Interview mit Thomas Martiens von Mai 2005

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    Re: Interview mit Thomas Martiens von Mai 2005

    Sunny - 10.04.2007, 13:03

    Interview mit Thomas Martiens von Mai 2005
    Ich hab mit Thomas im Mai 2005 ein Interview für meine Schülerzeitung -Ponk- geführt:

    - Manche bezeichnen euch als Punkrockband, auf eurer HP steht ihr seid eine FunPunkPopAlternativeRockband. Nur als was seht ihr euch selber?

    Kommt wohl ein bisschen darauf an, wie man Punkrock definiert. Wir machen auf keinen Fall nur schnelle 3-Akkorde-Songs weshalb wir schon glauben, dass wir aus dem gängigen Punkrock Schema ausbrechen. Wir haben ja auch viele "normale" Rocksongs im Programm und auch die eine oder andere Ballade und viele Offbeatsachen… Deshalb schreiben wir auf unserer Homepage, dass wir "FunPunkPopAlternativeRock mit gelegentlichen Offbeatsausflügen" machen. Aber das ist für ´nen Konzertveranstalter natürlich zu lang. Da müsste der ja gleich größere Flyer drucken. Deshalb reduziert man uns eben auf Punkrock. Damit können wir auf jeden Fall leben, möchten aber trotzdem festhalten, dass wir keine Punks im klassischen Sinne sind. Wir machen einfach das, was wir wollen.
    - Würdet ihr euch selber als gute Band mit geilen Texten beschreiben?

    Klar. Vielleicht aber auch anders rum?! Texte sind uns auf jeden Fall wichtig. Deshalb singen und schreiben wir auch fast ausschließlich auf Deutsch, was ja nicht immer so einfach ist. Da kann eben jeder sehr schnell beurteilen, ob da nun was dahinter steckt oder ob die nur irgendeinen Blödsinn daherträllern. Im Englischen kann man sich viel leichter verstecken. Und im Deutschen muss man aufpassen, dass man nicht schnell in den Schlagerbereich abdriftet. Obwohl wir mal nen Schlagersong mit dem Titel "Ein halbes Schwein vom Grill" aufnehmen sollten, wie ich finde.
    - Wer schreibt von euch die meisten Texte?

    Ich, so ca. 90%
    - Was macht für euch ein gutes Konzert aus?

    In erster Linie sicherlich enthusiastische Reaktionen des Publikums. Wenn alle ausflippen und rumhüpfen oder kreischen und klatschen oder was auch immer, dann kann alles andere noch so schief gehen, aber das Konzert ist trotzdem cool und es macht doppelt Spaß auf der Bühne. Mittlerweile legen wir auch Wert auf ´nen einigermaßen guten Bühnensound. Ist schon nicht ganz verkehrt, wenn man sich selber hören kann, was man da so verzapft. Übel gelaunte Tontechniker können einem schon mal den Spaß verderben.
    - Welches Konzert/welcher Gig war für euch der spektakulärste? Und wieso…

    Spektakulär rein von der Größe her, war das "Ärzte Tribute Konzert" im Kesselhaus, weil da einfach mal 1500 Leute im Publikum standen, die darauf gewartet haben, dass wir den Ärzten mit unseren Covernummern einigermaßen gerecht werden (was auch ganz gut geklappt hat) und ansonsten sind es ziemlich viele Konzerte, die wir als spektakulär empfinden. Eigentlich immer dann, wenn die Leute von Anfang an mitgehen, ohne dass wir sie dazu zwingen müssen.
    - Gab es schon mal einen Moment, wo ihr am liebsten frühzeitig von einem Gig verschwunden seid?

    Ich persönlich hatte so ein Gefühl noch nie. Aber Hänka und Daniel haben irgendwann mal so was erzählt, dass sie am liebsten nach der Hälfte des Sets gerne aufgehört hätten. Ich weiß allerdings nicht mehr warum und wo das war… vielleicht mussten sie Pipi?
    - Was bedeutet für euch die Musik?

    Mmh… wie antwortet man darauf, ohne dass es kitschig klingt? Die Musik nimmt natürlich einen extrem großen Platz in unserm Leben ein. Sie ist auf jeden Fall ziemlich wichtig für uns und wir ordnen auch viele Dinge der Musik unter. Und ich denke, dass ich für alle sprechen kann und behaupte, dass keiner von uns sich sein Leben ohne die Musik richtig vorstellen könnte. Da wüssten wir wahrscheinlich gar nicht, was wir mit der plötzlichen vielen Freizeit anfangen sollten und würden wahrscheinlich Banken ausrauben oder Altpapier sammeln. Und allgemein bedeutet Musik natürlich: Liebe, Bein stellen und Anregen.
    - Was könntest du kurz über euren Werdegang sagen?

    Ganz kurz: Angefangen als Drei-Mann-Combo, in einem winzigen Probekeller in dem man nicht mal aufrecht stehen konnte, dann kam ich dazu, ab da waren wir zu viert und haben langsamen angefangen, eigene Stücke zu schreiben und diese auch aufzunehmen. Dadurch konnten wir uns wiederum für Konzerte bewerben, auf denen wir schon damals denselben Blödsinn wie heute verzapft haben, nur dass wir noch schlechter singen und spielen konnten. So ging das immer weiter, wir haben immer mehr gespielt und mehr aufgenommen, dann gab´s noch mal kleinere Umbesetzungen, Daniel kam dazu und dann zum Schluss der Hänka (unser Drummer heißt übrigens deshalb so, weil er mal einen Henker in einem Theaterstück gespielt hat und zwei Alexe in der Band wäre zu verwirrend). Seitdem ist die Konstellation perfekt. Und mittlerweile kennt man uns auch schon ein wenig. Und wir haben das große Glück, dass uns ein paar Leute, die uns live gesehen haben, auch finanziell etwas unterstützen, weshalb wir grad auch wieder im Studio sind und eine neue LP aufnehmen.
    - Bleibt es dabei, dass eure neue LP Ende Juni erscheinen soll? Welchen Namen wird sie tragen?

    Wird wohl doch noch etwas dauern. War schon immer so bei uns. Album angekündigt und dann gleich wieder verschoben. Das wird sich wohl nie ändern. Aber diesmal soll´s richtig gut werden. Deshalb nehmen wir uns einfach die Zeit. Und leider müssen wir ja auch nebenbei noch arbeiten und studieren, weshalb alles nicht immer so schnell geht, wie wir uns das vorstellen. Einen Titel haben wir auch noch nicht. Wir haben ca. 150 zur Auswahl und müssen uns jetzt mal entscheiden. Ganz demokratisch natürlich.
    - Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

    Alex will glaub ich ´ne Miezekatze, Daniel will Gott werden, Hänka möchte Sticks, die nicht gleich nach dem Einzählen durchbrechen und ich möchte Nicole Kidman heiraten.
    - Müsst ihr immer noch Bewerbungen an Clubs schreiben, um an Gigs ranzukommen oder hat sich das in letzter Zeit schon verselbstständigt?

    Beides. Clubs, wo wir schon waren und denen wir gefallen haben, fragen uns, ob wir wiederkommen möchten und bei anderen Locations bewerben wir uns ganz stinknormal mit Demo CD, Foto, Info und selbst geschmierten Schnittchen. Das kommt immer gut an.
    - Was bedeuten euch die Fans?

    Wir lieben jeden Einzelnen. Und natürlich sind wir uns bewusst, dass wir ohne Fans kaum so einen Spaß hätten, uns auf der Bühne zu produzieren und alberne Songs zu schreiben, und dass wir ohne sie generell gar nicht existieren würden.
    - Gibt es noch etwas was Leute unbedingt wissen sollten, die euch nicht kennen?

    Hmm… schwierig. Jeder, der uns nicht kennt, sollte mal bei ´nem Konzert vorbeischauen. Das ist glaube ich der beste Einstieg, um sich mal ein Bild von uns zu machen, um dann anschließend süchtig zu werden. Wer noch mehr wissen will, kann sich auch unsere Homepage anschauen: www.stakeout-sucks.de oder eine eMail an uns schreiben: stakeout_sucks@web.de



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