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Re: Haben wir nicht was vergessen?
Pitbull2003 - 30.04.2007, 09:33Haben wir nicht was vergessen?
Seit Monaten sprechen alle von einem Zweikampf zwischen Schalke und Bremen um die Meisterschaft. Lange Zeit wurde sogar der FC Bayern als Titelkandidat gehandelt. Nun könnte es einen heimlichen Meister geben. Vielleicht ist es an der Zeit, den VfB Stuttgart ernst zu nehmen.
Am Wochenende verloren Bayern, Schalke und der FC Bayern alle ihre Spiele. Der VfB hingegen siegte in Mönchengladbach und liegt nun einen Punkt hinter Schalke auf Platz zwei der Tabelle. Sollten die Stuttgarter diesen einen Punkt noch aufholen, dann hätten sie wahrscheinlich sogar das bessere Torverhältnis als die Knappen.
Bei einem Restprogramm, das Heimspiele gegen Mainz und Cottbus und ein Gastspiel in Bochum enthält, ist es durchaus denkbar, dass Stuttgart noch neun Punkte holt. Sicherlich hat Schalke es selbst in der Hand, den Titel zu holen. Aber dazu müsste die Elf von Mirko Slomka wohl in Dortmund gewinnen.
Die Erben von Guido Buchwald
Die ganze Situation erinnert stark an 1992. Damals steuerte Eintracht Frankfurt unter Dragoslav Stepanovic auf seinen ersten Bundesligatitel zu. Die Hessen waren die Hälfte der Saison auf dem ersten Tabellenplatz, verloren aber dann aber am letzten Spieltag beim Absteiger Rostock mit 1:2.
So war Borussia Dortmund, das ebenfalls an elf Spieltagen die Liga angeführt hatte, 77 Minuten lang virtueller Deutscher Meister. Aber auch für den BVB reichte es nicht zum Titel...
Denn Guido Buchwald traf vier Minuten vor Schluss in Leverkusen zum 2:1 für den VfB Stuttgart. Damit war die Mannschaft von Christoph Daum Deutscher Meister.
Wenn drei sich streiten, freut sich der Vierte
Vor der laufenden Saison gab ebenfalls kaum ein Experte einen Pfifferling auf den VfB. Manche Pessimisten sahen Armin Veh als ersten entlassenen Trainer des Jahres, andere munkelten gar von Abstiegsgefahr. Aber die Neueinkäufe von Veh und Sportdirektor Horst Heldt schlugen ebenso ein wie die Nachrücker aus der eigenen Jugend.
Pavel Pardo und Ricardo Osorio bewährten sich als erste Mexikaner in der Bundesliga und wurden absolute Leistungsträger. Sami Khedira und Serdar Tasci schafften den Sprung in den Profikader mit Bravour. Und Mario Gomez knipste so regelmäßig, dass Joachim Löw ihn in die A-Nationalelf berief.
Selbst, als Gomez sich verletzte, zeigten schon abgeschriebene Stürmer wie Cacau, dass sie die Klasse haben, gegen jeden Gegner Spiele zu entscheiden. Sogar Benny Lauth fand das Tor.
Schöne Aussichten
Nüchtern betrachtet, spielt Stuttgart seit Monaten den konstantesten Fußball der Titelaspiranten. Das Potenzial für einen Ausrutscher erscheint hier - gerade bei dem Restprogramm - am geringsten, verglichen mit Schalke und Hertha.
Und selbst, wenn es mit dem fünften Titel der Clubgeschichte nichts werden sollte: Die Champions League ist den Schwaben so gut wie sicher - zumindest deren dritte Qualifikationsrunde, wahrscheinlich aber sogar die Gruppenphase.
Da lohnt es, nicht nur die Unkenrufe der Journalisten in Erinnerung zu rufen, sondern auch die Worte des VfB-Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Hundt. Der Arbeitgeberfunktionär hatte seinen eigenen Trainer Veh öffentlich als "Übergangslösung" tituliert und sich beschwert, unter dem Coach sei "keine Weiterentwicklung" erkennbar.
Gut für den VfB, dass Hundt sich mit seiner Meinung nicht durchsetzen konnte. Nicht gerecht, dass Hundt in der kommenden Saison in Europas Ehrenlogen die Champions League-Spiele seines Clubs verfolgen darf. Und dabei wahrscheinlich allen Umstehenden erklären wird, er habe immer an den Erfolg geglaubt.
Das haben nämlich die Wenigsten. 1992 wie 2007.
Die Elf der Woche
Tor:
Christian FIEDLER (Hertha BSC)
Abwehr:
Christoph METZELDER (Borussia Dortmund) - Marcel MALTRITZ (VfL Bochum) - Heiko WESTERMANN (Arminia Bielefeld) - Malik FATHI (Hertha BSC)
Mittelfeld:
Zvjezdan MISIMOVIC (VfL Bochum) - GILBERTO (Hertha BSC) - Rafael van der VAART (HSV) - Juan Pablo SORIN (HSV)
Angriff:
Alexander FREI (Borussia Dortmund) - Paulo GUERRERO (HSV)
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