Verfügbare Informationen zu "Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007"
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Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 01.05.2007, 12:37Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
So , in diesen Heimspiel um den Aufstieg soll/wird die Halle wohl Ausverkauft sein :wav:
Das ist wohl ein echter Grund das wir "hohen" Besuch bekommen :D :D
So hat sich auch unser lieber Herr Stemberg von der HBL/DHB angesagt , ich hoffe nur als Zuschauer , nicht am "Richtertisch" , denn er ist ja bekannt dafür , wie man Spiele beeinflussen kann :gruebel: :gruebel:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 01.05.2007, 17:44
Also ich mach das nochmal: Hr. Bohmann ist nicht Hr. Stemberg :oops: :oops: :oops: :roll: :roll:
Mit Hr. Stemberg hatten "wir" noch nie Probleme, und ist daher jederzeit herzlich Wilkommen.
Frank Bohmann (Geschäftsführer)
Unternehmensführung
Vermarktung
Veranstaltungen
Public Relations
Lizenzierungsverfahren
Rechtsfragen
--------------------------------------------------------------------------------
Uwe Stemberg (Spielleiter)
Terminplanung und Spielplanerstellung
Passwesen und Transfer
Rechtsinstanz Spielleitung
Hallenabnahmen
Prüfung/Anpassung von Satzungen & Ordnungen
Quelle der Info`s : www.handball-bundesliga.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 01.05.2007, 20:23
Danke Max, Uwe Stemberg ist nämlich immer neutral.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 01.05.2007, 20:52
Ich weiß zwar nicht warum, aber in den anderen Handballforen, ist Herr Stemberg ziemlich unbeliebt.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 01.05.2007, 20:55
Und ist zum Spiel gegen Dormagen eine Fan Aktion geplant? Ausserdem kenne ich mindestens zehn Leute die zum nächsten Auswärtsspiel wollen aber an Infos über Karten nicht kommen.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 01.05.2007, 21:13
An die Elche wenden, oder an die Geschäftsleitung in der steilen strasse
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 01.05.2007, 22:20
sorry, hab vergessen, dass es nicht mehr geht!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 02.05.2007, 10:14
Sarah hat folgendes geschrieben: Und ist zum Spiel gegen Dormagen eine Fan Aktion geplant? Ausserdem kenne ich mindestens zehn Leute die zum nächsten Auswärtsspiel wollen aber an Infos über Karten nicht kommen.
Wurde beim letzten Heimspiel mehrfach verkündet, dass kostenlos Busse fahren und man sich am Fan-Club-Stand anmelden kann. "Wer Ohren hat zu hören, der höre"
Im übrigen nachfragen bei: www.tusemessen.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 08.05.2007, 22:21
So , da der Ausgang der Meisterschaft schon geklärt ist können wir eigendlich locker ins Spiel gehen :wav:
Da es ja nur Handball-Experten in Dormagen gibt und dort das Ergebnis schon feststeht , wer direkt Aufsteigt , brauchen wir uns ja nur noch Gedanken darüber machen , gewinnen wir gegen Stralsund und wer wird unser Bundesligagegner :D :D :D
Der TSV will aus den "Hallo" ein Heimspiel machen , was bei unseren Rentner und Sonntagsausflügler auch gut möglich ist :lol:
Auch über die Biersorten zur Meisterschaftsfeier wird in Dormagen diskutiert , was für ein sollches Spiel auch sehr wichtig ist zur Frustbewältigung oder zur Siegesfeier :partyman:
Wichtig ist natürlich das die TSV-Fans nicht so weit haben bis zur Bierquelle , man hat natürlich die Zeit dort währens des Spiels Bier zu holen , wie gesagt , der Ausgang steht ja schon fest :biggthumpup: :bia: :lol01
Zusammenfassend können wir stolz sein , als Aufsteiger in die 2. Bundesliga eine sollche erfahrende 2. Liga Mannschaft bei uns begrüssen zu können und den Favorit als Aufsteiger in der 1.Liga ein Bein zu stellen :b020 :b020
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 08.05.2007, 22:45
wer zuletzt :jump: :partyman: :occasion5: :trink4 :jump: :10 :wav: am besten
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 09.05.2007, 16:24
Gebt dem Rheinischen Größenwahn keine Chance. :)
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 11.05.2007, 16:33
Ihr habt soviel Schiss! Mein Gott! Achso welches Bier ihr für Unsere Meisterfeier haben müsst,ist doch klar! Ein frisches kühles Kölsch!!!!
Aber bevor wir das machen,müssen wir erstmal morgen Delitzsch schlagen,von daher macht euch noch nicht soviel Sorgen!
Gruss aus Dormagen
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 11.05.2007, 17:31
DL hat folgendes geschrieben: Ihr habt soviel Schiss! Mein Gott! Achso welches Bier ihr für Unsere Meisterfeier haben müsst,ist doch klar! Ein frisches kühles Kölsch!!!!
Aber bevor wir das machen,müssen wir erstmal morgen Delitzsch schlagen,von daher macht euch noch nicht soviel Sorgen!
Gruss aus Dormagen
Ich weiß zwar nicht woraus du schließt , das wir Sch....... vor euch haben , aber der liebe Gott gehört auch mir :wink: :wink:
Sonderwünsche bei der Biermarke werden bei uns grundsätzlich nicht erfüllt und da es kein Kölsch gibt werdet ihr wohl die Meisterschaftsfeier absagen müssen :D :D :D
Den Rest finde ich O.K. :zustimm: :zustimm:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 11.05.2007, 18:28
Naja wäre trotzdem ganz schön wenn wir ein Pils bekämen! Ausserdem ist es doch egal! Ich gehe davon aus das beide Mannschaften nächstes Jahr erstklassig sind! Naja vielleicht können wir ja zusammen ein Pils trinken? Egal wer es zuerst Packt? GRUSS DL
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 11.05.2007, 19:38
Wird kein Problem sein , nur mußt du dich dann mit Stauder-Pils zufrieden geben :bia:
Sicher werden wir alle noch zittern , wer direkt oder über die Quali Aufsteigen wird und das natürlich jeder zu seinen Verein steht , ist wohl auch klar :wav:
Egal wie es ausgeht sollte man trotzdem in der Lage sein , mit den "Gegner" nach dem Spiel friedlich ein Bier zu trinken :occasion5: :wav:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 13.05.2007, 00:39
So , ich sag mal jetzt : Vorteil TuSEM :wav: :wav:
Uns reicht ein Unendschieden , Dormagen ist unter Druck und muß gewinnen :n2:
TSV-Fans , bitte nutzt jetzt diese Homepage nicht dafür , mit "schwachsinnigen Äusserungen egal gegen wen" diese Fan-Seite in ein schlechten Licht zu bringen :n71:
Fair Play ist angesagt , möge der bessere Gewinnen :n2: :danke:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 13.05.2007, 12:43
Ich würde sagen Vorteil Bayer! Ihr seit auf Platz Eins! Ihr steht unter Druck! Ihr habt 9 Punkte vergeigt! Wir hatten uns schon mit dem Nichtaufstieg angefreundet,und jetzt können wir befreit aufspielen,haben nix zu verliern! Von daher glaub ich das es ein sehr Spannendes Spiel wird! Möge der bessere gewinnen! AM HALLO SAGEN WIR TSCHÜSS
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 13.05.2007, 12:50
ich sag nur soviel: uns reicht ein 0:0 sowie ein 1:0! :D
aber wie gerrie abend schon sagte:
"wir schalten erst einen gang runter, wenn wir am ende mit 10 toren führen"!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 13.05.2007, 12:54
DL hat folgendes geschrieben: Ich würde sagen Vorteil Bayer! Ihr seit auf Platz Eins! Ihr steht unter Druck! Ihr habt 9 Punkte vergeigt! Wir hatten uns schon mit dem Nichtaufstieg angefreundet,und jetzt können wir befreit aufspielen,haben nix zu verliern! Von daher glaub ich das es ein sehr Spannendes Spiel wird! Möge der bessere gewinnen! AM HALLO SAGEN WIR TSCHÜSS
Tut mir Leid , das kann ich aber nicht so ganz nachvollziehen :gruebel:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 13.05.2007, 17:50Druck
Nun, ... da wir ja am Samstag direkt aufsteigen werden, :krass:
ist ein gewisser Druck nicht zu verleugnen. Wir dürfen halt nicht 0:1 verlieren. 8)
Der Rest des Drucks ist wohl bei Dormagen; :jump:
auswärts, Halle - des monatelangen Tabellenführeres - gegen sich (auch wenn zwei, drei aus Dormagen kommen), unbedingt gewinnen müssen - weil Relegation können die ja überhaupt nicht (vgl. letzte Saison), ... :ertrink:
spricht eigentlich alles gegen die ARMEN. :wav:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 13.05.2007, 19:47
Nee is klar :D , Dormagen hat keinen Druck :lol01 .
Vom Trainer zum selbsternannten Titelfavoriten gemacht, eine schlechte Hinrunde, obwohl Dormagen einen wesentlich größeren Kader besitzen, und die schon div. male oben dran waren. Aber Sie haben keinen Druck :neu
Ich glaube, das wir die Mannschaft sind, die aus der Regio aufgestiegen sind, und bei uns war ein direkter Durchmarsch gar nicht direkt geplant, aber da wir schon mal soweit gekommen sind, werden wir diese chance auch nutzen.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 13.05.2007, 20:14
So wie die Mannschaft gegen Kirchzell in einer angeblich "heißen" Halle mit dem Druck fertig geworden ist, liegt der Vorteil gegen Dormagen ganz klar bei TUSEM.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Tweety - 14.05.2007, 09:39
Eine von beiden Mannschaften geht in die Relegation...........................................und anschließend spielen beide in der 1. Bundesliga! :wink:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 14.05.2007, 20:06
Von wegen eins zwei Fans! Wir waren in Stuttgart mit 200 in Wuppertal mit 900! Tja und was wird dann wohl in Essen sein! Und soviel zum grossen Kader! Du hast wohl kaum mitbekommen, dass wir 7 Stammspieler verletzt hatten! Und diese alle zur Rückrunde wieder kammen! So dann kannst du dir ja von den Fingern abzählen,warum wir nicht da oben stehn! ICH SAG MAL GETREU NACH DEM MOTTO:
ESSEN 2.LIGA , JA WATT DENN!!! Das Lied kennt ihr doch! Bis Samstag!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 14.05.2007, 21:01Dann schafft es doch endlich mal !
@DL
Man, dann sind es halt 200 oder 1000 ... :n153: ...
wenn die Eintritt bezahlen ist mir das doch recht 8)
Warum bin ich da nur immer in Dormagen in der Halle eingeschlafen, wenn die so geile Stimmung verbreiten. :D :D :D
:tanz:
Trainiert mal schön mit Eurem SUPER-KADER, schaut, dass Ihr mit dem DRUCK klar kommt und man sieht sich dann am Samstag im HALLO zur Aufstiegsfeier des TUSEM :wav: .
Aber ich werde das verdammte Gefühl nicht los ...
IHR KÖNNT ES EINFACH NICHT !
und das wisst IHR doch zu gut !!! :lol01
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 14.05.2007, 21:28
ESSEN
Tusem fiebert Showdown entgegen
Gegen Dormagen ist Hallo-Halle ausverkauft Die Stimmung auf der Margarethenhöhe ist gespannt, die Fans fiebern dem Showdown in der 2. Bundesliga Süd entgegen. Am Samstag (19.30 Uhr, Am Hallo) fällt die Entscheidung über den direkten Aufstieg ins Oberhaus, und der Terminplan will es so, dass die beiden Titelanwärter im Finale aufeinander treffen. Der Spitzenreiter Tusem empfängt den punktgleichen Verfolger Bayer Dormagen zum Endspiel.
"Wir freuen uns und sind auch guter Dinge, dass wir es packen", sagt Tusem-Sprecher Jens Wachowitz. Die Karten für dieses Top-Spiel sind schon seit zwei Wochen vergriffen, so dass sich die Gäste auf einen Hexenkessel gefasst machen müssen.
Der Tusem bastelt natürlich schon an seiner neuen Mannschaft. Wie sie aussehen wird, hängt natürlich davon ab, ob die Essener aufsteigen. Linksaußen Ingo Stary soll mit einem Zweitspielrecht für den Regionalligisten Eintracht Hagen ausgestattet werden, der vom ehemaligen Tusem-Trainer Krzysztof Szargiej trainiert wird. Auch für Kreisläufer Sebastian Reiners gibt es eine solche Anfrage vom Regionalligisten OSC Rheinhausen. "Die Anfragen von beiden Klubs sind da, aber entschieden ist noch nichts", sagt Wachowitz. "Das wird bis zum 19.Mai vertagt." Spätestens an diesem Samstag, so etwa gegen 22 Uhr, wird der Tusem Planungssicherheit haben.
HANDBALL 2. BUNDESLIGA
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 15.05.2007, 15:42
@LUCKY GB
Du hälst dich wohl für ganz toll,was? Ich hoffe das ,was uns letztes Jahr passiert ist, wird euch dieses Jahr nicht passieren! Das war ne menge pech! Naja aber am Samstag wirste dinge Schüz halde
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 15.05.2007, 16:33Genau !!!
Jo DL,
wenn ich ganz ehrlich bin schon. :D Aber wer hält sich nicht für GUT ?
Ist eben meine Lebenserfahrung ... man lernt halt viele Leute kennen. :wink:
Nichts für ungut ... 8) :bia:
Freuen wir uns aufs Spiel - weitere Späße Richtung Dormagen spare ich mir nun ... ich habe ja schon den Nerv getroffen ... tut mir leid ! :cry:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 15.05.2007, 19:03
Achtung !
Der kostenlose Fanbus der bei jedem Heimspiel eingesetzt wird, fährt am Samstag den 19.05 bereits um 18.00 Uhr ab der Ecke Lührmannstr.. Um 18.05 Uhr halt am Brückenkopf und geg. 18.10 Uhr in Holsterhausen.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 15.05.2007, 21:04
TUSEM bittet um die Mithilfe der Fans Dienstag, 15. Mai 2007
Nur noch wenige Tage dann ist es soweit und der TUSEM kann mit einem Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen den Aufstieg in die 1. Liga perfekt machen. Damit dies auch gelingt, bitten wir auf diesem Wege alle TUSEM Freunde und Fans, die live in der ausverkauften Sporthalle Am Hallo mit dabei sind, um Mithilfe.
Wir möchten euch bitten, unser Team - nicht nur lautstark, sondern auch optisch in den Farben des TUSEM (rot und weiß) zu unterstützen, als „achter Mann“ hinter Mark Schmetz und seinen Mannschaftskollegen zu stehen und die Halle zu einem echten Hexenkessel zu machen.
Dafür vorab vielen Dank!
Weitere Highlights rund ums Spiel
Auf alle TUSEM-Fanartikel gewähren wir an am Spieltag 30 % Rabatt. Das Original-Spieltrikot gibt’s zu einem Sonderpreis von 40,-- €.
Zusätzlich veranstalten wir eine Riesentombola mit attraktiven Gewinnen und vieles mehr…
Quelle: www.tusemessen.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 16.05.2007, 00:24
Max1 hat folgendes geschrieben: TUSEM bittet um die Mithilfe der Fans Dienstag, 15. Mai 2007
Nur noch wenige Tage dann ist es soweit und der TUSEM kann mit einem Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen den Aufstieg in die 1. Liga perfekt machen. Damit dies auch gelingt, bitten wir auf diesem Wege alle TUSEM Freunde und Fans, die live in der ausverkauften Sporthalle Am Hallo mit dabei sind, um Mithilfe.
Wir möchten euch bitten, unser Team - nicht nur lautstark, sondern auch optisch in den Farben des TUSEM (rot und weiß) zu unterstützen, als „achter Mann“ hinter Mark Schmetz und seinen Mannschaftskollegen zu stehen und die Halle zu einem echten Hexenkessel zu machen.
Dafür vorab vielen Dank!
Quelle: www.tusemessen.de
Es werden immerhin hier schon alte Tugende aus den Meisterjahren ins Rennen geworfen , auch da waren 90 % der Fans in den Vereinsfarben in der Grugahalle (ebenfalls auch dort AUSVERKAUFTE GRUGAHALLE) :wav: :wav:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 16.05.2007, 12:48
ESSEN
Das Duell der Superlative
Nur der Wille zählt: Das "Duell der Giganten" wird nicht durch Schönspielen, sondern durch den Kampf entschieden. Das weiß auch Tusem-Kapitän Mark Schmetz (l.). Foto: WAZ, Gohl
Tusem gegen Dormagen - oder: Erster gegen Zweiter, stärkster Angriff gegen zweitbeste Abwehr.
Am Samstag wird am Hallo der direkte Bundesliga-Aufsteiger gesucht. Der Verlierer muss in die Relegation
HANDBALL-COUNTDOWN: NOCH DREI TAGE BIS ZUM "AUFSTIEGS-ENDSPIEL" IN DER 2. BUNDESLIGA Der Countdown läuft: Noch dreimal schlafen, dann steht in der 2. Handball-Bundesliga jene Begegnung auf dem Plan, die eine Benutzung von Superlativen fast zwingend vorschreibt: Tusem gegen Dormagen, das ist das "Duell der Giganten". Es ist der Vergleich zwischen dem Spitzenreiter, der seit dem allerersten Spieltag diese Position inne hat, und seinem punktgleichen Verfolger. Es ist die Partie des stärksten Angriffs gegen die zweitbeste Abwehr. Und es ist das Match, das über das Wohl und Wehe einer gesamten Saison entscheiden wird.
Es ist das Endspiel.
Ein entsprechender Interessenten-Ansturm fegt derzeit über die Margarethenhöhe hinweg. Obwohl die Sporthalle am Hallo am Samstag (Anwurf: 19.30 Uhr) bereits seit Wochen erstmals komplett ausverkauft ist, erreichen Tusem-Sprecher Jens Wachowitz täglich unzählige Anfragen, ob denn ticketmäßig nicht doch noch irgendetwas zu machen sei. "Ist es aber nicht!", bleibt Wachowitz derzeit als Option nur das Vertrösten. 3000 Zuschauer werden in Stoppenberg erwartet - darunter rund 400 aus Dormagen.
Die Tusem-Fans werden aufgefordert, am Samstag ausschließlich rote oder rot-weiße Oberteile aus ihrem Kleiderschrank herauszukramen. "Wir wollen die Halle in ein tiefes Rot tauchen. So kann jeder für den Tusem Flagge zeigen", sagt Wachowitz.
Zur Ausgangskonstellation: Der Tusem steht auf Rang eins, weil er gegenüber den punktgleichen Gästen das weitaus bessere Torverhältnis aufweist. Sollte die Partie - genau wie das Hinspiel (28:28) - mit einem Unentschieden enden, hätten die im Jahr 2005 zwangsabgestiegenen Essener den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga perfekt gemacht. Ein Sieger wäre mit zwei Punkten Vorsprung Zweitliga-Meister. Dieser hätte zum einen den direkten Erstliga-Aufstieg geschafft und bekäme als "Bonbon" in einer kleinen Zeremonie nach der Schluss-Sirene noch einen Meister-Pokal der Handball-Bundesliga (HBL) überreicht.
Der Verlierer muss in die Relegationsrunde und trifft in einem Hin- und Rückspiel auf den Zweiten der Nordgruppe, den Stralsunder HV. Der Gewinner dieses Vergleichs misst dann mit dem Drittletzten der 1. Bundesliga ebenfalls in zwei Duellen die Kräfte - das ist momentan die HSG Wetzlar.
Mit diesem Szenario beschäftigen sich die Spieler des Tusem gedanklich aber überhaupt nicht. "Wir spielen auf Sieg. Dafür werden wir alles tun. Wir wissen, was wir können. Und wir wissen, was wir wollen: in die Bundesliga aufsteigen", verkündet Teamkapitän Mark Schmetz in einer Mischung aus Leidenschaft und Selbstbewusstsein.
Ein entscheidender Punkt wird laut Schmetz die nötige Aggressivität sein. "Und weil die nicht auf Knopfdruck zugeflogen kommt, werden wir in dieser Woche besonders hart und körperbetont trainieren", sagt Schmetz, der dem Gegner Bayer nicht furchtvoll, jedoch mit Respekt begegnet: "Die Dormagener könnten sogar zwei superstarke Mannschaften aufstellen, so breit ist die Qualität innerhalb ihres Kaders", lobt Schmetz.
In diesem Moment schaltet sich auch Tusem-Trainer Jens Pfänder ins Gespräch ein und sagt: "Dormagen ist zudem athletisch die beste Mannschaft, hat eine erfolgreiche Rückrunde gespielt und spielt nach der Meinung vieler Experten den schönsten Handball in der 2. Liga." Dann hält Pfänder kurz inne und fixiert seinen Gegenüber mit festem Blick: "Aber schön spielen zählt am Samstag nicht. Am Samstag wird nur eines zählen. Und das ist der Wille."
Wie willens- und nervenstark die Essener sind, haben sie nicht nur in den beiden zurückliegenden Auswärtspartien in Friesenheim und Kirchzell bewiesen, als sie unter Druck eine erstligataugliche Siegermentalität demonstrierten. Nein, auch das Hinspiel in Dormagen im Februar 2007 war ein Lehrstück für den Tusem-Willen: Fünf Minuten vor Schluss hatten die Essener noch mit vier Toren in Rückstand gelegen (22:26). Dank eines furiosen Endspurts und eines raffinierten Dreher-Treffers von Ben Schütte in allerletzter Sekunde hatte es noch zum 28:28 gereicht. Weil der Tusem trotz des scheinbar hoffnungslosen Rückstandes stets an sich und seine Stärken glaubte - die Haltung eines würdigen Aufsteigers eben.
15.05.2007 Von Thomas Richter
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 16.05.2007, 12:49
Noch einmal Berge versetzen
HANDBALL. Tusem will mit Hilfe seiner Fans am Samstag gegen Bayer Dormagen siegen und endlich wieder "erstklassig" sein.
Auf diesen Moment wartet der Tusem nun schon zwei Jahre. Auf den Augenblick, in dem er sich in der Handball-Bundesliga zurückmelden kann. 60 Minuten noch am Samstagabend ab 19.30 Uhr in der seit Wochen ausverkauften Sporthalle Am Hallo in Stoppenberg. Da heißt es für die Mannschaft, ihren Trainer, die Vereinsführung, die Betreuer und die Fans volle Pulle.
Alles aus sich herauskitzeln, sein Herz in beide Hände nehmen und dem Endspielgegner TSV Bayer Dormagen demonstrieren: Hier bei uns hast Du nichts zu melden, rein gar nichts!
Mit allen Mitteln
Mark Schmetz hat immer fest daran geglaubt. Für den Kapitän des Tusem kam nichts anderes in Frage, als den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln anzugehen. "Denn da gehört der Tusem hin."
Klar gab es Durchhänger, gab es Rückschläge und Enttäuschungen. Aber den Glauben an das Team, den hat der Rechtsaußen nie verloren. "Man muss von der ersten Minute der Vorbereitung alles dafür tun. Die Bundesliga ist nun mal das Schönste für einen Spieler", versichert der 30-jährige Linkshänder, der mit 232/89 Toren eine überragende Saison hingelegt hat. Und jetzt, wo alles am letzten Spieltag entschieden wird, kündigt er wild entschlossen an: "Das lassen wir uns nicht mehr nehmen."
Keine Gedanken an Relegation
Auch Tusem-Trainer Jens Pfänder verschwendet nicht einen einzigen, winzigen Gedanken an mögliche Relegationsspiele. Für den 47-Jährigen steht fest, dass seine Mannschaft am Samstagabend "erstklassig" sein wird. Er weiß, dass seine Spieler noch einmal "Berge versetzen" müssen. Aber er hofft auf eine erneut starke Kooperation mit den Fans. "Mannschaft und Fans müssen eine Einheit bilden und signalisieren: Da kommt keiner durch." Pfänder versichert, dass sein Team dafür in Vorlgane treten wird. Denn dann, so Pfänder, springt auch der Funke über. Dieses emotionale Wechselspiel klappte in den letzten schweren Wochen hervorragend. Auch wenn Dormnagen mit mehreren hundert Fans nach Stoppenberg kommt - die Oberhand wird der Tusem-Anhang behalten.
Natürlich rechnet Pfänder mit einer offensiven Abwehr der Dormagener, denen er die beste Athletik der Liga bescheinigt. Natürlich weiß er um die Durchschlagskraft des Rückraums. Und natürlich weiß Jens Pfänder, worauf es am Samstag am meisten ankommt: Auf den Willen.
An der richtigen Grundstimmung wird schon im Training gearbeitet. Noch fünf Einheiten stehen bis Samstag auf dem Plan. Der Feiertag am Donnerstag wurde gstrichen. Feiertag soll der Samstag sein.
Aggressivität aufbauen
"Die Aggressivität, die man in solchen Spielen braucht, ist nicht auf Knopfdruck abrufbar. Das muss man schon unter der Woche im Training aufbauen", verrät Mark Schmetz.
Der Druck, dem die Mannschaft in den beiden letzten Auswärtsspielen auch körperlich ausgesetzt war, war durchaus hilfreich. "Wir wissen, dass wir uns wehren können", meint Pfänder im Rückblick auf ruppige Kirchzeller.
Umso wichtiger war die Ansetzung der Schiedsrichter für das Entscheidungsspiel. Das Bundesliga-Gespann Fleisch/Rieber aus Stuttgart wird pfeifen. "Eines von fünf Top-Gespannen der Bundesliga", so Pfänder.
Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL (Handball Bundesliga) wird nach dem Abpfiff dem Meister der Zweiten Liga Gruppe Süd mit einem Pokal gratulieren. Vor vier Jahren, als Jens Pfänder mit dem TuS Nettelstedt ohne einen einzigen Punktverlust (!) ins Oberhaus aufstieg, gab es nur einen warmen Händedruck...
15.05.2007 SABINE HANNEN
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 16.05.2007, 18:15
Uli Derad vor dem Südliga-Endspiel: "Wir haben nichts zu verlieren"
Uli Derad - sportlicher Leiter des TSV Bayer Dormagen
Foto: Bayer Dormagen
Als feststand, dass es am kommenden Samstag in der Zweiten Liga Süd zu einem echten Endspiel um den Aufsteig kommt, legte sich TuSEM Essens Europameister Mark Dragunski fest. "In unserer Halle wird Dormagen niemals gewinnen. Das lassen wir nicht zu. Und wenn sie mich aus der Halle tragen." Beim TSV Bayer Dormagen will man keine unnötige Brisanz in die Partie tragen. "Wir müssen nicht - wir können aber", sagt TSV-Geschäftsführer Uli Derad im Interview mit Frank Schneller zu den Aufstiegsambitionen des rheinischen Klubs.
Herr Derad, das Säbelrasseln vor dem Aufstiegsendspiel in Essen ist deutlich zu vernehmen - TUSEM gibt sich sehr selbstbewusst. Wie reagieren Sie beispielsweise auf die Aussagen eines Mark Dragunski?
"Das ist doch okay und unterhaltsam, es ist das übliche Ballyhoo vor einem solchen Spiel. Und ich habe auch Verständnis für die Essener, die nach 2/3 der Saison ja eigentlich schon durch waren und auch selbst glaubten, durch zu sein. Nun aber sind sie zu einem echten Endspiel gezwungen. Sie spielen zu Hause, sind Favorit und spüren womöglich entsprechenden Druck. Da gehört es fast schon zum Geschäft, ein wenig auf den Putz zu hauen. Ich persönlich hoffe und erwarte, dass unsere Mannschaft es schafft, sportliche Antworten zu geben. Wir haben, gemessen an der Dramaturgie der Saison, nicht wirklich etwas zu verlieren. Die Chance, nach dem zwischenzeitlich riesigen Punkte-Rückstand auf TUSEM noch an Essen vorbei ziehen zu können, ist allerdings schon sehr reizvoll. Dabei setzen wir auf die eigene Stärke, weniger darauf, den Gegner verbal zu attackieren oder kleiner zu machen, als er ist."
Hoffen Sie, dass die Essener in Wirklichkeit gar nicht so vor Selbstbewusstsein strotzen, sondern im Gegenteil sogar nervös sind?
"Bitte fragen Sie mich nicht, ob TUSEM nervös wirkt angesichts der verbalen Muskelspiele. Das ließe sich nur vermuten und ist auch für uns nicht von Interesse. Ich möchte nur über unsere Jungs sprechen: Wir sind - positiv - aufgeregt, keine Frage. Und wir stehen dazu. Dieses Spiel ist durchaus ein besonderes Spiel. Wenn nicht eine gewisse Anspannung im Team vorherrschen würde, wäre das nicht normal. Und auch nicht gut."
Sie hätten sicher lieber in Dormagen gespielt ...
"Natürlich wäre es ein Vorteil gewesen, dieses Spiel zuhause austragen zu können. Aber die Gelegenheit, TUSEM in unserer Halle zwei Punkte abzujagen, haben wir ausgelassen. Es reichte nur zu einem Unentschieden. Warum also sollten wir lamentieren? In Essen zu siegen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die unser Team aber bewältigen kann, wenn es sein tatsächliches Leistungsniveau erreicht. Dass wir auswärts richtig gut spielen können, haben wir - uns - beim 33:21 in Ludwigsburg bewiesen."
Wie hoch ist der Druck auf Ihre Mannschaft?
"So wie es gelaufen ist in dieser Spielzeit, kann man mit Blick auf den Samstag sagen: Wir müssen nicht, wir können aber - das ist unsere Ausgangslage. Eine Ausgangslage übrigens, die uns so mancher vermeintliche Experte nicht mehr zugetraut hatte in den Herbst- und Wintermonaten. Im Gegensatz zu uns, den Leuten unmittelbar rund ums Team."
Hat der TSV Bayer einen Lauf?
"Ich möchte das so beantworten: Wir haben zuletzt konstant nachgewiesen, dass wir zurecht hohe Ziele vor der Saison ausgegeben haben. Und, was man dabei nicht übersehen darf: Es ist sicher kein Zufall, dass wir zuletzt so stabile und ansprechende Leistungen abgerufen haben, jetzt, da viele unserer lange verletzten Leistungsträger wieder mit dabei sind. Das ist schon ein Kriterium. Im Nachhinein muss man sogar sagen, dass es unser Rumpfteam über Wochen und Monate geschafft hat, den Anschluss zu wahren und in die Phase der Saison hinüber zu retten, in der Spieler wie Wisotzki, Sieberger oder Pfahl wieder mitwirken können. Davor habe ich absolut Respekt. Wir haben zu Essen aufgeschlossen - trotz unserer Verletzungsserie. Das spricht für die Mannschaft und die überzeugende Arbeit unseres Trainers Kai Wandschneider, der einmal mehr viel geleistet hat in dieser Spielzeit. Ich bin sicher: Ohne all die Ausfälle und Einschränkungen wären wir längst durch. Aber im Sport gehören Verletzungen dazu. Klagen bringt nichts. Man muss solche Phasen überstehen und meistern. Siehe THW Kiel. Wir haben sie gemeistert - jetzt wollen wir uns dafür belohnen."
Letztes Jahr scheiterte Dormagen in letzter Sekunde gegen Wilhelmshaven. Ist das noch in den Köpfen?
"Wir haben sicher daraus gelernt. Aber psychologisch ist das nicht mehr relevant. Ich würde mich sehr für die Mannschaft freuen, wenn sie es auf direktem Weg in die erste Liga schafft. Sie hat es sich verdient, wenn man allein an das sehr bittere K.O vom letzten Jahr denkt. In diesem Zusammenhang wünsche ich vor allem Jojo Kurth, dass er diesmal den entscheidenden Ball halten kann. Seiner Leistung in all den Jahren wäre das nur angemessen."
Und wenn Essen es schafft?
"Dann gehen wir in die Verlängerung und vorher gratulieren wir TUSEM. Es gibt letztlich keine unverdienten Meister. Wenn sie es schaffen sollten, uns zu schlagen, gebührt Ihnen Anerkennung. Dann waren sie halt einen Tick besser, ganz egal unter welchen Umständen. So einfach ist das."
Das Gespräch führte Frank Schneller
Quelle: www.handball-world.com
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 16.05.2007, 21:53
Lizenz ist da - jetzt noch der Aufstieg
HANDBALL. HBL bescheinigte dem Traditionsverein die Bundesligareife. Jetzt will die Mannschaft am Samstag nachlegen.
Die Erteilung der Bundesliga-Lizenz sorgte im Lager des Tusem am gestrigen Mittwoch für ein erstes großes Aufatmen. Zwei Jahre ist es her, dass dem Handball-Traditionsverein diese wegen finanzieller Schwierigkeiten in letzter Instanz verweigert worden und damit der Zwangsabstieg in die dritte Liga eine beschlossene Sache war.
Der gestrige Bescheid war ein Moment der Genugtuung für Horst-Gerhard Edelmeier und Jens Wachowitz aus der Geschäftsführung der 2005 neu gegründeten HSB GmbH. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hatte am späten Vormittag per Telefon die gute Nachricht übermittelt. "Der erste Teil ist erfüllt. Jetzt gehen wir in aller Ruhe den zweiten Teil an", so Edelmeier beim Besuch in der NRZ-Lokalsportredaktion.
Traum erfüllen
Jetzt will die Mannschaft natürlich mit einem Sieg im letzten Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr) gegen Bayer Dormagen auch in sportlicher Hinsicht nachziehen. Am Dienstagabend hatte Edelmeier die Spieler vor dem Training in einer kurzen Ansprache noch einmal beschworen: "Lasst uns den Traum vom Durchmarsch von der Regionalliga zurück in die Bundesliga gemeinsam erfüllen."
Auch wenn das kein Spaziergang werden dürfte gegen den Verfolger aus Dormagen, der punktgleich ist mit den Essenern, aber das schlechtere Torverhältnis hat. Für den Verlierer vom Samstag besteht immerhin noch die Möglichkeit, über die Relegation doch noch den Sprung nach oben zu schaffen.
Zunächst im direkten Vergleich in Hin- und Rückspiel gegen den Nord-Zweiten, den Stralsunder HV. Der Sieger muss sich dann mit dem Drittletzten der Bundesliga, zum jetzigen Zeitpunkt die HSG Wetzlar, messen.
Traumatisches Erlebnis
Dormagen kennt diese "Mühle" schon aus dem letztem Jahr. Und will sie aus gutem Grund unbedingt vermeiden. Damals scheiterte man an einem einzigen Tor am Bundesligisten Wilhelmshavener HV. Ein traumatisches Erlebnis.
Und während sich die Dormagener bereits Videos von Stralsund besorgt und die Termine für die Relegation in ihren Kalender eingetragen haben, ist das Prozedere für den Tusem (noch) absolut kein Thema. Genau so wenig hat man eine Aufstiegsfeier geplant. "Wenn, wird sich alles spontan ergeben. Das ist ohnehin viel schöner", meint Jens Wachowitz.
In jedem Fall ist es dem Verein wichtig, sich bei den Fans für die unglaubliche Unterstützung zu bedanken, die der Mannschaft in den letzten schweren Wochen enorm geholfen hat.
Wenn dann am späten Samstagabend Planungssicherheit bestehen sollte, werden Horst-Gerhard Edelmeier und Jens Wachowitz in enger Zusammenarbeit mit Trainer Jens Pfänder eine neue Mannschaft zusammenstellen. Vorgespräche sind geführt, geeignete Kandidaten längst ausgeguckt. Dann soll schnell "zugeschlagen" werden.
Wobei man sich schon im Vorfeld darauf verständigte, eher in die Breite zu investieren. Sprich nicht nur einen Super-Star zu holen, sondern mehrere Spieler mit Bundesliga-Erfahrung neu einzubauen, damit im Falles des Aufstiegs die Klasse gehalten werden kann.
Jens Pfänder ließ seine guten Kontakte spielen, in der Bundesliga, aber auch zum DHB-Trainerstab. Fest steht, dass der Kader verkleinert wird. 14 Spieler sollen es werden. Mehr nicht. So will es Pfänder.
16.05.2007 SABINE HANNEN
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 16.05.2007, 21:54
ESSEN
"Wir haben immer eine pasende Variante parat"
Tusem-Trainer Jens Pfänder bezweifelt, dass Dormagen für den Essener Torjäger über die vollen 60 Minuten eine Sonderbewachung abstellt
HANDBALL-COUNTDOWN NOCH ZWEI TAGE BIS ZUM AUFSTIEGS-ENDSPIEL IN DER 2. BUNDESLIGA Evars Klesniks zeigte sich am vergangenen Wochenende beim Auswärtssieg in Kirchzell von seiner torgefährlichsten Seite: Neunmal war das Rückraum-Ass des Zweitliga-Spitzenreiters Tusem erfolgreich. Nicht wenige erwarten, dass der lettische Nationalspieler nach dieser Gala-Vorstellung nun im "Aufstiegs-Endspiel" gegen Bayer Dormagen (Sa., 19.30 Uhr, am Hallo, ausverkauft) über die vollen 60 Minuten eine Sonderbewachung erhalten wird.
"Wenn das passiert, stellt sich Evars an die Mittellinie und ruht sich für die Abwehrarbeit aus. Die dadurch entstehenden Räume würden all seine Teamkollegen aber optimal nutzen. Ich glaube nicht, dass Dormagen es uns so leicht machen wird", zweifelt Tusem-Trainer Jens Pfänder, dass dieses Szenario Realität wird.
Stattdessen erwartet er eine offensiv operierende Bayer-Deckung - ein Mittel, dem zuletzt alle Gegner vertrauten. "Wir sind auf alles vorbereitet, haben immer eine passende Variante parat", so Pfänder. Die eigene Deckung hatte beim Auftritt in Kirchzell nicht immer glücklich ausgesehen. Vor allem mit Bodenpässen und Trickanspielen zum Kreisläufer ließ sich der Mittelblock mit Klesniks und Dragunski des öfteren austricksen. "Dormagen hat viel mehr Wucht aus dem Rückraum als Kirchzell. Da will jeder selbst gern treffen. Ich erwarte viel weniger Aktionen über den Kreis. Das wird ein ganz anderes Spiel", sagt Pfänder. Wichtig sei es auch, dass Publikum und Mannschaft eine Einheit bilden. Pfänder: "Jeder in der Halle muss spüren: Zwischen uns kommt keiner durch." tric
16.05.2007
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 17.05.2007, 11:38
17.05.2007 - Christian Stein - handball-world.com
Vor dem Aufstiegs-Endspiel zwischen Essen und Dormagen: Ein kleiner Blick ins Geschichtsbuch
Dormagen und Essen kämpfen um den direkten Aufstieg
Foto: Andreas Tesch
Ein richtiger Showdown am letzten Spieltag. Über den direkten Aufstiegsplatz entscheidet am Ende einer langen Spielzeit nur das letzte Spiel zwischen Gastgeber und Spitzenreiter TuSEM Essen und dem Verfolger Bayer Dormagen, die jedoch punktgleich mit der Ruhrgebietsmannschaft sind. handball-world.com wirft vor dem Endspiel einen Blick in die Geschichte dieses Duells.
In den bislang 30 Duellen in der Bundesliga konnten die Essener bei acht Niederlagen und zwei Unentschieden insgesamt 20 Siege feiern. Eine Niederlage in eigener Halle gab es hingegen für das Team aus dem Ruhrgebiet noch nie. Lediglich in der Saison 97/98 konnten die Rheinländer ein 27:27 Unentschieden erreichen.
Doch außer den bis dahin gesammelten Punkten, haben beide Mannschaften auch in der Vergangenheit einiges gemeinsam. Von der Zugehörigkeit in der Beletage des deutschen Handballs traten beide Mannschaften den direkten Gang in die Regionalliga an, um dann ein Jahr später in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Was jedoch bei Essen vor zwei Jahren durch den Lizenzentzug erzwungen, und beim TSV 2001 aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus freiwillig geschah.
Auch auf dem Cheftrainerposten finden sich bei den Kontrahenten des Wochenendes Gemeinsamkeiten wieder. Petre Ivanescu führte 1986 zunächst den TuSEM zur ersten deutschen Meisterschaft, bevor der Rumäne dann für zwei Spielzeiten nach Dormagen wechselte und mit den Rheinländern den Aufstieg in die erste Bundesliga schaffte. Ivanescu kehrte noch einmal als Trainer (1990-93) und als Sportdirektor (97/98) zum TuSEM zurück.
Ivanescus Vorgänger bei seinem zweiten Essener Engagement war HaDe Schmitz, der den TuSEM bereits 1979 als Spielertrainer in die Bundesliga geführt hatte. Schmitz wechselte zum Werksteam und in den damaligen Play-offs setzten sich die Essener im Viertelfinale mit 2:1 (22:16, 12:13, 25:21) gegen den TSV durch. In den darauffolgenden Jahren führte HaDe den TSV ins Finale des IHF-Pokals und das Halbfinale des Pokalsiegerwettbewerbs. Auch Schmitz kehrte später noch einmal zum TuSEM zurück, denn als im März 2001 Jörn-Uwe Lommel entlassen wurde, übernahm er für wenige Monate noch einmal das Ruder.
Nicht ausschließlich Trainer, sondern auch einige Spieler trugen schon mal das Trikot von beiden Vereinen. Aus den aktuellen Kadern sind dies zum einen Torhüter Matthias Reckzeh, der von 1998-2000 das Essener Trikot trug, und Marian Bondar, der insgesamt zwei Jahre (1999-2001) in Dormagen spielte.
Den direkten Weg von Dormagen nach Essen gingen beispielsweise Maik Handschke und Viktor Szilagyi. Handschke wechselte 1997 nach fünf Spielzeiten für den TSV ins Ruhrgebiet, wo er bis 2001 spielte. Durch den Rückzug des TSV in die Regionalliga wechselte der erst ein Jahr zuvor aus Innsbruck gekommene Szilagyi zum TuSEM, der den Verein dann 2005 nach dem Gewinn des EHF-Pokals und des anschließenden Lizenzentzuges in Richtung Kiel verließ.
In die andere Richtung wechselten aber auch einige namhafte Spieler. Mirko Bernau, der aktuell beim Regionalligameister TV Korschenbroich spielt, wechselte 1995 an den Rhein und reifte dort zum Nationalspieler. 1994 war er gemeinsam mit Florian Kehrmann und Torsten Jansen noch Deutscher Meister mit der A-Jugend des TuSEM geworden. Auch der mittlerweile bei Eintracht Hildesheim unter Vertrag stehende Oliver Tesch kam aus der Jugendabteilung des TuSEM. Der Kreisläufer stieß 2002 zum Kader der ersten Mannschaft und wechselte dann 2004 für zwei Spielzeiten zum TSV in die zweite Liga.
Weitere bekannte Spieler, die in beiden Vereinen spielten sind Ex-Nationalspieler Karsten Kohlhaas, Torwartlegende Dieter Bartke, Vladimir "Gary" Vukoje und der derzeitige Trainer von TuSEMs zweiter Mannschaft Karl-Heinz Töpfer.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 17.05.2007, 16:30
So noch 51 Stunden bis zum Endspiel. Irgendjemand schon nervös? :juggle: :ertrink: :heiss: :keks: :unknown: :flehan: :versteck:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 17.05.2007, 17:09
Muß man nervös sein :?: :D :?:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 17.05.2007, 17:23
Lokalsport
TuSEM bittet Fans um Hilfe
VON VOLKER KOCH
Seit Mittwoch ist es amtlich: Der Sieger des „Endspiels“ steigt tatsächlich in die Handball-Bundesliga auf. Denn am Mittwoch erhielten bis auf den HCE Rostock und den Dessauer HV alle Erst- und Zweitligisten ihre Lizenz für die kommende Spielzeit - darunter auch TuSEM Essen und der TSV Bayer Dormagen, die sich am Samstag um 19.30 Uhr im Essener Sportzentrum Am Hallo gegenüberstehen.
Vier- bis fünfhundert Bayer-Fans, so schätzt TSV-Geschäftsstellenleiter Björn Barthel, werden in der seit zwei Wochen ausverkauften Halle ihr Team unterstützen. Die Gastgeber sorgen sich offenbar, akustisch ins Hintertreffen zu geraten.
Auf der offiziellen Vereins-Homepage findet sich nämlich seit Dienstag der Aufruf: „TuSEM bittet um die Mithilfe der Fans.
Wir möchten euch bitten, unser Team nicht nur lautstark, sondern auch optisch in den Farben des TuSEM zu unterstützen, als ’achter Mann’ hinter Mark Schmetz und seinen Mannschaftskollegen zu stehen und die Halle zu einem echten Hexenkessel zu machen.“
Auch Trainer Jens Pfänder schwört die Anhänger ein: „Mannschaft und Fans müssen eine Einheit bilden und signalisieren: Da kommt keiner durch.“
Überhaupt schlägt der Tabellenführer, der in den vergangenen drei Monaten einen Sieben-Punkte-Vorsprung verspielte, dem aber aufgrund des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden zu Titel und direktem Aufstieg reichen würde, ausgesprochen markige Töne an.
„Das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, sagt Rechtsaußen Mark Schmetz, „die Aggressivität, die man in solchen Spielen braucht, ist nicht auf Knopfdruck abrufbar. Das muss man schon unter der Woche aufbauen.“
Am Dormagener Höhenberg herrscht hingegen demonstrative Gelassenheit: „Wir trainieren nach dem gleichen Schema wie in den vergangenen Wochen“, verrät Trainer Kai Wandschneider und schiebt gleich als rhetorische Frage nach: „Warum sollten wir etwas verändern, schließlich waren wir doch erfolgreich.“
Immerhin haben seine Schützlinge seit dem 7. März kein Spiel mehr verloren, holten aus zehn Partien 19:1 Zähler. Am Dienstag standen „zwei knüppelharte Einheiten“, am Mittwochabend dazu ein intensives Videostudium auf dem Trainingsplan.
Im Angebot: „Unser Hinspiel gegen Essen“, verrät Programmchef Wandschneider, „ich will den Jungs’ noch mal zeigen, was sie da gut gemacht haben.“
Leichte Sorgen bereiten dem Bayer-Coach seine beiden Mittelmänner: Alex Koke scheint durch seinen grippalen Infekt in eine Formkrise geraten zu sein, zumindest lässt das sein Auftritt am vergangenen Samstag gegen Delitzsch vermuten.
„Ich hoffe, er berappelt sich wieder, denn wir brauchen ihn“, sagt Wandschneider. Nils Meyer hat sich im gleichen Spiel eine Stauchung des Mittelfußes zugezogen: „Nichts gebrochen, nichts gerissen“, atmet der Trainer durch, „ich denke, er kann spielen.“
Denn in der Größe und Ausgeglichenheit des Kaders und der daraus resultierenden Taktik, „dass wir immer wieder in wechselnden Formationen auflaufen können“ (Wandschneider), könnte ein vielleicht entscheidender Vorteil für die Dormagener liegen.
Den sieht Hauptgeschäftsführer Uli Derad auch in psychologischer Hinsicht: „Wir haben, gemessen an der Dramaturgie der Saison, nicht wirklich etwas zu verlieren. Die Chance, nach dem zwischenzeitlich riesigen Punkte-Rückstand auf TuSEM noch an Essen vorbeiziehen zu können, ist allerdings schon sehr reizvoll.
Dabei setzen wir auf die eigene Stärke, weniger darauf, den Gegner verbal zu attackieren oder kleiner zu machen, als er ist“, erklärte er im Interview mit handball-world.com., „so, wie es gelaufen ist in dieser Spielzeit, kann man mit Blick auf den Samstag sagen;[color=red] Wir müssen nicht, wir können aber - das ist unsere Ausgangslage.“[/color]
Für den Sieger gibt es am Samstagabend übrigens einen Pokal aus der Hand von HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Eine Kopie brauchte er nirgendwo hinschicken - ein echtes „Endspiel“ eben.
Also hier werden schon größere Unterschiede bei den Zuschaueranzahl aus Dormagen gemacht :D :gruebel: :D
Und wenn sie nicht gewinnen müssen , warum dann die ganze Aufregung :eek: :eek: :roll: :roll:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 17.05.2007, 18:46
Da brauchen sie sich mal keine Sorgen zu machen, dass wir uns Sorgen machen. :lol: Das kriegen wir schon geregelt. :lol:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Anonymous - 17.05.2007, 19:28
:) :) :) Ich wünsche vor allem den Spielern, dem Verein und natürlich den Fans vom TuSEM alles alles erdenklich Gute für das Spiel gg. Dormagen. :wink: :wink: :wink:
Sehr gerne wäre ich dafür nach Essen gekommen, aber leider muß ich am Sonntag schon um 8.30h wieder arbeiten, und wegen unserer Siegesfeier wird mir das alles zu spät...... :lol:
Viele Grüße und verlasst Euch drauf, ich werde am ticker alles verfolgen!!! :D
Euer....... Nord-Elch
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 17.05.2007, 21:10
Quelle: www.handball-bundesliga.de
Uli Derad und Jens Wachowitz im Interview
Punktgleich und nur durch die Tordifferenz getrennt treffen am kommenden Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) die beiden Spitzenteams der zweiten Liga Süd, TUSEM Essen und Bayer Dormagen, zum Finale um den Aufstieg in die erste Liga aufeinander. Die Essener Sporthalle „Am Hallo“ ist seit Wochen ausverkauft, mehr als 3.300 Zuschauer werden die Partie verfolgen. „Wir hätten noch weitere 3.000 Karten verkaufen können“, sagt Jens Wachowitz, Manager des TUSEM.
Mit ihm und mit seinem Dormagener Pendant Uli Derad unterhielt sich HBL-Mitarbeiter Arnulf Beckmann.
Frage: Am Wochenende kommt es zwischen ihren beiden Vereinen zum Showdown um den direkten Aufstieg in die Bundesliga. Wer von Ihnen verspürt denn den größeren Druck?
Jens Wachowitz: "Ganz klar: Dormagen, weil die Bayer-Mannschaft in der Vergangenheit in entscheidenden Spielen mehrfach knapp gescheitert ist. So etwas nehmen die Spieler mit. Ich gebe zu, dass es im vergangenen Jahr sehr traurig und dramatisch war, wie Dormagen den Aufstieg verpasste. Unsere Spieler hingegen können unbelastet ans Werk gehen. Für sie ist die Situation völlig neu."
Uli Derad: "Die Aussagen, die die Essener tätigen, gehören doch zu den üblichen Spielchen vor solch einem Match. Tatsache ist, dass sie nach zwei Dritteln der Saison schon selbst geglaubt haben, durch zu sein. Jetzt sind sie zum Finale gezwungen. Essen spürt den Druck ganz sicher."
Frage: Der TUSEM galt zwischenzeitlich schon so gut wie aufgestiegen. Liegt der psychologische Vorteil nun auf Seiten der Dormagener?
Jens Wachowitz: "Bis vor wenigen Wochen hätte ich Ihnen zugestimmt. Aber unter unserem neuen Trainer Jens Pfänder tritt die Mannschaft wieder sehr viel souveräner auf und hat ihre Form stabilisiert. Das hat man vor allem in den vergangenen Auswärtsspielen gesehen."
Uli Derad: "Die Frage ist leicht zu beantworten. Wir können Platz eins gewinnen, die Essener den ersten Platz verlieren. Ich gehe davon aus, dass wir die sportlichen Antworten geben werden. Es ist ein besonderes Spiel, wir sind positiv aufgeregt und können nur gewinnen."
Frage: Wie entscheidend ist der Heimvorteil des TUSEM?
Jens Wachowitz: "Ich denke, sehr entscheidend. Wir haben über die gesamte Serie daheim einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Vor allem sind wir in den vergangenen Spielen vor heimischem Publikum sehr souverän aufgetreten."
Uli Derad: "Natürlich wäre es ein Vorteil, wenn wir daheim spielen könnten. Aber wir haben in der Hinrunde die Gelegenheit ausgelassen, den TUSEM zu schlagen. Auswärts in Essen zu gewinnen, ist ganz sicher eine anspruchsvolle Aufgabe, die wir aber durchaus verwirklichen können. Wir haben bewiesen, dass wir auswärts sehrt stark spielen können."
Frage: Was muss denn in Ihren jeweiligen Vereinen noch passieren, um nach dem Aufstieg in der Bundesliga bestehen zu können?
Jens Wachowitz: "Unabhängig vom Aufstieg muss unsere Mannschaft personell verstärkt werden. Wenn wir aufsteigen, um die Liga zu erhalten, wenn wir nicht aufsteigen, um in der kommenden Saison erneut anzugreifen."
Uli Derad: "Für mich stellt sich die Frage anders: Was muss passieren, um das Team weiter entwickeln zu können. Wir wollen uns verstärken, wir wollen uns verbessern, wie in den Jahren zuvor auch. Wichtig ist, dass wir in der kommenden Saison ein funktionierendes Team haben. Spielen wir in der zweiten Liga, werden wir wieder angreifen, spielen wir in der ersten Liga, können wir durchaus eine gute Rolle spielen und nicht absteigen."
Frage: Und was passiert, wenn es doch nur die Relegation wird?
Jens Wachowitz: "Dann dauert unsere Saison eben dreieinhalb Wochen länger als geplant."
Uli Derad: "Dann wird es weitere Endspiele für uns geben. Die Relegation kennen wir und wir werden weiter kämpfen."
Das Gespräch führte Arnulf Beckmann.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 18.05.2007, 11:43
nur noch
32 stunden
ich bin ganz aufgeregt und nervös! aber natürlich sicher das die jungs das packen werden! das wird super!!!!! :D
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 18.05.2007, 18:01
Übrigens wird im Südstaffelforum darüber diskutiert, ob man genug Bier am Hallo hat und warum man in Essen die Fans zum Mitmachen auffordert. Da ich keine Lust habe, mich für ein noch ausstehendes Spiel dort anzumelden, hier meine Antwort:
erstens brauchen wir Am Hallo nicht mehr Bier, weil jeder Essener weiß, wo anschließend gefeiert wird und da ist immer ausreichend Bier :mampf :trink4 :lol01 :occasion5: :mampf :trink4 :lol01 :occasion5::mampf :trink4 :lol01 :occasion5::mampf :trink4 :lol01 :occasion5:
und zweitens möchten wir dass alle mitmachen und nicht so eine laue Stimmung wie ich sie in den letzten Jahren auch in Dormagen erlebt habe. :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 18.05.2007, 21:51
Ninas Herz schlägt für den Tusem
HANDBALL. Die Physiotherapeutin und Schwester von Ben Schütte ist mit dem Dormagener Spieler Marcel Wernicke befreundet.
Eine junge Frau zwischen zwei Männern - an sich schon nervenaufreibend. Wenn der eine Mann jedoch der eigene Bruder ist und der andere der Mann des Herzens, wenn dann noch beide Handballer sind, die um den Aufstieg in die Bundesliga direkt gegeneinander spielen, während die junge Frau als Physio-Therapeutin auf der Bank des Essener Zweitliga-Spitzenreiters Tusem sitzt - dann klingt die Sache wirklich kompliziert. Nina Schütte schüttelt verneinend den Kopf mit den kurzen blonden Haaren. Für sie ist die Sache ganz einfach. Im "Endspiel" zwischen Essen mit Bruder Ben und Dormagen mit Freund Marcel am 19. Mai in der Sporthalle Am Hallo in Stoppenberg (19.30 Uhr) drückt sie nur einem die Daumen: "Für den Tusem natürlich."
Blut ist dicker als Wasser
Blut ist ja bekanntlich dicker als Wasser. Das wäre dann ja mal wieder der klassische Beweis für diese Theorie. Marcel zeigt sich großzügig: "Was soll ich machen?" Blut geschwitzt hat die bildhübsche Blondine mit den blauen Augen in dieser Saison genug. Für beide Männer und für beide Vereine, die es so spannend machten bis zum großen Saisonfinale in der Gruppe Süd.
Dabei hat sie sich der Materie keineswegs blauäugig genähert. Handball gehörte schon immer zum Familienleben im Hause Schütte. Die Eltern spielten, der jüngere Bruder auch. Man ging damals geschlossen zu den Heimspielen des Tusem in die Grugahalle. Aber sie selbst lief lieber der Zeit hinterher als einem Ball. "Ich hatte keine wirkliche Lust auf Handball. Leichtathletik fand ich schöner. In der Beziehung war ich das schwarze Schaf der Familie."
Mitreden konnte sie jedoch immer, wenn es am Familientisch nach dem Dessert noch einen "Nachschlag" Handball gab.
Ein Freund aus der Handballszene kann da kaum noch verwundern. Marcel Wernicke, den Nina in einer Düsseldorfer Disco kennenlernte, geht im Hause Schütte in Kettwig seit zwei Jahren ein und aus. Nur kurz vor dem alles entscheidenden Spiel um den direkten Aufstieg ins Oberhaus übt man sich in Zurückhaltung. Ist ja auch zu verstehen.
Seit zwei Jahren fahren Nina und Ben gemeinsam zum Training. In schönster Harmonie, ohne Zank und Streit. Das war nicht immer so zwischen den Geschwistern. In der Pubertät nervte Nina mit Zickereien. Ben ließ die immer größer werdenden Muskeln spielen.
Zickereien gegen Muskeln
"Das war schon heftig." Hat sich aber alles ausgewachsen. Ein paar Bedenken vor der Zusammenarbeit hatten sie dennoch. "Es hätte auch in die Hose gehen können. Aber es klappt ganz locker", freut sich Nina, und ihr blondes Bruderherz lächelt zustimmend.
Sie haben beide auf ihre Weise alles dafür getan, dass der Essener Traditionsverein das Comeback in die Bundesliga schafft. Nina als Physio, Ben als Flügelflitzer und Spezialist für Tempogegenstöße. Die Medizinstudentin (4. Semester) rutschte zufällig rein. Sie verdiente sich in einem Call Center ein paar Euro dazu, als der Tusem auf die Suche nach einer Verstärkung für die medizinische Abteilung ging. Ben vermittelte. Seither sind die Muskeln von Mark Dragunski Wachs unter ihren zupackenden Händen.
Sie kennt alle großen und kleine Geheimnisse, stellt sich wie ein Seismograph auf die Befindlichkeiten der Tusemspieler ein. Dabei wirkt sie stets kontrolliert und hellwach, ohne viel Aufhebens um sich zu machen. Genau wie Bruder Ben auf dem Spielfeld. Nebenbei erweitert Nina ihre medizinischen Kenntnisse in Gesprächen mit den Mannschaftsärzten Gerrit Weisberg und Sabine Sörries. Im Sommer steht das Physikum an.
Aber genau so wie der Bruder muss sie sich die Zeit für die Uni gut einteilen. "Mein Studium verläuft eher schleppend", bestätigt Ben. Er will sich auf Sportmanagement spezialisieren, genau wie Mannschaftskollege Stephan Krebietke. Sollte es in der Bundesliga mit dem Tusem weitergehen, wird es der 1,90 Meter große Schlacks wohl noch viel seltener in den Hörsaal der Uni Bochum schaffen.
Das große Vorbild Jochen Fraatz
Mit sechs Jahren erlernte der kleine Ben das Handball-Einmaleins in Kettwig. 1997 kam der Wechsel zum Tusem. Jochen Fraatz hatte keinen unerheblichen Anteil daran. Ben wollte auch einmal so den Dreh(er) heraushaben wie der damalige Rekordtorjäger und National-Linksaußen. "Er war schon immer mein großes Vorbild."
Jochen Fraatz hätte es nicht besser machen können als Ben im Spiel der Essener in der Hinrunde bei Bayer Dormagen. Sein spektakulärer Dreher rettete dem Tusem damals ein 28:28 und einen wichtigen Punkt. Der direkte Vergleich kann zählen. Und dann kann der Tusem wieder auf Ben zählen.
18.05.2007 SABINE HANNEN
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 18.05.2007, 21:53
ESSEN
"Das wird kein Kaffeekränzchen"
Der Tusem-Geschäftsführer besuchte vor dem Zweitliga-Gipfeltreffen die Sportredaktion und verströmte aus jeder Pore Zuversicht. Gegen 20.50 Uhr soll heute nach einem Sieg über Dormagen die Aufstiegs-Party beginnen Der Endspiel-Tag ist da: Heute (19.30 Uhr, am Hallo) wollen die Zweitliga-Handballer des Tusem mit einem Heimerfolg über den punktgleichen Verfolger Bayer Dormagen ihre Spitzenposition verteidigen und den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt machen. Vor dem "Duell der Giganten" stellte sich Tusem-Geschäftsführer Horst-Gerhard Edelmeier beim Besuch der WAZ-Sportredaktion den Fragen von Thomas Richter.
WAZ-INTERVIEW MIT HORST-GERHARD EDELMEIER Der Tusem hat die Lizenz für die Saison 2007/08 erhalten. Wie groß war bei Ihnen die Erleichterung?
Edelmeier: Ich wusste, dass wir unsere Hausaufgaben ordentlich erledigt hatten. Wir konnten die finanziellen Zusagen unserer Hauptsponsoren genauestens belegen. Und trotz allem bleiben immer kleine Restzweifel. Jetzt können wir alle erleichtert aufatmen und stolz verkünden: Hauptsache, wir haben die Lizenz!
Inwieweit hilft eine solch gute Nachricht der Mannschaft vor dem Gipfeltreffen?
Edelmeier: Ich glaube, unsere Spieler hatten einen zusätzlichen Schub gar nicht nötig. Sie hätten gegen Dormagen auch so 60 Minuten bis zum Umfallen gekämpft. Ich habe mich neulich nach dem Training bei einer Kabinenansprache bei der Mannschaft bedankt, dass sie zuletzt wieder zu alten Tugenden zurückgefunden hat. Das ist auch der Verdienst von Trainer Jens Pfänder. Ich habe gesagt: Lasst uns gemeinsam den Traum von der Bundesliga-Rückkehr erfüllen. Und jeder Einzelne versprach, alles Erdenkliche dafür zu tun.
Was zeichnet aus Ihrer Sicht die Arbeit von Trainer Pfänder denn besonders aus?
Edelmeier: Seit seinem Amtsantritt Ende März lautete sein Kernsatz: Ich richte im Training alles auf das Dormagen-Spiel am 19. Mai aus. Und das hat er auch getan. Nach einer anfänglichen Schwächephase ist die Mannschaft nun wieder top-fit. Körperlich und mental. Die Spieler sind so athletisch wie nie - auch, weil das Training umgestellt wurde - und sie werden sich diesen Sieg im letzten Spiel nicht nehmen lassen. Da bin ich mir sicher.
Wie haben Sie den bisherigen Saisonverlauf erlebt?
Edelmeier: Nach unserer tollen Hinrunde sah ja alles nach einem Durchmarsch aus. Mit Beginn der Rückserie kam aber ein Bruch. Die anderen Mannschaften schienen sich weiterentwickelt zu haben. Wir hingegen nicht. Wir traten nur noch auf der Stelle und mussten plötzlich in jedem Spiel verbissen um den Sieg kämpfen. In der Hinrunde hatten wir gegen dieselben Gegner noch mit zehn bis 15 Toren Unterschied gewonnen. Unser jetziges Polster in der Tordifferenz ist ja noch eine Folge unserer absoluten Überlegenheit in der ersten Serie.
Dann wurde Ion Bondar als Trainer gefeuert, obwohl sie kurz zuvor seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hatten.
Edelmeier: Das war ein Fehler. Aber ich gestehe mir zu, Fehler machen zu dürfen, weil ich im Juli erst zwei Jahre im Handball-Geschäft bin. Die Verpflichtung von Jens Pfänder hat sich als Glücksgriff erwiesen. Er hatte den Mut, unsere jungen Leute auch in kniffeligen Situationen einzusetzen. Vorher hatte unsere erste Sechs ja quasi immer durchgespielt. Jetzt bekommen auch die Leistungsträger stets ihre Pausen zum Verschnaufen.
Erwarten Sie ein schmutziges Top-Spiel mit vielen Fouls?
Edelmeier: Es wird ganz sicher kein Kaffeekränzchen. Aber das international pfeifende Schiedsrichter-Gespann Holger Fleisch/Jürgen Rieber zählt zu den Besten in Deutschland. Sie sind eine hitzige Atmosphäre gewohnt.
Ihr Trainer verschwendet keinen Gedanken an ein mögliches Scheitern. Und Sie?
Edelmeier: Das tue ich auch nicht! Wobei wir natürlich zweigleisig planen mussten. Die finanziellen Vereinbarungen mit unseren Hauptsponsoren gelten für die erste und die zweite Liga - in gleicher Höhe, wohlgemerkt. Auch unsere Neuverpflichtungen, die wir bald vorstellen, haben für beide Spielklassen zugesagt.
Warum gehört der Tusem in die 1. Bundesliga?
Edelmeier: Allein schon wegen der Tradition. Viele Bundesligisten würden uns zudem als zugkräftigen Gegner gerne wieder im Oberhaus sehen.
Und Sie planen langfristig mit Trainer Pfänder?
Edelmeier: Ja! Wir sind von seinen Fähigkeiten überzeugt und finden, dass er menschlich gut zu uns passt. Anfang nächster Saison werden wir über eine Vertragsverlängerung über 2008 hinaus sprechen.
Und was macht Horst-Gerhard Edelmeier am Samstagabend gegen 20.50 Uhr?
Edelmeier: Dann steht er hoffentlich freudestrahlend mitten auf dem Feld und kann mit den jubelnden Fans und Spielern des Tusem den Aufstieg in die erste Liga feiern.
18.05.2007
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 18.05.2007, 21:58
Quelle: NGZ ONLINE 18.05.2007 21:07 Uhr
Lokalsport
Wie Rennpferde vor dem Start
VON VOLKER KOCH
Kai Wandschneider hat seine Hausaufgaben gemacht. In zweierlei Hinsicht. Als Freund der gepflegten Statistik hat er vor dem heutigen „Endspiel“ um den direkten Bundesliga-Aufstieg beim punktgleichen Spitzenreiter TuSEM Essen seine Berechnungen angestellt. Und die haben ergeben, dass seine Schützlinge aus den Spielen der vergangenen und der laufenden Saison 116:30 Zähler geholt haben: „Das sind fast achtzig Prozent der möglichen Punkte.“ Seine Schlussfolgerung daraus: „Da werden wir die zwei fehlenden auch noch holen.“
Damit das am Samstag ab 19.30 Uhr im seit Wochen ausverkauften Sportzentrum Am Hallo auch so kommt, hat der Trainer des TSV Bayer Dormagen als Verfechter eines intensiven Videostudiums den Gegner eingehend unter die Lupe genommen: „Wir sind auf alle taktischen Varianten vorbereitet“, verspricht der 47 Jahre alte Handball-Lehrer, für den ein Sieg am Samstag Abend und der damit erreichte direkte Bundesliga-Aufstieg die Krönung seiner bisherigen Laufbahn wäre.
Der Spielplan sei ihnen dabei entgegen gekommen, freut sich Wandschneider. Denn die letzten Gegner, namentlich die HBR Ludwigsburg und der SV Concordia Delitzsch, hätten „genau die Varianten gespielt, die auch Essen drauf hat“: 6:0, 5:1, 4:2-Deckung, „und auch die Variante mit einem vorgezogenen Abwehrspieler gegen unsere Halben.“ Und beide Spiele hat Bayer mehr oder weniger deutlich dominiert.
Das hat Mannschaft und Trainerstab offenbar das nötige Selbstvertrauen gegeben für den heutigen „Show-down“. Wandschneider, sonst eher vorsichtig formulierend und dazu neigend, den Gegner stark zu reden, sagt diesmal unmissverständlich: „Wir freuen uns drauf, zeigen zu können, wer der Bessere ist.“ Dazu trägt offensichtlich auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft bei: „So konzentriert wie in dieser Woche habe ich die Jungs noch nie erlebt“, sagt der Trainer und hat einen passenden Vergleich: „Die sind wie Rennpferde, die auf den Startschuss warten.“
Wenn sich beim bewusst „kurz und knackig“ gehaltenen Abschlusstraining am gestrigen Abend nicht noch jemand verletzt hat, ist auch die Personalsituation wieder im Lot: Der angeschlagene Nils Meyer hat bereits am Mittwoch wieder mittrainiert „und keine Schmerzen mehr im Fuß“, sagt Wandschneider, auch der zuletzt grippekranke Alexander Koke mache „einen fitten Eindruck“. Somit hat er bis auf die Langzeitverletzten Szabolcs Laurencz und Michiel Lochtenbergh (am Samstag Abend wieder als Co-Kommentator beim Lokalradio NE-WS 89.4 im Einsatz) alle Mann an Bord.
Das sah im Hinspiel noch anders aus: Da fehlten die verletzten Adrian Pfahl, Florian Wisotzki, Peter Sieberger, David Breuer und Marcel Wernicke. Doch Wandschneider warnt, daraus Vergleiche zu ziehen: „Bei Essen waren damals Sigfusson und Casanova zwar dabei, aber nicht richtig fit.“ Und als Freund gepflegter Statistiken stellt er fest: „Hätten wir da zwei statt des einen Punktes geholt, müssten wir am Samstag trotzdem gewinnen.“ Na dann.
:lol: :lol: Statistiken haben bisher noch nie ein Spiel gewonnen, aber kämpfende Mannschaften schon :roll: :roll: :roll: :roll:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 18.05.2007, 23:23
charly65 hat folgendes geschrieben: Quelle: www.handball-bundesliga.de
Uli Derad und Jens Wachowitz im Interview
Punktgleich und nur durch die Tordifferenz getrennt treffen am kommenden Samstag (Anwurf 19.30 Uhr) die beiden Spitzenteams der zweiten Liga Süd, TUSEM Essen und Bayer Dormagen, zum Finale um den Aufstieg in die erste Liga aufeinander. Die Essener Sporthalle „Am Hallo“ ist seit Wochen ausverkauft, mehr als 3.300 Zuschauer werden die Partie verfolgen. „Wir hätten noch weitere 3.000 Karten verkaufen können“, sagt Jens Wachowitz, Manager des TUSEM.
Mit ihm und mit seinem Dormagener Pendant Uli Derad unterhielt sich HBL-Mitarbeiter Arnulf Beckmann.
Frage: Am Wochenende kommt es zwischen ihren beiden Vereinen zum Showdown um den direkten Aufstieg in die Bundesliga. Wer von Ihnen verspürt denn den größeren Druck?
Jens Wachowitz: "Ganz klar: Dormagen, weil die Bayer-Mannschaft in der Vergangenheit in entscheidenden Spielen mehrfach knapp gescheitert ist. So etwas nehmen die Spieler mit. Ich gebe zu, dass es im vergangenen Jahr sehr traurig und dramatisch war, wie Dormagen den Aufstieg verpasste. Unsere Spieler hingegen können unbelastet ans Werk gehen. Für sie ist die Situation völlig neu."
Uli Derad: "Die Aussagen, die die Essener tätigen, gehören doch zu den üblichen Spielchen vor solch einem Match. Tatsache ist, dass sie nach zwei Dritteln der Saison schon selbst geglaubt haben, durch zu sein. Jetzt sind sie zum Finale gezwungen. Essen spürt den Druck ganz sicher."
Frage: Der TUSEM galt zwischenzeitlich schon so gut wie aufgestiegen. Liegt der psychologische Vorteil nun auf Seiten der Dormagener?
Jens Wachowitz: "Bis vor wenigen Wochen hätte ich Ihnen zugestimmt. Aber unter unserem neuen Trainer Jens Pfänder tritt die Mannschaft wieder sehr viel souveräner auf und hat ihre Form stabilisiert. Das hat man vor allem in den vergangenen Auswärtsspielen gesehen."
Uli Derad: "Die Frage ist leicht zu beantworten. Wir können Platz eins gewinnen, die Essener den ersten Platz verlieren. Ich gehe davon aus, dass wir die sportlichen Antworten geben werden. Es ist ein besonderes Spiel, wir sind positiv aufgeregt und können nur gewinnen."
Frage: Wie entscheidend ist der Heimvorteil des TUSEM?
Jens Wachowitz: "Ich denke, sehr entscheidend. Wir haben über die gesamte Serie daheim einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Vor allem sind wir in den vergangenen Spielen vor heimischem Publikum sehr souverän aufgetreten."
Uli Derad: "Natürlich wäre es ein Vorteil, wenn wir daheim spielen könnten. Aber wir haben in der Hinrunde die Gelegenheit ausgelassen, den TUSEM zu schlagen. Auswärts in Essen zu gewinnen, ist ganz sicher eine anspruchsvolle Aufgabe, die wir aber durchaus verwirklichen können. Wir haben bewiesen, dass wir auswärts sehrt stark spielen können."
Frage: Was muss denn in Ihren jeweiligen Vereinen noch passieren, um nach dem Aufstieg in der Bundesliga bestehen zu können?
Jens Wachowitz: "Unabhängig vom Aufstieg muss unsere Mannschaft personell verstärkt werden. Wenn wir aufsteigen, um die Liga zu erhalten, wenn wir nicht aufsteigen, um in der kommenden Saison erneut anzugreifen."
Uli Derad: "Für mich stellt sich die Frage anders: Was muss passieren, um das Team weiter entwickeln zu können. Wir wollen uns verstärken, wir wollen uns verbessern, wie in den Jahren zuvor auch. Wichtig ist, dass wir in der kommenden Saison ein funktionierendes Team haben. Spielen wir in der zweiten Liga, werden wir wieder angreifen, spielen wir in der ersten Liga, können wir durchaus eine gute Rolle spielen und nicht absteigen."
Frage: Und was passiert, wenn es doch nur die Relegation wird?
Jens Wachowitz: "Dann dauert unsere Saison eben dreieinhalb Wochen länger als geplant."
Uli Derad: "Dann wird es weitere Endspiele für uns geben. Die Relegation kennen wir und wir werden weiter kämpfen."
Das Gespräch führte Arnulf Beckmann.
Und warum hat sich dann keiner um eine größere Halle gekümmert :roll: :oops: :eek: :gruebel: :nixweiss:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 00:20
Das verstehe ich aber auch nicht...... Es gibt doch da noch ne Grugahalle, oder??????? :wink:
Übrigens, wo gibt es nen Liveticker zum Spiel? :?:
Mann bin ich gespannt. Ich werde hier in Kiel mitzittern und genauso schwitzen, wie die Spieler, denke ich...... :eek:
Viele Grüße aus Kiel
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 19.05.2007, 06:43
Hier der Link zum Liveticker:
http://ticker.server21.mindwerk.net/uebersicht_sued.html
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 19.05.2007, 09:11
17.05.07 - Bericht "RevierSport"
TUSEM: Pfänder vor dem „Finale“ gelassen - "Wird ein kampfbetontes Spiel"
Erstklassiges Ambiente! Ohne einen Stein anzubauen oder zu verändern kann TUSEM Essen das am kommenden Samstag vollziehen, es muss "nur" gegen den punktgleichen TSV Bayer Dormagen bestanden werden. Ein Remis reicht Tabellenführer TUSEM, um den aktuellen Zweiten Bayer auch auf Distanz zu halten. Somit - das Hinspiel endete 28:28 - wäre dann der Durchmarsch aus der Regionalliga in die Bundesliga geschafft.
Anwurf zum Schocker in der Sporthalle am Stoppenberger Hallo ist um 19.30 Uhr, der Bau ist seit Wochen mit knapp 3000 Plätzen ausverkauft, ein prickelnde Atmosphäre sollte garantiert sein, Bayer ist mit etlichen hundert Fans an der Kulisse beteiligt. Alles unter den wachsamen Schiri-Augen des Bundesliga-Gespanns Fleisch/Rieber (Stuttgart), eine angebrachte unparteiische Top-Besetzung.
Ein Stück deutscher Handballtradition soll nach dem Schlusspfiff wieder in der Bel-Etage ihr zuhause haben, vom ehemaligen Pleite-Club zum neuerlichen Renommee-Garanten, ohne den Umweg über die Relegation, die im Rahmen eines Hin- und Rückspiels gegen den Vize der Gruppe Nord stattfindet. Das ist der Stralsunder HV. Wer sich in dieser Auseinandersetzung durchsetzt, trifft noch zweimal auf den Drittletzten der 1. Bundesliga - aktuell die HSG Wetzlar. Dafür wird auch am heutigen Christi Himmelfahrt malocht. Der TUSEM ist seit dem ersten Spieltag Spitzenreiter der 2. Bundesliga Süd, der Titel, belohnt durch einen Pokal, wäre auch logisch. RS unterhielt sich mit Jens Pfänder, TUSEM-Coach
Jens Pfänder, waren Sie schon einmal in Stralsund? Wo liegt das? Damit befasse ich mich nicht. Ich denke nur an die Partie gegen Dormagen.
Gibt das am Samstag eine Schlacht?
Der Begriff gefällt mir nicht besonders. Klar ist aber, dass es ein sehr kampfbetontes Spiel wird. Beide Mannschaften und auch beide Fanlager werden an ihre Grenzen gehen.
Machen Sie unter der Woche irgend etwas Spezielles zur Vorbereitung?
Nein, nicht wirklich. Wir bereiten uns genauso professionell auf den Gegner vor, wie sonst auch immer. Allerdings muss ich sagen, dass bei allen eine gewisse Anspannung zu spüren ist, auch bei mir. Schließlich ist es das Endspiel, auf das wir seit Wochen hinarbeiten.
Wird es Dormagen am Samstag etwas nutzen, dass man der Truppe zubilligt, den schönsten Handball der Klasse zu zeigen?
Die Geschichte von solchen Endspielen zeigt, dass es eher um das kämpferische Element geht. Die Spieler sind in einem bestimmten Maß nervös, da können schon mal Sachen schief gehen. Es wird eher um Einsatz als um Schönspielen gehen.
Das Hinspiel endete 28:28, wenige Minuten vor dem Ende lag der TUSEM noch mit 22:26 hinten.
Das stimmt. Wenn ich aber ehrlich bin, habe ich mich mit den Spielen vor meine Amtszeit nicht befasst. Ich weiß gar nicht, ob eine DVD von der Partie existiert. Es würde mich auch nicht interessieren, das Hinspiel ist Vergangenheit.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 19.05.2007, 09:16
15.05.07 - NE-WS 89.4 überträgt live aus Essen!
Never change the winning team: In der gleichen Besetzung, die bereits vom Auswärtssieg in Stuttgart bei der HBR Ludwigsburg berichtet hat, wir das Lokalradio NE-WS 89.4 auch das „Endspiel“ in der zweiten Handball-Bundesliga zwischen TUSEM Essen und dem TSV Bayer Dormagen live übertragen.
Am kommenden Samstag melden sich NE-WS 89.4 Sportchef Marc Pesch und der verletzte Bayer-Linksaußen Michiel Lochtenbergh als Co-Kommentator ab 19 Uhr live aus der Halle „Am Hallo“ in Essen. Im Studio führt Benedikt Kons durch die Sendung. „Wir sind ein bisschen abergläubisch und denken, dass wir so einen Teil zum Sieg in Essen beitragen können“, so Pesch im Vorfeld der Partie.
Bis 22 Uhr wird es neben der Live-Übertragung von 60 Minuten Handball auch etliche Interviews und Reaktionen geben. Per Internet können Handball-Fans aus ganz Deutschland die Partie über den Live-Stream auf news894.de empfangen.
Quelle: www.tsv-bayer-dormagen.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 19.05.2007, 11:02
wir hätten doch auch in die köpi arena gehen können! da haben wir doch auch super erinnerungen wie zum beispiel dem 7.5.05!
ich versteh das auch nicht, das wäre doch total super geworden!
man bin ich aufgeregt! nur noch 8 1/2 stunden dann heißt es:
schreien, kämpfen, schreien, klatschen, heulen (auf dormagenerseite) und spaß haben (wir)!! :D
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 13:08
welcher Sender ist das, der das Spiel live überträgt??????? Ich finde den nicht......"NE-WS 89.4 überträgt live aus Essen!"
Helft mir, ich werde noch bekloppt hier
soll das etwa nervosität sein????????? :lol:
Gruß aus Kiel
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Max1 - 19.05.2007, 13:54
Nord-Elch hat folgendes geschrieben: welcher Sender ist das, der das Spiel live überträgt??????? Ich finde den nicht......"NE-WS 89.4 überträgt live aus Essen!"
Helft mir, ich werde noch bekloppt hier
soll das etwa nervosität sein????????? :lol:
Gruß aus Kiel
Handball-Saisonfinale mit NE-WS 89.4
Dormagen - Es ist der große Showdown der Handball-Saison: Der TSV Bayer Dormagen kann heute Abend den Sprung in die 1. Handball-Bundesliga schaffen. Voraussetzung ist ein Auswärtssieg beim Verfolger TUSEM Essen. Beide Mannschaften sind in der Tabelle punktgleich. Bis auf die Langzeitverletzten Schabolsch Laurenz und Michiel Lochtenberg sind alle Spieler im Bayer-Team fit. Das Interesse an dem Spiel ist riesig – in Essen gibt es keine Karten mehr. NE-WS 89.4 überträgt die Partie aber in voller Länge live. Heute Abend ab 19 Uhr meldet sich unser Reporter Marc Pesch aus dem Ruhrgebiet. Handball-Fans können sich dem Public Hearing in Dormagen anschließen – und zwar auf der Kölner Straße im Ratskeller.
Quelle und Link zum Sender mit Webradio : http://www.news894.de/
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 14:14
D A N K E Du bist meine Rettung..... :D
Dir und allen TuSEM Fans viel Spaß heute abend. Schreit für mich mit....und grüße bitte alle, die mich noch kennen......
Vielleicht kann mich ja jemand von der Siegesfeier aus anrufen...... 0176 24614840. :D
Der Mannschaft.... alles erdenklich Gute
..... mann bin ich aufgeregt..... wie vor dem ersten mal...... :D
Gruß vom Nord Elch
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 20:32
10:12 zur Halbzeit........ich werd verrückt
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 21:04
20:18 meine Pumpe.......... :lol:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 19.05.2007, 21:16
21:21
willkommen in der 1.Bundesliga
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Gilgamesh07 - 19.05.2007, 21:18
ESSEN STEIGT AUF
mit einem hard erkämpften 21:21!!!!
NIE MEHR 2 LIGA
:jump: :top:
Jetzt gibt es was zu feiern :partyman:
:marth :link
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 20.05.2007, 00:04GRATULATION !!!
DL hat folgendes geschrieben: @LUCKY GB
Du hälst dich wohl für ganz toll,was? Ich hoffe das ,was uns letztes Jahr passiert ist, wird euch dieses Jahr nicht passieren! Das war ne menge pech! Naja aber am Samstag wirste dinge Schüz halde
Zwei gleichwertige Mannschaften trennten sich heute im HERZSCHLAG-FINALE unentschieden - es war zum Schluß noch wirklich eng - glücklicherweise reichte das Ergebnis uns ja !!! Ich halte nun minge Schüz. :troest
Und wünsche den Dormagenern auf diesem Wege VIEL Glück in der Relegation ... irgendwie hatte ich das ja doch geahnt. 8) 8)
:wav: NIE MEHR ZWEITE LIGA !!!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lindequist - 20.05.2007, 00:22
Bilder findet ihr auf www.foto-tesch.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 20.05.2007, 01:37
super fotos!!! :D
das war alles so geil, da kann und brauch man nciht mehr viel zu sagen! scheiß egal wie das spiel war hauptsache unentschieden und
AUFSTIEG!!!!!!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 02:34
Quelle: www.sport1.de
TUSEM Essen wieder erstklassig
Zwei Jahre nach dem EHF-Pokal-Triumph und dem Zwangsabstieg in die Drittklassigkeit wegen Lizenzverweigerung gelang dem Traditionsklub aus dem Revier durch ein 21:21 (10:12) gegen Bayer Dormagen im "Endspiel" die Rückkehr in die stärkste Liga der Welt.
Mit 52:16 Punkten schaffte der Tusem die Rückkehr gegen die punktgleichen Dormagener auf Grund der besseren Tordifferenz.
Dormagen muss in die Relegation
Dormagen muss nun wie im Vorjahr in die Relegation. Bayer spielt am 26. Mai und 3. Juni gegen den Nordzweiten Stralsunder HV. Der Sieger spielt am 9. und 13. Juni in der Qualifikation gegen den Bundesliga-Sechzehnten um den letzten Bundesligaplatz für die Saison 2007/08. Der Bundesligist hat zunächst Heimrecht.
Dramatisches Spiel bis zum Schluss
3200 Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle Am Hallo sahen ein packendes und bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel. Sergio Ruiz Casanova erzielte Sekunden vor der Schlusssirene das 21:20 für Essen, das Adrian Wagner nur noch ausgleichen konnte. Eryk Kaluzinski war mit fünf Treffern bester Tusem-Werfer. Überragender Akteur aber war Torhüter Gerrie Eijlers mit zahlreichen Prachtparaden. Für Bayer waren Tobias Plaz (4/4) und Kapitän Florian Wisotzki (4) die erfolgreichsten Werfer.
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19. Mai 2007
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 02:40
Handball
Bayer scheitert hauchdünn am Aufstieg
VON VOLKER KOCH
Handball Zweitligist TSV Bayer Dormagen muss erneut über die Relegation seine Chance auf den Bundesliga-Aufstieg suchen. Im „Endspiel“ beim punktgleichen Tabellenführer TuSEM Essen kamen die Dormagener heute abend nicht über ein 21:21 Unentschieden hinaus, das den Gastgebern aufgrund des besseren Torverhältnisses zum Meistertitel und dem direkten Bundesliga-Aufstieg reichte.
Dormagen versäumte es vor dreitausend Zuschauern - darunter 800 Bayerfans - aus seiner Überlegenheit vor der Pause größeres Kapital zu schlagen. Weil sie zu viele Tormöglichkeiten vergaben, gingen die Dormagener trotz einer erstklassigen Abwehrleistung nur mit einem 12:10 Vorsprung in die Halbzeitpause. Das sollte sich rächen, denn beim 14:14 (37.) durch Mark Schmetz hatten die Essener zum ersten Mal ausgeglichen. Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff der insgesamt guten Schiedsrichter Fleisch/ Rieber lag TuSEM mit 20:17 in Führung.
Dormagen kämpfte sich noch einmal bis auf 20:20 65 Sekunden vor Schluss durch den einzigen Treffer des erst vier Minuten zuvor eingewechselten Joey Doin heran und hatte in Überzahl eigentlich gute Chancen, das Spiel noch zu seinen Gunsten zu drehen. Doch eine Einzelleistung von Sergio Ruiz Casanova bescherte TuSEM 40 Sekunden vor Spielende den entscheidenden 21. Treffer.
Das einzige Tor des enttäuschenden Adrian Wagner kam 22 Sekunden vor Schluss zu spät, um Dormagen noch eine Siegchance zu geben. Routiniert rettete Essen das Unentschieden über die Zeit und springt damit nach zweijähriger Abwesenheit in die erste Liga.
Bayer hingegen muss sein Glück zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte in der Relegation suchen, am Pfingstmontag (28. Mai) voraussichtlich um 18 Uhr geht es im heimischen Sportcenter gegen den Stralsunder HV weiter.
Homepage Dormagen
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 12:15
19.05.2007 - mro
Essen steigt trotz Unentschieden gegen Dormagen auf
Zurück in der ersten Liga: Mark Schmetz und TuSEM Essen
Foto: Andreas Tesch
Der TUSEM Essen ist zurück in der Handball-Bundesliga. Knapp 2 Jahre nach EHF-Pokalsieg und Lizenentzug und dem damit verbundenen Abstieg in die Regionalliga haben die Männer von der Margaretenhöhe den Durchmasch zurück in die Bundesliga geschafft. Im Endspiel der punktgleichen Tabellenführer TUSEM Essen und TSV Bayer Dormagen "genügte" dem TUSEM aufgrund der besseren Tordifferenz nach einer dramatischen und spannenden Partie in der mit 3300 Zuschauern ausverkauften Sporthalle "Am Hallo" ein 21:21-Unentschieden um sich in der Königsklasse zurückzumelden. Dem TSV Bayer Dormagen bleibt nach der verpassten Chance nur noch die Relegationsspiele gegen den Nord-Zweiten Stralsunder HV.
Doch zu Beginn des Spieles sah es eher nach einem Happy End für den TSV Bayer aus, den die Werks-Sieben legte los wie die Feuerwehr und führte nach sechs Spielminuten bereits mit 0:4. Nach Sieben Minuten gelang Halldor Sigfusson der erste Treffer für den TUSEM. Es schien als ob Dormagen das Spiel im Griff hätte, nach 15 Minuten betrug der Vorsprung beim 3:6 immer noch drei Tore. Doch dann kam die Zeit von TUSEM-Torjäger Eryk Kaluszinski, der alle seine 5 Treffer zwischen der 26. und 34. Minute erzielte und den TUSEM wieder auf 13:14 heranbrachte. Kurz darauf war es dann Mark Schmetz von der 7m Linie dem der erstmalige Ausgleich zum 14:14 gelang. Die Halle "Am Hallo" kochte über, als keine zwei Minuten später erneut Mark Schmetz die erste Führung für den TUSEM herauswarf. Nun folgte eine fast 5 Minütige Torflaute ehe Nils Meyer den Ausgleich für den TSV Bayer erzielen konnte. Wiederum war es Schmetz der in der 48. Spielminute den 17:17 Ausgleich erzielen konnte. Die Spannung wurde immer größer. Doch die Werkself schien in den folgenden Minuten etwas von der Rolle, es gelang ihnen über 7 Minuten kein Treffer mehr. Der TUSEM erzielte deren 3 und das Spiel schien beim 20:17 in der 55. Spielminute entschieden. Doch Dormagen fightete sich nocheinmal zurück in die Partie und 19 Sekunden vor Schluss gelang Adrian Wagner der verdiente 21:21 Ausgleich. Beiden Mannschaften gelang in den restlichen Sekunden kein Treffer mehr, so dass die TUSEM-Spieler und Trainer Jens Pfänder sich beim Schlusspfiff der beiden unparteiischen Holger Fleisch und Jürgen Rieber jubelnd in den Armen lagen.
Weitere Informationen folgen.
Weitere News zum Spiel TuSEM Essen - TSV
Handballworld
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 12:31
Quelle: www.dormago.de
Erstellt am 20.05.2007 - 12:28 Uhr
Handball: Dem TSV fehlt ein Tor zum Aufstieg - Nach 21:21 in Essen doch wieder Relegation
2007-05-19 23:36:24/ duz
Essen/Dormagen. Der TSV Bayer Dormagen verpasste heute Abend hauchdünn den direkten Bundesliga-Aufstieg. TUSEM Essen reichte das 21:21 in einem hochdramatischen und über weite Strecken auch erstklassigen Spiel vor 3300 Zuschauern zur Meisterschaft in der 2. Handball-Bundesliga, Gruppe Süd. Dementsprechend groß war der Jubel: "Wir sind wieder erstklassig", jubelten die Anhänger des Traditionsklubs. Bei den etwa 800 mitgereisten Dormagener Fans, die sich sensationell in Szene gesetzt hatten, kam natürlich wenig Freude auf. Aber alle konnten stolz sein auf die Dormagener Mannschaft, die zur Halbzeit noch mit 12:10 vorne gelegen hatte.
Besser hätte die Partie gar nicht beginnen können für den TSV: Nach sieben Minuten lag das Team von Kai Wandschneider in der Höhle des Löwen mit 4:0 vorne, ehe die Essener ihren ersten Treffer erzielten. Die Führung gaben die Gäste vor allem dank der hervorragenden Deckungsarbeit vor einem überragenden Joachim Kurth bis zur Pause nicht mehr ab, auch wenn sie etwas geschmolzen war. Direkt nach Wiederanpfiff wieder ein tolles Signal: Florian Wisotzki luchste den Essenern den Ball ab und erhöhte auf 13:10. Doch ganz so erfolgreich lief es nicht weiter: Kurz drauf konnte der TSV die doppelte Überzahl nicht nutzen, der beste Essener Feldspieler Kaluzinski sorgte sogar in dieser Phase sogar für den Anschlusstreffer. Und nach einem Doppelschlag von Mark Schmetz ging der TUSEM in der 38. Minute erstmals mit 15:14 in Führung.
Der TSV ließ sich freilich nicht entmutigen, verschaffte sich beim 17:16 in der 48. Minute wiederum einen Vorsprung, der allerdings nicht lange halten sollte. Beim Ausgleich hatte Schmetz großes Glück, denn zunächst wehrte Kurth den Strafwurf des Niederländers ab, der dann den Abpraller zum 17:17 eindrücken konnte. Dessen Landsmann Gerrie Ejlers lief in der zweiten Hälfte zu großer Form auf, allerdings ließen die Dormagener nun auch die Präzision bei den Würfen vermissen. Die Folge war das 20:17 für die Gastgeber in der 55. Minute. Essen begann zu feiern, hatte aber die Rechnung ohne den TSV gemacht. Nach einer unglaublichen Aufholjagd stand es plötzlich 20:20 durch Treffer von Florian Wisotzki, Adrian Pfahl und Joey Duin - ehe Casanova die heimischen Fans mit Tor Nr. 21 erlöste. Für den Endstand sorgte Adrian Wagner 19 Sekunden vor dem Abpfiff der ausgezeichneten Spielleiter Holger Fleisch und Jürgen Rieber.
"Wir wurden letztlich nicht belohnt für unsere hervorragend stehende Abwehr", war Trainer Kai Wandschneider mit der Angriffsleistung seines Teams nur bedingt zufrieden. "Wir werden den Kopf natürlich nicht hängen lassen." TSV-Hauptgeschäftsführer Uli Derad konnte seine Enttäuschung nicht verbergen, strahlte allerdings auch Zuversicht aus: "Es wäre doch schön, wenn wir ein solches Spiel mit dieser besten Werbung für den Handballsport in der nächsten Saison wiederholen können." Das ist machbar: Wenn der TSV über die Relegation doch noch in die Bundesliga zurückkehrt.
Erster Gegner ist dabei der Nord-Zweite Stralsund. Das Hinspiel wird Pfingstmontag um 18 Uhr im TSV Bayer Sportcenter ausgetragen. Das Rückspiel ist am Sonntag, 3. Juni, um 17 Uhr in Stralsund. Der Sieger dieser Begegnung trifft auf den 16. der Bundesliga. Das ist derzeit Wetzlar, zwei Spieltage stehen noch aus.
TSV Bayer: Kurth, Reckzeh (bei zwei Siebenmetern); Wisotzki (4), Schindler (1), Pfahl (5), Plaz (1), Breuer (4/4), Koke, Meyer (3), Duin (1), Wagner (1), Landsberg (1), Sieberger, Meckes.
Die Fans unterstützten den TSV phantastisch (Foto oben). Das Bild sagt alles: Linksaußen Adrian Wagner, der heute hinter seinen Möglichkeiten zurück blieb, liegt unmittelbar nach dem Schlußpfiff enttäuscht auf dem Boden. Unten: Natürlich macht es keine Freude, wenn wieder nur ein Tor den Triumph verhindert, aber Kai Wandschneider und Uli Derad hatten bei der Pressekonferenz die Zuversicht nicht verloren, Fotos: Detlev Zenk
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 12:46
DL hat folgendes geschrieben: Ich würde sagen Vorteil Bayer! Ihr seit auf Platz Eins! Ihr steht unter Druck! Ihr habt 9 Punkte vergeigt! Wir hatten uns schon mit dem Nichtaufstieg angefreundet,und jetzt können wir befreit aufspielen,haben nix zu verliern! Von daher glaub ich das es ein sehr Spannendes Spiel wird! Möge der bessere gewinnen! AM HALLO SAGEN WIR TSCHÜSS
Also wir können mit Druck ganz gut umgehen :roll: ,
und Ihr? :D
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 20.05.2007, 13:00
:wav: Wir sind wieder zu Hause :wav:
Endlich können wir unsere Auswärtsfahrten wieder ohne Navi machen :iroc:
Zurück in der 1. Bundesliga TuSEM Essen
Herzlichen Glückwunsch :occasion7: :occasion5:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 20.05.2007, 14:24
:iroc: :wav: :meeting: endlich wieder Flensburg, Kiel, Hamburg, Lemgo und und und :musik: Berlin :musik:
Hallo bob, hallo Jörn-Uwe :tanz: wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen. Auch an euch noch mal herzlichen Glückwunsch.
:h010 und richtig zum Genießen: die Fotos von gestern
:danke: www.foto-tesch.de :danke: :danke:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 20.05.2007, 14:53
weiß wer ob man wo die fotos vom helmuts findet?? die sind sicher lusitg, würde die mir gerne mal ansehen! :D wusste gar nicht, dass der so viel spaß am fotografieren haben kann! :)
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 15:25
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20.05.07 - 21:21 im „Endspiel“ in Essen - TSV verpasst den direkten Aufstieg
Es war ein hart umkämpftes Spitzenspiel wie hier beim Duell Ben Schütte gegen Nils Meyer. Bild: sportpressedienst.de
Es hat nicht ganz gereicht mit dem direkten Aufstieg für den TSV Bayer Dormagen. Im „Endspiel“ der 2. Bundesliga Süd verteidigte Tabellenführer TUSEM Essen mit dem 21:21 (Halbzeit: 10:12) aufgrund des besseren Torverhältnisses die Spitzenposition und kehrt nach zwei Jahren Abstinenz wieder in die 1. Bundesliga zurück. Für die punktgleichen Dormagener heißt es wie schon im Vorjahr Platz zwei und damit Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation.
3.300 Zuschauer in der Essener Sporthalle Am Hallo bekamen von den beiden Topteams der Liga ein hochdramatisches Spitzenspiel serviert. Die erste Hälfte ging dabei an die Dormagener, die mit einem 4:0-Blitzstart hervorragend aus den Startlöchern kamen und keinerlei Nervosität zeigten. Dank einer hervorragenden Deckungsleistung mit einem überragenden Joachim Kurth im Tor gingen die Dormagener mit einer knappen, aber verdienten 12:10-Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel wieder ein Blitzstart der Dormagener, als Kapitän Florian Wisotzki den Ball eroberte und per Gegenstoß unter dem Jubel der 800 mitgereisten Dormagener Fans zur 13:10-Führung traf. Doch in der Folge kamen die Essener dank Erik Kaluzinski, der dreimal in Folge traf, besser in die Partie. Dann sorgte TUSEM-Kapitän Mark Schmetz mit einem Doppelschlag in der 38. Minute zum 15:14 sogar für die erstmalige Führung der Gastgeber.
Die Dormagener ließen aber keineswegs die Köpfe hängen und kämpften weiter. Auch nach 55 Minuten, als der TUSEM mit 20:17 bereits auf der Siegerstraße schien, fighteten die Dormagener zurück und glichen nach einer tollen Aufholjagd zum 20:20 aus. 30 Sekunden vor dem Ende entschied Sergio Casanova mit seinem dritten Treffer den Aufstieg zugunsten des TUSEM. Adrian Wagner gelang zwar noch der 21:21-Ausgleich, doch die Essener brachten die Partie nach Hause und feierten nach dem Abpfiff der ausgezeichneten Schiedsrichter Holger Fleisch und Jürgen Rieber den Aufstieg in „die beste Liga der Welt“.
Dorthin könnten die Dormagener den Essenern doch noch folgen, wenn sie sich erfolgreich durch die Aufstiegsrelegation kämpfen. Gegner in Runde eins ist der Nord-Vizemeister Stralsunder HV, der sich am letzten Spieltag der Saison mit einem 45:34-Auswärtssieg bei der SG Achim/Baden schon in prächtiger Form zeigte.
TSV-Trainer Kai Wandschneider gab seinen Spielern drei Tage frei, „um die Müdigkeit aus Körper und Geist zu bekommen“. Dann beginnt ab Mittwoch die Vorbereitung auf das Relegations-Hinspiel gegen den Stralsunder HV, welches am Pfingstmontag um 18 Uhr im TSV Bayer Sportcenter ausgetragen wird. Das Rückspiel ist am Sonntag, 3. Juni, um 17 Uhr in der Vogelsanghalle von Stralsund.
Die Spielstatistik:
TUSEM Essen - TSV Bayer Dormagen 21:21 (10:12)
Essen: Tihanovs (bei einem 7m), Eylers; Thoke, Dragunski (2), Sigfusson (2), Wozniak, Schmetz (5/2), Kaluzinski (5), Klesniks (3), Schütte, Casanova (3), Reiners, Krebietke (1); Trainer: Jens Pfänder.
Dormagen: Kurth, Reckzeh (bei zwei 7m); Wisotzki (3), Schindler (1), Pfahl (6), Plaz (1), Breuer (4/4), Koke, Meyer (3), Duin (1), Wagner (1), Landsberg (1), Sieberger, Meckes; Trainer: Kai Wandschneider.
SR: Fleisch/Rieber (Ostfildern/Nürtingen). – Z: 3.300. – Zeitstrafen: 10:12 Minuten (Schmetz/zweimal, Dragunski, Sigfusson, Klesniks – Schindler/zweimal, Landsberg/zweimal Meyer, Sieberger). – Siebenmeter: 3/2:5/4 (Kurth hält gegen Schmetz/48. - Eylers hält gegen Koke/4.). - Spielfilm: 0:4 (7.), 1:4 (8.), 1:5 (10.), 3:5 (12.), 5:8 (18.), 8:11 (25.), 10:11 (27.), 10:12 (29.) – 10:13 (31.), 12:13 (33.), 12:14 (33.), 15:14 (38.), 15:15 (44.), 16:15 (45.), 16:17 (48.), 20:17 (55.), 20:20 (59.), 21:20 (60.), 21:21.
KK
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 15:43
TuSEM Essen wieder erstklassig
Essen - Der dreimalige Deutsche Meister TuSEM Essen ist wieder erstklassig.
Ex-Nationalspieler Mark Dragunski erzielte zwei Treffer für Essen
Zwei Jahre nach dem EHF-Pokal-Triumph und dem Zwangsabstieg in die Drittklassigkeit nach einer Lizenzverweigerung durch die HBL gelang dem Traditionsklub aus dem Revier durch ein 21:21 (10:12) gegen Bayer Dormagen im "Endspiel" am letzten Spieltag die Rückkehr in die stärkste Liga der Welt.
Mit 52:16 Punkten schaffte der TuSEM den Aufstieg gegen die punktgleichen Dormagener auf Grund der besseren Tordifferenz.
"Ich bin platt. Sensationell, was hier heute abgegangen ist. Der TuSEM ist wieder da, wo er hingehört. Und in dieser Halle haben wir auch in der ersten Liga ganz sicher eine Chance", meinte Trainer Jens Pfänder.
Dormagen muss in die Relegation
Dormagen muss nun wie im Vorjahr in die Relegation. Bayer spielt am 26. Mai und 3. Juni gegen den Nordzweiten Stralsunder HV.
Der Sieger spielt am 9. und 13. Juni in der Qualifikation gegen den Bundesliga-Sechzehnten um den letzten Bundesligaplatz für die Saison 2007/08. Der Bundesligist hat zunächst Heimrecht.
Dramatisches Spiel bis zum Schluss
3200 Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle Am Hallo sahen ein packendes und bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel.
Sergio Ruiz Casanova erzielte Sekunden vor der Schlusssirene das 21:20 für Essen, das Ex-Nationalspieler Adrian Wagner für die Gäste nur noch ausgleichen konnte.
Eryk Kaluzinski war mit fünf Treffern bester TuSEM-Werfer. Überragender Akteur aber war Torhüter Gerrie Eijlers mit zahlreichen Glanztaten.
Für Bayer waren Tobias Plaz (4/4) und Kapitän Florian Wisotzki (4) die erfolgreichsten Werfer.
Quelle Sport1
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 20.05.2007, 17:01
So , nach dem Ausnüchterungsspaziergang in der Gruga noch mal hier ein paar Punkte zu gestern :
ein spannendes Spiel bis zur letzten Sekunde mit einen glücklichen Ausgang für uns :wav:
Aber was drumherum passierte war stellenweise peinlich , überforderte Restauration und Wachleute :roll: :roll:
Da auch bis zum Ende offen war , wer Aufsteigt , war die Aufstiegsfeier an der Halle ein Reinfall , selbst eine kurzfristiger Notfallplan lag nicht vor und deshalb war die Halle ruckzuck leer :flop:
Das alles war leider nur Regionalliga-Format und muß sich in der 1.Bundesliga wenn wir "am Hallo" weiterspielen verbessert werden , vorallen wenn dann die Halle so voll wird wie gestern:n2:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 20.05.2007, 18:22
ich fand es auch sehr schade, das es keine einfälle seitens der manager gab wie zum beispiel freibier/getränke oder sieger tshirts zum kaufen (find es echt doof, das die nur ein paar hatten die die dann an irgendwelche leute wie die sanis verschenkt haben)! die hätten sich doch damit sehr gut für die super unterstützung bedanken können, ich hätte sogar auch 5€ oder so bezahlt, aber leider nein!
das mit den sicherheitsleuten ist mir nicht aufgefallen! ich mag die ja eh nicht, aber man kann ja auch nix dran ändern!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 20.05.2007, 18:53
Ich bin, wie die meisten Dormagener Fans, enttäuscht aber nicht unzufrieden mit dem Auftritt des TSV. Man hat gespürt, dass die Mannschaft den Sieg unbedingt gewollt hat. Die Fans haben wie ein Mann hinter der Mannschaft gestanden. Die Gründe warum es wieder nicht ganz gereicht hat sind sicher zahlreich. Die meisten sind hier bereits genannt worden. Hauptgrund für das Unentschieden war aber der Gegner. Auch der Mannschaft des TUSEM hat man den Unbedingten Willen angemerkt, sich die Wurst nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Unter diesen Voraussetzungen war das Unentschieden fast schon konsequent. Das Ergebnis geht in jedem Fall in Ordnung. Deshalb: Glückwunsch an den TUSEM zum Aufstieg und alles Gute in Liga 1.
Danke auch an die unbekannten TUSEM-Fans die uns Trost und Mut zugesprochen haben. Gemessen an der Bedeutung des Spiels fand ich die ganze Veranstaltung recht harmonisch. Vor den "Sicherheitsleuten" kann man jedoch tatsächlich Angst bekommen. Die bringen eine aggressive Stimmung in die Veranstaltung als ob sie befürchteten ansonsten nicht richtig zum Einsatz zu kommen. Sicherlich nicht Erstligareif. Wie überhaupt das Ganze Drumherum steigerungsbedürfig ist. In meiner Begleitung befand sich ein Wirt mit über 30-jähriger Gastronomieerfahrung. Über das was am Bierstand vor der Halle abging, war er zutiefst entsetzt. Die angebotene Verpflegung ist ebenfalls verbesserungsbedürftig. Sicher geht niemand wegen des Essens zum Handball, eine gebratene Wurst vom Grill o.ä. rundet einen Handballabend aber optimal ab.
Bezüglich der Relegation sehe ich es auch so wie TSV-Fuchs oder BW. Die Luft ist nach diesem Finale `raus. Ich glaube nicht, dass man die Spannung noch einmal so aufbauen kann wie es für Stralsund erforderlich wäre. Schafft man es doch die Spiele gegen den Bundesligisten zu erreichen, sähe das Ganze dann wieder anders aus......................
Aus dem Südligaforum
Dem ist nichts hinzuzufügen :cry: :roll: :wink:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 20.05.2007, 19:46
charly65 hat folgendes geschrieben: Ich bin, wie die meisten Dormagener Fans, enttäuscht aber nicht unzufrieden mit dem Auftritt des TSV. Man hat gespürt, dass die Mannschaft den Sieg unbedingt gewollt hat. Die Fans haben wie ein Mann hinter der Mannschaft gestanden. Die Gründe warum es wieder nicht ganz gereicht hat sind sicher zahlreich. Die meisten sind hier bereits genannt worden. Hauptgrund für das Unentschieden war aber der Gegner. Auch der Mannschaft des TUSEM hat man den Unbedingten Willen angemerkt, sich die Wurst nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen. Unter diesen Voraussetzungen war das Unentschieden fast schon konsequent. Das Ergebnis geht in jedem Fall in Ordnung. Deshalb: Glückwunsch an den TUSEM zum Aufstieg und alles Gute in Liga 1.
Danke auch an die unbekannten TUSEM-Fans die uns Trost und Mut zugesprochen haben. Gemessen an der Bedeutung des Spiels fand ich die ganze Veranstaltung recht harmonisch. Vor den "Sicherheitsleuten" kann man jedoch tatsächlich Angst bekommen. Die bringen eine aggressive Stimmung in die Veranstaltung als ob sie befürchteten ansonsten nicht richtig zum Einsatz zu kommen. Sicherlich nicht Erstligareif. Wie überhaupt das Ganze Drumherum steigerungsbedürfig ist. In meiner Begleitung befand sich ein Wirt mit über 30-jähriger Gastronomieerfahrung. Über das was am Bierstand vor der Halle abging, war er zutiefst entsetzt. Die angebotene Verpflegung ist ebenfalls verbesserungsbedürftig. Sicher geht niemand wegen des Essens zum Handball, eine gebratene Wurst vom Grill o.ä. rundet einen Handballabend aber optimal ab.
Bezüglich der Relegation sehe ich es auch so wie TSV-Fuchs oder BW. Die Luft ist nach diesem Finale `raus. Ich glaube nicht, dass man die Spannung noch einmal so aufbauen kann wie es für Stralsund erforderlich wäre. Schafft man es doch die Spiele gegen den Bundesligisten zu erreichen, sähe das Ganze dann wieder anders aus......................
Aus dem Südligaforum
Dem ist nichts hinzuzufügen :cry: :roll: :wink:
Doch, dem ist hinzuzufügen, dass es stimmt. :lol: :lol: Auch was die Chancen für Dormagen betrifft, sehe ich das auch so, dass Stralsund sehr sehr schwer wird.
Deswegen sind wir ja hier auch heilfroh, dass uns das erspart geblieben ist.
Was Service und Sicherheitsdienst betrifft, das ist wirklich total schlecht. Die Leute sind überhaupt nicht vernünftig ausgebildet.
Klar, dass wir nicht nur aus Tradition in Rüttenscheid durchfeiern.
Und auch noch Dankeschön an die Sponsoren der Feier. War wirklich super, die Fete und so langsam fange ich an, mich zu erholen.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 20.05.2007, 19:49
Der Tusem ist wieder da!
HANDBALL. Das 21:21 gegen Bayer Dormagen reichte zum Bundesliga-Aufstieg. Sektduschen und Blumen vor 3300 Fans.
Evars Klesniks köpfte die erste dicke Pulle nur wenige Sekunden nach dem 21:21 (10:12) im direkten Aufstiegsduell mit Bayer Dormagen vor 3300 Zuschauern im erstmals restlos ausverkauften Hallo. Die erste Fontäne traf Mark Dragunski, der die Tränen der Rührung einfach wegspülte. Stephan Krebietke hielt eine Riesenflasche wie sein Baby im Arm und tanzte den Aufstiegstango. Mark Schmetz hüpfte auf und ab wie ein Flummi und über allen thronte Sergio Casanova auf den breiten Schultern seinen Freundes Xavier. Der Spanier hatte das wohl wichtigste Tor seiner Laufbahn gemacht, das zum 21:20, das Tor für den Tusem zur Bundesliga.
Pokal für Mark Schmetz
"Da, wo er auch hingehört", so Tusem-Präsident Uli Gaißmayer, der ebenso wie Oberbürgermeister Wolfgang Reiniger zu einem der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte der Margarethenhöher gratulierte. "Willkommen zurück", sprach HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann ins Hallenmikro und drückte Mannschaftsführer Mark Schmetz den goldenen Pokal "Meister der Zweiten Handball-Bundesliga Gruppe Süd" in die verharzten Hände. Dabei gab es Pfiffe für den Ligamann von den Fans, die nicht vergessen haben, wer den Tradaditionsverein vor zwei Jahren in die Drittklassigkeit entlassen hatte...
"Endlich wieder 1. Liga - erstklassig, aufgestiegen" - die frisch gedruckten Sieger-Shirts waren im Handumdrehen vergriffen. Sie waren nur in kleiner Stückzahl in Auftrag gegebenen worden. Es hätte ja auch durchaus schief gehen können...
Dormagen hatte alles abgerufen, den weitaus besseren Start erwischt (5:1), zunächst den besseren Torwart mit Joachim Kurth gehabt, den besten Rückraumwerfer mit Pfahl, tolle Fans im Rücken. Und doch standen sie am Ende schon wieder mit leeren Händen da. "Wir werden den Kopf nicht hängen lassen" versprach Trainer Kai Wandschneider entschlossen und Manager Uli Derad will die völlig geknickten Spieler bis zur Relegation gegen Stralsund irgendwie wieder aufrichten. "Hoffentlich sehen wir uns in der ersten Bundesliga wieder", verabschiedeten die freudentrunkenen Essener ihren desillusionierten Gegner.
Nicht wenige im Tusem-Lager fühlten sich an den legendäre Europapokalkampf gegen d den SC Magdeburg erinnert. So eng war es für den Tusem, der erst in der 37. Minute erstmals durch Schmetz mit 15:14 in Führung ging, der es aber versäumte, nachzulegen und vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.
Kampf ohne Ende gegen TSV
"Das war Kampf ohne Ende. Ich bin heilfroh, dass wir nicht mehr in die Relegation müssen", schnaufte Riese Dragunski. Kapitän Mark Schmetz, der fitgespritzt worden war, kann sich jetzt ganz aufs Vater-werden konzentrieren. Frau Marieke, im siebten Monat schwanger, meinte nach all der Aufregung: "Die Geburt kann auch nicht spanndender werden."
Stephan Krebietke, der auf seine reiferen Tage als reaktivierter Linksaußen den Pokal gar nicht mehr hergeben wollte, gab zu: "Das ist einer der schönsten Tage in meinem Leben." Tusem-Geschäftsführer Horst-Gerhard Edelmeier jubelte unterdessen ins Mikro: "Wir sind wieder da! Kiel, Flensburg, Gummersbach - alle kommen hierher zu uns. Darauf freuen wir uns."
Zu den ersten Gratulanten gehörten Ex-Tusemer: Iouri Chevtsov, Petre Ivanescu, Viktor Szilagyi, Gokir Sigurdsson, Stefan Hecker, Peter Quarti, Kristof Shargy, Hade Schmitz - und auch Klaus Schorn, der per SMS Glückwünsche mit "feuchten Augen" übermittelte.
Für Trainer Jens Pfänder hat gedanklich bereits die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison begonnen."Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber wir werden bereit sein."
20.05.2007 SABINE HANNEN
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 20.05.2007, 20:05Spiel und drumherum - LOB !
lisa hat folgendes geschrieben: ich fand es auch sehr schade, das es keine einfälle seitens der manager gab wie zum beispiel freibier/getränke oder sieger tshirts zum kaufen (find es echt doof, das die nur ein paar hatten die die dann an irgendwelche leute wie die sanis verschenkt haben)! die hätten sich doch damit sehr gut für die super unterstützung bedanken können, ich hätte sogar auch 5€ oder so bezahlt, aber leider nein!
das mit den sicherheitsleuten ist mir nicht aufgefallen! ich mag die ja eh nicht, aber man kann ja auch nix dran ändern!
Also ich bekam meine Wurst und mein Getränk ohne Probleme (in der Halle) und meine komplette Familie auch ! Mit den Sicherheitsleuten hatte ich keinerlei Probleme, die sind halt schon mal besonders wichtig ("Thema Plastikflaschen o.ä") ... aber welchen IQ erwartet man bei denen ? :supz:
Wenn sich da irgendwelche Dormagener etwas aufgespielt haben, kann man nur die entsprechende Reaktion der Jungs erwarten. Da hatten ja auch einige wohl etwas heftig auf den Rängen herumgeturnt.
Wenn man normal aussieht und sich so verhält, wird man auch normal behandelt - so die allgemeine Lebensregel ! :verdacht
Ich würde jetzt auf das Gelabere in irgendwelchen Südligaforen etc. nichts geben - in diesem Forum habe ich mich eh nicht angemeldet ... war ja nur für ein Jahr !!! :tanz:
Beim Thema "Aufstiegsfeier" bin ich allerdings auch etwas enttäuscht. Da war man wohl tatsächlich vom GELINGEN des Projekts AUFSTIEG überrascht. :prayer:
Fan-T-Shirts mit den Aufdrucken hätte ich mir auch gewünscht. Zumindest in kleineren Mengen oder mit Bestellung oder, oder. VIELLEICHT kommt ja in den nächsten Wochen noch was ... . : :hello1: :hello1:
Die großartig angepriesene Fan-Rabatt-Aktion (30%) war in meinen Augen dagegen ein Flop. Fan-Shirts "8er Mann" gab es noch in Größe 128ig und die restlichen Trikots auch nur in exotischen Größen ... war wohl mehr "RUDI´s RESTE-Rampe" Verkauf. Das brauchte man nicht in Heft und Internet ankündigen. :n31:
Aber sollten wir nicht den Vorstand und das Management - bei aller berechtigten Kritik - auch mal loben. :juggle:
Nach dem Freude- und Leidjahr 2005 wieder im MAI 2007 an die alte Wirkungsstätte 1.Bundesliga zurückgekehrt ... oder hat man nochmal was von Wallau-Massenheim gehört ... die damals auch mit abgestiegen wurden von der HBL. :snoopy:
Zwar hat der TUSEM - auf dem Zahnfleisch kriechend - noch so gerade auf der Zielgeraden Dormagen abgefangen, aber das interessiert bei Beginn der BuLi 1. Saison 2007/08 schon niemanden mehr. :knuddel:
Also von meiner SEITE - LOB !!! :wav:
Jetzt müssen nur noch VERSTÄRKUNGEN kommen ... sonst wird es noch nicht mal was im Kampf mit der HSG Düsseldorf um Platz 14 im nächsten JAHR ! :meeting:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 20.05.2007, 21:49
Wallau-Maßenheim ist aufgestiegen! (in die 2. Liga)
Natürlich hast du recht, dass man jetzt auch mal loben sollte. Schließlich hat es außer TUSEM noch nie eine Mannschaft geschafft, nachdem sie "strafversetzt" wurde auf direktem Weg wieder aufzusteigen. Das ist ein einmaliger Rekord.
Es hat sich aus einiges verbessert. Aber wir bleiben dran. Gerade durch die Kritik und das Aufzeichnen von Fehlern ist in den letzten beiden Jahren ja auch einiges geschehen.
Deswegen gratulieren wir ja auch alle, sind stolz drauf aaaaber es muß jetzt noch mehr und noch viel besser gearbeitet werden :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 21.05.2007, 00:08
1. Liga - wir kommen!"
So jubelt ein Aufsteiger: Der Tusem kehrt nach nur zweijähriger Abstinenz in die Erstklassigkeit zurück. Fotos (3): WAZ, Michael Gohl
21:21 "gewonnen". Für den Tusem ist dieses Unentschieden gegen Bayer Dormagen so wertvoll wie ein Sieg. Zwei Jahre nach dem Zwangsabstieg ist die Rückkehr ins Oberhaus perfekt. Kapitän Mark Schmetz: "Dieser Aufstieg ist für den Verein wichtiger als der Europapokalsieg 2005"
DAS AUFSTIEGS-ENDSPIEL IN DER 2. HANDBALL-BUNDESLIGA Mark Schmetz nimmt den golden glänzenden Pokal entgegen. Noch in derselben Sekunde wendet sich der Tusem-Kapitän seinen Teamkollegen zu und reißt die Trophäe gen Hallendecke. Und sie jubeln. Alle. Es ist der Moment der Gewissheit: Der Aufstieg ist geschafft. Für diesen Augenblick haben sie hart gearbeitet. Und jetzt ist er kein Traum mehr, sondern herrlichste Realität. Nach dem 21:21 gegen Dormagen frohlockt ganz Handball-Essen: "1. Liga - wir kommen!"
Das Spiel ist aus. Bruchteile von Sekunden später ist das Feld geflutet. Mit Menschen. Hier die Aufsteiger, die sich in die Arme fallen. Sich herzen. Sich gegenseitig zum Geleisteten gratulieren. Dort die Fans, die mit ihren Lieblingen jubeln und tanzen. Alle schreien ihre Freude heraus, ihre Erleichterung. Inneres Glück wird greif- und sichtbar. Sektfontänen. Die ersten schießen nach dem berühmten Korken-"Plopp" der Magnum-Flaschen steil nach oben. Die nächsten sind edle Spontan-Duschen. Auch Horst-Gerhard Edelmeier bekommt das schäumende Sprudeln am eigenen Leib zu spüren. Der Geschäftsführer genießt das. Denn auch bei ihm löst sich jetzt der Druck. Sein erstes Wort: "Geschafft!"
Geschafft war auch Mark Schmetz. Der Kapitän umklammerte den Meister-Pokal mit festem Griff. So, als ob er ihn nie wieder loslassen wollte. Das war ihm mit dem Ball in den letzten Sekunden dieses dramatischen Aufstiegs-Endspiels beim Stand von 21:21 leider nicht geglückt. Und da war ihm selbst und allen Tusem-Fans in der rappelvollen Halle am Hallo das bangende Herz in die Hose gerutscht.
"Ich habe nur gedacht: Shit, der Ball ist weg! Oje, es kommt kein Pfiff! Jetzt ist alles vorbei." Während er dies dachte, lag der zuvor sehr hart eingestiegene Bayer-Gegenspieler Florian Wisotzki auf Schmetz und versperrte ihm die Sicht. Deshalb konnte er nicht sehen, dass kein Dormagener, sondern Eryk Kaluzinski das Spielgerät zu fassen bekam. Der hielt es fest. Passte es dann zum aufgestandenen Schmetz. Aus und vorbei. Geschafft!
Schmetz hätte also zur tragischen Figur dieses Abends werden können, so wurde er einer der Helden in Rot und Weiß. "Dieser Aufstieg ist aus meiner Sicht für den Verein noch wichtiger als der Europapokalsieg vor zwei Jahre", sagte er später. Zwar lag das Spielende da bereits 90 Minuten zurück, Schmetz stand aber noch immer im Meister-T-Shirt und mit Bierbecher in der Halle und diskutierte mit Joey Duin - seinem niederländischen Landsmann im Dormagener Aufgebot - über das soeben Geschehene. Besagter Duin und seine Teamkollegen müssen nun dorthin, wo es weh tut: in die Relegationsrunde.
"Gut, dass uns das erspart geblieben ist", so Schmetz im Tonfall der Erleichterung.
Diese Meinung vertrat auch Tusem-Trainer Jens Pfänder. "Unter der Woche sind teilweise sechs Leute bei uns im Training ausgefallen. Wir haben Sigfusson trotz eines Rippenbruchs spielen lassen. Fast alle gehen am Stock. Ich weiß gar nicht, wie wir die Relegation personell hätten durchstehen sollen", sagte Pfänder.
Sein Blick aufs Spiel geriet betont sachlich, ohne jede Spur von Häme oder Genugtuung in Richtung des unglücklichen Kontrahenten. Dormagen hatte bereits im Vorjahr den Bundesliga-Aufstieg nur um Haaresbreite verpasst. Nun also der nächste Nackenschlag in einem Finale.
"In der ersten Halbzeit haben wir nicht die richtigen Antworten auf die Dormagener Angriffe gehabt", so Pfänder. Dann habe sich seine Mannschaft aber vor allem in der Abwehrarbeit kontinuierlich gesteigert. Leidtragender der ersten taktischen Umstellung war Eryk Kaluzinski. Der hatte sich bei den ersten Angriffsversuchen zwei Fehlversuche erlaubt - und fand sich prompt auf der Bank wieder. Erst gegen Ende von Hälfte eins durfte er aufs Feld zurück - und zahlte dieses Trainervertrauen mit wichtigen Toren zurück. "Eryks Stärke ist, dass er auch nach schwachem Beginn immer zurückkommt", lobte Pfänder.
Mit Blick auf die Zukunft blieb der Coach zurückhaltend: "In der 1. Liga kann es für uns nur um den Klassenerhalt gehen. Wir wollen unseren Kader qualitativ in der Breite verbessern. Erste Neuzugänge werden wir bereits in dieser Woche präsentieren."
Dann eilte der Coach in die Kabine. Dort warteten seine Spieler. Und ein Aufstiegs-Pokal. Dieser hatte inzwischen aber nur noch die Funktion eines Riesen-Bierbechers inne. Alle sangen. Alle tranken.
So schmeckt die 1. Liga.
20.05.2007 Von Thomas Richter
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
willi1 - 21.05.2007, 00:32
Lokalsport
Und wieder bleibt die Ochsentour
VON VOLKER KOCH
War’s das mit dem „Aufsteiger 2007“? Florian Wisotzki scheint schon resigniert abzuwinken. Auch der Mannschaftskapitän muss sich in der Offensive erheblich steigern, wollen die Dormagener in der Relegation gegen Stralsund noch eine Chance haben. N GZ-Fotos (7): H. JazykBusiness News
NGZ Leserreisen
TuSEM feiert, Dormagen trauert. Der Schock über den hauchdünn verpassten Aufstieg in die Handball-Bundesliga könnte am Montag noch um einiges größer werden im Lager des TSV Bayer Dormagen.
Denn nach einer Meldung, die der in Neuss ansässige Sport-Informations-Dienst (sid) am Sonntag Mittag verbreitete, wird die Bayer AG am heutigen Montag „mit großer Wahrscheinlichkeit eine erhebliche Kürzung ihrer Mittel für den Spitzensport bekannt geben. Wie stark dadurch die Förderung von Weltklasse-Athleten und Mannschaften auf deutschem Top-Niveau betroffen ist, zeichnet sich noch nicht klar ab.“
Einer der möglichen Betroffenen: das Zweitliga-Handballteam des TSV Bayer Dormagen. Nach NGZ-Informationen beträgt der Anteil, den der Haupt- und Trikotsponsor zum Etat der Profi-Abteilung beisteuert, rund sechzig Prozent. Da dürfte sich die Kunde vom verpassten direkten Aufstieg in die Bundesliga nicht gerade förderlich auf die Unterstützungsbereitschaft in der Leverkusener Konzernzentrale auswirken.
Als hätten sie am Höhenberg nicht schon Trauerarbeit genug zu leisten. Als am Samstagabend um 21.09 Uhr der Endstand von 21:21 auf der Anzeigetafel in der mit 3 300 Zuschauern ausverkauften Essener Sporthalle Am Hallo aufleuchtete, hatte Uli Derad Tränen in den Augen stehen. Nicht nur der Hauptgeschäftsführer und Sportliche Leiter des TSV Bayer Dormagen weinte hemmungslos über eine Chance, die vielleicht nie wieder kommt in der 58-jährigen Geschichte des Dormagener Handballs.
Lokalsport
2199 Sekunden Erstligist So nah wie am Samstagabend waren die Dormagener noch nie an der Bundesliga, seit sie vor sechs Jahren den freiwilligen Rückzug in die Regionalliga angetreten hatten: 36 Minuten und ein paar Sekunden war der TSV Bayer sogar erstklassig. Denn es dauerte 35 Minuten und 52 Sekunden, ehe Mark Schmetz von der Siebenmeterlinie der erste Gleichstand (14:14) in einer Partie gelang, die die von gut 800 Fans unterstützten Gäste 25 Minuten lang dank einer aggressiven und unglaublich wendigen Deckung beherrscht hatten.
Doch genau in dieser Phase, als die Essener angesichts von 0:4- (7.) und 1:5-Rückständen (11.) zeitweise konsterniert wirkten, verspielten die Dormagener ihre Chance auf den direkten Aufstieg. Da hätten sie den Sack zumachen, die Gastgeber mit gnadenlosem Tempospiel überrennen müssen.
Doch im Angriff wurde gezögert, gezaudert - und vor allem schlecht geworfen. Vor der Pause scheiterten sie allein zehn Mal an Gerrie Eylers, dem niederländischen Nationaltorhüter zwischen den Essener Pfosten. Nur ein Drittel Fehlversuche weniger und TuSEM hätte wahrscheinlich gar nicht mehr ins Spiel gefunden.
Weil es aber zur Pause nur 10:12 aus Sicht der Hausherren stand, „sind die im zweiten Durchgang noch mal um ihr Leben gerannt,“ kommentierte Eilers Landsmann Michiel Lochtenbergh die schließlich von Erfolg gekrönte Essener Aufholjagd.
Der nach seiner Knieoperation immer noch zum Zuschauen verurteilte Linksaußen ist in seinen vier Jahren in Dormagen wohl noch nie so schmerzlich vermisst worden wie am Samstagabend.
Denn ausgerechnet Adrian Wagner, mit 25 Länderspielen und Champions League-Erfahrung eigentlich als Leitwolf und Führungsspieler auserkoren, versagte völlig. Bezeichnend, dass er 108 Sekunden vor Schluss statt nach 17:20-Rückstand den erneuten Ausgleich zu erzielen, mit einem Stürmerfoul die Vorentscheidung zugunsten des TuSEM einleitete.
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Relegations-Rekordler Zwar gelang dem erst nach 54 Minuten (!) eingewechselten Joey Duin, im Hinspiel mit sieben (!) Treffern bester Werfer auf Seiten der Dormagener, 65 Sekunden vor Schluss noch einmal der Gleichstand. Doch eine Einzelleistung von Sergio Ruiz Casanova, der den zu weit auseinander stehenden Dormagener Innenblock auswackelte, bescherte Essen 25 Sekunden später den alles entscheidenden 21. Treffer. Irgendwie bezeichnend, dass Adrian Wagner erst dann traf, als 19 Sekunden vor dem Schlusspfiff der ausgezeichneten Schiedsrichter Fleisch/Rieber (Ostfildern) alles schon entschieden war.
Denn diesen Punkt, der ihnen angesichts des um 39 Treffer besseren Torverhältnisses zum Aufstieg reichte, ließen sich die Essener nicht mehr nehmen - dafür sind die Klesniks, Casanova, Schmetz und Co. viel zu clever. Dormagen, das beim 17:16 (48.) durch den vierten Siebenmeter von David Breuer noch einmal für 48 Sekunden Erstligist war, scheiterte einmal mehr an sich selbst.
Der Fokus auf eine zweifellos erstklassige Abwehrarbeit lähmte die Angriffsmaschinerie, die nie richtig auf Touren kam. Bayer erstickte im taktischen Korsett statt auf Spielfreude zu setzen. Und als Essen seinerseits offensiver deckte, fehlte auch die nötige Kreativität. Oder die individuelle Klasse, die ein Casanova im entscheidenden Moment aufblitzen ließ. Bayer bleibt jetzt wieder die Ochsentour durch die Relegation - falls der Hauptsponsor mitspielt.
Der Hauptsponsor soll ca. 60% des Etat decken , will aber stärker einsparen :roll: Wenn der Aufstieg in der Relegation nicht gelingt bzw nach den gestrigen Spiel befüchten die Fans des TSV bei ihren Verein starke Einschränkungen :eek:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Känguruh - 21.05.2007, 07:49
TUSEM - DORMAGEN 21:21 - "Sau raus gelassen"
Nächste Ausfahrt Bundesliga
Das Aufstiegsendspiel zwischen TUSEM Essen und Bayer Dormagen war mehr als ein normales Handball-Match. Emotions-Gipfel, Meister-Krimi, Härtefall, alles war drin. Doch nach dem 21:21 (10:12) steht fest: Der TUSEM ist wieder erstklassig. "Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, wir haben eine echte Achterbahnfahrt mitgemacht", betonte TUSEM-Trainer Jens Pfänder. Und auch Mark Schmetz konnte sein Glück kaum fassen.
Seit 2002 spielt der Niederländer in Essen, erlebte die Europacup-Sternstunden, ebenso wie den Zwangsabstieg in die dritte Klasse vor zwei Jahren. Und nun also den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga. "Es ist phänomenal, besser geht es nicht", bemerkte der Kapitän und streichelte dabei liebevoll den Meisterpokal der zweiten Bundesliga Süd, den ihm
Handball-Bundesliga-Geschäftsführer Frank Bormann persönlich überreichte. "Ich kann es kaum fassen, dass ist einmalig", stammelte der Rechtsaußen.
Quelle: Reviersport
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
Nord-Elch - 21.05.2007, 13:57
PUHHHHHHHHH geschafft
Das waren, auch für mich.... :D , 2 harte Jahre (ich mußte 2 Jahre auf meinen TuSEM verzichten).
Jetzt gönne ich Euch allen in Essen die Mega-Aufstiegsparty...... lasst die Sau raus....... :lol:
Denn die kommende Saison wird mit Sicherheit schwerer als die Vergangene. In Liga 1 herrscht ein anderer Wind, und wenn man sich mal die aktuelle Tabelle ansieht, merkt man schnell, dass es dort in 3 Klassen aufgeteilt ist.
Wir sollten möglichst versuchen, wenigstens in der "3.Klasse gut mitzuspielen und dort unsere mindestens 5 Heimsiege einfahren und hier und da auch mal was mitnehmen. Dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt. ..... denke ich mal.
Ich jedenfalls freue mich rießig, den TuSEM und Euch Fans (möglichst Zahlreich) wieder in Kiel begrüßen zu dürfen.
Jetzt feiert mal schön...... und.... lieber Vorstand und Trainer...... bastelt (ohne unsere derzeitigen Top-Cracks zu nahe zu treten) ne Erstligataugliche Truppe zusammen. Ich freue mich drauf
Eure Nord-Vertretung........ :D
Achso.... Kopf hoch an Dormagen....... ich hoffe, Ihr schafft es durch die Hintertür
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 21.05.2007, 17:59
und wer sie noch nicht gesehen hat:
auch bei Reiner Worm sind die Fotos vom Spiel online:
http://www.r-wo.de
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 21.05.2007, 22:49Bericht im WDR
Der Bericht im WDR über den Aufstieg von TUSEM und MSV und die finanziellen Kürzungen bei Bayer war doch sehr interessant. Besonders wenn man einmal die Vergleiche zieht:
die Basketballer von Bayer sind mordsmäßig erfolgreich - wie der TUSEM im Jahre 2005 auch. Sie werden nicht mehr gesponsert aber im Gegensatz zum TUSEM bekommen sie 14 Monate Zeit und werden daher auch nicht strafversetzt.
Der MSV steigt ebenso wie TUSEM in die 1. Liga auf und stellt eine Riesenfete auf die Beine. Da wird bedauert, dass am 1. Tag bereits 5.000 Aufstiegshirts vergriffen sind und man verspricht sofortige Abhilfe.
Und beim TUSEM? Da gab es weder eine Feier noch Shirts. Na ja, man konnte auch nicht unbedingt damit rechnen aufzusteigen und dafür extra ein paar Fässer Bier auf Reserve hinzustellen :lol: ist doch schon sehr risikoreich.
Aber wichtig natürlich, dass man einen Tag später im exclusiven Kreis den Sekt schlürft (siehe Bericht).
Ich kann mich daran erinnern, dass früher auf dem Marktplatz mit allen gefeiert wurde. Aber sicher ist es zu schwierig einen Bierwagen von Stoppenberg zur Margarethenhöhe zu fahren.
Lt. Aussage von Trainer Pfänder wird man sich also mit 3-4 neuen Leuten verstärken, um in der 1. Liga zu bleiben.
Ok, er will sicher nicht gleich auf den Putz hauen und sagen, wir bleiben sicher in der 1. Liga aber der Vorsatz sollte doch nicht sein, Hauptsache drin bleiben. Man sollte schon darauf hinarbeiten und das Ziel haben, einen sicheren Mittelfeldplatz zu bekommen. Dann klappt es auch mit dem Drinbleiben.
Schönen Dank noch mal an die Organisatoren der Feier in Rüttenscheid und mein Rat an das Management: wenn es nicht nur ein Lippenbekenntnis bleiben soll, was man den Fans zu verdanken hat, dann tut was dran, dass sie euch das glauben.
Denn Feiern war gestern ab sofort heißt es: arbeiten für die 1. Liga.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 21.05.2007, 23:13
Jäger des verlorenen Schatzes
Der Deckel ist wieder da! Den kompletten Pokal für Zweitliga-Meister Tusem prästieren (v. l.) Jens Pfänder, Stephan Krebietke und Horst-Gerhard Edelmeier. Foto: WAZ, Michael Gohl
Der verzweifelt gesuchte Deckel des Meister-Pokals fand sich in der Sporttasche von Felix Busjan.
Tusem will seine Erstliga-Heimspiele am Hallo austragen. Aufsteiger gehen heute spontan auf Mannschaftsfahrt
HANDBALL 1. BUNDESLIGA Verschollen! Im Trubel der Aufstiegsfeierlichkeiten war in der Nacht zum Sonntag der Deckel des Zweitliga-Meisterpokals abhanden gekommen. Spontane Suchaktionen in den Kneipen und Clubs, in denen die Tusem-Handballer ihre Bundesliga-Rückkehr vehement feierten, blieben erfolglos. Dass die Trophäe nun aber doch als goldenes Ganzes einen Platz in der Vereinsheim-Vitrine finden wird, ist allein Felix Busjan zu verdanken. Der 21-jährige Rechtsaußen spürte das Objekt der Begierde nämlich noch auf - beim Auspacken seiner Sporttasche. Jäger des verlorenen Schatzes.
"Wir hatten schon die Dormagener in Verdacht, dass sie den Deckel als Beute mitgehen lassen wollten", erzählt Busjan mit einem Augenzwinkern. Ganz lange nach Spielschluss hatten die "Sieger" und "Verlierer" dieses 21:21-Unentschiedens noch zusammen vor der Halle am Hallo gestanden und über die Knackpunkte der denkwürdigen Partie diskutiert. "Die Dormagener waren alle enttäuscht, hatten aber die Größe, zu sagen, dass wir den Aufstieg mit Blick auf die gesamte Saison verdient gehabt hätten", berichtet Busjan.
Der Youngster, all seine Teamkollegen sowie einige Partnerinnen trafen sich gestern Mittag im Vereinsheim am Fibelweg noch einmal mit den Verantwortlichen. Geschäftsführer Horst-Gerhard Edelmeier gratulierte im Rahmen eines Umtrunks für das großartige Geleistete.
Einen besonderen Dank sprach er dabei an drei Personen aus: Stephan Krebietke, der sich nach der Verletzung von Stamm-Linksaußen Ben Schütte kurzfristig zu einem Comeback als Aktiver überreden ließ. Jens Wachowitz, der das Tagesgeschäft im Management des Tusem stets mit Hingabe und Akribie erledigt. Und Edelmeier dankte seiner Ehefrau Rita, die das zeitraubende Handball-Engagement ihres Gatten trägt und toleriert. Für alle gab´s neben dem obligatorischen Blumenstrauß ganz viel herzlichen Applaus.
So orkanartig wie am Samstagabend konnte dieser natürlich nicht ausfallen. Doch eben jene einmalige Stimmung am Hallo hat Edelmeier nachhaltig imponiert: "Was die Zuschauer dort veranstaltet haben, war sensationell." Und genau deshalb werde der Tusem auch in der Erstliga-Saison 2007/08 all seine Heimspiele in dieser engen, kompakten und emotionsgeladenen Spielstätte austragen. "Es wäre ja fast ein Verrat an unseren Fans, wenn wir nun nach dem Aufstieg woandershin gehen würden", so Edelmeier.
Selbst die deutlich größeren Top-Arenen der Umgebung seien für den Tusem keine Alternativen. "Nehmen wir die Arena Oberhausen: Die müssten wir für teures Geld mieten. Hinzu kämen Transport und Verlegung unseres Spezial-Bodens plus etliche weitere Posten. Da muss man bereits mit dem Rechnen beginnen, ob sich ein solcher Umzug finanziell lohnt - selbst wenn der Gegner Kiel oder Flensburg heißt", so Edelmeier. Und die Stimmung am Hallo, so der Geschäftsführer weiter, würde sicherlich für den einen oder anderen Heimpunkt sorgen, der gar nicht eingeplant war.
Planen kann nun auch Tusem-Trainer Jens Pfänder viel besser: "Weil wir jetzt endlich Gewissheit haben, besitzen wir einen zweiwöchigen Vorsprung gegenüber den Erstligisten, die noch mitten im Abstiegskampf stecken. Diese Zeit müssen wir nutzen, um die gewünschten Verstärkungen zu verpflichten." Ein Duo wird bereits am Donnerstag vorgestellt. Weitere zwei bis drei Neue sollen folgen. "Wir werden eine Position im Kader vielleicht etwas länger offen halten, um zu sehen, ob bei den Erstliga-Absteigern ein passender Kandidat für uns dabei ist", so Pfänder.
Die sportliche Zukunft fast aller Spieler des jetzigen Kaders ist geklärt. Trainer Pfänder hat festgelegt, wer bleibt und wer gehen muss. Unabhängig davon macht sich heute eine 14-köpfige Gruppe des Aufsteigerteams auf den Weg nach Mallorca: Eine spontan organisierte Mannschaftsfahrt führt die Tusem-Delegation nach Cala Ratjada. Mit im Reisegepäck: der Meisterpokal. Bleibt abzuwarten, ob diesmal der Deckel den Weg zurück nach Hause finden wird. . .
21.05.2007 Von Thomas Richter
:roll: :roll: :roll: :roll: na das mit dem Deckel gehört doch dazu, war doch immer so mit unseren Pokalen :roll: :roll: Hauptsache er ist noch ganz :oops:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
charly65 - 22.05.2007, 11:14
Nun, als wir von der Regio in die zweite Liga aufstiegen, gab es zwei Flaschen Freibier, jetzt nach dem Aufstieg in die 1. Liga gab es gar nichts mehr :eek: , falls wir in der 1. Liga etwas gewinnen sollten, müssen wir wohl alles selbst mitbringen. :D
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 22.05.2007, 15:30
ich hab mir gerade den betrag bei sport in essen angesehen (auf video, weil ich gestern nicht konnte) und ich bin echt enttäuscht!
ich find das einfach nur arm, 4 minuten wobei die immer die gleichen bilder zeigen, darunter sind dann noch 2 minuten alte erfolge und der lizenzentzug, also nur 2 minuten vom spiel am samstag! da frag ich mich doch echt wozu das ganze spiel aufgenommen wird, wenn man nochnichtmal einen spielzug gezeigt bekommt!
:roll:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
FloZEN - 22.05.2007, 15:50
Bin wirklich gespannt wer da kommt.....ZWEI sollen ja schon diesen Donnerstag vorgestellt werden ... :eek: :D
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 22.05.2007, 16:53
und es sollen ja auch profis dabei sein! :D
ich bin auch wirklich mal gespannt!
mit a-jugendspielern sind doch sicherlich ruwen thoke, martin wozniak und alexander schult gemeint? oder kennt ihr noch wen, der in Frage kommen würde?? ich geh ja auch manchmal zu 2. mannschaft spielen, aber ich find wir haben zwar auch dort keine schlechten spieler aber für die bundesliga wird das nicht reichen???
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 22.05.2007, 20:08
FloZEN hat folgendes geschrieben: Bin wirklich gespannt wer da kommt.....ZWEI sollen ja schon diesen Donnerstag vorgestellt werden ... :eek: :D
Schätze man hat mit denen schon "Vorverträge" gemacht, für den Fall der Fälle so dass jetzt alles klar sein sollte.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 23.05.2007, 09:59Ehre, wem Ehre gebürt
War heute morgen doch richtig erstaunt, dass WAZ/NRZ tatsächlich zwei Sonderseiten brachten. Das gibt es ja sonst nur beim Fußball.
Alle Achtung!
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 23.05.2007, 16:14
was mich an der waz nur gestört hat, war, dass sie die ergebnisse ziemlich durcheinander gebracht haben! nach der tabelle haben wir die hälfte der spiele verloren! :D gut man kann sich denken wie rum es gemeint ist, aber ich hätte es noch besser gefunden, wenn es richtig da gestanden hätte! :?:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 23.05.2007, 17:38
lisa hat folgendes geschrieben: was mich an der waz nur gestört hat, war, dass sie die ergebnisse ziemlich durcheinander gebracht haben! nach der tabelle haben wir die hälfte der spiele verloren! :D gut man kann sich denken wie rum es gemeint ist, aber ich hätte es noch besser gefunden, wenn es richtig da gestanden hätte! :?:
Sie haben sich ja immerhin Mühe gegeben. Das ist ja schon was. Und dann noch alles richtig machen, das war wohl zuviel verlangt.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 23.05.2007, 17:41Re: Ehre, wem Ehre gebürt
daene hat folgendes geschrieben: War heute morgen doch richtig erstaunt, dass WAZ/NRZ tatsächlich zwei Sonderseiten brachten. Das gibt es ja sonst nur beim Fußball.
Habt IHR da ´nen Link für die "auswärtigen" Fans (?) - WAZ Essen ist nicht erreichbar für mich. :flehan:
Oder sind die Artikel mit den eingestellten Texten identisch?
:nixweiss:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
daene - 23.05.2007, 17:55Re: Ehre, wem Ehre gebürt
lucky_gb hat folgendes geschrieben: daene hat folgendes geschrieben: War heute morgen doch richtig erstaunt, dass WAZ/NRZ tatsächlich zwei Sonderseiten brachten. Das gibt es ja sonst nur beim Fußball.
Habt IHR da ´nen Link für die "auswärtigen" Fans (?) - WAZ Essen ist nicht erreichbar für mich. :flehan:
Oder sind die Artikel mit den eingestellten Texten identisch?
:nixweiss:
Die Seiten sind leider nicht online gestellt. Ich habe sie heute morgen schon gesucht. Es sind zwei Extraseiten mit Bildern und Glückwünschen der Sponsoren sowie Mannschaftsaufstellung und ein kurzer Text.
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lisa - 23.05.2007, 18:00
steht nicht besonders viel drin, nur wie daene schön meinte die mannschaftsaufstellung und die glückwünsche! die bilder sind von michael gohl und das was hinten auf dem hallenheft drauf ist! :D
dann noch ein kleines bild mit dem gerrie und eben die ergebnisse, die jedoch immer so geschrieben sind:
tusem-aue 39:19
bietigheim-tusem 31:29
halt eben falsch rum, eigentlich immer aus der sicht des tusem, nur hingeschrieben ist es nach dem auswärtsschema, wenn du verstehst wie ich das meine! :D
dann steht da halt auch das:
aue-tusem 17:26 und das kann man dann ja auch ganz anders verstehen, wenn man vorher das schema nicht erkannt hat! :lol:
Re: Heimspiel gegen Dormagen 19.05.2007
lucky_gb - 23.05.2007, 20:39Re: Ehre, wem Ehre gebürt
daene hat folgendes geschrieben:
Die Seiten sind leider nicht online gestellt. Ich habe sie heute morgen schon gesucht. Es sind zwei Extraseiten mit Bildern und Glückwünschen der Sponsoren sowie Mannschaftsaufstellung und ein kurzer Text.
OK - Danke trotzdem ! 8)
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