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Re: tierklau-das geht uns alle an
jackylyn - 13.05.2007,19:21tierklau-das geht uns alle an
hallo, hier mal ausnahmsweise etwas zum thema tierschutz, das uns aber alle angehen sollte.
nachdem ich bereits vor einiger zeit von den erschreckenden steigerungen der tierdiebstähle/tötungen in meiner umgebung berichtet habe kam heute diese mail durch den verteiler, evtl kann das ja zusammenhängen.und wir sind alle tierbesitzer, besonders wichtig könnte es für diejenigen unter uns sein, die tiere in freihaltung/außenstallhaltung haben.
WAS KÖNNEN WIR TUN ???
************ ****
Thema: Reach, EU Chemikalienrichtlin ie beginnt in 18 Tagen
Datum: 13.05.2007 10:17:04 Westeuropäische Normalzeit
Von: info@tierschutz- emmerich. de
In 18 Tagen ist es soweit, das Grauen bekommt ein Gesicht. Die schlimmste Entscheidung, die der Mensch nach dem 2.ten Weltkrieg getroffen hat wird Wirklichkeit.
Reach die EU Chemikalienrichtlin e, nach der laut aktueller Recherche 100 000 Chemikalien neu getestet werden, die schon vor 1980 auf dem Markt waren, beginnt.
45 Millionen Tiere sollen in den nächsten 7-12 Jahren an Giftigkeitstests sterben, es können auch mehr sein.
Für jede chemische Substanz die getestet wird, sollen ca. 3000 Tiere sterben.
Dieser Tod ist qualvoll, er kann über mehrere Wochen dauern.
Es werden zwar keine kosmetischen Produkte mehr getestet, aber die Substanzen die darin enthalten sind werden auch weiterhin im Tierversuch getestet. Tests die in Deutschland verboten sind macht man eben in anderen Ländern. Es gibt immer einen Weg das Grauen fortzusetzen.
Stell Dir vor Du hättest eine Fischvergiftung und denk daran wie dankbar Du bist, wenn die Krämpfe, der Brechreiz, die Übelkeit, die Schwäche und das sich elend fühlen aufhört. Für die Tiere die der Chemikalienrichtlin ie zum Opfer fallen gibt es keinen Tag mehr an dem ihre Leiden gelindert werden. Sie werden vergiftet und müssen diesen Zustand bis zum bitteren Ende aushalten. Niemanden kümmern ihre Schmerzen, niemanden interessiert das unendliche Leid dem sie ausgesetzt werden.
Wenn es Deinem Hund oder Deiner Katze schlecht geht, machst Du Dir Sorgen. Du tust alles, damit es Deinem Tier besser geht. Was aber, wenn Dir Dein Tier vor der eigenen Haustüre gestohlen wird, oder Du mit Deinem Hund spazieren gehst, er ein Stück vor läuft und plötzlich verschwunden ist. Es könnte Dir passieren, dass er nie wieder auftaucht.
Tierdiebstahl findet bereits jetzt überall in Deutschland vermehrt statt.
Bei uns wurden 2 Hunde am Baggerloch, an dem die Familie mit ihnen spazieren ging, eingefangen und verschwanden auf nimmer wiedersehen. Die Familie beobachtete einen Transporter mit getönten Scheiben der schnell wegfuhr. Das Kennzeichen hatte sich natürlich niemand gemerkt.
Was wird sein, wenn irgendwann in den nächsten Jahren auch Dein Tier nicht mehr wieder auftaucht.
Du wirst Dich sorgen was mit ihm geschieht und hoffen, dass es nicht in einem Labor endet. Wenn Du erst dann anfängst Dich zu sorgen ist es zu spät.
Die Menschen die diese EU Chemikalienrichtlin ie erlassen haben sind kalt und gefühllos, habe in sachlichen Gespächen beschlossen was erforderlich ist, damit wir alle chemischen Stoffe in der EU gleich deklarieren können. Das sie hier über das Leben von Millionen Tieren entschieden haben, scheint ihnen nichts ausgemacht zu haben. Die Umsetzung der Chemikalienrichtlin ie beginnt am 1.6.07
Eine großangelegte Umfrage in der Bevölkerung hat ergeben, das die meisten Menschen keine Tierversuche wünschen. Doch das hat die Mitgliedsstaaten der EU nicht interessiert.
In wenigen Tagen beginnt das unendliche Leiden der Tiere.
"Wer dazu schweigt macht sich mitschuldig! "
Viele von Euch werden diese Mail lesen und danach zur Tagesordnung übergehen. Wie schafft Ihr das?
Wir werden die Abgeordneten des deutschen Bundestages anschreiben und auch Anfragen an die EU richten. Vielleicht ist der eine oder andere von Euch ebenfalls dazu bereit. Mit Kleinanzeigen warnen wir die Bevölkerung. Die print Medien und die Fernsehsender waren nicht an dem Thema interessiert.
Dies ist der Text, den wir in der nächsten Woche durch die Zeitungen in unserem Umkreis verbreiten werden:
Vermisstenzahlen bei Haustieren bisher in diesem Jahr um ca. 30% gestiegen. Reach, EU Chemikalienrichtlin ie beginnt am 1.6.07. Hierfür werden in den nächsten Jahren ca. 45 Millionen Tiere bei Tierversuchen/ Giftigkeitstests getötet. Mehr Infos unter www.katzenschutzver ein-emmerich. de Tel. 02851 58 999 00
Wer dazu beitragen möchte die Bevölkerung zu warnen, könnte dies ebenfalls auf diese Weise tun.
Warum geben vom Volk gewählte Politiker so wenig auf die Meinung ihrer Wähler? Wen kann man überhaupt noch wählen, machen Sie nicht alle über kurz oder lang was sie wollen, wenn sie erst einmal das Mandat erhalten haben? Nach der Meinung des Volkes fragt dann niemand mehr.
Wir Bürger, Tierbesitzer, sind ebenfalls die Leittragenden der EU Chemikalienrichtlin ie. Schon jetzt sind in diesem Jahr, die Zahlen der vermissten Tiere um ca. 30 % angestiegen. Wir haben noch nicht mal die Hälfte des Jahres um. Wie hoch werden die Vermisstenzahlen dann erst am Ende des Jahres sein ?
In den kommenden Jahren wird es schlimmer werden. Tiere mit Freigang, freilebende wilde Katzen, Hunde die ohne Leine spazieren gehen, werden von den Straßen in den EU Staaten verschwinden. Der Tierhandel hat schon jetzt nie gekannte Formen angenommen. Die Tiere werden aus aller Welt heran gekarrt und es sind nicht wenige die im Versuch landen.
Ich hatte vor einer Zeit eine Art Wachtraum. Ich sah große Hallen, in denen von unseren Straßen gefangene Tiere, in Reih und Glied aufgestapelt worden waren und auf den Tag warteten, an dem ein Platz für sie auf dem Versuchstisch frei wird. Ich glaube diese Vision ist bereits Realität.
Laßt das alles nicht zu. Wir sind viele, wir können kund tun, dass wir nicht einverstanden sind mit dem was geschieht. Stellt euch auf die Seite der Tiere, Sie haben sonst niemanden.
Gabriele Hilbig
Tierschutzverein Samtpfote e.V.
Emmericher Landstr. 102
46459 Rees
www.katzenschutzver ein-emmerich. de
info@tierschutz- emmerich. de
Tel:
Re: tierklau-das geht uns alle an
Haeschen - 16.05.2007,11:53
stoppt Tierversuche!
nehmt Menschen!
Re: tierklau-das geht uns alle an
Fine - 16.05.2007,12:18
Jein,
Haeschen, hast du dir schon einmal überlegt, in welche Zustände wir zurückfallen würden, wenn wieder "Menschenversuche" zugelassen werden würden.
Ich muss ehrlich sagen, ich kann auf die Zeit verzichten und ich kann es als chronisch Kranke nicht unbedingt verstehen, weshalb man so partout gegen Tierversuche ist.
Es gibt - dank der Tiere - verbesserte Medikamente, die das Leben nicht mehr nur "erhaltens"-Wert machen, sondern auch wieder LEBENSwert.
Ich kann mir denken, dass es für viele nicht unbedingt nachvollziehbar ist, nur mit den gängigen Medikamenten, die seit Jahrzehnten auf dem Markt sind, kann ich die Schmerzen zwar halbwegs aushalten, mit den neueren Medikamenten kann ich mich aber auch wieder bewegen und bin wieder fast schmerzfrei.
Die Zeilen, die jackylyn eingestellt hat, sind nett - mehr aber auch nicht. M.E. geht es völlig an der Realität vorbei, denn ein Medikament mag woanders zugelassen werden, in Deutschland werden dafür aber wieder Tests verlangt. Meines Erachtens zu recht.
Ich kann nicht jedes Tier auf der Welt retten, vieles fängt schon im Kleinen an.
Tierversuche sind nicht schön anzusehen, sind in manchen Augen auch sicherlich grausam. Tierversuche helfen aber nicht nur dem Menschen, sondern auch ihren Artgenossen, denn viele Medikamente wären auch nicht auf dem Markt, wenn sie nicht getestet worden wären.
In diesem Sinne
Fine
Re: tierklau-das geht uns alle an
Haeschen - 16.05.2007,13:54
das war ja auch ironisch gemeint
aber viele sind absolut gegen Tierversuche und wissen gar nicht, was die Alternative ist
Meiner Meinung sollte man nur keine unnützen Tierversuche machen, z.B. damit Stellen an Unis erhalten bleiben oder damit Studenten eine Doktorarbeit o.ä. schreiben können...
so was ist ja gang und gäbe...
Ansonsten sind Tierversuche unbedingt notwendig und diese dunklen Zeiten dürfen sich nie wieder wiederholen...
Re: tierklau-das geht uns alle an
Mozarella - 16.05.2007,13:58
Zum thema Menschenversuche:
Da gäbe es bestimmt so ein paar verrückte, die das machen lassen würden
FÜR GELD TUT DER MENSCH ALLES
Re: tierklau-das geht uns alle an
Fine - 16.05.2007,16:25
Ob dann die Ergebnisse auch so super wären?
Weil wenn man aus einer Studie rausfliegt (z.B. weil das Medikament unverträglich ist) gibts ergo auch kein Geld. Dann wird lieber mal was verschwiegen, was aber andererseits lebenswichtig ist.
Da sind andere Versuche näher an der Realität.
Ich denke nicht, dass es unnütze Tierversuche gibt, dafür ist einerseits der Tierschutz viel zu sehr involviert, und verschiedene Stellen haben auch ihren Daumen drauf. Und jeder Tierversuch ist schweineteuer, bei den Laboren wächst das Geld auch nicht auf Bäumen.
Re: tierklau-das geht uns alle an
Thunder - 16.05.2007,17:24
Was Tierklau mit Tierversuchen zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz.
Zumindest in Deutschland sind Tierversuche stark reglementiert. Dazu gehören auch Herkunft und Unterbringung von Tieren.
Anders ausgedrückt: Man kann nicht mit einem beliebigen Straßenköter Tierversuche machen.
Inwiefern das Verschwinden eines Tieres tatsächlich Tierklau ist und nicht Tier wird überfahren / gestohlen, um sich ein Haustier anzuschaffen / fällt einem Raubtier zum Opfer / verläuft sich (kommt auch vor - so blöd es klingt).... mag mal dahin gestellt bleiben.
Abgesehen davon sind Tierversuche enorm teuer. Dementsprechend geschehen diese Versuche nicht aus Jux und Tollerei, sondern mit einer entsprechenden Fragestellung dahinter. Im Übrigen muß vor jedem noch so banalen Tierversuch erst ein ellenlanges Procedere über die tatsächliche Notwendigkeit und mögliche Alternativen mit Ethikkommission und allem pipapo durchlaufen.
Leider können gerade Fragen über Verträglichkeiten im Metabolismus nicht in Zellkulturen o.ä. beantwortet werden.
Und selbst mit Tierversuchen sind die Folgestufen am Menschen - wie jüngste Ereignisse in Großbritannien zeigen - nicht ungefährlich.
Über die Sinnhaftigkeit einzelner Tierversuche zu diskutieren ist gut und richtig.
Von jenen aber, die sich generell gegen Tierversuche aussprechen, erwarte ich, daß sie entweder so konsequent sind, sich selber als Versuchsobjekt zur Verfügung zu stellen, oder aber auf alles zu verzichten, woran Tierversuche beteiligt waren. Und dazu gehört unter anderem auch der Verzicht auf nahezu jegliche medizinische Therapie.
BTW: Ein Großteil des Wissens, das wir z.B. über Erfrierungstod oder das Wissen über den Ablauf des Verhungerns haben, basiert auf Experimenten, die im dritten Reich an KZ-Häftlingen vorgenommen wurden. Zumindest in Ärztekreisen gab und gibt es eine erbitterte Diskussion darüber, ob man derartig gewonnene Erkenntnisse überhaupt einsetzen darf. Warum regt sich hier keiner der Gutmenschen auf? Weil Häftlinge kein flauschiges Fell haben???
Re: tierklau-das geht uns alle an
jackylyn - 16.05.2007,20:49
@thunder jein, z.b. sind auch teilweise th tiere für versuche zugelassen.
wenn ihr den beitrag richtig gelesen hättet wüsstet ihr das auch und größtenteils gibt es alternativen zu den versuchen, die sogar realistischer wären, da einige tiere schließlich anderes auf dinge reagieren als menschen. spinnen z.b. reagieren auf koffein schlimmer als auf XTC
Re: tierklau-das geht uns alle an
Thunder - 16.05.2007,23:14
Niemand wird ernsthaft auf die Idee kommen, unkritisch Ergebnisse zu übertragen. Insbesondere nicht von Spinnen- auf Säugetiere. Die Drogenversuche an Spinnen sind eindrucksvoll und sicher interessant, haben aber in Hinblick auf den Menschen erstmal nur recht wenig Aussagekraft (was nichts daran ändert, daß ich einig sehr häßliche Drogenpsychosen durch das ach so harmlose Kiffen gesehen habe).
Daß selbst Ergebnisse bei Säugetieren nicht allgemeingültig sind, hat spätestens das Contergan-Debakel eindrucksvoll gezeigt (wobei es da meines Wissens daran lag, daß der Reinstoff getestet, aber das Racemat verabreicht wurde).
Was das Thema Alternativen betrifft: Wie war das mit dem "Beitrag nicht richtig lesen"? Metabolismus kann man nicht an einer Zellkultur untersuchen. Und auch Computersimulationen sind nur eingeschränkt anwendbar. Abgesehen davon werden Alternativen liebend gerne genutzt, soweit möglich, aus dem einfachen Grunde, weil sie billiger sind.
Versuchstiere müssen kerngesund sein, sind aufwendig in Pflege und Haltung und dementsprechend teuer (selbst wenn man unterstellt, daß sie aus dem Tierheim kommen, auf der Straße aufgelesen oder vom Himmel fallen). Zellkulturen nehmen weniger Platz weg, können günstiger hergestellt werden, müssen nicht aufwendig gefüttert und gepflegt werden, machen keinen Dreck und können gestapelt werden.
Aber versuche doch bitte mal den Stoffwechsel eines Wirkstoffes oder auch nur seine Wirkung auf den Organismus anhand einer Zellkultur zu eruieren.
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