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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: menasabi - FunnyChrissy Forum: Schreiberschmiede Forenbeschreibung: Der Welt des Schreibens sind keine Grenzen gesetzt.. aus dem Unterforum: Gedichte & Songs Antworten: 2 Forum gestartet am: Sonntag 11.03.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Mollys Gedichts-Hausaufgaben Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 11 Monaten, 6 Tagen, 2 Stunden, 46 Minuten
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Re: Mollys Gedichts-Hausaufgaben
menasabi - 12.04.2007, 00:20Mollys Gedichts-Hausaufgaben
Hallo,
in diesem Thread zeige ich Euch die Gedichte, die ich in der Oberstufe (1998) für die Fächer Deutsch und Musik geschrieben habe. Ich hoffe, das ein oder andere gefällt.
Die Toteninsel
Es ist Nacht
Und die Kälte umschmeichelt meine Haut.
Ich spüre die unbekannte Macht
Die mir meine Sinne raubt.
Ich sehe dem Tod ins Gesicht
Doch Angst verspüre ich nicht.
Fühle kein Weh und Pein,
Sehe nur den hellen Schein.
Die Seele meinem Körper entweicht.
Sie fliegt wie eine Feder
Sanft und seicht
Läßt sie sich auf Blüten nieder.
Ich erwache in einem Blumenmeer.
Meinen Körper sehe ich liegen leer
Und doch fühle ich mich geborgen,
An diesem Ort ohne Sorgen.
-------------------------------------------------------------------------------------
Des Traumes Traum
Den Traum aller Träume träumte ich
und als ich erwachte, mußte ich weinen bitterlich.
Den Liebsten hatte ich verloren,
der Schmerz in mir war geboren.
Seine strahlenden Augen, sein zartes Gesicht,
wie das Feuer einer Kerze erlischt,
wie Spuren im Sand verwischt.
Vor Schmerz und Sehnsucht ganz zerrissen,
wie kann ein einzelnes Herz nur soviel missen?
Mein Traum führte mich fort
an einen anderen Ort
mit süßlicher Luft,
dem Liebesduft.
Dort am blumenreichen Platz
fand ich wieder meinen Schatz,
tief schlummernd unter der Linde
mit einem Herzen aus Baumesrinde.
Und zum ersten Mal konnte ich erkennen,
daß der Tod unsere Liebe nicht kann trennen.
Von seinem Körper so leer
auf dem bunten Blumenmeer
ich still und leise Abschied nahm
und die Wahrheit daraus entnahm;
denn ich träumte keinen Traum,
die pure Wirklichkeit war in Zeit und Raum.
Und als ich erwachte, mußte ich weinen bitterlich,
denn den Traum aller Träume träumte ich.
-------------------------------------------------------------------------------------
Friedensort
Dort, wo die alte Eiche steht
und das Bächlein seinem Wege geht,
wo die Sonne sich mit der Welt vereint
und das blühende Leben entkeimt,
dort wirst du mich wiederfinden,
friedlich schlafend unter Linden.
Dann erst wirst du erkennen,
daß selbst der Tod kann uns nicht trennen.
Re: Mollys Gedichts-Hausaufgaben
FunnyChrissy - 22.04.2007, 10:53
Deine Gedichte berühren mich auch hier total! Sie gehen echt unter die Haut...ich konnte die Gefühle darin richtig greifen und auch verstehen, was du damit ausdrücken willst.
Der Tod ist nie endgültig - er kann niemanden trennen, wenn man sich aufrichtig geliebt hat!
Auch wenn ich weiterhin hoffe, so schnell nicht damit konfrontiert zu werden...aber ich kenne dieses Gefühl schon. Daher hast du mich damit sehr berührt.
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