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Re: Namens-Thread
Jan - 29.04.2007, 21:56Namens-Thread
Aloa werte Mitstreiter,
es stellt sich, nun da die Umsetzung unseres Magazins immer konkreter wird, die Frage nach dem Namen, den wir ihm geben wollen. Ich bitte hier um jegliche Ideen. Ich bitte jedoch zu beachten, dass wir einen seriösen Namen für unser Konzept benötigen, also sind Spaßnamen nicht gesucht.
Hierzu schlage ich vor, dass jeder in den nächsten 2 Wochen (also bis zum 14.5.) zwei Namen vorschlägt, sowie Pro und Contra dazu ausführt. Danach werden wir hier den endgültigen Namen wählen!
Auf Grund von verspäteten Anmeldungen haben wir uns entschlossen weitere 2 Wochen Zeit drauf zu schlagen! Also bis zum 28.5. bitte weiter diskutieren.
Ein Beispiel:
Vorschlag: "Der Quotenphilosoph"
Bewertung: Prinzipiell kein schlechter Name, jedoch ungeeignet für ein seriöses Magazin.
Ich denke das sollte somit klar sein. Also: Möge der Name gefunden werden ^^
Re: Namens-Thread
Dennis - 30.04.2007, 04:26
Mein erster spontaner Gedanke war ja ZwangsWeise, aber ich weiß nicht, ob das seriös genug ist.
So etwas doppeldeutiges oder rhetorisches würde mir trotzdem wohl noch am meisten zusagen. Vielleicht kommt mir ja noch etwas Gescheites in den Sinn.
Re: Namens-Thread
Jan - 30.04.2007, 08:57
Was soll der Name denn aussagen?
Re: Namens-Thread
Dustin - 30.04.2007, 12:03
Dennis Vorschlag tendiert genau in den konnotativen Bereich des "Fachphilosophen" respektive "Berufsintelektuellen", wie er im Wahrig lexikalisch unter das Lexem "Philosoph", als Reflexionsneurotiker gefasst wird;)
Pflichte Jan hierbei vollständig bei, das der Name neben seiner Funktion als repräsentatives Element von seriöser Intention sowie Fachkompotenz und Engagement gegenüber künftigen Arbeitgebern, ebenfalls das Lektüreverhalten potenzieller Leser präfiguriert, die je nach Suggestion des Titels seperate Beiträge als Ausdruck seiner minimalen Bedeutung sehen und dies letztlich per Induktiven Schluss auf das Gesamtmagazin übertragen.
Die Problematik würde sich so bei allzu kreativer Namensgebung eröffnen deren Vorzug in der anfänglichen Affektivität, sowie Memorierung durchaus bestünde, jedoch die beabsichtigte Semi-Professionalität dabei tendenziell untergraben würde, solllte der verspielte Charakter, sowie die damit assoziierte Attitüde der Redakteure schließlich auf den Gesamtumfang projeziert und letztlich in jenem rezipiert würden.
Auch wenn es im Kontrast zu bisherigen offerten etwas monumental anmuten mag, so belaufen sich meine Vorschläge an dieser Stelle auf
-Eidos
-Apollo
Die Vorzüge beider Titel bestünden neben bereits benannter Vermittlung der Seriösität und einer vermittelten qualifizierten, sowie interessierten Auseinandersetzung mit der Thematik, in einer unmittelbaren Assoziation des präselektierten Publikums( da wir es nicht mit der "Bild" zu tun haben;) in einer latenten Assoziation zur griechischen Antike, die für ein größeres Quantum an potenziellen Interessenten des in und Umlandes, sowie Kreisen außerhalb des akademischen Bereiches und den Geisteswissenschaften durchaus repräsentativer für den Begriff der Philosophie erscheint. Abgesehen davon erweisen sich beide Termini (explizit Apollo) als gepflügelter und wären aufgrund ihrer Länge vermutlich recht praktikabel zu memorieren, obgleich ich nicht in Abrede stellen möchte, das sich die Vorschläge von Dennis und Jan hier vorab als ebenso eingänglich erwiesen. Dazu sei angemerkt, dass die mögliche Determination des Rezeptionsverhaltens durch beide Namen als solches fortbesteht und hierbei einen tendenziell elitären Charakter offenbart, der anstatt über das Magazin reflektiert zu werden ebenfalls aus der Sicht des Lesers u.U. vom Inhalt letztlich divergieren und somit zu einer Desillusionierung gereichen könnte. Jene Form der Suggestion ließe sich doch gerade als Möglichkeit für sämtliche Beteiligten begreifen, die sich hinsichtlich ihrer Beiträge umso mehr zu einer qualitativen Konzeption motiviert fühlen würden, um der Impression des Titels durch mimetische Annährung gerecht zu werden und somit im Sinne des wohlverstandenen Eigeninteresses über ihre Tätigkeit die erwünschte postive Reputation unserer Zeitschrift generieren, die letztlich wiederum auf ihre Fertigkeit, sowie essayistische Kompetenz zurückfallen würde. Soviel zu pro und kontra meines bisherigen Vorschlages.
Re: Namens-Thread
Alex - 02.05.2007, 23:52
Kann mich da Dennis anschließen, ich favorisiere ebenfalls rethorische Trickkisten was Titel angeht. Ich denke allerdings, dass er leicht und allgemein verständlich sein sollte, damit wir nicht auf ein *allzu* präselektiertes Publikum bauen müssen. Apollo und Eidos z.B. geben mir jetzt (als Zeitschriftstitel) persönlich erstmal gar nichts; den Gedanken, die Antike hinsichtlich ihrer philosophischen Repräsentativität in unser Banner zu integrieren, kann ich aber nur unterstützen. Ich denke, der perfekte Titel leistet sowohl einen "seichten", schnell einleuchtenden Wortwitz als auch eine tiefergehende Semantik. Ich meine mit Ersterem sowas wie Blick.Punkt, idealerweise lässt sich das dann auch grafisch umsetzen, das erstbeste was mir dazu einfällt ist der Seitenwechsel-Comic bei SPON (Referenz: http://www.spiegel.de/img/0,1020,850969,00.jpg), ein Titel der simpel wirkt [und letztlich auch ist], aber sehr schön mit einem unmittelbar geistreich wirkenden Effekt das Thema umschreibt. Der Clou wäre dann noch, dass der Comic auch inhaltlich Seitenwechsel vollzöge, z.B. in Form einer ständig wechselnden Perspektive auf Prota- und Antagonisten. Ihr seht, worauf ich hinaus will, nä?
Vielleicht möchte ja schonmal jemand mein Konzept kritisieren, bevor meine genialen Einfälle (hoffentlich irgendwann) kommen... *brainstormen geht*
P.S.: Vielleicht bin ich etwas zu journalistisch geprägt, aber einem Titel, wo jemand erst fragen muss "was soll das denn aussagen...", muss eigentlich schon allein deshalb knallhart eine Absage erteilt werden. Bei einem Titel, der so funktioniert, wie er funktionieren soll, leuchtet so gut wie jedem Leser sofort wenigstens eine Dimension des dahinterstehenden Sinns ein. Und der kleinste gemeinsame Nenner bei unseren potenziellen Lesern ist der Durchschnittsstudent mit etwas philosophischem Interesse, nicht der intellektuelle Overmind. Das ist natürlich alles diskutabel...
Re: Namens-Thread
Dennis - 03.05.2007, 23:28
Sehe ich (wie bereits erwähnt) ebenso; wobei ich aber auch nicht der Idee abgeneigt bin, kurze, prägnante und bekannte Eigen-Titel wie sie Dustin vorgeschlagen hat, in betracht zu ziehen.
Jedoch bin ich persönlich gegen Eidos - aus dem einfachen Grund, da es mich zu sehr an die bekannte Computerspieleschmiede (Tomb Raider, Thief etc.) erinnert. Apollo dagegen gefiele mir schon, auch wenn ich da als Nietzscheverbundener natürlich gleich an den Dualismus mit dem Dionysischen denken muss, was dem ganzen Konzept in meinem verdrehten Kopf dadurch eine gewisse Eigendynamik stiehlt, aber an sich durchaus gut klingt.
Da mir aber momentan auch kein besserer Vorschlag einfällt, Prometheus, Hermes und Konsorten wohl etwas zu abgedroschen sind und mir trickkistentechnisch außer gehaltlose Dinge wie Wilde Wörter nichts einfällt, ziehe ich mich erst mal wieder zurück.
Re: Namens-Thread
Alex - 04.05.2007, 14:24
Ich habe mir heute mal etwas Zeit genommen für mein brainstorming. Dabei ist mir zunächst aufgefallen, dass ein ganz wesentliches Problem bei der Namensfindug darin besteht, dass wir nicht eine bestimmte philosophische Schule, sondern die Philosophie im Allgemeinen repräsentieren möchten. Viele an sich gute Ideen, vor allem viele Eigennamen, evozieren zu spezifische Konnotationen. Davon ausgehend habe ich meinen Gedankengang auf den alles überspannenden Bogen, die alles verbindenden Kernelemente der Philosophie gerichtet, und zwar insbesondere diejenigen, die für unsere Zeitschrift von besonderer Bedeutung sind. Meine sehr umfangreiche "mindmap" zirkuliert also um Begriffe wie Denken, Fragen, Diskutieren, Sinn, Intellekt, Logik, Zweifel, Wahrheit, Erfahrung, Wissen, Erkenntnis, Dialog usw. Da ich ebenfalls noch nicht mit einem befriedigenden Ergebnis aufwarten kann, möchte ich euch in meine Überlegungen integrieren und ein paar meiner Ideen hier auflisten, vielleicht wird bei jemand anderem dadurch die geniale Synapse aktiv ^^
1) sinn.fragen
2) grund.fragen
3) SinnFinder
4) nachgedacht
5) hinterfragt
6) Denkkultur
7) StandPunkt
8) diaLOGOS
9) zusammen-denken
10) fragwürdig
Bin grad zu faul alles einzeln zu erläutern, wenn jemanden von euch irgendwas davon anspricht können wir das ja kritisieren und ggf. weiterentwickeln. Parallel sollten wir auch weitere Eigennamen diskutieren, ich werde mal überlegen, ob mir geeignete literarische Figuren o.ä. einfallen...
Re: Namens-Thread
Dennis - 04.05.2007, 20:45
Ich muss gestehen, dass mir aus dieser Auswahl nur Denkkultur zusagt. Aber das Hauptproblem liegt meines Erachtens eher darin, dass all diese Namen zu schnell eine gewissen Schülerzeitungscharakter versprühen und dadurch die Professionalität des Magazins schon geschmälert wird, bevor man es überhaupt aufschlägt.
Ich selbst kam noch nicht wirklich zum eigenen brainstorming aber mein momentaner Favorit ist zweifelsohne Genius Malignus als philosophischer Begriff, der eigentlich all das Potenzial verkörpert, welches in der Zeitschrift mit ihren durchaus auch mal kontroversen Essays und Autoren stecken kann.
Re: Namens-Thread
Alex - 05.05.2007, 00:56
Ja, über den hab ich auch schon nachgedacht. Zweifelsohne ein Begriff, der sehr schön den Charakter der philosophischen Denkkultur als ein Anzweifeln und Hinterfragen illustriert. Ich habe insbesondere gegrübelt, ob wir mit dem COGITO ERGO SUM nicht irgendwas witziges anfangen können, aber dazu wollte mir nichts rechtes einfallen. Werde da aber sicher noch eine Weile drüber brüten. Vielleicht hat jemand von euch diesbzgl. eine Idee?
Re: Namens-Thread
Jan - 06.05.2007, 21:47
Ich geh weitestgehend mir euch konform, dass die oben genannten Titel einen Hauch von Schülerzeitung haben, aber ihr solltet bedenken, dass wir uns nicht nur an Philosophen richten wollen.
Ich möchte hier mal in Anlehnung an "cogito ergo sum" vorschlagen:
Dubito ergo sum
Klingt etwas, was jeder schonmal gehört hat ähnlich und hat dennoch eine eigene Aussage... Mir ist bewusst, dass auch dieser Titel in einer entfernten Beziehung zu Schüerzeitungen steht, aber ich denke das man dies getrost ALLEN Vorschlägen unterstellen kann...
(Alternativ ginge auch "Cogito ergo dubito" klingt aber ganz anders und is auch weniger einprägsam...)
Re: Namens-Thread
Dustin - 07.05.2007, 01:10
Vorweg muss ich ein leichtes Amüsement bekunden, fand der anfangs wohl berechtigt Einwand von Alex bzgl. der Eingängigkeit, sowie kreativen Konstitution des Titels, eine scheinbar erneute Wendung zu solch' semantisch-referenziellen Namen, wie sie ursprünglich mit Eidos und Apollo intendiert wurde;)
Affirmiere Jans Vorschlag wobei ich empfinde das der Titel "Dubito" als ausreichender Verweis auf die Funktion des jeweiligen Redakteurs fungiert, der seiner jeweiligen Thematik kraft seiner Reflexion einer kritischen Analyse unterzieht.
Die existenzielle Komponente jenes Unterfangens, die in dem Anhang "ergo sum" ihre Expression erfährt, erscheint mir für das von Alex betonte Moment der Eingängigkeit ob der Länge tendenziell redundant, zudem der gesamte Titel für eine Klientel außerhalb des philosophischen Institutes kreativ erscheinen mag, intern jedoch die potenzielle Konnotation einer bloßen Adaption entfaltet, und somit eine Präfiguration des Lektüreverhaltens hervorrufen könnte, die in den aus autonomer Reflexion resultieren Essays eine bloße Rekapitulation der Unterrichtsmaterie verortet, was somit die Ingeniösität der Redakteure sowie des Magazins in Gänze einer möglichen Depotenzierung aussetzt.
Ebenso bestünde in der terminologisch-manifesten Selektion des Titels (dubito ebenso wie cogito ergo sum als geflügelte, nahezu inflationär gebrauchte Ausdrücke) die Option einer unmittelbaren interinstitutionellen Assoziation zur "Kritischen Ausgabe" die ihren Namen vom eben jenem editorischen Fachbegriff ableitet, und somit eine vermeintliche Übernahme exponiert. Anstelle einer Wahrnehmung als eigenständiges philosophisches Pendant, wäre hierbei die Grundlage für eine Perzeption als inferiore Nachahmung des bereits länger existenten germanistischen Orginals geschaffen, die unserem Magazin aus der Sicht des Rezipienten, weniger von der thematischen Eigenständigkeit als von der bloßen Reputation ausgehend, die Subsistenz rauben könnte.
Als griechisches Äquivalent würde sich gegenüber "dubito" dbzgl. noch "krinein" anbieten von dem sich besagte" Kritik" ableitet und neben der verfochtenen Bedeutung "dubitos" abermals den allgemein begrüßten verweis auf die griechische Antike etabliert.
Re: Namens-Thread
Jan - 07.05.2007, 09:07
Versteh ich das richtig, dass du meinen Vorschlag also gern auf dubito kürzen möchtest, da zum Einen ein längerer Titel weniger einprägsam sei, des Weiteren das ergo sum redundant und zudem die Nähe zur KA zu groß sei mit dem Titel?
Falls dem so sei muss ich doch diesen Titel ein wenig verteidigen... :wink: Es mag redundant erscheinen dasergo sum drann zu hängen, allerdings denke ich das Descartes Cogito ergo sum eine der wenigen allgemein bekannten Philosophischen Aussagen ist und daher grade für den außenstehenden Leser einen gewissen Wiedererkennungswert hat. Daher ist dieser Teil meiner Meinung nach nicht redundant, sondern marketing-technisch betracht höchst relevant. Dies beantwortet auch die Frage nach der Länge des Titels. Die Nähe zur KA können wir in fast jedem Titel finden. Wir fahren nunmal ein ähnliches Konzept und wollen Unseres ja auch ausdrücken. Ich glaube das dieser Kritikpunkt auf 9 von 10 Vorschlägen stark und auf den Rest mindestens mittelmäßig zutrifft!
Wenn der Titel dir einfach nich gefällt ist das aber natürlich was ganz Anderes :wink:
Re: Namens-Thread
Dustin - 07.05.2007, 12:19
Nicht gefallen ist nicht korrekt, ansonsten hätte ich nicht "dubito" als solches bejaht;)
Was deinen einwand ob einer generellen Nähe des Titels zur K.A. anbelangt, so findest du in deinen thread einen geraumen Anteil an Namenskonstellationen vor die keine direkte Assoziation zur kritische Ausgabe ermöglichen. Von meinen Vorschlägen abgesehen, trifft dies bereits auf Dennis Offerte des Titels "ZwangsWeise" unabhängig seiner Seriösität, sowie Alex Vorschlag von "diaLOGOS" zu, mit welchem ich mich ebenfalls sehr gut solidarsieren kann. ;)
Paradigmatisch sind bei jenen weder unmittelbarer nominalen Bezug noch Nähe zum germanistischen Exemplar gegeben, zudem sie von eben jener linguistischen Kreativität zeugen, welche bei "dubito ergo sum" keinerlei Exponierung erfährt.
Die bittere Ironie jener Namenswahl ist vielmehr diese, dass gerade die Selektion des Titels "dubito ergo sum" auf die Abwesenheit der durch den Namen suggerierten Reflexion als implizites "cogito" hindeutet, und damit auf Seite der Rezipienten die Frage eröffnen könnte, in wiefern sich bereits die vermeintlich blinde Adaption des nominalen Schematismus, auf der inhaltlichen Ebene des Magazins in einer sturen Rekapitulation des akademischen Wissens niederschlägt, die ja gerade unserer eigentlichen Intention einer auf freier Analyse basierenden essayistischen Plattform diametral gegenüber steht. Oder das ganze plakativ aus der Sicht des potenziellen Konsumenten formuliert: "Wenn die schon bei der Wahl des Namens zu einer Mimesis greifen müssen, woher sollen die dann erst die Kreativität und Ingeniösität beziehen, wenn es um eine selbständige Reflexion über gesellschaftlich relevante Themen geht?" Dies meinte ich, als ich von der Determination des Lektüreverhaltens durch den Titel sprach.
Das Rezeptionsverhalten wird dadurch bereits bei der Realisation des Namens präfiguriert und braucht nun auf textueller Ebene nur noch eine Verifikation jener These zu erfahren. Dafür genügt bereits die Lektüre eines Essays, welches sich hermeneutisch, aus dieser Perspektive, zu stark an der textuellen Grundlage orientiert und dem Autor damit die vermeintliche intellektuelle Unselbständigkeit zu attestieren vermag.
Als Resultat würdest du dbzgl. gerade die Stigmata der Schülerzeitschrift provozieren, die du zu vermeiden suchst, wäre dies als Explikation einer "selbstverschuldeten Unmündigkeit" rezipierbar, die sich in stetiger Korrelation zwischen Titel des Magazins, sowie der Essays konstituiert, wobei die Lektüre eines Textes im Zweifelsfall via Induktion eine Generalisierung der gesamten Zeitschrift nach sich zieht. (" Der Titel deutet mangelnde Kreativität an, diese schlägt sich für mich als Leser bereits in einem der Texte nieder, was die Frage eröffnet, inwiefern ich überhaupt noch weiterlesen sollte, oder bei der fortführenden Lektüre nicht abermals auf eine Bestätigung meiner Hypothese stoße.")
Der von dir erwogene Marketingaspekt, gestaltet sich somit als durchweg plausible Erwägung, könnte sich unter diesen Umständen jedoch eher als "China-Effekt" (Da die Volksrepublik ob der Plagiatsvorwürfe auch zu einer autonomen Konzeption nicht im Stande scheint, was sich gegenwärtig in der bloßen Assoziation mit dem Namen "China" manifestiert) gebärden, was gerade auf den von dir vermeintlich geäußerten Status unseres Magazins als bloße Approximation an die "Kritische Ausgabe" rekurriert. Hierbei geht es dezidiert zwischen dem Faktor einer bloßen Inspiration zu differenzieren, wie sich sich in unserem Falle in einem eigenständigen thematischen Substrat nebst seperater distinkter Strukturierung manifestiert, und der Vermittlung eines bloßen Äquivalentes als Charakter der gemäß dem Strukturalismus erst durch die semantische Referenz des Namens generiert wird.
Sofern du die identische Produktion des Titels vollziehst, generierst du damit den Verweis auf die K.A. reduzierst dabei jedoch implizit das Magazin ob der suggerierten Adaption des nominalen Schematismus auf eine bloße Nachahmung des germanistischen Orginals, was zu der besagten Depotenzierung letztlich erst gereicht.
Was ich damit sagen möchte, dass sich die vermeintliche materielle bzw. manifeste Referenz unseres Projektes als bloße Projektion des Konzeptes auf philosophische Rahmenbedingungen letztlich als synthetisch erweist, und nicht substanziell vorhanden ist, sondern wir mit unserer Namensgebung erst dafür sorge tragen, ob die von uns intendierte autonome Komponente bei einem subtilen minimalistischen Hint auf die Inspiration durch die K.A. zu tage tritt, oder ob wir mit einer gezielten nominalen Deklaration unser Projekt als inferioren kleinen Bruder des Schwester-Institutes präsentieren und damit selbst das Joch einer grundlegenden identischen Dependenz von jener Vorlage auferlegen.
Bevor meine Darlegung zu Missverständnissen führt, möchte ich an dieser Stelle abermals betonen, dass es mir hierbei nicht um die spezifische Selektion eines Titels geht. Meine Absicht ist es lediglich die bisherige Auswahl samt ihrer Argumentation zu sondieren und somit einen Entschluss zu prävenieren, der wohlmöglich dem Umterfangen des Magazins nebst Engagement der Redakteure letztlich nicht die nötige Rechnung trägt, da es vorweg von seiner basalen Gestaltung her als insuffizent und depedent erachtet werden könnte.
Re: Namens-Thread
sofja k. - 07.05.2007, 15:15
also muchachos,
war ja mit "eidos" schon ganz dick befreundet.klingt professionell, knackig und ist für meinen griechenfimmel gut.
habe selbst nur semi-professionelle ideen(bin da noch so eher "romantisch" in meiner kreativen vorstellung verhaftet...),es nimmt dann aber wiederum nur abbildenden charakter an, wogegen sich der herr beuth ja dezidiert ausspricht.
trotzdem, zum auslachen:
organon (mit dem zusatz:bonn versehbar, so'n bisschen lokalpatriotismus und so...*g*)
alternative (mal ganz alternativ,*hust*, wobei cih betonen möchte, daß ja genau das unsere intention war: eine alternative zu bieten!)
den rest denke ich mir, der ist nicht forumstauglich, fröne ich damit doch nur meiner multilinguistischen neigung,
czech,
susanne
Re: Namens-Thread
Jan - 07.05.2007, 15:26
Ich versteh deinen Standpunkt schon, stehe allerdings auf einem Anderen... (Können wir auch gern mal bei nem Kaffee erörtern, bevor wir uns wieder in Missverständnisse in Mails etc. einlassen :wink:) Ich möchte hier auch garnich diesen einen Titel verteidigen. Es ging mir lediglich darum an Alex Brainstorming teilzunehmen. Und nachdem er dieses cogito ergo sum eingebracht hat dachte ich darüber nach, ob nicht ein bekanntes philosophisches Schlagwort leicht abgewandelt einen guten Titel gäbe. Hierin sehe ich sowohl die Abgrenzung zur KA, da diese einen vorhandenen Begriff übernommen haben, als auch die Manifestation der Eigenleistung, die wir intendieren!
Zu Susanne: Ich find die Alternative-Idee eigentlich ganz gut, da fehlt nur nen gewisser Pepp. Es is aber wie sie sagt die Kurzfassung unseres Anliegens!
PS: Warum eigentlich linguistische Kreativität? Ich mein wir sind Philosophen und nich Linguisten, oder?
Re: Namens-Thread
Dustin - 07.05.2007, 19:07
"Die Philosophie ist die Kunst der Bildung, Erfindung, Herstellung von Begriffen" Gilles Deleuze - Was ist Philosophie?
Re: Namens-Thread
Alex - 08.05.2007, 00:17
Wunderbar, es geht ja richtig voran hier =) Dubito (Ergo Sum) find ich gar nicht übel, möglicherweise mit Ausrufezeichen (dubito!) bzw. dann als Imperativ oder in der 1. Ps. Pl., oder auch "Der Zweifler" oder "Die Zweifler", aber da verlassen mich meine Lateinkenntnisse *schäm*, kann jemand die Formen korrekt bilden?
Re: Namens-Thread
Jan - 08.05.2007, 01:43
@ Dustin: Geh doch zum Kobusch und heirate ihn! :wink: Das hat doch nix mit wirklicher Philosophie zu tun! Aber den Streit gönnen wir uns entweder via Essay, oder in der Mensa :wink:
@ Alex: Ich find der Zweifler und die Variante in Klammern (ohne Ausrufezeichen) beide gut!
Re: Namens-Thread
Antonia - 09.05.2007, 01:13
Hallo, frisch angemeldet gebe ich auch schon meinen Kommentar zu dem jüngsten Namensvorschlag ab:
"Dubito" gefällt mir, ein kurzer prägnanter Name, die anderen Varianten wie
"ens dubitans" , was dem "Zweifler" in etwa entsprechen würde oder dubita! oder dubitate! die beiden gesuchten Imperative im Singular und Plural, vermitteln lautlich nicht mehr die Nähe zu cogito.
Mit eigenen Namensvorschlägen kann ich ersteinmal nicht dienen, sollten wir allerdings an dem dubito noch zweifeln und uns darauf nicht festlegen, werde ich mich diesbezüglich kreativer zu Wort melden.
So weit ersteinmal von mir.
Beste Grüße
Nicole
Edit: Ich bin ein Mummelbärli!
Re: Namens-Thread
Alex - 10.05.2007, 03:28
Ich persönlich bin ein Freund von Untertiteln, in diesem Fall könnte man damit sowohl Jans als auch Dustins Präferenz was den dubito-Titel angeht gerecht werden. Habe mal fix skizziert, wie so etwas aussehen könnte:
Re: Namens-Thread
sofja k. - 10.05.2007, 09:16
na, das sieht doch sehr gut aus!
umschifft auch besser das geschlechterproblem welches mit "der zweifler" aufgeworfen wurde, und "die zweifler" hätte einen anflug davon gehabt, daß wir selber nicht an das glauben, was wir da tun.
obwohl sich "dubita!" auch anbietet.
Re: Namens-Thread
Jan - 10.05.2007, 10:00
Ich finde das was Alex da zusammengeschraubt hat vor Allem auch optisch sehr ansprechend!
Re: Namens-Thread
aysegül - 13.05.2007, 14:41aysegül
hi leute, ich will jetzt auch endlich meiner pflicht nachgehen und namensvorschläge machen.
1. dianoia = nachdenken
2. noesis
3. noema
„Noesis / noema [griech., das Denken, Erkenntnis- oder Denkakt / das Gedachte, Denkinhalt].
Husserl sieht das Merkmal der menschlichen Erlebnisse oder Bewusstseinsakte darin, dass sie auf Gegenstände «gerichtet» sind (diese intendieren) und diesen Sinn geben. Einen solchen «sinnbildenden» Bewußtseinsakt bezeichnet er als noesis, während der Sinngehalt des Gegenstands noema heißt. Eine noesis ist reeller (nicht. realer) Bestandteil des Bewußtseinsstroms, ein noema dagegen etwas Ideelles und daher von dem (möglicherweise) real existierenden Gegenstand verschieden. (Vgl. Intentionalität).”
Re: Namens-Thread
aysegül - 13.05.2007, 14:42aysegül
ich hoffe ihr könnt was damit anfangen
Re: Namens-Thread
aysegül - 13.05.2007, 14:48aysegül
Dianoia ist gleichbedeutend mit Logos: die ewige Quelle des Denkens, „göttliche Ideation", die die Wurzel allen Denkens ist .
Re: Namens-Thread
Alex - 13.05.2007, 22:35
Von der Idee her nicht schlecht, aber da schon ich als, ich darf das mal so sagen, überdurchschnittlich engagierter Philosophiestudent nicht genug Griechisch kann um das zu verstehen, als Titel wohl ungeeignet. Vielleicht kann man den Gedanken etwas leicht verständlicher umsetzen? (btw, wenn du Nachträge schreibst klick einfach auf "editieren" und füg sie deinem post an, tut ja nicht Not für jedes P.S. einen neuen zu machen)
Re: Namens-Thread
aysegül - 14.05.2007, 18:15aysegül
das war das erstemal, dass ich so was mache. aber wenn wir schon eine zeitung rausbringen, würden wir doch erklären, was der titel zu bedeuten hat. und heutzutage ist es doch gang und gebe, dass man fremwörter schnell mal googelt.
na ja, ich will euch noch einen letzten vorschlag unterbreiten, der von meiner schwester kommt: agora. (griechisch: Marktplatz) griechischen Antike war sie ein Versammlungsplatz der Polis und wurde für die Heeres-, Gerichts- und Volksversammlungen der freien Bürger genutzt.
Re: Namens-Thread
Jan - 15.05.2007, 09:14
Ich kann den Einwand von Alex gut verstehn und ich denke Google ist - ich glaub zum ersten Mal - nicht die Antwort in einem Forum. Da, wo die Zeitung Leute auf sich aufmerksam machen soll, ist kein PC, ergo kein Google... Und die Begriffe sind nich so geläufig, wie z.B. einige Lateinische. Ich fänd nach wie vor nen deutschen Titel schön, aber ich hab keinen Plan, was man da nehmen könnte, was sich nicht direkt nach Schülerzeitung (vgl.o.) anhört.
Re: Namens-Thread
Alex - 15.05.2007, 10:37
Damit würde man übrigens einer ganzen Reihe seriöser Magazine Schülerzeitungsniveau unterstellen, ich denke dass wir diesen Vorwurf etwas schnell aus der Hüfte schießen, weil wir da voreingenommen sind (panische Angst, nicht ernst genommen zu werden^^) Der Eloquenz-Anspruch an unseren Titel ist extrem hoch, das sollte klar sein. Ist natürlich auch nicht verkehrt.
Agora gefällt mir sehr gut, ich hab das auch ohne die Erklärung verstanden, aber nur weil ich mir das von Agoraphobie abgeleitet hab... in Sachen spotlighteffect kann sich das nicht mit dem dubito messen.
Was haltet ihr davon, wenn wir die schönen Ideen, die es nicht zum Titel schaffen, anderweitig verbraten, zum Beispiel für Rubriküberschriften? Da würde man ja ohnehin in einem kurzen Subtext den Inhalt der Sektion näher erläutern.
Re: Namens-Thread
sofja k. - 15.05.2007, 22:56
agora wäre dann für so ewtas wie "vermischtes" sehr passend,ohne damit den vorschlag schlechtmachen zu wollen (obwohl ich den titel vermischtes auch sehr schön finde...so unbedarft nett, erinnert mich an ein tucholsky gedichtchen.)
aber überhaupt, der vorschlag ist gut, da kämen alle auf ihre kosten.
Re: Namens-Thread
Herr der Zweifel - 16.05.2007, 00:15
Ich plädiere bislang klar für "dubito".
Neben einer gewissen, nicht zu leugnenden Affinität meiner virtuellen Person (wie dem aufmerksamen Leser eventuell bereits aufgefallen sein könnte) zu dem Begriff will ich es kurz sachlich begründen.
"dubito" ist kurz, prägnant und zutreffend. Als ordentlicher Philosoph weiß man direkt, was gemeint ist, aber auch die meisten anderen dürften eine gewisse Ahnung haben. Er ist klanglich auch griffig, der Umstand, dass es Latein ist, bringt einen intellektuellen Anstrich mit. Also fast schon perfekt. (Fast, da Perfektion Gewissheit impliziert und Gewissheit absurd ist. :wink: )
Das Anhängsel "ergo sum" weiß zwar in obigem grafischen Beispiel nicht zu missfallen, ist aber allein schon deswegen unnötig, weil der Titel landläufig ohnehin zu "dubito" verkürzt werden würde. Einen rechten Mehrwert hat's auch nicht, und im Fall einer Zitation wird "dubito ergo sum" auch sperriger als ein knackiges "dubito".
Mag sein, dass es noch andere hübsche Titel gibt, in dieser Stunde fällt mir aber nichts ein.
Skål!
Nachträgliche Änderung: Habe ich aus "dubito" doch glatt "cogito" gemacht - von wegen "skål" und Mitternacht und so. Hab's mal korrigiert.
Re: Namens-Thread
Alex - 16.05.2007, 03:27
Das stimmt nicht ganz. Du übersiehst: Der Mehrwehrt liegt in dem Wortwitz (cogito ergo sum > dubito ergo sum), der, sollten wir uns nur für "dubito" entscheiden, nichtmal mehr zu erahnen ist.
Ich finde es gerade schwer, die beiden wertend gegeneinander auszuspielen, beides hat seinen Reiz. Sollte ich entscheiden, würde ich aber immer noch für das große dubito mit der kleinen ergo sum Unterzeile plädieren. Was man als Titel erinnern und zitieren würde, wäre in dem Fall ja nur das prägnante "dubito", und wir verzichten dabei nicht auf die schöne Idee. Was meint ihr?
Re: Namens-Thread
Stefan - 17.05.2007, 12:49
Seid gegrüßt!
So um das Chaos zu vermehren, hab es endlich geschafft mich hier anmelden zu können (Kommunikation ist noch nicht gerade unsere Stärke - aber egal) Wenn wir schon auf dem Lateintrip sind, wie wäre es dann mit Proslogion welches Anrede bedeutet, denn wir reden ja prinzipiell jeden an (oder ist das doch zu elitär?) oder ansonsten Prolegomena - da freut sich der Kantianer. Aber da es sich bei Prolegomena um einleitende Vorbemerkungen handelt geht es dabei um das Hin/Einleiten zur Philosophie, welches ich, um mich von "Kobusch-Vorwürfen" abzugrenzen, als selbstständiges Denken bezeichnen würde. Oder was mir gerade noch einfällt, wie wäre Bewußtsein - im Sinne von Bewußtsein von... (Inhalt der Artikel) als auch Bewußtsein schaffen für ... So soviel mal von mir
-der mit dem Lexiokon tanzt-
Re: Namens-Thread
Herr der Zweifel - 17.05.2007, 16:57
Alex hat folgendes geschrieben: Das stimmt nicht ganz. Du übersiehst: Der Mehrwehrt liegt in dem Wortwitz (cogito ergo sum > dubito ergo sum), der, sollten wir uns nur für "dubito" entscheiden, nichtmal mehr zu erahnen ist.
Naja, der Wortwitz hat aber auch schon einen Bart. Einen von etwa 42 Metern würde ich sagen, denn der gute René schrieb diese Worte ja selbst: "Dubito, ergo sum vel quod idem est, cogito, ergo sum." (Auch wenn ich an der Stelle eingestehen muss, dass mir nicht klar ist, wo genau er das gesagt hat. Jedenfalls nicht in den "Meditationes".)
Stefan hat folgendes geschrieben: Wenn wir schon auf dem Lateintrip sind, wie wäre es dann mit Proslogion welches Anrede bedeutet, denn wir reden ja prinzipiell jeden an (oder ist das doch zu elitär?) oder ansonsten Prolegomena [...]
Was aber beides nicht wirklich Latein ist. :wink: Macht aber nichts, griechisch ist auch fein. Allerdings klingen die Begriffe mir fast schon wieder etwas zu gewollt intellektuell.
Re: Namens-Thread
Stefan - 18.05.2007, 00:00
Ok schuldig im Sinne der Anklage hab mnich von Anselm ein bisschen irretieren lassen :? . Aber wenn die beiden griechischen Ausdrücke zu intellektuell sind, was ist denn dann mit "Bewußtsein" oder klingt das zu Neurowissenschaftlich? Wäre natürlich auch ein Versuch dem Wort wieder eine weniger psychologische Konnotation zu verleihen. Ansonsten fürchte hat der Her mit den Zweifeln nicht ganz unrecht mit dem Bart des dubito.
Re: Namens-Thread
Jan - 18.05.2007, 10:09
Die Frage ist doch, ob "Bewußtsein" sowohl einprägsam als auch prägnant ist? Und ich erspar dir hier die bei jedem Vorschlag aufkommende Schülerzeitungsdebatte.
Also ich persönlich find den Titel nich so prall. Wenn wir in die Richtung wollen wäre sowas wie "Querdenker" oder "Quergedacht" wohl besser und selbst dies ist meiner Meinung nach nich gut.
Re: Namens-Thread
Jan - 22.05.2007, 16:37
Ich hab die Tage in ner Zeitschrift in dubito gelesen und finde dies sollte im Rahmen der Debatte um dubito mit berücksichtigt werden.
Re: Namens-Thread
Ingo - 25.05.2007, 17:19
hi!
Hab nicht alles gründlich verfolgt, weniger noch reflektiert.
Eigentlich wär ich aus mir mittlerweile zweifelhaften Gründen für einen deutschsprachigen Titel - bin halt Germanist..
'Agora' klingt für mich wie ein Krankheitserreger...
Der Agora-Virus... absolut tödlich
WIe wärs mit einer Verdichtung: 'Apollysos' ?
'Apollionysos'
'Dionyll'
ich weiß ich weiß, deutsch ist das auch nicht..
Ansonsten gefiel mir 'Blick.Punkt' nicht schlecht..
Grüße!
Re: Namens-Thread
Stefan - 26.05.2007, 16:38
Sagt mal wie wäre denn schlicht und ergreifend : Philosophia ?
(gabs das schon?, wenn ja hab ichs übersehen)
Re: Namens-Thread
Alex - 26.05.2007, 19:35
Auch wenn die einfachste und naheliegenste Lösung nicht selten die beste ist, finde ich "Philosophia" dann doch etwas zu unkreativ, wenn man die "Konkurrenz" bedenkt. Wenn wir uns für "dubito"/"dubito ergo sum" entscheiden, gibt es vielleicht eine Hand voll Magazine, mit denen wir uns den Namen teilen, bei "Philosophia" reihen wir uns uninspiriert in eine riesige, graue Heerschar aus Namensvettern ein...
Bei den "lyrischen" Vorschlägen sehe ich den direkten philosophischen Bezug nicht.
Re: Namens-Thread
Malte - 26.05.2007, 21:36
Es mag ja auch eher einfach sein und ist so am Rande schon einmal angeklungen, aber was haltet ihr denn von "cogito"?
Immerhin ist die Grundaufgabe jedes Philosophen nicht zweifeln, sondern denken. Zweifeln ist ja nur eine einzige Methode der Philosophie. Kurz wäre das auch, einprägsam genauso, und der Bezug zur Philosophie ist unbestreitbar und jedem sofort klar.
Ein Problem wäre höchstens, dass es möglicherweise schon eine andere Zeitschrift mit dem Namen geben könnte.
Re: Namens-Thread
Jan - 28.05.2007, 13:08
Hier nochmal die Erinnerung, dass heute Nacht dieser Thread geschlossen wird und wir dann in den nächsten Tagen zur Abstimmung kommen.
Der vorgesehene Zeitraum zur Abstimmung ist zwischen dem 6. und 10. Juni.
Also bitte ich Alle ihre Ideen, die sie noch loswerden möchten heute von sich zu geben und dann in dem angegebenen Zeitraum an der Abstimmung zu partizipieren!
Re: Namens-Thread
Meike - 28.05.2007, 22:00
grüßt euch!
konnte mich leider nicht groß beteiligen, da ich heute erst aus kroatien zurück gekommen bin, möchte mich aber der vollständigkeit halber auch zu wort melden!
habe die beiträge nur kurz überflogen! wäre prinzipiell auch ein freund von einem deutschen titel (z.b. sinnsucher), habe aber selbst aus zeitmangel keine vernünftigen vorschläge und auch noch nichts gelesen was mich vom hocker haut!
habe mich beim neutralen lesen ein bisschen daran gestoßen, dass einige titelvorschläge gezwungen seriös und intellektuell klangen. natürlich möchte auch ich ernst genommen werden, aber gerade deshalb bin ich der meinung man sollte nicht zu dick auftragen (womit ich niemanden persönlich kritisieren möchte! war nur ein flüchtiger eindruck beim lesen). wir sind schließlich junge leute und da ist ein bisschen witz nicht gleich unseriös.
lange rede kurzer sinn: am ehesten könnte ich mich mit dem dubito (mit untertitel) anfreunden. das hat mir auch optisch gut gefallen, außerdem sollten wir den kreis derer die sich angesprochen fühlen nicht zu sehr einschränken,was durch diesen titel meiner meinung nach gesichert wäre. die idee mit den rubrikenüberschriften finde ich sehr gut!
so... ich geh dann mal die waschmaschiene anschmeißen!
lg meike
Re: Namens-Thread
Jan - 29.05.2007, 01:49
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