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Gestüt Merinda
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    Re: Message 1

    XxBakuChanxX - 02.05.2007, 16:46

    Message 1
    Ausgezogen war ich aus dem Haus von Merinda, Daiquiri hatte ich verkauft, die Papiere waren gekündigt. Vor zwei Monaten war das. Seitdem hatte ich nur Stress, eigentlich hatte ich den immer noch aber wohl hatte ich den Wunsch nach einem Pferd, nach einer Freizeitbeschäftigung, nach einer stressabbauenden Tätigkeit. Am Abend saß ich an meinem Schreibtisch und blickte auf meinen Computer. Ich raffte mich auf und guckte auf die Site von Gestüt Merinda und durchstöberte die Verkaufspferdeliste. Man, jetzt wo ich da war ist doch tatsächlich ein Vollblut angekommen. Es ärgerte mich schon, dass ich Merinda verlassen hatte aber vielleicht konnte man daran etwas ändern. Ich wohnte ja zuhause und hatte dort schon mal keine Verpflichtungen und mit dem Job brachte ich es sicherlich auch noch unter, wenn ich ein Pferd besaß… Ich schlief noch eine Nacht drüber und entschied dann…
    Am Frühstückstisch, es war Samstag redete ich mit meinen Eltern über mein Vorhaben. Sie verneinten es nicht aber sonderlich begeistert waren sie von meiner Idee auch nicht wirklich. Egal, ich wollte diesen Hengst haben und notfalls würde ich mir einen Pfleger suchen. Also setzte ich mich auf mein Fahrrad und radelte zu Merinda. Es war ein verdammt komisches Gefühl die alten und vielleicht auch neuen Mitglieder zu sehen. Wo alles war, wusste ich natürlich noch. Also lief ich zum Verkaufspferdestall und ging in die hinterste Ecke vom selbigen. Dort stand ein Grauer, ziemlich junger Hengst. Aufgeregt war er aber verdammt hübsch. Die Nüstern blähte er weit und er drehte sich mehrmals aufgeregt in der Box. Na ja, sonderlich ansprechend war das natürlich nicht, aber er war noch jung und das bewies mir auch die Tafel auf dem sein Name und sein Geburtsdatum stand. „Aha! Calvados“ nuschelte ich und bevor ich es mir anders überlegte, sputete ich zum Büro um Carina aufzusuchen. Mit 20.000 PG auf der Kreditkarte klopfte ich an der Tür an. Carina rief mich herein und guckte wohl ziemlich überrascht. „Du? Ich werde mir Zeit nehmen und ich werde mir ein Pferd kaufen“ „Aha…“ meinte Carina daraufhin. Ich grinste „Ja, euer Neuer: Calvados“ „AH! Calvados!“ Nun grinste Carina auch und bat mich hinzusetzen. Also setzte ich mich, unterschrieb mindestens 3 Verträge und kaufte so einiges an Zubehör. Als ich rausging hatte ich ein Pferd in der Tasche statt 20.000 PG und machte gleich einen Luftsprung. Auf dem Weg zum Zubehör abholen und Schränke einräumen, traf ich sehr viele Mitglieder die mich anhüpften und umarmten und ich muss zugeben: Beinahe hätte ich vor Freude losgeheult.
    Die Schränke waren sehr schnell ausgeräumt und der Stall war dank Nicole auch hergerichtet. Ich schnappte mir Halfter und Strick um Calv abzuholen. Er starrte mich leicht nervös an und verzog sich in eine Ecke. Ich war richtig froh, dass er nicht bösartig war und mir auch nicht den Huf gezeigt war. Beim aufhalftern war er auch relativ brav, nur die Gangart Schritt war totales Fremdwort für ihn. Er trabte neben mir fast auf der Stelle, aber folgte mir brav. Heute würde es etwas anstrengend für ihn werden, da ich seine Fähigkeiten ausprobieren wollte.
    In seiner Box angekommen band ich ihn an und holte den Putzkasten aus der Sattelkammer. Er begrüßte mich mit einem misstrauischen Blick aber ließ sich, mit etwas Gezappel, putzen. Die Hufe waren sogar kein Problem, anscheinend hat er hierbei keine schlechten Erfahrungen gemacht. Nebenbei erfuhr ich auch, dass er sehr harte Hufe hatte, denn er trug keine Hufeisen. Ich machte Halfter und Strick ab und verließ die Box. Mein weg führte mich in die Halle 1, in der, wie immer, schon Hindernisse standen. Ich machte aber ein paar Stangen ab um auf ein sehr niedriges Niveau zu kommen – dies lag zwischen Cavaletti und E-Niveau. Danach trug ich mich in der Hallenliste ein und hoffte beim ersten Training allein zu sein. Nun konnte ich endlich den Maßspringsattel und die Trense holen. Das satteln ging schnell, auch wenn er einen leichten Sattelzwang hatte und seine Ohren sollte man auch lieber in Ruhe lassen. Ich wusste jetzt schon, dass er mit normalen Warmblütern aufgewachsen ist. Ich führte ihn ruhig raus und sprach die ganze Zeit über mit ihm über das Wetter, die Stadt, mein Leben und fragte ihn wie es ihm so geht. Immer wenn ich ruhig mit ihm sprach war er ziemlich gelassen und ich denke, er hat mir auch zugehört über meine Probleme.

    Fortsetzung folgt… tut mir Leid. Wie gesagt: Läuft alles langsamer bei mir =)



    Re: Message 1

    Fini - 02.05.2007, 17:29


    Aba der Anfang is klassö^^



    Re: Message 1

    Tatahena - 09.05.2007, 20:05


    Schön ! Wunderschön !



    Re: Message 1

    XxBakuChanxX - 15.05.2007, 19:58


    Auf dem Weg zur Halle änderte ich meine Meinung, denn draußen war es viel zu schön alsdass ich hätte drinnen trainieren wollte. Carina bemitleidete ich, dass sie so viel im Büro zu tun hatte und mit Architekten sprach, um ein paar Sachen - die Jasmin abriss - wieder aufzubauen. Sonst hätte sie mir gerne zugeschaut, aber auch so hatte sie ziemlich Vertrauen zu mir. Na ja, jedenfalls ging ich auf den Springplatz zu, auf dem alle Arten von Hindernisarten und Höhen standen. Die niedrigsten waren natürlich leicht zu erkennen und diese würde ich auch zum Testen springen. Zwischen zwei Hindernissen parkte ich mein neu erworbenes Tier und machte die Steigbügel runter, die Zügel über den Hals und den Sattelgurt enger. Dafür erntete ich einen bösen Blick und angelegte Ohren. Das Training fing ja super an.
    Nachdem ich aufgestiegen bin, merkte ich schon, dass er mangelndes Gleichgewicht hatte und eher ein Hans-Guck-In-Die-Luft sein wollte anstatt ein ordentlichen Ich-Mach-Jetzt-Den-Hals-Rund-Pferd. Na ja, das erste Mal ging eh immer alles daneben. Nach vielen Volten, Zirkeln und Schlangenlinien versuchte ich Rückwärtsrichten. Es klappte überraschenderweise auch ziemlich gut und dabei kaute er auch ausnahmsweise auf dem Gebiss herum und dabei hatte ich nicht das Gefühl mit einer Stange arbeiten zu müssen. Bevor ich antrabte machte ich Vorhandwendungen und eine Hinterhandwendung. Der Leichttrab war nicht sehr leicht zu federn, aber deswegen konnte ich auch viel besser Aussitzen. Irgendwann würde sich beides ausgleichen, wenn ich viele Reitstunden nehmen würde. Ich trabte auf ein kleines Cavaletti zu und sprang drüber. Danach entglitt er mir und ich machte erstmal wohl keinen sonderlich guten Eindruck auf dem durchgehenden Pferd. Ich verstand, warum er in so jungen Jahren auf die Rennbahn gehörte. Und ich verstand auch, warum er noch so kindisch ist. Die Hobbyzucht unter den Warmblutpferden. Und wenn er dann doch mal merkte, er war ein Hengst, dann muckiert er sich wieder. Ich schüttelte den Kopf und mehr als ihn in eine Volte zu reißen konnte ich auch nicht. Glück gehabt: Er blieb schnaufend stehen, kräuselte die Nase und war sichtlich unzufrieden. Okay, Planänderung: Zirkel galoppieren bis zum Schluss. Aus dem Stand gab ich ihm die Hilfen und er schlug den Kopf hoch, raste los. Nach vier oder fünf Galoppsprüngen hatte ich ihn wieder und galoppierte mit ihm Zirkel um Zirkel, wechselte mal die Richtung und wartete bis die Adern hervorstanden. Danach gönnte ich ihm Schrittpause, jedoch nicht am langen Zügel. Jetzt kanterte ich noch mal an und nahm eine kleine Kombi – diesmal sprang er richtig ordentlich drüber und das ließ ich als Trainingsabschluss gelten. Er sollte es ja mit etwas gutem abschließen. Ich führte ihn in die Box, machte ihn noch mal rundrum sauber, trocknete ihn ab und gönnte ihm die Weidefreizeit. Gleich danach hatte ich mich mit Nicole verabredet

    ~> Bericht bei Nicole <~

    Für heute war er glaub ich so ziemlich ausgelastet. Ich dankte ihm für den ersten Tag mit einem Apfel und zog ab.

    Der Bericht gilt, mit dem oberen da, als Bericht für den Mai.



    Re: Message 1

    Tatahena - 15.05.2007, 20:06


    Cool ! Voll schön !



    Re: Message 1

    Fini - 16.05.2007, 14:35


    Ja, echt toll!



    Re: Message 1

    Farina - 16.05.2007, 22:39


    supiiiiiiiiii



    Re: Message 1

    XxBakuChanxX - 17.05.2007, 09:27


    Dankö 8)



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