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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Nabou - Ayame Forum: Past Memories Forenbeschreibung: Dieses Forum ist den besten Schwästärs gewidmet aus dem Unterforum: Story Antworten: 21 Forum gestartet am: Sonntag 15.04.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: chapter two Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 8 Monaten, 21 Tagen, 3 Stunden, 25 Minuten
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Re: chapter two
Nabou - 25.04.2007, 22:34chapter two
Es waren berits zwei Tage seit Nabous Ankunft auf dem Anwesen vergangen und man behandelte ihn wie einen Bediensteten - mit dem was man zum Überleben gerade so brauchte. Nabou war schon klar, dass er hier nicht gerade ein Ehrengast war, nach seinem kleinen Konflikt mit der Schlossherrin und er konnte sich auch nicht beschweren, dass man ihn für die gegebenen Umstände schlecht behandelte.
Es war noch früher Morgen, als Nabou gerade die Küche verlassen wollte, um seine Sachen zu packen, die aus etwas proviant und einer Karte bestanden, die ihm eine er Bediensteten gegeben hatte. Egal wie Nabou es drehte und wendete, er kam nicht darauf, wieso sie ihm das Schriftstück gegeben hatte, immerhin war ihre Herrin ja strickt dagegen.
Wie dem auch sei, Nabu wollte für diese Hilfe nicht undankbar sein. Diese Karte würde ihm wohl weiterhelfen können.
Nabou öffnete gerade die Tür, als er überraschenderweise vor Ayame stand.
<b>Seid gegrüßt Ayame. Ich werde heute abreisen, ich denke ihr wisst das schon.
doch bevor ich euch verlasse, darf ich aus Interesse noch eine Frage stellen? Es geht um eure Bediensteten.</b>
Nabou war in den letzten Tagen etwas aufgefallen, was man lieber nicht so ganz außer Acht lies, wenn man sich schon in den Wald begab. Und selbst wenn er nicht egrade einen guten Kontakt zu dieser Familie pflegte, fand er, dass sie es schon wissen sollten. Vielleicht hatte es ja alles eine Erlärung!
Re: chapter two
Ayame - 26.04.2007, 18:08
<b>Unsere Bediensteten? Natürlich, fragt, wenn ihr eine Frage habt</b>, antwortete Ayame. Sie wunderte sich etwas darüber, was Nabou an den Bediensteten so interessant finden könnte.
Re: chapter two
Nabou - 26.04.2007, 19:39
Nabou sah sich kurz um. Er wollte nicht über jemanden reden, der sich vielleicht hier in der Nähe befand.
<b>Erstmals, ist es euren Bediensteten erlaubt, Fremden zu helfen, obwohl die Schlossherrin strickt gegen die Absichten des Fremden ist? und Zweitens: Ist es normal, dass eine Bedienstete von euch jede Nacht in aller Dunkelheit das Anwesen verlässt und in den Wald geht, um kurz vor Sonnenaufgang wieder hieer auf dem Anwesen zu erscheinen? Diese Nacht kam die Bedienstete nicht zurück. Falls ihr fragt, wer sie war, kann ich euch leider nicht weiterhelfen, sie war verhüllt in einen schwarzen Umhang.</b>
Nabou musterte Ayame. Wusste sie davon? Oder war dies auch ein weiteres Geheimnis, von denen dieses Anwesen hier nur so umwoben zu sein schien.
Re: chapter two
Ayame - 04.05.2007, 16:49
<b>Also... wem unsere Angestellten helfen, und wem nicht, ist eigentlich nicht unsere Sache. Sie haben schon noch einen freien Willen, falls ihr das meint...
Dass allerdings eine der Bediensteten Nachts im Wald verschwinden soll, kommt mir eigenartig vor. Also normal ist das jedenfalls nicht...</b>
Es war aber auch zu eigenartig, dass angeblich eine der Bediensteten im nachts in den Wald ging. Ayame wusste nicht recht, was sie davon halten sollte.
Re: chapter two
Nabou - 08.05.2007, 19:20
<b>Nun ja, sie tun es jedenfalls. Und wenn sie nicht zurückkommen scheint mir das um so beunruhigender zu sein. Ich werde ihr wohl folgen und sie etwas ausspionieren, wenn euch das recht ist. Wollt ihr mitkommen? Vergewissert euch selbst, was sie dort tun.</b>
Nabou sagte das nicht ganz ohne Hintergedanken. Wohl wahr, es würde wohl das beste sein, wenn sich Ayame selber das Geschehen ansehen würde, doch offengestanden hatte Nabou keine große Lust, alleine loszureisen. Es wäre auch wirklich zu langweilig. Außerdem erhoffte sich Nabou ein wenig Hilfe im Finden des Weges zum Tempel. Er gab es nicht gerne zu, aber er war ein schlechter Kartenleser. Genauer gesagt hatte er mnoch nie sein iel erreicht, ohne dabei einen Tag länger gebraucht zu haben.
Re: chapter two
Ayame - 08.06.2007, 17:44
Ayame musterte Nabou gründlich, bevor sie antwortete. Es hatte schon seinen Reiz, mal wieder einem Geheimnis auf die Spur zu kommen... Außerdem wäre es eine günstige Gelegenheit, dem zwar nicht zu verachtenden, aber doch immer gleichen Leben des Schlosses zu entkommen.
<b> Einverstanden, ich werde mitkommen</b>, sagte sie schließlich. Es gelang ihr kaum, ihre Vorfreude zu unterdrücken. Die gleiche Freude, die sie empfand, wenn sie etwas verbotenes tat, ihre Eltern belauschte, auf die Jagd ging oder einem wilden Bären in die Augen sah.
Re: chapter two
Nabou - 24.06.2007, 20:49
Nabou grinste breit.
Dann lasst uns aubrechen.
Er machte auf dem Absatz kehrt und machte sich geradewegs auf den Weg richtung Wald.
Eilig überquerte er den Hof blieb erst bei dem Ausgang zum Wald, den die Bediensteten immer genommen hatte, stehen, um auf Ayame zu warten.
Von innerer Vorfreude gepackt hatte er noch nicght einmal vor, Proviant mitzunehmen, immerhin konnte man genausogut Wild jagen. Es war zwar nicht ganz so schmackhaft, aber die Fährte war noch frisch, die Begeisterung auf Ho0chturen und was wollte man mehr, um eine Erfolgreiche Suche zu starten?
Re: chapter two
Ayame - 30.06.2007, 10:19
<i>Sollen wir wirklich sofort aufbrechen?</i>, wollte Ayame beinahe fragen, und ihre Stimme hätte verunsichert geklungen, doch sie konnte sich zurückhalten. Natürich jetzt gleich, die Gelegenheit war einfach zu günstig!
Sie lief Nabou hinterher und verließ die Burg durch den Ausgang, vor dem Nabou stand.
Der dunkle Wald erstreckte sich vor ihr und kam ihr bedrohlich wie eh und je vor. Die Bäumen standen sogar hier beim Schloss so dicht aneinander, dass beinahe kein Sonnenlicht durch das dichte Blätterdach dringen konnte. Die Schlingpflanzen, die sich durch die Äste der Bäume wanden, erinnerten sie seit ihrer Kindheit an große Schlangen und ließen sie jedes Mal erschaudern, wenn sie sie betrachtete. Der Wald hatte etwas wildes, unbändiges an sich, und gleichzeitig verströmte er den Duft von Ruhe und uraltem Wissen.
Wie immer, wenn sie den Wald betrat, waren alle ihre Sinne bis aufs Äußerste geschärft, und sie war jederzeit darauf gefasst, von einem Wolf oder einem anderen Tier angefallen zu werden. Sie tastete nach ihrem Bogen und ihren Pfeilen. Beides war an ihrem gewohnten Platz und sofort griffbereit.
<b>Na dann auf zum Tempel</b>, murmelte sie leise.
Vielleicht hielt Nabou sie jetzt für einen Angsthasen, aber ihr kam der Wald wirklich unheimlich vor; unheimlicher als je zuvor. Als ob er dieses Mal noch mehr zu uverbergen hatte als sonst.
Re: chapter two
Nabou - 30.06.2007, 23:14
Nabou grinste Ayame aufmunternd an. Aus irgendeuinem Grund kam sie ihm plötzlich garnicht mehr so selbstbewusst vor, eher so, als müsste er sie in die Arme schließen um zu sagen, dass ales gut werden würde.
Behutsam griff er nach ihrer Hand und löste sie vom Bogen.
Keine Angst! Uns wird nichts passieren!
nabou wusste selbst, wie ungöaubhaft das aus insbesondere seinem Munde klang,. erst kurz zuvor war er ja halb tot aus dem Wald gekommen, doch irgendetwas musste man ja sagen.
dann wadnte er sich wieder ab und versuchte das unmögliche: In diesem gestrüp irgendwelche Spuren erkennen. Nicht nur, dass er ein miserabeler Spurenleser war, dazu kam auch noch, dass es noch halb dunkel war, und Nabous AUgen im Dunkeln nicht ganz so gut funktionierten.
Ayame.... begann er schließlch nach einer kurzen Weile, in der er sich nicht vom Fleck gerührt hatte, könnt ihr Spuren lesen?
Erst nun fiel ihm auf, wie abstrackt ihr Vorhaben in Wirklichkeit war. ie waren zu zweit in einem mörderischen Wald, und folgten einer Spuhr, die sie noch nicht einmal sehen, geschweige denn lesen konnten.
Doch was gab es schöneres im Leben, als das Abenteuer?
Re: chapter two
Ayame - 01.07.2007, 22:57
Dass Nabou nach ihrer Hand griff löste bei ihr eine Welle der Verwirrung aus und machte sie noch unsicherer, als sie sich davor gefühlt hatte. Dennoch war sie froh, dass wenigstens er der ganzen Aktion ein wenig optimistisch entgegenblickte.
<b>Klar</b>, sagte sie tonlos auf seine Frage, ob sie Spuren lesen konnte. Sie war immerhin eine Jägerin, auch wenn er das nicht wissen konnte.
Die Dunkelheit machte ihr plötzlich Angst. Sie war totenbleich. <b>Aber nicht bei dieser Dunkelheit. Ich habe Streichhölzer dabei.</b>
Sie zog einen kleinen Stock aus dem Gestrüpp. <b>Wir können Licht machen.</b>
Ob es allerdings eine gute Idee war, in einem Wald wie diesem Licht zu machen, wusste Ayame auch nicht so recht. Vielleicht war es nicht besonders klug, alle Blicke auf sich zu ziehen...
<i>Ach was</i>, sagte sie sich in Gedanken. <i>Als ob hier in diesem Wald tausende mordende Viecher wohnen würden! Bis jetzt war es doch auch immer ganz friedlich.</i>
Indem sie sich daran erinnerte, dass Nabou halb tot aus dem Wand gekommen und ihr Bruder vor einigen Jahren von einem Wolf getötet worden war.
<b>Ohne Licht geht es nicht.</b>
Sie musste unwillkürlich lachen, als der Reim in ihren Ohren nachklang, brachte sich jedoch gleich darauf zum Schweigen. So ein bescheuerter Grund, hier herumzulachen und Lärm zu machen. Sie sollte besser ihr Gehirn anstrengen, bevor irgend eine Bestie damit eine Schweinerei anrichtete.
Naja, vielleicht übertrieb sie ein bisschen. Aber die Kreaturen waren wirklich sehr grausam...
<b>Also wie wärs, wenn wir Licht machen?</b>Sie zog die Streichholzschachtel aus ihrer Jackentasche. Sie war froh, dass Nabou in der Dunkelheit nicht sehen konnte, wie ihr die Schamesröte ins Gesicht schoss, als ihre Finger zitterten. Überhaupt, er musste sie für verrückt halten, so wie sie sich aufführte. Doch in Angstsituationen verhielt sie sich eben manchmal komisch, daran würde er sich gewöhnen müssen.
Sie zündete das Streichholz an und hielt die kleine Flamme an den trockenen Stock, der sofort Feuer fing.
Ihre Umgebung wurde von der kleinen Flamme zwar nur wenig erhellt, doch vielleicht reichte es, um die Spuren zu erkennen. Und mit dem Licht tausend Bestien anzulocken. Doch wenigstens sahen sie dann etwas, wenn sie davonliefen.
Re: chapter two
Nabou - 02.07.2007, 21:54
Schon bei dem Wort "Licht" schrillten in Nabous kopf die Alarmglocken. Er wusste wohl genug vom Spurenlesen, dass man ohne Licht nicht viel mit Spuren anfangen konnte, doch musste sich Ayame gerade DIESEN Zietpunkt aussuchen, wo die namenlose Riesenbestie in Gestalt eines Wolfes sowieso hier in dieser Gegend herumlief?
Mach das aus!!!
Zischte er ihr wütend zu und riss das brennende Holz aus ihrer Hand. Hastig steckte er den brennenden Kopf kurz unter seinen Mantel, um die Flammen zu ersticken. Wütend funkete er Ayame an.
Nur weil ich nicht beunruhigt bin, heißt es noch lange nicht, dass hier in diesem Wald keine mordenden Viecher herumlaufen! ich glaube ich war ein gerade noch lebendes lebendes Beispiel dafür. Also bitte locke die Aufnerksamkeit nicht noch absichtlich auf uns. Willst du hier selbstmord begehen? Dann such dir eine andere Stelle!
Nabou schüttelte den Kopf.
Da! blaffte er Ayame an und warf ihr den erloschenen Stock vor die Füße.
Kopfschüttelnd drehte er sich weg. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, jemanden mitzunehmen? Doch Ayame schien sich noch nicht ganz an des Klime hier im Wald gewöhnt zu haben, weshlab Nabou noch ein oder wenn nötig auch zwei Augen zudrücken würde.
Wir müssen einen anderen Weg finden. sagte er dann bestimmt, jedoch nicht mehr ganz so hart wie zuvor. Ein kühler Nachtwind fegte die Blätter im Wald auf und wirbelten sie durch die Luft. Das Gebüsch begann zu flüstern. Irendwo flog ein Vogel auf.
Kannst du im Dunklen irgendetwas erkennen? Nabou konnte nur unscharfe Umrisse auf dem Boden ausmachen, doch weiter konnte er nichts erkennen. Nabou verfluchte seine Vorfahren und hoffte nur, dass diese nacht bald vorrüber war. Es gab nichts grausasmeres als in einem mysterischen wald gefangen zu sein, in dem man nicht einmal etwas sehen konnte.
Re: chapter two
Ayame - 02.07.2007, 22:43
Als Nabou sie wütend anfunkelte und ihr den Stock vor di eFüße warf, stiegen Ayame die Tränen in die Augen.
Gemein! Heulte sie innerlich. Natürlich wusste sie, dass es im Wand böse Ungeheuer gab, die vom Lich angelockt wurden. Aber sie hatte im Licht ihre einzige Chance gesehen, den Tempel zu finden, und eigenmächtig beschlossen, welches zu machen.
Hatte er etwa einen besseren Vorschlag? Nein. Da sollte er sich nicht beschweren!
Ayame wusste, dass sie Nabou gegenüber unfair war.
Keine Idee zu haben war manchmal sicherer, als eine dumme Idee zu verwirklichen.
Sie wischte sich die Tränen aus den Augen und schniefte einmal.
<b>Nein, ich sehe nichts. Alles schwarz</b>, sagte sie und konnte sich gerade davon abhalten, wieder loszuheulen.
<b>Also falls wir keine übermenschlichen Fähigkeiten haben müssen wir entweder Licht machen oder bis morgen warten...</b>
zumindest wusste sie nicht, was sie sonst noch für Möglichkeiten hatten.
Plötzlich hatte sie einen Einfall.
<b>Ich habe eine Idee!</b>, sagte sie, und kam sich dabei vor, als ob sie eine göttliche Eingebung gehabt hätte. <b>Vielleicht ist das ja bescheuert, aber wir können Shous Hund holen und ihn den Weg suchen lassen...</b>
Es <i>war</i> eine bescheuerte Idee. Aber wenigstens war es überhaupt eine Idee.
Re: chapter two
Nabou - 03.07.2007, 15:43
Nabou zuckte erschrocken zusammen, als er die Tränen in Ayames Augen sah und bereuhte es sofort wieder, sie so zurecht gewiesen zu haben. Was den Umgang mit sensiblen Frauen zu tun hatte, war er zugegebenermaßen ziemlich unerfahren.
Unschlüssig was er jetzt am besten tun oder sagen sollte, entschied sich nabu dazu, ihr einfach einen genervten Blick zuzuwerfen, auch wenn das wohl wohl die unfreundlichste Methode war. Manchmal war es so schön einfach, unfreundlich zu sein. Es war zwar meist auch das schlechteste, was man tun konnte, doch wenigstens hatte Nabou das Gefühl, sich zu ihrem Weinen geäußert zu haben.
Nabou hätte Ayame beinahe unpassenderweiße eine Beckfeife gegeben, als diese behauptete, nichts sehen zu können. Wie war sie denn sonst hier ehrgekommen? Einen Blindenstock hatte sie jedenfalls nicht. Kangsam machte sich in nabou die Befürchtung breit, dass Ayame es garnicht darauf angesetzt hatte, den Tempel zu finden, sondern vielmehr darauf, Nabou in irgendeiner Weise davon abzuhalten.
Erstaunen ergriff ihn, als er die absurdeste Idee von Ayame hörte, die ihm noch nicht einmal in seinen Träumen erschienen wäre. Shous Hund? Der kleine, zu nichts zu gebrauchende Köter?
nabou hasste Hunde. Jedoch wurde er wegen Ayames sentimelntalen Ausbruch nich immer von seinem schlechten gewissen geplagt und stimmte schließlich zu. Nichts lag ihm ferner, als sich auf den Hund zu freuen, doch wenn das Ayame half, den Weg zu finden, sollte es eben so sein.
Im schlimmsten Fall kann ich ihn ja immernoch umbringen. Auch wenn das kein richtiger Trost war, war es jedenfalls unrealistischer Hoffnungsschimmer.
Re: chapter two
Ayame - 03.07.2007, 22:40
Ayame warf Nabou einen erschreckten Blick zu. Er war <i>einverstanden</i>? Das konnte sie doch nicht machen! Shous armer Hund! Er würde noch draufgehen, in diesem grausamen Wald! Das konnte und wollte sie wirklich nicht verantworten.
<b>Es muss ja nicht Shous Hund sein</b>, beeilte sie sich zu sagen. <b>Wir können einen Wachhund nehmen. Shou ist warscheinlich eh nicht damit einverstanden, dass wir seinen Hund mitnehmen... und außerdem kann der garnicht so gut Spuren lesen und ist sowieso ganz ungeeignet. Aber die Wachhunde sind echte Jagdhunde, die finden die Spur bestimmt auf der Stelle... Viel schneller als Shous Hund...</b>
...den Nabou am besten sofort wieder vergessen sollte.
<b>Ach nein, der Jagdhund ist ja tot...</b>, erinnerte sie sich erschrocken. Nabou hatte ihn doch tot auf der Wiese gefunden, vor ein paar Tagen erst.
<b>Naja, die anderen sind genauso gut im Spurenlesen</b>, sagte sie zuversichtlicher, als sie sich eigentlich fühlte.
Das würde schon gutgehen, mit den anderen Hunden... alle Hunde waren schließlich in gewisser Weise spurensuchende Jagdhunde.
<b>Also... nehmen wir einen von den andern Wachhunden?</b>
Re: chapter two
Nabou - 04.07.2007, 16:06
Nabou seufzte genervt. Als ob es ihn interessierte. welches der Mistviecher sie mitnahmen. Er kannte sie doch sowieso alle nicht, worüber Nabou allerdings garnicht mal so unglücklich war.
Ist mir doch egal was für einen wir mitnehmen! Hol halt irgendeinen!keifte er sie an.
Innerlich den Kopf über Shou, dem einer dieser Köter doch tatsächlich wichtig war, schüttelnd machte sich Nabou auf den Weg zurück zum Anwesen. Sein anfänglicher Enthusiasmus (schreibt man so? O.o''') war in relativ kurzer Zeit verflogen. Er fand die Aussicht auf einen nervigen, mit dem Schwanz wedelnden, hechelnden und sabernden, dazu noch unintelligenten und naiven gefährten nicht gerade berauschend.
Hoffentlich kommt Ayame nicht auf die Idee dem Mistvieh unter Einsatz ihres Lebens zu beschützen...
Schon allein die Vorstellung, Ayame davon abhalten zu müssen, irgendetwas waghalsiges zu tun, nur um das anonyme Vieh zu retten, zerriss Nabou die Nerven.
Kurz vor dem Anwesen angekommen blieb Nabou stehen und atmete noch einmal tief durch. So roch also die von Hunden unvergiftete Luft. Er würde sie sich für einige zeit merken müssen, denn aus nächster nähe würde er sie nun lange vermissen.
Dann wandte er sich zu Ayame um.
Los jetzt! Hol eins... er erinnerte sich daran, dass Ayame Hunde nicht ganz so arg, wen gar überhaupt nicht, verhasst waren eineN von deneN.
Re: chapter two
Ayame - 04.07.2007, 17:18
(anmerkung des autors: krasse signatur beim nabou^^
unn enthusiasmus is richtig^^)
Ayame lief hinter Nabou her zu,m Anwesen zurück. Puh, Nabou war einverstanden, und sie musste Shous armen Hund nicht irgendwelchen lebensbedrohlichen Situationen aussetzen. Jetzt musste sie nurnoch einen der Wachhunde holen gehen... Obwohl, wieso gehen, wenn man die süßen Viecher doch auch rufen konnte?
Ayame pfiff so laut sie konnte durch die Zähne, in einer bestimmten Melodie, und kurz darauf kam die ganze Hundemeute angerannt und wuselte ihr um die Beine. Sie streichelte jedem von ihnen über den Kopf, und ihre Hände wurden tausend mal abgesabbert.
Liebe hatte ihren Preis. Aber außer dem gesabber liebte sie die Hunde, die sie schon oft im Wald begleitet hatten.
Jackie, Rosalie, Anna-Maria, Charlet, Valdemar und Derrik, alle waren sie da. Alle bis auf einen, Artur. Er war der Unglückliche, den Nabou tot aufgefunden hatte.
<b>Ja, ich nehme dich ja mit, Charlet</b>, säuselte sie und strich der Hündin über die Schnauze. Eine nasse Zunge schlabberte ihre Hand ab.
Ungestüm schob sie Charlet zur Seite. Jetzt reichte es aber langsam.
<b>Oder lieber dich, Valdemar... Nein. Liselotte, du kommst mit uns. Oder doch lieber Valdemar... Rosalie... Jackie... Derrik? Nein, du lieber nicht... Du hörst nie auf das, was ich sage. Hm... Ich glaub ich nehme dich, Anna-Maria.</b>
Anna-Maria wedelte freudig mit dem Schwanz. Ayame fand, dass Anna-Maria ein recht bescheuerter Name für einen Hund war, aber ihre Mutter Yumiko hatte darauf bestanden, die Hündin nach ihrer Großmutter zu benennen. Wenn sie unbedingt meinte... Ayame konte von Glück reden, dass Yumiko sie nicht so genannt hatte. Doch apropro Yumiko...
Ayame sah ihre Mutter, die keine fünfzig(hoff das is realistisch, keine ahnung von entfernungnen...^^) Meter von ihnen entfernt über den Kiesweg zum Hauptgebäude lief.
Ayame wurde leichenblass. Himmel, wenn Yumiko sie bloß noch nicht bemerkt hatte! Sie würde zweifellos Verdacht schöpfen, wenn sie sie und Nabou in der Nähe des Ausgangs sah, und das noch dazu mitten in der Nacht!
Ayame gestikulierte in die Richtung ihrer Mutter, um Navou ein Zeichen zu geben, dass sie sich verstecken mussten, und ging selbst hinter einem Busch in Deckung.
Die Hunde wuselten noch immer um sie herum, hatten sich aber glücklicherweise schon ein wenig beruhigt.
Re: chapter two
Nabou - 04.07.2007, 19:44
(Anmerkung: ôô es gibt keine Lieselotte ôô)
Nabou riss langsam aber sicher der Geduldsfaden. Nicht nur, dass Ayame ihnen einen Hund aufgedreht hatte, jetzt bestand doch tatsächlich auch noch die gefahr, dass sie entdeckt und damit alle ihre Pläne über den Haufen geworfen würden!
Beinahe hätte Nabou laut herumgeflucht, konnte sich aber gerade noch zuückhalten in Hörweite von Ayames Mutter die Vulgärsprache zu benutzen.
Innerlich fluchend verhielt sich Nabou hinter seiner Hecke still. jedenfalls solange, bis ihm der Faden riss. Mit zwei großen Schritten sprang er auf die hunde zu, packte den erst besten sabbernden Köter am Kragen und riss ihn mit sich hinter die Hecke, das Maul dabei fest zusammen haltend. Er wollte nicht riskieren, dass dieses Vieh auch noch lautaufbellte.
Nabou war herzlich unbegeistert von dem riesigen schlaken Köter, den er da gepackt hatte, als dieser einfach nur freudig mit dem Schwanz wedelte und versuchte, ihn abzusabbern. Hunde waren doch wirklich nur wiederlich!
Nabou entschloss sich, dass es das beste war, schnell von hier zu verschwinden. Er packte die Schnauze des Hundes fester, griff nach Ayames Arm und zerrte sie hastig mit sich.
Nach einigen Metern blieb er stehen. Leicht angeekelt zerrte er den erschrocken winselnden Hund ruckartig nach vorne auf Ayame zu.
Und, wie heißt es?
Nabou vergaß für einen moment, dass für Ayame Hunde soetwas wie Pesonen und keine Viecher oder nervende Gegenstände waren. Unschlüssig ob er sich oder das Vieh vor ihm verfluchen sollte musterte er Ayames Reaktion.
Beuruhigt warf er nochmals einen Blick nach hinten. War ihnen vielleicht ein zweiter Hund gefolgt? nabou erschauderte nur bei dem Gdanken daran und verscheuchte ihn sofort wieder. Man musste ja nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen!
Re: chapter two
Ayame - 08.07.2007, 14:02
Ayame starrte Nabou ungläubig an. Das pure Entsetzen stand ihr ins Gesicht geschrieben.
<b>Rosalie...!</b>, sagte sie zittrig. Es dauerte eine Weile, bis sie die Sprache wiedergefunden hatte.
<b>Was machst du denn da!</b>, fuhr sie Nabou mit einer Mischung aus Entsetzen, Belustigung und Verständnislosigkeit an. <b>Lass sie los!</b>
Arme Rosalie! Wie konnte er nur so grob mit ihr sein! Sie war doch kein Kartoffelsack, den man einfach hinter sich herschleifen konnte!
Doch bei Rosalies jammervollem Winseln und ihren kläglichen Versuchen, ihre Schnauze zu befreien, sah sie wirklich zu komisch aus. Beinahe musste Ayame lachen.
<b>Nabou!</b>, sagte sie und schüttelte grinsend den Kopf.
Unglaublich.
Einfach unglaublich.
Ein echter Tierfreund.
Re: chapter two
Nabou - 08.07.2007, 16:28
Nabou grinste insich hinein. Nicht dass er Ahnug von Hundenamen hatte, aber Rosalie hörte sich für ihn sehr nach einer Mittelalterlichen Krankheit an.
Unterdrückt kichernd lies er das Vieh los, welches daraufhin hinter Ayames Rücken flüchtete.
Als er sich dann einigermaßen beruhigt hatte wandte er sich wieder ihrem eigentlichen Problem zu, das er beinhae schon wieder vergessen hätte.
Rosalie! Los! lies die Spuren!
wollte Nabou in herrscherischem Ton sagen, was ihm allerdings auf grausamste Weise misslang. Nicht, dass er sich in irgendeiner Weise komisch vorkam, einem unintelligenten beutel Knochen und Muskeln eine anspruchsvolle Aufgabe zuzuteilen, Nabou wusste ja noch nicht einmal, wie man einen hund dazu brachte, eine Fährte hinterherzulaufen, die er selbst noch nicht mal ansatzweise erkennen konnte.
Rosalie, das merkte Nabou kurz darauf, hatte den Befehl in keinster Weise verstanden. Ihre Stimmung schwankte innerhalb einer Sekunde und sie kam schwanzwedelnd auf Nabou zugeprescht.
Halb erschrocken, halb angeekelt von dem sabbernden, sich nähernden Maul riss Nabu sein Schwert, glücklicherweise mitsamt Scheide hervor und schlug den Hund mit einem angewiederten
Bah! Weg!
von sich fort. Einen halben Meter weiter prallte der schon wieder winselnde Köter auf den Boden und liefzu Ayames Rücken, der irgendwie für Rosalie eine schützende Funktion haben musste, zurück.
Noch immer entsetzt schob Nabou sein Schwert zurück und musterte den Köter.
Mach du das! Und halt mir das Vieh dabei ja vom Leib!
Nabou stand offen gestanden noch immer ein wenig unter Schock wegen dem plötzlichem Angriff des Hundes. Wer hätte gedacht dass Ayame sich gleich Kampfhunde halten würde?
Re: chapter two
Ayame - 08.07.2007, 16:42
<b>Ach, du Idiot!</b>, fluchte Ayame außer sich vor Wut und streichelte ihrer armen Rosalie über den Kopf. <b>Mein Gott, musst du sie gleich mit dem Schwert schlagen? Und "Los, lies Spuren" ist ja wohl der schwachsinnigste Befehl, den ich je gehört habe! Ha, lies Spuren! Wie soll so ein dämlicher - </b> Ihr Wutausbruch legte sich für den bruchteil einer Sekund und ihr Gesicht wurde wieder liebevoll <b>aber niedlicher - Köter denn kapieren, welche Spur du meinst? Du hast ja echt keine Ahnung von Hunden!</b>
Puh, jetzt hatte sie sich aber aufgeregt. Eigenlicht wollte sie Nabou in diesem Wald nicht zum Feind haben, aber nachdem er Rosalie schon zum zweiten Mal infolge gequält hatte, fand Ayame, dass ein paar heftige Worte durchaus angebracht waren. Auch wenn sie nicht vermutete, dass es ihn störte, wenn sie sagte, dass er keine Ahnung von Hunden hatte, so hoffte sie doch jedenfalls, dass ihr Tonfall ihrer Unzufriedenheit genügend Ausdruck verliehen hatte.
Ayame zog ein Taschentuch aus ihrer Jackentasche, dass Akira, deren Spuren sie verfolgen wollten, ihr vor ein paar Tagen gegeben hatte. AkirasGeruch, der noch an dem Taschentuch heftete, sollte ausreichen, damit Rosalie die Spur aufnehmen konnte.
Während sie Nabou mit bitterbösem Blick musterte, hielt sie der winselnden Rosalie das Taschentuch unter die Nase, damit sie sich den Geruch einprägen konnte.
Re: chapter two
Nabou - 08.07.2007, 16:59
Nabou traute seinen Ohren nicht. Wie bitte? ER sollte ES, nein SIE nicht wuälen? Wer hatte ihn denn hier angegriffen?
Was sollte ich denn deiner Meinung nach machen, wenn mich dein verdammtes Vieh auf einmal angreift?
Auch wenn Nabou nicht gerade darauf aus war, dass Ayame dachte, Nabou hätte auch nur einen kleinen Funken Ahnung von Hunden, hielt er es doch für angebracht, auch seinen Standpunkt zu verteidigen.
Tut mir leid dass ich mich verteidigt habe... murrte er in Gedanken und schüttelte den Kopf.
Nabou musterte Rosalie mit zweckmäßigem Interesse. Sie schnupperte einmal kurz an dem Taschentuch und vergnügte sich dann damit, mit ihrer Schnauze im Dreck zu wühlen, durch den Wald zu irren und dabei eine Spur aufgewühlter Erde zu hinterlassen. Nch während sich Nabou fragte, was das alles zu bedeuten hatte, setzte sich Ayame auch schon in bewegung und Nabou folgte ihr.
Na toll. Jetzt müssen wir sie auch noch wieder einfangen. Ich wusste es ist eine schlechte Idee! fluchte Nabou leise.
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