Zorn der Elemente

Rollenspiel in Stuttgart
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    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 07.05.2007, 16:15

    Zorn der Elemente
    Es begab sich im Jahre 1375 DR, dass Khelben Blackstaff, Herrscher von Waterdeep, die größten Helden aus Faerun zusammenrief, um mit ihnen die Rettung der Welt zu erörtern. Zwei jahre zuvor hatte eine Gruppe Abenteurer bei der Plünderung eines Grabmals versehentlich Vorgänge in Gang gesetzt, die zur Vernichtung der Welt führen könntet.

    Der elementare Hüter, ein Lich, der von den sogenannten "Progenitoren" erschaffen wurde, um das Experiment Toril zu überwachen, erwachte daraufhin mit dem Befehl, die elementaren Mächte zu wecken und die Welt kollabieren zu lassen.

    Sir Cedric Wolfbane, Fides von der Drachenküste, Master Lewellyn Pendery und Master Thareas Fenodil wurden ausgewählt, zuerst den Ursprungsort zu inspizieren. Dabei treffen sie auf den elementaren Hüter und können seine Hülle fürs Erste vernichten.

    In der Folge werden sie von Khelben Blackstaff damit beauftragt, die elementaren Tempel aufzusuchen und nach Artefakten zu suchen, die bei der Abwendung der Katastrophe behilflich sein könnten.

    Um diese Tempel jedoch finden zu können, müssen sie ersteinmal Horte des Wissens dies- und jenseits ihres Horizonts aufsuchen.

    Doch davon möchte ich euch das nächste Mal berichten...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 10.05.2007, 17:30


    Der Weg der Helden führte sie nach Candlekeep, wo sie von der Rasse der Schöpfer erfuhren. Sie erfuhren auch, dass diese die Drachen als Beschützer der Schöpfung eingesetzt hatten und die elementaren Gewalten nur als letzter Ausweg, für den Fall des Scheiterns, vorgesehen war. Doch irgendwas ging schief und die Schöpfer wandten sich von Toril ab. Sei es, um woanders einen Neubeginn zu wagen oder um sich um andere Projekte zu kümmern, nur um später nach Toril zurück zu kehren... Wer kann das sagen?

    Als Hinweis erhielten sie von einem alten großen Drachen einen Kompass, der ihnen den Weg zu den Wirkungsstätten der Schöpfer weisen sollte. Dort sollten sie die Waffen der Elemente finden, mit denen sie die Ereignisse aufhalten können.

    Erster Halt war Waterdeep, wo sie über das "Yawning Portal" nach Undermountain gelangten. Dort trafen sie auf eine junge Dame, die von einem "Dämonenteufel", wie Cedric es formulierte, attackiert wurde. Von nun an wich sie nicht mehr von seiner Seite.

    In SKullport, einem Hafen in Undermountain, fanden sie schließlich den Zugang zu einem der elementaren Tempel. Hier fanden sie, nachdem sie sich durch Horden an Wasserwesen gekämpft hatten, die Klinge des Wassers - so schneidend wie ein Wasserstrahl. Einzig der Podest, auf dem sie ruhte, vermochte ihrer Schneide zu widerstehen. Aus dieser Schneide fertigte ein Assistent Khelbens dann auch eine passende Schwertschneide.

    Der nächste Schritt war, weitere Informationen über die anderen Lokalitäten einzuholen. Am geeignetsten dazu schien, allen Widrigkeiten zum Trotz, die Bibliothek im Eisernen Turm zu Dispater aufzusuchen und dort nach Informationen zu graben. Wie sich herausstellte, waren auch die Teufel nicht daran interessiert, die Welt untergehen zu sehen und halfen den Helden nur zu gerne. Lewellyn erfuhr mehr über das Wesen, das in seinem Edelstein haust und bekam die Möglichkeit, mit Dispater selbst zu verhandeln. Das Ergebnis ist bekannt: Der Dämon, der in seinem Stein gefangen ist, war in wirklichkeit ein Teufel, genauer ein Pit Fiend, der im Blutkrieg gegen die Dämonen spioniert hat und in dem Edelstein gefangen gesetzt wurde. Nun, da er wieder Kontakt zu seinen Herren hat, bieten sich ihm ganz neue Möglichkeiten. Aus diesem Gespräch ging Lewellyn als Vasall Dispaters hervor, der zu gegebener Zeit in dessen Interesse zu handeln soll...

    Nächster Stop war der Tempel der Luft, weit über den Gipfeln des Grats der Welt. Wie die Helden dort hin gelangten und was ihnen auf dem Weg dorthin alles zustiess... Das erfahrt ihr ein anderes Mal.



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 12.05.2007, 03:04


    Lange Reisen über weite Steppen prägten die Reise zum Tempel der Luft. Dass sie dabei das Stammesland von Nomaden kreuzten, war den Helden zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Erst, als sie auf eine Siedlung stiessen, die sich am Horizont erstreckte und von der aus ein Reiter-Heer auf sie zu kam.

    Nach kurzem Verhandeln und einer rüden Unterbrechung von Fides wurden die Helden "gebeten", die Ländereien der Nomaden auf schnellstem Wege zu verlassen.

    Am Fuß der Berge angekommen, machte sich unsere Helden auf den Aufstieg. Nach mehrtägiger Reise fanden die Helden einen Schafsstall, der unbewohnt schien. Am Abend jedoch kam der Schäfer mit seiner Herde und wollte wisen, was die Helden auf seinem Land taten. Kurzes Palaver und ein teures Schaf später hatten die Helden ihr Abendessen und der Schäfer für diesen Monat ausgesorgt.
    Nächsten Morgens machte sich Draco einen Spaß daraus, die Schafe des Schäfers zu verjagen, bevor die Helden weiter reisten.
    Schließlich kamen sie an einem Portal am Fuß einer Felswand an, dass ihnen den Weg zum Tempel der Luft weisen sollte. Im inneren fanden sie nur einen Ritualkreis, den es scheinbar zu aktivieren galt. Nachdem einjeder sein Blut auf die Runen fallen gelassen hatte, wurden die Helden einzeln nach oben teleportiert.
    So gelangten die Helden auf eine eisige Plattform hoch über den Klippen des Grats der Welt. Boden und Wände (falls vorhanden) waren durchsichtig. So konnte man sich nur an den teilenden Wolken erkennen, wo sich Boden befand und wo nicht.
    Kurz darauf befanden sich die Helden bereits im Tempel-Saal, jedoch war vom Schwert keine Spur. Erst nach einigem Sinnen kam den Helden die Idee, die Köpfe nach oben zu richten. Dort, sicherlich 20 Schritte über dem Boden, befand sich das Schwert, ausbalanciert auf einer Windhose. Llewellyn verwandelte sich in die psychische Form eines Halb-Engels und flog hinauf, das Schwert zu holen. Daraufhin griffen mehrere Luftelementare die Charaktere an, worauf diese sich von der plattform stürzten. Teils auf Draco reitend, teils selbst fliegend, erreichten sie, mehr oder minder gesund, den festen Boden unter ihnen.

    Wie die Reise zum Feuer- und Erd-Temple verläuft und was passiert, wenn chromatische und metallene Drachen nicht auf Grenzen achten, das könnt ihr bald lesen...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 18.05.2007, 17:56


    Die Helden reisten gen Süden, um dort zuerst den Feuer-Tempel aufzusuchen, da der Erd-Tempel mit seiner vermuteten Lage im Underdark als nicht erstrebenswertes Ziel aufgeschoben wurde. Auf dem Weg zum Tempel des Feuers mussten die Helden feststellen, dass einige Dörfer im Umfeld des Tempels durch feuersbrünste verwüstet wurden.

    Als sie die Pforten des Tempels erreichten, mussten sie entsetzt feststellen, dass diese bereits aufgebrochen worden waren. Innen lagen, verstreut und zerfetzt, die Körper von Slaadim und Salamandern, Efreeti und anderen Feuerwesen. Der Altar mit dem Sockel, auf dem das Schwert ruhen sollte, war leer!

    Den Spuren folgend, nahmen sie die Fährte des Angreifers auf. Sie endete vor einem riesigen Loch in der Flanke eines Berges. In der absoluten Finsternis der Eingeweide der Erde stießen sie auf ein wesen, dass es eigentlich nicht geben sollte: Den Sohn einer Rotdrachin und eines Goldenen Drachen...

    Nachdem er sich mit seinem für Sterbliche verständlichen Namen Valigonor vorgestellt hatte, bemerkten die Helden, dass er an einer Halskette die Elementaren Schwerter des Feuers und der Erde trug. Nach einigen Verhandlungen beschloss Valigonor, sich den Helden anzuschließen und Fides das Schwert der ewigen Flamme zu überlassen. Um bei der Reise nicht aufzufallen, wählte er die Form eines Sterblichen.

    Zurück in der Zivilisation galt es, die letzten beiden Tempel, den des Lebens und den des Todes, zu finden. Auf einem Basar erwarb Fides in der Zwischenzeit einen Satz Ringe, der auf die Gruppe gewartet zu haben schien. Die 6 Ringe waren mit verschiedenfarbigen Edelsteinen besetzt, sodass man sie den Elementen zuordnen konnte.

    Der Drachen-Kompass wies den Helden den Weg gen Süden. Auf dem Rücken ihrer drachischen Gefährten flogen sie gen Chult, dem Land der Echsen und Reptilien, aber auch dem Land des brodelnden Lebens und des ständigen Wandels. Dort angekommen, mussten sich die Helden ihrer Winzigkeit und Sterblichkeit bewusst werden, als sie vor dem undurchdringlichen Dickicht des Dschungels am Rand des Mangrovensumpfes standen.

    Welche Abenteuer die Helden in Chult erlebten und warum seit dem vor allem Thareas auf Gänseblümchen seltsam reagiert, erfahrt ihr das nächste Mal!



    Re: Zorn der Elemente

    Thareas - 20.05.2007, 18:10

    Geänseblümchen... Gänseblümchen...
    Ähh, Gerrit, darf ich dich korrigieren? Es ist Thareas, der ein Gänseblümchentrauma hat, nicht Sir Cedric. Obwohl die Gänseblümchen wohl inzwischen seine kleinste Sorge sind... :)

    EDIT: So, ist geändert. BM



    Re: Zorn der Elemente

    IcePrincess - 21.05.2007, 10:41


    ...und die Herren Elfen haben Nachnamen.
    In meinem Fall Lewellyn Pendery ;)

    EDIT: So, ist geändert. Zumindest, was Lewellyn angeht... BM



    Re: Zorn der Elemente

    Thareas - 21.05.2007, 17:19


    Mein Elf auch. Er heißt Thareas Fenodil. Über den "Master" musste er übrigens herzhaft grinsen. :D

    EDIT: So, ist geändert. BM



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 22.05.2007, 00:43


    Ich hielt diese Anrede für angemessen. Immerhin sind sie Koryphäen auf ihrem Gebier, ohne einen (wie auch immer gearteten) akademischen Titel inne zu haben. Ebenso war mir nicht bekannt, ob sie irgenwo ein Lehen haben, durch dass sie einen Anspruch auf einen Titel haben...

    Und da für einen erfahrenen Handwerker auch im Mitteltalter schon das "Meister" gegolten hat bzw. ein Respektsbeweis gegenüber der Person ist, indem sie mit einem Meister des Handwerks auf eine Stufe gehoben wird...

    Ihr merkt, worauf ich hinaus will: Ich hatte keine Titelangaben und mir ist nix besseres eingefallen... :-)



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 01.06.2007, 17:50


    Es kostete unsere Helden einige Mühe und viel Schweiß, bis sie nach 2 Wochen vor einem Ziggurat mitten im Dschungel standen. Dieses mehr als 100 Schritt hohe Gebäude erklommen sie über eine überdimensionierte Treppe mit 367 Stufen. Oben angekommen, sahen sie sich mit einem seltsamen Mechanismus konfrontiert, der scheinbar dazu da war, den Sternenhimmel abzubilden. Die Abbildung stimmte jedoch keineswegs mit dem aktuellen Himmelsbild überein. Nachdem sie dies korrigiert hatten, öffnete sich eine Falltür im Boden, aus der ein Podest herausfuhr. Umkränzt von Blumen fand sich hier ein Drehmechanismus.

    Nachdem dieser ausgelöst wurde, erfasste ein Rumpeln und Beben das Ziggurat. Die Helden mussten feststellen, dass sich in einer Seite eine 10 auf 10 Schritt große Öffnung aufgetan hatte. Tapfer diese Öffnung betretend, folgten sie dem Gang durch die Finsternis. Bereits nach einigen Dutzend Schritten kümmerte sich Thareas darum, den Gang nach Fallen zu untersuchen. Sein finaler Kommentar: "Hier hat es keine Falleeeeeeee..." hat sich über Wochen als geflügeltes Wort gehalten. Cedric wurde als nahe dran stehender ebenfalls von der Falltür verschluckt; Fides und Llewellyn sprangen gerade so hinterher, dass sie die wieder schließende Klappe gerade noch passieren konnten.

    Über einen langen, rutschigen Gang gelangten die Helden in einen 25 auf 25 Schritt großen Raum. An dessen Wänden waren Erhebungen, die auf eine Schrift schließen ließen. Aus diesen ging hervor, dass dies der tempel des Lebens war und dass man die Wände passieren muss, um zum Kultraum zu gelangen.

    Einer plötzlichen Eingebung folgend, schritt Llewellyn mit geschlossenen Augen durch eine der Wände. Die anderen taten ihm dies an mehr oder weniger der gleichen Stelle nach, fanden sich aber im darauf folgenden Gang weiter auseinander vor. Dies wiederholte sich noch zwei Male, wobei die Ganglänge von anfangs 100 Schritten auf 1000 und dann auf 2500 Schritte anwuchs.

    Im letzten Gangviereck fanden die Helden dann eine Treppe, die nach oben führte. Diese führte sie auf eine grüne, weiche Ebene, die von gelben Steinen und grünen Türmen dominiert wurde. Das einfallende Licht hatte eine grünlich-gelbe Färbung. Wie die Helden nun noch da standen und diskutierten, was zu tun sei, hörten sie ein stetig lauter werdendes, tiefes Brummen, das von einem heftiger werdenden Luftzug begleitet wurde. Entsetzt mussten die Helden mit ansehen, wie sich unweit von ihnen mehrere riesige chitinartige Gebilde in den Bodengerammt wurden. Von oben war ein schlürfendes Geräusch hörbar. Nach oben schauend, sahen sie in das monströse Antlitz einer riesigen Biene!

    Nachdem diese sich am Nektar der Blume gütlich getan hatte, konnten die Helden wieder aufatmen. Nach einigem Suchen fanden sie einen Turm, der aussen eine Wendeltreppe hatte und sich somit von den anderen unterschied. Oben angekommen stellten die Helden fest, dass sie soeben den Blütenstempel der Pflanze erklommen hatten. Im Kelch, der in der sich in der Mitte absenkte, konnte man unten etwas schwimmen sehen. Mutig schwang sich Sir Cedric herunter und barg das seltsame Gebilde.

    Als nun ein vielstimmiges Brummen zu hören war, machten sich die Helden auf den Weg, den Tempel wieder auf dem wEg zu verlassen, auf dem sie ihn betreten hatten. Draußen, nach der Anbringung des Rings, öffnete sich das Gebilde und stellte sich als Knospe heraus, aus der ein Blütenschild zu erblühen begann. Die Wurzeln fest um Cedrics Arm schlingend, hatte auch dieses Artefakt seinen Besitzer erwählt.

    Die weitere Reise führt unsere Helden in den hohen Norden, wo in der weiten Eiswüste der Tod auf sie wartet.



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 12.06.2007, 11:55


    Nach wochenlangen Strapazen, auch auf dem Rücken der Drachen, erreichen die Helden die frostige Einöde des Nordens. Die lange Reise hat ihren Tribut gefordert, selbst Draco und Valigonor sind erschöpft. Nach einigen Tagen Ruhepause beginnen die Helden mit der Suche nach dem letzten Tempel, dem Tempel des Todes.

    Unter Zuhilfenahme des Drachenartefakts legen die Helden ihre Reiserichtung fest. Am Ende dieses Weges erwartet sie ein Krater von mehreren Meilen Durchmesser. In der Mitte steckt ein warmer Stein, der den Boden durchbrochen zu haben scheint. Dieser Stein hat jedoch ein schreckliches Geheimnis, dessen Auswirkungen die Helden bald spüren. Als sie den Stein verlassen und in Richtung der Höhlen in den Kraterwänden ziehen, sind sie merklich geschwächt.

    In den Höhlen treffen sie auf einen Hobgoblin-Stamm, der den Stein in der Kratermitte als den Bringer des Todes verehrt. Ihm zu Ehren haben sie ein Labyrinth unter dem Krater angelegt (eher in Besitz genommen, wie sich später herausstellt...). Dieses Labyrinth zu betreten, ist nur den Hohepriestern und den prophezeihten Helden der Zeitalter gestattet. Es haben immer wieder Personen, Hobgoblins wie auch Leute anderer Rassen, diese Behauptung aufgestellt, aber keiner ausser den Hohepriestern hat das Labyrinth jemals wieder verlassen.

    Die Helden schreiten mutig vor das massive Portal, das sich unter ächzen und schaben öffnet. Dahinter erstreckt sich völlige Dunkelheit, erleuchtet von einem unheimlichen, wabernden Grünschimmer.

    In den Hallen hinter dem Tor treffen die Helden auf zahlreiche Geschöpfe des Todes: Anfänglich sind es Horden von Skeletten und Zombies, bestehend aus den Überresten gescheiterter Aspiranten. Später treffen sie auf ältere, mächtigere Wesen, Mumien, Ghaste und auch einen Vampir, der hier halb wahnsinnig vor Hunger haust. Nach mehreren Stunden Fußmarsch erreichen sie eine Halle, die sich fast genau unter der Kratermitte befinden muss. Hier erwartet sie der Meister des Tempels, ein Golem aus einem unbekannten Metall, dass die selben Eingeschaften zu haben scheint wie der Stein in der Talmitte.

    Der Kampf gegen den Gegner ist lang und hart, es dauert lange, bis die Helden merken, dass die Kreatur kälteempfindlich ist und durch Wärme wieder regeneriert. Diesen langen Kampf bezahlt Thareas schlußendlich mit seinem Leben. Die Helden nehmen die krude Klinge des Todes an sich und machen sich per Spiegel auf den Weg nach Waterdeep, um Thareas im Tempel von Sehanine Moonbow wieder zum Leben erwecken zu lassen.

    Bei der Erweckungszeremonie, für die die Helden eiligst die geforderten Diamanten zusammen gekauft haben, geht jedoch etwas schief und Thareas weilt als Geist wieder unter den Lebenden. Warum dies so ist, sei für den Moment dahin gestellt. Ob der Todes-Tempel ihn so verändert hat, ob die Beschwörung fehlerhaft war oder ob die Helden sich etwas anderes als Diamanten haben verkaufen lassen... Das wird erst die Zeit zeigen müssen.

    In der nächsten Folge von "Zorn der Elemente" treffen die Helden auf zwei große Spieler in diesem Weltumspannenden Ereignis. Seid gespannt...



    Re: Zorn der Elemente

    Thareas - 12.06.2007, 18:12


    Vielen Dank :) . Thareas fühlt sich geschmeichelt, als Geist unter die Lebenden gezählt zu werden. Das gibt ihm doch das Gefühl, etwas weniger...., hm..., nun ja...., ... tot zu sein.
    :wink:



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 20.06.2007, 00:11


    Als die Helden in Waterdeep ruhen, um die vergangenen Ereignisse zu rekapitulieren, befragen sie erneut den Drachenkompass. Dieser zeigt ihnen nun eine völlig neue Richtung. Dieser folgend, erreichen sie eine Schlucht weit im Osten, in deren Mitte ein Hochplateau steht.

    Auf den Brücken zum Hochplateau finden sie eine Gruppe Godslayer vor, die Schocktruppen der Dunklen Königin, Tiamat. Um diese zu überwinden, nutzen sie die Fähigkeiten ihrer Schwerter, um eine elementare Streitmacht zu beschwören. Mit dieser ist es ihnen möglich, sich ins innere des Plateaus vorzukämpfen.

    Hier finden sie einen Hohetempel der Dunklen Königin vor, in dem Drachen und Dragonspawn einen ihrer Avatare anbeten. Als sie bemerkt werden, weichen alle vor ihnen zurück und gewähren ihnen freies Geleit bis zum Altar. Hier erklärt Tiamat ihnen durch ihren Avatar, dass die Schwerter für die elementaren Champions der Drachen bestimmt sind und nur die Ringe den Menschen vorbehalten sind. Auch sollen die Drachen sich um das Schicksal Torils kümmern, während die Helden die Bedrohung von aussen bekämpfen sollen.

    Da die Helden Tiamat nicht glauben (allen voran Fides), bietet Tiamat an, ihnen bis morgen ein überzeugendes Argument zu bieten: Die Zustimmung Bahamuts. Diesem Argument zeigt sich auch Fides aufgeschlossen.

    Am nächsten Tag steht wirklich Bahamut mit auf dem Plateau und erklärt den Helden, das Tiamat wirklich Recht hat: Die schwerter für die Drachen, die Ringe für die Menschen. Er versichert ihnen aber auch, dass die Macht aus den Ringen kommt und nicht aus den Schwertern.

    So brechen die Helden auf, die Stadt aufzusuchen, in der sie in alle Ebenen vorstoßen können: Sigil. Cedric hat dabei ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, fast, als ob sich etwas wiederholen würde...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 26.06.2007, 08:05


    In Sigil angekommen, geht die Suche nach einer Unterkunft los. Die einzige weit und breit in dieser eher heruntergekommenen Gegend ist der "Happy Henchman", eine Taverne mit Gastzimmern. Als unsere Helden diese Taverne betreten, entfährt sowohl Cedric als auch dem Wirt ein Knurren bzw. Kreischen. Cedric scheint den Wirt zu kennen...

    Nachdem die Gruppe Cedrics Hände von Itevs Hals entfernt hat, beginnen die Verhandlungen um Unterkunft und Versorgung. Nachdem man sich auf einen Halbwegs anständigen Preis geeinigt hat, Stellt Itev das Essen auf den Tisch. Seltsam nur, dass Itevs Bsteck das selbe Wappen ziert wie es die Enklave Shadowdale hat... Nunja, es wird schon seine Richtigkeit haben. Frisch gestärkt wollen die Helden Itev als Lotsen und Führer zwischen den Ebenen engagieren. Dieser entzieht sich jedoch gekommt mit einem Sprung durch seine Bürotür. Als die Helden diese öffnen, stehen sie vor einer Steinwand. Cedric meint, das sein Normal, wenn man mit Itev zu tun hat...

    In den Bibliotheken Sigils finden sich Hinweise auf drei mögliche Uralte, die auf verschiedenen Ebenen ruhen. Einer ist in den Beastlands, in den Tiefen des Oceanus, zu finden. Ein weiterer ruht im Abyss und einer auf der Astralen Ebene. Da die Astrale Ebene unseren Helden am Ungefährlichsten erscheint, bezahlen sie den Kapitän eines Spelljammers dafür, dass er sie in die Astrale Ebene bringt.

    Nach Tagen des Suchens können die Helden einen Schemen ausmachen, der annähernd humanoide Form hat. Aufgrund der Entfernung jedoch muss das Wesen riesig sein. Der Kapitän wird bleich, als er von unseren Helden den Befehl erhält, sich zu nähern. Es stellt sich heraus, das dies der Sitz von Vlaakith, der Lich-Königin der Githyanki, ist. Erbaut auf dem Körper eines toten Gottes, beherbergt diese Stadt mehrere tausend Githyanki, einige Dutzend rote Drachen und zig tausende Githzerai-Sklaven.

    Nach einiger Überredungsarbeit und viel Gold ist der Kapitän bereit, Llewellyns Plan auszuführen, sich der Stadt von unten zu nähern. Llewellyn stellt eine Verbindung mit dem schlummernden Geist des Wesens her. Er empfängt Visionen von purer Ungeschaffenheit, dem Wunsch, Ordnung zu schaffen, der Befriedigung, als ein Großteil der Schöpfung geordnet und sauber von einander getrennt ist... In diesem Moment geht Llewellyn durch den Kopf, dass durch die Sphärenreisen und die ganzen Protale ja wohl nicht von einer wirklchen Ordnung gesprochen werden kann. Bei diesem Gedanken flammt der vorher kühle, blaue Geist in einem satten Dunkelrot auf und beginnt, sich auszudehen.

    Llewellyn zieht sich zurück und befiehlt den Kapitän, sofort zu verschwinden. Hinter dem wendenden Schiff beginnt der tote Leib des Gottes, sich zu rühren. Nach und nach schüttelt er alle Gebäude und Strukturen, die ihn gefesselt haben, ab und richtet sich zu seiner vollen Größe auf. Dann, zu allerletzt, öffnet er seine Augen. Rotglühende Seen reinen Magmas blitzen auf, als sie den Horizont nach dem Störenfried absuchen. Der Blick bleibt auf dem Spelljammer haften und es lösen sich zwei Strahlen auf den Augen, die den Spelljammer nur knapp verfehlen. Gerade noch rechtzeitig gelingt dem Kapitän der sprung zurück in die Outlands, wo er die Helden unter Flüchen und Verwünschungen absetzt.

    Mit der Gewissheit, gerade einen der Uralten geweckt zu haben, stehen die Helden da und überlegen, wohin sie als nächstes reisen können, ohne diesen Fehler zu wiederholen. Aber das erzähle ich euch ein anderes Mal...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 29.06.2007, 02:28


    Nach diesem Schock lassen sich unsere Helden erstmal wieder in die Outlands zurückbringen, von wo aus sie ein Portal in die Stadt nehmen. Hier beratschlagen sie, ob und wann sie die nächsten Orte aufsuchen sollen.

    Fides befragt in ihrer Unentschlossenheit Vater Drache und erhält die kryptische Information, dass sie nochmals die Herkunft der Drachen klären sollte.

    Nach längerem Nachdenken kommt sie darauf, dass die Drachen laut der Drachengeschichte von den Uralten, laut der Menschengeschichte aber von Bahamut und Tiamat geschaffen wurden... Sind Bahamut und Tiamat nun zwei freundliche Uralte? Oder "nur" zwei Drachengötter? Fides überredet ihre Kameraden daraufhin zu einem Besuch bei Bahamut höchstpersönlich.

    Vor SEINEM Palast, einer gigantischen Höhle im Fels, angekommen, warten die Helden auf die Ankunft des Vaters der guten Drachen. Dieser taucht bereits nach kurzer Zeit (ca. 8 Stunden, was für Drachen- und Götterverhältnisse verdammt schnell ist) auf und beantwortet Fides geduldig alle Fragen. Ja, er und Tiamat sind Uralte und haben die Primes mit geschaffen. Dann aber überkam sie Reue ob der Tatsache, dass diese irgendwann einmal zerstört werden. Deshalb haben sie die Gemeinschaft verlassen.

    Als die Helden wieder abreisen, wissen sie auf jeden Fall, dass der Uralte im Abyss Tiamat sein muss. Bleibt nur noch der Uralte in Oceanus. Aber dafür benötigen sie ein Schiff, möglichst einen Spelljammer. Und Cedric weiß genau, wen er da fragen muss...

    Unbemerkt von allen stiehlt sich ein Stück Essenz des Gottdrachen in die Tasche von Fides, aufdass sie in diesem Kampf siegreich ist.

    Wie es weiter geht, erfahrt ihr nächstes Mal in "Zorn der Elemente".



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 02.07.2007, 08:30


    Zurück in Sigil gehen die Helden wieder zu Itevs Taverne. Dort macht Itev einen großen Satz zurück, als Cedric mit den Worten "Itev, mein Freund! Ich brauche deine Hilfe..." auf ihn zu geht. Als das Problem erörtert ist, schildert Itev der Gruppe, wo sie einen solchen Spelljammer finden können: Auf der Ebene der verlorenen Gegenstände. Nachdem die Gruppe zugestimmt hat (was bleibt ihnen auch anderes übrig...?), öffnet Itev ein Portal dorthin und die Helden machen sich auf.

    Einmal angekommen, wundern sich die Helden über die Unmenden an Hügeln und Gebirgen, die hier von gleichartigem Kleinkram gebildet werden. Lange Zeit schreiten sie durch eine Hügellandschaft vielfarbiger und -formiger Socken und anderer Kleidungsstücke. Erst nach gut einem halben Tag beginnt die Landschaft, sich zu wandeln: Die ersten Metallgegenstände tauchen, verbogen und verrostet, auf. Schon bald wird das Metall gepflegter und ebenmässiger. Die ersten als Waffen erkennbaren Gegenstände tauchen auf. Schon nach einigen weiteren Stunden erreichen die Helden einen Bereich, der mit eher exotischen Waffen angefüllt ist. Auf Thareas' Frage, wie man denn einen 6 Fuß langen Krummsäbel verlegen könne, antwortet Itev bloß lakonisch, dass dies eben ein wenig mehr Zeit benötige als einen Dolch zu verlieren.

    Mittlerweile ist am Horizont bereits ein Schloß zu sehen. Itev gibt an, dass magische Gegenstände dort gelagert werden. Entweder in den Verließen, oder bei größeren Gegenständen im Garten.

    Angekommen, berät sich die Gruppe, wie sie am Besten an einen Spelljammer heran kommt. Alle außer Cedric beschließen, über die Mauer zu klettern und den Spelljammer zu entführen. Cedric hingegen beschließt, mit seiner Begleiterin das Haupttor zu bemühen.

    Die Gruppe überwindet die Mauer mit Leichtigkeit und macht sich auf, den Spelljammer zu suchen dabei stoßen sie auf allerlei Kuriositäten, unter anderem Eisenvögel und Kutschen ohne Deichsel. Cedric derweil erhält Einlass und wird vom Majordomus/Kaplan als Lord & Lady Wolfbane vorgestellt. Der Herr des Hauses begrüßt ihn und fragt nach dem Begehr. Cedric tut seinen Wunsch kund und wird gefragt, was er denn bereit währe, für den Spelljammer zu geben. Auf seine Antwort hin "Alles!", verlangt der Hausherr sein Leben. Ehrenmann, wie Cedric ist, steht er zu seinem Wort und bietet sein Leben dar. Er spürt einen innere Hitze aufwallen, die beginnt, ihn von innen heraus zu verzehren. weißglühendes Metall scheint durch seine Adern zu fließen. Als der Schmerz schließlich unerträglich zu werden droht und sein ganzes Fühlen ausfüllt, spürt Cedric auf einmal eine angenehme Kühle in seinem Innersten, die ihn die Hitze ertragen lässt.

    Der Hausherr bittet ihn nun, nach seinen Kameraden zu sehen, aufdass ihnen nichts geschieht. Denn die Wächter im Garten sind gnadenlos... Milady Mialee erhält vom Herren des Hauses noch eine Tiara, die man, so seine Aussage, benötigt, um den Spelljammer zu lenken.

    So ausgestattet, machen unsere Helden sich auf nach Oceanus. Aber was sie dort erleben und ob sie endlich trocken hinter den Ohren sind, das erfahrt ihr ein anderes Mal...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 05.07.2007, 17:32


    Nachdem ihr erster Weltensprung reibungslos verlaufen ist, erwarteten die Helden nicht einen so heftigen Übergang. Mit einem Ruck zerriss der Spelljammer das Weltengewebe und schwebte kurz ausserhalb der Sphären, bevor er in die Beastlands eintauchte.

    In Oceanus angekommen, gewohnten sich die Helden nur langsam an die drückende, ewige Dunkelheit. Nach tagelangem Suchen nehmen sie einen Lichtschein in weiter Entfernung wahr. Als sie näher heran fliegen, erkennen sie eine im Wasser schwebende Ansammlung von Gebäuden.

    Nach kurzer Debatte entschließt sich die Gruppe, an der Kolonie anzudocken. Dort werden sie bereits erwartet. Jedoch verwehen die Bewohner allen bis auf Llewellyn den Zugang. Dieser wird als "Der Prophezeite" eingeladen, sich mit den Ältesten der Kolonie zu unterhalten.

    Er lernt einiges über die Vergangenheit der Kolonie, wie die einzelnen Mitglieder zu dieser bereits vorher existierenden Struktur gezogen wurden und wie sie lernten, die absolute Dunkelheit zur Meditation zu nutzen. Einzig ein großer Ewigleuchtender Stein erhellt einen Teil der Siedlung.

    In einer Zeremonie, die von den Vorstehern der Enklave abgehalten wurde, bekam Llewellyn eine Krone aus einem seltsamen, porösen, grünen Stein überreicht, die sich perfekt um seinen Stein an seinem Kopf anschmiegte. Desweiteren bekam er eine Steintafel überreicht, die den Weg zum Uralten in Oceanus beschreibt. "Gelesen" werden kann sie jedoch nur vom Träger einer Spelljammer-Krone, da die Zeichen auf der Tafel eher ein Meditationsmuster als eine Schrift darstellen.

    Mit Hilfe der Meditationstafel dauert es nur einen weiteren Tag, bis die Helden eine große, schwebende Masse finden. Jedoch sind alle noch zu sehr von der letzten Begegnung mit einem Uralten geprägt, als dass sie riskieren wollen, das diese Wesenheit erwacht. So machen sie sich lieber ersteinmal wieder auf, andere Uralte zu finden, bevor sie die erwecken, die sie für die Abtrünnigen halten.

    Lady Mialee bereitete den Sprung vor, während die anderen alles Material auf dem Spelljammer verzurren. Erneut ist der Übergang aus der Welt sehr abrupt: Der Spelljammer durchbricht das Gewebe der Welten und befindet sich ausserhalb der Schöpfung. Die Helden haben einen Ausblick auf alle Ebenen und Welten. Diese befinden sich alle in kleinen Blasen und Clustern, die sich dort, wo es natürliche Übergänge gibt, berühren.

    Einzig Fides ist von der Aussicht abgelenkt, hat sich doch während des Übergangs ein kleiner weißer Steinsplitter in ihre Stirn eingebettet. Sie hat Visionen von Drachen, metallisch wie auch chromatisch. Bahamut und Tiamat sprechen in Visionen zu ihr und erklären, dass sie auserwählt ist, die Interessen der Drachen zu vertreten.

    Bei diesem Ausblick verlassen wir unsere Helden und kehren später zu ihnen zurück...



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 09.07.2007, 19:05


    Der erneute Jam führt die Helden wiederum an einen Ort ausserhalb des Realitätsgefüges, von wo aus sie dieses Mal unendlich viele verschiedene Prime Material Planes sehen können.

    Erst, als der Spelljammer zu trudeln anfängt, bemerken die Helden, dass sowohl Kapitän als auch Steuermann verschwunden sind. Der Spelljammer stürzt auf eine der Realitäten zu und durchbricht die Membran mit einem lauten Knall. Der Absturz endet, als der Spelljammer im letzten Moment auf Notlandung schaltet und sich das Schiff in den Boden eingräbt. Hierbei wäre beinahe ein allen wohlbekannter Zwerg zu Schaden gekommen, der nun Nase an Nase mit dem Spelljammer steht, verdutzt guckt und dann anfängt, wie verrückt auf den Bug einzutrommeln.

    Als sich die Helden vom Absturz erholt haben, fragen sie sich, auf welcher Welt sie gelandet sind. Nach langem Suchen finden sie sowohl ein Kartenarchiv als auch einen Tisch, der aus frabigem Sand die Umgebung nachbilden kann. So können die Helden nach einiger Zeit feststellen, dass sie sich auf der Welt 'Greyhawk', unweit der gleichnamigen Stadt, befinden.

    Llewellyn, Thareas, Fides und Meister Aunrath machen sich zusammen mit den Drachen auf, in der Stadt nach Proviant und Informationen zu forschen. Schnell müssen sie feststellen, dass fliegende drachen, egal welcher Farbe, zu erheblicher Unruhe in der Bevölkerung führt. So beschließen sie denn, zu Fuß und Pferd zu reisen.

    Nach 2 Tagen erreichen sie Greyhawk und können sich eine Zimmerflucht im stählernen Eber, direkt am Marktplatz, sichern. Von dort aus haben sie einen hervorragenden Ausblick auf den Eingang der Verließe unter der Ruine von Schloss Greyhawk. Die Banner künden von Aktionstagen, wo der Eintritt für Abenteurer pro Kopf nur 3 Gold beträgt. Die Helden beschließen einen Besuch der Einrichtung.

    Einige Herrausforderungen eher mittlerer Qualität und eine Untoten-Armee später stehen die Helden auf der 20.Keller-Ebene des Verließes. Schon bald beschleicht sie das Gefühl, dass sie beobachtet werden. Kaum, das Fides diese Vermutung geäußert hat, springt aus den Schatten eine riesige, zweiköpfige Katze und greift an. Zuerst sind unsere Helden entsetzt ob der Ansicht einer 4 Meter großen Katze entsetzt, doch gleich darauf setzt die Routine wieder ein: Fides und Aunrath an der Front, Thareas und Lewellyn unterstützend in sicherer Entfernung. Einen langen und zähen Kampf später liegt vor unseren Helden ein stinkender, dampfender Katzenkadaver.

    Erst jetzt bemerken die Helden, dass sie sich einer recht unscheinbaren Tür genähert haben. Was mag wohl hinter dieser Tür liegen? Das, liebe Leser, erfahren sie das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Der Zorn der Elemente schlägt zu!



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 23.07.2007, 23:36


    Nachdem unsere Helden das letzte Mal eine große Raubkatze getötet und abgezogen habe, stehen sie nun vor einer fein verzierten, in eine glatte Steinwand eingelassenen Bronzetür.

    Thareas gibt sich größte Mühe, das Gebiet hinter der Tür zu erkunden, findet jedoch nichts als toten Fels. Als die Gruppe sich die Tür genauer ansieht, stellen sie fest, dass diese nicht so schwer zu öffnen ist, wie es den Anschein hat.

    Dahinter finden sie eine Treppe, die tiefer in den Felsen führt. Unten angekommen, betreten sie eine moosgrüne Grotte, an deren Boden ein saphirblauer See funkelt. Inmitten des Sees hockt eine kleine, verhüllte Gestalt, die sich auf die Helden zuzubewegen beginnt, als diese den Raum betreten.

    Dieses Wesen erzählt den Helden viel über die Uralten: Was sie geplant haben, als sie die Welten schufen und warum sie nun zurückkehren, um die Welten zu zerstören. Aschließend teilt er ihnen mit, dass es weit mehr Uralte gibt, die sich nicht mehr oder micht mehr vollständig mit den ursprünglichen Zielen identifizieren können oder wollen, als selbst von Bahamut und Tiamat angenommen.

    Desweiteren gibt er ihnen eine Liste, anhand derer sie die restlichen Uralten aufspüren können sollten.

    So gestärkt, machen sich unsere Helden wieder auf den Weg zur Oberfläche. Sie sind die ersten Helden, die so tief in den Verließen von Castle Greyhawk waren und zurückkehren. Alleine schon dieser Status sollte überwältigend sein, hinterlässt bei den Helden jedoch einen schalen Beigeschmack. Irgendwie sind sie zu einfach und ohne große Gegenleistung an diese Information gekommen...

    Was unsere Helden das nächste Mal erwartet, erfahrt ihr, sobald ich es weiß. Bis dahin: Hütet euch vor dem Zorn der Elemente!



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 12.09.2007, 17:56


    Mialee lässt den Spelljammer wieder aufsteigen und steuert ihn erneut zwischen den Welten. Als der Spelljammer das Gefüge der Welten wieder durchbricht, sind unsere Helden von strahlender Sonne geblendet. Unter ihnen erstreckt sich eine scheinbar endlose Wüste, in der sich auch anhand der Dünen keine eindeutigen Landschaftsmerkmale abzeichnen.

    Die Landung erfolgt aufgrund des Untergrundes und abschüssigen Terrains dieses Mal sanfter als die Male davor. Die Crew entscheidet sich, dies im Hinterkopf zu behalten, wenn Mialee das nächste Mal landen soll.

    Bei der Erkundung der Umgebung stossen die Helden auf eine Gruppe vermummter Gestalten. Diese umzingeln die Helden und geben sich danach als Drow zu erkennen. Diese reagieren hasserfüllt, als sie Thareas und Llewellyn als Elfen erkennen. Nachdem die Sprachbarriere dank Llewellyn gefallen ist, kommt es zu ersten Gesprächen. Lichtelfen scheinen auf dieser Welt verantwortlich für eine der großen Katastrophen zu sein, die diese Welt heimgesucht haben. Sie zeichnen offenbar für eine Flut an Untoten verantwortlich, als ein magisches Ritual ausser Kontrolle geriet.

    Die Helden können sich jedoch als Reisende zwischen den Welten zu erkennen geben und sich so aus der Affäre ziehen. Daraufhin werden sie von den Drow eingeladen, ihnen in ihre Fels-Festung zu folgen. Dort wird Meister Aunrath in einer Verkettung unglücklicher Umstände, die die Benutzung von Celestial/Abyssal beinhaltet, zum Geburtshelfer einer Drow-Prinzessin, da er fälschlicherweise für einen Kleriker gehalten wird.

    Eine durchzechte Nacht später können die Helden ihren magischen Kompass anwenden und erhalten eine Flugrichtung. Das Ziel liegt geschätzte 4500 Meilen in Richtung Nord-Nord-Ost.



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 12.09.2007, 18:28


    Der sehr unruhige Flug geht über ein stürmisches Meer. Es dauert immerhin einen halben Tag, bis wieder Land in Sicht kommt. Die Helden überfliegen fruchtbare Küstenregionen, die sich langsam, aber sicher in ein tristes, kampferfülltes Gebiet wandeln.

    Eine weitere Tagesreise später landet Mialee den Spelljammer auf der Lichung eines kleinen Wäldchens. Von dort aus gehen sie auf Erkundung und stellen fest, dass in der Nähe eine Mine betieben wird, in der eine Gruppe Elfen die Aufsicht über Menschen- und Zwergen-Sklaven führt. Die Gruppe beschränkt sich darauf, aus der Quelle des Wäldchens die Wasserreserven des Spelljammers aufzufüllen.

    Die weitere Reise führt sie weiter ins Gebirge. dort finden sie ein verlassenes Dorf vor, zu dem der Kompass weist. Der Uralte scheint sich unter dem gesamten Ort zu befinden. Llewellyn greift im Geiste hinaus, um zu spüren, wie der Uralte reagiert. Dieser regt sich langsam, greift aber nicht an. Um weitere Konflikte zu vermeiden, belässt es Llewellyn dabei.

    Mialee startet den Spelljammer wieder in Richtung anderer Welten. Der Start ist wie gewohnt holperig und auch der Eintritt in die nächste Welt gestaltet sich mehr als nur ruppig...

    Die Gegend, in der die Helden herauskommen, sieht auch bei Tageslicht eher trist aus. Es gibt nur wenige helle Farben, das einzig Helle sind vereinzelte weiße Flecken vom Schnee des Vorjahres.

    Die Helden lassen Mialee landen und orientieren sich in Richtung des nächsten Orts. Dort erfahren sie, wo sie sich gerade befinden: In der Halbebene des Schreckens und der Phantome, in Ravenloft. Und iher Kompass zeigt zum Schloss des Grafen....

    Schaltet auch nächste Woche wieder ein, wenn unsere Helden spannende Abenteuer voller Vampire, Vampirjäger, andere Untoter und jeder Menge tödlicher Fallen erleben! Und nicht vergessen: hütet euch vor dem Zorn der Elemente...!



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 28.05.2008, 18:03


    Ravenloft ist der Kerker all jener, die aus den Prime Materials verbannt wurden oder die dort im Tod keine Ruhe fanden. Ihr Zentrum ist Castle Ravenloft, ein hoch aufragendes Gemäuer, dass, einem faulen Zahn in eitrigem Zahnfleisch gleich, auf einer windumtosten Klippe über dem Land trohnt. Hier begegnen die Helden dem Herren dieser Welt, Graf Strahd von Zarovich. Er und seine Horde an Untoten lassen keinen Zweifel daran, dass sie die Helden tot sehen wollen. Der entsponnene Kampf ist recht kurz und heftig, als Thareas erneut die Macht seines Rings entfesselt und so alle Untoten in die ewigen Jagdgründe befördert. Graf von Zarovich vergeht mit einem "Ich werde wieder kommen..." auf den Lippen, woraufhin Llewellyn ihn mit einem Kehrbesen in ein Einmachglas fegt und lakonisch meint: "Ich glaub eher net..."

    Nach einer weiteren Befragung des Drachenkompass wird den Helden der Weg zur Zisterne gewiesen, an deren Grund ein Seitengang in die Katakomben führt. Die dort hausenden Monstrositäten haben den Tod ihres Meisters gespürt und verbergen sich, so gut es eben geht, vor den Helden.

    Am Ende der Katakomben treffen die Helden ein weiteres Mal auf eine glatte Steintür, die jedoch ohne wiederstand nach innen aufschwingt. Hier finden sie, zusammengekauert in ein blasses Leichentuch, einen jungen Mann, der offensichtlich dem Wahnsinn verfallen ist. Einzig seine Finger sind geschäftig: sie sortieren unentwegt kleine Kiesel, die er mal nach Gewicht, mal nach Größe, aufureihen scheint...

    Enttäuscht, dass sie wieder keinen Verbündeten gewonnen haben, aber gleichzeitig auch froh, dass sie nicht gegen diese Kreatur kämpfen mussten, machen sich die Helden wieder auf den Weg...

    Die nächste Episode führt unsere Helden zurück in alte Gefilde, wenn sie sich aufmachen, die Vergangenheit von Toril zu ergründen. Also schaltet ein, wenn es das nächste Mal wieder heißt: Hütet euch vor dem "Zorn der Elemente"!



    Re: Zorn der Elemente

    Thareas - 30.05.2008, 16:09


    Bist du sicher, dass sich das so ereignet hat? Falls ja, muss ich ein ganz großes Blackout haben. Vor allem, was Thareas und seinen Ring angeht. Den findet er nämlich ziemlich nutzlos.



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 31.05.2008, 01:52


    Ööööhm... eigentlich schon. Habe hier nur nochmal meine Abtippsel der jeweiligen Sessions aufbereitet. Und da steht, dass ihr in Ravenloft eine Untoten-Horde besiegt habt, und zwar genau so wie ganz zu Anfang, als ihr die Ringe das erste Mal bekommen habt...



    Re: Zorn der Elemente

    Sinezia - 01.06.2008, 12:07


    echt??? kann m ich nich dran erinnern..... ich weis das da was war mit nein nicht betreten und dann doch geht rein oder so....



    Re: Zorn der Elemente

    Thareas - 03.06.2008, 20:02


    Wie beruhigend, dass ich nicht der einzige mit Erinnerungsproblemen bin. Aber die Götter (die eSeL) werden schon recht haben... :)



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 09.07.2008, 10:40


    Wieder zurück im Gewebe zwischen den Welten überlegen die Helden, was sie denn nun unternehmen könnten. Letztendlich fällt der Entschluss, die Ruinen von Myth Drannor aufzusuchen, in der Hoffnung, dass in den Ruinen noch Reste des Wissens der alten Elfen über die Uralten vorhanden ist.
    Im Tiefflug steuert Mialee den Spelljammer über die Wälder, die Myth Drannor umgeben. Erst kurz vor den zerborstenen Stadtmauern setzt sie auf, um möglichst Komplikationen mit den dunklen Wesen, die sich von den Ruinen angezogen fühlen, zu vermeiden.
    Die Ruinen selbst sehen aus, als ob ein riesiges Kind seine Bauklötze in der Landschaft fallen lassen hat. Alles in allem ist jedoch kaum Unkraut zu sehen, die Ruinen sind so tot wie der nächste Felsblock.

    Thareas fühlt sich von einer der wenigen Strukturen, die noch vollständig sind, einem mächtigen Bogen aus Stein, der die Straße überspannt, merkwürdig angezogen. Als er darunter hindurch geht, verschiwndet er aus dem Blick der anderen.
    Diese beraten, was denn nun zu tun sei, da Thareas ja offensichtlich wegteleportiert worden ist. Schlussendlich fassen sich die Helden ein Herz und folgen Thareas unter dem Bogen hindurch. Schon befinden auch sie sich in einer Szenerie, die sie so garnicht erwartet haben: Sie stehen weiterhin unter dem Bogen, der den Eingang zu einem belebten Marktplatz bildet. Hier werden neben normalen Handwerkswaren und Nahrungsmitteln auch magische Waren höchster Qualität angeboten, wie man sie nur jemals in Myth Drannor finden konnte. Einzig die Sprache ist den Heldne nicht geläufig, auch wenn sie entfernt nach der Sprache der Elfen klingt.
    Nachdem die Helden einige Zeit über den Markt geschlendert sind, kommt Lleqellyn ein Einfall, nachdem er sich an eine Geschichte erinnert hat, die ihm sein Großvater erzählte: Myth Drannor war seinerzeit für seine Bilbiothek berühmt, die Aufzeichnungen bis hin zum Anfang der Zeit enthalten soll. So machen sich die Helden denn auf, eine Wache zu fragen, wo man denn die Bilbiothek finden könnte.
    Eine gefragte Wache erkundigt sich misstrauisch bei Llewellyn, warum er, als offenkundiger Volksangehöriger, denn nicht wisse, wo sich das Wissen siener Ahnen befinde. Als er daraufhin antwortet, dass er, Llewellyn Pendragon, bisher noch nicht in Myth Drannor gewesen sei und bei Verwandten ausserhalb aufwuchs, reißt die Wache die Augen auf. Auf einen knapp gebellten Befehl hin eilen weitere Wachen hinzu, was den Helden in ihrem Magen ein mulmiges Gefühl hinterlässt.
    Kaum, dass alle Wachen versammelt sind, sen ken sie sich auf ein Knie und heben ihre Faust vor die Brust, während sie ihre Köpfe neigen. "Lord Pendragon, wir hatten euch nicht so früh erwartet." bringt der erste Wächter mit Mühe heraus. Daraufhin bittet er Llewellyn, ihm zu folgen und bedeutet auch seinen Gefährten, mitzukommen.

    Was dies alles zu bedeuten hat und wie die Helden doch noch an die Informationen der Bibliothek kommen, das erfahrt ihr das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Der Zorn der Elemente!



    Re: Zorn der Elemente

    bossmod - 15.07.2008, 17:33


    Die Wachen eskortieren Llewellyn und seine Freunde durch die Stadt. Immer deutlicher wird, dass sie auf den Palast zusteuern. Llewellyn wird dabei mulmig zumute, weiß er doch ganz genau, dass seine Familie kurz vor oder nach dem Fall Myth Draennors in Ungnade gefallen ist.

    Als die Gruppe den Palast erreicht, werden sie von der königlichen Garde übernommen und in einen Salon geführt. Während sie noch die kunstvollen Verzierungen und die Einrichtung bewundern, betritt eine (für elfische Maßstäbe) junge Elfe den Raum. Während sie sich noch wundern, wie sie der jungen Dame gegenüber auftreten sollen, geht diese auf Llewellyn zu...

    Zur Überraschung aller wirft sich diese an seinen Hals und tut kund, wie sehr sie sich doch über die verfrühte Ankunft ihres Verlobten freut. Bald stellt sich heraus, dass sich das "Paar" bisher noch nicht getroffen hat und die Heirat in ihrer Kindheit arrangiert wurde. Um Verwicklungen zu vermeiden, beschließt Llewellyn, vorerst einmal mitzuspielen.

    Mit Hilfe der Prinzessin suchen die Helden die Bibliothek auf, um mehr über die Anfänge Torils und der Welten zu erfahren. Gerade, als sie die entsprechenden Bücher in den riesigen Hallen des Wissens gefunden haben, geht ein Beben durch die Stadt. Böses ahnend, fragt Llewellyn die Prinzessin, welches Datum sie gerade haben. Auf die Antwort hin weiten sich Llewellyns Augen in Panik und er ruft seinen Freunden zu, sie sollen sich die Bücher greifen und sich möglichst schnell zum Torbogen begeben, denn dies sei Myth Draennors letzte Nacht.

    Die Prinzessin mit sich reißend, stürmt Llewellyn seinen Freunden hinterher und kann gerade noch einen Blick auf das unsagbar böse werfen, welches Myth Draennor vernichtet hat: Eine riesige eisige Frau...

    Wieder zurück in den Ruinen der Stadt, schütteln die Helden die Verwirrung und Lethargie ab, nur um festzustellen, dass sie erneut Zuwachs bekommen haben: Die Prinzessin der Elfen von Myth Draennor...

    Wie es weiter geht und welche Wunder und Überraschungen unsere Helden als nächstes erwarten, erfahrt ihr das nächste Mal, wenn es heißt: Hütet euch vor dem "Zorn der Elemente"!



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