Wer waren die Ronin tatsächlich?

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    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 28.04.2007, 13:25

    Wer waren die Ronin tatsächlich?
    Ich grüsse Euch.:-)Zu diesem Thema würde ich euch gerne einiges Wissenswertes näher bringen.Sollte genügend Interesse bestehen,werde ich hier einmal wöchentlich zu dem Thema etwas posten.Ich bitte um eine kurze Stellungnahme ob ja oder nein.-Danke- MfG Deus-Ex (Ronin) :-)



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Killah-Floh - 28.04.2007, 13:28


    wäre bestimmt für alle interessant, die nicht vom Ronin-Clan sind, weil wir wissen es^^



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    dark - 28.04.2007, 13:53


    tu es



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    kaemmel - 29.04.2007, 00:08


    Ja bitte - bin newbee und weiß es leider nicht !



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Obelix - 29.04.2007, 21:37


    Wäre dafür und interessant sicher auch.

    Gruß Obelix



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 30.04.2007, 00:36


    Ich freue mich das ja doch etwas Interesse zu dem Thema besteht. :) Ich werde nächste Woche die Einleitung posten und das Thema dann Woche für Woche erweitern.Kommentare erwünscht. :) Gruss Deus-Ex (Ronin)



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 01.05.2007, 00:44


    Rōnin (jap. 浪人, wörtlich: „Wellenmann“ – einer der wie eine Welle umhergeworfen wird) waren herrenlose japanische Samurai während der Feudalzeit von 1185 bis 1868. Ein Samurai konnte herrenlos werden, wenn sein Herr starb, vom Shogunat seines Amtes enthoben wurde oder wenn er bei seinem Herrn in Ungnade fiel und verstoßen wurde. Der Begriff selbst stammt aus Nara- und Heian-Zeit, wo er noch für Leibeigene gebraucht wurde, die geflohen oder vertrieben worden waren.

    In der Edo-Zeit nahm die Zahl der Rōnin aufgrund des starren Ständesystems und der strengen Gesetze immer mehr zu. In den früheren Zeiten konnten Samurai ihren Herren wechseln, einen anderen Beruf ergreifen oder Angehörige anderer Stände heiraten. In der Edo-Zeit hingegen war das den Samurai verboten und sie konnten sich nur einem anderen Herrn anschließen, wenn ihr früherer Herr ihnen das erlaubt hatte. In der japanischen Kultur wurden die Rōnin als ehrlos angesehen und waren Ziel von Hohn und Satire. Ihr Ehrenkodex verlangte von den Samurai Seppuku (die rituelle Selbsttötung) zu begehen, wenn sie ihren Herrn verloren oder sonst ein Leben in Schande führten.

    Oft war ein Rōnin an seiner Frisur zu erkennen. Im Gegensatz zu einem Samurai trug er die Haare nicht streng gelegt bzw. rasierte sich nicht die Stirn.

    Einer der berühmtesten Rōnin war Miyamoto Musashi, ein berühmter Schwertkämpfer. Er schrieb auch Das Buch der fünf Ringe.

    Der Rōnin Yataro Iwasaki legte 1873 den Grundstein für das Handels- und Firmenimperium Mitsubishi.



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Anonymous - 01.05.2007, 12:00

    DieOri
    Interessant, Interessant. Also ich habe nichts dagegen wenn du wöchentlich was postest. Denn die Macht der Ori ist unaufhaltsam und wächst ständig weiter. Und Wissen ist Macht. :-)

    Ich betreibe seit ca. 7 Jahren Karate-Shotokan und interessiere mich auch sehr für die japanische Kultur. Heißt der traditioneller ritualer Selbstmord bei den Samurai nicht Harakiri?

    Mfg DieOri
    _____________
    Ehre sei den Ori



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 01.05.2007, 14:12


    Der Begriff Harakiri (腹切り, von 腹 hara, Bauch, und 切 kiru, schneiden – umgekehrte Reihenfolge der Kanji-Schriftzeichen) ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der vor allem von Europäern und Amerikanern benutzt wird. Er beschreibt nur einen Teil des Rituals, und seine Verwendung in Bezug auf eine „selbstmörderische Aktion“ kann als Beleidigung empfunden werden.

    Ein Mann, der wegen einer Pflichtverletzung sein Gesicht verloren hatte, konnte durch Seppuku die Ehre seiner Familie wiederherstellen. Weitere Gründe für Seppuku waren unter anderem Strafe für einen Gesetzesverstoß oder das so genannte oibara (追腹), bei dem Rōnin, die ihren Daimyō verloren hatten, diesem in den Tod folgten, falls er es ihnen schriftlich erlaubt hatte.



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 01.05.2007, 14:21


    Beim Seppuku schnitt sich der im Seiza sitzende Mann nach Entblößung des Oberkörpers mit der in Papier gewickelten und zumeist speziell für diesen Anlass aufbewahrten Klinge eines Wakizashi oder Tantō den Bauch ungefähr sechs Zentimeter unterhalb des Nabels (genannt Tanden; Zentrum der Balance des menschlichen Körpers und nach religiöser Auffassung der Sitz der Seele, im Zen auch die Hauptflussader des Ki) in der Regel von links nach rechts mit einer abschließenden Aufwärtsführung der Klinge auf. Da der Bauchanteil der Aorta (Hauptschlagader) unmittelbar vor der Wirbelsäule liegt, wurde sie dabei in der Regel angeschnitten oder ganz durchtrennt, und der sofortige Blutdruckabfall hatte einen Bewusstseinsverlust innerhalb kürzester Zeit zur Folge. Allerdings wurden im Laufe der Zeit auch alternative Schnitte und Ergänzungen eingesetzt. So existieren beispielsweise Beschreibungen eines sogenannten jūmonji-giri, einer zeitweise unter den Daimyō bevorzugten Technik, die eigentlich aus zwei Schnitten bestand und durch ihre Kreuzform das Hervortreten der Innereien beschleunigte.

    Nach der Ausführung der Schnitte wurde ihm vor oder nach der Ablage der Klinge von einem bereitstehenden Assistenten (dem Kaishaku-Nin oder Sekundanten, ebenfalls ein Samurai, meistens der engste Vertraute) das Haupt mit einem Katana oder seltener mit einem Tachi abgeschlagen, um einen schnellen Tod herbeizuführen. Der Dienst des kaishaku-nin war für den Sterbenden von großer Bedeutung: Ein Samurai durfte beim Seppuku weder das Gesicht verziehen noch ein Seufzen oder Stöhnen von sich geben oder gar Furcht zeigen. Sobald die persönliche Schmerzgrenze erreicht worden war, beugte er den Kopf daher leicht vor und empfing den tödlichen Hieb. Über das Verhalten der Hauptperson in den entscheidenden Momenten wurde von anwesenden Protokollanten eine schriftliche Bewertung angefertigt, die darüber entschied, ob das Ritual aufgrund korrekter Durchführung und würdevollen Verhaltens der Hauptperson und des Sekundanten als offizielles Seppuku anerkannt wurde.



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    W9347 - 01.05.2007, 16:30


    Ronin= kein Wellenmann in dem Sinn, sondern ein Herren loser Samurai.
    Als Wellenman wird ein Samurai bezeichnet da ja ein Ronin in dem Sinn auch ein Samurai ist trifft es zwar auch zu aber eben nicht ganz.

    Heute wir in Japan als Ronin bezeichnet wer zb. das Studium, Prüfung ect. nicht geschaft hat.



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 02.05.2007, 01:59


    W9347 :) Wellenmann ist die genaue Übersetzung des Namen Ronin.Das er ein Herrenloser Samurai ist,steht auch in der Beschreibung.Das Schüler die ihren Abschluss nicht geschafft haben als Ronin bezeichnet werden ist richtig.Die Angaben sind wissenschaflich fundiert und nicht von mir persönlich. Gruss Deus-Ex



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Obikaikenobi - 03.05.2007, 15:34


    Sehr interessant, nur weiter, liest sich echt gut. Woher hast du all das Wissen darüber?



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Killah-Floh - 03.05.2007, 17:38


    stimmt schon, wellenmann ist die wörtliche übersetzung aber man darf nicht alles zu wörtlich nehmen^^ find ich gut, dass du das machst deus, weiter so!



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    mickblack - 03.05.2007, 20:00


    @Floh : nicht wahr "Wavemen" *grins*



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 04.05.2007, 02:23


    @Obikaikenobi....das wäre zu hoch gegriffen um es als mein Wissen zu bezeichnen.Wenn man etwas sucht findet man zu jedem Thema etwas im Net.Es freud mich das es dir(euch)gefällt. Gruss Deus-Ex (Ronin) :)



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Obelix - 04.05.2007, 08:23


    trotz dem gut und interessant :wink:

    Gruß Obelix



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    dark - 05.05.2007, 14:41


    Wellenmann

    wenn man sich etwas mit mit aziaticher kultur beschaeftigt sieht man sehr schnell das die meisten sprachen im aziatichen raum sehr blumreiche sprachen sind und die japanische sprache ist eine der extremsten davon
    daher bedeutet wellenmann soviel wie
    jemand der durch das leben hin und her gewurfen wird wie eine welle



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 08.05.2007, 15:49


    Geschichte der 47 Rōnin



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 08.05.2007, 15:50


    Vorgeschichte :)



    Re: Wer waren die Ronin tatsächlich?

    Deus-Ex - 08.05.2007, 15:52


    Im Jahre 1701 wurden zwei Daimyō (Fürsten) an den Hof des Shōgun in Edo (dem heutigen Tokio) gerufen. Es handelte sich um Kamei Sama sowie den in den nachfolgenden Ereignissen getöteten Asano Naganori, der junge Daimyō der Provinz Akō (im westlichen Honshu gelegen). Sie wurden mit der Aufgabe betraut, eine Empfangszeremonie für das Gefolge des Higashiyama-tennō vorzubereiten, der zur turnusmäßigen Daimyō-Versammlung Sankin kōtai am Hof des Shōgun erscheinen würde.

    Zur Unterweisung in den nötigen höfischen Etiketten waren sie auf den Zeremonienmeister Kira Kozuke no Suke Yoshinaka angewiesen, einem mächtigen Amt im Shōgunat des Tokugawa Tsunayoshi. Dieser war jedoch mit den beiden Daimyōs sehr unzufrieden, vorgeblich wegen der Geringfügigkeit der Geschenke, die in Kompensation für Unterweisungen üblicherweise gegeben wurden und für einen zügigen Fortschritt deutlich höher erwartet wurden. Diese korrupten Zustände wurden von dem strenggläubigen Asano (der Lehre des Konfuzius folgend) zurückgewiesen. Der Hofmeister Kira zeigte sich hierin arrogant, man schreibt ihm geschichtlich auch schlechte Manieren zu, und so begann Kira, die beiden Daimyō zu beschimpfen und nur sehr nachlässig mit den Unterweisungen fortzufahren.

    Während Asano die Zustände in stoischer Weise ertrug, wurde Kamei Sama immer erzürnter, und plante den Hofmeister Kira zu töten, um so die unwürdige Schmach zu rächen. Kamei Samas aufmerksame Ratgeber übergaben jedoch insgeheim Kira eine große Bestechungssumme und verhinderten so dieses Desaster, das es sowohl für ihren Fürsten wie den Hofstaat bedeutet hätte. Daraufhin behandelte Kira Kamei Sama sehr zuvorkommend, und dieser beruhigte seinen Zorn.

    Umso heftiger behandelte Kira nun jedoch Asano, da dieser keine Anzeichen machte, dem Beispiel zu folgen. Er verfluchte und beleidigte Asano in aller Öffentlichkeit und nannte ihn schließlich einen ungehobelten Dorfdeppen. Daraufhin verlor Asano die Beherrschung. Er attackierte Kira mit dem Dolch, verletzte ihn mit dem ersten Streich nur im Gesicht, verfehlte ihn mit dem zweiten, wobei er in ein Kissen stach - danach hatten die Wachen die beiden schon wieder getrennt.

    Kiras Verletzung war nicht wirklich schwer, aber ein Angriff auf einen Hofbeamten des Shōgunats war selbst schwerwiegend - schon das Ziehen einer Waffe galt in Edo als eine Straftat, die mit der Todesstrafe geahndet wurde, weshalb man Asano nahelegte, Seppuku (rituellen Suizid) zu begehen. Nach Asanos Selbstmord am gleichen Tage wurden seine Güter und Ländereien eingezogen, die Provinz Akō fiel an den Shōgun, und Asanos Samurai wurden zu herrenlosen Rōnin.

    Die Neuigkeiten erreichten Ōishi Kuranosuke Yoshio, den wichtigsten Ratgeber am Hof Asanos, worauf dieser die Führung ergriff, Asanos Familie in Sicherheit brachte, und nachfolgend die Burg an die Gesandten der Regierung übergab.



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