Bericht der fünfzehnte

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    Re: Bericht der fünfzehnte

    Julia - 03.05.2007, 15:14

    Bericht der fünfzehnte
    So langsam wurde es bei mir morgens wieder hektisch, Schulanfang! Heute war meine erste Abiprüfung und dann auch noch in Englisch Help! Ich hasste Englisch, so wie Pferdequäler! Oh man, ich lief ins Bad und duschte schnell. Zähne putzen Haare kämmen und nix wie los! Ich schwang mich auf mein Fahrrad und radelte los, ohne Frühstück...

    In der Schule war’s leer, die erste Stunde hatte vor ca. zehn Minuten begonnen, alle waren in den Klasse. "Oh Hi Bettina.", sagte ich als ich Bettina sah. "Oh ja Hi. Weißt du wo Herr Olberding den Raum hat??", fragte mich Bettina. "Nee ich wollte grad auf den Raumplan gucken.", sagte ich. " Ja gut, hab ich noch ned... Na ja ich hab’s extra ned gemacht damit ich noch ein bissel pauken kann.^^", sagte Bettina. Wir gingen zum Raumplan und dann zum Raum. Ok Konzentration! Oh man ich hatte einfach kein Bock dazu!


    Endlich fertig dachte ich als ich schon fast wieder zuhause war. Ich aß eben etwas zu Mittag und guckte kurz ob Magdalena noch da war, aber die war bestimmt schon längst bei Marsico^^ Ich zog mich schnell um und fuhr dann wieder los, nur ein Unterschied --> Jezz ging’s zu Lördle und Störmchen^^

    Ich kam an und lief schnell zu Lord "Na mein Digger", sagt ich und streichelte ihn, ich gab ihm einen Apfel und führte ihn raus. Ich streichelte ihn noch mal und holte dann den Putzkasten ich striegelte ihn und danach sattelte ich Lord. Als ich ihn rausführt wieherte er fröhlich. „ Sorry Lord nur ein kleiner Erholungsausritt wegen dem Turnierstress in den letzten Tagen, nur Schritt und danach will ich Storm auch noch bewegen“, sagte ich und stieg auf. Ich klopfte ihm den Hals und ließ ihn im Schritt anreiten. Die kleine Landstrasse hoch, zum Feldweg, einen Weg den ich noch nie geritten bin, weil er sehr lang ist und an viele Pferdehöfen vorbei geht. Aber ich musste es wagen, weil so genau wusste ich nicht wie Lord auf Stuten reagierte. Also hieß es rumexperimentieren. Ich war jetzt schon fast am Feldweg als Lord unruhig wurde. Er wieherte und tänzelte rum. Ich probierte ihn zurückzuhalten. Er tänzelte und wieherte. Er wurde total unruhig, eine wunderschöne Araberstute lag auf der Koppel die vor uns war. Sie wirkte nicht sonderlich gesund. Immer wieder legte sie sich hin und stand wieder auf, sie schwitzte und ihr Bauch war kugelrund. Ich nahm das Halfter aus der Satteltasche, das ich immer dabei hatte, und band ihn am Zaun an. Ich kletterte über den Holzzaun und ging zu der Stute, die sich jetzt ruhig ins Gras gelegt hat. Sie sah so aus als würde sie jede Sekunde ein Fohlen zur Welt bringen, aber irgendwie wollte es ihr nicht so ganz gelingen. Ich nahm mein Handy aus der Hosentasche und rief Magdalena an. „Hi du wo bist du gerade??“, fragte ich. „Wieso? Also ich bin gerade auf einem Ausritt mit Marsico, hinten am Wäldchen reite jetzt Richtung Feldweg“, sagte sie. „Boa super! Kennst du die Koppel von dem Bauern von dem wir letztens auf dem Feld waren? Wo ich gesagt hab das der auch Pferde hat?“, sagte ich. „Nein, wieso was ist denn los???“, fragte Magdalena, die etwas verwundert klang. „OK also den Hof haben wir ja vom Feld aus gesehen und da vor ist der Hof!“, sagte ich. " Ah ja da. Wieso? Was ist denn?", fragte Magdalena. " Hier ist eine Stute die grad ihr Fohlen bekommt aber es klappt nicht so ganz! und du bist ja Tierärztin!", sagte ich. „Oh mein Gott! Ich bin sofort unterwegs!...Komm Marsico los!“, hört ich noch dann legte Magdalena auf, was ich dann auch tat. Ich streichelte die Stute und wartete auf Magdalena... ca. 5 min. Später war sie da. Sie band Marsico weit entfernt von Lord an und kletterte über den Zaun. Sie fing an die Stute zu streicheln und half bei der Geburt. Mit geübten Handgriffen kam das Fohlen dann zur Welt. „Oh wir süß!“, sagte ich als ich es sah. Ein kleiner Fuchs mit Blesse und tollen Beinabzeichen. Magdalena guckt und nickte: „Eine kleine Araber Stute“, sagte sie und lächelte. Dann standen wir auf und beobachteten die beiden. Doch die Stute stand nach wenigen Minuten auf und ging wieder zu den anderen Pferden. Ich guckte Magdalena an, zusammen gingen wir wieder zum Fohlen. „Und jetzt? Was sollen wir machen? Die Mutter nimmt sie nicht an!“, sagte ich. „Hm... also ich hab keine Ahnung.... Kannst du ihn vielleicht mitnehmen? Du hast ein Halfter ich hab keins mit. Nur ne Stunde mit ihr im Wald rumreiten, bis der Besitzer da ist!“, sagte Magdalena. „Nee du ich wollte noch Storm...warte! Ich riete mit Lord zurück, dann kann ich etwas Milch holen und ein Fohlenhalfter, und mit Storm komm ich dann zurück!“, sagte ich. „ Ja gut bis später! Sollen wir heute Nudeln mit irgend einer Fleischlosen Sauce essen?“, fragte Magdalena während sie aufstieg. „ JA gut du kannst ja noch mal eben einkaufen gehen, wir brachen noch ein bisschen was zu essen, aber auch mal etwas was ned vegetarisch is^^. „, sagte ich und stieg ebenfalls auf. Dann ritt wir im Trab zusammen zum Hof. Ich sattelte Lord schnell ab und ging ins Reiterstübchen wo ich eine Packung Milch in meine Tasche steckte. Farina war in der Sattelkammer „Hi für was brauchst du die Milch??“, sagte sie und lächelte. „Kann...nicht...reden...muss...Fohlen...retten!“, sagte ich. Dann nahm ich noch ein Pferdeleckerlie das Farina neben sich liegen hatte grinste und ging. In der Sattelkammer angekommen, nahm ich ein kleines Halfter und Storms Sattelzeug. Ich ging zu Storms Box und legte die Sachen ab, ich nahm einen Striegl und putzte ihn schnell. Dann nahm ich den Hufkratzer und kratzte die Hufen aus. Sattel drauf, Trense drum und rausgeführt. Ich stellte Storm in die Sattelkammer und nahm die Milchpackung, ich führte ihn raus und stieg im Hof auf. Im Schritt ritt ich die Landstrasse hoch, im Waldstück trabte ich und galoppierte dann so schnell es ging. Ich ritt den Waldweg entlang, wo ich über einen Baumstamm springen musste. Danach ritt ich in einem wilden Galopp übers Feld, bis hinten zum Hof. Auf dem Hof ließ ich Storm traben. Ich führte Storm zum Koppelgatter und legte dem Fohlen das Halfter um, ich führte sie raus und stieg wieder auf. Ich ritt nun im Schritt durch den Wald, Waldfee als Handpferd. Ein Schmetterling flog durch die Luft, Waldfee sprang schwach hinter her. An dem glasklaren See ließ ich Storm etwas trinken. Ich nahm die Milch und schüttete sie in die Babyflasche die ich in der Sattelkammer gefunden habe. Ich gab ihr etwas und Fee trank fleißig und vor allem viel und schnell. Ich lächelte, ich streichelte sie und war total begeistert. Storm graste und ich ließ die kleine vom Halfter. Sie sprang fröhlicher durch die Gegend als vorher. Sie planschte durchs Wasser und wieherte fröhlich. Sie buckelte vergnügt und wurde so übermütig das sie vor Storm sprang, sie plumpste ins Wasser stand schnell auf, schüttelte sich und kam beleidigt zu mir. Ich streichelte sie und kraulte sie. Sie schnaubte und lief wieder zu Storm. Die beiden beschnupperten und beknabberten sich. Es sah so süß aus wie die beiden sich beknabberten und gegenseitig kraulten, was für beide aber ziemlich schwer war, da es einen ziemlichen Größenunterschied gab. Ich legte Fee das Halfter wieder um und stieg auf. Im Trab ritt ich zurück zum Hof. Ich ging zur Tür, Storm am Zügel und Fee am Strick. Ich drückte den Klingelknopf. Er musste da sein, das Auto stand vor der kleinen Garage. Die Tür wurde geöffnet, mir fiel ein Stein vom Herzen. „Hallo. Ähmm.. Ja wie soll ich es ihnen sagen, heute als ich mit meinem Pferd ausgeritten bin, habe ich gesehen das es der Fuchsstute auf der Weide nicht so gut ging, ich und meine Freundin, sie ist Tierärztin, haben der Stute geholfen das Fohlen zu bekommen und festgestellt das sie es nicht angenommen hat, ich habe sie dann mit in den Wald genommen um ihr in Ruhe Milch zu geben und so, das ist sie“, sagte ich und weiß auf Waldfee. „Oh danke!!“, sagte der Mann. Ich gab ihm den Strick. „Übrigens du hast ein hübsches Pferd“, sagte er und nickte in Storms Richtung. „Oh das ist nicht mein Pferd, nur mein Pflegepferd, leider. Ich hab einen schwarzen Andalusierhengst.“, sagt ich und streichelte ihn. Der Mann nickte lächelte und führte das Fohlen in den Stall. „Willst du vielleicht einmal oder mehrmals in der Woche kommen und sie versorgen? Du kannst ihr auch ruhig einen Namen geben“, sagte er. „Oh ja gerne! Einen Namen habe ich schon! Und zwar Waldfee!“, sagte ich und freute mich tierisch! Der Mann lächelte und ich stieg auf „Noch einen schönen Tag!“, sagte der Mann. „Ihnen auch“, sagte ich und ritt los. Im Trab ritt ich durch den Wald Richtung Gestüt Merinda. Als ich an der kleinen Landstrasse ankam, wurde Storm schneller. Ich hielt ihn zurück und bog auf die Hofeinfahrt ein. Ich stieg ab und brachte ihn in den Stall. Ich sattelte ihn ab und brachte die Sachen weg, und holte noch die Schubkarre und die Mistgabel. Ich mistete schnell Storms Box aus und führte ihn dann rein. Ich gab ihm einen Apfel und schwang mich auf mein Fahrrad und fuhr nach Hause.

    Ich ging hoch und zog mich schnell um mich umzuziehen. Ich ging wieder runter und wartete auf Bettina. Als sie endlich kam stieg ich ein und zusammen fuhren wir ins nahgelegenes Tierheim. Ich erzählte ihr während der ganzen Fahrt über Waldfee und Storm und natürlich von der spannenden Geburt. Als wir endlich auf den Parkplatz fuhren, hörte ich schon das Hundebellen. Wir gingen zu den Zwingern und ich guckte mir die Hunde an. Ja ich wollte einen Hund, was Sina wahrscheinlich nicht freuen würde, aber da musste sie durch, am liebsten einen Welpen vielleicht sogar einen Collie oder einen Schäferhund. Wir gingen von Zwinger zu Zwinger und ich guckte mir jeden Hund ganz genau an. Doch da war er, mein Traumhund. Ja ein Schäferhundwelpe, 2 Monate alt und total süß! Leo hieß er, ich streichelte ihn und wir redeten mit einer Mitarbeiterin und ich freute mich immer mehr! Am Ende nahmen wir ihn dann mit, Leo Mäuschen aber es hackte noch, nur probe, sagte die Mitarbeiterin und natürlich musste ich Magdalena noch fragen, sie hatte mich auf die Idee gebracht weil sie sich bald auch einen Welpen holt. Und dann ist er nicht so alleine habe ich es mir so überlegt. Sina tut mir Leid, dachte ich. Aber sie dürfte ja in meinem Bett schlafen und Leo nicht. Wir fuhren nach Hause. Magdalena war schon da. Ich schloss die Tür auf und ließ Leo von der Leine. Er tapste durchs Haus und beschnupperte alles. Plötzlich schrie Magdalena ich ging in die Küche und hörte sie lachen. „Boa kannste nicht sagen das du dir einen Hund kaufst?“, sagte sie während sie kochte. „Sry war kurzfristig, ich hab ihn ja noch nicht gekauft, nur Probe“, sagte ich. „Achso, wie heißt der?? Übringens Essen is gleich fertig!“, sagte sie. „Cool, bin am verhungern. Er heißt Leo.“, sagte ich. Magdalena stellt Teller auf den Tisch und ich holte etwas zu trinken und 2 Gläser. Wir aßen und ich gab Leo etwas Hundefutter, was wir auf dem Weg nach hause geholt haben. Wir aßen fröhlich und guckten danach eine Serie die übers Pferdeflüstern und so war. Danach ging ich ins Bett. Sina alg an meinem Fußende und Leo lag neben meinem Bett.



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