Der Tod Loaerderonix'.

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    Re: Der Tod Loaerderonix'.

    Loaerderonix - 03.05.2007, 17:53

    Der Tod Loaerderonix'.
    "Loaerderonix Stonebreaker, ein General von Stormwind, starb in der Schlacht, in der die Armeen Stormwinds zurückgedrängt wurden. Die Kathedrale, die Burg und das Zwergenviertel waren die einzige noch sichere Gegend damals. Das war vor 23 Sommern. Aber ich will nicht vom Thema abweichen. Loaerderonix Stonebreaker, war ein kalter, berechnender Soldat der durch seinen raschen Aufstieg und seine zahlreichen Siege bekannt wurde. Gleich wurde er deswegen gefeiert und verachtet. Verachtet wurde er bei den anderen Generälen Stormwinds. Gefeiert bei den Soldaten. Nun komme ich schon wieder vom Thema ab. Bitte verzeiht dies mir, da ich ein alter Mann bin. Ich lebte schon 40 Sommer, als Stormwind zurückgedrängt wurde. Stonebreaker war damals 33. Seine Unglückszahl, wie sich herausstellen sollte.
    Also. Ich erinnere mich noch so genau an den Tag, als hätten wir erst gestern Seite an Seite gegen tausende, wie es uns schien Millionen, Orks zu kämpfen. Es war regnerisch und es war kalt. Kälter als es im Winter ist. Stonebreaker war gut gelaunt und sprach mir Mut zu, ich war noch ein einfacher Soldat, als ich ihn fragte, 'ob wir wohl gewinnen könnten.'
    Er meinte:'Gewinnen kann man immer, solange man nur daran glaubt. Und solange man sich sicher ist, dass man das richtige tut!'
    Ich fand seine Einstellung komisch, da ich ihn anders in Erinnerung hatte, damals.
    Um ihn zu verstehen, muss man seine Geschichte vielleicht kennen. Stonebreaker wuchs als siebtes Kind in einem überfüllten, kleinen Haus in Darkshire auf. Er war der Jüngste. Mit 11 bekam er sein erstes Messer. An diesem Tage legte er einen Eid ab, dass er jeden der Familie beschützen werde, was auch kommen mag. Kaum 2 Tage später überfielen Räuber das Haus. Seine Familie wurde abgeschlachtet, er entkam und brachte die Räuber über 6 Jahre zur Strecke. Jeden von ihnen hat er grausam hingerichtet. Den letzten ließ er sterben mit Blick auf die sichere Grenze, die ihn vor dem Tod gerettet hätte.
    Er lebte solange im Wald von Duskwood, bis Stormwind wieder aufgebaut wurde.
    Danach zog er in die Altstadt, gegenüber von der Kaserne. Ich selber durfte es nie selbst von innen sehen, aber es muss voller Fallen gewesen sein, da nie jemand ohne die Erlaubnis von Stonebreaker hineinkam und wieder herausgelangen konnte!"
    Der Greis schaute sich um, rief nach der Wirtin und bestellte ein Bier.
    Sofort kam es. Der Greis schloss die Augen und nahm einen langen Schluck.
    "Ah, tut das gut! Wo war ich? Ah ja. Bei seinem Haus. Einmal versuchte ein Defias, sein Haus auszurauben. Genau 33 Stunden später legte Stonebreaker seinen zerstückelten Körper vor Stormwinds Tore. Also. Mit 31wurde er General bei Stormwind. Er errang zahlreiche Siege. Manche sagten, es sei ein Fluch, dass er so siegreich war. Sein glorreichster Sieg war wohl sein erster. Als brillianter Stratege ließ er einen winzigen Teil seiner Truppen in der Schlucht des Kriegsgesanges in der Mitte der Schlucht stehen, von einem Schildwall geschützt. Die ahnungslosen Orks stürmten voran. Sobald der erste Ork seinen Hieb ausführte, der keinerlei Schaden dem Schild beibrachte, stürmten die Soldaten Loaerderonix' vor. Seine Bogenschützen schossen den Großteil der Armee nieder, der Rest floh und wurde auf der Flucht niedergemacht. Loaerderonix konnte sich rühmen, so gut wie gar keinen Toten zu beklagen. Dagegen verloren die Orks 10.000 Soldaten in einer Schlacht!"
    Der Greis nahm seine Krücke und humpelte zum freien Tisch am Kamin. Seine Lauscher folgten ihm, die meisten waren junge Soldaten.
    Seufzend streckte er die Hände dem Kamin entgegen und wärmte sich.
    "Mit 32 errang er einen Sieg gegen die Piraten vor Westfall. Er führte seine Flotte gegen eine dreimal so große Piratenarmada. Er gewann und verlor kaum Schiffe. Die Piraten schossen sich teilweise ihre eigenen Schiffe nieder, da Stonebreaker's Schiffe so geschickt gelenkt wurden, dass man sie beinahe nicht treffen konnte. Im Nahkampf bewiesen die Fußsoldaten wieder ihr Geschick. Mit 33 verteidigte er Goldshire gegen einen Haufen Räuber. Er und sein Freund wurden eingekesselt in einem abseits gelegenen Haus, doch schlugen sie sich ihren Weg frei, da die Räuber nie gegen erfahrene Soldaten gekämpft haben. Sein Freund wurde von einem vergifteten Messer verwundet und starb drei Tage nach dem Kampf. Stonebreaker selbst trug zahlreiche Narben davon, doch mehr nicht. Nun will ich zur verhängnisvollen Schlacht kommen. Es war der 18. Tag des letzten Monats. Es war beinahe so kalt, das es schneite."



    Re: Der Tod Loaerderonix'.

    Loaerderonix - 03.05.2007, 17:54


    "Ich stand in der vierten Reihe der Schildträger als 17. von rechts. Ich hatte schon in zwei Schlachten gefochten. Einmal vor der verhängnisvollen Schlacht durfte ich unter Stonebreaker dienen. Es war in seiner ersten Schlacht. Ich gehörte zu den Soldaten, die in der Mitte der Schlucht sich unter den Schildwall ducken sollten. Wo war ich? Ah. Bei der Schlacht. Stonebreaker selber stand in den Steigbügeln seines Pferdes. Ich selber kann mich nicht mehr an die ganze Rede erinnern, der Hörer möge es mir verzeihen. Ich bin alt.
    Er sagte:'...Mut! Wir sind Soldaten von Stormwind! Seite an Seite kämpfen und sterben wir, um das zu beschützen, was wir lieben! Wir kämpfen, um Stormwind mit seinen Frauen, Kindern, Alten und Schwachen zu beschützen! Kämpft für Stormwind! Drängt die Bestien der Horde zurück aus unserem Land!! FÜR STORMWIND!!!' So in etwa lautete das Ende seiner Rede. Passend zu seinem letzten Satz stieg sein Pferd hoch, er reckte sein Schwert in die Höhe. Es war ein braves Tier, sein Pferd. Es war voallem schlau. Ich kann mich noch an den Jubel erinnern, der danach erklang. Ich reckte mein Schwert in die Höhe, genauso wie jeder andere Soldat die seine Rede gehört hatten, und schrie:'FÜR STORMWIND!!!'
    Ohrenbetäubender Lärm hallte nach. Voll frischen Mutes stampften wir mit unserem gepanzertem rechten Bein auf. Der Boben muss gebebt haben! Gleichzeitig zu Stonebreaker hatte Thrall seine Rede in Orkisch gehalten. Jedenfalls stürmten die Orks danach voran und gaben dem riesigen Rammbock in Form eines vorstürmenden Orkes Geleitschutz. das Tor erbebte jedesmal, wenn der Rammbock gegenprallte. Das Tor hielt nicht lange. Nach vier Stößen war es offen. Danach begann die eigentliche Verteidigung. Die Bogenschützen auf der Mauer schossen schon unentwegt auf die Orks, die die Sturmleitern hochkletterten. Die Soldaten auf der Mauer hatten alle Mühe, die Mauern zu halten. Wir unten wurden ein Stück zurückgedrängt. Bis Stonebreaker den Befehl gab, die Schildwälle zu öffnen und vorzustürmen. Wir kämpften uns bis zum Tor vor. Danach schwenkten wir zur Seite und halfen den Soldaten auf der Mauer. Gleichzeitig machten wir so der schweren Kavellerie Platz. Stonebreaker selbst, in eine Ganzkörperrüstung gehüllt, führte die Kavellerie an. 500 schwer gepanzerte Pferde ritten voran. Sobald die Kavellerie durchgebrochen war und wir die Mauern einigermaßen befreit hatten, stürmten wir in die Mitte und halfen der Kavellerie, wieder abrücken zu können. Stonebreakers Plan war, dass die Kavellerie so oft wie möglich vorstürmen konnte und so so viele Orks wie möglich nieder reiten konnte. Wir drängten die Orks wieder zum Tor zurück, als plötzlich endlose Reihen von Tauren mit grausamen Waffen durch das Tor marschierten. Es war, als würde es die riesigen Stiermenschen gar nicht stören, dass man Rüstung anzog. Sie zerquetschten einen, schlugen einen zu Brei oder warfen sich gegen einen. Zu allem Übel begannen die Katapulte der Orks auch noch mit brennenden Geschossen zu feuern. Ich dachte, wir wären vom heiligen Licht verlassen. Die Bogenschützen starben, als die Mauern überrannt wurden. Wir wurden von den Tauren bis zum Eingang des Handelsviertels zurückgedrängt."



    Re: Der Tod Loaerderonix'.

    Loaerderonix - 03.05.2007, 17:54


    "Stonebreaker schlug mit seinem Schwert beidhändig Schneisen in die Reihen der Horde. Seinen Schild hatte er bei seinem Pferd gelassen, dass gehorsam am Anfang der Schlacht zu seinem Haus getrottet war. Selbst die Tauren konnten ihn nicht zerquetschen. Er glich, man möge mir den Vergleich verzeihen, einem Dämon oder Engel. Eher Dämon denke ich, da er mit Blut überspritzt war und in seinen Augen die Mordlust funkelte. Ich werde seinen Anblick nie vergessen. Er kämpfte dort, ohne Helm, seine schulterlangen schwarzen Haare waren schon beinahe durchtränkt mit Blut. Sein rechtes Schulterstück besaß eine lange Klinge. Auf seinem linken Schulterstück prangten zwei Schwerter. Sein dunkelblauer Umhang mit dem Zeichen der Allianz war noch nicht ganz in den Lebenssaft der Tauren und Orks getränkt. Seine schwarze Schlachtrüstung, in der er beweglich und doch geschützt war, war ein Meisterwerk zwergischen Handwerks. An seinen Armschienen waren lange Klingen angebracht. An seinen drei Gürteln, zwei quer über die Brust, einer ganz normal um die Hüfte, hingen zahlreiche Dolche und Wurfwaffen. Ebenso ein Schwert, an seiner linken Seite. Wir wurden nun nicht mehr zurückgedrängt, wir blieben direkt an der Stelle. Irgendwann flogen Speere. Die Orks zogen sich allerdings nicht zurück. Nicht wenige wurden von den Speeren ihrer Verbündeten getötet. Stonebreaker zog sich von der Frontlinie der Schlacht zurück. Er eilte zu den anderen Generälen, die auf ihren Pferden 200 Schritt entfernt waren. Der Hörer möge es mir verzeihen, aber ich weiß nicht, was er gesagt hat. In dem Moment starb mein Vordermann und ich musste vorrücken. Stonebreakers Worte mussten etwas bewirkt haben, denn kurze Zeit später flogen die Fenster der benachbarten Häuser auf und Bogenschützen erschienen in ihnen und auf den Dächern. Der Horde wurde ein gefiederter Tod bereitet."
    Der Greis bestellte noch ein Bier. Sofort kam es. Er trank es sofort aus und stöhnte dann erleichtert. Er nahm aus seinem Gürtel einen Dolch.
    "Diesen Dolch hier habe ich von Stonebreaker geschenkt bekommen. Nach der ersten Schlacht. Jeder, der sich gewagt hat in der Mitte durchzuhalten, hatte einen bekommen. Elfische Waffen mit magischen Runen, hatte er uns gesagt. Ich glaubte ihm. Obwohl es mir heute sinnlos erscheint, solche Waffen an normale Soldaten zu verschenken!"
    Der Greis steckte den schön verzierten Dolch wieder in die Scheide.
    "Wo war ich?"



    Re: Der Tod Loaerderonix'.

    Loaerderonix - 03.05.2007, 17:54


    "Ah ja. Die Fenster und Türen der benachbarten Häuser flogen auf, die Bogenschützen Stormwinds erschienen in den Fenstern und Türen. Manche erschienen sogar auf den Dächern. Als der Befehl zum Schießen gegeben wurde, wurde die Horde weit zurückgedrängt. Bis wir in den hinteren Reihen der Horde riesige, metallene Schilde sahen. Ein Schildwall der Blutelfen war angerückt und kam immer weiter vor. Ein Bogenschütze starb, als er sich zuweit an den Rand des Hauses wagte. Er brannte sofort ab. Als der Schildwall schließlich direkt vor uns angekommen war, waren schon alle Bogenschützen gestorben und die Häuser in Brand gesetzt. Stonebreaker gab den Befehl, unseren Schildwall zu öffnen. Sein erster Fehler in der Schlacht. Sofort flogen zahlreiche Pfeile aus dem Schildwall der Blutelfen heraus. Ich überlebte nur, weil ich meinen Schild noch nicht zur Seite genommen hatte. Stattdessen wurde mir augenblicklich eiskalt. Ich fror, sah wie sich Reif auf meiner Rüstung bildete, während ich weiter und weiter zu Eis erstarrte. Plötzlich packten mich ein paar Hände grob und ich wurde davongetragen. Grade noch rechtzeitig. Plötzlich öffnete sich der Schildwall der Blutelfen. Sie stürmten über die Leichen der ersten 10 Reihen. Ich wurde grade noch rechtzeitig hinter den Schildwall am Eingang zum Kathedralen-Platz gebracht. Den Rest weiß ich nun mehr nurnoch aus der Erzählung einer meiner Träger.
    Er brachte mich in die Kathedrale, aber die Heiler waren ratlos. Sie sagten, dass meine beiden Träger mich zur Altstadt bringen sollten. Dort wäre der beste Pfleger der Stadt. So wurde ich in die Altstadt gebracht. Dort sah ich Stonebreaker kämpfen. Er kämpfte von seinem Pferd herunter, den Schild in der Linken, das Schwert in der Rechten. Seinen Helm hatte er aufgesetzt. Ich wurde in die Kaserne gebracht. Als ich wieder laufen konnte, mir war immernoch eiskalt, lief ich zu einem verwundeten Soldaten und fragte ihn, wie es denn aussehe, mit der Schlacht. Er sagte, dass die Soldaten nurnoch kämpften, weil ihr General mit ihnen kämpfte. Würde er nicht in der ersten Reihe stehen, wären die meisten schon längst geflohen. Da versuchte ich den Heiler zu überreden, obwohl ich noch immer kein einziges Gliedmaß spüren konnte und mein eiskaltes Blut nur durch den Branntwein erhitzt wurde, den man mir einflößte, dass ich nicht doch zu meinem General könne. Doch er verneinte und nahm sofort die Flasche mit dem Hochprozentigem und ließ mich einen langen Schluck trinken. Danach schickte er mich zurück zu den anderen Verwundeten. Als ich schließlich einen Soldaten fragte, der grade hereingetragen wurde und neben mir abgesetzt wurde, wie es denn so mit der Schlacht stehe, sagte er, dass Stonebreaker nun wie ein Berserker mit seinem Schwert um sich drosch. Er sagte, dass die Frontlinie trotzdem weiter zurück gedrängt wäre. Stonebreaker war in seinem Haus eingeschlossen von den Soldaten abgetrennt. Sofort verlangte ich, dass man mich zur Frontlinie bringe. Doch niemand wollte mir den törichten Gefallen erweisen. Kurze Zeit später hörte man Kampfeslärm vom Eingang. Sofort wollte ich zum Kampf, doch man verbot es mir und sagte, ich solle in den Keller gehen. Stattdessen ging ich auf das Dach und versuchte zu erspähen, wie es mir der Schlacht stand. Doch ich sah keinen einzigen Menschen, der lebte. Nur Stonebreaker in seinem Haus. Doch ewig würde auch er es nicht aushalten. Schließlich stürmte er raus. Ich dachte bei seinem Anblick, dass er nun wirklich wie ein Dämon kämpfte. Er dosch mit einem schweren Kriegshammer aus seinem Haus umsich. Er metzelte zahlreiche Feinde nieder, bis zwei Tauren ihn packten und ihm seine Arme brachen. Danach wurde er vor die Orks gelegt, die ihn auslachten. Schließlich kam Thrall. Er sprach die Sprache der Menschen und verkündete so laut das Urteil über den gefallenen Soldaten, dass man ihn sicher auch noch in der Burg gehört hätte.
    Er sagte:'Für jeden Toten, den du getötet oder der durch deinen Befehl gestorben war, sollst du Jahrtausende in der Verdammnis schmoren. Meine Söhne und Kinder werden mit Verachtung von dir sprechen. Von dem Mann, der der Horde mehr Leid zugefügt hat, als sonst irgendein Mensch. Schmore in der Verdammnis!!'
    Stonebreaker darauf erwiderte genauso laut und genauso verächtlich:'Ein Fluch eines gewöhnlichen Orkes soll mich in die ewige Verdammnis schicken? Ein Fluch eines Orkes, der von Menschen aufgezogen wurde? Ich glaube kaum, dass ein Fluch eines Orkes so etwas erreichen kann!'
    Man sagt ja, ein Fluch eines Zwerges würde sein Opfer immer treffen. Ein Fluch eines Orkes aber erwies sich als noch viel grauenhafter. Weil ich auf dem Dach blieb, fanden die Orks mich nicht als sie die Verwundeten abschlachteten. Aber ich glaube, ihc wäre lieber gestorben als dies mitzuerleben. Als die Orks weiter zogen und die Front verlegt wurde, kam Sylvanas und sagte zu Stonebreaker:'Du wärest ein guter Soldat für die Horde!''Thrall würde mich nicht akzeptieren!', meinte Stonebreaker.'Nun gut. Dann stirb!' Mit diesen Worten tötete Sylvanas Stonebreaker, indem sie ihm sein stählerenes Herz durchbohrte. Irgendwann kam ein Nekromant der Verlassenen und belebte Stonebreaker wieder. Einmal habe ich geglaubt, man könne nicht wieder in das Leben gerufen werden. Doch das erwies sich als falsch. Der Nekromant gab Stonebreaker eine Maske und einen schwarzen Umhang mit großer Kapuze. Ebenso schwarze Stoffkleidung. Der Gestank der Verwesung des auferstandenen Stonebreaker erreichte sogar mich auf dem Dach. Als ich mehrere Male geblinzelt hatte und Stonebreaker anschaute, erkannte ich, dass schwarze Rauch aus den Augenschlitzen der Harlekin-Maske, die der Nekromant ihm gegeben hatte, aufstieg. Seine Finger glichen dem schauderhaftesten Zustand der Verwesung. Schleimige Maden krochen in seinen Fingern herum. Gesunde Haut neben schlechter, verwestes Fleisch neben gutem. Er war ein Alptraum. Und er war so durchdrungen von Böse, als er lachte, dass man hätte denken können er sei der Leibhaftige. Vielleicht, so denke ich heute, ist er es. Der Leibhaftige. So nenne ich ihn!"



    Re: Der Tod Loaerderonix'.

    Loaerderonix - 04.05.2007, 14:06


    "Nachdem Stonebreaker auferstanden war, ging er in sein Haus. Ich weiß nicht, was er da drin gemacht hat. Doch als er wieder raus kam, brannte das Haus. In den Händen hielt er lange, schlanke Schwerter. Ich hatte Angst, dass das Feuer womöglich zu mir über die Straße überspringen könnte. Doch die Kaserne, auf dessen Dach ich war, war das einzige Gebäude das nach dem Feuer in der Altstadt noch stand, da sie höher als die anderen gebaut war und die Außenfassade vollkommen aus Stein war. Mit Ausnahme des dunkelblauen Daches. Nachdem Stonebreaker das Feuer gelegt hatte, lief er gemächlich in den Stall in der Nähe der Kaserne. Auf dem Weg kam er an einem Baum vorbei. Der Baum verdorrte, als Stonebreaker ihn anfasste. Kurz nachdem er in den Stall getreten war, kam ein schrilles Wiehern heraus und ein schwerer Körper schlug auf. Stonebreaker verlangte von dem Nekromanten etwas. Doch was es war, hörte ich nicht. Als der Nekromant den Kopf schüttelte, zog Stonebreaker wütend sein Schwert und spaltete den Nekromanten vom Scheitel bis zum Bauch. Wütend zog Stonebreaker weiter und erschlug alle, denen er begegnete. Danach geriet er aus meinem Blickfeld. Ich war bestürtzt. Soetwas von einem General Stormwinds hatte ich nicht erwartet. Als Stonebreaker sich noch einmal umdrehte, als er am Eingang der Altstadt war, erblickte er mich, lachte und ging weiter. Offensichtlich wollte er, dass es einen Zeugen gab."



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