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Re: Verhängnissvolle Wiederkehr
Sandra - 07.04.2007, 20:11Verhängnissvolle Wiederkehr
Verhängnissvolle Wiederkehr
Titel: Verhängnisvolle Wiederkehr
Autor: Sandra
Serie: Dog the bounty Hunter
Charakter: Lisa, die Chapmans und einige mehr
Genre: Drama
Inhalt: Dann ist ja die Spannung weg. Okay Lisa kehrt zurück nach Hawaii, aber mehr wird nicht verraten
Widmung: Für alle die meine erste FF mochten und eine Fortsetzung gewünscht hatten.
Autorennotiz: Eine Fortsetzung meiner ersten FF „Unschuldig gejagt“
Rückblick: Lisa war seid 1,5 Jahren wieder in Deutschland, hatte aber immer das Gefühl sie gehöre da nicht mehr hin. Wieder ihres Erwartens blieb ihr Kontakt mit der Familie Chapman. Sie und Leland schrieben sich dauernd Sms, Emails oder Telefonierten. Sehr zum bedauern ihrer Telefonrechnung die nicht selten über 600€ lag. Er beteuerte immer wieder, das er nur sie liebe und auch Beth und Dog bestätigten, das er keine andere Frau nur eines Blickes würdigte. Eines Tages stellte sie ihre Familie vor vollendete Tatsachen in dem sie ihr Studium was sie begonnen hatte abbrach um nach Hawaii zu ziehen. Nun saß sie im Flugzeug und war fast schon im Anflug auf dem Flughafen von Honolulu. Sie rutschte auf ihrem Sitz hin und her und wäre am liebsten ins Cockpit gestürmt und hätte den Piloten anfleht, er möge doch schneller fliegen. Aber so saß sie brav auf ihrem Platz und hibbelte hin und her.
Zur gleichen Zeit standen Beth, Dog und selbstverständlich auch Leland am Flughafen von Honolulu und warteten nervös auf ihre Ankunft. Beth hatte ein Lei den traditionellen Blumenkranz in der Hand ,der jedem Neuankömmling auf Hawaii bei seiner Ankunft umgehängt wird.
Leland trat von einem Fuß auf den nächsten. Man sah, wie nervös er war.“Sohn, kannst du bitte mal 5 Min ruhig stehen bleiben. Du machst uns noch ganz gaga.“ Dog lächelte. Er wusste wie nervös sein Sohn war, doch er liebte es ihn aufzuziehen. Beth schaute ihren Mann vor der Seite an. „Lass ihn, ich wäre an seiner Stelle auch nervös.“
Etwa ca. 15 Min später hörten sie eine Durchsage.
„Der Flug American Airlines 1629 von Frankfurt landet in wenigen Minuten.“
„Na endlich.“ Merkte Leland kurz an um dann noch nervöser wieder hin und zu tigern.“ „Oh man das ist ja echt nicht mehr zu ertragen.“ Dog rollte mit den Augen.
Lisa steuerte nachdem sie den Zoll passierte hatte in Richtung des Gepäckbandes um schnell ihre Koffer zu holen. Die meisten Sachen hatte sie schon rüber geschickt, damit sie nicht alles auf einmal schleppen musste.
Es dauerte einige Zeit bis sie ihr Gepäck fand, denn das Band war voll mit Koffern, Taschen so verlor man schnell die Übersicht.
Irgendwann fand auch sie ihre Koffer, nahm einen Kofferkulli und schob diesen in Richtung Ausgang.
Sie schaute sich immer wieder um nach links nach rechts. *Wo ist er denn?* dachte sie und ihr Herz klopfte so laut, das man es bis draußen hören konnte.
Plötzlich sah sie sie. In mitten der vielen Menschen entdeckte sie Beth, Dog und auch Leland, ihren Leland.
Sie lies ihre Koffer einfach stehen rannte zu ihnen und stürmte erst einmal ihm in die Arme.
Die beiden küssten und umarmten sich und beiden liefen Tränen der Freude über die Wangen.
„Hey Leland, es wär nett, wenn wir Lisa nun auch mal begrüßten dürften.“ Beth stand vor ihr legte ihr den Lei um und sagt: „ Haele mai ma Hawaii.“ Dann küsste sie sich auf beide Wangen. Auch Dog tat es ihr gleich. Dann drehte sie sich wieder zu Leland um legte ihre Arme um seinen Hals und küsste ihn. „Ich bin froh, das du wieder hier bist.“ Flüsterte er ihr ins Ohr. „ Ich auch und diesmal gehe ich nie wieder solange ich lebe“ Sie sah ihm tief in die Augen und konnte es kaum glauben das sie endlich wieder bei ihm war. „ Na kommt lasst uns fahren oder wollt ihr hier übernachten?“ fragte Dog grinsend.
„Oh meine Koffer Moment.“ Rief Lisa und lief los um schnell den Wagen mit ihren Koffern zu holen.
Dog übernahm selbstverständlich das schieben, damit Lisa nahe an Lelands Seite bleiben konnte.
Und so fuhren die 3 zurück in das Haus der Chapmans.
In Lisa`s neue Heimat.
2.Kapitel
Nun standen sie im Eingang des Hauses. Beth und Dog blieben vor der Haustür stehen. „Was ist? Warum geht ihr nicht rein?“ fragte Lisa „Wir wollten dir den Vortritt lassen.“ Beth rückte ein Stück zu ihr rüber und hielt ihr einen Schlüssel vor die Nase. „ Der ist für dich, damit du dich nicht wie ein Gast fühlst.“ Lisa war gerührt, damit hatte sie nicht gerechnet. „Danke das ist aber lieb.“
„Willkommen bei den Chapmans Honey“ Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Dann gingen alle hinein. „Stell erstmal deine Koffer in dein Zimmer. Dann ordern wir eine Pizza.“ „Ok ich beeil mich.“ „ Warte ich helf dir.“ Sagte Leland, der seine Chance sah wenigstens 5 min mit ihr alleine zu sein. Beide gingen an Beth und Dog vorbei, die beiden zuzwinkerten.
Im Zimmer stellten sie die Koffer in die Ecke und Leland ging zu ihr nahm sie auf den Arm und legte sie vorsichtig auf das Bett. Er fing an sie zärtlich zu küssen und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „ Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich auf diesen Augenblick gefreut habe.“ Er schaute ihr tief in die Augen und fing an sie zu küssen und zu streicheln. „Ich mich auch und ich bin so froh wieder hier bei dir zu sein. Jeden Abend habe ich in meinem Bett gelegen und deine Küsse und deine Wärme vermisst.“ „ und ich deine erst.“ Die beiden knuddelten und küssten sich hielten sich in den Armen als wollten sie sich nie wieder loslassen und wenn sie nicht gewusst hätten, das die anderen auf sie warten würden hätten sie ihren Gefühlen freien Lauf gelassen. „Ich liebe dich so sehr.“ „Ich dich auch Honey.“ Er rollte sich auf sie und streichelte über ihren Rücken. Da war es wieder dieser angenehme Schauder der über sie kam. Irgendwie überkam ihm jetzt seine Gefühle und er konnte sich kaum noch zurückhalten. Seine Hand wanderte an ihrem Rücken unter ihr Shirt und streichelte sie weiter. Lisa war im Begriff alles um sich rum zu vergessen und sich ihm hinzugeben als Beth im Flur rief:“ Die Pizza ist da.“ „Och man ausgerechnet jetzt.“ Seufste er.“ „ach Schatz wir haben ab jetzt soviel Zeit.“ Sagte sie und gab ihn einen letzten Kuss bevor die beiden Richtung Küche aufmachten.
„Was habt ihr denn heute noch vor?“ fragte Beth beim Essen. „ Hmm“ fing Lisa an.“ Denke nicht mehr viel denn der lange Flug steckt mir sehr in den Knochen.“ „Ok wir müssen morgen einkaufen, wenn du Lust hast kannst du ja mitkommen.“ Beth kaute weiter auf ihrem Stück Pizza rum.“ Ja gerne.“ Nach dem Essen räumte noch schnell das Geschirr weg und verabschiedete sich von den anderen um dann im Bett zu verschwinden. Lisa schlief so gut wie nie zuvor. Endlich war sie ihrem Traum ein Stück näher. Sie war zuhause.
Am nächsten Tag wurde sie wieder durch ein alt bewährtes Geräusch geweckt: Das Toben der Kinder. Selbst Garrys all morgentliches Geschrei hatte sie vermisst. Und sie konnte sich nicht schöneres vorstellen als so geweckt zu werden. Immer noch den hatte sie den Flug in den Knochen. Sie drehte sich zur Seite und sah dass er noch friedlich schlief. Sie streichelte über sein Gesicht. *Sieht er süß aus, wenn er schläft.* denkt sich Lisa. Dann beugt sie sich über ihn und gibt ihm einen zarten Kuss.
Sie schwingt sich aus dem Bett und ging in Richtung Küche um sich einen Kaffee zu holen.
So schlüfte sie also über den Flur, blickte nach links und rechts um dann Dog und Beth zu sehen und ein leises: „ Guten Morgen“ zu wünschen.
„Guten Morgen Süße, schon wach?“ Beth strahlte sie an. „ Ja ich konnte nicht mehr schlafen.“ „ Dann schnapp dir erstmal einen Kaffee und setz dich doch zu uns.“ „ Das mache ich bin gleich wieder da“
Nach dem sie ihren Kaffee geholt hatte, ging sie zu den beiden ins Wohnzimmer setzte sich zu ihnen aufs Sofa. Sie plauderten über Deutschland, ihr altes Leben dort und natürlich über Hawaii.
Beth und auch Dog waren sehr neugierig und wollten alles über das fremde Land zeigen.
„ Wenn ihr wollt zeig ich euch ein paar Fotos aus Deutschland, wartet ich hol mal schnell ein paar.“ Lisa schlich sich in ihr Zimmer um Leland nicht zu wecken. Doch es schien, dass er so fest schlief und nichts mit bekam. Lisa kramte in einem ihrer Koffer und holte schließlich ein Album heraus. Leise schlich sie wieder aus dem Zimmer und schloss leise die Tür hinter sich.
Sie ging wieder zu den beiden und musste ihre Fotos zeigen und alles erzählen was sie über Deutschland wusste.
Irgendwann stand ein ziemlich verschlafener Leland vor ihnen lehnte sich an den Türrahmen und gähnte.
„ Oh guten Morgen, der Herr auch mal endlich wach.“ „ Ja aber ich könnte glatt wieder ins Bett gehen. Bin ich müde.“ Brummte er.
„ Hol dir einen Kaffee damit du wach wirst und denk an unseren Termin in 2 h.“
„Oh Shit.“ Fluchte er „ Den hätte ich fast vergessen.“ „ Na na wer wird denn am frühen morgen schon fluchen.“ Lisa strahlte ihn dabei und man konnte in ihrem Blick sehen wie verliebt sie war. „ Willst du mich dumm anmachen?“ schnauzte er sie an. „ Ähm nein? Wenn du schlechte Laune hast, lass sie nicht an mir aus, ich hab dir nichts getan.“ „ Kannst du dich mal bitte wieder beruhigen, und sie nicht so anschnauzen?“ Beth schaute Leland voller Wut an.
„ Ach wisst ihr was, lasst mich doch alle in Ruhe.“ Er stampfte aus dem Zimmer.
Lisa schaute ihm irritiert hinterher. Diese launische Seite kannte sie noch gar nicht an ihm. Beth streichelte tröstend über ihren Arm.
„ Mach dir nichts draus, das sind wir schon gewohnt, manchmal hat er seine 5 Min.“ „Aber ich hab doch nichts getan“ „ Das wissen wir, so ist er manchmal. Erzähl uns lieber noch etwas über deine Familie.“ Beth versuchte auf diese Art und Weise Lisa abzulenken.
Aber irgendwie hatte Lisa keine Lust mehr zu erzählen viel zu tief saß ihr noch sein Wutausbruch in den Knochen. Sie beschloss ihm hinterher zu gehen und ihn zu rede zu stellen.
Sie stürmte ohne zu klopfen in sein Zimmer und polterte los. „ Kannst du mir mal sagen, was dein Problem ist? Was habe ich dir denn getan?“ „ Kann man vielleicht auch erstmal anklopfen, bevor man in ein fremdes Zimmer platzt.“ Meckerte er sie an. „ So ist das also fremdes Zimmer. Ich weiß zwar nicht was dein Problem ist , aber bitte wenn du es nicht anders willst, werde ich dich nicht länger belästigen.“ Ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie drehte sich um und verlies das Zimmer ohne ein weiteres Wort.
Beth die das Geschreie der beiden bis ins Wohnzimmer gehört hatte, folgte Lisa in ihr Zimmer.
Sie klopfte vorsichtig an ihrer Tür. Doch statt eines Herein hörte sie ein lautes:“ Lass mich in Ruhe. Hau ab.“ „ ich bin es Beth.“ Sagte sie.
„ Oh entschuldige, ich dachte es wär dieser Voll Idiot.“ Das letzte Wort sagte sie extra laut in der Hoffnung das er es hören würde.“ Komm doch rein.“
Beth und Lisa redeten eine halbe Stunde und Lisa weinte sich in ihren Armen aus.
„ Komm doch mit ich will mit den Kindern an den Strand, vielleicht kommst du dann auf andere Gedanken.“
„ Hm ich weiß nicht irgendwie ist mir nicht nach Strand.“ „ Aber die Kinder würden sich bestimmt freuen, wenn du mit kommen würdest.“
„Na gut.“ Sagte Lisa etwas wiederwillig. „ Geb mir 10 Min.“
„ Schön“ sagte Beth hatte schon die Türklinke in der Hand drehte sich dann aber noch mal um. „ Und mach dir keine Sorgen, Leland beruhigt sich schon wieder.“
Lisa packte schlechtgelaunt ihre Tasche für den Strand. Sie hatte keine Lust , aber vielleicht hatte Beth ja Recht und sie lenkt das ab.
Sie versuchte, den Streit zu vergessen und tollte mit Garry und Bonnie im Sand herum. Lisa wurde nach dem sie ein Sonnenbad genoss von beiden bis zum Hals im Sand eingebuddelt.
Aber ihre Gedanken waren die ganze Zeit bei Leland und dem Streit, den sie nicht vergessen konnte. *Warum tat er das?* Und dann kamen ihr Zweifel , ob es richtig war einfach so nach Hawaii zu ziehen. Wie lange kannten die beiden sich schon und überhaupt diese kurze Zeit, war vielleicht für ein richtiges Kennenlernen einfach zu kurz gewesen? Ich liebten ihn, aber sah er das genauso wie sie?
Als alle wieder nach Hause kamen, war Dog längst wieder zuhause. Doch der einzige der nicht da war Leland.
Lisa schluckte. War das das Ende? Wo doch grade erst alles begonnen hatte?
„ Na ihr wie war der Strand?“ erkundigte sich Dog nach ihrer Ankunft. „ Ja ganz nett.“ Gab Lisa als schnelle Antwort.
Lisa ging ins Badezimmer um sich schnell zu duschen. Voher schnell in ihr Zimmer um ein paar Sachen zu holen.
Als sie in ihr Zimmer kam traute sie ihren Augen nicht. In ihrem Zimmer stand ein riesiger gut duftender Blumenstrauß auf dem Schreibtisch.
Sie ging hin und schnupperte erst einmal an den Blumen. Bis ihr eine Karte auffiel die in den Blumen steckte. Sie nahm die Karte heraus und begann zu lesen.
*Honey, es tut mir so leid. Unseren Streit wollte ich nicht. Ich war so dumm und hatte einfach schlechte Laune die ich an dir ausgelassen habe, dass war nicht fair ich weiß. Du sollst wissen, das ich dich von ganzem Herzen liebe bitte verzeih mir. Ich hoffe, wenn ich wieder zuhause bin, das wir darüber reden können. Ich liebe Dich Leland*
Lisa war einerseits gerührt, wollte sich aber andererseits sich nicht mit Blumen kaufen lassen. *eigentlich sollte ich ihn schmoren lassen.* dachte sie und steckte ihre Nase ein letztes Mal in die Blumen bevor sie sich auf ins Badezimmer machte.
3. Kapitel
Das Duschen tat ihr gut. Sie war grade aus der Dusche raus, als die Tür aufging. Sie schaffte es gerade noch sich ein Handtuch über zuwerfen. Es war Leland der da rein stürmte.
„Kann man nicht anklopfen, wenn man in ein fremdes Zimmer kommt?“ Das waren ja auch im Streit seine Worte.
„ Entschuldige, ich wusste nicht dass jemand drin ist.“
„ Jetzt weißt du es ja und tschüß“ zickte sie ihn an. „ Hör zu ich kann ja verstehen, das du noch sauer bist, wegen heute morgen, aber meinst du nicht das wir ihn einfach vergessen können und ich hab mich doch auch entschuldigt.“ Er schaute sie mit seinem schlimmsten Dackelblick an und Lisa fiel es schwer hart zu bleiben. Aber Strafe musste schließlich sein.
„So du meinst also mit einem Entschuldigung und ein paar Blumen ist es also getan? Nein nicht mit mir und nun geh bitte ich will mich in Ruhe fertig machen.“
Und er ging. Doch vorher drehte sich nochmal um schaute ihr in die Augen. „ Honey ich.“
„ Nix Honey. RAUSSSSSS“ Doch kaum aus der Tür schossen ihr die Tränen in die Augen.*Vielleicht war das doch ein wenig zu hart* dachte sie.
Sie ging in ihr Zimmer schloss die Tür schmiss sich aufs Bett und weinte.
Eine ganze Weile später hatte sie sich wieder etwas gefangen und ging zurück ins Wohnzimmer in dem Leland saß. Sie sah ihn und wollte sich umdrehen und gehen als er rief: „ Nun warte, renn nicht weg wir müssen reden.“ „ Ach ja müssen schon mal gar nicht, und es bringt eh nichts.“ „ Schatz bitte.“ Sie ging auf das weiter entferntere Sofa zu und setzte sich dort hin.
„ Weißt du? Ich hatte heute echt schlechte Laune und die hätte ich nicht an dir auslassen dürfen.“ „ Einsicht ist der erste Weg der Besserung.“ Zischte Lisa ihm zu. „ nun gib mir doch eine Chance mich zu entschuldigen.“ „ Ja und weiter?“ „ Es tut mir wirklich leid, ich liebe dich doch. Ich hab schon einmal eine Frau verloren die ich sehr geliebt habe und ich möchte nicht, das das mit dir auch passiert. Ich will dich nicht verlieren.“ In seiner Stimme lag die reinste Verzweifelung . Das merkte auch Lisa. Er schien immer noch an den Erinnerungen der Vergangenheit zu knabbern und als sie merkte wie er schlucken musste und ihm die Tränen kamen wurde sie weich. Sie ging zu ihm nahm ihn in den Arm. Man konnte ihm aber auch wirklich nicht lange böse sein. Er grub sein Gesicht in ihre Schultern und weinte. „ Hör zu wir vergessen den Streit einfach. Ich werde dich nicht verlassen dazu liebe ich dich zu sehr.“ „ Ich dich auch mein Engel.“ „ Gut dann ist das ja geklärt, aber willst du mich nicht endlich küssen?“ Sie lachte. „ Da fragst du noch?“ Er rückte ein Stück näher nahm ihren Kopf in die Hände und kam mit seinen Lippen immer näher. Kurz bevor er ihre berührte stoppte er und zögerte diesen Augenblick noch etwas hinaus. Diese Spannung die zwischen den beiden lag war deutlich zu spüren. Und dann kam der Moment, den sie sich sehnlichst herbei wünschte seine Lippen trafen auf ihre und verschmolzen miteinander.
*Er hat so herrlich weiche Lippen* dachte Lisa und genoss diesen Augenblick. Sie streichelte über seinen Nacken und glitt mit ihrer Hand an seiner Wirbelsäule herunter. Seine Hände wanderten auch ihren Rücken runter und gingen schließlich am Rücken unter ihr T-Shirt. Dort streichelte sie ihren Rücken weiter. Lisa bekam eine Gänsehaut. Ihre Hände wanderten nach vorne und streichelten über seinen Bauch. Sie konnte sich nicht mehr zurück halten wollte ihn ganz und zog ihm sein Shirt aus. „ Aber vielleicht sollten wir in dein Zimmer gehen und nicht hier, bevor noch jemand rein platzt.“ Er grinste stand auf nahm Lisa an die Hand und ging mit ihr in sein Zimmer.
Kaum dort angekommen war es um beide geschehen sie fielen sich um den Hals und verbrachten eine heiße Nacht miteinander. Wie sehr hatte sich Lisa diesen Moment die ganze Zeit gewünscht. „ Ich liebe dich.“ Flüsterte sie ihm ins Ohr dann schlief sie in seinen Armen ein. „ Ich dich auch mein Engel ich dich auch.“
Beide wachten am Morgen auf sahen sich an. „ Guten Morgen.“ Sagte sie leise und verschlafen. „ Morgen Darling. Hast du gut geschlafen?“ „ Oh ja und wie.“
Sie küsste ihn und schmiegte sich an ihn. Beide lagen so noch ein wenig und genossen die gegenseitige Wärme. „Was hälst du von einem Frühstück und vorallendingen einem Kaffee?“ „ Gute Idee, krieg ich das auch wieder ans Bett geliefert?“ Sie grinste frech. „ Na gut ausnahmsweise.“ Er ging los um ihr das beste Frühstück aller Zeiten zu machen.“
Nach dem Frühstück ging die ganze Familie los um den Wocheneinkauf zu erledigen.
Der Einkauf war nicht so einfach gerade, wenn man kleine Kinder dabei hat. Garry wollte wirklich alles anfassen und mitnehmen was er sah. So wie kleine Kinder in einem Laden nun mal sind.
Doch auch irgendwann hatten sie es geschafft und schleppten einen Haufen Tüten und Kartoons in das Haus.
„ Was gibt es denn heute zu essen?“ erkundigte sich Dog. „ Ich weiß noch nicht lasst euch überraschen.“ War Beths Antwort.
4.Kapitel
1 Jahr später………….
Lisa wohnte immer noch bei den Chapmans und war immer noch glücklich verliebt. Auch nach so einer langen Zeit, war es immer noch wie am ersten Tag.
Fröhlich lief sie zum Briefkasten denn sie erwartete einen Brief von ihren Eltern und ihren Freunden aus Deutschland. Es war viel zu selten, das normale Briefe bekam , denn der meiste Kontakt war über Email. Als sie den Briefkasten öffnete lagen tatsächlich 3 Briefe für sie drin einer von ihren Eltern und einer ihrer besten Freundin Melanie. Doch der 3. war ohne Absender. * Komisch* dachte sie und ging hinein um die Briefe in Ruhe zu lesen. Das Haus war leer denn Bonnie, Garry und Cecily waren in der Schule und Dog, Beth und Leland im Büro. Also hatte sie genügend Zeit die Briefe in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee durchzulesen.
Ihre Eltern hatten viel zu berichten was alles passiert ist und wie es allen geht und das sie sie vermissen. Auch Melanie hatte gute Nachrichten, denn sie erwartete ihr 3. Kind. Lisa freute sich für sie und beschloss allen schnell zurück zu schreiben
Dann öffnete sie den 3. Brief. *was ist das denn?* dachte sie. Der Brief war aus Zeitungsschnipseln zusammengesetzt worden.
*Sehr lustig, bestimmt einer meiner Freunde die so was komisch finden.* Doch als sie den Brief zu lesen begann wurde ich leichenblass.“
„ PASS AUF WAS DU MACHST. LASS DEINE FINGER VON LELAND SONST WIRST DU ES BEREUEN!“
Lisa lass es immer wieder und wieder und konnte es nicht glauben .Die beiden hatten nie ein Geheimnis daraus gemacht, das sie zusammen sind. Auch nicht in der Öffentlichkeit. Ok sie sind in der Öffentlichkeit nie übereinander hergefallen, aber es war sichtbar dass sie zusammen waren. Aber warum hatte dieser Fan jetzt nach mehr als 2 Jahren mitbekommen das er eine Freundin hatte? Und woher hatte sie die private Adresse?
Lisa schüttelte ihren Kopf , legte den Brief beiseite und begann die anderen beiden Briefe zu beantworten.
Als die Antworten geschrieben waren, nahm sie erneut den anderen Brief in die Hand las ihn erneut.
*So ein Schwachsinn.“ Sie riss den Brief in mehrere kleine Schnipsel und schmiss ihn in den Müll.
Sie dachte , das es bei dem einen Brief blieb, doch dem war nicht so. Immer wieder kamen diese Briefe. Erst alle paar Woche einer und dann jede Woche. Lisa hatte niemanden von diesen Briefen erzählt. Sie fand es einfach nicht der Rede wert um Aufsehen damit zu erregen.
Doch sie wurde unsicher, was wenn sie ernst meint`? * Ach was ein eifersüchtiger Fan mehr nicht* tat sie es ab.
Leland, Dog und Beth kamen nach Hause.
Sie begrüßte alle und freute sich das sie wieder da waren.
„Honey, Beth und Dad lassen fragen ob wir Lust haben mit ihnen Essen zu gehen?“ „ Na klar, wir waren lange nicht mehr zum Essen aus.“ „ Die möchten in so ein feines Teil gehen, also müssen wir uns wohl in Schale schmeißen.“ Sagte er. „ Ich spring schon mal unter die Dusche, mach in der Zeit schon mal fertig.“ „ Ok“ .
Die nächste Stunde wurde es hektisch. Alle wuselten im Haus rum und das Bad war ständig besetzt. Lisa lies sich von Beth schminken und dann waren sie auch endlich alle fertig.
„ Hast du alles?“ Dog warf seinem Sohn einen verschwörerischen Blick zu. „ Ja hab alles.“ „ Was flüstert ihr denn da?“ Lisa schaute beide an. „ Nichts nichts. Na dann los.“
Diesmal durften sogar die Kinder mit. „ und ihr benehmt euch heute, habt ihr mich verstanden?“ Beth schaute auf Garry und Bonnie. „ Ja Mum machen wir doch immer“ Beth lachte. „ Wenn das so wäre würde ich es nicht sagen.“ Beide kicherten.
15 Min später kamen sie an dem Restaurant an. Lisa wollte schon hinter Dog reingehen, doch Leland war schneller und hielt ihr die Tür auf. „ Oh danke, heute so zuvorkommend?“ „ Heute??? Das bin ich doch immer.“
Ein Kellner kam auf sie zu. „ Guten Abend“ „ Guten Abend“ sagte nun auch Beth. „ Wir hatten einen Tisch bestellt auf den Namen Chapman.“ „ Der Tisch ist dort drüben ,wenn Sie mir bitte folgen wollen.“ Alle gingen hinter dem Kellner her und liefen auf einen Tisch zu, an dem bereits Tim und seine hübsche Freundin saßen.
Davina stammte aus Hawaii und war eine echte Schönheit. Sie hatte lange schwarze Haare und ausdrucksstarke dunkelbraune Augen. Lisa fand sie sofort auf den ersten Blick sympatisch.
Alle begrüßten sich und schon kam der Kellner mit der Speisekarte und dem Wunsch die Getränke notieren zu dürfen.
Sie bestellten und es wurde viel geredet und gelacht. Das Essen war viel und gut und Lisa und die anderen hätten keinen Bissen mehr herunter bekommen. Lisa fühlte sich in dieser Familie sehr wohl und sie hätte sich ein Leben ohne sie aber besonders ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen können.
Leland stand auf und ging zu seiner Jacke die an der Gadrobe hing. Dort holte er ein kleines Päckchen raus und ging wieder zu seinem Platz. „ Sag was machen dein Vater und du eigentlich die ganze Zeit für Geheimisse.“
Beth , Dog, Davina und Tim schauten ihn an und nickten ihm zu. Er stand auf ging einmal um Lisas Stuhl rum als hätte er auf dieses Zeichen gewartet. Als er direkt vor ihr stand kniete er sich vor sie.
Lisa schaute erst ihn und dann die anderen an die lächelten. Sie wusste überhaupt nicht was gerade hier geschah. Er nahm ihre Hand.
„ Honey, wir beide sind nun schon so lange zusammen. Ich liebe dich von ganzem Herzen, denn du hast mir gezeigt, dass es die wahre Liebe gibt und dass ich auch nach den schlechten Erfahrungen wieder daran glauben kann. Du hast einfach mein Leben bereichert. Eine Leben ohne dich wäre ein trostloses sinnloses Leben.“
Lisa schluckte sie hatte einen Klos im Hals und ihr liefen die Tränen runter.
„Eigentlich kann ich meine Liebe nicht in Worte fassen. Ich vermiss dich wenn du nicht da bist.
Ich spüre es wen du den Raum betrittst.
Ich mag es wenn du mich berührst.
Wenn wir miteinander reden
dann vergesse ich die Welt um uns.
Wenn wir uns nicht sehen können
bin ich traurig.
Ich denke Tag und Nacht an dich.
Meine Haut kribbelt nach einer Berührung von dir.
Deine Gegenwart wirft mich völlig aus der Bahn. Ich kann und möchte einfach nicht mehr ohne dich leben. Und deshalb frage ich dich:“
Lisa konnte nicht glauben und dachte sie träume.
„ Willst du mich heiraten?“
Lisa wollte antworten doch sie konnte nicht. Alle schauten sie an.
„ Lisa sag doch was?“ Alle starten sie an. Sie stand da ihre Hände und Knie zitterten.
Dann endlich unter Tränen fiel sie ihm in Arme.
„ Ja JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA“ rief sie. „ Natürlich will ich.“
Unter dem tosenden Applaus von Beth, Dog , Davina und Tim küssten sie sich.
Er schaute ihr tief in die Augen machte das Päckchen mit zittrigen Fingern auf und steckte ihr einen Ring an den Finger.
Beth kramte ein Taschentuch aus ihrer Tasche und tupfte sich die Tränen aus den Augen. Davina ebenfalls und selbst die Männer waren ganz gerührt.
Garry schaute Lisa mit großen Augen an. „ Wirst du jetzt meine Schwester?“
„ Ich glaub schon oder zumindestens sowas ähnliches.“ Lisa wischte sich ihre Tränen aus den Augen.
Den Rest des Abends hielten sie sich an Händen und küssten sich immer und immer wieder.
„ Ich liebe dich“ „ Ich dich auch bis das der Tod uns scheidet. So heißt das doch oder?“ „ Ja , aber selbst danach werde ich dich noch lieben.“
Ein Tag nach diesem Besuch in dem Restaurant, war Lisa mal wieder alleine zuhause. Entweder waren die einen in der Schule oder auf der Arbeit.
Lisa war in der Küche um sich einen Kaffee zu kochen.
Doch als sie gerade auf dem Weg in die Küche war,klingelte es an der Tür. Sie trottete zu der Tür,öffnete diese und sah einen mittlelalten Mann vor sich der die Uniform eines Breifträgers trug.
" Guten Morgen" grüßte dieser Lisa freundlich.
" Morgen" , antwortete sie fröhlich zurück. " Ich hab hier ein Paket für eine Lisa äähh Moment."
" Schon gut." lächelte sie ihn an." Das bin ich."
"Dann habe ich hier ein Päckchen für Sie." Er kramte ein Päckchen hervor und überreichte es ihr.
Lisa verstand nicht wer ihr ein Paket schicken könnte. Sie nahm das Paket bedankte sich." Danke einen schönen Tag noch." verabschiedete sie sich von dem Brieftträger. " Danke das wünsche ich ihnen auch."
Lisa schloss die Tür hinter sich ging zurück ins Wohnzimmer um sich dort eine Schere zu besorgen.
Hektisch und voller Vorfreude öffnete sie das Paket. Warum hatte niemand ihrer Freunde oder Verwandten ihr bescheid gesagt,das sie ihr ein Paket schicken wollten. * Vielleicht wollten sie mich ja überraschen,aber das wir heiraten wollen wußten sie bis dahin noch nicht. Merkwürdig* dachte sie.
Schnell und nun noch hektischer öffnete sie das Paket und befreite es von der lästigen Verpackung.
Doch als sie endlich an dem eigentlichen Inhalt angekommen war,schrie Lisa auf und schleuderte das Paket in die Ecke. Sie zitterte am ganzen Körper und schrie wie am Spieß.
In dem Paket befand sich nicht wie erwartet eine freudige Überraschung sondern der Kadaver einer toten Ratte mit einem Zettel.
Auf diesem Zettel stand:
Ich habe dich nun oft genug gewarnt Schlampe....
Lass endlich deine Finger von ihm oder es wird dir bald genauso gehen wie der Ratte.
Flieg dahin zurück wo du hergekommen bist.............
Das ist die letzte Wahnung.................
Lisa riss es die Füße unter den Beinen weg.Sie setzte sich auf den Fußboden und fing an zu weinen. So langsam begriff sie das die Schreiberin es ernst meinte und überlegt ob sie nun die Chapmans einweihen sollte.
Sie wollte und konnte sich nicht beruhigen. Der Hund der Chapmans lief zu ihr rüber und schleckte ihr über die Hände.Hunde haben einen guten Instinkt und merken sofort,wenn es Menschen nicht gut geht.
" Ach Nikita,was soll ich nur machen.Ich kann doch nicht wegen so ein paar Drohungen meine Liebe aufgeben". Der Hund schaute sie mit seinen treuen braunen Augen an und legte Lisa eine Pfote auf ihr Bein,als wollte sie Lisa trösten.
Dann lief Nikita zu dem Paket,das immer noch in der Ecke lag. " Pfui,Aus" schrie Lisa,stand auf und nahm das Paket,schmiess aber ein bißchen Papier über das Tier damit sie es nicht mehr ansehen musste. Schnell ging sie ins Badezimmer um sie ein paar Handschuhe zuholen,denn den Brief wollte sie behalten und den anderen zeigen.
Danach zog sie die Handschuhe an und griff voller Ekel in das Paket um den Brief zu sichern.
Das tote Tier schmiss sie in die Mülltonne.
Schnell lief sie zurück ins Haus schnappte sich völlig aufgelöst das Telefon und wählte die Nummer des Büros in der Beth,Dog und Leland gerade arbeiten.
" Da kine bail bonds." meldete sich eine männliche Stimme am anderen Ende.
" Hi Wesley hier ist Lisa." Ihre Stimme zitterte und ihr Stimme klang weinerlich.
" Hi Lisa,was ist los? Du klingst ja garnicht gut."
"Ach Wesley,das ist alles so schrecklich.Ist Leland oder einer der anderen da?" Lisa konnte nicht mehr und brach innerlich fast zusammen.
"Leider sind sie alle gerade raus aber ich werde ihnen sofort sagen,das du angerufen hast sobald sie rein kommen."
" Danke das ist lieb.Bye."
"Bye und es wird bestimmt alles wieder gut. Egal was es ist."
Lisa legte den Hörer auf und dachte noch: * Wenn du wüßtest was los ist.*
Sie legte sich aufs Sofa und plötzlich wurde ihr so schlecht,das sie auf die Toilette stürzte und sich übergeben musste.
Sie spülte sich den Mund aus,putze sich die Zähne und ging dann hinaus auf die Terasse um eine Zigarette zu rauchen.
Ihr wurde wieder übel doch sie bildete sich ein,das die Zigarette sie beruhigen würde.
Sie setzte sich auf den Boden und liess ihre Füße in dem Pool baumeln,als sie ein Geräusch hörte. Panisch drehte sie sich um, um nachzuschauen,woher und was das für ein Geräusch war was sie da hörte.
Schnell lief sie rein und hörte das die Geräusche von der Haustür kamen und das es ein Schlüssel war der dort im Schloss umgedreht wurde.
Gerade als sie sich voller Angst mit einer Flasche bewaffnet der Tür nähern wollte,standen Leland,Beth und Dog in der Tür.
" Was ist denn hier los? Warum willst du uns erschlagen? Wenn du keine Lust mehr auf uns hast musst du doch nicht.." Leland schockte als er sah,das Lisa wieder zu weinen begann. Sofort ging er zu ihr und nahm sie in den Arm."
"Was ist denn los Honey? Als Wesley sagte,das du angerufen hast und ganz fertig klangst,sind wir sofort hierher gefahren. Komm wir setzen uns erstmal.Willst du was trinken?" "Nein"antwortete sie kurz. Alle setzten sich." Erzähl mal was ist denn los mit dir?"
Lisa begann wieder zu weinen. " Schatz beruhig dich doch." Beth reichte Lisa ein Taschentuch.
Sie putzte sich die Nase und wischte sich die Tränen ab.Dann endlich begann sie zu erzählen.
" Ach das ist alles so beschissen. Ich weiß garnicht was ich getan habe."
"Ich versteh kein Wort." redete Dog dazwischen." Am besten fängst du mal von vorne an."
"Also ok. Angefangen hat alles kurz nachdem ich hierher gezogen bin. Erst kamen Briefe in dem es hieß ich solle die Finger von Leland lassen,aber ich dachte das wären einfach nur Briefe eines eifersüchtigen Fans und schenkte dem keine Bedeutung.Doch die Briefe häuften sich und heute." Sie schluckte. " Heute war es besonders schlimm.Es schellte an der Tür und ich machte nichtsahnend auf.Es war der Briefträger der mir ein Päckchen übergab.Ich öffnete es und".Sie unterbrach und wieder kamen ihr die Tränen.
" in dem Paket war eine tote Ratte und dieser Zettel." Lisa nahm den Zettel vom Wohnzimmertisch und gab ihn Dog.
" Das ist doch..." Dog merkete man an das er vor Wut kochte."Das kann doch wohl nicht wahr sein. Leland ich wußte ja schon immer das deine Fans leicht mischugge sind,aber so."
" Dafür kann ich ja wohl nichts."
" Nein das sagt ja auch keiner.Ich bin einfach nur geschockt,zu was Fans in der Lage sind."
" Ich auch.Ich meine was haben sie davon? Denken sie ihr werdet euch,wegen so ein paar Briefen trennen?" In Beth`s Stimme hallte die blanke Wut. " Apropro Trennen und so. Habt ihr euch eigentlich überlegt wann ihr heiraten wollt?"
" Ne, müssen wir mal sehen,aber was sollen wir denn nun gegen diesen Fan machen."
" Ich denke dagegen kann man nichts machen.Wir könnte Anzeige gegen Wnbekannt stellen,aber ob das was bringt ist fraglich." Dog schaute die anderen an.
" Aber eins ist sicher,wir lassen dich keine Sekunde mehr aus den Augen.Schließlich hast du genug Bounty Hunter mit Kamperfahrung in der Familie." Leland versuchte mit einem lockeren Spruch die betrübte Stimmung etwas aufzulockern.
"Ja klar und ihr seid auch immer da." " Gemeinsam schaffen wir das." Er nahm sie in die Arme und hielt sie fest.
" Ich habe Angst,Angst das sie das macht was sie mir androht." Sie weinte in seinen Amen wie ein kleines Kind.
" Beruhig dich doch,wir schaffen das und morgen gehen wir zum Standesamt und schauen wann wir einen Termin für unsere Hochzeit bekommen."
" Wie kannst du daran denken? Ich werde bedroht,da kann ich doch nicht so tun,als ob nichts wär und zur Tagesordnung übergehen."
" Das hat doch damit nichts zu tun. Erstmal will ich dich heiraten,weil ich dich liebe und zweitens lassen wir uns doch nicht unser Leben bestimmen."
" Ich bin halt einfach nur verunsichert." " Das versteh ich ja,aber ich will dich so schnell wie möglich heiraten."
" Ok dann also morgen zum Standesamt."
" Und wegen diesem Fan warte mal ab die gibt es bestimmt bald auf." Dog klang überzeugt und steckte damit auch die anderen an.
So verging auch irgentwie dieser Tag und am nächsten machten sie sich auf in das Standesamt um sich einen Termin aus zu suchen und endlich heiraten zu können.
"Hast du alles? Deine Papiere? Deine Aufenthaltsgenehmigung und deinen Reisepass?"
" Ja habe alles! Du auch?" " Ja klar ich brauch ja nicht soviel wie du!" Er knuffte sie in die Seite. " Hey mal nicht so frech hier sonst überleg ich mir das nochmal mit dem heiraten." " Bitte????????? Ich mein wir müssen nicht heiraten,wenn du das nicht willst."
"Doch,natürlich. Nun komm schon." Beide stiegen aus dem Wagen aus und stiefelten die Stufen zum Amt hoch.
Am Empfang lächelte die beiden eine junge Frau an. Sie war um die 25 Jahre alt und hatte schwarze lange Haare,sie zu einem Zopf zusammen gebunden waren.Ihre braunen Augen strahlten,als sie Leland sah.
" Entschuldigung,aber Sie sind doch???"
" Ich bin wer?" Leland versuchte sich als Unschuldiger.
" Na einer von den Bounty Hunter aus dem Fernsehen." Lisa musste sich das lachen und grinsen verkneifen.
" Ja,bin ich."
" Oh man nun lebe ich schon die ganze Zeit hier und erst jetzt hab ich die Chance einen zu treffen.Wie kann ich euch weiterhelfen?"
" Wir wollten zum Standesamt um uns einen Termin geben zu lassen."
" Oh wollt ihr heiraten? Cool das Standesamt ist in der 3.Etage.Könnte ich voher noch schnell ein Autogramm haben."
" Na klar.Hast du einen Zettel?" Sie kramte nach einem Zettel und einem Stift und gab ihm den.Er unterschrieb den Zettel und Lisa und er machten sich durch die Halle zu den Aufzügen um in den dritten Stock zu gelangen.
Dort angekommen schaute sich Lisa um. Es lag ein langer Flur vor ihnen in dem sie mehrere Türen sah. Der Boden war nur mit einem Pvc ausgelegt und die weißen Wände waren auch nicht wirklich einladend.
Aber sie wollten hier ja nicht übernachten,sondern sich nur einen Termin holen.Sie schaute auf das weiße Schild auf dem Standesamt stand und ein Pfeil der in die rechte Seite zeigt. Beide bogen rechts ab und standen vor einem Büro auf dem Anmeldung stand.Lisa klopfte an und wartete bis sie ein "Herein" hörte.
Beide traten in ein Büro ein das wesentlich freundlicher aussah.
Es war in einem freundlich hellen Ton gestrichen und es hingen Bilderder Insel an den Wänden.
"Was kann ich für Sie tun?" fragte sie eine blonde ältere Dame." Wir möchten uns einen Termin für eine Hochzeit geben lassen"
"Gerne,haben Sie ihre Ausweise mit?"
Beide reichten ihnen die Ausweise und Lisa zusätzlich noch ihre Aufenthaltsgenehmigung und ihren Reisepass.
"Oh Sie stammen aus Deutschland? Da war ich schon mal im Urlaub"
"Echt?? Wo denn da?" begann Lisa einen Smalltalk.
" In München ist zwar schon etwas länger her,aber das was ich von Deutschland gesehen habe,hat mir sehr gut gefallen."
" Stimmt München ist eine echt schöne Stadt."
" Wann möchten Sie denn den Termin haben? Haben Sie schon eine genaue Vorstellung?"
" So schnell wie möglich" warf Leland ein.
"Ok,dann wollen wir mal schauen,was wir für sie tun können."
Die Angestellte blätterte in einem Terminkalender,schaute dann wieder noch oben.
"Wie wäre es mit dem 18.Juni."
" Das ist ja schon in 8 Wochen." Lisa bekam nun Panik.Es gab doch noch soviel vorzubereiten.
" Oder ist Ihnen das zu schnell?" Beide schauten sich an.
" Nein,das ist schon ok so.Oder??" Sie schaute ihn an.
" Also von mir aus auch gerne morgen schon." Er strahlte sie an.
" Na so spontan,dann auch wieder nicht."
"Ok also dann den 18. ja?"
" Super, na dann viel Glück Ihnen beiden."
Die blauen Augen von der Sachbearbeiterin strahlten.
"Auf Wiedersehen." verabschiedeten sich beide.
Lisa schloss die Tür hinter sich.Nun standen beide wieder auf diesem kalt wirkendem Flur,doch das war beiden egal. Sie standen da und küssten sich und waren froh das alles so glatt gelaufen ist. Dann gingen beide zu dem Aufzug und fuhren runter in das Erdgeschoss nickten kurz der Empfangsdame zu und verliessen das Gebäude.
Über den Parkplatz ging es zum Auto und dann fuhren beide ins Büro um den anderen den Termin mitzuteilen."
Nach einer 15 Minütigen Autofahrt fuhren sie mit quietschenden Reifen auf den Hinterhof des Büros.
Sofort stürzten die anderen zur Tür hinaus um zu schauen,wer das wie eine gesenkte Sau auf den Parkplatz fuhr.
Als die anderen sahen wer da kam lachten sie,warteten sie bis Lisa und Leland ausgestiegen waren. Sie lachten und Beth fragte:" Was ist denn mit euch los?"
"Wir haben den Termin. Wir haben ihn."
" Super und wann?" "Am 18.Juni." " Das ist ja schon in 8 Wochen. Oh mein Gott dann müssen wir uns aber ranhalten."
" Hilfst du mir dabei?" Lisa schaute Beth hilfesuchend an.
" Na klar, wenn die Männer der Schöpfung uns heute entbehren können, machen wir uns auf den Weg und machen einen Schlachtplan."
"Na Männer, schafft ihr es mal einen halben Tag ohne uns?"
" Klar haut schon ab." kam von Dog
" Na dann los Lisa." Beth zog Lisa an ihrem Arm in Richtung Auto, schloss auf und stieg ein. Lisa setzte sich auch ins Auto und dann fuhren sie los.
"Wohin fahren wir eigentlich?" fragte Lisa.
" Ich bringe dich dahin wo auch ich damals mein Kleid gekauft habe."
" Oh ja, das habe ich damals im Fernsehen gesehen, dein Kleid war ja ein Traum."
" Stimmt ich bin auch froh gewesen, das ich da an einen Profi geraten, bin und er hat mir das Kleid nach meinen Wünschen gemacht."
" Man ich bin so aufgeregt." Lisa rutschte auf ihrem Sitz hin und her.
" Süße ganz ruhig. Wir machen das schon."
„Ja aber ich heirate ja hoffentlich nur einmal und das soll eine Traumhochzeit werden.“ Lisa hatte schon seid ihrer Kindheit von einer Prinzessinhochzeit geträumt und nun sollte dieser Traum endlich war werden.
Sie lächelte verträumt bei dem Gedanken, an dem schönsten Tag ihres Lebens.
Beth die zu ihr rüber sah lächelt.“ Na träumst du schon von der Hochzeit.“ Lisa zuckte zusammen, denn Beth holte sie mitten aus ihrem schönsten Tagträumen.
„Ich wollte dich nicht erschrecken ,aber wir sind da.“
Lisa schaute zum Fenster raus und sah einen Laden in dem im Schaufenster lauter Brautkleider ausgestellt waren. „ Man die sehen alle so toll aus, ich glaube da wird das aussuchen gar nicht so leicht werden.“
Beth fand einen Parkplatz und stellte den Motor aus.
„ Na dann mal los ins Vergnügen.“ Beth stieg aus dem Auto, lief einmal ums Auto herum und öffnete Lisas Tür.
Sie stieg aus und beide betraten den Laden.
Ein Mann der so um die 35 gewesen sein musste, stürmte auf Beth zu. „ Beth Darling schön dich zu sehen.“ Lisa fühlte sich den Vorurteilen bestätigt, das die meisten Designer doch schwul sind. Der Mann wirkte sehr na sagen wir es mal weiblich , aber auch sehr sympatisch.
„ Hi.“
„Du willst doch nicht etwa nochmal heiraten?“
„ Um Gottes Willen nein. Das ist Lisa meine.. Was bist du eigentlich von mir? Und sie ist die eigentliche Braut.“
„ Ich glaube du bist meine Stiefschwiegermutter oder so ähnlich.“ Lisa begann zu kichern.War sie noch nie mit den Familienverhältnissen zurecht gekommen. Diese Familie ist einfach zu groß.
„Hallo Lisa ich heiße Antonio. Hast du schon irgentwelche Vorstellungen wie dein Kleid aussehen soll?“
„ Eigentlich nicht so richtig. Es sollte einfach eins sein was mich sofort umhaut.“
„Dann schaut euch doch einfach um und ruft mir wenn ihr Fragen habt oder eins gefunden habt. Möchtet ihr einen Kaffee?“
„Oh ja sehr gerne. Beth du auch?“
„ Kaffee ist eine sehr gute Idee. Danke Toni.“
Und schon zog er los in die Teeküche um den beiden den Kaffee zu holen.
Re: Verhängnissvolle Wiederkehr
Sandra - 07.04.2007, 20:13
Noch während Toni ihnen den Rücken zu dreht wühlte Lisa in den Kleidern.2
"Oh man wie soll ich mich da entscheiden,ein Kleid ist hier schöner als das andere."
"Na wir haben ja etwas Zeit schau dich erstmal in Ruhe um."
Schon war Lisa wieder verschwunden und hing zwischen riesigen Kleiderständer.
"Schau mal Beth das ist toll." rief Lisa begeistert.
"Oh ja das ist toll. Zieh es doch mal an. Soll ich dir dabei helfen?"
"Ich versuchs erstmal alleine ich will dich überraschen,wenn ich rauskomme."
"Ok dann mal los."
Lisa verschwand mit einem Kleid in die Umkleidekabine.
Nach etwas fluchen,zupfen und zipen kam Lisa wieder raus
Das Kleid war weiß,lang hatte viel Spitze und Seide.Ein echter Frauentraum aus Samt und Seide.Ärmellos und dazu gehörten eigentlich Handschuhe auf die Lisa aber verzichten wollte.Das einzige was ihr Probleme machte war der Reifen der das Kleid breiter machte aber auch bewegungsunfähiger machte.
Als sie aus der Umkleide kam bekam Beth große Augen.
" Wow" kam es von Beth, "Du solllst toll aus.Wie eine kleine Prinzessin.Der Anblick wird deinen Mann umhauen."
"Na noch ist es ja nicht mein Mann und ich find es komisch das zu sagen irgentwie muss ich mich daran noch gewöhnen."
"Das wirst du schnell glaub mir,ging mir genauso.Aber du wirst doch keine kalten Füße bekommen?"
"Nein,das nicht obwohl ich schon nervös werde."
"Oh ja das war ich auch und wie,dann kam ja ein Tag vor der Hochzeit noch die schlimme Nachricht." Sie schluckte bei dem Gedanken und die Erinnerungen an diesen Tag kamen wieder hoch.
Lisa ging zu ihr rüber und nahm sie in den Arm.
" Das tut mir so leid,es muß schlimm sein den eigentlich schönsten Tag des Lebens so zu beginnen."
"Ja und ich rechne meinem Mann das so hoch an das er die Hochzeit nicht abgesagt hat."
"Das zeigt dir wie sehr er dich liebt."
"Aber nun ist schluss mit der Trauer.Das Leben geht nun mal weiter."
Beide wischten sich die Tränen aus den Augen.
"Und was sagst du zu dem Kleid." fragte Beth.
"Es ist ein Traum und ehrlich ich glaube das ich das auch nehme."
"Uiih das ging aber auch schnell.Und du bist eine Frau." Beth lachte.
Gerade in dem Augenblick kam Toni mit dem Kaffee wieder.
"Ich glaube das hat sich erledigt sie hat sich schon entschieden." Beth deutete auf Lisa die immer noch das Kleid trug.
"Wow das ging aber mal schnell."
Lisa drehte sich noch ein paar mal vor dem Spiegel und ging dann wieder in die Umkleide um sich wieder umzuziehen,schließlich sollte nichts an das Kleid drankommen.
Da Kleid wurde gut verpackt.Sie tranken noch den Kaffee aus und gingen zur Kasse um zu bezahlen.
Gerade als Lisa ihre Kreditkarte rausholen wollte,nahm Beth ihre Hand,
"Das lässt du mal schön bleiben,das ist ein Geschenk von Dog und mir zu eurer Hochzeit."
"Wow ähhm danke." Sie war sprachlos und wusste nicht was sie sagen sollte,
Gerrührt nahm sie die Tüte und beide gingen hinaus zum Auto.
Doch gerade als sie am Auto ankamen stockte ihnen der Atem.
Sie glaubten nicht was sie da sahen.
Das ganze Auto war mit Farbe besprüht:
Hast du es immer noch nicht verstanden das ich es ernst meine Schlampe.
stand mit roter Farbe am Auto.
Lisa und Beth zuckten zusammen.Damit hatte keiner gerechnet.
"Die muss uns ja beobachten." Lisa zitterte.
Beide schauten sich um und fragten Passanten ob sie etwas gesehen haben.Einige von ihnen sahen nur noch eine Person wegrennen,die ein Basecape trug.
Beth schrieb den Namen der Zeugin auf und stiegen dann ins Auto ein und fuhren ins Büro.
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Re: Verhängnissvolle Wiederkehr
Sandra - 07.04.2007, 20:13
Im Büro angekommen warteten die anderen schon ungeduldig und besonders Dog dem nichts gutes schwante,denn Beth hatte seine Karte.
"Also das ist doch echt die Höhe." schimpfte Lisa beim herreinkommen.
Alles starrten sie an.
"Was ist denn los?"
" Dann schau dir mal euer Auto an."
Beth erklärte es kurz und dann stürzten alle nach draußen um das zu sehen wovon die beiden Frauen sprachen.
"Aber das ist doch" Dog wurde so wütend das es ihm glatt sie Sprache verschlug.
"war das wieder diese Irre?? solangsam reicht es mir ."
Er kochte vor Wut.Leland sah Lisa an und sagte schließlich:" Schatz du musst sie endlch anzeigen,das geht hier echt zu weit. Gleich morgen gehen wir zur Polizei." "Ach ich will sie einfach nicht noch mehr provozieren,sondern einfach dich bald heiraten und gut ist,"
Also beliesen sie es wieder dabei.
Und die Zeit verging und verging und bald waren es nur noch 7 Tage bis zur Hochzeit,die in einem für die Chapman reichlich kleinen Rahmen gehalten wurde.
Sogar die Presse wurde bis auf einen großen Fernsehsender der auch die Serie über die Chapmans ausstrahlte rausgehalten.
Alle waren in einem absoluten Hochzeitrausch und liefen hektisch im Haus hin und her.
Es wurden die letzten Vorbereitungen getroffen. Der Pfarrrer traf sich mit ihnen und besprachen die Feier.
Dog ging mit den männlichen Chapmans los um deren Gadrobe zu kaufen.
Was natürlich wieder in einem absoluten Chaos endete wie es schon damals war als Dog geheiratet hat.
Beth und der Rest der Frauen bereiteten den Rest vor.
Die Feier sollte in einem Hotel stattfinden und so war es nicht allzuviel Arbeit
Lisa konnte nachts vor Aufregung kaum noch schlafen und in der Nacht sah sie sich schon in Ihrem Kleid vor dem Altar stehen.
Das war auch einer der Gründe warum sie immer mit einem lächeln im Gesicht aufwachte.
Sie war so glücklich bald würde sie den Mann heiraten den sie über alles liebt,
Nun war es nur noch ein Tag bis zu deren großen Tag.
In der Nacht vor der Hochzeit lagen beide im Bett. Beide schauten sie sich an.
" Freust du dich schon?" fragte er.
" Oh ja ich bin so furchtbar aufgeregt.Aber ja und wie ich mich freue."
" Ich liebe dich " sagte er sanft.
" Ich dich auch ".
Sie nahmen sich in den Arm und schliefen engumschlungen ein.
Am nächsten Tag wachte Lisa auf und ihr erster Gedanke war oh mein Gott *Wieviel Uhr scheiße ich habe verschlafen.*
Dann sah sie auf die Uhr und sah das es est 8 Uhr war.
Sie drehte sich nach rechts um und sah das Leland auch schon auf war.
*Na toll dann hab ich wohl etwas zu lange geschlafen na wunderbar ich bring es noch fertig und verschlafe meine eigene Hochzeit.*
Gähnend stieg sie aus dem Bett und ging nach draußen auf den Flur.
Dort kam ihr Beth mit eingedrehten Haaren entgegen,
" Morgen,Gut geschlafen Kaffee gibt es in der Küche," Rums schon war sie wieder weg,
Lisa dachte daran das dieser Haushalt ja schon immer etwas hektisch war,aber heute war es besonders schlimm.
Alle liefen wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend und und riefen quer durcheinander.
" Lisaaaaaaaaaaaaaaaaaa"
* Herschaftzeiten was denn nun noch?*dachte Lisa
Baby Lyssa kam aus der Küche gestürmt.Halb angezogen und auch mit Papiloten in den Haaren.
" Denkst du daran das du in 2 h den Termin beim Friseur hast."
" Ja mach ich geh nun duschen und mach mich dann fertig."
Lisa trottete ins Bad und war froh das sie gleich erstmal ein paar Stunden aus diesem Chaos fliehen konnte.
Nach einer halben Stunde stand Lisa dann wieder frisch gesduscht auf der Matte und wollte an ihrem Kaffee nippen,als sie merkte wie ihr schlecht wurde.
Sie lief so schnell wie sie konnte ins Badezimmer und übergab sich.
Blass kam sie aus dem Bad und wollte einfach nur wieder ins Bett doch das lies der Zeitplan nicht zu.
Sie zog sich ein paar bequeme Sachen an und fuhr dann zusammen mit Davina die nun mittlerweile auch da war zum Friseurtermin.
Bei diesem wurden ihr die Haare zu einer Brautfrisur gestylt und sie von einem Profi geschminkt. Die ganze Prozedur dauerte mehr als 2 h.
" Nun aber schnell." rief Lisa während sie aus dem Laden lief.
Die Männer hatten sich schon zurückgezogen,da die Frauen darauf bestanden das keiner von ihnen das Brautkleid voher zu Gesicht bekommt,
Wahrscheinlich eine Vorsichtsmaßnahme das sich niemand verplappert.
Alle halfen Lisa dabei das Kleid anzuziehen,denn alleine wäre das nicht möglich gewesen.
Nun standen sie dort alle fertig und das nicht nur mit der Kleidung sondern auch mit ihren Nerven.
"Also Davina,Lyssa die Kinder fahren schon in die Kirche und Lisa und ich kommen dann später nach.ok?"
"Ok" weg waren alle.
Beth und Lisa standen auf der Terasse und sie schaute Lisa an und scherzte:" Bist du sicher,das du in so eine bekloppte Familie einheiraten willst? Überlegs dir gut noch kannst du zurück"
"Schon natürlich und das ihr bekloppt seid wußte ich ja auch schon voher,also kein Problem." Beide lachten.
"Du kennst auch noch den Ablauf??? Aber am besten gehen wir den nochmal durch.Wir kommen an du bleibst draußen stehen und Dog kommt raus und führt dich nach vorne.Schade das deine Eltern nicht kommen.."
"Ja,aber Papa ist sehr krank geworden und so ging es nicht.Aber wir schicken ihnen ja die Videos und die Fotos.Das ist zwar nicht das selbe,aber naja."
"Ok dann können wir jetzt auch bestimmt los.Bist du bereit?"
"Bereit,wenn du es bist," sagte Lisa wire Hanibal Lector und kicherte.
" Der Wagen mit dem Chaffeur müßte schon draußen warten."
Als beide rauskamen,standen doch tatsächlich ein paar Zaungäste vor dem Haus und beobachten Lisa.
Doch von Buh oder Hassrufen keine Spur.Einige klatschten sogar.
Lisa und Beth stiegen ins Auto und der Chaffeuer der von Beth und Dog extra für heute eingestellt wurde,fuhr los.
Auf dem weißen Auto war ein Blumengesteck befestigt,das in jeder Kurve hin und herrutschte,
Lisa hatte schon die Befürchtung das sie nicht bis zur Kirche halten würde,
Sie lachte bei dem Gedanken.
Re: Verhängnissvolle Wiederkehr
Sandra - 07.04.2007, 20:14
Die Hochzeit
Nach einer längeren Fahrt die durch kleine Straßen von Honolulu führten kamen sie schließlich an einer kleinen Kapelle an,
Diese hatten sie ausgesucht,weil sie möglich in kleinem Rahmen halten wollen.
Doch aus der ursprünglich kleinen Hochzeit wurde nichts. Denn schon alleine die Familie Chapman war schon zu groß.
Das Auto fuhr vor der Kirche vor und der Kirchenplatz war schon gut gefüllt,aber nicht von den Verwandten die waren schon alle in der Kirche. Das meiste waren Zuschauer, die weiß Gott rausgefunden haben das hier heute eine Hochzeit ist.
Der Einzige der nervös vor der Kirche auf und ablief war Dog..
Er wartete darauf das seine Frau und fast Schwiegertochter endlich kamen.
Der Wagen fuhr vor und Beth stieg als erstes aus um Lisa die Tür aufzuhalten. Sie lief einmal um den Wagen herum und öffnete die Tür.
Dog stockte der Atmen als er beide sah.
Sie gingen die Treppen hoch und zu ihm.
"Wow du siehst so toll aus." sagte er als er wieder reden konnte.
" Danke."
" So ich geh dann mal rein." Beth gab beiden einen schnellen Kuss und ging dann hinein.
Lisa stand furchtbar nervös vor der Kirche und wäre am Liebsten wieder weg gelaufen.
Ihr Magen drehte sich und sie hatte das Gefühl sie müsse sich übergeben.
Doch da hörte sie in der Kirche schon die Musik beginnen,
*Noch kannst du weg. Noch kannst du das ganze beenden. Nein reiß dich zusammen. Du gehst da jetzt rein, denn das ist es was du willst. Du willst ihn doch heiraten, also stell dich nicht so an.* dachte sie sich.
" Können wir?" fragte Dog der scheinbar auch sehr nervös war. Er warf die Zigarette die er sich vor einer Minute noch angezündet hat, auf den Boden und trat sie aus.
" Ja wir können."
Dann schritten beide durch die Tür und gingen nach vorne wo auch schon Leland wartete.
Lisa schritt langsam nach vorne. *Nun nur keinen Fehler machen und nicht stolpern.* dachte sie.
Sie sah die gerrührten Gesichter der Gäste aus den Augenwinkeln und einige wischten sich jetzt schon einige Tränen aus dem Gesicht.
Endlich hatte sie es geschafft.Sie war Unfallfrei angekommen.
Dog gab ihr einen Kuß auf die Stirn schaute seinen Sohn an und sagte: " Pass gut auf sie auf, Sie ist etwas ganz besonderes."
Dann ging Dog zu Beth in die erste Reihe und setze sich.
"Du siehst so toll aus." flüstert Leland Lisa ins Ohr.
"Danke du aber auch."
Am Liebsten hätte sie ihn jetzt auf der Stelle geküsst, doch sie riß sich zusammen.
Dann begann der Pfarrer seine Predigt:
Liebes Brautpaar, liebe Verwandte, Freunde und Bekannte!
Es ist eine große Freude für uns alle, heute mit Euch den Tag Eurer Trauung zu feiern. Wir alle dürfen Zeugen sein für den heiligen Bund, den Ihr vor Gott und der Kirche miteinander schließen wollt. Seid voll Zuversicht, denn Gottes Liebe ist Euch in diesen Stunden besonders nahe!
Jesus hat sein erstes Wunder bei einer Hochzeit gewirkt. Dies zeigt uns, daß der Bund der Liebe und des Lebens zwischen Mann und Frau durch ihn eine große Wertschätzung erfahren hat. Jesus war zwar selber nicht verheiratet, aber er hat die Ehe als göttliche und menschliche Einrichtung bestätigt und ihr als eines der sieben Sakramente den christlichen Sinn gegeben. Es ist für uns alle gut, sich die Frage zu stellen: Worin liegt nun der menschliche und christliche Sinn der Ehe?
Auch für Nichtglaubende ist Ehe und Familie als Gemeinschaft der Liebe und des Lebens die wichtigste und schützenswerteste Form des menschlichen Zusammenlebens, die Keimzelle der Gesellschaft. Die beiden Partner erfahren gegenseitigen Beistand und Hilfe und sollen gemeinsam zu ihrer persönlichen Entfaltung gelangen. Weil es ein Bund der Liebe ist, sollen daran auch andere Menschen teilhaben: Dies sind in erster Linie die aus der ehelichen Verbindung entstammenden oder auf die Ehe hingeordneten Kinder. Ihr Leben ist besonders schützenswert und auf Hilfe angewiesen.
In der Sicht des Glaubens nun ist die Ehe ein Eintauchen in die Liebe des dreifaltigen Gottes. Durch ihre gegenseitige Liebe bereichern die christlichen Ehegatten sich und ihre Kinder und nehmen sie wirklich teil an der Liebe Gottes. Gott ist ja ein Geheimnis der Liebe: Im einen und einzigen göttlichen Wesen, in der einen Gottheit also, leben drei göttliche Personen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Der eigentliche Selbstvollzug Gottes ist die Liebe. Die Liebe ist somit der letzte Urgrund aller Wirklichkeit - eine Wahrheit, die wir nicht vergessen dürfen!
In Jesus Christus ist diese Liebe Gottes für uns Menschen sichtbar geworden. Er ist Mensch geworden aus der Jungfrau Maria und hat sich aus Liebe zu uns am Kreuz hingeopfert.
So wird Jesus als Bräutigam bezeichnet, der sein Leben für seine Braut, die Kirche, hingibt. Zu dieser Kirche gehören wir alle.
Die Liebe Jesu Christi zu seiner Kirche ist grundlegend für das Verständnis der Ehe: Denn in der Ehe wird diese Liebesbeziehung Jesu Christi zu seiner Kirche abbildhaft dargestellt und verwirklicht. Die Ehepartner sollen einander lieben, so wie Jesus Christus seine Kirche geliebt hat: Es ist dies eine treue und unbedingte Liebe, die fortbesteht trotz der Untreue vieler Menschen. Es ist eine dauerhafte Liebe, die uns immer wieder neu einlädt, an ihrem Hochzeitstisch teilzunehmen.
Der Hochzeitstisch Gottes ist die Heilige Eucharistie. Hier schenkt Jesus seiner Kirche alles: nämlich seinen Leib und sein Blut. Auch die Ehe ist eine Ganzhingabe der Partner, in der sie sich einander schenken und bis zur Ganzhingabe ihres Leibes vereinigen. Wie Jesus Christus seine Ganzhingabe an seine Braut, die Kirche, nie mehr zurücknimmt, so dürfen auch die Eheleute ihre gegenseitige Treue und Hingabe nicht mehr zurücknehmen. Wahre Liebe macht ernst bis zum Letzten! Dazu hilft ihnen die Gnade Gottes.
Wenn bei einer Hochzeit der Wein ausgeht, so kann das ein Bild dafür sein, daß die Liebe der Eheleute auch der Prüfung und Bewährung ausgesetzt ist. Bestimmte Krisen und Schwierigkeiten gehören zu jedem Eheleben. Sie sollen aber im gegenseitigen Einvernehmen und im Vertrauen auf die Hilfe Gottes bewältigt werden. Wenn also die Liebe zwischen Mann und Frau zu erkalten droht (der Wein scheint auszugehen), dann müssen sich beide verstärkt an Gott wenden, den Ursprung der Liebe und des Lebens. Er wird in ihnen die “erste Liebe“ erneuern und seinen Heiligen Geist, den Geist der Liebe, in reicher Fülle ausgießen. Das gemeinsame Gebet soll einen festen Platz im Bund der Ehe haben, nicht nur in Krisenzeiten, sondern wenn möglich täglich!
Noch etwas ist gerade in der heutigen Zeit wichtig: Die Ehe ist der Ort, wo das menschliche Leben seinen ersten und besten Schutz erfahren soll. Kinder sind die Frucht der Liebe von Mann und Frau. Ihr Leben ist den Ehepartnern anvertraut, um es zu Erhalten und in seiner Entwicklung zu fördern. Die Eheleute sollen daher alle Gefahren für Leib und Leben des Kindes fernhalten und bei der Erziehung auch schädliche Einflüsse für das geistige Leben der Kinder auszuschließen suchen.
Gesellschaft und Kirche müssen wieder von den Familien her erneuert werden. Wir brauchen wieder eine Kultur der Liebe und des Lebens. Wir alle sollen den jungen Familien dabei helfen durch unsere Unterstützung und liebevolle Annahme und auch durch unser Gebet. Das heutige Evangelium lehrt uns, dabei nicht auf Maria, die Mutter Jesu, zu vergessen. Sie ist die aufmerksame Frau, die jede Not sofort bemerkt und fürbittend vor Gott bringt. Sie erreicht alles, worum sie bei ihrem Sohn für uns bittet. Und sie gibt uns den entscheidenden Ratschlag für unser Leben: „Was er euch sagt, das tut!“ Denn in der Freiheit, den Willen Gottes zu erfüllen, liegt unser Glück.
Amen.
"Und nun steht bitte beide auf" sagte der Pfarrer. Nun wurde es ernst und Lisas Magen wehrte sich gegen solche Aufregung.
Da ihr nun hier seid um den heiligen Bund der Ehe zu schließen, frage ich dich Leland Chapman willst du die hier anwesende Lisa Knajder zu deiner Frau nehmen sie lieben und ehren bis das der Tod euch scheidet.So antworte mit ja.
Eine lange Pause folgte.
*Hatte er sich es im letzten Augenblick noch mal anders überlegt und wollte nicht mehr???* Lisa stockte der Atmen.
Doch dann endlich kam das Wort auf das sie so gewartet hatte.
"Ja ich will"
*Na endlich du kleiner Idiot ich dachte schon.* Lisas Gedanken fuhren Achterbahn.
" Und so frage ich auch dich. Lisa Knajder willst du..." Doch bevor der Pfarrer diesen Satz aussprechen konnte rief Lisa aus voller Überzeugung:
" Ja ich will auch "
Alle lachten.
Lisa lief leicht rot an.
Dann nickte der Pfarrer Garry zu der sofort nach vorne kam und dem Pfarrer die Ringe reichte.
Leland und Lisa tauschten die Ringe und dann sagte der Pfarrer den Satz auf den Lisa schon die ganze Zeit gewartet hatte,
"Sie dürfen die Braut nun küssen."
Das ließen sich die beide natürlich nicht 2 mal sagen und fielen sich unter dem Applaus der Gäste in die Arme,
*So nun küsse ich nicht mehr meinen Freund, sondern meinen Mann. Aber irgentwie fühle ich da keinen Unterschied.* dachte Lisa.
Als sie sich wieder voneinander lösten begann erneut die Musik zu spielen und die Beiden gingen das erste Mal als Mann und Frau zum Augang.
Auch die ganzen Gäste bewegten sich zum Ausgang und draußen angekommen fielen alle Lisa und Leland in die Arme um ihnen zu gratulieren.
Beide lachten und freuten sich über diesem Tag..
"Los wir wollen alle in das Hotel fahren und feiern."
Also machten sich alle in ihren Autos auf den Weg in das Hotel um ausgiebig zu Feiern.
Re: Verhängnissvolle Wiederkehr
Sandra - 07.04.2007, 20:15
Nachdem Auto für Auto an dem Hotel angekommen waren, ging es in den Saal der extra für sie gemietet wurde.
Als letztes gingen Leland und Lisa hinein. Die Beiden standen noch eine Ewigkeit vor der Tür und sahen sich dabei tief in die Augen,
" Ich kann es noch garnicht glauben das wir nun verheiratet sind." Lisa hauchte ihm das ins Ohr "Ich liebe dich so." "Und ich liebe Dich so sehr sogar,"
"Sollen wir dann mal langsam rein Miss Chapman."
"Oh das klingt gut aber, daran muss ich mich erstmal noch gewöhnen." Sie lächelte und gab ihm einen Kuss.
"Daran wirst du dich schnell gewöhnen. Ich liebe Dich." "Und ich liebe dich." Wieder küssten die Beiden sich und konnten einfach nicht genug davon bekommen. Am liebsten hätten beide die Feier sausen lassen und sich still und heimlich weggestohlen,aber sie wußten. dass sie das nicht machen konnten.
Also gingen beide brav hinein und als sie den Raum betraten, löste sich ein ohrenbetäuender Applaus.
Alle standen von ihren Plätzen auf und begrüßten beide stürmisch.
Nachdem jeder ihnen nochmal gratuliert hatte, kam das wovor es beiden grauste. Die Tradition verlangte den ersten Tanz.
Beide haben sich im Vorraus auf das Lied Honestly von Ekolu geeinigt, denn das verlangte keinen Tanzkurs.
Als das Lied anfing schauten sich beide tief in die Augen nahmen sich fest in den Arm und begannen sich langsam im Rhytmus der Musik zu bewegen.
Alle schauten sie an und wischten sich angesichts dieses schönen Liedes und der romantischen Stimmung die im ganzen Raum zu spüren war Tränen aus den Augen.
Doch nach einer Weile zog es dann auch andere auf die Tanzfläche, die sich langsam füllte.
Doch für Lisa und Leland gab es keinen Anderen weit und breit nur sie. Noch während des Tanzens küssten sie sich immer wieder und jeder konnte sehen wie glücklich sie sind.
Die Musik war schon längst verstummt, da merkten auch die Beiden das sie vorbei war. Sie hatten alles ringsrum um sich vergessen.
"Ich liebe dich." "Ich liebe Dich auch."
"Nun ist es wohl Zeit für die Rede oder?" Lisa schaute ihn an.
"Ja ich glaub auch."
"Dann gehen wir jetzt wohl mal." Lisa nahm den Saum des Kleides nach oben, damit sie nicht stolperte und ging die Stufen der Bühne hoch.
Leland folgte ihr.
"Ähmm wenn ich mal kurz um eure Aufmerksamkeit bitten dürfte." begann sie,
Sie hasste es Reden zu halten aber da musste sie jetzt wohl durch.
"Ich weiß das ihr wahrscheinlich Reden genauso mögt wie ich, aber ich versuch mich so kurz wie möglich zu halten. Erstmal freuen wir uns das ihr alle hier seid,
Und hoffe das wir heute noch eine Menge Spaß haben werden.
Ich möchte mich zu einem bei Leland bedanken, das er mich so liebt wie ich bin und mir den Glauben an die wahre Liebe wieder gegeben hat, ich liebe dich und ich werde dich nie nie wieder hergeben. Dann ein großes Danke an die gesamte Familie Chapman die mich hier so aufgenommen an mich in der Anfangszeit so geglaubt hat und mit mir gekämpft hat ja und schließlich mich so bedingungslos in die Familie aufgenommen hat. Nie hätte ich gedacht soviel in einem Urlaub zu erleben. Die Verhaftung, die Entführung, die Verhandlung ja und dann noch das ich hier meine große Liebe kennenlerne. Und schließlich hier her zu ziehen und nun meinen Traummann auch zu Heiraten.
Ich danke euch für alles!!"
Sie hielt kurz inne gab sich einen kurzen Ruck um dann nochmal auszuholen,
Lisa schaute in die Runde und sah wie viele sich die Tränen aus den Augen wischten.
"Ich hab aber noch etwas zu sagen. Was bislang niemand weiß" Sie schaute Leland an und nahm seine Hände.
"Schatz ich liebe dich und wir freuen uns auf eine Zukunft mit dir."
Er begriff nicht gleich. Die Hochzeitsgäste schuckten erneut. Hatten sie das jetzt richtig gehört??? Wir!!!!!
Lisa merkte das er etwas auf der Leitung stand und holte erneut aus.
"Ich hab dir nämlich ein besonderes Hochzeitsgeschenk gemacht bzw .das hast du eigentlich selber gemacht."
"Wovon redest du?"
"Oh man Junge," Dog sprang von seinem Platz auf, "Ich werde Opa und du Vater.!!!!"
Leland stand da wußte nun garnichts mehr und schaute Lisa an.
"Ist das wahr ist das wirklich wahr???" rief er total aufgebracht.
"Ja ist es. Du wirst wirklich Vater."
Dann war es um ihn geschehen und er fielt ihr weinend und freudestrahlend in die Arme.
"Nicht so feste, Nicht so drücken!!" rief Lisa die schon fast keine Luft mehr bekam.
"Tschuldigung aber ich bin so glücklich."
"So und der Rest kann sich nun an dem Essen vergreifen das Büfett ist eröffnet. Da werde ich nun auch mal hingegehen. Wir haben nämlich auch Hunger."
Leland gab ihr erneut einen Kuss und so verliessen beide unter Applaus die Bühne.
Beide nahmen sich an die Hand und schlenderten in Richtung des Essens,doch weit kamen sie nicht, denn wieder mussten ihnen alle gratulieren.
Garry stürmte auf Lisa zu." Du Lisa,werd ich jetzt großer Bruder??"
"Nein ich denke eher Onkel aber das ist doch auch was oder??" " Auja wann denn?"
"Na das dauert noch etwas so 7 Monate da wirst du dich schon noch gedulden müssen."
"Ja aber dann kann ich immer auf das Baby aufpassen.Ja das darf ich doch?"
" Wenn dir die Mama hilft bestimmt." Lisa streichelte Garry über den Kopf.
Beide kamen dann nach einer halben Stunde endlich mal an.Lisa fing an sich den Teller zu füllen.Leland schaute sie mit großen Augen an." Oh da hat aber jemand Hunger."
" Na ich muss mich doch für heute Nacht stärken." Sie zwinkerte ihm zu,lächelte und küsste ihn.
"So stärken musst du dich.Wofür denn?" Er tat nun wieder so auf unschuldig.
"Na für die Nacht heute und ich gib dir einen Rat stärk dich auch,bevor du heute Nacht zusammenbrichst.Ich bin nämlich sehr hungrig und zwar auf dich."
"Mmmh das klingt gut.Ich kann es kaum noch erwarten."
"Am liebsten würd ich dich jetzt schon..." "Mhh meinst du es würde auffallen,wenn wir uns ne Stunde wegschleichen würden?"
"Denke schon dass das das auffallen würde." " Schade dabei hätt ich so eine Lust auf dich."
"Ich auf dich auch.Und wie sogar." Er fing an ihren Hals zu küssen.
"Bitte lass das.Du weißt doch das ich mich dann kaum zurück halten kann."
"Na gut,aber heute Nacht bist du fällig."
" Oh war das eine Drohung??" "Nein ein Versprechen."
"Ich liebe Dich." " Ich dich auch.!"
Nachdem die zwei gegessen haben standen die beiden wieder im Trubel,und Lisa mussten den Brautstrauss werfen..So standen alle die noch nicht verheiratet waren hinter Lisa und diese warf sekunden später den Strauß. Der landete zum 2.mal bei Davina und Lisa lachte." Also so langsam solltet ihr wirklich heiraten.Sonst landet er das 3.auch wieder bei dir."
Es wurde viel gelacht und getantz die Zeit verging wie im Fluge.
Niemand bemerkte wie jemand sich unbefugt Eintritt verschaffte.
Die Person war klein hatte ebenfalls festliche Kleidung an um nicht aufzufallen.Bei näherem Hinsehen konnte man erkennen,das es sich um eine weibliche Person handelt.
Ihre schwarzen Haare hatte sie zu einem Zopf zusammengebunden.Sie trug einen hellen Hosenanzug und hatte eine kleine Handtasche bei sich.
Schnurstraks ging sie auf Leland und Lisa zu.
Als die kurz vor den beiden angekommen war ,öffnete sie ihre Handtasche und griff hinein.
Lisa und Leland bemerkten sie erst,als sie direkt vor ihr stand.
Leland lächelte sie an.
" Kann ich dir helfen? Suchst du was?"
" Ja euch ´" sagte sie in einem harten aggressiven Ton.
"Ok und wie können wir dir helfen?"
" Das weißt du doch genau." Ihre Augen blitzten und ihr Ton wurde schärfer.Ihre Hand steckte immer noch in ihrer Handtasche.
"Ähmm was weiß ich???" Beide sahen sie an und keiner wußte was hier gerade passiert.
"Ich habe sie oft genug gewarnt.Aber das hat sie ja nicht intressiert."
" Bist du die Briefschreiberin?"
" Ja und ich hatte sie oft genug gewarnt."
Nun zog sie die Hand aus der Tasche und die beide konnten erkennen,das sie eine Pistole in der Hand hielt.
" Was soll das??" kreischte Lisa.
In diesem Augenblick drehten sich alle nach den beiden um und sahen,das die fremde Person den Lauf einer Pistole direkt auf Lisa gerichtet hatte.
Allen stockte der Atmen,aber keiner traute sich nur einen laut von sich zu geben.
"Wenn du mich nicht nimmst,soll dich auch keine andere haben." Mit der Pistole in den Händen fuchtelte sie vor Lisas Gesicht rum.
"Nun sei doch vernünftig,das bringt doch nichts." versuchte Leland sie zu beruhigen.
" Ich hasse sie.Sie hat dich mir weggenommen."
"Keiner hat dich mir weggenommen.Ich kenne dich doch garnicht,aber ich verspreche dir,wenn du jetzt aufgibst,werde ich dich nicht anzeigen."
Lisa stand da die Angst war ihr ins Gesicht geschrieben. Sie konnte sich nicht mehr rühren.Sie vertraute Leland und überlies ihm das reden.
" Das sagst du doch nur so,du wirst mich anzeigen und dann komme ich ins Gefängniss und ich seh dich nie wieder."
*Mein Gott ist die krank.* dachten die anderen Gäste.
" Doch und dann werden wir in Ruhe reden und dir jemanden suchen,der die hilft."
Leland war von sich selber überrascht,das er so ruhig blieb.
" Ich bin nicht verrückt,nein das bin ich nicht"kreischte die Frau.
"Nein das bist du nicht.Aber du bist einfach gefangen in dem Gedanken,das ich dich lieben könnte,aber das ist nicht so.Es tut mir leid dir das so sagen zu müssen,aber ich liebe die Frau die ich heute geheiratet habe.Das wird sich auch nicht ändern."
Keiner der Personen die drum rum standen,trauten sich in das Geschehen einzugreifen.
" Komm gib mir die Waffe." sagte Leland.
Er ging einen kleinen Schritt auf sie zu.
"Bleib stehen,oder es passiert was."
" Nein schon gut,aber bitte bleib ruhig."
Diesmal hielt sie die Pistole noch mehr in Lisas Richtung.
" Bitte tu ihr nichts sie kann doch nichts dafür,das wir uns verliebt haben."
" Aber wenn du mich kennengelernt hättest,hättest du dich in mich verliebt."
"Nein,das hätte ich nicht." Nun verlor er langsam die Geduld.
" Wie heißt du eigentlich?" Was Leland versuchte war eine persönliche Ebene herzustellen. um sie so besser steuern zu können.
" July." " Also hör zu July du wirst meine Liebe nicht erzwingen können.Ich liebe dich einfach nicht,das wird sich nicht ändern."
"Doch doch du wirst mich irgentwann genauso lieben wie ich dich.Seid ich dich zum ersten Mal im Fernsehn sah wollte ich keinen anderen mehr außer dir."
"Aber das ist doch verrückt ich kenn dich nicht wie soll ich dich da lieben."
" Das wirst du oder gefall ich dir nicht." Sie lies die Pistole ein Stück sinken und spielte sich in den Haaren rum.
Diese Situation kam Leland gelegen und machte einen Sprung auf July zu. Er bekam ihren Arm und fassen.
July wehrte sich und versuchte sich loszureissen.
Es gab einen lauten Knall und beide gingen zu Boden.
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