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Re: Salahuddin Eyyubi
freepalestina - 14.05.2007, 18:08Salahuddin Eyyubi
Saladin صلاح الدين يوسف بن أيّوب Salah ad-Din Yusuf bin Ayyub, DMG Ṣalāḥ ad-Dīn Yūsuf bin Ayyūb mit dem Titel الملك الناصر al-Malik an-Nasir, DMG al-Malik an-Nāṣir, „der siegreiche Herrscher“ (* 1137 oder 1138 in Tikrit; † 3. März oder 4. März 1193 in Damaskus) gründete die kurdisch-stämmige Dynastie der Ayyubiden von Ägypten und Syrien.
Als Sultan Saladin wurde er zu einem Mythos, zum größten aller Helden der muslimischen Welt und vorbildhaften islamischen Herrscher. Er erobert im Jahr 1187 Jerusalem, als erfolgreicher Gegenspieler der Kreuzritter wurde er oft verklärt und romantisiert.
Für viele heutige Muslime ist er vor allem ein Freiheitsheld. Der Name Ṣalāḥ ad-Dīn bedeutet "Frömmigkeit (in) der Religion" oder "Redlichkeit der Religion“. Die irakische Provinz Salah ad-Din und der Adler Saladins sind nach ihm benannt.
BIO:
Saladin stammte aus einer kurdischen Familie. Sein Vater Ayyūb wurde in Dwin im heutigen Armenien geboren. Obwohl er ursprünglich keine militärische Karriere anstrebte, befahl ihm der Herrscher von Damaskus, Nur ad-Din, 1163, seinen Onkel Schirkuh auf einem Zug nach Ägypten zu begleiten.
Nach der Eroberung Ägyptens und dem Tod seines Onkels 1169 erhielt Saladin den Oberbefehl über Ägypten, zuerst noch als Wesir des letzten Fatimidenkalifen al-Adid. Nach dessen Tod herrschte Saladin allein als Sultan von Ägypten. Saladin stellte die sunnitische Orthodoxie in Ägypten wieder her, überwarf sich aber 1174 mit Nur ad-Din. Nach Nur ad-Dins Tod im selben Jahr ergriff Saladin gegen dessen minderjährigen Erben auch die Herrschaft über Syrien.
Mit der Angliederung von Mossul 1186 und Aleppo 1183 hatte Saladin endlich die Macht, sein größtes Ziel - die Wiedereroberung Jerusalems - zu erreichen. Nach dem entscheidenden Sieg über die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Hattin am (4. Juli 1187), eroberte er am 2. Oktober 1187 Jerusalem und setzte damit dem christlichen Königreich Jerusalem nach 88 Jahren ein Ende. Nach der Einnahme Jerusalems soll er die christliche Bevölkerung gegen ein Kopfgeld in die Freiheit entlassen haben. Verwundert darüber, dass die reichen Christenmenschen vorzogen ihren restlichen Reichtum zu erhalten, anstelle die ärmeren Brüder freizukaufen, soll er schließlich auch diejenigen entlassen haben, die das Kopfgeld nicht entrichten konnten. 1188 konnte er Eroberungen in den Kreuzfahrerstaaten von Tripolis und Antiochia verwirklichen. Während des Dritten Kreuzzugs verlor er die wichtige Hafenstadt Akko und erlitt 1191 eine Niederlage gegen Richard Löwenherz bei Arsūf. Danach kam es zum Waffenstillstand zwischen ihm und seinem Gegner für drei Jahre und acht Monate. Saladin starb am 3. März 1193 im Alter von 55 Jahren in Damaskus und sein Reich begann alsbald zu zerfallen. Sein Mausoleum befindet sich heute unmittelbar vor der Umayyaden-Moschee.
Mazar Mubarak Hazrat Salahuddin Ayyubi (May Allah be pleased with him) in Damascus Syria. In 1187, Salahuddin, a Kurd, defeated the Crusaders and recaptured Jerusalem.
(Salahaddin Ayyubi's Grab)
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