Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

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    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 12.05.2007, 16:15

    Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...
    Der heutige Tag begann mit etwas völlig neuem: Ich wachte nämlich davon auf, dass mir ein paar SONNENstrahlen ins Gesicht schienen. Unwillig zog ich mir die Decke über den Kopf, aber da im nächsten Moment auch noch mein Handy seinen unerträglichen Weckton hören ließ, konnte ich auch mit dieser Methode nicht länger liegen bleiben. Außerdem gab es da ja auch noch meinen kleinen Hund, der sich blitzschnell unter meinem Sofa versteckt hatte und dort nun ein wenig verschreckt drunter hervorlugte. Auch Leila hatte sich anscheinend vor dem lauten Klingeln erschreckt und tapste erst jetzt glücklich auf mich zu, als ich das nervtötende Gerät endlich abgeschaltet hatte. Ich streichelte ihr kuschelweiches Fell und sie drückte sich schwanzwedelnd an mich und schleckte mir mit ihrer kleinen rosafarbenen Zunge die Hände ab. Diese zweite Nacht war schon weitaus ruhiger als die erste verlaufen und somit war nicht nur ich ausgeschlafener und zufriedener sondern auch meine kleine Golden Retrieverhündin. Eifrig kletterte sie die Treppe hinunter, als ich die Tür zum Flur geöffnet hatte und ich warf mir nur schnell einen Bademantel über und folgte dem Hund dann in die Küche. Hier bot sich mir allerdings ein mittelgroßes Chaos. Ich hatte es schon längst wieder vergessen, dass man als ein Einpersonenhaushalt doch ein bisschen mehr dafür verantwortlich war, was die Sauberkeit des Eigenheims betraf und so musste ich jetzt erst einmal ein bisschen Geschirr in die Spülmaschine räumen, ehe ich mich um mein Frühstück für meinen Welpen kümmern konnte. Dieser stürzte sich begeistert auf die Nahrung und ich schnappte mir schnell einen Joghurt aus dem Kühlschrank, den ich genüsslich löffelte, während ich Leila beim Fressen zusah. Kleine Hunde sauten sich ja nur zu gerne bei solchen Aktionen ein und es sah einfach zu niedlich aus, wie die Süße fast mit ihrem ganzen Körper in der Schüssel verschwand um nur ja keinen Krümel übrig zu lassen. Als ich meine Nahrungsaufnahme beendet hatte, entschloss ich mich schnell dazu, mich umzuziehen, damit wir auch bald unseren Spaziergang starten konnten und so ließ ich Leila für eine Weile alleine in der Küche zurück. Ein Fehler, wie sich wenige Minuten später herausstellte, denn als ich mit frischgeföhnten Haaren und neuen Klamotten wieder unten erschien, fehlte von meinem Golden Retriever jede Spur. Ich musste mich also nun erst einmal auf die Suche nach ihr machen. Rufend und lockend bewegte ich mich durch mein Haus und fand das kleine gold- gelbe Wollknäuel dann schließlich hinter dem Sofa, wo es anscheinend gerade einen vergessenen Hausschuh von mir gefunden hatte, den ich nun aber auch nicht mehr benutzen konnte, jedenfalls nicht, wie es auf den ersten Blick aussah. Treuherzig blickte mich Leila aus ihren braunen Kulleraugen an und es fiel mir recht schwer sie mit einem mahnenden Blick zu strafen, anstatt sie einfach in die Arme zu schließen. Aber Konsequenz war in diesem Falle nun einfach angebracht und der kleine Hund wusste auch schon ganz genau, was er durfte und was ihm verboten war. Nun war es aber auch schon Zeit die Leine zu suchen, damit wir endlich einmal nach draußen an die frische Luft kamen. Die Sonne war inzwischen nämlich auch schon wieder hinter den ersten Regenwolken verschwunden und ich hoffte, dass wir unsere Runde noch einigermaßen trocken hinter uns bringen würden, ehe die ersten Tropfen fielen. Leila konnte es auch dieses Mal gar nicht erwarten aus der Haustür zu springen, aber heute achtete ich darauf, dass mir auf jeden Fall der Vortritt gewährt wurde. Ich musste für den Hund eine Autoritätsperson darstellen und das bedeutete, dass er sich mir in jeder Situation stets unterordnen musste. Das war zwar etwas ungewohnt für mich, aber bald würde es eine Selbstverständlichkeit sein und bis dahin musste ich mich eben einfach daran gewöhnen. Leila war schon wieder im nächsten Gebüsch verschwunden, da ich mich nicht auf meinen Hund konzentriert hatte, aber ich ließ sie gewähren, denn solange ich sie noch fest an der Leine hatte, konnte ja eigentlich gar nichts passieren. Auch für heute hatte ich eine kleine Runde durch den Wald angesetzt, denn dort konnte man eben einfach am besten spazieren gehen und es gab auch immer die Möglichkeit, dass man noch ein paar andere Hundebesitzer traf, mit denen man sich vielleicht sogar anfreunden konnte. An diesem Morgen hatten wir aber zunächst recht wenig Glück. Es war noch früher Morgen und die graue Wolkenmasse am Himmel hatte anscheinend dafür gesorgt, dass sich die meisten Menschen lieber noch drinnen in ihren Häusern aufhielten. So hatte ich jedoch mal ein bisschen mehr Zeit um mich auf meinen Hund zu konzentrieren, beziehungsweise war es vor allem für meinen Hund einfacher, sich auf mich zu konzentrieren. Ich hatte extra ein paar Leckerbissen eingepackt, damit ich mit Leila ein paar neue Befehle trainieren konnte und wir fingen auch gleich auf einer großen Wiese damit an. Das wichtigste war ja, dass sie sich immer zu mir bewegte, wenn sie meinen Namen hörte, aber mit dieser Sache kamen wir sowieso schon ganz gut klar. Auch das Hinsetzen klappte hin und wieder, da sich mein Golden Retriever fast immer erwartungsvoll auf sein Hinterteil fallen ließ, wenn er eine Weile vor mir stand und ich nichts besseres zu tun hatte, als das unverständliche Wort „Sitz“ laut und deutlich zu wiederholen. Schwerer wurde es hier mit dem bleiben. Für meinen Welpen hatte es keinerlei Sinn, dass er sich regungslos an einer Stelle befinden sollte, während ich mich von ihm entfernte. Es endete immer entweder damit, dass Leila mir sofort nachstürmte, oder dass sie nach einer Weile einfach aus Langeweile nicht mehr auf der ihr zugedachten Position sitzen blieb, sondern irgendwo ein interessantes Loch entdeckte, dass sie unbedingt erkunden musste. Noch dazu kam, dass sich die Kleine sowieso nicht länger als eine Viertelstunde fest konzentrieren konnte (das bestätigte die Aussage aus meinem Hundebuch) und deswegen mussten wir die kläglichen Versuche schon nach einer Weile abbrechen und ich spielte lieber ein bisschen Ball mit ihr. Das lief zwar nicht wie bei einem ausgewachsenen Hund, dass ich diesen warf und Leila ihn mir zurückbrachte, aber immerhin sprang sie der fliegenden Kugel mit Begeisterung hinterher und stürzte sich dann darauf um hineinzubeißen und darüber zu rollen. Ich versuchte schon ein bisschen ihr klar zu machen, dass sie das Spielzeug zu mir bringen sollte, aber immer wenn ich sie rief, ließ sie dieses einfach fallen und kam dann stolz alleine zu mir gelaufen, sodass ich mich immer selber auf den Weg machen musste, um es zurückzuholen. Nach einiger Zeit war das Hundebaby dann aber auch am Ende seiner Kräfte und ließ sich mit hängender Zunge in das feuchte Gras fallen um ein wenig Pause zu machen. Es war schwer einzuschätzen, wie lange so ein kleiner Hund seine Kräfte hatte, denn es schien immer so zu wirken, als wenn Leila niemals müde werden würde. Dieser Zustand brach dann nämlich einfach ganz plötzlich über sie herein und ich hatte schon Angst, dass ich sie den Weg zurück nach Hause tragen musste. Das wurde dann aber doch nicht nötig, denn Leila stand schon bald wieder auf den eigenen vier Pfoten und hielt sich dann total artig an meiner Seite, während wir zurück durch den Wald stapften. Das war natürlich der entscheidende Vorteil daran, dass ich sie so müde bekommen hatte, denn es gab nichts artigeres als ein müdes Hundekind. Der Golden Retriever war sogar zu müde um mit einem anderen Hund zu spielen der auf ihn zusprang, aber die Besitzerin war so freundlich, dass ich mich gleich für den nächsten Tag mit ihr verabredete. Sie war auch neu in der Gegend, hieß Hannah und war nur ein Jahr älter als ich. Zufrieden mit diesem Tagesergebnis brachte ich meinen Hund nun also bei Frau Kleingarten vorbei, wo er gleich auf eine Schale Wasser zusteuerte, und zog mich dann schnell zuhause für den Stall um.
    Während ich den Weg zum Stall zurücklegte, wurde der Himmel langsam immer dunkler und ich zog meine Jacke ein bisschen enger um meinen Körper. Heute würden sich die Pferde bestimmt eher in den Boxen finden, zumindest hoffte ich das, als nun auch noch die ersten Regentropfen auf meinen Kopf fielen. Zum Glück gab es ja auf diesem Hof die schöne Reithalle, in die ich mich zurückziehen konnte. Als ich die Tür zum Oststall öffnete, sahen mir bereits die ersten Pferdeköpfe entgegen und erleichtert holte ich mir schnell mein Halfter aus der Sattelkammer und ging dann zu meinem kleinen Solo herüber. Er hatte seine zierlichen Ohren aufmerksam in meine Richtung gespitzt und nickte aufgeregt mit dem Kopf, als ich mich an seinem Boxenhaken zu schaffen machte. Da er sich mit seinem ganzen Gewicht gegen die Tür drückte, achtete ich sehr genau darauf, dass nur ein kleiner Spalt entstand, durch den ich mich zwängen konnte, ehe ich diese hinter mir direkt wieder schloss. Ein frei auf dem Hof herumlaufendes Pferd war sicherlich nicht unbedingt gern gesehen. Es war ein schönes Gefühl, wieder so vor meinem Fuchs zu stehen, dessen rot- braunes Fell im Licht des Stalles fast ein bisschen golden zu glänzen schien. Solos ganzer Körper schien vor Aufregung und Übermut nur so zu sprühen, seine Augen blitzten und er übertrug mit seinem ganzen Verhalten eine durchweg gute Laune auf mich. Nur ein junges Pferd konnte so einen Ausdruck auf einen Menschen herüberbringen. Es war nicht schwer, dem jungen Hengst das Halfter über den Kopf zu ziehen, aber sicherheitshalber zog ich den Führstrick noch einmal über seiner Nase entlang, was mir ein sichereres Haltgefühl für das verrückte Warmblut garantieren würde. Ich achtete darauf, dass ich mich direkt vor Solos Körper befand als ich die Tür öffnete und hielt den Strick auch wirklich fest in der Hand, sodass ich schnell reagieren konnte, als das Pferd versuchte, sich gleich an mir vorbeizudrängen. Mit diesem Ausbruch hatte ich nämlich schon gerechnet und so konnte ich schnell kontra bieten und den Hübschen zumindest einigermaßen ruhig an meiner Seite halten. Stolz warf er seinen Kopf in die Höhe, als wir an seinen Stallgenossen vorbeikamen und ich war froh, als ich ihn endlich angebunden hatte. Bei so einem temperamentvollen Pferd war es noch schlimmer, wenn man nicht die Möglichkeit hatte es zu reiten, sondern mit Bodenarbeit vorlieb nehmen musste, denn schließlich ging so viel weniger Energie verloren und man musste noch öfter mit seinem Tier arbeiten. Es würde eine anstrengende Ausbildungszeit werden. Immerhin benahm sich Solo ja wenigstens beim Putzen schon richtig passabel. Auch wenn er nach einer Weile gelangweilt mit seinem Strick zu spielen begann und nicht lange ruhig stehen blieb, ließ er sich immerhin gut von mir dirigieren und auch die Hufe wurden wie das letzte Mal artig einer nach dem anderen angehoben. Ich musste nur jetzt eben schon von Anfang an beachten, dass er mich als seinen Vorgesetzten ansah. Vom Prinzip war das also nichts anderes als mit meinem kleinen Hund, auch wenn es bei so einem Pferd natürlich noch anstrengender war. Da Solo ja noch nicht an einen Sattel oder eine Trense gewöhnt war, würde ich das Longieren heute einfach nur mit einem Halfter beginnen müssen. Leider war ihm nämlich auch der Longiergurt noch fremd und ich wollte ja erst einmal heute seinen allgemeinen Stand überprüfen, weswegen ich ihm nicht auf einmal etwas Neues anlegen wollte. Ich hatte nämlich schon oft beobachtet, wie sehr sich einige Pferde über den Gurt aufregten und da wollte ich es doch lieber ein wenig ruhiger angehen. Als ich die Peitsche geholt hatte, veranlasste diese meinen kleinen Hengst natürlich wieder dazu, große Augen zu machen, aber ich hatte ihn schnell beruhigt und wir gingen nach unten in die Halle hinunter. Im ersten Moment spielte ich mit dem Gedanken Solo vorher noch ein paar Runden laufen zu lassen, ehe wir mit der Arbeit begannen, aber ich entschied mich dann doch anders. Er musste es eben einfach lernen können. Immerhin schien er wirklich ungefähr begriffen zu haben, was ich von ihm wollte, als ich die Longe in seinem Halfter einklinkte und mich ein Stück von ihm entfernte. Seine Ausbildung war wohl so weit fortgeschritten, dass er wusste, dass er nun in einem Kreis um mich herumgehen sollte. Dieser wurde zwar ein bisschen ungleichmäßig und ich merkte schon nach den ersten beiden Runden, dass ich bei meinem Warmblut mit der Peitsche nur äußerst sparsam umgehen durfte, aber immerhin bewegte sich mein junges Pferd ein bisschen vorwärts. Natürlich war seine Haltung alles andere als vorbildlich, denn er trug seinen Kopf viel zu sehr in die Höhe gereckt und konzentrierte sich auch viel zu wenig auf seine Laufrichtung, sodass er ein wenig mit der Schulter nach außen fiel, was ihm in einer schnelleren Gangart schnell zu Problemen helfen würde, da es eine Stolperfalle war. Es war anstrengend Solo zu longieren, anders konnte man es wirklich nicht ausdrücken. Im Schritt ging es zwar tatsächlich noch einigermaßen und war deutlich besser als ich erwartet hatte, aber als ich dann versuchte mit ihm ein wenig anzutraben, ging es gleich schon los. Erst einmal schoss das junge Pferd mit einigen verqueren Bocksprüngen nach vorne und dann als es den Gegenzug durch die Longe spürte, stellte es sich einfach quer und drehte seinen Kopf in meine Richtung. Natürlich, typisches Bockgehabe: wenn es nicht nach seinem Willen ging, dann wollte er eben auch gar nicht mehr! So schnell war für mich die Diskussion allerdings nicht beendet. Ich holte die Longe wieder ein bisschen mehr ein, nahm die auf dem Boden liegende Peitsche in die Hand und brachte damit meinen Fuchs immerhin wieder auf die richtige Bahn zurück. Er versuchte ganz nach außen weg zu brechen, aber soweit konnte das lange Band ihn dann doch noch in seiner Bewegung zurückhalten und schließlich stürmte er nur wieder blindlings geradeaus nach vorne. Ich seufzte. Ja, jetzt wusste ich immerhin, was mit „lässt sich einigermaßen longieren“ gemeint gewesen war. Solo wusste ja, was ich von ihm verlangte, aber im Augenblick war er gerade in seiner Testphase mir gegenüber und musste jetzt erst einmal versuchen, seine Macht zu beweisen. Das würde aber nichts werden, denn auch ich war nicht so einfach unterzukriegen.
    Ich musste meinem jungen Pferd deutlich meinen Respekt zuweisen, denn er war wirklich nicht einfach zu brechen. Wir arbeiteten immerhin fast eine Viertelstunde daran, dass er einmal ein paar Runden normal um mich herumtrabte. Er versuchte es immer wieder mit den unterschiedlichsten neuen Maschen, ob es nun ums Davonschießen oder Stehenbleiben ging, aber endlich wurde er ein bisschen müder und somit wurde auch sein Wille gegen mich zu kämpfen deutlich eingeschränkt und er ergab sich immerhin für einen Moment in sein Schicksal. Sein Trab war zwar noch ziemlich untaktklar, er wurde manchmal schneller und manchmal langsamer, aber die Grundhaltung seiner Beine gefiel mir doch ausgesprochen gut und ich ließ ihn schließlich auch noch einmal die Hand wechseln und auf der anderen Seiten traben. Es war schon echt heftig, wie viel anstrengender es war mit so einem jungen Pferd zu arbeiten, als mit einem das ein bisschen mehr erfahren war. Nicht nur Solo hatte zu schwitzen begonnen, sondern auch mir wurde in meiner Jacke zunehmend wärmer und wir waren für heute noch nicht am Ende der Lektion angelangt. Ich wollte mir ein genaues Bild davon machen, wo ich mit meiner Ausbildung ansetzen musste und dazu musste ich wenigstens wissen, ob der Kleine an der Longe überhaupt schon einmal galoppiert war. Das schien auf jeden Fall so zu sein, denn auch wenn es natürlich wieder einen kurzen Protest gab, als ich meine Peitsche erneut in die Höhe hob, fiel Solo nach einem kurzen Bocksprung folgsam in den Galopp. Dieser bereitete ihm jedoch schon ein paar Probleme, denn wie ich es vorhergesehen hatte, war es für ihn schwierig mit seiner Stellung und Konzentration die Biegung zu halten und er stolperte einige Male fast und beschrieb eher ein Ei statt eines Kreises um mich herum. Diese Fehler würde ich also anfangen müssen zu bearbeiten und ich wusste schon, dass ich dazu Ausbinder und vor allem ein wenig Stangenarbeit gut gebrauchen konnte. Solo musste lernen seinen gesamten Körper besser zu koordinieren, damit er lernte wie er seine Kraft möglichst gut nutzen konnte. Kondition würde mit der Zeit schon von alleine auf ihn zukommen, wenn ich weiterhin mit ihm arbeitete, aber die Körperbeherrschung war da eine viel anstrengendere Aufgabe. Ich gab nun allerdings für heute meine Bemühungen auf, indem ich die Peitsche langsam sinken ließ und mein junges Pferd dafür dankbar in den Schritt zurückfiel. Seine Flanken hoben und senkten sich deutlich und ich führte ihn noch fast zehn geschlagene Minuten an der Longe durch die Bahn. Dieses Führen war zugleich für eine Stärkung unserer Bindung geeignet, da sich Solo zwar recht weit von mir entfernen konnte, ich aber dennoch eine gewisse Kontrolle auf ihn ausüben konnte. Er folgte mir nun recht artig (und wies damit dasselbe Kinder- Syndrom der Müdigkeit wie Leila auf) und als er einigermaßen trocken war, nahm ich ihn dann auch schon wieder mit nach oben zum Putzen. Zum Glück hatte ich eine Abschwitzdecke für ihn, denn es war schon recht kühl und als ich den Hübschen ein wenig übergebürstet hatte, legte ich ihm diese auf seinen schmalen Körper, damit er sich nicht erkältete. Auch einen Leckerbissen gab es natürlich nach soviel anstrengender Arbeit noch für Solo. Er nahm diese dankbar an und zerkaute das Brot mit einem lauten Krachen. Ich blieb noch für einen Augenblick einfach ruhig neben ihm stehen und streichelte ihn ein bisschen, denn ich konnte jede kleine Sekunde mit meinem Pferd einfach nur genießen. Solange wir noch nicht so gut aneinander gewöhnt waren, würde er mich wohl erst einmal nur als eine Art Störenfried ansehen, aber ich hoffte, dass er mich schnell vollständig akzeptieren würde, da mir dieses Tier es einfach schon vollkommen angetan hatte!
    Maja :-)



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    ehrengrund - 12.05.2007, 17:26


    Schöööön



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 12.05.2007, 18:21


    Dankeee :D



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    ehrengrund - 13.05.2007, 06:21


    bitteee



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 13.05.2007, 07:21


    ^^ Wielange bleibt Solo jetzt eigentlich noch so jung? Wechselt das Alter erst nach einem richtigen Jahr?



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    ehrengrund - 13.05.2007, 07:40


    Naja eigentlich schon aber wenn du willst kann er auhc shcon nach einem halben jahr schon 3 werden



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 13.05.2007, 17:58


    Okay das is gut! Sonst brauch ich ja eeewig^^



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    ehrengrund - 14.05.2007, 16:14


    jaa oaky schreib ma wieder nen neuen bericht .. :roll:



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 14.05.2007, 16:33


    Jetzt kommen hier auch noch solche ansprüche..^^



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    ehrengrund - 14.05.2007, 17:00


    sorry ... :oops:



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 15.05.2007, 09:38


    Macht doch nix, ich bin ja schon dabei :wink:



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Martina - 15.05.2007, 17:43


    Na dann :wink:



    Re: Ausbildungsüberprüfung Hund und Pferd...

    Maja - 15.05.2007, 18:46


    Jaja, so ist das!



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    ein tag - gepostet von Martina am Dienstag 29.05.2007



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