Enter Shikari

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Enter Shikari"

    Re: Enter Shikari

    Chromos - 13.04.2007, 16:09

    Enter Shikari
    Enter Shikari sind 4 junge Herren aus einem kleinen, unbedeutenen Ort namens Hertfordshire in England, die mit ihrer Musik, die sie selber als "Trancecore" bezeichnen, etwas kreeiren, dass die Welt vorher noch nie gehört hat.
    Ihr Mix, bestehend aus Screamo-,Emocore und Eurotrance-Elementen, macht sie so neu und frisch, dass sie in Myspace einen Hype auslösen, der schon fast an den Arctic Monkeys anknüpfen kann oder vielleicht sogar noch wird.

    Sie rockten schon in einer Deutschlandtour nebst Alexisonfire und Billy Talent unsere Städte und machten sich auch schon im Deutschen Musikfernsehn einen Namen, so dass bei MTV Rockzone beispielsweise eine Sendung nur mit ihnen gefüllt wurde.

    Der gekonnte Spartenmix aus zwei Musikrichtungen, wo man nur schwer glauben konnte, dass diese zu vereinen sind, spricht nicht nur hartgesottene Metalfreunde an, sondern oft auch Raver und Technohörer.

    Enter Shikari steht für Einzigartigkeit und zeigt, das selbst im Zeitalter wo man glaubt, dass es schon Alles gab, noch nicht mal ansatzweise das Schöpfungsmaß an Kreativität und Individualität ausgenutzt wird.

    Reinhören und genießen!

    Links:
    www.myspace.com/entershikari

    PS: Um beim Forumthema zu bleiben, letztens hat sich Thomas, Sänger von Stakeout, als Befürworter der Musik geoutet. ;)



    Re: Enter Shikari

    Chromos - 13.04.2007, 16:20

    Enter Shikari - Take To The Skies
    Was haben unsere Eltern nur falsch gemacht?
    Eine Subkultur die sich Emo schimpft grottet durch alle Länder, die überwiegend Musik hört in der gegröhlt und das Leben beklagt wird, bewaffnet mit Buttons, komischen Bunten bis Schwarzen Klamotten und diversen Armbändern und den obligatorischen schwarzen Haaren zu einem Seitenscheitel geschnitten, den man alle 10 Sekunden neu richten muss damit man auch mal wieder was auf dem linken Auge sieht. Dabei war doch schon Eurotrance in den 90igern der letzte Dreck für Opi, der sich jedesmal im Grab umdreht wenn Enkelchen mit seinen Leuchtstäbchen und gefärbten Haaren auf die Loveparade ging um dort ordentlich zu raven. Papa sagt nur "AC/DC waren noch richtige Musiker!" und Mami sagt "Schatz leg doch mal was von Phil Collins ein oder diesen Robbie Williams."

    Mami muss ja nicht wissen das der gute Robbie ziemlich Drogenabhängig ist, Papi nicht das AC/DC einfach viel zu alt sind und Opi kann sich ruhig im Grab umdrehen bis die Ratten kein Bock mehr haben an ihm zu knabbern, denn mit "Enter Shikari" werden mal eben das Screamo- und Trancegenre in einen Pool geschüttet und mit 4 dynamischen Jungs aus Hertfordshire (England) zu einen aufstrebenden, Myspacegehypten Musikmix zusammengewürfelt die zudem noch eine unglaubliche Bühnenshow drauf haben wo nur nch Rammstein das besser machen kann.

    Mit ihrem kürzlich erschinenen Album "Take To The Skies" weiß man wie Mutter nicht mehr ins Zimmer kommt um Sohn oder Tochter Hausarbeiten aufzutragen, denn die Musik ist ihr einfach mal zu laut. Höchstens ein trauriges Kopfschütteln und das knallen der Zimmertür wäre zu erspähen. Toleranz war ja eh noch nie ihr Ding wenn es um Musik geht. Das hatte sie spätestens bei ähnlichen Übeltätern wie "HORSE The Band" bewiesen die den Nintendocore schufen an dem "ES" sich orientiert. Aber doch nicht so ganz. Denn 8-Bit Musik ist das dann doch nicht so ganz.

    Um "ES" zu erklären stelle man sich folgende Situation vor: 100.000 Raver lauschen dem 1. Titel von "Take To The Skies", wobei es sich um ein unbeschrifteten Technolastigen Interulde handelt. Sie gehen feuchtfröhlich ab und freuen sich ihres Lebens und das sie sich gerade eine ordentliche Pille zu gemüte zogen und schweben zu der Musik im Takt umher.
    SHIT!
    Dies brühlt Frontmann Rou nebst Jungferngekreische im ersten Song "Enter Shikari" in das Mikro und dann gehts schon los. Feinste Drumms und Gitarrenklänge hauen ein (neben dem Trance) um die Ohren. Gegröhlt wird was das Zeug hält und die Boxen wollen am liebsten in Rente gehen. Und ja, Titel 2 heißt wie die Band selbst.
    Ich stelle mir die verwunderten Gesichter der Raver ziemlich amüsant vor.

    Weiter geht das Album mit weiterhin härteren klängen vom Song "Mothership" der so ausserirdisch gut klingt wie der Name schon verrät. Walk the plank, Dude!
    "Anything Can Happen In The Next Half Hour" verspricht ruhigere Töne zu Anfang, aber wer die EP´s kennt, weiß an welcher Stelle die Arme zu schwingen und schwitzende Körper gegen andere zu pressen um sich dann zum Anderen abzustützen. Feucht fröhlich folgt nach einem weiteren kurzen Interlude "Labyrinth" und "No Sssweat". Diese erinnern an vergangene SNES Zeiten. Schnell, Schneller, undurchsichtig, langsam und wieder Schnell rattern ES ihre Texte runter und es scheint als könne sie nichts stoppen, selbst nicht die gelegentlichen, typischen Emo-wir-machen-an-der-Stelle-mal-einen-auf-langsam-um-danach-
    -wieder-ordentlich-abzuhotten-Stellen.

    Erste Hoffung auf Atempause für die noch lebende Oma bietet "Today Wont Go Down In History", was wirklich ungewöhnlich ruhig ist. Eigentlich ein schöner Song, aber ein Manko inmitten der schnellen Songs zum moshen und pogen. Kleiner Störfaktor, trotzdem toll anzuhören. Nach einem weiteren Interlude folgt "Return To Energizer". Und in diesem Song hat sich doch tatsächlich durch den gleichnamigen Refrain eine gewisse Monotität eingeschlichen. Die einen mögens, die anderen akzeptierens. Und Oma fand eh das es Zeit wird den Herzschrittmacher mal im neuen Takt zu richten und das Opi schon zu lange allein 6 Fuß weiter unten liegt.
    Im Anschluss ein Lied das jeder Singen kann, oder zumindest klatschen. Mit "Sorry Youre Not A Winner" haben "ES" den Ohrwurm des Jahres geschaffen. Oder gibt es Scremo/Emocore Floors die noch ohne diesen Mitmachsong auskommen? Spätestens mit dem Video weiß jeder, dass die Jungs mehr als nur Musik machen. Und Live überzeugt auch den Letzten Zuhörer und verleitet zum mitmachen.
    Folglich schallt eine Ansage durch den Raum und verspricht uns den großen Auftritt von "Johnny Sniper" und das nicht zu knapp. Abenteuerlich und witzig anzuhören. Mitgröhlpflicht wenn man des Englischen mächtig ist. Oder wenigstens so tun. This is all I need feel alive!
    "Adieu" folgt dem Schema von Today wont go down in History. Liebliche Gitarrenklänge, zärtliche Melodien und ein engelsgleicher Chorknabengesang versprechen nette Kuschelstunden und leichten Druck auf die Tränendrüsen. Zum Ende noch etwas(!) lauter und schneller um sich auf die Hitsingle "Ok, Time For Plan B" vorzubereiten und damit auch den letzten Song. Hier hauts einen echt aus den Socken und "ES" zeigen noch ein letztes mal was sie drauf haben. Harte Drumms, viel Gegröhl und Gesang und kurz vor Schluss Stelle zum Fäuste heben und mitschreien. Ein Abgang wie er im Buche steht.

    This means war!

    Danke fürs lesen oder nicht lesen. Ich entschuldige mich bei allen Leute die sich diskriminiert fühlen oder dessen Opa / Oma vor kurzem verstorben sind.
    Hört euch das Album an, ärgert Mami und Papi damit und genießt eine Revolution in der Musikgeschichte!


    Kritik von Chromos



    Re: Enter Shikari

    DerTillo - 14.04.2007, 00:25


    War klar das du die hier postest entweder du oder
    Sunny! ^^ Hab mir zwar grad nich deinen ewiglangen
    Text oben durchgelesen (da bin ich grad ehrlich gesagt
    viel zu faul zu) aber ich find die Band ganz gut, kenne
    aber auch nur einen Song.



    Re: Enter Shikari

    Sunny - 16.04.2007, 18:15


    Lass mich raten Tilo, den Song, den ich dir geschickt habe irgendwann ma?

    Also ich find die Jungs klasse, hab die CD hoch und runter laufen lassen!!! Finds klasse ^^



    Re: Enter Shikari

    Chromos - 17.04.2007, 18:13


    Übrigens war ich letztens auf dem Livekonzert von Enter Shikari im Magnet. Trotz der erdrückenden Enge und die üblichen nervigen Leute die ihre Grenzen nicht kennen, war es mehr als nur ein Orgasmus für Ohr und sogar Auge.

    Was die Typen live bieten ist einfach unglaublich!

    Beste Konzert bis jetzt in diesem Jahr gewesen!



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