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Alle Beiträge und Antworten zu "Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse"

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 15.04.2007, 21:56
Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse
Thorbrand: Ein selbstzweifelnder Geselle , Thorwaler
Handlung: Während er am Grabe seiner Angebeteten verweilt und sich in Trauer faßt
„Ein weiteres Mal stehst du vor dem Grabe deiner Liebsten. Wer weiß! Jeder Tag der über das Land hereinbricht, könnte schon dein letzter Tag auf Dere sein. Nur das Schicksal weiß, wann deine letzte Stunde geschlagen hat. In der Stille der Dämmerung und über den Anger fegt ein kühles Lüftchen. Ein kalter Schauer fährt dir über den Rücken, und Nebelschwaden tauchen den Boronsanger in einen trüben Ort der Trauer, wie es auch in deinen Gefühlen standhaft ist. Du blickst in die Dämmerung und der Nebel wirkt dichter. Kaum noch siehst du deine Hand vor Augen. Mit dem Wind erfüllt ein einsamer Ruf eines Kauzes den stillen Ort, gefolgt von einem flatternden Geräusch mit dem Ruf eines Raben. Mit diesen Lauten vernimmst du Stimmen --- Dein Waffenarm wird hier gebraucht ! --- Schon ertönen klagende und verweinte an Boron gemahnende Stimmen von Fluch, Verderben, Rache und Roter Keuche. Innerhalb des dichten und kalten Nebels stapfen verlorene Scharen von Gestaltlosen welche annehmen die Gestalt der Schar der Verlorenen, durch die von Hunger, Tod und Leid gezeichneten Straßen der Stadt. Neben her fließt ein stetig breiter werdender Fluß, über dessen Furt ein Greif schreitet, welcher auf seinem Rücken, dein über alles geliebtes Weib trägt. Ja sie ist es ! Sie wirkt klar und scharf, ihre feinen Gesichtszüge erkennst du. Sie trägt eine rotbraune Kutte, welche sonst nur von den Mönchen des Heiligen Hüters getragen werden. Sie hebt sich deutlich von den Gestalt - und Gesichtslosen in den Straßen hervor. Auch diese Schemen tragen nun die rotbraunen Kutten. Hinter sich her ziehen sie schwere Karren, auf denen Berge von Leichen liegen. Sie alle folgen nun dem stolz und dennoch andächtig stapfenden Greifen, auf dessen Rücken er dein Geliebtes Weibe trägt. Jammern, Heulen und üble Verwünschungen wider den Göttern Praios und Boron erfüllen die tristen Straßen der Stadt, die sich wohl gerade im Aufbau befindet. Der Leichenzug schreitet den Greifen folgend auf einen Park zu, in dessen Mitte ein wuchtiger in den Erdboden gestampfter Gedenkstein steht. Rund um den Park existieren nur von wildem Blattwerk überwucherte und abgestorben Apfelbäume. Schnellwachsende einfach angelegte Blumenbeete zieren den Rand des Parks als Umfriedung. Der Leichenzug mit den rotbraunen Kuttenträgern hält mit einem Male inne, vor der trollgroßen Gedenktafel. Im Kreise stellen sich die Mönche um diesen Gedenkstein, und der Greif läßt dein geliebtes Weib absteigen. Im nächsten Moment erhebt er sich in die Lüfte und dein geliebtes Weib schreitet ins Zentrum der Mönche. Hier am Fuße des Gedenksteines legt sie sich nieder und wirkt blas, nun gesichtslos und zu guter letzt völlig Gestaltlos und Verloren. Dein Blick fällt auf den großen Gedenkstein und Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Namen sind darauf graviert, an oberster Stelle der Name deines Weibes, Alandra Delgadis, während am Fuße des Steines der Name Arras de Mott graviert ist, in silbrig glänzenden Lettern. Die Letter nehmen stetig an Glanz zu, bis sie schließlich in den Augen blenden. Das Blenden wächst zu einer ebensolchen Kuppel an, von dessen Zentrum ein dunkler Wirbelwind emporsteigt und die Kuppel, die wie ein Dach wirkt, ein Dach wie das eines Klosters, zum Zerbersten bringt. Im nächsten Moment schon beginnt sich der grünübersäte Boden, wie ein steinernes Grabmal zu pflastern. Auch Baum und Strauch, ebenso auch die Blumenbeete, werden vom Gestein zugepflastert. Die rotbraun gekutteten Mönche verlieren an Gestalt. Nur noch Schemen sind zu erkennen, welche mit der dichten Nebelwand verschwimmen um endgültig zu verschwinden. Auch die Nebelwand wird lichter und lichter, bis nur noch ein dunkles Gebeinfeld mit den verschiedensten Grabsteinen zurückbleibt, Voll steht das Madamal am Himmelszelt und taucht den Boronsanger in ein unwirkliches Licht. Schatten über Schatten kreuzen sich und du bist alleine. Ein einsames Krähen eines Raben durchbricht die Stille, und das Tier des Herrn Boron erhebt sich nur knapp vor deinen Augen von dem Grabstein deines Weibes, hoch in die Lüfte, bis es mit der Dunkelheit verschmilzt.“
Handlung: Von der Nacht ab, bis die Pforte des Grauens geöffnet wird
„Dein Waffenarm wir hier gebraucht ! Quälende Schreie gemarteter Seelen dringen bis in deine Kammer, oder ist es deine Zelle? Nein jetzt erkennst du es ! Du liegst in einer Gruft, neben dir die verstümmelten Knochen einer verwesenden Frau. Nur schwaches, silbrig schimmerndes Licht, dringt durch die Schlitze bis in den Sarkophag hinein. Gräßlich geschundene und zugerichtete Fratzen umringen die Wände deines Grabes, du bist lebendig begraben. Langsam erstickst du durch den süßlichen Gestank des Todes, durch den wäßrigen Gestank moosbewachsener Steine, durch die feuchte Erde die sich über dein Grab erstreckt und durch deine eigenen Schreie die dir im Halse stecken bleiben. Unter dir bebt es gar fürchterlich, wie als würde man deinen steinernen Sarkophag über einen steinernen Boden schleifen. Das von Maden zerfressene Gesicht des neben dir verwesenden Leichnams, starrt dich unentwegt spottend an. Faulige, Kalte Hände berühren dich und das Gesicht der Toten nähert sich deinem Mund. Ihre abgestorbenen Lippen küssen dich in Ohnmacht, und innerhalb deines Grabes regnet Asche auf dich herab, heiße Asche die deine Haut verbrennt. Auch in deiner Ohnmacht spürst du den Schmerz, das Brennen. Dein Atem ist flach, schwach und erdrückend. Die Stunde deines letzten Atemzugs endet in einem Rausch der Ewigkeit, dein Leib ist reglos. --- Unter Atembeschwerden, nahe dem ersticken, erwachst du. Dein Kissen ist in Blut gedrängt, und warme dickliche Flüssigkeit rinnt dir zu beiden Seiten deines Unterkiefers herab und ein Verzerrter Schatten entschwindet deinem Blick um mit der Finsternis zu verschmelzen. Du blickst in einen Spiegel und erkennst deutlich Würgemahle an deinem Hals.“ ---

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 15:08

Nepham: ehemaliger Träger des zweiten Zeichens , Magier
Handlung: Während er sich in die Große Meditation begibt, oder meditiert
„Endlich hast du einmal wieder Ruhe gefunden um dich in Meditation zu üben. Nach den letzten Ereignissen die dich und deine Gefährten überkommen haben, ist das genau das Richtige um deine Kräfte zu stärken, gegen das was dir noch bevorsteht. Während du dich konzentrierst um dem Astralen Gefüge ein Stückchen näher zu sein spürst du es. Irgend etwas hat sich aus deinem Innersten gelöst und entfernt, ja es wirkt beinahe so, als wäre es ein Teil deiner unsterblichen Seele, die dich verlassen hat. Du versuchst diesen Gedanken zu verdrängen, um vollends in der Meditation zu versinken. In völliger Trance sinkst du immer tiefer ins Astrale Gewebe um dich herum, um endlich eins zu sein. Plötzlich spürst du es, nein du fühlst es. Irgend etwas ist auf dich aufmerksam geworden ! Nein ! Viel eher ist es auf das aufmerksam geworden, was dich verlassen hat. Kalt wird dir um dein gesamtes Gemüt, und dein regloser Körper wird durch ständig eindringendes astrales Gewitter durchzuckt. Schmerzen durchdringen jede einzelne Pore deines Körpers, der bis in dein tiefstes Inneres vordringt. Du willst dich dagegen wehren, jedoch bleib das ohne Erfolg. Ein Teil deines linken Unterarmes pulsiert um das Blut nach außen zu drücken und dann hörst du es. Ein gieriges Schnaufen, ein aggressives Gebell und fletschende Zähne, ja du hörst förmlich das Blut von den scharfen Zähnen tropfen. Ein kalter Schauer fährt dir über den Rücken als eine scharfe Windböe an dir vorbeizieht, welche Haar und Kleidung aufwehen lassen. Und dann beginnt es damit, dem was dich verlassen hat nachzujagen, bis es dies erreicht hat. Jetzt spürst du es eindeutig, ein Teil deiner Gefühle hat dich verlassen. Tage, Wochen, Monde, oder wird es dir auf Ewig fern bleiben? Du vermagst es nicht zu sagen.“
Handlung: Während einer Nacht bei dem er schläft und sein Seelentier immer noch nicht zurückgekehrt ist
„Mit gemischten Gefühlen oder sind es fremde Gefühle begibst du dich in dein Schlafgemach. Ein kurzer Blick noch in den Spiegel, ehe du dich zum Schlafen hinlegst, verrät dir das dein Gesicht gezeichnet ist von verlorenen Falten. Tief sind deine Augen in die Augenhöhle eingesunken, und verlorene oder vergessene Gedanken ziehen in dir hoch. Immer noch fehlt dir ein Teil deines eigenen Selbst. Du schläfst in deinem Bette ein. --- Schwarz sind deine Gedanken und düster wirkt dein Blick. Finsternis herrscht über diesen Landstrich, verlorene Finsternis. Nur gesichtslose Wesen streifen als Schemen umher. Ja nicht einmal Persönlichkeit erkennt man in ihrer Körperhaltung. Nur langsam lichtet sich der Blick, und in den Augen der Scharen der Gestaltlosen herrscht Demut, Verzweiflung und Verbitterung. Ihr Blick senkt sich wieder und wendet sich von deinem Wesen ab. Eine Weile noch beobachtest du wie die Gestaltlosen, annehmen die Schar der Verlorenen. Langsam erkennst du auch das diese Wesen rotbraune Kutten tragen, die sich in den belebten Straßen einer im Aufbau befindenden Stadt bewegen. Neben der Stadt fließt ein stetig breiter werdender Fluß, über welchem die vermeintlichen Mönche in ihren rotbraunen Kutten schreiten, ohne dabei zu versinken, in den Fluten. Über die Stadt fällt ein Schatten, und Schemenhaft erkennst du, als du nach oben blickst, einen Greif mit ausgebreiteten Schwingen. Durch deine Gedanken ziehen Worte, flehende Worte. Du wirst hier gebraucht ! --- Mit weltfremden Gefühlen erwachst du und dein Kissen, dein Laken und deine Decke sind vom Schweiß durchdrängt. Noch im selben Moment gehen dir Worte durch den Kopf: Wenn die verlorenen Scharen der Gestaltlosen annehmen die Gestalt der Schar der Verlorenen.“
Handlung: Wenn das Seelentier zurückgekehrt ist
„Eine Böe von vertrauten Gefühlen überkommt dich, welche Wärme, Liebe, Freud, Leid und Erfülltes mit sich trägt. Du blickst auf in den Spiegel und erkennst wie die verlorenen Falten sich wieder füllen, wie dein Gesicht wieder Vertraute Züge wahrnimmt. Im Spiegel erkennst du noch eine halbdurchscheinende Gestalt einer Katze die zufrieden und glücklich wirkt. Ein erfülltes, sanftes Mauzen durchdringt die Stille des Raumes. Im nächsten Moment ist die Katze nicht mehr zu sehen. Einen Atemzug später erfüllt noch ein verärgertes Knurren, Bellen und Krähen die Geräusche der Situation, und dann siehst du noch kurzer Hand das aufglühen eines grünlich schimmernden Augenpaares, welches dann in ein rotglühendes Augenpaar, in den Schatten deiner Umgebung verschwindet. Intuitiv blickst du auf deinen linken Unterarm, und bemerkst wie deine Tätowierung langsam Gestalt annimmt. Kurz darauf dringen beruhigende Worte an dein Ohr heran: Er, der er ist der Bote des wandelnden Bildes ! Er der er gekommen ist, um uns zum Bündnis zu bitten ! Er kann sich unserem Vertrauen Gewiß sein, daß wir ihn im Arcanen Institut zu Punin empfangen !“
Handlung: Während er sich in die Einsamkeit zurückgelassen fühlt
„ --- Die Einsamkeit hattest du schon zu oft erfahren müssen. Damals als dich deine Eltern in die Obhut einer Magierakademie gegeben haben, für welche du dich nicht einmal entscheiden durftest. Die einzige Erinnerung die dir geblieben war, war die Düsternis, die das Gemäuer umgab. Zu groß die Hallen, zu leer die Räume, und überall erfüllte der süßliche Hauch des Todes, die sonst beklemmende Luft. Bis zu den Toren der großen Eingangshalle haben sie dich begleitet, bis sich hinter dir die massiven Tore knarrend geschlossen haben, und dir den Blick in die Freiheit versiegelten. Nur ein kurzes schimmern konntest du sehen, dort wo wohl die Spalten des Tores sein mochten. Und nun erblickst du nur noch die gräßlichen Fratzen und verzerrten Gesichter von flehenden Wesen, die nur noch auf den Tod der Qualen oder den Tod der Erlösung und Freiheit warten mußten und heute vielleicht immer noch darauf warten. Du warst damals noch ein Kind, Nicht einmal auf Wiedersehen durftest du deinen Eltern wünschen, und nicht einmal sie haben dir noch einen weiteren Blick gewürdigt, als würdest du eine Abscheulichkeit in dir tragen, die Jeden in deiner Umgebung den Blick von dir abwenden lassen. --- Und nun sitzt du wieder da, allein gelassen von denen die dir nahe waren, von denen, die so vieles mit dir erlebt haben, von denen die Freude und Leid mit dir geteilt haben, von denen die dir Hoffnung und Gemeinschaft an den Tag und in der Nacht legten. Kein lebe Wohl und kein auf Wiedersehen schenkten sie dir. Nein ! Nur Verachtung, Spott und Vorwurf haben sie dich spüren lassen. Ja, nicht einmal deine Meinung wurde akzeptiert. Seit du im Blautann zum Boten des wandelnden Bildes ernannt wurdest, schien es stetig bergab mit dir und deinen Gefährten gegangen zu sein, und immer noch mehr Hindernisse wurden dir in den Weg gestellt. Du wolltest es nicht ! Du wolltest einfach nur den Frieden und die Freundschaft erhalten und hast nur das Gegenteil erreicht. Diese Gabe ward zum Fluch für dich geworden. Ein Schicksalsschlag der gemischten Gefühlswelt. Und jetzt bist du in Einsamkeit zurückgelassen worden. Kein Freund der dir die Hand reicht. Deine Tage sind wohl gezählt, in welchen es wohl an dir gelegen sein mag, dem Grauen und Schrecken entgegen zu eilen, um die nächste noch größere Katastrophe zu verhindern. Warst es du oder ward es ihr die versagt haben, der Lösung auf den Grund zu fühlen. Du wünscht dir nichts seliger als endlich die Ruhe zu finden und das Laster, den Fluch von dir zu wünschen. Mit diesen Gedanken werden deine Augen schwer und Müdigkeit umgibt dich, ewige Müdigkeit oder gar der Ewige Schlaf des Herren Boron. Dein Atem wird ruhiger, dein Herzschlag langsamer, ja du vermagst selbst nicht einmal mehr zu verspüren, ob dein Herz noch schlägt oder ob es endgültig aufgehört hat zu schlagen.“
Handlung: Während er im Bann der Schlafkrankheit gefangen ist
„--- Ein Mauzen erfüllt die Einsamkeit in der Welt deiner Träume. Ein kalter Hauch umgibt dich und hüllt dich in einen kalten Nebel. Schweigen umfängt deine sterbliche Hülle und die Seele erstrahlt im Glanze der Korallen der Vergänglichkeit. Aus den Nebelschleiern des Limbus erblickst du nun einen Körper, der sonst nicht zu sehen war. Katzenhaft und grazil zieht dieses Wesen all deine Aufmerksamkeit auf sich. Eine Katze mit nahezu menschlichen Augen sitzt stolz und erhaben neben deinem schwebenden Schleier deiner unsterblichen Seele. --- Die Zeit ist gekommen um deine Seele wieder in Freiheit zu schicken ! Luzelin hat sich wohl in dir getäuscht ! Doch einen Teil deiner Hoffnung, deines Leides und deiner Sorge nehme ich mit mir, um dieses in die Nachwelt zu tragen und deinem Nachfolger mit auf den Weg zu geben ! --- Mit diesen Worten verschmilzt das katzenhafte Wesen mit dem Nebel und verformt sich zu einer Schlange, welche sich nun von dannen schlängelt. Und wieder bist du alleine. Die Einsamkeit als wohl ewiger Fluch der auf dir lastet. Schon schälen sich tiefschwarze Schwingen aus den Schleiern des Nebels hervor. Ein verzerrter Krähenruf dringt an dein Ohr, welches deinen Körper für einen Moment erfrieren läßt. Aus den leeren Augenhöhlen fällt ein rotglühendes Augenpaar, welches den deinen Blick trifft, und einen Moment verzerrt sich deine Seele als wolle sie dem schwarzen Vogel folgen. Ein verzerrtes Heulen von Wölfen dringt an dein Ohr, und an deinem Körper ziehen zur Linken und zur Rechten Seite etwa kalbsgroße reinweiße Hunde mit spannlangen Zähnen vorbei, und jeder von ihnen starrt dich mit grünfunkelnden Augen an. Und wieder ist es kalt um dich und deine Seele vergeht in Nebelfetzen, bis dich wieder wärme umgibt. ---Ein Weinen erfüllt die Stille, erfüllt das Schweigen, deiner sterblichen Hülle und in den Nebeln siehst du ein weinendes Kind an einer dunklen Mauer sitzen. Die Hallen sind leer und unheimlich. Das Weinen dringt bis vor in dein innerstes, und auch du beginnst zu weinen. Tränen rinnen dir über die Wangen, die Furcht und Schmerz mit sich bringen. Verschwommen erkennst du eine Gestalt, ein Mann in seiner Blüte des Lebens und dennoch mit alt einher gesessenen Augen, die wohl vieles gesehen haben und von Weisheit nur so strotzen, der auf den Jungen zugeht und ihm die Hand reicht. --- All dieser Haß ! Diese Rache ! Diese Gier ! Du hast sie nicht vergessen können? Und die Macht ! Hast du die Macht vergessen? Die Freude die wir hatten? --- Auch dringen diese Worte flüsternt und beruhigend an dein Ohr. Ja der kleine Junge das bist du. Das Flüstern und das Bild verschwimmen wieder in deine Traumwelt und du spürst mit jeder Stunde die dir die Katze fern ist, das deine Hoffnung schwindet, das dein Leid von dir geht, und das die Sorge fremdartiger wird. Auch merkst du das die Gefühle von der Liebe, der Freude und des Glücks von dir weichen und dir wird klar, Jetzt mußt du handeln ! --- “

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 15:54

Barlix: Angehender Angrosch-Geweihter , Zwerg
Handlung: Wenn er sich bei seiner Sippe eingefunden hat
„Die schrecklichen Ereignisse hinter dich gelassen, begibst du dich mit gemischten Gefühlen in deinen Heimatort. Die unmöglichsten Gedanken ziehen dir durch deine grauen Gehirnzellen. Du warst bestimmt schon länger als eine Ewigkeit nicht mehr bei deiner Sippe, deiner Familie. Mit jedem Schritt wächst deine Sehnsucht, nach dem trauten Heim. Doch irgendein Gefühl sagt dir, du mußt mit Jemandem reden. Sei es dein Väterchen, sei es der Bergkönig, sei es der Priester des ansässigen Angroschtempels oder sei es gar einer der unheimlichen Geoden, die in eurem Volk weithin bekannt sind als Seelenhirten. Wahrscheinlich ist er genau der richtige für dich. Immer wieder trifft dich der Schmerz in deinem Gesicht, dem vereisten Teich in dem du dein Spiegelbild voller merkwürdiger Warzen erblickst. Der Schmerz, als du mit deiner verdreckten Hand tief in das Fleisch deines Gesichtes bohrst. Nein eher ist es eine Krallenhand, doch das größere Übel ist, die unnormale Anzahl dieser Kralle, welche sechs anstatt fünf Finger besitzt. Ein kurzer Ruck, und du spürst das warme Blut das dir über das Gesicht rinnt, und du reißt dir das halbe Gesicht von deinen zähen Knochen. Rote Klumpen deines Fleisches klatschen auf das vereiste Wasser. Jetzt erkennst du das Gesicht, doch noch ehe du es dir einprägen kannst, verschwimmt es in den darunterliegenden Wellen, und dem blutüberströmten Eis.“
Handlung: Sobald er den hiesigen Angrosch-Tempel besucht
„Beschwerlich und dennoch voller Erlösung und Erleichterung betrittst du die Hallen des Allvaters Angrosch, der Schöpfer der Zwerge, um die Schätze vor den gierigen Blicken des goldenen Drachen und seinen Kindern zu schützen. Alte Helden deines Volkes haben es vorgemacht. Die Hallen werden in ein vertrautes und karges Licht getaucht. Schatten der Vergangenheit erheben sich an den rotgekalkten Wänden der Gebetshalle. Die Fackeln hier, sind gerade so angeordnet, daß das Spiel von Licht und Schatten miteinander harmonieren kann. Dabei ist es egal ob du die Schatten wirfst, ob die Priester und Novizen dem Schattenspiel beiwohnen oder ob es die gemauerten und gemeißelten Säulen sind, welche mathematisch gesehen, teils geometrisch angeordnet sind. Andächtig schreitest du vor zu der Statue des Herren Angrosch, welche als Steinmetz dargestellt wird, der eine Schar von Zwergen aus dem Stein haut. Eine rötlich lodernde Flamme taucht den schaffenden Herren in eine bewegte, voller Schatten geprägte Silhouette des Leibhaftigen. Andächtig kniest du vor der Statue hernieder, nein du zeigst das erste Mal in deinem Leben wahrhaftige Schwäche gegenüber der Göttlichkeit. Trost spendende Worte der Zuversicht und der Hoffnung, der Wärme und des Lehrreichen erfüllen die von Fackelgeräusche durchdrungene Halle. --- Ich habe dich erwartet mein Sohn. Er hat dich erwartet, du Geschöpf unseres Herren Angrosch. Barlix, Sohn des Ballix, deine Zeit ist gekommen, nein die Stunden sind gekommen, in denen du eine gar wichtige Entscheidung treffen mußt. Willst du ein zweites Mal die Feuertaufe durchleben, oder willst du hier bei deiner Sippe, deine Geschichten am Schmiedefeuer darnieder legen. Du der du gekommen bist um Rat zu suchen. Er hat in seiner Göttlichkeit deinen Gebeten wahrhaftiges Gehör geschenkt. Deine Leiden sollen nicht umsonst gewesen sein. Nun höre seine Weissagung, seine Queste für dich, wenn du bereit bist, dich ihm seiner Göttlichkeit hinzugeben. Doch sei gewarnt. Opfer deines eigenen Blutes müssen gegeben werden, welche du dort erfahren wirst, wo einst unsere acht Urväter ihren Ursprung hatten. Führe unsere Brüder wieder nach Hause, ehe sie sich ganz von unserer Gemeinschaft entsagen. Beginne die Suche dort am stetig, breiter werdenden Flusse, dort wo einst der Greif über das Wasser schritt, dort wo er einst erneut, die Furt überqueren wird, bevor das Licht der Finsternis weichen muß. Dereinst wirst du wieder einem Traume nachsichtig sein ! --- Stille erfüllt die Hallen des Feuers und des Erzes. Du richtest dich auf um dich deiner zu ersinnen. Dein Blick fällt auf den Priester der vor dir steht. In seinen Augen lodert die Esse des Schmiedefeuers. Sein väterlich wirkender Blick blickt dich auffordernd an. Eine Geste der Einladung, geht von seiner strengen Haltung aus und erneut erhebt er das Wort. --- So schärfe deine Waffen erneut unter seiner Obhut. Schärfe sie einen Tag und eine Nacht, von der jetzigen Stunde ab. Denn am Ende wirst du deine Entscheidung fällen ! --- Ein letztes Mal blickt der Priester herab zu dir und du schreitest auf die Esse hinter der Statue des Herren Angrosch zu. In dem Schattenspiel der Fackeln entschwindet der Priester deinen Augen. Klangvoll erfüllt das schleifende Werkzeug die Hallen des Tempels. Mit jedem Schliff greift ein Funken von der Esse über und läßt deine Waffe einen Moment lang zu einer Flamme auflodern.“ ---

.... war eure Reise, vom Finsterkamm bis hierher. Harpyien habt ihr niedergeschmettert, und Orktrupps habt ihr überrannt. Unter den Augen eures Herren waren all diese Kämpfe zu bestehen, ohne das ihr auch nur einen Verlust zu beklagen hattet. Einen Bach folgend, neben welchem ein Pfad zu den Bergen ....

.... Knochen sind größer noch als die eines Trolles. Doch erheben sie sich nicht neben dir, nein sie erheben sich über dir. Wie in einem knochigen Gefängnis fühlst du dich. Flüssigkeit ergießt sich über dir, welche dich Stück für Stück zersetzen wird. Ein Schmerz, wie als würde dir deine Haut vom Leibe gerissen, werden durchzuckt deinen Körper. Wenige Augenblicke später erhebt sich das knöchige Gefängnis, und geisterhafte Schleier blasen einen eisigen Wind zwischen den Knochen. Der eisige Wind pfeift eine Melodie des Schmerzens, des Leidens und des Sterbens. Ein Gebrüll das dir die Ohren zerfetzen läßt überkommt dich. Gefrorenes Blut dringt aus deinen Wunden hervor. Die hilfesuchenden Geister weichen von dir. Flammen lodern auf und lassen dich verbrennen. Ein Blitz fegt über den finstren Horizont ....

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 15:58

Zordan: Träger des zweiten Zeichens und Träger des silbernen Schlangenreifs , Druide
Handlung: In einem Waldstück in dem sich der Rat der Druiden versammelt
„Lange warst du nicht mehr bei deinen Brüdern und Schwestern mit denen du einst dein Wissen, deine Erfahrung geteilt hast. Du weißt nicht mehr wieviel Zeit vergangen ward, in der du dich nicht auf Dere befunden hast. Blut mußtest du trinken um die jenseitigen Sphären zu verlassen und wieder unter den Lebenden zu verweilen. Krankhafte, schmerzliche Erinnerungen haben dich Nacht für Nacht heimgesucht, das du dich schon am Rande des Wahnsinns befunden hast. Doch der Wahnsinn lies nach, Tag für Tag, seitdem du einen längst vergessenen Freund begegnet bist. Dieser trug nur einen anderen Körper, doch in seinem Innersten, ja in seiner Seele, sprechen seine Gedanken, seine Erfahrungen für Sumu und das Leben, welches du nun in vollen Zügen genießen kannst. Jeder Schmerz den du empfindest, läßt dich in Wahrheit beglücken, denn du darfst, du kannst leben. Jede einzelne Pore erfreut sich an der frischen, klaren Luft. Jeder abgestorbene Ast der unter deinen Füßen zertreten wird, klingt wie ein Rauschender Wind der dir das Leben bringt. Es ist ein wundervoller Klang in deinen Ohren. Jedes Tier das sich in deiner Nähe aufhält, läßt dich vergessen an Vergangenem, an das was dir wiederfuhr.
Ein Klang wie eine wunderbare Sphärenmelodie dringt an dein Ohr, ja dringt tief bis in dein Innerstes. Du lebst ! Endlich, du verstehst sogar wieder, was der Wind dir flüstert. Den Weg den du eingeschlagen hast, führt dich in die Nähe des löblichen Gesanges. Der Wind erwartet dich ! Du folgst dem flüstern, bis du an einer Stelle landest, an der sich ein glänzender, frischer und klarer See erstreckt. Das Rauschen wie das einer Brandung dringt an dein Ohr. Die Brandung erwartet dich ! Einen Moment lang ertönt das lodern von Flammen und dringt an dein Ohr. Das Lodern erwartet dich ! Steinbrocken setzen sich in Bewegung und ein grollen dringt an dein Ohr. Das Grollen erwartet dich ! Ein rascheln wie an einem windigen Herbsttag dringt an dein Ohr, und Laub setzt sich in Bewegung. Das Rascheln erwartet dich ! Einen Augenblick lang dringt ein brechen von Eiszapfen, welche auf steinernen Boden aufschlagen, an dein Ohr. Ein kurze eisige Böe weht an dir vorbei und überzieht deinen Wasserschlauch mit Reif. Das Brechen erwartet dich ! Ein Gefühl von Geborgenheit, und als Hüter der elementaren Gewalten macht sich in dir breit.
Du lebst !
In dem See der im warmen Sonnenlicht wie ein Spiegel am Himmelszelt reflektiert, erhebt sich eine kleine Welle, die anwächst zu einer wahrhaften, aber nur kleinen Flutwelle, welche sich an den Felsen bricht, von der sich Gischtgeister durch das fallende Wasser erheben. Auf halber Höhe steht ein alter Herr, sein schlohweißer Bart erreicht den Boden. Zu seinen Füßen, oder besser gesagt, am Fuße der Felsen, wo Sumus Leib nur so blüht und lebt, so wie du lebst. Erneut erhebt sich das Gefühl in dir, du lebst ! Genau Dort erspähst du sie. Brüder und Schwestern denen du schon so lange nicht mehr ins Gesicht blicken durftest wenden ihren Blick in deine Richtung. Der Älteste der Geschwister erhebt seine Stimme. --- Zordan ! Die Zeit ist reif, um dir eine ganz besondere Gabe zuteil werden zu lassen. So viele Jahre haben wir auf deine Rückkehr gewartet. Sumus Leib ist gedemütigt worden, und somit sollst du Zordan, ein Teil von ihr werden. Ein Teil, der ihr das Leben zurückgibt, ein Teil der dich wieder leben läßt ! So empfange nun ihre Weihe. 7 Tage und 7 Nächte sollst du nun verweilen, bevor du endgültig EINS MIT DER NATUR bist, bevor du endlich die WEISHEIT DER BÄUME erfahren darfst ! ---
Ein Staunen geht durch die Menge und ein jeder der dich anschaut, beginnt vor dir zu schrumpfen, oder beginnst du zu wachsen, ähnlich wie ein Baum, dessen Wurzeln sich in Sumus Leib verankern. Du spürst wie die Erde unter deinen Füßen leicht aufgewühlt wird. Deine Zehen beginnen damit, sich in die Erde zu Graben. Deine Arme strecken sich Himmelwärts. Das Rascheln von frischen Blättern, die sich im Winde bewegen dringt nicht an deine Ohren, sondern erfüllt deine ganze Hülle mit einem Gefühl von Freiheit, von Leben. Schon durchdringt ein Kitzeln und ein Kribbeln deine ganze Hülle. Ein Zwitschern von Glückseligkeit und Freiheit erfüllt dein Gemüt mit Genugtuung. Kaum noch nimmst du die Menschen wahr, die sich zu deinen Füßen aufhalten. Nur eine warme Berührung und übergreifende Astrale Schwingungen durchströmen dich. Um dich herum spürst du die wohltuenden Ereignisse in deiner Umgebung. Niemand wird dir auch nur einen Ast knicken.“
Handlung: Nachdem die sieben Tage und sieben Nächte vergangen sind
„Leichte Erschütterung ergibt sich dir zu deinen Wurzeln. Ein Wind fegt durch dein Blätterdach, ein beunruhigender Wind. Dunkle Schatten nehmen dir das Sonnenlicht. Wasser dringt bis zu den Spitzen deiner Wurzeln hervor, doch nährt es dich nicht. Nein im Gegenteil, es entzieht dir dein Leben. Das Beben wird stärker, dein Stamm beginnt zu erzittern. Harte Stöße scharben an deinem gefestigten Stamm und lassen deine Hülle zerbröseln. Verwundbar bist du und Harz rinnt dir am Stamm herab. Deine Rinde wird geschält und zurück bleibt ein Boden ohne Nährstoffe. Das Wasser das dir zu den Wurzeln gereicht, erhärtet sich zunehmend, und deine Wurzeln wirken steif, gehärtet oder gelähmt. Stück für Stück verhärtet sich dein Stamm, deine Äste. Die Früchte und Blätter entreißen sich deinem festen Griff und zerschellen auf dem Boden. Kalt ist dir, Kahl wirkt deine Hülle und dein Innersten ist von Trauer, Schmerz und Zorn erfüllt. Wehrlos stehst du da und du spürst den steinernen Boden, in welchem du verankert bist. Der Wind reißt einen Teil deines Geästs und löst einen Geröllhaufen zu deinen Füßen aus. Unaufhaltsam brechen Steine, Brocken und Felsen unter dir weg, um im Tal zu einer Lawine heranzuwachsen. Dein Stamm, deine Wurzeln stehen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Kippe. Auch dein Leben steht auf der Kippe. Im Tal unter dir stürzen die felsmassiven Massen, wie in einem Gefälle, in den stetig breiter werdenden Fluß. Stein über Stein, Brocken über Brocken und Felsen über Felsen türmen sich in den Fluten das diese über die Ufer schreiten und die Quelle schließlich versiegen lassen. Immer noch ziehen Schatten und Finsternis über dein fehlendes Blätterdach und bereiten dir unsagbares Grauen. Der Fluß von treibenden Erz erreicht die Mauern einer im Aufbau befindenden Stadt, in dessen Gassen nun leichte Aufruhr herrscht. Steine fallen als Regen herab und erschlagen rotbraune Kuttenträger und lassen einen stolzen Greifen zum Absturz zwingen. Boshaft kreischende Harpyien landen auf deinen kahlen Ästen und krallen sich bis tief in deine zu Stein gewordene Hülle, und über der Stadt, oder über einem Gebäudemassiv, welches silbern glänzt, erhebt sich eine von unsagbarem Grauen verströmende Windhose, die dich aus dem verankerten Stein entreist und ins Tal hinabschleudert.
Du schlägst auf einer weichen, mit Wiese überhäuften Lichtung auf. Eingeengt und gelähmt fühlst du dich. Du blickst dich um und erkennst einen glänzenden See, dessen Wellen sich an den Felsen brechen, von denen sich Gischtgeister durch das fallende Wasser erheben. Du bist allein ! Ein Sturm tobt über dir und treibt dunkle, unheilbringende Wolken vor sich her, stetig in eine Richtung treibend. Ein schwarzes, dichtbeglastes Etwas liegt neben dir. Kaum einen halben Spann ist es groß. Du schaust an deinem Körper entlang und bemerkst harzige Rückstände an deiner Kleidung.“

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 16:05

Antaris: Ruhmsuchender Wandergeselle , Magier
Handlung: Während er sich seinem Element für eine weitere Bitte zuwendet
„Kalt ist dir in deiner Haut, in deinem Innersten. Dem Geheimnis der veschiedensten Gesteine auf die Spur gekommen, greifst du erneut, zu einem vor dir liegenden Stein. Deine Konzentration ist angespannt, hat doch das Erz dir deine Bitte nicht erfüllen können. Erneut hältst du umklammert diesen Stein in der einen, und den Stab in der anderen Hand, und Worte murmelst du über deine Lippen: GEIST DES ERZES ich rufe dich ! Plötzlich regt sich etwas in deiner Hand, und der Stein in deiner Hand setzt sich in Bewegung, nein er zerbröselt in deiner Hand, um als feiner Staub, der glänzt wie die Sterne selbst, zu Boden zu rieseln. Fein fällt der Staub als Sternenglanz zu Boden, so das du ihm noch lange nachschauen kannst, bis er sein Ziel erreicht hat. Während der silbrig schimmernde Staub noch zu rieseln scheint, verformt er sich einen Augenblick später zu einer stetig größer werdenden, schwarzen, von unsagbaren, graueneregenden Windhose, oder besser gesagt zu einem gröllenden Sturz von ganzen Felsmassen, die unter sich rotbraun gekuttete Gestalten zermalmen, um sich schließlich über einen stetig breiter werdenden Fluß, am Fuße des Gebirges zu ergießen. Die Felsmassen verformen sich und pflastern den stetig breiter werdenden Fluß zu, bis die Fluten über die Ufer greifen und im Erdreich versickern. Die Geröllmassen erstrecken sich über Meilen, bis sie das Ufer einer zur Rechten Seite befindenden Stadt erreichen. Rotbraune Kuttenträger werden über den Geröllhaufen hinweggetragen, um am Ufer der sich im Aufbau befindenden Stadt, aus den steinernen Massen errettet zu werden.“
Handlung: Während er dem Geheimnis des Erzes auf die Spur gekommen ist
„Noch im selben Moment, in welchem sich der Stein in deiner Hand in Bewegung setzt, dringen fordernde und zur Achtung gemahnende Worte, bis tief zu deinem Herzen vor. Berge setzen sich in Bewegung und Felsmassive fallen als Geröll herab. --- Du Antaris, du der du Eins mit dem Erz sein willst, du der mir über Jahre hinweg gut gedient hat, du erbittest die Weisheit, die dir zuteil geworden ist von mir, von dem was dich umgibt und von dem was ich bin ! --- Ja diese Worte zwingen dich beinahe in die Knie. Erneut donnern die Worte über den Landstrich um Berge zu versetzen. --- So merke nun auf, welche Weisheit ich dir zuteil werden lasse. Erst dann wenn du sie deuten kannst, ja sie verstehen kannst, wirst du Teil haben an der WEISHEIT DER OBELISKEN. Ersinne dich nun deiner Gedanken, und verdränge alle Schrecken, all deinen Haß, und all deine Furcht ! Gefühle müssen dir wie fremde Welten scheinen. ---
Dann sei es, Bruder ! Wir beide wußten, daß es unvermeidlich ist ! ....
.... Unvermeintlich wohl – aber nicht unbeeinflußbar. Denn diesmal, Bruder, hast du etwas übersehen ....
.... FAHR ZUR HÖLLE BORBARAD ! ! ! Ein Urgewitter bricht aus allen Welten, aus allen Sphären und setzt gewaltige Basaltformationen in Bewegung, die sich wie eine steinerne Lawine in Bewegung setzen, und alles unter sich erschlägt und zermalmt. Auch du bist dem Schrecken, den Gewalten nicht gewachsen, und ein zu Stein gewordener Regen fällt einnieder auf dich und deine Begleiter, welche Gestaltlos und Verloren zu deinen Füßen sinken ! ....
.... suche solche, die da führen ihr Tagwerk im praiosgefälligen Sinne und in voller Rechtschaffenheit .... du zuckst in dich zusammen, als würde ein gleißender Lichtstrahl bis tief zu deinem Herzen dringen und dich innerlich verbrennen und zu Asche zerfallen lassen. Du sinkst auf die Knie in den vor dir liegenden Staub. Gewaltige Astrale Schwingungen durchzucken jede Pore deines sterblichen Körpers, welche dir beinahe den Kopf zerbrechen und deine Gedanken vergessen lassen.
.... dein Name sei von heute an ‚Arras de Mott’. Er sei des ....
Sollst auch du einen Teil der Offenbarungen empfangen? Kaum Zeit dir irgendwelche Fragen zu stellen ergießt sich schon die nächste Schmach, das nächste Leid über deine Seele, deine Gedanken. Ein brennendes Pergament mit Zeilen in silbrig schimmernden Worten fällt vor deinen Augen zu Boden, um noch halbdurchscheinend einen Blick auf das schwarze Einhorn mit blutrotem Horn zu werfen. Die Zeilen die in Lettern erscheinen, dringen als mahnende Worte an dein Gehör. .... Wenn der Diener jenseits des Todes den Meister außerhalb des Todes ruft, und der alleine Ahnende mit dem Almadinen Auge angekommen ist .... ein infernalischer dämonischer Singsang ertönt, in dessen Rhythmus sich gequälte Leiber bewegen, um blutüberströmt zu Boden zu sinken. Wenige Augenblicke später dringt schemenhaft und verzerrt ein Schatten durch einen gestaltlosen Körper, und ein rubinfarbener Stein zeichnet diesen. Unter deinen Füßen erbebt der Boden. Gerade erst erholt von den schrecklichen Szenen, durchströmen erneut deinen schwindenden Gedanken, unglaubwürdige Szenen eines Alptraum ohne Ende oder gar einer Unsterblichen Gier, doch ist es nicht deine eigene Gier. .... Wenn der Bote des wandelnden Bildes zum Bündnis bittet, und die Verderberin der Leiber einem Leib dem Verderber der Welten verschafft .... Erneut erblickst du das brennende Pergament mit den silbernen Lettern, und das schwarze Einhorn mit dem blutroten Horn, verschwimmt mit dem in Flammen stehen Pergament, und die mahnenden Worte der Letter durchsausen dein Gehör. Deine Blicke werden förmlich geblendet durch den Astralen Sturm, der dich trifft wie ein Blitzschlag, und tiefer sinkst du in den Staub. Fleischige, blutende Stückchen, dann Stücke und schlußendlich Brocken fallen vom Himmel herab, und tauchen dich in Blut und faulem Fleisch. Vor dir erheben sich zwei Schemen, eine groß und schmächtig, ja sogar weiblich, die andere männlich, groß gewachsen und von Zorn, Wut, Freiheit und Grenzenloser Macht erfüllt. Alles um dich herum wird in die Knie gezwungen, selbst sogar ein Urwaldriese. Lichtgestalten Beugen sich ! Felsen, nein Berge setzen sich in Bewegung und spalten den felsigen Boden zu deinen Füßen. Die Worte des Mannes mögen dir die Augen aus den Augenhöhlen drücken, Blut rinnt daraus deinen Wangen hinunter. --- Vergiß es ! Ich bin nicht interessiert ! Du warst nur der Schlüssel zu einem Tor, das ich ohnehin binnen eines Jahres zerschlagen hätte ! --- Eine gleißende Kaskade formt sich vor deinen Augen zu einer Kuppel aus silbrig, ja sogar in allen Farben schimmernd. Noch innerhalb der Kuppel, offenbart sich dir eine Gesichtslose Gestalt, in einer rotbraunen Kutte. Die Worte des Mönchen dringen flehend und voller Dringlichkeit an dein Gehör. .... Sein Name sei des Rechtschaffenen Erbauung, Des Unwissenden Ermahnung, Und der Gezeichneten strahlender Fingerzeig ....
Im nu entzieht sich der Kuttenträger deinem Blick und gibt dir die Sicht frei zu einem Gebirge welches Finster und Düster wirkt. Darüber stürmen dunkle Schatten mit gezogenen Waffen. Unter ihren plumpen Tritten stürzt ein aufrechtes Gebäude in sich zusammen. Kein Sonnenlicht dringt durch die stürmenden Schatten. Diese breiten sich wie eine Feuerwalze Talabwärts aus, Richtung einer Stadt, in dessen Zentrum ein Greif in die Fluten eines stetig breiter werdenden Flußes stürzt. Im wahrsten Sinne einer Feuerwalze hinterlassen sie nur Mauern in Schutt und Asche. Turmhohe Feuer lodern, quälende Schreie und praiosfrevlerische Verwünschungen erfüllen die Straßen und Gassen der brennenden Stadt. --- Voller Schmerzen, Schmerzen die aus deinem Innersten nach Außen vordringen, versengen Teile deiner äußeren Hülle, deiner Haut.
--- Mache dich nun auf, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, um deinem Ziel entgegen zu eifern, auf das du einst, im Tal aus Erz, deine WEISHEIT DER OBELISKEN erfahren darfst ! --- Erneut setzen sich Steine, Felsen und Berge in Bewegung, um sich so zu setzen wie sie vorhin noch waren. Du liegst auf dem Boden der Stein in deiner Hand ist zerbröselt und zu Staub geworden.“ ---


.... blickst immer in eine Richtung. Dein Blick verharrt auf dem Geschöpf mit dem elementaren Reif aus Zwergengold, um seinen Hals. Ein Beben durchzuckt deinen Körper und erschüttert dich bis zu deinem Herzen, welches schmerzend pulsiert und immer schneller wird. Du spürst das es die steinerne Hülle um dich herum durchbrechen, und die Freiheit in deiner Umgebung erreichen will. --- Ein goldener Thron zu deinen Füßen. Ein goldener Drache voller zerschmetternder Beben. Hitze überkommt dich und gewaltige Schatten über dir lassen einen Wind auf deiner Haut zerschellen. Wallende Flammenlanzen, die deine Hülle zu zerschmelzen drohen. Ein kühles Lüftchen, ein rauschendes Gefälle, bebende Kälte, zerschmetternde Gewalten, und brechender Stein der sich flüssig in einen Lavastrom ergibt. Ein siegreiches zerschlagen kleiner Wesen. Vereinte Astrale Macht ....

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 16:08

Erik: Ritter des Mittelreiches , Krieger
Handlung: Wenn er sich in sein Zuhause begibt
„Auf deine alten Tage, noch solche Strapazen auf dich zu nehmen, mag wahrhaftig niemanden in den Sinn kommen, und dennoch wirst du respektiert und man gelobt dir deiner Tat, deiner Taten. Nur ein Krieger der im Kampfe fällt, ist ein gestandener Krieger, zu welchem man aufsieht, und welcher Platz an Rondras langer Tafel nehmen darf, zusammen mit den größten der einstigen Recken. Deinen Tempelzehnt als Bürger der Stadt entrichtet, begibst du dich voller Genuß in dein Bett, und schläfst sobald auch ein. Du Träumst von dem dir zuteil gewordenen Ruhm, von dem wie andere zu dir aufsehen und Kinder die deine Kampfkunst bewundern, und diese mit hölzernen Waffen nacheifern. Du siehst dich in einer zu Glanz polierten rötlichen Ritterrüstung, welche über und über geschwärzt wurde. Doch der rötliche Glanz erlischt nicht, nein im Gegenteil, er harmoniert mit der geschwärzten Farbe. Auf deinem Haupt einen zu sieben Zacken geformte Krone und ein stolzes Schwert, welches .... Und ein lauter Aufschrei, ein dringliches Klopfen, ein mörderisches Gebrüll, läßt dich aufschrecken. Nur in deinem Nachtgewand bekleidet und dein Schwert gezogen, rennst du zu deiner Tür. Ein gewaltiger Druck von außen, reißt die Tür aus den Angeln und dich zu Boden. Eine Flammenwalze dringt durch die Öffnung, und zieht eine verrußte Spur, an Wänden und Türen, hinter sich her. Auch du wirst von der Flammenwalze überrollt und dein Gesicht wird von Brandwunden durchzogen. Schmerz der dir bis in die Glieder reicht überkommt dich. Das erste Mal in deinem Leben fühlst du dich so richtig wehrlos, der Macht der Elemente ausgeliefert. Quer durch dein Haus breitet sich ein Flammenmeer aus, und du bist mittendrin. Ehe dich erneut eine Feuerzunge erfaßt, springst du auf, deine Waffe ergreifend verbrennt sie dir deine Hand. Ohne sie fallen zu lassen schreitest du voran. Du stürmst hinaus und in der weißglühenden Klinge erblickst du es. Einen Greifen, der über eine funkensprühende Furt springt ! Im Freien angekommen laufen Leute wild umher. Die meisten von ihnen tragen rotbraune Kutten, doch alle Wesen wirken gesichts- und gestaltlos. Sie alle sind verlorene Scharen von Gestaltlosen die annehmen die Gestalt der Verlorenen. Du läufst und rennst Barfuß die gepflasterte Straße hinauf. Hügelig wirkt sie. Zurück auf dein Haus starrend siehst du nur noch eine lichterlohe Feuersbrunst, aus welcher sich nur wenige Augenblicke später in Rauch und Schwärze, eine unsagbare Grauen verströmende Windhose erhebt. Weiter rennst du die Straße hinauf und immer wieder schnellen dir, jetzt hilfesuchende, rotbraun gekuttete Mönche entgegen. Mönche die du nur als die Mönche des Ordens des Heiligen Hüters identifizieren kannst. Über Leichen hinweg bahnst du dir deinen Weg, den jetzt eilenden Orks hinterher. Leichen pflastern den ihren und den deinen Weg, Leichen die nur wenige Herzschläge später, vollends von schwarzem Stein überzogen sind. Doch nicht nur sie, sondern auch die Bäume, Sträucher, Felder und Wiesen der Stadt sind überzogen von Erz. Den zerstörten Tempel des Herrn Praios erreichend erblickst du ein ganz anderes Phänomen. Die eben noch goldene Kuppel des Tempels, auf welcher das Greifenwunder der Stadt verewigt war, verfärbt sich zu eine in allen Farben schimmernden Kuppel, jetzt silbrig schimmernd. Ein Wind der direkt aus den Sphären zu kommen scheint, fegt das Dach, fegt die Kuppel des vermeintlichen Klosters über weite Teile mehrere Meilen hinweg, einem finstren Gebirge entgegen. Ein Gebirge das du erblicken konntest, weil dich die sieben Winde hinfort getragen haben. Und jetzt ist es windstill. Und schon im nächsten Moment fällst du in die Tiefe des mit Stein überzogenen Asphalts, eines leblosen Schlachtfeldes. Du schlägst auf. Reglos liegst du da, nur deine Augen weit aufgerissen, und sie werden Zeuge eines gar tödlichen Schreckens. Ein Schatten, der wohl das höchste Gebäude überschauen kann, schreitet lachend über das Schlachtfeld und erreicht mit seinem nächsten Schritt, deinen Körper, welcher unter krachen und knacksen in sich zusammenfällt. Finsternis und Dunkelheit überkommt dich. In völliger Einsamkeit liegst du da, deine Augen noch weit geöffnet und die Horde des Grauens überrennt dich. Das letzte was du zu hören bekommst, sind die siegreichen Rufe, die entschlossenen Schreie der Horden, und die sterbenden Leiber deiner Gefährten und deiner Untertanen, bevor du endgültig deine Augen schließt. --- Völlig gerädert, völlig erschlagen und in völliger Finsternis, nein Dunkelheit, nein es ist die Nacht. Eben noch dachtest du die Katastrophe hätte dich im Schlaf überrascht. Du willst dich gerade kneifen um alles zu realisieren was um dich geschah, und spürst Schmerzen. Dein Körper ist mit Prellungen überzogen und deine Knochen krachen bei jeder Bewegung. Und mit einem Mal wird es dir klar. Das ganze war nicht nur ein Traum. Nein es war wohl eher eine Vision die dich erwählt hat. Doch all diese Szenen erinnern dich teilweise an einen Ort, an ein tatsächliches Ereignis, doch in welcher Stadt war das noch mal? Du beschließt dich dazu, deiner Vision auf den Grund zu gehen, und erhebst dich aus deinem Schlafgemach, denn nach schlafen ist dir wahrlich nicht mehr zu Mute.“

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 17.04.2007, 17:29

Rodrigo: Aufrechter Priester , Rondra-Geweihter
Handlung: Während er sich zu einem Rondra-Tempel begibt
„Unbeirrter Wege ziehst du voran. So wie man es dir einst gelehrt hat. Immer vorwärts schreiten, und das Geschehene hinter sich zu lassen. Denn die Götter wissen, wo dich dein nächster Weg hinführen wird. Um einen ordentlichen Bericht über das Erlebte abzulegen suchst du einen Tempel auf, der deiner Herrin geweiht wurde. Schon also du die Straßen voranschreitest spürst du es, und jetzt siehst du es. Ein Leichenzug wandert in deine Richtung. Menschenmassen haben sich gebildet, und formieren sich zu einer Gasse in ordentlicher Spalier. Auch du gibst den Weg für diesen Troß frei. Zu forderst reitet eine stolze Geweihte deiner Kirche, hoch zu Roß sitzt sie predigend, und bittet ihre Herrin um einen Platz an ihrer Tafel, für den verstorbenen Dragosch von Sichelhofen. Tränen rinnen dir herab, als der Name während der Trauerrede fällt. Das Schwert der Schwerter ist gefallen. Das letzte was du über ihn erfahren hast, war das er Stellung bezogen hatte, an der Orkgrenze zu Weiden. Trotz das du ihm nie begegnet warst, trifft es dich wie ein Schlag, welcher dich zu Tränen rühren läßt. --- Immer fließender werden deine Tränen, immer verschwommener dein Blick und du schwimmst in einem stetig breiter werdenden Fluß. Flehende und betende Stimmen begleiten dich in diesem Fluß. Gleißende Feuer, beißender Rauch und stickige Luft werden getragen, mit dem erst noch frischen und lauen Wind. Brennende Mauern und Gebäude erscheinen am Horizont. --- Ein wenig verdutzt schaust du dich um in der Menschenmenge um dich herum. Keiner scheint so berührt zu sein wie du. Mit einem Mal bist du geschwommen und hast die Feuer in deinen Gedanken gesehen. Die Tränen in deinen Augen haben nur noch einen verschwommenen Blick frei gegeben, so das der Leichenzug an dir vorbei gezogen ist. Nun noch in den Tempel deiner Herrin und deinen Bericht mitteilen und in stillen Gebeten vertiefen, bis dich dein Weg, bis dich deine Herrin erneut leitet, um dein Schicksal entgegen zu schreiten.“
Handlung: Während der Nachtruhe als Begleiter und Wächter eines Trosses
„So hältst du nun deinen Wachdienst. Ein kalte und verregnete Nacht ist wahrlich kein Genuß. Du sollst hier frieren, während die anderen sich entweder Zelte aufgestellt haben, und in dem warmen und trockenen Kastenwagen ihre Nachtruhe zubringen. Ein wenig mißmutig schreitest du das Nachtlager aufmerksam ab, um jeden Gegner in die Flucht zu schlagen, damit du dich von dem Gefühl von frieren ablenken kannst. Denn der Tod deiner Gegner ist wahrlich nicht das Einzigste für einen Sieg und die Gunst deiner Herrin. Ein wenig trockenes Feuerholz konntest du zusammentragen, welches sich unter eine Plane befindet. Du beschließt von dem noch wenig vorrätigen Feuerholz, eines in die lodernde Flamme zu werfen, ehe sie erlischt. Das Feuer lodert und spendet dir ein wenig wärme. Gerne wärst du jetzt zu Hause vor dem heimischen Herd, doch der Schutz der Hilflosen ist eines der höchsten Gesetze in der Rondrakirche und dem Rittertum. Um die trostlosen Stunden in Vergessenheit zu wiegen, denkst du an all die Heldentaten die du schon vollbracht hast, und derer die noch kommen werden und auf dich warten. Dein Ruhm für Rondra, dein Ruhm für die Kirche, soll nicht von Nichts kommen. Jeder soll sich deiner Taten Gedenken, und wenn du erst deine 12 Heldentaten im Namen deiner Herrin vollbracht hast, wirst du dich in den höheren Rängen deiner Kirche hervorheben dürfen. Während du in das Feuer blickst, welches Knacksend und krachend brennt, läßt du weiter deine Gedanken schweifen, die andere Wache wird schon kurz das Lager überblicken können. --- Oh Herrin Rondra, deine Gunst für mich in diesen Stunden, blicke herab auf deinen treuen Diener. Auf das ich deinen Aufgaben gewachsen bin ! --- Ein leises Donnern, erfüllt die verregnete Nacht, ohne das ein Blitz den Horizont erfüllt. Voller Zuversicht und mit erfüllter Seele verharrst du einen Moment in der lodernden Flamme, von welcher sich geringfügige Funken ausbreiten, um schnell wieder zu erlöschen. Immer mehr Funken greifen über und erfassen dich blitzschnell. --- In nur wenigen Momenten stehst du umringt von Feuern in Mitten eines FLAMMENRINGS. Dein Körper, deine Kleidung, deine Haare und deine eiserne Rüstung, werden schnell Opfer des Flammenmeeres. Beißender Gestank, brennender Schmerz umgibt dich, die wie eine andauernde Feuerlanze eines alten Drachen, ja sogar wie die eines goldenen, von Macht besessenen, uralten Kaiserdrachen. Schwarzfunkelnde Augen, wie das Gestein des Vulkanes, welches zu Glas wurde starren dich unentwegt, aus dem Inferno an. Du senkst deinen Blick um deine Augen vor dem Brennen zu schützen, oder ist es die Erfurcht vor dem Geschöpf im Feuer. Deine Waffe griffbereit spürst du einen heißen Atem, eine wie Metall klingende Stimme, die sich wie in den Hallen eines stillgelegten Stollens mit Echolot erfüllt, dringt sie in dein Ohr. --- Du wirst hier gebraucht ! --- Du hebst noch einmal deinen Blick in die Flamme, als das schwarzfunkelnde Augenpaar mit dem gesichtslosen Konturen eines rotbraunen Kuttenträgers verschwimmt. Mit dieser Gestalt, welche verloren wirkt, lichtet sich, ja klärt sich der Blick durch das Feuer. Nur noch neblig vom Rauch erblickst du hölzerne Gerüste, auf welchem Zwerge und Menschen gleichermaßen hart arbeiten. Zusätzlich erschwert werden die Arbeiten durch eine schwarze, von unsagbarem Grauen verströmende Windhose behindert. Teile, Werkzeuge und Dreck wirbelt quer über die Stadt, welcher sich an einem stetig breiter werdenden Fluß befindet. Eine Furt aus Funken sprühend erstreckt sich über das Gewässer, und ein Greif springt darüber hinweg. In Mitten der Stadt erhebt sich ein Gebäude das wie ein Kloster in den Bergen aussieht, wie ein Kloster das sich in einem finsteren Gebirge erhebt. Eine silbrig schimmernde Kuppel erstreckt sich über dem Gemäuer. Auch dieses ist umringt von hölzernen Gerüsten, auf welchem Menschen hart arbeiten. Die Menschen wirken blas, eher schattig ! Nein jetzt sind es nur noch Schemen, verlorene Schemen. Ja verlorene Scharen von Gestaltlosen, welche annehmen die Gestalt einer Schar von verlorenen Menschen. --- Kampflärm breitet sich aus. Deine Waffe zum Angriff hebend blickst du dich um. Immer noch umgeben dich Flammen, umgibt dich eine Feuersbrunst. Doch diesmal bist nicht du inmitten eines großen Feuers, nein diesmal umgeben dich die Flammen. Zelte, auch dein Zelt steht in Flammen. Auch der Kastenwagen steht Lichterloh in Flammen, in dem wohl das vom Garether Tempel erhaltene Gold und die Vorräte transportiert wurde. Du siehst noch eine schemenhafte Gestalt, ja eher verzerrt, die einen Körper durch eine lodernde Flammenwand zieht. Kurzatmige Schreie dringen gequält an dein Gehör. Du versuchst der seltsamen Gestalt nachzulaufen als vor dir krachend, und von lodernden Flammen umzüngelt, Holzbalken entgegenfliegen. Du springst beiseite und nur um ein Haar hätten dich die Balken erfaßt und begraben. Teile deiner Kleidung gehen in Flammen auf. Deine eiserne Rüstung ist glühend Rot von der Hitze der Feuersbrunst. Auch deine Waffe, welche glühend heiß ist, verbrennt dir Teile deiner Hand. Du wirfst sie nach der Gestalt, die nur noch als rotschwarzer Schatten seinen vermeintlichen Kopf aus der Flammenhölle zieht. Einen Moment lang dachtest du noch, das die Gestalt dich verspottet hat. Unter wälzen entledigst du dir deine Überkleidung, deine glühende Eisenrüstung und alles was dich sonst noch verbrennen mag. Beißender Gestank von Rauch, von verbrannten Leibern, feuchtem Gehölz und teils geschmolzenen Materialien erfüllt das Feld des Schreckens. Geschwächt und von brennenden Schmerz gematert schließt du deine Augen. Nicht einmal mehr den verzweifelten Hilfeschrei eines Menschen registrierst du richtig. --- Als du erwachst zuckst du auf. Immer noch durchziehen dich diese Schmerzen. Deine Lippen sind ausgetrocknet und aufgerissen. Jedes Husten schwächt dich zusehenst und nimmt dir jeden Atemzug. Keuchend und innerlich ausgetrocknet spuckst du Asche, Rauch und geschwärztes Blut. Atembeschwerden überkommen dich, und dennoch erhebst du dich. Deine offenen Brandwunden werden von bläulichschwarzen Umrandungen hervorgehoben. Auch innerhalb der Wunden tummeln sich Dreck und Asche, Sand und Erde. Schwer sind deine Schritte, und zum ersten Mal in deinem Leben fühlst du dich wehrlos, verloren, gestaltlos, hilflos und einsam. Auch überkommen dich Gefühle des Versagens. Du blickst dich um, und erkennst die Trümmer von zwei Kastenwagen, welche umgestoßen wurden oder umgekippt sind. Du siehst verbrannte Leiber von erschlagenen Mönchen und Recken. Erschlagen und gedemütigt, ängstlich und entschlossen sind ihre Gesichter gezeichnet. Waffen und Rüstungen liegen umher, auch deine verkohlte und geschwärzte Rüstung und Waffen, liegen verstreut auf dem Schlachtfeld. Dein Rucksack von Brandlöchern durchsetzt. Und du erkennst einen geplanten und ordentlich organisierten Überfall. Man hat auf euch gewartet und euch aufgelauert. Die Feuer sind keine natürlichen Feuer, sondern aus schnellbrennenden Substanzen entfacht worden. Und es trifft dich wie einen Schlag. All das Unglück geschah während deiner Wache. Hättest du nur nicht einen Augenblick bei dem Lagerfeuer ausgeharrt, dann hättest du es verhindern können. Doch wenn du nicht in das Feuer gestarrt hättest würdest du nicht wissen, das man dir Visionen eines Untergangs, Visionen des Schreckens und Visionen über Grenzenlose Macht, eines alten und gefürchteten Feindes hat zukommen lassen, welche es nun gilt zu verhindern. Doch wo sollst du deine Suche beginnen ? --- Ein breiter Fluß ; ein Fluß hat eine Furt ; eine Furt ist ein anderer Übergang wie eine Brücke ; der Greif ist das heilige Tier des Herren Praios ; vor allem seit den jüngsten Einfällen der Orks über den Finsterkamm, um Greifenfurt von Norden her zu stürmen ; Die meisten der Bewohner haben dort von dem Greifenwunder gesprochen. --- Voller Gedanken und Fragen auf das du im Feuer gesehen hast packst du deine Sachen zusammen, beziehungsweise, das was davon übrig geblieben ist.“ ---

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 19.04.2007, 17:51

Gella: Ausgestossene Angroschim , Zwergin
Handlung: Bei der Nachtruhe als Begleiterin eines Trosses oder Händlers
„Mit den Münzen vor Augen hast du deinen Waffenarm als Beschützerin verdingt. Auch war in den Verhandlungen mit deinem Auftraggeber vereinbart, das du Wachdienst leisten sollst, schließlich wirst du dafür ja bezahlt. So hältst du nun deinen Wachdienst. Ein kalte und verregnete Nacht ist wahrlich kein Genuß. Du sollst hier frieren, während die anderen sich entweder Zelte aufgestellt haben, und in dem warmen und trockenen Kastenwagen ihre Nachtruhe zubringen. Mehr grummelt schreitest du das Nachtlager aufmerksam ab, um jeden Gegner zu vertreiben oder zu erschlagen, damit du dich von dem Gefühl von frieren ablenken kannst. Ein wenig trockenes Feuerholz konntest du zusammentragen, welches sich unter eine Plane befindet. Du beschließt von dem noch wenig vorrätigen Feuerholz, eines in die lodernde Flamme zu werfen, ehe sie erlischt. Das Feuer lodert und spendet dir ein wenig wärme. Gerne wärst du jetzt zu Hause vor dem heimischen Kaminfeuer und bei deiner Sippe. Na ja, wenn du nur wieder das gut machen könntest was du angestellt oder verbrochen hast. Niemals mehr zuvor, als jetzt in diesen trostlosen Stunden, hast du dir eingiebig Gedanken gemacht, über deine Sippe, deine Freunde, deine Bekannte ja deiner Familie. Bitter bereust du deine Tat. Knacksend und krachend brennt das Feuer --- Oh Angrosch, laß mich ungeschehen machen, was einst geschah ! --- Mißmutig flehst du deinem Gotte diese Worte entgegen, wo du ihn sonst nur um einen guten Kampf gebeten hast. Die Flamme lodert, weitet sich geringfügig aus und funken greifen ein wenig über, um schnell wieder zu erlöschen. Immer mehr Funken greifen über und erfassen dich Blitzschnell. --- In nur wenigen Moment stehst du umringt von Feuern in Mitten eines FLAMMENRINGS. Dein Körper, deine Kleidung, deine Haare und deine eiserne Rüstung, werden schnell Opfer des Flammenmeeres. Beißender Gestank, brennender Schmerz umgibt dich die wie eine andauernde Feuerlanze eines alten Drachen, ja sogar wie die eines goldenen, von Macht besessenen, uralten Kaiserdrachen. Vielleicht sogar der Drache der als erster und mächtigster Feind des Zwergenvolkes galt, der goldene Gottdrache Pyrdacor, vor welchem der Gottvater Angrosch die Schätze des Erzes immer verstecken wollte, und zu diesem Zweck, das uralte Geschlecht der Zwerge erschaffen hat. Schwarzfunkelnde Augen, wie das Gestein des Vulkanes, welches zu Glas wurde starren dich unentwegt, aus dem Inferno an. Du senkst deinen Blick um deine Augen vor dem Brennen zu schützen, oder ist es die Erfurcht vor dem Geschöpf im Feuer. Deine Waffe griffbereit spürst du einen heißen Atem, eine wie Metall klingende Stimme, die sich in den Hallen eines stillgelegten Stollens mit Echolot erfüllt, dringt in dein Ohr. --- Du wirst hier gebraucht ! --- Du hebst noch einmal deinen Blick in die Flamme, als das schwarzfunkelnde Augenpaar mit dem gesichtslosen Konturen eines rotbraunen Kuttenträgers verschwimmt. Mit dieser Gestalt, welche verloren wirkt, lichtet sich, klärt sich der Blick durch das Feuer. Nur noch neblig vom Rauch erblickst du hölzerne Gerüste, auf welchem Zwerge und Menschen gleichermaßen hart arbeiten. Zusätzlich erschwert werden die Arbeiten durch eine schwarze, von unsagbarem Grauen verströmende Windhose behindert. Teile, Werkzeuge und Dreck wirbelt quer über die Stadt, welcher sich an einem stetig breiter werdenden Fluß befindet. Eine Furt aus Funken sprühend erstreckt sich über das Gewässer, und ein Greif springt darüber hinweg. In Mitten der Stadt erhebt sich eine Gebäude das wie ein Kloster in den Bergen aussieht, wie ein Kloster das sich in einem finsteren Gebirge erhebt. Eine silbrig schimmernde Kuppel erstreckt sich über dem Gemäuer. Auch dieses ist umringt von hölzernen Gerüsten, auf welchem Zwerge hart arbeiten. Die Zwerge wirken blas, eher schattig ! Nein jetzt sind es nur noch Schemen, verlorene Schemen. Ja verlorene Scharen von Gestaltlosen, welche annehmen die Gestalt einer Schar von verlorenen Zwergen. --- Kampflärm breitet sich aus. Deine Waffe zum Angriff hebend blickst du dich um. Immer noch umgeben dich Flammen, umgibt dich eine Feuersbrunst. Doch diesmal bist nicht du inmitten eines großen Feuers, nein diesmal umgeben dich die Flammen. Zelte, auch dein Zelt steht in Flammen. Auch der Kastenwagen steht Lichterloh in Flammen, in dem wohl das vom Garether Tempel erhaltene Gold und die Vorräte transportiert wurde. Du siehst noch eine schemenhafte Gestalt, ja eher verzerrt, die einen Körper durch eine lodernde Flammenwand zieht. Kurzatmige Schreie dringen gequält an dein Gehör. Du versuchst der seltsamen Gestalt nachzulaufen als vor dir krachend und von lodernden Flammen umzüngelt, Holzbalken entgegenfliegen. Du springst beiseite und nur um ein Haar hätten dich die Balken erfaßt und begraben. Teile deiner Kleidung gehen in Flammen auf. Deine eiserne Rüstung ist glühend Rot von der Hitze der Feuersbrunst. Auch deine Waffe, welche glühend heiß ist, verbrennt dir Teile deiner Hand. Du wirfst sie nach der Gestalt, die nur noch als rotschwarzer Schatten seinen vermeintlichen Kopf aus der Flammenhölle zieht. Einen Moment lang dachtest du noch, das die Gestalt dich verspottet hat. Unter wälzen entledigst du dir deine Überkleidung, deine glühende Eisenrüstung und alles was dich sonst noch verbrennen mag. Beißender Gestank von Rauch, von verbrannter Leibern, feuchtem Gehölz und teils geschmolzenen Materialien erfüllt das Feld des Schreckens. Geschwächt und von brennenden Schmerz gematert schließt du dein Augen. Nicht einmal mehr den verzweifelten Hilfeschrei eines Menschen registrierst du richtig. --- Als du erwachst zuckst du auf. Immer noch durchziehen dich diese Schmerzen. Deine Lippen sind ausgetrocknet und aufgerissen. Jedes Husten schwächt dich zusehenst und nimmt dir jeden Atemzug. Keuchend und innerlich ausgetrocknet spuckst du Asche, Rauch und geschwärztes Blut. Atembeschwerden überkommen dich, und dennoch erhebst du dich. Deine offenen Brandwunden werden von bläulichschwarzen Umrandungen hervorgehoben. Auch innerhalb der Wunden tummeln sich Dreck und Asche, Sand und Erde. Schwer sind deine Schritte und zum ersten Mal in deinem Leben fühlst du dich wehrlos, verloren, gestaltlos, hilflos und einsam. Auch überkommen dich Gefühle des Versagens. Du siehst dich um und erkennst die Trümmer von zwei Kastenwagen, welche umgestoßen wurden oder umgekippt sind. Du siehst verbrannte Leiber von erschlagenen Mönchen und Recken. Erschlagen und gedemütigt, ängstlich und entschlossen sind ihre Gesichter gezeichnet. Waffen und Rüstungen liegen umher, auch deine verkohlte und geschwärzte Rüstung und Waffen, liegen verstreut auf dem Schlachtfeld. Dein Rucksack von Brandlöchern durchsetzt. Und du erkennst einen geplanten und ordentlich organisierten Überfall. Man hat auf euch gewartet und euch aufgelauert. Die Feuer sind keine natürlichen Feuer, sondern aus schnellbrennenden Substanzen entfacht worden. Und es trifft dich wie einen Schlag. All das Unglück geschah während deiner Wache. Hättest du nur nicht einen Augenblick bei dem Lagerfeuer ausgeharrt, dann hättest du es verhindern können. Doch wenn du nicht in Angroschs Feuer gestarrt hättest würdest du nicht wissen, das er dir Visionen eines Untergangs, Visionen des Schreckens und Visionen über Grenzenlose Macht, eines alten und gefürchteten Feindes zukommen lassen, welche es nun gilt zu verhindern. Doch wo sollst du deine Suche beginnen ? --- Ein breiter Fluß ; ein Fluß hat eine Furt ; eine Furt ist ein anderer Übergang wie eine Brücke ; ein Greif ist bei den Menschen ein heiliges Tier ; vor allem seit den jüngsten Einfällen der Orks über den Finsterkamm um Greifenfurt von Norden her zu stürmen ; alle Menschen dort haben von einem Greifenwunder gesprochen. --- Voller Gedanken und Fragen auf das du im Feuer gesehen hast packst du deine Sachen zusammen, beziehungsweise das was davon übrig geblieben ist.“ ---

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 20.04.2007, 15:29

Drusilla: Trägerin des ersten Zeichens , Magierin
Handlung: Während sie in einem ihrer Bücher schmökert
„Du bist gerade dabei eines deiner lehrreichen Bücher zu durchforsten, mit dem Gedanken was es wohl mit dem Stein in deiner Stirn auf sich hat. Du weißt bisher nur, daß
er dich eines Tages zu ihm führen wird. Nur wann der Tag kommen wird das wissen wohl nur die Götter. Bist du wirklich Teil der Al’Anfanischen Prophezeihungen? Während du noch in diesem Moment darüber nachdenkst, und in deinem Buch schmökerst, verschwimmen die Zeilen und du ließt dazwischen etwas, --- Ihr, der ihr seid der alleine Ahnende mit dem Almadinen Auge, ich ersuche euren Rat ! Schwere Zeiten stehen uns bevor, seit den Ereignissen in Weiden ! Ich erbitte euch, mich im Arcanen Institut zu Punin zu erwarten ! ---
Dann verschwimmen auch diese Worte zwischen den Zeilen. Du reibst dir die Augen und blickst erneut wieder in deine Seiten, als du merkst das du langsam ermüdest. Wenn deine Ohre dich nicht trügen hast du gerade ein Schnurren oder Mauzen warnehmen können. Du blickst dich in dem Raum um und erkennst halb durchcheinend an einer Wand lehnent eine Katze, oder besser noch den Geist einer Katze, welche dich neugierig oder fragend beäugt. Das letzte Mal als du so ein durchscheinenden Wesen gesehen hast, war wohl an jenem Tag an dem du Weiden verlassen hast. Das Geschöpf war wohl das einer Schlange und derjenige der es in sich Trug war wohl dein langjähriger Gefährte Dyrak Kyr Baschar. Mit diesem Gedanken fallen dir noch die Worte ein --- Wenn der Bote des wandelnden Bildes zum Bündnis bittet ! --- Oder war alles nur die Ermüdung und Strapazen der letzten Tage. Du begibst dich zu Bett.“
Handlung: In der selben Nacht in der sie sich zu Bett begibt
„Du sitzt auf einem vielfarbigen, wie lebendig pulsierenden Thron. Jede Pore deines Körpers verströmt Macht! Legionen wimmelnder Kreaturen, die jeder Beschreibung spotten, liegen dir zu Füßen und erwarten deine Befehle. Plötzlich überkommt dich Hunger, gewaltiger Hunger! Und du weißt, wie dieser Hunger zu stillen ist! Du greifst zu einem winzigen Objekt zu deinen Füßen: Die im silbrigen Licht erstrahlende Miniatur eines kleinen Klosters. Winzige Wesen flüchten zu allen Seiten, doch du lachst. Diese Narren! Genüßlich zerdrückst du die Miniatur zwischen deinen Händen und blutiger Saft quillt hervor! Zuerst nur Tropfen, dann ganze Fontänen. Ein nicht enden wollender Blutstrom. Bald schon wirst du trinken, sehr bald...! Du erwachst mit gemischten Gefühlen“

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 12.07.2007, 18:37

Polter: Verzweifelter Geselle, Gaukler
Handlung: Während er sich zu einem Rondra-Tempel begibt
„Unbeirrter Wege ziehst du voran. So wie man es dir einst gelehrt hat. Immer vorwärts schreiten, und das Geschehene hinter sich zu lassen. Denn die Götter wissen, wo dich dein nächster Weg hinführen wird. Um einen ordentlichen Bericht über das Erlebte abzulegen suchst du einen Tempel auf, welcher der Herrin Rondra geweiht wurde. Schon also du die Straßen voranschreitest spürst du es, und jetzt siehst du es. Ein Leichenzug wandert in deine Richtung. Menschenmassen haben sich gebildet, und formieren sich zu einer Gasse in ordentlicher Spalier. Auch du gibst den Weg für diesen Troß frei. Zu forderst reitet eine stolze Geweihte der Rondrakirche, hoch zu Roß sitzt sie predigend, und bittet ihre Herrin um einen Platz an ihrer Tafel, für den verstorbenen Dragosch von Sichelhofen. Tränen rinnen dir herab, als der Name während der Trauerrede fällt. Das Schwert der Schwerter ist gefallen. Das letzte was du über ihn erfahren hast, war das er Stellung bezogen hatte, an der Orkgrenze zu Weiden. Trotz das du ihm nie begegnet warst, trifft es dich wie ein Schlag, welcher dich zu Tränen rühren läßt. --- Immer fließender werden deine Tränen, immer verschwommener dein Blick und du schwimmst in einem stetig breiter werdenden Fluß. Flehende und betende Stimmen begleiten dich in diesem Fluß. Gleißende Feuer, beißender Rauch und stickige Luft werden getragen, mit dem erst noch frischen und lauen Wind. Brennende Mauern und Gebäude erscheinen am Horizont. Fliehende Schreie und siegreiches Grollen, nein Grunzen tritt an dein Ohr heran. Schwarze Geschöpfe, pelzige und haarige Geschöpfe, schwimmen dir entgegen. Gierig sind ihre Blicke, wutentbrannt sind ihre Blicke, voller Haß und Rachsucht sind ihre Blicke und Wildheit überkommt sie. Mit gezogenen Waffen schwimmen sie auf dich zu, schwimmen über dich hinweg. Schnitte, Risse, Schläge und Tritte dringen in deinen Körper ein. Klaffende Wunden von dir hinterlassen eine Spur des Blutes, einen Strom des Blutes, welcher stetig breiter wird. Über den blutroten Strom erstrahlt gleißend eine funkensprühende Furt, über welche ein von Schmach gezeichneter Greif springt. Deine Augen weit aufgerissen, den Schrecken, das Grauen, nur noch mit deiner Seele registriert, siehst du deinen leblosen Körper dahintreiben. Blutüberströmt und das Gesicht zu einer entsetzlichen Fratze verzerrt, treibt er an die silbrig schimmernden Ufer der brennenden Stadt. Rotbraun gekuttete Mönche ziehen dich aus dem blutigen Strom heraus, der wohl bei einem finstren Gebirge entsprungen ist. Dein von rotschwarzem Blute besudelter Leib wird auf eine Trage gehievt. Die Mönche in ihren rotbraunen Kutten sammeln sich an dem Ufer der zerstörten Stadt. Ihr Leichenzug, dein Leichenzug, deine Bestattung setzt sich in Bewegung. Ihre Schritte schreiten langsam und gequält durch die Straßen der Verlorenen, durch die Gassen der Gestaltlosen. Hundertfache Trauergesänge erfüllen die schon trostlos und trist gepflasterten Asphaltplatten. Bäume sind zu Stein erstarrt, Häuser sind von Rissen gezeichnet. An einem der Häuser beginnen schon die Aufbauarbeiten. Die Gesichtlosen heben mit einem Flachenzug, einen mit Baugestein bestückten Korb hoch hinauf auf ein hölzernes Gerüst. Ein Pfiff, ein Schnalzen, ein Krachen und ein Bersten erhebt sich über den Köpfen der Kuttenträger und deines Leichenzugs. Panische Schreie sind zu hören, Gestein das herabregnet über dich und deine Träger, und einen nach dem anderen erschlägt. Tödliche Schreie lähmen die Blicke deiner Gefährten. Auch sie sind Opfer des Steinschlages geworden. Deine Trage ist halb aufrecht unter den Geröllmassen eingeklemmt. Dein zerquetschter Körper preßt noch dein letztes Blut aus den Adern, ehe dein Körper mit geöffneten Augen, zur Leichenblasse, vom Blut getränkt, sein letztes zucken erhebt. Herab fällt deine Seele, gezogen in den leblosen Körper und du spürst jeden einzelnen Schmerz. Noch einmal zuckst du schmerzerfüllt auf und erblickst ein Tal aus Erz, welches einst eine Stadt in ihrer Blüte und voller Leben war. Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze ist mehr so wie sie einst waren. Alle sind zu Stein erstarrt. Selbst die züngelnden Flammen, das fließende Wasser sind starr wie Stein. Der eisige Wind ist erstickt worden im Keim und die Luft ist gewichen. Der Rausch der Ewigkeit überzieht dich in Einsamkeit. --- Berührt von dem Visionen des Schreckens, blickst du dich um. Still ist es geworden, in Einsamkeit stehen gelassen, und nur die trostlosen steinernen Mauern einer Stadt, die dich umringen, sind die stillen Zeugen, einer Vergangenheit, deiner Vergangenheit.“ ---

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 22.10.2007, 15:03

Wie es wirklich war während der Unheiligen Tage um 1018 Bosparanas Fall

... eurem Essen widmen könnt. Alles im allen ist das Gasthaus von Gemütlichkeit durchdrungen, und zum Klang der Instrumente gibt eine Tänzerin ihr Können zum Besten. Nicht weit von der Fläche stehen wohl die beiden Leibwächter der Tänzerin. Der grimmige Blick der Beiden ist auf die Anwesenden, die dem Tanz beiwohnen, und der Tänzerin, gleichermaßen gerichtet. Ihre Tuchkleidung und der stolze Khunchomer lassen die Gäste nur erahnen, das man der Frau nicht zu nahe treten sollte. Von den sanften orientalischen Klängen, der den Schankraum erfüllt, und den Geruch des süßlichen Tabak in der Nase, lassen euch nur schwer davon abhalten, ...


... Gastfreundschaft hingegeben. Beinahe erscheint euch diese Gemütlichkeit wie aus einem Märchen von 1001 Rausch. Für einen Moment hattet ihr die Gedanken an Bastrabun. Mag wohl an den Klängen und den Tänzen gelegen haben, oder gar an den Erzählungen des alten Mannes, denen ihr beigewohnt hattet, unten im Raum. Ein Gemeinschaftszimmer mit sechs Betten habt ihr angemietet um nach den Tagen der Wildnis, endlich wieder ein ordentliches Bett ...


... mehr die Sternenleere. Im nächsten Moment, denn Augenblicke habt ihr nicht mehr, fahren aus allen Richtung purpurfarbene Blitze zum Zentrum der Sternenleere, und man glaubt ein lodernd graues Nichts inmitten der Sternenleere zu erahnen. Nebelschleier und Nebelfetzen schwirren um den Riß im Firmament. Ein weiteres Donnern fährt bebend über die Ebene. Und mit dem Beben öffnen sich Spalten in der Erde, welche Menschen und Echsen gleichermaßen in die Tiefe reißen. Feuerzungen dringen vom inneren der Erde an die Oberfläche und im nu gehen Menschen und Echsen in Flammen auf. Feuerwalzen fahren quer über die Ebene und versenken Gebäude und Pflanzen bis nur noch Asche zurückbleibt. Ein Horn das über den Platz dröhnt, kündet von einem weiteren Schrecken, künden von einer dritten Macht. Surren dringt an eure Ohren und der Himmel wird von riesigen Heuschrecken, nein riesigen fliegenden Insektenmenschen bevölkert, gerüstet und gewappnet mit Speer, Lanze und Schilden aus bläulichen Flammen. Männer und Frauen mit Spinnen- und Skorpionleibern krabbeln ungebremst zwischen Menschen und Echsen und führen Hiebe mit ihren Waffen aus, um ein Massaker anzurichten. Regen prasselt herab vom Himmelszelt. Saurer Regen der auf der Haut brennt, welcher ...

Re: Visionen voller Schrecken und andere Erlebnisse

Thezmaar - 11.11.2007, 13:52

Bishdariels Vision auf Maraskan

... im Verborgenen die Geheimnisse des Dschungels, welcher sich wachend, mahnend und gefürchtet zugleich ausweitet. Am trüben Horizont erhellen nur bläulich und grünlich schimmernde Blitze, den nachtblauen Himmel welcher von einer dicken Wolkendecke verborgen bleibt. Kein donnern ist wahrzunehmen. Am Fuße der Urwaldriesen liegen trostlos und verloren die morastigen Gebiete der Mangrovensümpfe. In den tiefen der Nebelbänke erkennt man nur einsam und unheimlich, den einen oder anderen Schatten. Niemals vermögt ihr zu erkennen ob dieser Schemen Mensch, Tier, Pflanze oder sonst irgendwie Gestalt zeigt. Je näher ihr der Wolkendecke kommt, desto windiger, desto stürmischer weht die Böe. Ihr setzt zur Landung an und der Boden, der eure nackten Füße streift, gibt nach und verbirgt so manch eine Wasserpfütze. Spuren hinterlaßt ihr, welche sich ebenso schnell wieder mit Wasser füllen, bis ihr den Rand einer Klippe erreicht habt. Den Rand einer gähnenden, nachtblauen Tiefe. Aus dieser Tiefe dringen Gischtgeister bis knapp unter die Wasseroberfläche, welche schreiend und gequält, wieder gurgelnd in die unbarmherzige Tiefe gezogen werden, um niemals mehr die Wasseroberfläche zu erreichen. Den nachtblauen Ozean am Fuße der Klippe entspringen einige Meilen vor euch weitere Klippen. Alle samt bilden willkürliche Gesteinsformen ...
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