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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Sienna Ti Forum: star-wars-galaktische-allianz-at-war Forenbeschreibung: Die Republik und das Imperium befinden sich als Galaktische Allianz im Kampf gegen die Yuuzhan Vong zu allem Überfluss erheben und formieren sich die Sith wieder neu. aus dem Unterforum: Organisationen Antworten: 9 Forum gestartet am: Mittwoch 14.03.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Die Jedi Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 9 Monaten, 13 Tagen, 23 Stunden, 27 Minuten
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Re: Die Jedi
Sienna Ti - 17.04.2007, 17:59Die Jedi
Die Beschützer der Alten Republik seit ihren frühesten Tagen - etwa 25.000 Jahre vor dem Galaktischen Bürgerkrieg - waren die Hüter der Gerechtigkeit und der Freiheit und mehr als 1000 Generationen lang die angesehenste und größte Macht des Guten. Obwohl die Jedi allgemein für ihre unheimlichen Gaben und übernatürlichen Fähigkeiten im Umgang mit ihren Lichtschwertern bekannt waren, erwuchs ihre Kraft in Wahrheit aus der Befähigung, in die Macht hinauszugreifen und diese zu manipulieren.
Die Jedi-Ritter verteidigten die Alte Republik gegen Bedrohungen aller Art, so auch gegen die Befürwürter der Klon-Kriege, gegen die Gefahr innerer Zerrüttung wussten sie sich indes nicht zu wappnen. Die Republik stürzte schließlich über die Korruption ihrer Führer und es kam zur Geburt des Imperiums. Doch ehe die Jedi etwas gegen den Imperator unternehmen konnten, benutzte dieser einen der ihren, um sie zu vernichten. Durch den Verrat, die Täuschungen und Aktionen des korrumpierten Jedi namens Darth Vader wurde die Ritterschaft bis auf wenige ausgelöscht.
Später erzog einer dieser Überlebenden, der Jedi-Meister Yoda, den jungen Luke Skywalker zum ersten Jedi-Ritter einer neuen Generation. Nach der Schlacht von Endor durchsuchte Luke die Galaxis nach weiteren Machtsensitiven und gründete, um sie auszubilden, eine Akademie.
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 13.06.2010, 14:28
Rangsystem:
Jedi-Meister: Luke Skywalker(NPC), Kyp Durron (NPC), Sienna Ti (auch Hexenmeisterin genannt), Eirate Ti (NPC)
Jedi-Ritter: Jaina Solo (NPC), Jacen Solo (NPC), Anakin Solo (NPC), Arika Celchu (NPC), Jaden Celchu (NPC), Pooja Skywalker (NPC), Solana Ti (NPC), Ganner Rhysode (NPC)
Jedi-Padawan: Delia Ti, Nyiestra Celchu, Gil Celchu, Savannah En Ti, Sylvana En Ti, Ben Skywalker, Owen Skywalker
Jedi-Schüler:
Jedi-Jünglinge:
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 13.06.2010, 14:33
Jedi-Kodex
I. Tapferkeit
II. Gerechtigkeit
III. Treue
IV. Verteidigung
V. Mut
VI. Glaube
VII. Demut
VIII. Furchtlosigkeit
IX. Edelmut
X. Zielbewußtheit
XI. Motivation
XII. Disziplin
XIII. Innere Sammlung
XIV. Verschwiegenheit
XV. Meditation
XVI. Training
XVII. Aufrichtigkeit
XVIII. Nicht-Verurteilen
XIX. Kampfbereitschaft
XX. Einmischung
XXI. Harmonisieren
I. Tapferkeit
Ein Jedi-Ritter gibt in allen Herausforderungen, egal ob im Kampf oder im täglichen Leben sein Bestes. Er strebt nach Kraft, vielmehr um der Gerechtigkeit dienen zu können, als seines eigenen Vorteils Willen. Ein Jedi strebt danach, sich körperlich, seelisch und geistig optimal zu entwickeln. Das erfordert Disziplin, Geduld und beständiges Üben. Ein Jedi ist sich immer bewusst, was hinter ihm und vor ihm liegt und er bereitet sich vor, seinem Schicksal zu begegnen. Ein Jedi kämpft entschlossen für den Sieg – egal auf welches Schlachtfeld die moderne Welt ihn auch führen mag.
II. Gerechtigkeit
Suche immer den Weg des “Rechts”, unbeeinflusst von Vorlieben und persönlichen Interessen. Erkenne, dass das Schwert der Rechtsprechung eine furchtbare Sache sein kann. Daher muss sie von Menschlichkeit und Gnade durchdrungen sein. Wenn das, was du als Recht empfindest mit dem Rechtsverständnis von anderen übereinstimmt, und du findest es ohne der Versuchung es dir zweckdienlich zu machen, dann wirst du außergewöhnlichen Ruhm ernten. Nutze die MACHT in der Meditation, um erkennen zu können, was Gerechtigkeit ist, ebenso um zu erkennen, was gut und böse ist.
III. Treue
Sei bekannt für unerschütterliches Vertrauen in die Menschen und Ideale für die du dich entschieden hast, um mit ihnen zu leben. Es gibt viele Bereiche in denen Kompromisse erwartet werden. Bei der Treue gibt es keine. Es gibt die Jedi, weil es die Macht gibt. Aber der Jedi-Orden braucht mehr: Er fordert Treue. Das geschieht ohne zu sagen, dass die Jedi treu zusammenhalten. Sie sollten sich nicht zanken oder bekämpfen. Jeder Jedi muss sich bewusst sein, in Einklang mit seinem Meister zu handeln und jeder Meister handelt in Einklang mit dem Hohen Rat der Jedi. Das ist keine Frage des höheren Alters, sondern ein Verständnis der MACHT. In dieser Hinsicht sind die Mitglieder des Jedi-Rates wirklich weise.
IV. Verteidigung
Der wahre Jedi-Ritter schwört durch einen Schwur, das Licht zu verteidigen. Schütze immer dein Volk, deine Familie und die, die es wert sind, die Treue zu halten.
V. Mut
Ein Jedi zu sein bedeutet oft den schwierigen Pfad zu gehen, der persönliche Opfer erfordert. Sei darauf gefasst, persönliche Opfer zu erbringen im Dienst an Menschen und Idealen die du schätzt. Gleichzeitig muss ein Jedi-Ritter Weisheit erlangen, um zu erkennen, dass Dummheit nicht Mut und Mut nicht Dummheit ist. Mut erfordert es auch in allen Bereichen des Lebens den Weg der Wahrheit zu gehen, anstatt zweckmäßigerweise zu lügen. Suche die Wahrheit, wann immer es möglich ist. Erinnere dich aber immer daran, mit Verständnis zu urteilen, sonst kann die reine Wahrheit Kummer bringen. Dennoch muss erwähnt werden, dass es nichts beweist, wenn ein Jedi in einem Kampf tapfer ist, denn Tapferkeit an sich beweist nichts. Ein Jedi soll darauf gefasst sein, seine Furcht und Unsicherheit zu überwinden, sich nicht selbst zu bedauern, sondern handeln, sich zurückziehen, aufgeben oder umzukommen.
VI. Glaube
Ein Jedi muss an seine Überzeugungen glauben, denn sie geben ihm Wurzeln und Hoffnung gegen die Verzweiflungen, die die Menschen schaffen. Ein Jedi erlangt seine Stärke von der MACHT. Der Glaube der Jedi entspringt dem Licht und der Quelle aus der es entspringt. Es ist Führung, Weg, Freund und Schicksal. Der Pfad des Jedi ist der der Erleuchtung, der Überwindung des niederen Selbst, so dass das Große Höhere Selbst, über den Lebenszweck bestimmen kann.
VII. Demut
Schätze als erstes die Beiträge und Leistungen von anderen. Rühme dich nicht deiner eigenen Taten. Lass das andere tun. Hebe die Taten der anderen hervor, sofern sie aufrichtig und tugendhaft erreicht wurden. Auf diese Weise wird die Ritterschaft der Jedi verehrt und nicht nur benannt.
VIII. Freiheit von Angst
Angst führt zur dunklen Seite. Angst führt zu Ärger, Ärger führt zum Hass und Hass führt zum Leiden. Es gibt so viel Aberglauben und Heuchelei, dass man sich ängstigt, sogar das Richtige zu tun. Wenn du aber der Angst unterliegst, wird sogar die Wahrheit unterdrückt. Die goldene Regel lautet: Wenn du glaubst, dass etwas richtig ist, dann handele so, ohne Angst. Angstfrei zu sein bedeutet nicht überheblich oder angriffslustig zu sein. Angstfreiheit setzt einen ruhigen und friedvollen Geist voraus. Dazu ist ein unerschütterlicher Glaube an das LICHT erforderlich. Wessen Geist vom LICHT durchdrungen ist, ist frei von Angst. Angst existiert nur durch eine Täuschung im Geist. Höre immer auf die innere Stimme – verbinde ihre Worte mit Meditation in Bewegung und Ruhe. Entwickele deinen Mut, bis du du selbst bist. Übe dich in Gleichmut, so dass du der selbe bleiben kannst, während sich alles um dich herum verändert. Wenn Angst deinen Geist beherrscht, dann fülle deinen Geist mit Licht. Die Natur lässt kein Vakuum zu.
IX. Edelmut
Strebe nach einem starken Charakter indem du Tugenden und Verpflichtungen eines Jedi-Ritters einhältst. Obwohl die Ideale schwer zu erreichen sind, wird der Geist doch beflügelt, auf dem Weg vom Steinigen zu den Sternen. Edelmut hat auch einen Einfluss auf andere, da er leuchtendes Beispiel ist, was getan werden kann, im Dienste der Rechtschaffenheit.
X. Zielbewusstheit
Tu dein Bestes. Gehe alles so strebsam wie möglich an, nicht aus Gründen des persönlichen Gewinns, sondern weil es richtig ist. Beschränke deine Forschungen nicht auf eine kleine Welt, sondern versuche, jeden Aspekt deines Lebens mit diesen Qualitäten zu erfüllen. Sollte es dir gelingen, ein kleines Zeichen zu setzen, dann wird man sich an Dich erinnern für deine Qualität und Tugend. Die MACHT für selbstsüchtige Zwecke zu benutzen – Eigengewinn, Egoismus oder gar Bequemlichkeit – überschreitet die Grenze zwischen dem Licht und der dunklen Seite.
XI. Motivation
Es ist wahr: Taten sagen mehr als Worte. Hinter jeder Aktion steckt ein Motiv und ein Zweck. Ohne Beweggrund und Zweck, hat Aktivität keine Bedeutung, keine Bestimmung keine Grundlage. Aktivität ohne Grund und Zweck wäre wie Löcher in die Luft zu schlagen. Ein Jedi lebt in Einklang mit der MACHT. Er meditiert, um den Willen der MACHT zu ergründen. Seine Aktivitäten werden vom Willen geleitet, der MACHT des LICHTS zu dienen und sind praktisch orientiert. Es gibt keine überflüssige Bewegung, keine Aktivität, wenn es nicht erforderlich ist. Denn ein Jedi tut nichts ohne Grund.
XII. Disziplin
Der Geist eines Jedi ist wie ein ruhiger Ozean, wie ein Meer aus Glas. Er weiß, dass er seine Emotionen beherrschen muss, um siegreich in allen Bereichen sein zu können. Denn er ist ein Kelch für die MACHT, ein Werkzeug für den Willen der MACHT. Diese innere Ruhe erfordert viel Disziplin: geistig, emotional, spirituell körperlich. Ein Jedi entwickelt von Natur aus eine hohe Disziplin in allen Bereichen seines Lebens, so dass, sollte er eines Tages die MACHT benötigen, um sich oder andere, die es würdig sind, verteidigt zu werden, sie zur Verfügung steht, als Ergebnis jahrelangen Trainings und innerer Disziplin.
XIII. Konzentration
Ein Jedi konzentriert sich auf das Hier und Jetzt, wissend, das das Leben in der Gegenwart stattfindet und ein ständiger Prozess ist. Ein Jedi weiß, welche Bedeutung Vergangenheit und Zukunft haben. Er arbeitet an der Entwicklung seiner spirituellen Fähigkeiten, aber nicht auf Kosten des Hier und Jetzt.
XIV. Verschwiegenheit
Manchmal ist es erforderlich absolute Verschwiegenheit zu halten. Jedi stehen für Recht und Ordnung. Das Ziel der Jedi ist es lieber eine Atmosphäre zu schaffen und zu bewahren in der Recht und Ordnung gedeihen kann, als Recht und Ordnung selbst durchsetzen zu müssen.
XV. Meditation
Jeder Jedi sollte jeden Tag über den Willen der MACHT meditieren. Der Grund dafür ist einfach: Wenn man gegen den Willen der MACHT gehandelt hat, erkennt man sofort den Fehler und man hat vielleicht noch Zeit, es wieder gut zu machen. Wer seine eigenen Beweggründe regelmäßig untersucht, kann sicher sein, dass er nicht erlaubt, dass Gefühle, Unwissenheit und Leidenschaft seine Klarheit trüben. Ein Jedi, der keine Zeit zur Meditation hat, wird leicht verloren sein. Ein Jedi, der es ablehnt zu meditieren, mag sogar schon wissen, dass seine Beweggründe nicht rein sind und er sich nur selbst belügt. „Ein Jedi, der nicht die Ratschläge der MACHT befolgt, folgt der Dunklen Seite..."
XVI. Übung
Die Übung, mit der MACHT umzugehen, endet niemals. Ein weiser Jedi sollte sich immer daran erinnern, dass es immer etwas über die MACHT zu lernen gibt. Die MACHT offenbart sich denen, die das Verlangen haben, sie zu erfahren. Denke niemals alles über die MACHT zu wissen. Um ständig zu wachsen sollte der Jedi jeden Tag üben.
XVII. Aufrichtigkeit
Ein Jedi trägt die Verantwortung immer ehrenhaft mit sich zu sein. So lange ein Jedi nicht selbstsüchtig handelt und dem Kodex folgt, wird die Macht mit ihm sein. Ein Jedi kann und sollte mit Rat und Tat hilfreich sein, ohne sich aufzudrängen. Von einem gewissen Standpunkt aus gesehen ist es nicht unehrenhaft, wenn ein Jedi die Menschen glauben lässt, was sie glauben wollen. Ein Jedi muss niemanden davon überzeugen, seinem Rat zu folgen. Er mag Täuschungen, Ausflüchte, Irreführung und sogar Betrug einsetzen, solange er ein aufrichtiges Ziel verfolgt. Verwechsele dies nicht mit „moralischer Flexibilität“. Ein Jedi tut, was getan werden muss. Bedenke aber dass ein Jedi nicht über dem Gesetz steht.
XVIII. Moral
Jedi ergreifen nicht Partei, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Sie können Ordnung und Recht schaffen, fällen aber nicht Urteile über andere. Verurteilen führt zur Rache und Rache führt zur Dunklen Seite. Daher gilt die Regel, dass die Jedi die Moral nicht selbst durchsetzen. Jedoch können sie anstelle der Position der Richter eine Vermittlerrolle einnehmen. Dafür sind sie geschaffen. Im Einklang mit der MACHT wird Meditation den Ausgleich schaffen.
XIX. Kampfbereitschaft
Immer wieder wird es im Leben Konflikte geben und kein Jedi kann hoffen, niemals davon betroffen zu sein. Aber ein Jedi muss einen Konflikt nicht annehmen. Er sollte seine Fähigkeiten verborgen halten, um unnötiges Kämpfen zu vermeiden. Aber wann soll man in den Kampf ziehen? Die MACHT wird es dem Jedi zeigen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt und ein weiser Jedi folgt der MACHT in diesem Punkt.
XX. Einmischung
Ein Jedi-Ritter erlaubt dem Bösen nicht sich auszubreiten, wenn er erkannt hat, wie es wirkt. Abseits stehen, während Handeln erforderlich ist, gibt der Dunklen Seite eine Chance und bedeutet somit eine Unterstützung für sie. Das darf ein Jedi niemals tun. Ein Wahrer Jedi-Ritter muss immer sich seines Weges bewusst sein, vollkommen sicher, nicht zur Dunklen Seite abzuirren, sondern fest im LICHT zu bleiben. Wenn die Situation es rechtfertigt, handelt der Jedi als Erweiterung des Willens der MACHT. Daher wird er von ihrem Willen gefördert und unterstützt.
XXI. Harmonisieren
Der Pfad des Jedi ist mehr als ein System von Techniken zur Kontrolle, zum Fühlen und Steigern der MACHT. Es ist eine tiefgehende spirituelle Weltanschauung, eine tiefe bedeutungsvolle Reise und ein Weg der Seele und des Geistes, um die MACHT vollständig erfahren zu können, wobei das Individuum seine wahre Natur erkennt, als ein Teil eines größeren Ganzen. Er beansprucht seinen wahren Platz im Zusammenleben aller Wesen. Ein Jedi strebt danach, in Harmonie mit dem Universum zu leben, sich ernsthaft auf Disziplin konzentrierend, mit umfassender Wachsamkeit, seine Ziele zu erreichen. Es gibt eine angeborene Versuchung, die es erscheinen lässt, einen Konflikt zwischen Natur und Geist zu schaffen, was den Jedi auf einen scheinbar leichteren Pfad verführen könnte. Das muss der Jedi um jeden Preis vermeiden, koste es, was es wolle. Ein Jedi sollte seine Anstrengungen darauf konzentrieren, Harmonie zwischen allen Wesen zu schaffen. Jedi verabscheuen Gewalt in jeder Form; sie ziehen nur widerstrebend in den Kampf, wenn alle anderen Versuche, den Konflikt gewaltfrei zu lösen, versagt haben...
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 13.06.2010, 14:34
Jedi-Praxeum
Das Jedi-Praxeum war eine im Jahr 11 NSY von Luke Skywalker gegründete Akademie, in der er eine neue Generation von Jedi ausbilden wollte, um so den 30 Jahre zuvor vernichteten Alten Jedi-Orden wieder auferstehen zu lassen.
Gründung
Luke Skywalker hatte bereits einige Jahre mit dem Studium der Macht verbracht und sah sich nun imstande, sein Wissen an neue Studenten weiterzugeben. Das Jedi-Praxeum sollte einen Ort darstellen, an dem die Schüler durch die Praxis den Umgang mit der Macht erlernten, weswegen Skywalker Praxeum dem Titel Akademie vorzog. Dieser Ausdruck war durch den Jedi-Gelehrten Karena geprägt worden.
Es dauerte einige Zeit, bis Leia Organa Solo, damals Staatsministerin der Neuen Republik, einen geeigneten Ort für die Akademie gefunden hatte; Yavin IV. Luke und Leia wählten diesen Ort, da sie den Jedi-Orden nicht auf Coruscant, wo ein Fehler eines Jedi-Schülers katastrophal hätte enden können, wiederbeleben wollten. Außerdem befand sich dort, in einem der alten Massassi-Tempel, bereits die ehemalige Basis der Rebellion, ein Gelände das man ohne weiteres als Akademie benutzen konnte.
Währendessen befand sich Luke Skywalker auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für seine Akademie, er suchte nach Personen mit übernatürlichem Glück im Spiel, oder nach Personen, die durch Vorahnungen aufgefallen waren. Er suchte auch nach Kindern ehemaliger Jedi-Ritter der Alten Republik, diese Suche stellte sich jedoch nicht als besonders erfolgreich heraus. Luke testete seine Kandidaten durch eine Technik, die er selbst konzipiert hatte. Durch Berührung konnte Luke mithilfe der Macht einen Reflexknoten innerhalb des Körpers eines Wesens auslösen; sollte das Wesen machtbegabt sein, würde sich eine Reaktion in der Form eines unterbewussten Machtstoßes zeigen. Nachdem er einige Kandidaten entdeckt hatte, konnte er in seinem Vorhaben fortfahren. Luke konnte nun mit der Ausbildung seiner ersten Kandidaten beginnen:
Die ersten 12 Kandidaten:
1. Gantoris
2. Streen
3. Tionne
4. Kirana Ti
5. Dorsk 81
6. Kam Solusar
7. Brakiss
8. Corran Horn
9. Kyle Katarn
10. Madurrin
11. Kyp Durron
12. Mara Jade
Der Student Gantoris, einer der vielsprechendsten unter ihnen, starb jedoch schon ziemlich zu Beginn. Der Geist des Sith-Lords Exar Kun, der auf der Akademie spukte, tötete ihn, nachdem er sich geweigert hatte, sein Schüler zu werden. Kyp Durron, ein äußert begabter Schüler, wurde Kuns neuer Schüler und vernichtete mit dem Sonnenhammer den Planeten Carida. Es gelang Kun sogar, Luke Skywalker in eine Zwischenwelt zu verbannen. Alle Schüler nahmen an, Luke wäre gestorben. Sie verbündeten sich gegen den Geist von Exar Kun und vernichteten ihn, daraufhin konnte Luke wieder zurückkehren. Kyp wandte sich auch von der Dunklen Seite ab und wurde von Luke wieder aufgenommen.
Die erste Schlacht des Jedi-Praxeums
Mittlerweile waren natürlich schon einige Schüler hinzugekommen. 12 NSY griff Admiral Daala mit einer Flotte bestehend aus 17 Imperium-Klasse Sternzerstörern, 20 Victory-Klasse Zerstörer und dem Supersternzerstörer Jedi-Hammer an. Es gelang den Jedi den Angriff der Sternzerstörer unter dem Kommando von Gilad Pellaeon mit Hilfe eines Meisters der Macht abzuwehren. Der Meister entstand, als sich die Kräfte der Schüler mithilfe des Massassi-Tempels in Dorsk 81 zentrierten. Dorsk konnte die Imperium-Klasse Sternzerstörer zwar noch einige Lichtjahre weit weg katapultieren, starb danach jedoch.
Der Supersternzerstörer von Admiral Daala wurde von Callista, einer weiteren Jedi, vernichtet. Sie landete einen TIE-Bomber im Hangar des Supersternzerstörers und konnte einige Waffen zünden, die einen Großteil des Schiffes zerstörten, anschließend trieb das große Schiff in den Gasriesen und wurde vernichtet.
Zerstörung des Massassitempels
„Die Akademie war nie ein Ort. Sie ist eine Idee“
— Anakin Solo (Quelle)
Im Jahr 26 NSY griffen die Yuuzhan Vong Yavin IV an. Das System war nahezu ohne Verteidigung und so konnten die Yuuzhan Vong den Planeten schnell übernehmen. Anakin Solo konnte jedoch dafür sorgen, dass alle Schüler auf der Wilder Karrde, dem Schiff von Talon Karrde, in Sicherheit gebracht wurden. Karrde brachte die Schüler dann zu Booster Terrik auf die Fliegender Händler.
Als die Yuuzhan Vong auf dem Planeten ein Gestalterlager einrichteten, landete ein Damutek auf dem Tempel und absorbierte das Gestein, um die Korallen zu ernähren.
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 13.06.2010, 14:35Jedi-Prüfungen
Jedi-Prüfungen
Bei den Jedi-Prüfungen handelt es sich um eine Rehie von körperlichen und geistigen Prüfungen, die jeder Padawan bestehen musste, um in den Ritterstand erhoben zu werden.
Geprüft wurde der Umgang mit der Macht, das Wissen um den Kodex der Jedi, Lichtschwertkonstruktion und der Umgang damit. Desweiteren Verteidigung, klares (und schnelles) Urteilsvermögen und besonders die Fähigkeit, Missionen ohne Hilfe des Meisters zu erfüllen.
Keine zwei Prüfungen glichen sich je, denn jede war speziell auf den Jedi zugeschnitten, der sie meistern musste.
Die Prüfungen konnten Stunden, Tage oder Wochen dauern und an verschiedenen Orten stattfinden. Zu den üblichsten Prüfungen zählte die Prüfung der Fähigkeiten und die damit einhergehenden Kämpfe gegen fürchterliche Machtkonstrukte tief im Inneren des Jedi-Tempels...
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 13.06.2010, 14:57
Lichtschwertkampf
Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi kämpfen gegen Darth Maul.
Der Lichtschwertkampf wird in Gestalt verschiedenster Stile und Techniken seit Jahrtausenden von den Jedi und den Sith praktiziert, deren traditionelle Waffe das Lichtschwert ist. Um alle Fertigkeiten zu erlernen bedarf es einer langen Ausbildung und zudem einer Empfänglichkeit für die Macht.
Grundlagen
Allgemein
Das Lichtschwert erzeugt eine Klinge aus reiner Energie, die fast jedes Material durchtrennen kann. Diese Eigenschaft macht es zwar äußerst vielseitig, jedoch auch genauso tödlich, daher muss sich derjenige, der den Umgang mit dieser Waffe erlernt, bewusst sein, dass ein einziger kleiner Fehler lebensbedrohlich sein kann, für ihn selbst genauso wie für Andere. Benutzer dieser Waffe sollten neben körperlicher Fitness und Koordination auch über eine hohe Konzentrationsfähigkeit verfügen, die für die Sicherheit bei schnellen Abläufen unbedingt nötig ist. Vorraussetzung für fortgeschrittene Techniken ist außerdem eine Empfänglichkeit für die Macht, die es erlaubt im Kampf über das körperlich Mögliche hinauszugehen und scheinbar übernatürliche Fähigkeiten zu erlangen.
Grundtechniken
Zu den grundsätzlichen Dingen gehört, sich klar zu werden, dass Lichtschwertkämpfe zwischen Macht-begabten Wesen nicht mit normalen Schwertkämpfen zu vergleichen sind. Die Macht erweitert die offensiven und defensiven Fähigkeiten um ein Vielfaches. Deswegen steht am Anfang jeder Ausbildung im Lichtschwertkampf das Erlernen der Erzeugung eines Macht-Schildes. Dieser Macht-Schild hüllt den Körper des Kämpfers wie in einen Kokon ein und soll vor überraschenden Angriffen mit der Macht schützen. Wenn der Macht-Schild nicht stark genug ist, könnte der Gegner das Lichtschwert abschalten, oder einen mit der Macht davonschleudern oder auf andere Weise angreifen. Die Verwendung eines Macht-Schildes macht es nötig, den Gegner z.B. mittels Wurfgeschossen anzugreifen.
Alle fortgeschrittenen Kampftechniken beruhen auf einigen simpel anmutenden Grundtechniken, die allgemein als Standard vorauszusetzen sind. Dazu zählen vor allem einfache Schrittmuster, wobei jede Schrittstellung für eine bestimmte Angriffs- oder Verteidigungsaktion benutzt wird, und dabei für einen sicheren Stand und eine saubere Aktion sorgt. Zudem gibt es vier Grundaktionen, die man in jedem Kampf wieder findet, die sogenannten Jedi-Schritte. Dazu zählen das Jung, eine Körperdrehung um 180 Grad, das Jung Ma, eine schwungvolle ganze Drehung für den Angriff, sowie das Shun, eine ebenfalls schwunggebende Drehung des Schwertes aus dem Handgelenk, und schließlich das Sai, bei dem man mithilfe der Macht einen Sprung vollführt, um einem tiefen Angriff auszuweichen. Außerdem sind auch Grundstellungen essentiell, die den Ausgangspunkt für jede Kampfaktion bilden, sie sind jedoch später auch sehr vom Stil und von der Persönlichkeit des Kämpfers abhängig und verändern sich daher im Laufe der Zeit. Die verbreiteste der vielen Grundstellungen wird "Jedi-Bereitschaft" genannt, dabei stellt man den dominanten Fuß (also bei Rechtshändern den rechten) etwas zurück und hält die Klinge nach oben gerichtet vor die dominante Seite.
Idealform
Um die verschiedenen Angriffe und Verteidigungsmaßnahmen einzuteilen, entwickelte sich eine Art Lichtschwertkampf-Theorie, die als Idealform bezeichnet wird. Dabei werden die Körperbereiche, die angegriffen beziehungsweise verteidigt werden sollen, von eins bis sechs durchnummeriert, wonach sich auch die Aktionsbezeichnungen richten. "Zone 1" ist der Kopf, "Zone 2" die rechte Körperseite, "Zone 3" die linke, "Zone 4" der Rücken, "Zone 5" und "6" schließlich sind das rechte und linke Bein. Greift man beim Gegner von sich aus gesehen die rechte Seite an, ist dies ein "Angriff 3", woraufhin der Gegner auf seiner linken Seite eine "Parade 3" ausführt, um den Schlag abzuwehren. Angriffszonen sind auf den Gegner bezogen, während man für die Paradezonen vom eigenen Körper ausgeht, das heißt, man muss beim Wechsel von "Angriff 2" am Gegner zu zur "Parade 2" bei sich mit dem Schwert die Seiten wechseln. Angriffe sind in diesem System horizontal ausgeführte Schläge, wobei bei Paraden die Klinge senkrecht gehalten wird, um die des Gegners wegzudrücken. Ausnahme dabei ist der Angriff auf den Kopf, der senkrecht ausgeführt wird während der Gegner mit horizontal gehaltener Klinge pariert. Dieses System enthält zwar nur ansatzweise die Variationen, wie sie bei einem echten Duell vorkommen, dient aber als hervorragende Grundlage.
Ausbildung
Jünglinge mit Trainingshelmen und Übungsschwertern.
Wie bei den meisten anderen Ausbildungen auch gilt beim Erlernen des Lichtschwertkampfes "Übung macht den Meister". Egal ob Jedi oder Sith, Schüler oder Meister, alle trainieren ständig mit dem Schwert, sowohl alleine als auch gemeinsam, um sich zu verbessern und ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Vor allem die Jedi des Alten Ordens begannen ihre Ausbildung sehr früh, in einem Alter in dem für andere Kinder das Handhaben einer Waffe noch undenkbar wäre. Selbstverständlich benutzten sie noch keine richtigen Lichtschwerter sondern leistungsschwache Übungsschwerter, um das Verletzungsrisiko zu senken. Sie wurden so früh wie möglich darin unterwiesen, sich auf die Macht zu verlassen und sich nicht von ihren körperlichen Sinnen täuschen zu lassen, für diesen Zweck wurden spezielle Helme verwendet, die die Sicht einschränkten oder auch ganz verdeckten. Anfangs wurden die Jünglinge in Gruppen trainiert und danach, wenn auch nicht alle, von einem Meister übernommen, der dann für ihre weitere Ausbildung sorgte. Bei den Sith herrschten hingegen rauere Sitten. Die Schüler waren bei Beginn der Ausbildung in der Regel schon älter, was ihren Unabhängigkeitsdrang förderte, dadurch strebten sie danach, im Kampf besser zu sein als ihre Mitschüler, was sie in Duellen beweisen konnten.
Zwei Jedi trainieren mit Vibroschwertern.
Elementare Bestandteile des Lichtschwert-Trainings waren die sogenannten Geschwindigkeiten und das Dulon. Beim ersten handelte es sich um Übungen, die zu zweit durchgeführt wurden, wobei sich die Kämpfer abwechselnd in der Rolle des Verteidigers und des Angreifers befanden. Trainiert wurden dabei die Grundaktionen der Idealform, die in bestimmten Abfolgen, die zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten variierten, vom Angreifer und Verteidiger durchgeführt wurden. Das Tempo wurde bei jedem Mal erhöht, bis schließlich einer von beiden durch die Überlegenheit des anderen "besiegt" war oder er mit dem Wort "Solah!" aufgab. Das Dulon hingegen bestand aus Schrittfolgen bei einer Konfrontation mit einem imaginären Gegner, die einzeln geübt wurden. Diese Schrittmuster wurden vor allem von Padawanen intensiv vor deren Aufnahmeprüfungen trainiert. Durch das ständige Wiederholen der Geschwindigkeiten und Dulon wurde eine ungeheure Präzision und eine Routine erreicht, die es den Kämpfern erlaubte, nicht mehr über das, was sie taten nachzudenken, sondern sich von der Macht leiten und durchfließen zu lassen. Zudem bereitete man sich mit dieser soliden Grundlage auf die realen Kämpfe vor, die im Gegensatz zum Training unvorhersehbar waren. Diese Übungen wurden in früheren Zeiten, um 4.000 VSY und davor, auch mit (meist stumpfen und nicht aktivierten) Vibroschwertern durchgeführt, die damals sehr verbreitet waren.
Die nötigen Fähigkeiten, um in einem echten Kampf zu bestehen, kamen natürlich nicht ganz allein aus Übungen, sondern auch von Beispielen und durch praktische Erfahrungen. Historische Lichtschwertkämpfe wurden zu diesem Zweck manchmal nachgestellt, was aufgrund seiner Gefährlichkeit nur für erfahrene Jedi und Schwertmeister in Frage kam. Diese anspruchsvollen Demonstrationskämpfe nannte man Kai-Kan. Zwar versuchten die Jedi stets, so selten wie möglich ihre Schwerter einzusetzen, wenn es jedoch dazu kam, war dies für die Padawane eine gute Vorbereitung auf die Gefahren ihres späteren Alltags. Da jedoch zu Zeit des Aufstiegs des Imperiums die Sith als ausgerottet galten und kaum noch jemand Nahkampfwaffen benutzte, führte dies bei vielen Jedi zu gewissen Schwächen im Lichtschwertkampf Mann gegen Mann. Auch Obi-Wan Kenobi, der damals zu den besten Schwertkämpfern zählte, musste dies beim Kampf gegen Graf Dooku erfahren - auf schmerzhafte Weise.
Praxis
Realform
Sämtliche Angriffs- und Verteidigungsaktionen die in einem echten Lichtschwertkampf angewendet werden, sind unter dem Begriff Realform zusammengefasst. Zwar gibt es in der Praxis auch die Standardaktionen der Idealform, jedoch werden sie meist anders ausgeführt, was vom Stil und dem Können des jeweiligen Kämpfers abhängig ist. Deutliche Unterschiede zwischen Real- und Idealform zeigen sich in der Stellung der Klinge bei Angriff und Abwehr, wo nun nicht mehr ausschließlich senkrechte oder waagerechte Haltungen verwendet werden, sondern auch schräge Paradehaltungen und diagonale Schläge. Zudem wird die Klinge für schnellere Abläufe und geringere Körperbewegungen vermehrt nach unten gehalten. Viele Dinge, die in der Idealform nicht vorkommen, wie Körperdrehungen oder das gezielte Zustechen, sind aus echten Kämpfen nicht wegzudenken.
Offensive
Beim Angriff auf einen bestimmten Gegner entscheidet besonders die persönliche Einstellung beziehungsweise die Stimmung über die Vorgehensweise. Die Jedi, die wie kaum eine andere Gruppierung nach Frieden und Ausgleich strebten, griffen nur in Notfällen an, und selbst dann versuchten sie den Schaden in Grenzen zu halten und nicht unnötig zu töten. Die Sith hingegen kämpften von Hass und Leidenschaft getrieben, wenn sie zum Angriff übergingen, war ihr Ziel Vernichtung. Aus diesem Grund setzten sie auf kraftvolle, offensive Aktionen, die den Widerstand des Gegners brechen sollten, um ihn dann auszulöschen. Hatte einer der beiden Kontrahenten von vornherein eine aggressive Vorgehensweise im Sinn, stellte er sich meist auch in eine aggressive Grundstellung, von der aus er seinen Angriff begann. Die klare Absicht hinter diesen Stellungen, die in der Regel offener als die defensiven und zum Teil auch provozierend waren, machte sie bei den Jedi eher selten. Die Bandbreite der möglichen folgenden Offensivaktionen reichte von einfachen Angriffen, ähnlich denen der Idealform, bis hin zu Angriffskombinationen, die aus einen wahren Hagel an Hieben und anderen Attacken bestanden. Nur sehr selten blieb einer der beiden Kämpfer ständig in einer Angriffs- bzw. Verteidigungsposition, sondern es war meist für beide ein Schlagabtausch mit wechselnd offensiven und defensiven Aktionen. Konterangriffe spielten daher eine wichtige Rolle, da sie aus einer Verteidigungsaktion heraus gestartet werden konnten. Der Überraschungseffekt war eher gering, entscheidender war die Tatsache, dass der Gegner bei perfekter Durchführung quasi machtlos war, eine gute Parade gefolgt von einem schnellen Ausfallangriff konnte sein Schicksal besiegeln. Die Umsetzung erforderte allerdings einiges an Können, da der Gegner mithilfe der Macht in gewissen Maß fähig war, derartige Aktionen vorauszusehen. Bei Kontrahenten, die sich gut kannten, konnte es sogar soweit kommen, dass keiner von beiden mit seinen Aktionen durchkam und das ganze schon fast wie einen Kampf gegen den eigenen Schatten erschien. Das Duell auf Mustafar zwischen Obi-Wan Kenobi und Darth Vader verlief zum Teil in dieser Weise, da sich beide im Stil ähnelten und den anderen und seine Vorgehensweise schon jahrelang kannten. Was in diesem Fall die Niederlage Vaders besiegelte war sein Hass, der ihm zwar ungeahnte Stärke verlieh, aber ihn andererseits auch blind machte.
Zam Wesell bekommt ein Cho mai zu spüren.
Die Jedi unterschieden bei ihren Angriffen acht klare, unterschiedliche Trefferarten, die die Koordination eines Angriffs erleichterten. Zum Teil wurden diese gar nicht aus einer Kampfsituation heraus angewendet, sondern auch als Antwort auf einen plötzlichen Angriff aus dem Hinterhalt. Bezeichnet wurden sie mit einer uralten Sprache aus den frühen Tagen des Jedi-Ordens. Die acht Versionen lauten absteigend im Können wie folgt:
* Sun djem, Entwaffnen (Waffe beschädigen oder zerstören): Dem friedlichen Weg der Jedi entsprechend, war es das größte Ziel, seinen Gegner kampfunfähig zu machen, ihn aber nicht zu verletzen. Allerdings lernten die Kämpfer, sehr gut auf ihre Waffe Acht zu geben, sodass es sehr schwierig war, Sun djem anzuwenden.
* Shiim, Verwunden: Auch Shiim war eher friedlich, da es den Gegner nicht tötete. Allerdings konnte man dem Kampf kein klares Ende machen, sodass auch Shiim eher selten angewendet wurde.
* Shiak, Erstechen: Obwohl der Kampf tödlich ausging, galt es unter den Jedi als ehrenvoll, auf diese Weise zu sterben, da nur eine kleine Wunde sichtbar war. Shiak erwies dem Gegner noch im Tod Respekt.
* Cho mai, die Waffenhand abtrennen: Die sofortige Kampfunfähigkeit des Gegners war trotz der an sich brutalen Handlung sehr beliebt bei den Jedi. Es beendete sicher den Kampf und zeugte von großem Können, da man gut Zielen musste, damit man seinen Gegner nicht tötete. Auch Obi-Wan Kenobi wendete dies mehrmals an, unter anderem bei Zam Wesell und Ponda Baba.
* Cho sun, den Waffenarm abtrennen: Cho sun war längst nicht so elegant wie Cho mai, aber um kein unnötiges Risiko einzugehen war es dennoch sehr effektiv. Außerdem war es meist nötig, wenn ein Angriff sehr überraschend kam.
* Cho mok, anderweitig verstümmeln: Cho mok bedeutete das saubere Abtrennen anderer Körperteile, wie Beine, Lekkus, oder anderer Gliedmaßen.
* Sai cha, köpfen: Bei dieser Trefferart handelte es sich um das saubere Enthaupten des Gegners. Von den Jedi nur im Notfall genutzt, war ein beängstigendes Geschick von Nöten, um seinen Gegner auf diese Weise zu besiegen. Jango Fett war einer derjenigen, die auf diese Weise getötet wurden.
* Sai tok, den Körper zerteilen: Einem Abschlachten gleich, wurde diese Technik fast nur bei Droiden angewendet, da es dem Wunsch der Sith gleichkam, seinen Gegner vernichten zu wollen. Die Jedi versuchten, diese Entweihung des Gegners zu vermeiden, allerdings war es im Notfall akzeptabel, so tötete Obi-Wan Kenobi Darth Maul in Theed auf diese Weise.
Defensive
Yoda blockt Dookus Hieb ab.
Die Defensive ist nicht die erklärte Stärke des Lichtschwertes, jedoch bieten sich hier durch seine Eigenschaften besondere Möglichkeiten. Sowohl Hiebe mit anderen Lichtschwertern oder Vibrowaffen als auch Blasterschüsse und sogar Machtblitze lassen sich mithilfe der Energieklinge abwehren, wodurch ein geübter Kämpfer sich praktisch gegen jeden Angreifer entsprechend verteidigen kann. Besonders die Jedi perfektionierten ihre defensiven Fähigkeiten, da sie vor allem eines waren: Hüter des Friedens. Ihre Ausbildung war darauf ausgelegt, sie zu Beschützern der Bevölkerung zu machen, und dabei natürlich auch sich selbst verteidigen zu können. Aus diesem Grund wählten die Jedi meist defensive Grundstellungen wie die Jedi-Bereitschaft, um ihre Aktionen zu starten, was natürlich auch eine Frage der Persönlichkeit war. Die Abwehr von gegnerischen Schwerthieben erfolgte entweder durch einfaches Abblocken der Schläge, wie es auch bei den Geschwindigkeiten geübt wurde, oder durch ein Wegstoßen oder -drücken der Klinge des anderen, dem Parieren. Blockte man einen Schlag nur ab, konnte der Gegner seinen Angriff fortsetzen, beim Parieren nahm man ihm diese Möglichkeit und konnte sogar selber Zeit gewinnen, um einen eigenen Angriff zu starten.
In einer Zeit, in der Blasterwaffen die Norm waren und immer weiter verbessert wurden, bleiben die Jedi ihren Lichtschwertern treu, und mussten daher in der Lage sein, sich gegen Schützen zu verteidigen, ohne selbst eine Fernwaffe in der Hand zu haben. Die Vorgehensweise klingt simpel, erfordert jedoch ein großes Maß an Geschick - man schickt die Geschosse einfach dorthin zurück, wo sie herkamen. Um diese Fähigkeit zu erlernen, trainieren schon die Jünglinge dafür und sollten lernen, dabei ganz auf die Macht zu vertrauen. Heranfliegende Blasterschüsse sind zwar etwas langsamer als Projektile, haben aber trotzdem eine beachtliche Geschwindigkeit und erreichen schnell ihr Ziel. In der kurzen Zeit vom Abfeuern bis zum Einschlag das Schwert in Stellung zu bringen, das Geschoss perfekt auf die schmale Klinge zu lenken und schließlich zentimetergenau zum Schützen zurückzubefördern, erfordert eine Schnelligkeit und Präzision, die nur durch die Macht erreicht werden kann.
Kampfstile
Jeder Lichtschwert-Kampfstil repräsentiert eine eigene Herangehensweise und spiegelt oft auch den Charakter des Nutzers wieder. Im Laufe der Zeit entwickelten sie sich einer nach dem anderen aus dem jahrtausende alten traditionellen Schwertkampf, gegen Ende der Zeit des Alten Jedi-Ordens gab es schließlich insgesamt sieben verschiedene Stile, auch Formen genannt. Der älteste von ihnen, das Shii-Cho, war daher auch das ursprünglichste, da es direkt auf den alten Schwertkampftechniken aufbaute. Obwohl es später bereits veraltet wirkte, lernten viele Schüler ihn seiner Stärken im Kampf gegen mehrere Gegner wegen am Anfang ihrer Ausbildung. Der direkte Nachfolger, das Makashi, war ebenfalls auf das Duell konzentriert und erlebte sogar eine regelrechte Blütezeit, wurde dann aber abgelöst, da er sich nicht besonders gut zur Abwehr von Blastern eignete. Dennoch wurde er weiterhin verwendet, da er in seiner Eleganz und seiner Präzision im Duell unübertroffen war.
Um der zunehmenden Gefahr durch immer besser werdende Blasterwaffen zu begegnen, wurde als dritte Form das Soresu entwickelt. Mit seinen starken Defensivqualitäten wurde es für die Jedi zum Ausdruck ihrer nicht-aggressiven Philosophie, war aber durch die starke Spezialisierung auf Verteidigung nur bedingt für Duelle tauglich. Eine Gegenbewegung zum angeblich viel zu passiven Soresu brachte das Ataru hervor, eine sehr aggressive Form, bei der die Macht als Antrieb für starken Körpereinsatz und akrobatische Aktionen genutzt wurde. Da man bisher bei allen Stilen Schwächen entdeckt hatte, bildete sich ein Art Synthese aus den Abwehrqualitäten des Soresu und der effektiven Präzision des Makashi, die man das Shien/Djem So nannte. Der Doppelname bildet sich aus den beiden Ausprägungen, die unter der Form V zusammengefasst werden, dem eher defensiven Shien und dem mehr duellorientierten Djem So.
Der vorletzte Stil, das Niman, baute auf allen vorherigen - mit Ausnahme des Makashi - auf und war in seinen Eigenschaften eher gemäßigt. Dadurch war der Stil zwar vielseitig und kam auch dem Harmoniebewusstsein der Jedi nach, eignete sich allerdings nicht für gefährliche Extremsituationen. Der Höhepunkt in dieser Entwicklung war schließlich mit der Entstehung des Vaapad erreicht, das den Nutzer jedoch dafür auch sehr nah an die Dunkle Seite heranbrachte. Mace Windu entwickelte diese Form seinerzeit basierend auf einer Zwischenform namens Juyo. Vapaad ist ein äußerst kraftvoller und körperlich wie geistig anstrengender Stil, der es erlaubt, in einer Art Rausch den Gegner gleichzeitig zu reizen und einzuschüchtern, und ihn so schließlich zu bezwingen.
Die Macht
„Öffnet euch. Spürt die Macht, die euch umgibt. Eure Sinne nutzen, ihr müsst.“
— Yoda zu seinen Schülern. (Quelle)
Obi-Wan wehrt Machtblitze ab.
Man kann die Macht im Kampf als praktisches Hilfsmittel nutzen, beim Zusammentreffen von Vertretern der hellen und dunklen Seite wird sie sogar zur eigentlichen Triebfeder der Auseinandersetzung. Die scheins endlosen Übungen und die im Laufe der Zeit erworbene Routine hatten nur einen Zweck; der Kämpfer sollte aufhören können zu überlegen, um sich von der Macht leiten zu lassen. Erst dieser Schritt erlaubte es ihm, weiter zu gehen, als es ihm eigentlich körperlich möglich ist, und so die Fähigkeiten zu erlangen, die für einen Lichtschwertkampf gegen einen ebenbürtigen Gegner nötig sind. Während die Jedi dies vor allem für Präzision, Ausgeglichenheit und Konzentration nutzen, steigern sich die Sith oft in ihre Wut hinein und versuchten den Willen des Gegners zu brechen. So konnte der Jedi selbst in extremen Situationen ruhig und bedacht handeln, was angesichts eines hassgetriebenen Sith natürlich von Vorteil war.
Beide Seiten der Macht treffen bei derartigen Duellen in Gestalt der Kontrahenten aufeinander, wobei diese natürlich die Macht nicht nur als subtile Unterstützung, sondern auch in Form von Attacken bzw. Verteidigungsaktionen verwenden. Die wahrscheinlich harmloseste Variante dabei ist der Machtstoß, mit dem man sich Luft verschaffen oder auch den Gegner in einen Abgrund stoßen kann. Deutlich aggressivere Methoden wurden mit Vorliebe von den Sith verwendet, so zum Beispiel die gefährlichen Machtblitze, die jedoch mithilfe der Energieklinge absorbiert werden können, andernfalls aber sogar tödlich sein können. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, so lassen sich auch Objekte am Austragungsort des Duells als Geschosse zweckentfremden, was zwar unter Umständen den Kontrahenten aus dem Konzept bringen konnte, oft aber abgewehrt wurden.
Eine besonders anspruchsvolle Einsatzform der Macht im Kampf ist der telekinetische Lichtschwertkampf, bei dem eines oder auch mehrere Schwerter geführt werden, ohne sie in der Hand zu halten. Diese sehr seltene Technik erfordert besonders große Konzentration und einen erfahrenen Benutzer.
Spezialtechniken
Spezialtechniken gab es so viele wie es Lichtschwert-Benutzer gab, denn jeder von ihnen pflegte neben seiner eigenen Interpretation seines Lieblingsstils natürlich auch sein eigenes Repertoire an Tricks und Finten, die er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat. Daneben gab es selbstverständlich auch einige Techniken, die relativ weit verbreitet waren und sogar trainiert wurden. Zu den eher verbreiteten zählten zum Beispiel Fußtritte, die im unbewaffneten Kampf oder in einem unachtsamen Moment des Gegners angewendet werden konnten. Dabei gab es gewöhnliche Tritte nach allen Seiten, schwungvolle Sprungtritte und auch Spagattritte, mit denen sich gleich zwei Ziele auf einmal treffen ließen. Jedi benutzten im Gegensatz zu den Sith Fußtritte eher selten, da dies nicht ihrer Einstellung, auch einen Feind zu respektieren, entsprach. Akrobatik war oft ein fester Bestandteil des Kampfes, wofür neben körperlichen Fähigkeiten auch oft die Macht eingesetzt wurde. Sprungangriffe zum Beispiel waren eine Spezialität aus diesem Bereich, die großes Geschick und auch Übung verlangten. Wer sie beherrschte, war in der Lage, aus einem Salto oder einer Schraube heraus mit raschen Schwertbewegungen anzugreifen, was vom Verteidiger gute Nerven verlangte, um sich auf den zu parierenden Hieb und nicht auf den heranfliegenden Angreifer zu konzentrieren. Ein wahrer Meister dieses Fachs war Yoda, der trotz seines hohen Alters und seiner geringen Größe zu unglaublich schnellen Aktionen fähig war und es sogar mit Dooku und Palpatine aufnahm.
Eine eher selten genutzte Technik war der Schwertwurf, der es erlaubte, auch Ziele außerhalb der eigentlichen Klingenreichweite zu treffen. Dies war allerdings bei einem Duell in den meisten Fällen nicht ratsam, da die Gefahr bestand, dass der Gegner die Klinge abschmettert und somit einen Unbewaffneten vor sich hat - solange bis dieser sich mithilfe der Macht das Schwert zurückholte.
Waffen
Standardschwert
Ein Lichtschwert von Obi-Wan Kenobi.
Das Lichtschwert ist seit vielen Jahrhunderten als traditionelle Waffe der Jedi und Sith in Gebrauch, und hat sich seit dem 5. Jahrtausend v.Y. kaum verändert. Durch spezielle Kristalle wird ein Energiestrahl erzeugt, der am oberen Ende des Griffs von Magnetfeldern in eine Schleife gezwungen wird. So entsteht eine von einem farbigen Schimmer umgebene weiße Energieklinge von etwa einem Meter Länge, die fast jedes Material schneiden kann, ausgenommen Cortosis und Phrik sowie die Klingen anderer Licht- bzw. Vibroschwerter. Jedes Schwert ist dabei ein Einzelstück, das vom Benutzer auf seine persönlichen Vorlieben abgestimmt wird, so verwendeten Makashi-Anwender gerne gebogene Griffe, die eine höhere Präzision erlauben.
In der Regel wurde das Schwert mit beiden Händen geführt, was für gute Kontrolle und Schlagkraft nötig ist. Im Kampf konnte je nach Vorlieben und Talenten des Nutzers einer der Sieben Lichtschwert-Stile verwendet, oder auch mehrere Stile kombiniert werden. Bei entsprechender Ausbildung ist man mit ihnen in der Lage, es mit praktisch jedem Gegner aufzunehmen und sich auch entsprechend zu verteidigen, was manchen Benutzern den Ruf einbrachte, sie seien unbesiegbar. Der Kampf mit dem Standard-Schwert wurde von jedem Jedi bzw. Sith erlernt, und ist die Grundlage für die zwei weiteren Varianten, dem Kampf mit zwei Schwertern und mit dem Doppelschwert.
Zwei Schwerter
Aayla Secura mit zwei Lichtschwertern
Bei dieser Variante führt man zwei Standard-Schwerter mit je einer Hand, was zwei unterschiedliche Aktionen gleichzeitig oder ein gemeinsames Verwenden beider Waffen möglich macht. Die Fähigkeit, so zu kämpfen war zwar recht weit verbreitet und wird auch während der Ausbildung trainiert, wurde aber, vor Allem von den Jedi, im Vergleich zum gewöhnlichen Schwertkampf eher selten genutzt. Da die Jedi Konflikte nicht mit Waffengewalt lösen wollten, widerstrebte es den meisten, dies durch das Mitführen von gleich zwei Schwertern zu begünstigen. Im Notfall verließen sie sich auf ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Standard-Schwert, was in der Regel auch ausreichend war. Zwei Waffen machen einen gut trainierten Kämpfer zu einem gefährlichen Gegner, da von der anderen Seite immer noch ein Hieb folgen kann, wenn man bereits eine Klinge abgewehrt hat. Zudem haben die Aktionen mit zwei Schwertern einen hohen Anteil an Körperdrehungen, was einen präzisen Angriff für den Gegner schwierig macht. Außerdem konnte sich dieser mit schwungvollen Schwertwirbeln Luft verschaffen, die nur sehr schwer zu umgehen waren. General Grievous konnte dank seines Droidenkörpers sogar 4 Lichtschwerter verwenden.
Doppelschwert
Darth Maul im Kampf mit seinem Doppelschwert.
Diese Waffen, die von Exar Kun um 4.000 VSY erfunden wurden, sind im Grunde nicht mehr als zwei an den Enden zusammengefügte Standard-Schwerter, in den Händen eines geübten Kämpfers sind sie jedoch nicht zu unterschätzen. Doppelschwerter waren sehr selten, einerseits weil sie recht schwer zu konstruieren und noch anspruchsvoller im Umgang sind, andererseits aber auch, weil sie kaum von den Jedi verwendet wurden, die auf gewaltfreie Lösungen setzten und deshalb lieber in Diplomatie als in Waffen investierten.
Der Kampf mit einem Doppelschwert ist sehr dynamisch, schnell, anstrengend und stellt hohe Anforderungen an die Koordination des Nutzers. Da man zwei zusammenhängende Klingen hat, kann man keine Hiebe durchführen, wie sie mit dem Standard-Schwert möglich sind, stattdessen werden Körperdrehungen und Wirbel am eigenen Körper vorbei eingesetzt, um mit einer der Klingen oder mit beiden nacheinander den Gegner zu treffen. Beliebt waren unter anderem auch Spezialaktionen wie der sogenannte Schmetterlingsangriff, die Körperdrehungen, Tritte und Wirbel kombinierten. Insgesamt gibt es weniger Möglichkeiten als beim gewöhnlichen Schwertkampf, doch der Vorteil dieser Waffe liegt neben ihrer Schlagkraft, vor Allem in ihrer psychologischen Wirkung, die nur bei sehr erfahrenen Gegnern ausbleibt. Die Tatsache, dass Doppelschwerter so selten waren, führte dazu, dass viele sie überschätzten und sich somit im Kampf einschüchtern ließen, anstatt entschlossen vorzugehen und die begrenzten Möglichkeiten ihres Kontrahenten auszunutzen.
Geschichte
Odan-Urr mit seinem antiken Lichtschwert.
Nahkampfwaffen wie Schwerter sind älter als die Republik selbst, und mit ihnen auch die Kunst des Schwertkampfes, die seit Jahrtausenden von Meister zu Schüler weiter gegeben wurde. Die metallenen Langschwerter, die sich jahrhundertelang kaum veränderten, wurden im 5. Jahrtausend v.Y. zunehmend von den moderneren Vibroschwertern, welche stabiler und schlagkräftiger waren, verdrängt. So ziemlich jeder benutzte diese Waffen, Söldner, Soldaten und Sicherheitsmannschaften zählten sie ebenso zu ihrer Ausrüstung wie Kopfgeldjäger und Kriminelle. Lichtschwerter jedoch wurden ausschließlich von den Jedi und den Sith verwendet, die zuvor ebenfalls gewöhnliche Schwerter benutzt hatten, auch wenn diese anfangs noch nicht ganz ausgereift waren. Erst um 5000 VSY entstand der Lichtschwerttyp, der sogar das Imperium überdauern sollte, und gab seinem Benutzer entgegen seiner Vorgänger völlige Freiheit in der Handhabung ließ. Zuerst waren diese Lichtschwerter noch eingeschränkt durch einen extrem hohen Energieverbrauch und eine dementsprechende externe Energiequelle. Diese wurden jedoch innerhalb weniger hundert Jahre derart weiterentwickelt, sodass eine selbstaufladende Diatium-Energiezelle im Heft eine umfassende Energieversorgung garantieren konnte. Während die Virbroschwerter später kaum noch genutzt wurden und Blasterwaffen die Regel waren, perfektionierten Jedi und Sith den Umgang mit dem Lichtschwert, wobei sich für den Kampf die sieben Stile herausbildeten.
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 14.06.2010, 15:42Kampftechnicken (Gelten für Jedi und Sith)
Shii-Cho
„Die Stärke dieses Stils liegt in seiner Einfachheit.“
— Kreia (Quelle)
Shii-Cho, auch als Der Weg des Sarlacc oder Form I bekannt, ist die erste Form des Lichtschwertkampfes der Jedi. Das Shii-Cho ist ein schneller und wilder Stil, mit dem man Gegner schnell zur Ermüdung bringt und ihm den letzten Schlag verpasst.
Seine Einfachheit ist hierbei seine Stärke, denn die Bewegungen hier erfordern im Vergleich zu einigen der anderen sechs Techniken wesentlich weniger Kraft bzw. Macht. Die Bewegungen, Angriffe und Verteidigungen sind noch sehr ursprünglich und beruhen auf den klassischen Formen, bzw. den Grundtechniken von Angriff und Verteidigung des Schwertkampfes ohne Lichtschwert.
Im Lauf der Jahrhunderte war diese Form Standard, konnte sich später jedoch nicht gegenüber neueren Formen behaupten. Den ersten „Rückschlag“ erhielt Shii-Cho durch die Entwicklung des Makashi-Stils. Dennoch blieb es selbst zu Zeiten der Klonkriege der Standardstil bei der Ausbildung der Jünglinge, weil er sich gut zum Kampf gegen mehrere Gegner eignet.
Makashi
Makashi, auch bekannt als Weg des Ysalamir oder Form II, ist der zweite der sieben bei Jedi gebräuchlichen Lichtschwert-Stile. Er gilt als sehr elegant und edel. Durch subtile und präzise Bewegungen, geleitet durch die Macht, wird minimaler Aufwand zu maximalem Nutzen geführt. Typisch ist, dass Bewegungen des Lichtschwertes ineinander übergehen und deshalb sehr flüssig und schnell erscheinen. Wichtig für diesen Stil ist eine große Handgeschicklichkeit. Makashi erweist sich in reinen Lichtschwertduellen als sehr vorteilhaft. Deshalb hatte dieser Stil sogar eine Blütezeit. Während dieser entwickelten Jedi eine besondere, gebogene Form des Lichtschwertes. Diese erlaubt zusätzlich präzise Paraden und eine effektivere Klingen-Kontrolle. Graf Dooku lehnte sein Lichtschwert an diesen Typ an und wählte damit ein Design, das, entgegen der Tradition, dem seines Meisters Yoda nicht glich. Während Blasterwaffen immer beliebter wurden, geriet Makashi in den Hintergrund, denn, trotz seiner defensiven Vorteile, erwiesen sich Formen wie Soresu und Shien/Djem So als effektiver zur Blasterreflektion.
Ein bekanntes Manöver ist der Makashigruß, bei dem das Lichtschwert zu Beginn des Kampfes ein X in die Luft zeichnet. Graf Dooku führte diesen Gruß im Duell gegen Yoda während der Schlacht von Geonosis im Jahr 22 VSY aus.
Soresu
„Form Drei gestattet dir, Angriffe mit der geringstmöglichen Anstrengung abzuweisen. Dein Gegner muss bei jedem Schlag kostbare Energie vergeuden und wird allmählich müde werden, während du frisch und stark bleibst.“
— Darth Bane zu seiner Schülerin Darth Zannah (Quelle)
Form III: Soresu, auch Der Weg des Mynock genannt, ist der dritte und defensivste Lichtschwertstil und entstand wegen des Fortschritts in der Blastertechnik, da die Jedi daher einen Weg brauchten, Schüsse sicher und effektiv abwehren zu können. Im weiteren Lauf der Geschichte wurde Soresu immer mehr weiterentwickelt, bis sie schließlich zu einem starken Ausdruck der Jedi-Philosophie wurde.
Beschreibung
„Dir fehlt die Körperkraft, die man für die kraftvollen Angriffsschläge von Djem So oder den anderen aggressiven Formen braucht. Du musst dich auf Tempo, Tücke und vor allem Geduld verlassen, um deine Feinde zu besiegen.“
— Darth Zannah und Darth Bane (Quelle)
Die dritte Form des Lichtschwertkampfes wurde vor allem eingesetzt, um sich gegen Blaster- und Schusswaffen verteidigen zu können. Als diese Art der Waffen immer häufiger eingesetzt wurden, mussten die Jedi und die Sith reagieren und entwickelten den Soresu-Stil, mit dem sie Blasterschüss abwehren, zurückschlagen und weiterleiten konnten. Da man jedoch nur sehr eingegrenzt agieren konnte und sich darauf fokussiert, sich selbst zu verteidigen und nicht den Gegner anzugreifen, entwickelte sich die Form zu der defensivsten. Trotz dieser Tatsache waren Jedi und Sith auf dem Schlachtfeld mit dem Soresu-Stil im Vorteil, da sie dort oft nicht auf andere Schwertkämpfer, sondern Infanteriesoldaten mit Schusswaffen trafen.[1] Durch die genaue Ablenkung der Schüsse konnte ein Meister dieser Taktik den Schuss sogar mehrmals abprallen lassen und erst dann in sein Ziel einschlagen lassen.[2]
Anwender des Stils ließen sich nicht ablenken, sondern sammelten ihre Konzentration, um ihren Stil einzusetzen. Aufgrund dieser Konzentration war es dem Anwender möglich, sehr lange Zeiten im Kampf mit dem Soresu durchzuhalten, ohne dabei verletzt oder erschöpft zu werden, ganz im Gegensatz zum Angreifer, der viel mehr Energie für seine Angriffe brauchte. So gehörte der Soresu zwar zu den einfacheren Formen, doch war es dem Anwender möglich, auch einen stärkeren Anwender durch Ruhe und Geduld in die Knie zu zwingen.[1] Um seine Macht zu verstärken, konnte man die Form III mit Elementen anderer Praktiken verbinden. So ließ Obi-Wan Kenobi auch Grundpraktiken des Ataru und des Shii-Cho in seinen Stil mit einlaufen, sodass er mehr akrobatische Einlagen im Kampf einsetzen konnte. Im Kampf auf der Invisible Hand setzte er die für Dooku verwirrenden Züge zwar noch ein, auf Utapau verwendete er hingegen wieder die Reinform.[3]
Soresu bestand aus körpernahen Manövern, sodass relative Sicherheit gegenüber gegnerischen Angriffen bestand und nur wenig Energie auf eigene Vorstöße abgegeben wurde. Er erforderte schnelle Reflexe, um die gegnerischen Attacken abzuwehren, was einen Meister der Form III beinahe unbesiegbar machte. Die passive Form wurde unter anderem in den Klonkriegen verwendet, wo die Jedi so die gegnerischen Droidenarmeen bekämpften. Viele wechselten auch wegen des Todes von Qui-Gon Jinn auf Naboo von der Form IV zum Soresu über, um eine Verteidigung zu haben.[3]
Im Kampf
Züge
„Diese Form maximiert den Verteidigungsschutz mit kurzen und effizienten Zügen, die nur wenig Angriffsfläche bieten, wenn man sie mit einer der anderen Formen vergleicht.“
— Cin Drallig über Soresu [4]
Beim Soresu gab es mehrere Stellungsarten. Zum einen gab es den normalen Eröffnungsstand, bei dem die Beine leicht gespreizt hintereinander aufgestellt wurden, während der Anwender das Lichtschwert entweder ein- oder beidhändig horizontal vor sich hielt. Beim Schutzkreis bildete der Soresu-Anwender einen Kreis um sich oder seine Verbündeten und schützte sie so vor feindlichen Angriffen von außen. Beim sogenannten Zurückschlagen nutzte der Anwender sein Lichtschwert, um einen Schuss auf seinen Urheber oder ein anderes Ziel zurückzulenken.[5]
Vorteile
„Der Weg ist lang, aber die Fahrt ist es wert, denn ein wahrer Meister der Form Drei ist unbesiegbar.“
— Luminara Unduli [6]
Der Vorteil im Soresu-Kampfstil bestand in der starken Verteidigung, die dafür sorgte, dass Gegner mit einem aggressiveren und kraftraubendem Stil den Anwender zwar angreifen, nach einiger Zeit aber erschöpfen würde, während der Schwertkämpfer von Form III noch gut bei Kräften war und die Kontrolle über sich behielt. Außerdem konnten sie in längeren Gefechten wie der Schlacht von Geonosis den feindlichen mit Blastern ausgerüsteten Einheiten länger standhalten, was die Jedi vor allem in den Klonkriegen bevorzugten und manchen den Ruf einer undurchdringlichen Verteidigung einbrachte. So war der Kampfstil sowohl gegen einen starken Feind als auch gegen eine große Armee einsetzbar. Der Soresu war im Gegensatz zu den anderen Stilen keine Antwort auf die Schwächen des Anwenders; Mace Windu bezeichnete Obi-Wan Kenobi sogar als Meister des Soresus, da er den mächtigen Makashi-Angriffen Dookus standgehalten hatte. Auch später gegen Grievous parierte er alle Schläge von General Grievous.[3]
Nachteile
„Verteidigung wird meinen Feind nicht töten.“
— Darth Zannah (Quelle)
Da der Soresu-Stil auf die Verteidigung ausgelegt war, konzentrierte sich der Anwender nicht auf einen Sieg, sondern auf sein eigenes Überleben. So kannte der Stil keine Angriffsattacken und war durch die starke Konzentration auf den eigenen Schutz sehr eingeschränkt, was den Anwender wiederum angreifbar machte. Da der Soresu keinen Angriff kannte, musste sich der Anwender im Lichtschwertkampf immer zurückhalten und durfte höchstens kontern, da ein schlecht geplanter Angriff seine Verteidigung hätte durchbrechen und er hätte getötet werden können.
Anwender
Kenobi: „Ich fühle mich sehr davon geschmeichelt, dass ihr mich für einen Meister [des Soresu] haltet, aber...“
Windu: „Nicht für einen Meister. Für den Meister. Seid der, der ihr seid – dann wird euch Grievous nie besiegen.“
— Mace Windu zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)
Da Form III ständig gebraucht wurde, bestand sie viele tausende Jahre. So gehörte Die Verbannte zu einem der frühsten Anwender des Soresu.[7] Später beherrschte auch der Sith-Schwertmeister Kas'im diesen Stil und meisterte ihn wie alle sechs anderen Formen. Er brachte sie auch seinen Schülern an der Sith-Akademie auf Korriban bei, so auch Fohargh, der diesen Stil im Duell gegen Darth Bane nutzte.[8] Bane erlernte den Stil ebenfalls und gab ihn später an seine Schülerin Darth Zannah weiter.[9] Während der Klonkriege gehörten Meister Cin Drallig und Sora Bulq[10] zu den Anwendern, doch beherrschte er als Schwertmeister auch alle anderen Formen und brachte sie seinen Schülern bei. Auch Luminara Unduli und ihre Schülerin Barriss Offee waren Anwender der Form. Der Cyborg-General Grievous und seine MagnaWächter setzten Soresu ebenfalls im Kampf ein, konnten aber noch andere Stile einsetzen.[11] Obi-Wan Kenobi lernte zwar zunächst Ataru, wechselte aber nach dem Tod seines Meisters Qui-Gon Jinn wegen der fehlenden Defensive zum Soresu. Er entwickelte sich jedoch zu einem der besten dieses Stils und konnte sogar Grievous auf Utapau und Darth Vader auf Mustafar schlagen.[3] Nach dem Duell und seiner Umwandlung in einen Cyborg setzte Vader einige Elemente des Soresu seinem Stil hinzu, um sich besser verteidigen zu können.[12] Des Weiteren brachte er die Form auch seinem geheimen Schüler Galen Marek bei.[13]
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 14.06.2010, 15:45Kampftechnicken -Teil 2
Ataru
Ataru ist die vierte und eine sehr aggressive Form des Lichtschwertkampfes. Der Kämpfende setzt hierbei ganz auf die Macht, die seinen Körper durchfließt und seine Leistungsfähigkeit weit über die natürlichen Grenzen hinaus erhöht. So ist es dem Meister dieser Form möglich, im Kampf mit vollem Körpereinsatz zu kämpfen, nicht umsonst gilt Ataru als die akrobatischste aller Formen. Jedi und Waffe verschmelzen regelrecht zu einer Einheit und da das Tempo, mit dem der Kampf betrieben wird, sehr hoch ist, verschwimmt man sozusagen mit der Umwelt.
Zu den typischen Körperbewegungen gehören Salti, spektakuläre Sprünge und Wirbel, die Bewegungen mit dem Lichtschwert sind weit ausholend und meist kreisend. Angereichert mit einem hohen Maß an Präzision, Schnelligkeit und Stärke sind die Angriffe überaus effizient. Die größte Schwäche besteht jedoch gerade hierin, denn die ausladenden Bewegungen eignen sich kaum zur Verteidigung. Diese Defensive lässt sich häufig mit einem schnellen, präzisen Stil wie Makashi umgehen.
Die berühmtesten Jedi, die diese Form einsetzten, waren Yoda, der damit seine geringe Körpergröße kompensierte, und Qui-Gon Jinn. Obi-Wan Kenobi lernte diese Technik zuerst ebenfalls, doch nachdem er merkte, dass diese Form des Kampfes nicht genügend Defensive bot, spezialisierte er sich auf Soresu.
Shien/Djem So
Die fünfte Form des Lichtschwertkampfes ist das Shien/Djem So. Es ist eine sehr mächtige Form. Wahre Meister dieses Stils sind fast wie beim Soresu nicht zu schlagen, denn es ist eine Form, mit der man sich aufgrund der Soresu-Grundlage sehr gut gegen Laserbeschuss verteidigen kann (Shien-Ausprägung). Gleichzeitig ist es auch eine gewaltige Form zum Duellieren (Djem So-Ausprägung), da vor allem dieser Verwendungszweck viele Elemente aus dem Makashi enthält. Beide Ausprägungen werden aufgrund ihrer Ähnlichkeiten unter Technik V zusammengefasst, auch wenn sich die Verwendungszwecke deutlich unterscheiden.
Dieser Stil erfordert neben hoher Geschicklichkeit viel Kraft und Macht, die Bewegungen mit dem Schwert wie auch mit dem ganzen Körper sind leichtfüßig, gleichzeitig jedoch sehr wild und aggressiv, was den Stil wesentlich aggressiver und direkter macht als die zugrunde liegenden Formen des Lichtschwertkampfes. Hinzu kommt ein hoher Einsatz seines eigenen Körpers wie beispielsweise Tritte und ein breites Arsenal an Techniken und Verwendungszwecken, die nicht nur dem Duellieren oder der Abwehr von Lasern dienen.
Entstehung
Entwickelt wurde der Stil von Jedi, die Soresu als zu passiv empfanden. Zuerst existierte eine Grundform des Shien, die auch schon die Verbannte 3951 VSY beherrschte und die neben dem Soresu auch auf wilde und aggressive Elemente aus dem Shii-Cho setzte, das sich ebenfalls recht gut für die Blasterabwehr eignet. Später gingen daraus das heutige Shien und das Djem So hervor, als man versuchte, die Stärken des Shien den jeweils verschiedenen Situationen anzupassen. Nun fanden vor allem Elemente aus dem Makashi verwendung, insbesondere bei der Entwicklung des modernen Duellier- und Nahkampfstils Djem So. Mit einer Kombination war für einen Ausgleich der Schwächen gesorgt. Zum einen sorgte die Verbindung von Soresu- und Shii-Cho-Elementen für eine hervorragende Defensive gegen Blaster, die durch ihre Aggressivität und durch die Angriffsstärke einiger Makashi-Elemente für eine Perfektionierung der Schussreflexion sorgte. Das Grundmuster des neuen Shien lässt damit treffend als "offensive Defensive" bezeichnen. Zum anderen sorgte das Makashi durch seine Perfektion im Einzelkampf und im Lichtschwertduell für eine ideale Präzision und Offensive, gleichzeitig glichen die Elemente des ursprünglichen Shien die Schwäche im Kampf gegen mehrere Gegner aus. So entwickelte sich das Djem So zu einer idealen und zeitgemäßen Form des direkten Kampfes, die sich in fast jeder Kampfsituation als überlegen erweist. Kombiniert und mit einem hohen Maß an Körpereinsatz, Techniken, Wildheit, Stärke und Macht-Aufwand sind beide Ausprägungen dieses Stils zwar nur schwer zu erlernen, dafür aber in fast jedem Anwendungszweck sehr effizient. Der Fokus ist sehr breit.
Einige Shien/Djem So-Anwender
Anakin Skywalker war unter den Meistern der fünften Lichtschwertdisziplin der bekannteste Kämpfer. Als Darth Vader schaffte er es, die beiden Ausrichtungen des Stils zu seiner ganz persönlichen, eleganten Form zu vereinen. Diese enthielt weitere Elemente aus Makashi, Soresu und Ataru. Die Ratsmitglieder Plo Koon und Agen Kolar waren ebenfalls Anwender dieser Kampftechnik.
Niman
Niman ist die sechste Form des Lichtschwertkampfes der Jedi. Da sie sehr gemäßigt ist, eignet sie sich weniger für einen aggressiven Kämpfer als für einen Diplomaten.
Dieser Stil war zur Zeit, als Palpatine Kanzler war, Standard in der Ausbildung der Jünglinge im Jedi-Tempel. Einerseits entspricht die gemäßigte Art dem Streben der Jedi nach Harmonie, andererseits erleichtert es Niman, später andere Stile zu erlernen, da die Hauptelemente von Shii-Cho, Soresu, Shien/Djem So und Ataru stammen. Der Benutzer dieser Technik erhält also das Grundwissen der anderen Techniken, was ihn zur idealen Besetzung bei diplomatischen Missionen macht und sich der Jedi auch gut für kleine Scharmützel eignet. Dennoch wird diesem Stil vorgeworfen, weniger anspruchsvoll zu sein als seine Basisstile, außerdem fehlt es Niman an Effizienz in Krisensituationen unter extremem Beschuss oder im Kampf gegen andere Gegner mit Lichtschwert. Dieser Vorwurf ist berechtigt, wie die Schlacht von Geonosis zeigt: Fast alle Niman-Meister kamen dort um. Dennoch kann man durch intensives Training Niman auf eine äußerst hohe Ebene bringen, sodass es sich besser für den Kampf eignet, allerdings ist dazu auch der Wille nach mehr Macht notwendig - und die Diplomaten, die ihn meist verwenden, bevorzugen die gemäßigte Variante.
Eine Unterform von Niman ist Jar'Kai, diese ermöglicht dem Benutzer den Kampf mit zwei Lichtschwertern.
Jar'Kai
Jar'Kai ist eine Unterform von Niman, der sechsten Form des Lichtschwertkampfes der Jedi und eine der ältesten Formen des Lichtschwertkampfes. Bei dieser Variante führt der Benutzer zwei Lichtschwerter gleichzeitig.
Der Name Jar'Kai war der ursprüngliche Name des Stils, der auf Yovshin Swordsmen zurückgeht. Er benutzte in jeder Hand ein Schwert und entwickelte den Stil, den er nach der Stadt benannte, in der die Schwerter gefertigt wurden. Ein ähnlicher Stil wurde von den Royale Macheteros der Kashi Mer Monarchie entwickelt. Diese nannten ihren Stil Niman. Die antiken Formen dieses Kampfstiles basierten auf Stahlschwertern, da Lichtschwerter noch nicht erfunden waren.
Die Vorteile dieses Stils sind unterschiedliche Aktionen mit beiden Schwertern gleichzeitig durchzuführen, um damit einen Gegner zu verwirren, da der Gegner nicht sicher sein kann, mit welcher Klinge er angegriffen wird. Der große Nachteil dieses Stils ist es, nicht genug Kraft für die Abwehr zu haben. Dies ermöglicht einem starken Gegner, nach einem längeren Kampf durch die Abwehr zu dringen und denjenigen zu überwältigen. Luke Skywalker nutzte diesen Stil, um sich gegen die Lichtpeitsche Lumiyas zu wehren. Er bezeichnete das zweitere, meist kürzere Schwert, als Shoto.
Re: Die Jedi
Sienna Ti - 14.06.2010, 15:47Kampftechnicken -Teil 3
Vaapad
Vaapad, die siebte Form des Lichtschwertkampfs, ist nach einem gefährlichem Raubtier auf den Monden von Sarapin benannt. Es ist ein Geisteszustand, der sich gemessen an Aggressivität und Kraft zu anderen konventionellen Techniken besonders für die dunkle Seite der Macht eignet. Um Vaapad zu nutzen, muss ein Jedi sich erlauben, den Kampf zu genießen und die Furcht des Gegners als Waffe einsetzen. Ein Meister dieses Stils ist nahezu unbesiegbar.
Mace Windu hatte das Vaapad geschaffen und an den Lichtschwert-Ausbilder Sora Bulq weitergegeben, der es darin ebenfalls zu hoher Meisterschaft brachte, bevor er der dunklen Seite verfiel und von Quinlan Vos auf Saleucami getötet wurde. Die einzige weitere Meisterin in der siebten Form zu Zeiten der Klonkriege war Depa Billaba, deren Meister Mace Windu war.
Technik
Einzelne Elemente aus Vaapad ähneln nicht nur Elementen aus weiteren Stilen, der Stil selbst ist auch mit großem Machtaufwand verbunden, daher muss ein Jedi erst einmal einige Formen auf einem hohen Niveau beherrschen, bevor er sich Vaapad widmet. Auch wenn viele Elemente solchen aus Shii-Cho, Ataru oder Shien/Djem So ähneln, ist dieser Stil ganz anders als die anderen. Es wird mit vollem Körpereinsatz und mit hohem Kraft- und Machtaufwand gekämpft, der den Kämpfenden in eine Art Trance versetzt. Auch wenn der Kämpfer äußerlich ruhig wirkt, ist er hoch angespannt und konzentriert, sein innerer Druck ist unermesslich. Die Bewegungen sind direkt, kräftig, schnell und unzusammenhängend, ihre Offenheit soll den Gegner nur zum Angriff reizen, um ihn in eine Falle zu locken (Beispiel: Mace Windu kämpfte gegen Darth Sidious und zeigte ihm dabei seine offene Front.), denn die Elemente dieses Stils gewährleisten gleichermaßen eine gute Defensive wie eine mächtige Offensive. Der Kämpfer scheint in einem Vaapad-Kampf mit der Umwelt zu verschmelzen, so schnell und unberechenbar ist dieser Stil. Das alles macht Vaapad perfekt für den Angriff, er eignet sich u.a. gut zum Duellieren. Obwohl Wirbel und ähnliches hier nicht vorkommen, wird der ganze Körper in hohem Maße beansprucht, z.B. werden auch Tritte, Sprünge, ruckartige Ausweichmanöver und ähnliche Bewegungen von den Anwendern dieses Stils genutzt. Am gefährlichsten ist jedoch, dass der Kämpfer sich so verhält, dass sein Gegner die Attacken nicht kommen sehen kann.
Ein wichtiges Element des Stils ist die Macht der Fokussierung und der Reflexion, die den Kampf auf eine höhere Ebene verlagert. Vaapad fokussiert die Macht des Gegners und dessen Angst, wirft sie auf diesen zurück und schüchtert ihn so ein. So gewinnt der Kämpfer an Macht. Diese fokussiert er, was höchste Konzentration verlangt, und begibt sich dadurch in eine Art Kampfrausch, stetig gestärkt durch eigene und gegnerische fokussierte Macht und Kraft. So ist es nicht verwunderlich, dass der Vaapad-Kämpfer im Kampf auf einem schmalen Grad zwischen der dunklen und der hellen Seite der Macht wandelt. So fielen Sora Bulq und Depa Billaba der Dunklen Seite anheim. Ferner erlaubt diese Kraft des Stils dem Kämpfenden auch, Machtangriffe nicht nur abzuwehren, sondern auch zu reflektieren.
Es existiert ein ähnlicher Stil namens Juyo, dies war außerdem die seltene und noch nicht wirklich eigenständige Vorform, nach der Mace Windu sein Vaapad richtete. Darth Maul war darin ein Meister.
Jedi, wie Plo Koon, lehnten diese Technik ab, da sie zu nahe an der Dunklen Seite ist. Diese benutzen stattdessen lieber Ataru oder Shien/Djem So.
Juyo
Das Juyo ist eine nicht ganz ausgeprägte Form des Lichtschwertkampfes, welche als direkter Vorgänger des Vaapad anzusehen ist. Sie ist für Duelle gegen einzelne Gegner, nur hinter dem Ataru, hervorragend geeignet. Sie ist allerdings, da sie eben nicht ganz ausgereift ist, bei der Anwendung mit einem hohen Machtaufwand verbunden, durch den sie schwer zu beherrschen ist. Gibt sich ein Krieger dieser Kampfform hin, kann es leicht passieren, dass er seinen Zorn nicht mehr kontrollieren kann und übertrieben brutal vorgeht.
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