Prushnakh

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    Re: Prushnakh

    Prushnakh - 15.04.2007, 00:36

    Prushnakh
    Hi Leute,
    ich heiße Mario, bin 20 Jahre alt (am 4. Januar 1987 geboren) und komme aus Kreuztal in der Nähe von Siegen/NRW. Zu meinen Hobbies gehören unter anderem Gitarre spielen (in meiner Band), dabei "singen" (sprich grunzen), saufen, grölen, feiern und Lineage II. Bisher habe ich auf Gaya, TdL, Dark Kingdom, Imo und Fun L2 gespielt, aber jetzt bin ich auf Eden zu Hause. :-)

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    „Prushnakh ûr’Shagraath, ashûrz Mokash’ûr’Râzhak!“, brüllte er und begrüßte den Häuptling der ‚dunklen Burg’ mit dem Gruß der Mokasha. Um ihn herum stand die Luft; lediglich das nachdenkliche Grunzen der Anwesenden füllte den trüben Tag mit niederem Gesang. Es regnete, es war kalt, es roch nach Tod. Tod, der an jedem seiner Finger klebte: Prushnakh. Geschätzte dreißig Sommer zählt er nun. Annähernd jeder dieser Sommer verbrachte er damit, Elfen und Menschen zu essen, zu töten und gar zu opfern. Als Mokasha fungiert er als geistliche Quelle in der Horde, beruft die Geister seiner Ahnen und fragt sie um Rat. Offiziell ist er jedoch noch kein Mönch, da ihm die größten Schamanen der Horde noch keine Aufgaben zuteilten, obgleich er jede mit Leichtigkeit meistern werden wird.
    Die Sonne ringt mit den Wolken, verliert den Kampf aber nach kurzer Zeit.
    Der Häuptling des Dorfes mustert den Orken eingehend. Seine Größe ist beachtlich, denn er misst an die 2,50m. Die Schultern sind nicht mit einem Bären zu vergleichen – das wäre ja fast beleidigend. Prushnakh, der Neue, trägt einen ledernen Waffenrock und zudem baumeln zwei mächtige Faustklingen an seinem Waffengurt. Selbst der Anblick lässt vermuten, dass jede der Waffen mindestens 14 Pfund wiegt. Seine Haare sind bis auf einen Streifen, der sich durch die Mitte des Hauptes zieht, abrasiert und die Kopfhaut ist mit den Zeichen seines ehemaligen Klans geschmückt.
    Sein ehemaliger Klan. Er wurde nicht verwiesen, sie wurden nicht geschlagen... Er ging. Er ging, um das zu werden, wozu er bestimmt ist. Er ging, um das zu werden, was er dort nicht werden kann. Er war mit dem Häuptling, seinem Bruder Nazmaahr, der Stärkste des Klans. Jeder respektierte ihn und seine Entscheidungen. Hätte es einer nicht getan, war es das Letzte, was er getan hat.
    Prushnakh erwidert den Blick des Dorfhäuptlings durchdringend. Vollkommen ruhig steht er da, lässt sich mustern und grunzt. „Whazz kukk’n zofil, eh?“, bellte er den Häuptling an. Dieser fletschte die Hauer zu einem vollkommenen Orkgrinsen, das eher aussah, als hätte man ihm ins Gesicht geschlagen. „Maulah, Globgit! Dhu komm’n jezik mhit zhu Huttah fon mik. Wiah trink’n. Dhu red’n.“, entfuhr es dem Häuptling als Anwort. Und so gingen sie. Das Rudel blieb zurück, sah den beiden Orken jedoch nach. Prushnakh war selbst einen Kopf größer und einige Finger breitschultriger als der Häuptling. Das lässt wohl auf die Reaktion Prushnakhs Ankunft schließen. Grunzendes Gemurmel besuchte den Platz, an dem vorher beide Orken standen, bis dann das Horn des Prätorianers erklang und der Alltag wieder überhand nahm.
    Donner grollte, als die beiden Orken auf einem Fell Platz nahmen. Schnaps und Fleisch wurde gebracht.

    „Whazz Obamosha woll’n wizz’n?“, fragte Prushnakh ruhig – auch wenn diese Ruhe einem Elfen die Ohren kosten würde.
    - „Eh... Warom tik hiah? Whazz hia woll’n, eh?“, donnerte das Gegenüber.
    Prushnakh trank den Tonbecher aus und biss ins Fleisch. „Tikze Klan praokh’n Mokash, yup. Mik woll’n Mokash wead’n unt jezik Prushnakh hiah.“, entgegnete er kauend, schmatzend und grunzend.
    - „Eh...“ Der Häuptling, gesteuert von Spontaneität, lässt die Faust gen Prushnakh fliegen. Schnell war er, ja. Aber nicht so schnell wie der Neue, sodass die Faust die Luft zerteilte. Der Obamosha versuchte es gleich noch einmal, traf wieder nicht und grunzte mürrisch. Prushnakh spießte das Fleisch auf die Hauer, sodass er einen weiteren Schnaps trinken konnte. Der Häuptling schien innerlich beeindruckt, zeigte es aufgrund seines Stolzes aber nicht nach außen.
    „Unt? Prushnakh woll’n hiah plaib’n! Whenn tikze zakh’n noargh, thann Prushnakh tik woll’n mosh’n!“, knurrte er und erhob sich, um in Kampfstellung zu gehen. Der Häuptling tat es ihm gleich und baute sich, sofern möglich, vor ihm auf. Eine einladende Geste in Form eines Magenhiebs forderte Prushnakh dazu auf, zu bleiben. Der Häuptling reichte ihm seinen Unterarm, damit der Gruß erfolgen konnte.
    - „Tik plaib’n unt wiah tikze helf’n wead’n Mokash.“, sprach er.
    Prushnakh runzelte nachdenklich die Stirn. ‚Das war zu leicht.’, dachte er. ‚Viel zu leicht...’ Draußen, auf dem Platz, wo er vorher stand, sank er auf ein Knie und nahm sein Horn von dem Gürtel. Er atmete lange und tief ein, und ließ die Luft in Form von einem gedehnten sowie lauten Ton entweichen. Die Masse wand sich um, betrachtete sich das Schauspiel und brüllte, als der Häuptling das Intonieren gleichtat.
    ‚Viel zu leicht...’, dachte er ein weiteres Mal und ließ den Tag einen Tag sein.


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    Kurze und schlechte Story, weil ich keine Zeit hatte ^^



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