht tun. "Habt ihr einen sicheren Schlafplatz?" fragte er sie.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 06.06.2007, 21:36


    Chaaya lächelte, "macht euch um mich keine Sorgen. Ich komme schon irgendwo unter", sie dachte an das laute Gasthaus. Morgen würde sie ihren Schlüssen entgültig abgeben. Und heute Nacht ... eigentlich hatte sie ja vorgehabt, die Stadt zu verlassen. Schlafen war im Moment das Letzte, das Chaaya vor hatte, doch sie musste ja nicht gleich jedem sagen, dass sie eine nachtaktive Berührte war ... auch wenn sie wusste, dass die beiden anderen Berührte waren. Es wunderte sie, dass die beiden ihre Kräfte so offen gebrauchten, da doch hier jeden Augenblick ein Soldat in die Gasse schauen, oder noch schlimmer hindurch laufen konnte. Das Mädchen zupfte erneut an ihrer Kapuze herum und hoffte, dass diese nicht doch noch herunter rutschte, was ihr erst letztens passiert war.
    "Wo gedenkt ihr denn nun hin zu gehen?", fragte sie, ohne die geringste Hoffnung, eine Antwort zu bekommen und blickte von Aschram zu Leon und wieder zurück. Vielleicht war ja doch einer wahnsinnig genug ihr das zu verraten, einer Fremden, der man nicht trauen konnte...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 06.06.2007, 22:02


    "Ich... ähm... ich schlafe in einem verlassenem Haus die Straße hinauf." antwortete Aschram. Er glaubte Chaaya vertrauen zu können.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 06.06.2007, 22:15


    Chaaya nickte lächelnd. Warum erzählte er ihr das? Er kannte sie doch gar nicht!! ~naja, was solls. Ist doch interessant zu erfahren, dass es nicht nur dir so geht, oder!?~, dachte sie und warf einen erneuten Blick zu Leon hinüber. Sie vertraute ihm nicht. Woran das lag, konnte sie selbst nicht sagen, tatsache war nur, dass er ihr irgendwie unheimlich war ... und das sollte schon was heißen, "Ich denke, ich werde noch meinen kleinen Nachtausflug fortsetzen, dann suchte auch ich mir einen Schlafplatz. Nachts ist es in den Gasthäusern ja immer so laut, da hab ich es schon lange aufgegeben...", sie blinzelte und schloss schnell den Mund. Sie hatte eigentlich schon zu viel gesagt ... Hastig zwang sie sich zu einem Lächeln



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 06.06.2007, 22:29


    Aschram lächelte ebenfalls. "Werdet ihr morgen beim Fest sein? Die Feste des Grafen sind jedes mal wieder ein Erlebnis." sagte Aschram. "Ich würde mich sehr freuen euch dort wieder zu treffen."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 06.06.2007, 22:37


    "Ich... ich weiß nicht, ob es sehr sinnvoll wäre ... dort zu erscheinen ... ", flüsterte Chaaya und senkte den Blick. Sie konnte dort unmöglich hin. Das ging einfach nicht!! Erstens war das tagsüber ... und tagsüber schlief Chaaya immer und zweitens durfte sie mit dieser Verkleidung wohl dort eh nicht hin, weil man unter ihrem Umhang Waffen vermuten würde. Doch wenn sie den Umhang, unter dem sie tatsächlich einige Waffen versteckt hielt ablegen musste, würde jeder ihre Ohren sehen ... dann würde jeder dort wissen, dass sie eine Berührte war und man würde sie ...
    Chaaya schüttelte leicht den Kopf, "ich denke nicht, dass ich dort hin kann...", sie seufzte, "auch wenn ich gerne mal wieder mit Leuten Kontakt haben würde"
    Sie wusste, dass sie zum Teil selbst Schuld war, dass sie so einsam war, denn sie verhielt sich zu allen relativ abweisend und kalt, doch sie KONNTE doch auch zu niemandem Kontakt haben. Das war unmöglich. Wer wollte schon jemanden als Begleiter, vielleicht sogar als Freund, der plüschige Ohren hatte? Katzenohren!?!?
    Tränen stiegen ihr in die Augen, doch Chaaya wischte sie mit einer unwirschen Geste weg. ~Was soll denn das jetzt?~, dachte sie mit finsterer Miene, dann wandte sie sich wieder Aschram zu, abweisend wie immer.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 06.06.2007, 23:15


    "Wollt ihr euch es nicht wenigstens ansehen? Was soll denn schon passieren? Ihr würdet..." Aschram wurde etwas verlegen "...ihr würdet mir eine große Freude machen."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 07.06.2007, 13:30


    Chaaya schüttelte erneut den Kopf, "tut mir wirklich furchtbar Leid", sie zögerte, dann sprach sie leise weiter, "aber ich trage nicht umsonst diesen Umhang". Traurig lächelnd zuckte sie mit den Achseln, "ich kann ihn nicht abnehmen, aber ich darf so nicht hinein", nun war es ja eh schon egal. Jetzt konnte sie ihm eigentlich auch das noch sagen, auch wenn es für Chaayas Verhältnisse schon viel zu viel war, das sie von sich preis gegeben hatte, "Berührte sind nunmal unerwünscht. Und Berührte, von denen man sieht, dass sie Berührte sind, können sich im Grunde nur irgendwo vergraben"



    Re: Die Berührten

    Lexa - 07.06.2007, 13:47

    ...
    Lasaro huschte die Straße entlang. Ihr Margen knurrte laut und sie fluchte. Es war weit und breit keine Narungs-geschäfte zu sehen. Sie rannte weiter. Sie kannte sich hier perfekt aus und kannte alle Geheimen Türen, Gänge, Kanäle, einfach alles. Sie war sehr stolz darauf, denn es gab nur sehr wenige, die diese Stadt so gut kannten wie sie. Auf Lasaros Schulter hockte ein kleiner Vogel. Er war ständig bei ihr, er war sozusagen ihr bester Freund. Lasaro hatte nicht viele Freunde, man konnte sie auf der Straße eh nicht gebrauchen, denn man war ständig auf sich alleine gestellt. Der Vogel piepste auf Lasaros Schulter. "Was ist, Narigo?", fragte sie den kleinen Spatz. "Pieps, piep!", antwortete dieser. Lasaro erschrak. "Wo?", fragte sie erschrocken. "Piep!" Lasaro sah, wie jemand durch die Gasse huschte. "Nicht schon wieder!", dachte sie. Die Polizei war ständig hinterher, man konnte schließlich keine kleinen Diebe hier gebrauchen. Schnell rannte Lasaro weiter und kam schlitternd vor einer Tür zum Stehen. Sie huschte hinein...



    Re: Die Berührten

    Drake - 08.06.2007, 22:46


    Leon war nun mehr als verwirrt, er schaute zwischend en beiden hin udn her...also war dieses Kuttenmädchen EBENFALLS eine Berührte...hm...was das wohl bringen würde wenn er die beiden an eine Kirche Auslieferte? Aber damit würde sich der Junge mann selbst verraten. Knirschend steckte er seine Peitsche weg und gähnte: "Naja...auf jeden Fall würde ich an ihrer Beider Stelle einen Abgang machen...es würde ein Soldat Reichen um euch zu entdecken, ein einziger Auf dem fEst oder hier mitten in der Nacht..."
    Er grinste hämisch, wand sich ab und zuckte mit den sChultern: "Was solls...schön sie mal kennengelernt zu haben...", langsam Setzte er sich in bewegung ~Bloß weg von hier! Die Soldaten, dieser Seltsame Kerl mit seinem Feuer....brr....bloß-schnell-weg!~, war alles das Leon durch den Kopf schoss, also packte er sich seine Waffe und wollte die Gasse verlassen, als eine Laterne die Gasse erhellte: "Hesy, Wer sind sie?!"



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 09.06.2007, 16:20


    Erschrocken wand Aschram sich um. Im Gasseneingang stand ein Soldat mit einer Laterne in der einen Hand und einem Schwert in der anderen. "Ich habe euch gefragt wer ihr seit!" schnauzte er. "Und ich will wissen was ihr hier noch macht!" Aschram suchte so schnell wie möglich nach einer Lüge. "Ähm... wir sind aus der Nachbarstadt Limas und wegen dem Fest hier. Wir sind aber erst jetzt hier angekommen und suchen nach einer Unterkunft." loge er.



    Re: Die Berührten

    Lexa - 09.06.2007, 19:20

    ...
    Lasaro war sehr schnell. Sie nahm den Geheimgang und war auch schon bald wieder auf der Straße. Ha, sie hatte den Typen abgehangen!...



    Re: Die Berührten

    Drake - 09.06.2007, 20:44


    "Und das soll ich dir glauben?", meinte der Soldat spitz und Blickte die drei Gestalten vor sich an.
    Leon lächelte freundlich und nickte: "Ja, wir sind aus der Nachbarschaft, aber vitte entschuldigt meinen Bruder, er weiß nicht wie man sich einem Edlen Soldaten gegenüber zu verhalten hat..." Der Soldat zog eine Augenbraue Hoch und sah auf die eingehüllte Gestalt: "Und die da?!"



    Re: Die Berührten

    Saphira - 09.06.2007, 20:58


    "die da hat auch einen Namen", meinte Chaaya lächelnd, "und sie wird nur ungerne die da genannt. Aber ich will mal darüber hinweg sehen, da man ja nicht oft mit solch edler Gesellschaft zu tun hat. Ich bin jedenfalls eine Freundin der beiden Herren hier", log sie schnell, schenkte dem Soldaten dabei jedoch ein umwerfendes Lächeln, "Ich war nur noch nie hier in der Stadt ... und deswegen lauf ich den beiden einfach hinterher, in der Hoffnung, dass sie wissen, wohin es geht"


    o.O



    Re: Die Berührten

    Drake - 09.06.2007, 23:27


    Der Soldat murrte: "Also ihr biede seit brüder und sie verfolgt euch nur? Und DAS soll ich euch abkaufen?" - "Ja herr, es beliebt usn nicht sie für einen tor zu halten, es ist keineswegs..." - "Ja ja, Halt den Mund... ist gut, aber verlasst die Straßenw er weiß ob sich Berührte hier herbegeben..."
    Leon nickte, "Wirklich zu gütig Herr", meinte er knapp und als der soldat abgezogen war spuckte er auf den Boden: "Bah...so mit einem von diesen aufgeblasenen schwertschwingern zu reden...widerlich..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 09.06.2007, 23:56


    "Wärt Ihr zuvor mit der Auswahl des Ausganges nicht so unvorsichtig gewesen, hätte man uns vermutlich überhaupt nicht entdeckt, also beschwert Euch nicht. Außerdem empfinde ich es keineswegs als schlimm, mit einem Soldaten zu sprechen", sie rümpfte die Nase und zog den Umhang enger um den Körper. So langsam wurde es immer kälter ... ~und immer später~, fügte sie in Gedanken hinzu. Wenn das hier so weiter ging, konnte sie den Ausflug, raus aus der Stadt vergessen.
    "Nun, meine Herren", sie strich sich eine Haarlocke aus dem Gesicht, "und was gedenken Sie nun zu tun? Nach einem Schlafplatz umschauen, nehme ich an!?", sie legte den Kopf schief und blickte vom einen zum anderen...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 10.06.2007, 00:35


    "Das ist richtig." antwortete Aschram. "Leider habe ich kein Geld um in einem Gasthaus unter zu kommen. Ich werde mir etwas suchen müssen, was nicht den Geldbeutel belastet."



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 12:48


    Leon schnaufte und zuckte mit den sChultern, er löste einen Gestohlenen Geldbeutel vons einem Gürtel und warf ihn zwischen die beiden: "Als Entschädigung für meine 'Ausgangswahl'", murrte er unzufrieden und wand sich von den beiden ab: "Was ich noch zu tun gedenke geht Personen, welche zu feige sind um ihr Anlitz zu zeigen, nichts an...schönen abend noch..."
    Er stampfte davon...frechheit...was konnte er denn dafür wenn er sich in sicherheit bringen musste, woher hatte er wissen sollen dass die bieden da sein würden?`Nun...Leon hatte sie gesehen...aber er hatte einfach irgendeine Gasse gewählt...nicht mit Absicht die der fremden...



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 14:05


    "ich bin nicht feige", Chaaya kochte vor Wut, doch sie konnte es ihm nicht verdenken. Er hatte ja Recht, "ich ... ich ... ich kann meinen Mantel nicht abnehmen, aber es gibt ja offensichtlich Menschen, die das nicht verstehen. Hätte ich gerade eben keinen Umhang über dem Kopf gehabt, dann... dann ... Ihr wisst ja, was mit Berührten geschieht", sie brach ab. Tränen standen ihr in den Augen. Wie konnte er es wagen? "Und Euer Geld brauchen wir nicht!!! ... ich jedenfalls nich...", sie wirbelte herum, "Gute Nacht. Vielleicht lasse ich mich ja auf der Feier blicken ... mal sehen, wie gut sie geschützt ist", sie nickte Aschram zu.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 10.06.2007, 14:10


    "Die Feier wird voller Menschen sein. Da werdet ihr nicht auffallen." sagte Aschram zu Chaaya. Er bückte sich nach dem Geldbeutel und seufzte. "Ich weiß nicht wie es mit euch aussieht, aber ich brauche das Geld." Aschram war überhaupt nicht wohl dabei auf diese Weise angebotenes Geld anzunehemen, aber was sollte er machen?



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 15:12


    Leon schnauzte mit sich selbst, die Sonne war schon aufgegangen, er hatte kein Geld mehr und er hatte keine Ahnung wo er jetzt hingehen konnte. "Na wunderbar...das wird immer besser hier..."
    Er schnaufte Wütend, schlug mit der Peitsche nach einem Gitter der wenigen Balkone hier in der Straße, sie verkantete sich und so kletterte der Junge mann erst auf den Balkon und von dort aus höher und höher auf die Dächer der Häuser. Hier setzte er sich im SChneidersitz hin und gähnte: "Ich hätte schlafen sollen...und vor allem mein Geld behalten..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 19:07


    "Nun, die Feier empfinde ich auch nicht als das größte Problem. Viel eher beschäftigt mich das hinein und wieder hinaus gelangen, denn die Eingänge werden streng kontrolliert", sie lächelte schwach, "ach ja, hier, das könnt Ihr haben, wenn Ihr wollt", sie wühlte in ihrer Manteltasche und zog schließlich einen kleinen, goldenen Schlüssel hervor, "Zimmer 17 im Gasthaus da drüben. Da bin sogar ich hinein gekommen", Chaaya drückte Aschram den Schlüssel in die Hand und wandte sich zum Gehen, "wir sehen uns morgen. Ich denke, ich werde einen Weg finden, hinein zu kommen", ihr war gerade eben der Gedanke gekommen, dass sie eigentlich durch die Abwasserkanäle gehen konnte. Dort war sie schoneinmal gewesen...



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 10.06.2007, 19:24


    "Wir sehen uns dann morgen bei den Feldern hinter der Festwiese." sagte Aschram und verschwand in Richtung des Wirtshauses. Er freute sich bereits auf den nächsten Tag. Viele Freunde hatte er nicht. Es würde sehr angenehm sein endlich wieder Gesellschaft zu haben. Im Zimmer des Wirtshauses angekommen warf sich Aschram aufs Bett und schlief.



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 19:45


    Chaaya sah Aschram noch hinterher, bis er verschwunden war, dann wirbelte sie herum und sah links und rechts an den Hauswänden hinauf. Die Sonne verteilte schon ihre ersten Strahlen am Himmel, Zeichen dafür, dass es nun Zeit wurde, sich ein Versteck zu suchen, bevor sie zu diesem Fest ging. Schnellen Schrittes eilte sie die Straße entlang, fand ein passendes Regenrohr und kletterte an diesem hinauf aufs Hausdach. Sie sah sich unsicher um, dann balancierte sie auf dem Dach entlang, in der Hoffnung noch irgendwo in einem leer stehenden Gebäude unter zu kommen. Schließlich wurde es ihr zu riskant aufrecht zu gehen und sie krabbelte auf allen Vieren weiter über die Hausdächer...



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 20:12


    Leon saß im SChneidersitz und sah sich um...er erblickte weitab einen schemen der sich dort bewegte:
    "Hm...sieh mal an...das Kind ohne Gesicht...", meinte er zu sich selbst. Kurz zuvor hatte er sich ausgemalt was genau sie zu verbergen hatte dass man ihr ansah dass sie eine Berührte Sei....das logischte das ihm in den Sinn kam War die Tatsache kein gesicht zu haben, also hatte er sie dazu degradiert: 'Die Berührte ohne Gesicht'



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 20:27


    Chaaya blickte auf, da sie das Gefühl hatte, beobachtet zu werden und entdeckte Leon. Ihre Augen verengten sich zu Schlitze. Hatte sie mit ihm nicht noch eine Rechnung offen? Keiner bezeichnete sie unbestraft als feige. Mit einem schiefen Lächeln sprang sie ein paar Dächer weiter und landete schließlich auf dem Dach nebenan von dem, auf dem Leon saß, "so sieht man sich wieder", meinte sie bissig.



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 20:30


    "Sieh an sieh an...ja, welch zufall nicht?", meinte Leon so kühl es ging und gähnte unbeeindruckt durch den Tonfall den sie an den Tag legte: "Wer zu Feige ist um sein Gesicht der Öffentlichkeit zu zeigen, der, oder besser die, sollte nicht so eine große Klappe haben..."
    Belmont stand auf und schaute zu ihr rüber: "Warum so provokativ, hab´ ich euch was getan?"



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 20:40


    Chaaya biss sich auf die Lippen, "ich ... bin ... nicht ... feige", presste sie zwischen den Zähnen hervor, "aber Ihr scheißt ja offentlich nicht zu begreifen, dass ich meinen Umhang nicht abnehmen KANN!! Glaubt Ihr etwa, mit gefällt es, nur noch in so einer Kutte rum zu rennen? Ich mein, dass ich nur noch nachts unterwegs bin, macht mir nichts, aber ...", sie senkte den Blick und schaute traurig auf die Straße zwischen ihr und Leon.



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 20:44


    Leon lachte auf, einen Umhang nicht abnehmen KÖNNEN? Warumd enn war er etwa an ihr festgewachsen? "Nun..ich kann mir schlecht vorstellen dass ihr den Umhang nicht abnehmen KÖNNT, ihr wollt es nurnicht... und: Man sieht fast jedem berührten an, dass er odrer sie ein Berührter ist, mir zum Beispiel weil ich viel zu wenig Farbe habe... anderen, weil sie ein Körperteil zu viel haben und so weiter..."
    Er grinst ezu ihr rüber und verfolgte wie sich ihr Blick in die straßen senkte: "Nun, was ist so ein großes Geheimnis, dass es Tag und Nacht unter einer Kaputze verborgen werden muss?"



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 20:56


    Chaaya nickte, "Ja, allerdings. Ich KANN meinen Umhang nicht abnehmen, weil ich sonst verhaftet ... oder gleich ermordet werde", sie kniff die Lippen zusammen, dann zog sie ihre Kapuze zurück, "deswegen"
    Sie stellte ihre plüschigen Katzenohren auf und blickte Leon traurig an, "so, jetzt kannst du mich ja bei dem da unten anschwärzen", Chaaya deutete auf den Soldaten, der eine Straße weiter vorbei lief.
    Schließlich zog sie die Kapuze wieder über den Kopf und wandte sich zum Gehen.



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 20:59


    "Eine frage bitte..."
    Leon stand auf und legte Beide Arme hinter sienem Kopf zusammen: "Warum sollte ich dich anschwärzen? Und: Die bneiden Öhrchen, das finde ich mal so aus meiner sicht besser als Kreidebleich rumzurennen und deswegen erkannt zu werden, oder wie die armen schlucker da vorne mit etwa drei Füßen udn sechs Armen rumzulaufen..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 10.06.2007, 21:09


    Chaaya wandte sich um, "naja, ich finde, so bleich seht Ihr gar nicht aus. Außerdem finde ich diese plüschigen Dinger echt ... furchtbar. Ich kann nachts in keinem normalen Gasthaus schlafen, weil ich alles immer viel lauter höre. Naja, das ist ja eigentlich auch nicht das Problem, weil ich eh nachtaktiv bin aber trotzdem ... ich finde es echt furchtbar. Ich will nicht mehr, ich mag keine Berührte sein!!", sie sah wieder zu Boden.



    Re: Die Berührten

    Drake - 10.06.2007, 21:21


    "Mekrt euch das folgende: DAs will so gut wie keiner von uns...es gefällt niemandem dass diese Ganzen Fähigkeiten auch nachteile haben...wie zum Beispiel unzählige Hinrichtungen und zwangsbeitritte bestimmter Krichen...Hassenswert...werdet ihr auf dem fEst sein?", Leon überraschte sich selbst mit seiner Neugierde...aber es störte ihn nicht...es war sicherlich amüsant mit anzusehen wie sie sich durch die Menge schlich...vor allem da sich Leon bei so einer Gelegenheit selber sehr unauffällig verhalten musste...ein Blick ins ein Gesicht und vor auf seine Vond er Hitze des Lichts geschundenen Hände und er wäre einer Hinrichtung SEHR nahe



    Re: Die Berührten

    Saphira - 11.06.2007, 18:13


    "Ihr sagt richtig, so gut wie keiner. Und doch ... ich kannte welche. Und ich gehörte vielleicht sogar selbst dazu. Doch dann ... wurden sie alle hingerichtet!! Alle außer mir!! Meine ganzen Freunde!!! Vor ... vor meinen Augen ... ohne Prozess... ", sie brach ab, als schon wieder Tränen in ihre Augen stiegen und duckte sich, als ein Soldat unten vorbei lief. Hoffentlich hatte er sie nicht gehört. Doch ihre Sorge war unbegründet, denn der Soldat lief einfach fröhlich pfeifend weiter, "egal", Chaaya erhob sich wieder und sprach in dem selben kühlen Ton weiter, mit dem sie auch unten auf der Straße gesprochen hatte, "wenn Ihr mich nun entschuldigt. Ich werde mich vor dem Fest noch etwas hinlegen, da ich normalerweise nur tagsüber schlafe. Kennt Ihr zufällig einen Platz, an dem ich unter schlüpfen kann? Aschram hat meinen Schlüssel für das Zimmer, das ich gemietet habe", sie sah ihn fragend an und zwirbelte dabei mit den Fingern an ihren Haaren.



    Re: Die Berührten

    Drake - 11.06.2007, 19:36


    "Es gibt fünf Wohnungen in dieser Stadt die leer stehen...", meinte Leon einfach und Deutete auf den Balkon unter sich:
    "Ganz einfach die Tür aufhebeln oder ein Fenster einschlagen und schon habt ihr euren schlafplatz..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 11.06.2007, 20:10


    "danke", Chaaya lächelte freundlich, "ach ja, zu Eurer Frage von vorhin... ja, ich werde auf dem Fest sein. Werdet Ihr auch kommen?", ihr wurde aus irgendeinem Grund unwohl in ihrer Haut. War es berechtigt, dass sie ihn vorhin so angepflaumt hatte? ~Egal!! Er hat mich schließlich feige genannt~, dachte Chaaya rechtfertigend und kniff beleidigt die Lippen zusammen.



    Re: Die Berührten

    Drake - 11.06.2007, 20:14


    "Wahrscheinlich werde ich zu feige sein...aber ...wer weiß?", Leon lachte und schüttelte den Kopf, dann drehte er sein Haupt so, dass er sie fixiert hatte:
    "Ja ich werde mich auf dem Fest aufhalten...aber keineswegs um mich zu amüsieren oder etwas ähnliches...eher um einem Job nachzugehen..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 11.06.2007, 20:17


    "um was für einen Job handelt es sich denn genau?", Chaaya runzelte die Stirn, da ihr einfach keine passende Erklärung einfiel. Was konnte man auf einem Fest schon arbeiten, außer, wenn man vom Sicherheits- oder sonst einem Dienst war!?
    "und wieso zu feige?"



    Re: Die Berührten

    Drake - 11.06.2007, 20:25


    Leon nahm seinen Parierhandschuh ab und Zeigte ihr die Wunden:
    "Zum einen bin ich deswegen zu feige und zum anderen habe ich keine Lust mich mit irgendeinem Soldaten zu Prügeln."
    Leon schlüpfte wieder in seinen Handschuh und kratzte sich am hinterkopf: "Nun...dieser Job bezieht sich auf das Abtrennen von Geldbeuteln und das damit verbundene Auflesen selbiger Beutel um etwas Geld zu bekommen..."



    Re: Die Berührten

    Saphira - 11.06.2007, 20:38


    "oh...", Chaaya musterte die Wunden mit einer Mischung aus Entsetzen und Verachtung. Warum nur? Was konnten die Berührten dafür, berührt zu sein und vor allem, was hatten die Soldaten gegen sie? Niemand hatte ihnen etwas getan. Die Berührten hatten gelebt wie alle anderen, gearbeitet, gelebt ... auch gestohlen und doch machte man hier einen Unterschied... "warum...", hauchte sie leise und schüttelte den Kopf. Der 'Job', wie er es nannte hörte sich ungefähr so an, wie Chaayas, mit dem feinen Unterschied, dass Chaaya nachts, wenn die Leute schliefen bei ihnen einbrach. Das Mädchen war der Ansicht, dass wenn jemand so blöd war, und die Fenster oder sogar die Türe offen ließ, es nicht anders verdient hatte.



    Re: Die Berührten

    Mazdamundi - 04.09.2007, 10:24


    Aschram erwachte. Die Sonne rückte bereits über den Horizont und von der Straße her waren die üblichen Menschenmengen der Stadt zu hören. Aschram erhob sich und gähnte. Er stand auf und sah aus dem Fenster. Auf der Straße sah er wie viele Menschen damit beschäftigt waren große Karren mit Lebensmitteln, Werkzeugen und anderen nützlichen Gegenständen zu transportieren. Einige schleppten bunte Fahnen oder Zeltteile. Desöfteren konnte man einen Barden oder Gaukler in der Menschenmenge erblicken. Die letzten Vorbereitungen für das große Fest waren also im vollen Gange. In wenigen Stunden würden nahezu alle Bürger sich auf der Festwiese versammelt haben. Aschram zog die paar Kleidungsstücke an die er besaß und verließ das Gasthaus. Das Frühstück ließ er ausfallen, er wollte sich seinen Appetit für die Köstlichkeiten aufheben, welche auf dem Fest angeboten werden würden.



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