Ausreiten mit Aggi

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    Re: Ausreiten mit Aggi

    Julia2 - 04.05.2007, 14:39

    Ausreiten mit Aggi
    Heute Morgen wurde ich durch etwas Weiches an meinem Gesicht geweckt. Ich schlug die Augen auf und wer schaute mir in mir entgegen?? Mein kleiner Kater Cäsar. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass ich ja jetzt ihn hatte.
    „Na mein kleiner hast du Hunger?“
    Ich stand auf und ging in die Küche. Als ich das Trockenfutter in den Napf füllte kam der rot weiße auch schon sofort angerannt. Dieses Geräusch kannte er natürlich.
    „Na jetzt aber schnell…Ich könnte dir ja was wegessen, ne?!“ sagte ich grinsend und streichelte Cäsar übers Fell, bevor ich mich daran machte mir mein Frühstück zu machen. Nach dem Essen ging ich ins Bad um zu duschen und die Zähne zu putzen. Danach zog ich mir meine Reitsachen an und verabschiedete mich von meinem Kater.
    „Bis nachher mein kleiner.“
    Ich kontrollierte noch mal ob ich meine Schlüssel auch eingesteckt hatte und ging dann zu Auto. Auf dem Weg um Hof drehte ich das Radio laut und trällerte wild mit.

    Auf de Gestüt angekommen parkte ich mein Auto und begrüßte die Mittis. Sofort bemerkte ich die Diskussion in der Runde. Nachdem Carina den Hof an Jasmin übergeben hatte, hatte natürlich jeder etwas zu sagen und wollte die anderen von seiner Meinung überzeugen. Auch ich gab logischerweise auch meinen Teil dazu.

    Irgendwann ging ich dann in den Stall zu meinem Trakehnerhengst Agent. Der Rappe begrüßte mich und ich schlüpfte zu ihm in die Box.
    „Hey großer…wie geht’s dir heute? Hast du Lust ins Gelände zu gehen?“
    Ich halfterte Agent auf und brachte ihn raus zu Anbindeplatz. Dort putzte ich mein Pferd ausgiebig. Nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt hatte, begann ich mit dem Satteln. Agent stand wie immer schön still und nahm auch das Gebiss brav ins Maul. Als ich gerade noch mal nachgurten wollte, wurde er mit einem Mal etwas unruhig. Ich blickte in dieselbe Richtung wie er um die Ursache für Agents Verhalten zu sehen. Ich bemerkte das Jasmin dort mit einer Stute lang lief. Wahrscheinlich eine der Verkaufsstuten. Agent wieherte und wurde ein wenig zappelig.
    „Ageeent…hier bin ich! Die bekommst du doch eh nich!“ sagte ich ruhig, wenn auch mit einem leicht genervten Unterton. Dabei nahm ich den Zügel ein wenig zu mir, sodass der Hengst seinen Kopf drehen musste.
    Agent hörte gut und war wieder voll bei mir.
    Ich setzte mir meine Kappe auf und saß auf. Nachdem ich die Zügel leicht aufgenommen hatte, ritt ich im Schritt in Richtung Wald. Agent war sehr entspannt und ich genoss das schöne Wetter. Mein Hengst schlug ein wenig mit dem Schweif um die Fliegen und Mücken zu vertreiben. Zum glück waren es noch nicht allzu viele. Nach einer Weile Schritt gab ich Agent die Hilfen zum Antraben. Die Zügel ließ ich nach wie vor relativ locker. Ganz locker trabten wir durch den Wald. Als Agent die Ohren spitzte parierte ich durch. Vor uns tauchte ein Mann mit seinem Hund, eine großen Dogge, auf. Agent ließ sich nicht groß davon beeindrucken und ging ruhig vorbei. Ich sah schon die Wiese und beschloss bis dahin im Schritt zu bleiben. Auf der Wiese trabte ich an und ging auch gleich zum Galopp über. Agent schien froh endlich gerade aus rennen zu dürfen. Ich ging in den leichten Sitz und spornte Agent mit der Stimme an. Der Rappe sprintete los und ich spürte wie seine Muskeln arbeiteten. Er flog grade so über die freie Fläche. Ich genoss das Gefühl der Freiheit. Erst am Ende der Wiese nahm ich den Hengst zum Trab und schließlich zum Schritt zurück. Ich lobte ihn ausgiebig und klopfte ihm den Hals. Im Schritt ging es nun in Richtung See, wo ich mit Agent auch kurz reinritt. Ich ritt dann durch den Wald zurück in Richtung Hof. Zwischendurch legte ich noch eine kleine Trabstrecke hin. Zurück im Stall sattelte ich Agent ab und spritzte ihm anschließend noch die Beine, den Hals und den Bauch ab. Als ich fertig war brachte ich den Hengst auf die Koppel. Erst kurz bevor ich nach Hause fuhr, nachdem ich die Box ausgemistet, Futter in die Krippe, Heu auf den Boden getan und auch mein Sattelzeug gesäubert hatte, brachte ich meinen Trakehner in den Stall zurück. Der fing sofort an zu fressen. Ich ließ ihn in Ruhe und fuhr nach Hause. Cäsar bekam auch noch eine Portion Futter und frisches Wasser.
    Dann nahm ich mir eine Schnur und fing an mit dem Kater zu spielen. Der kleine rannte wie verrückt hinter de Spielzeug hinterher genoss die Aufmerksamkeit.
    Nach der Spielzeit legte ich mich hin und Cäsar rollte sich neben mir auf dem Sofa zusammen. Ich kraulte ihn noch eine Weile bevor ich mich auch ins Bett legte.



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