Chocolat 1. Bericht

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    Re: Chocolat 1. Bericht

    Sam - 07.04.2007, 20:23

    Chocolat 1. Bericht
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    Es war ein Morgen wie jeder andere, doch diesmal sollte ich keins von meinen Pferden reiten sondern das Pferd von Sweety. Gut gelaunt radelte ich von zu Hause los. Ich hatte mir vorgenommen heute erst mal mit Chocolat in die Halle bzw. auf der Reitplatz zu gehen. Schließlich kannte ich das Pferd noch nicht. Als ich auf dem Hof ankam stellte ich mein Rad weg und holte das Putzzeug. Dann machte ich mich auf die Suche nach der Box des Hengstes.
    Nach nich allzu langer Zeit hatte ich sie auch schon gefunden und ein wunderschöner brauner Pferdekopf mit einem weißen Abzeichen war in meine Richtung gedreht. Ich streichelte die Stirn, nahm den Halfter von dem Haken und betrat die Box. Nervös tänzelte der Araber auf der Stelle. Der neue Mensch schien im nicht ganz geheuer zu sein. Ich wartete ab und zog derweil eine Möhre aus der Hosentasche. Nach ein paar Minuten hatte sich das Pferd beruhigt und ich hielt im die Möhre hin. Neugierig wurde der Hals lang gemacht und kurz darauf spürte ich die warmen Nüstern auf meiner Handfläche. Nur wenige Sekunden später war der Leckerbissen verschwunden. Ich lächelte – das kannte ich nur zu gut von meinen Pferden. Ich streifte Chocolat den Halfter über und führte ihn in einen der Anbindeplätze. Dort band ich ihn fest und packte das Putzzeug aus. Als erstes striegelte ich das, eh schon glänzende, Fell. Danach ging ich noch einmal mit Kardätsche und Gummistriegel über das Fell. Anschließend säubert ich die, auch schon sauberen, Beine mit der Wurzelbürste und kratzte die Hufe aus. Ich glättete Mähne und Schweif und war damit auch schon fertig. Ich war total überrascht, weil meine Pferde immer wesentlich dreckiger waren (zwinker). Aber das lag wahrscheinlich daran das unter meinen Pferden so einige Schmutzfinken dabei sind. Also räumte ich das Putzzeug zusammen und stellte es in die Ecke des Anbindeplatzes. Dann ging ich in die Sattelkammer und schaute mich nach der Stelle um, wo Chocolats Sattel hing. Ich musste zwei mal die Sattelkammer wechseln bis ich ihn gefunden hatte. Sofort erinnerte ich mich an die Zeit wo ich noch neu auf dem Hof war und das erste mal ausreiten wollte. Ich legte mir die Trense über die Schulter, nahm den Sattel auf den Arm und quetschte die Gamaschen auch noch unter die Arme. So ging ich wieder zum Anbindeplatz zurück und lud da meine Last ab. Zuerst legte ich den Sattel auf den Pferderücken und zog den Gurt zu, dann legte ich die Gamaschen an und schließlich die Trense. Ich führte den Hengst aus den Anbindeplatz und in die große Reithalle hinein. Dort gurtete ich noch mal nach und saß auf. Nun ritt ich Chocolat in allen drei Gangarten warm. Der Hengst war noch sehr nervös und aufgeregt, aber ich hoffte das sich das mit der Zeit legen würde. Ich sollte Recht behalten – nachdem ich ein weiteres mal nachgegurtet hatte und die erste Dressurlektion anritt beruhigte sich der Araber merklich. Diese erste Lektion war eine einfache Volte bei A. Ich wollte einfach wissen wie viel und wie gut der Hengst Dressur konnte. Wie sich nach dieser ersten Figur herausstellte total gut. Obwohl Chocolat erst fünf ist schien sie viel gelernt zu haben. Ich ritt eine weitere Volte bei C. Auch diese gelang perfekt und jetzt wo das Pferd auch nicht mehr so nervös war machte die ,,Arbeit’’ richtig Spass. Als nächstes folgte ein Zirkel und Wechseln durch die ganze Bahn. Danach wechselte ich in den Trab und ritt noch mal einen Zirkel und eine Volte bei E. Dann wechselte ich einmal durch den Zirkel und einmal aus dem Zirkel. Die letzten beiden Figuren waren zwar noch ein wenig holprig aber ich wollte das verbessern. Und so probierte ich sie einfach noch mal – mit mehr Gefühl. Und siehe da es klappte schon besser. Nun beschloss ich aber erst mal wieder andere Figuren zu reiten. Es sollte schließlich nicht langweilig werden. Ich parierte den Hengst wieder zum Schritt durch und wechselte durch die Breite der Bahn dann trieb ich ihn in den Galopp und wechselte durch die Länge der Bahn. Dann machte ich im Trab in der Ecke kehrt und ritt eine Volte bei M. Alles klappte wie am Schnürchen und ich war wirklich sehr zufrieden. Nun lies ich Chocolat einige ganze Bahen jeweils im Schritt, Trab und Galopp gehen. Dann wechselte ich im Schritt durch den Zirkel und aus dem Zirkel. Im Schritt klappte es wesentlich besser als im Trab – Verständlich. Ich beschloss es gut sein zu lassen für den ,,ersten Tag’’. Ich ritt den Araber noch trocken, dann öffnete ich das Hallentor und ritt zu den Anbindeplätzen. Dort saß ich ab und führte das Pferd hinein. Ich nahm ihm die Trense ab und band ihn mit dem Halfter fest. Dann löste ich die Gmaschen von den Beinen, öffnete den Sattelgurt und nahm den Sattel vom Pferderücken. Das ganze Zeug brachte ich zurück in die Sattelkammer und kehrte anschließend wieder zum Hengst zurück. In aller Ruhe fing ich nun an ihn zu putzen. Dieses Pferd war einfach verblüffend – immer glänzend. Aber vielleicht würde ich ja in nächster Zeit auch noch die ,,schmutzige Seite’’ kennen lernen. Als ich mit dem Putzen fertig war räumte ich alles in den Putzkasten und brachte diesen weg. Dann band ich Chocolat los und führte ihn in seine Box. Da nahm ich ihm den Halfter ab und klopfte ihm ausgiebig den Hals. Nachdem ich überprüft hatte ob noch genügend Futter und Wasser da war, verließ ich die Box und schloss die Tür. Mit einem letzten Blick auf den Araberhengst der zufrieden mampfte, ging ich zu meinem Fahrrad.



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