KAMPF GEGEN DAS BÖSE

*Sterne der Liebe Forum*
Verfügbare Informationen zu "KAMPF GEGEN DAS BÖSE"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: JustYou
  • Forum: *Sterne der Liebe Forum*
  • Forenbeschreibung: Herzlich Willkommen in unserem Forum !!! Wenn Liebe für Dich auch mehr als ein Wort ist, und Du Dich mit Gleichgesinnten über die Sprache des Herzens austauschen möchtest, bist Du hier goldrichtig ;-)
  • aus dem Unterforum: Liebesgedichte, Liebesgeschichten und Nachdenkliches
  • Antworten: 1
  • Forum gestartet am: Mittwoch 04.04.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: KAMPF GEGEN DAS BÖSE
  • Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 11 Monaten, 21 Tagen, 17 Stunden, 52 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "KAMPF GEGEN DAS BÖSE"

    Re: KAMPF GEGEN DAS BÖSE

    JustYou - 06.04.2007, 21:19

    KAMPF GEGEN DAS BÖSE
    Kampf gegen das Böse

    „Er betritt gerade Tríôlíên und wird wohl in wenigen Minuten bei uns eintreffen“, sagte Rhíyânnâ. Rhíyânnâ war das Oberhaupt der Elfen. Sie hatte leuchtend grüne Augen und wie die meisten Elfen eine zarte Statur. Im Gegensatz zu den anderen Elfen trug sie ihr blondes Haar nur Kinnlang, worüber sich einige anfangs empörten, aber durch ihre herausragenden magischen Fähigkeiten war sie als Oberhaupt unumstritten.
    „Vielleicht wäre es besser er würde nicht kommen und ich würde mich alleine in Gefahr bringe! Was soll ein Mensch schon groß ausrichten und überhaupt wäre es nicht besser, wenn….“ „Êkírjâ schweig“, unterbrach Rhíyânnâ die junge Elfe, „Zôrêm ist nicht irgendein Mensch. Er ist der, der auserwählt wurde um Tríôlíen und somit uns Elfen zu retten, also warte bist du ihn siehst!“ „Es tut mir leid“, antwortete Êkírjâ, obwohl kein bisschen Reue in der Stimme der hübschen Elfe lag.
    Solche Auftritte wie Êkírjâ durfte sich vor Rhíyânnâ sonst keiner leisten, aber die junge Elfe hatte bei ihr einen Stein im Brett. Êkírjâ war bei allen Elfen aus Tríôlíen beliebt. Sie hatte langes braunes Haar, dunkel blaue Augen, zarte Gesichtszüge und einen stählernen Körper. Nach außen hin ließ sie meistens nur die Kriegerin durchblicken allerdings war sie eine sehr warmherzige Elfe.
    In diesem Moment gingen die Türen des Thronsaales, in dem Rhíyânnâ und Êkírjâ sich befanden, auf und ein Mensch betrat den Saal. Er verneigte sich vor Rhíyânnâ mit den Worten: „ihr habt mich gerufen, hier bin ich!“
    „Zôrêm, schön dich endlich hier begrüßen zu dürfen. Ich hatte nicht damit gerechnet das du uns schon Heute erreichst.“, sagte Rhíyânnâ. Zôrêm wusste genauso gut wie Êkírjâ, dass dies eine glatte Lüge war, widersprach allerdings nicht.
    Stattdessen schaute er Êkírjâ an, die ihrerseits Zôrêm von Kopf bis Fuß musterte. Was sie sah gefiel ihr. Zôrem war ein muskulöser junger Mann mit schwarzen Haaren und braunen Augen.
    „Nun denn“, unterbrach Rhíyânnâ die prickelnde Stille, „ ich möchte euch beiden jetzt alles erklären. Zôrêm komme hier zum Fenster. Was siehst du?“ „Ich sehe Tríôlíên antwortete er wahrheitsgemäß. Tríôlíên war das Reich der Elfen. Es bestand aus großen Waldgebieten, mehreren Flüssen, vielen kleinen Dörfern und dem Herzstück Elfenstadt, wo auch Rhíyânnâs Schloss stand. „Richtig und genau das wird es bald mitsamt der Elfen nicht mehr geben, es sei denn es gelingt euch Tímôrís zu töten, “ sagte Rhíyânnâ so ruhig und schlich als ginge es darum den Sonntagstee zu wählen. „ Du meinst also das Schicksal von ganz Tríôlíên liegt in unseren Händen?“, fragte Êkírjâ mit einem Anflug von Verzweiflung in der Stimme.
    „Leider ja. Aber nun hört gut zu, denn es gibt nur eine Möglichkeit, Tímôrís, meinen Bruder, zu töten!“ „Deinen Bruder?“, riefen Zôrêm und Êkírjâ im Chor. „Ja“, antwortete Rhíyânnâ. „Tímôrís ist mein Bruder. Er hat sich schon als Kind mit schwarzer Magie beschäftigt. Dies war auch der Grund warum mein Vater ihn bei der Thronfolge überging und mich zum Oberhaupt erklärte. Tímôrís meint er hätte Anspruch auf Tríôlíên und die Elfen und wenn er an die Herrschaft kommt wird er das Volk der Elfen aus Rache zugrunde richten, also müsst ihr es schaffen ihn zu töten. Aber es gibt nur eine Möglichkeit. Ihr müsst ihn mit dem magischen Schwert töten, das er selbst geschmiedet hat. Doch Vorsicht! Ich vermag nicht zu deuten was mit dem passiert, der ihn mit dem Schwert tötet. Also frage ich euch, seid Ihr bereit euer Leben, wenn es sein muss, für die Elfen zu opfern und werdet Ihr was ihr tut gemeinsam tun?“ „So sei es! Was auch kommen mag wir sind bereit!“, war die antwort von Zôrêm und Êkírjâ auf Rhíyânnâs, wohl obligatorische Frage.
    „Sehr schön. Mein Drache wird euch noch heute zu dem Ort fliegen, an dem Tímôrís übermorgen erscheinen wird. So habt ihr Zeit die Gegebenheiten etwas genauer zu erkunden und zu eurem Vorteil zu nutzen. Ich werde euch bescheid geben, wenn es los geht.“, mit diesen Worten beendete Rhíyânnâ ihren Vortrag und Êkírjâ und Zôrêm entfernten sich.


    „Du hast doch nicht etwa Angst?!“, fragte Êkírjâ Zôrêm, der sich ängstlich an dem Sattel des Drachens klammerte. Zôrêm und Êkírjâ waren inzwischen auf dem Weg zu dem Ort wo der Kampf stattfinden sollte, doch Zôrêm gefiel der Ritt auf dem Drachen noch nicht so ganz. „Die hättest du auch, wenn du zum ersten Mal auf einem Drachen sitzen würdest!“, antwortete er und rang sich zu einem Lächeln durch.
    In diesem Moment setzte der Drache, für Zôrêm völlig unerwartet, zur Landung an, so dass Zôrêm sich, knapp über dem Boden, nicht mehr halten konnte und sachte ins Gras plumpste. Lachend sprang Êkírjâ vom Drachen, der sich sofort auf wieder auf den Weg machte und die beidem ihrem Schicksal überlas.
    Zôrêm, der sich mittlerweile wieder aufgerafft hatte, starrte Êkírjâ eine Weile an und ein Gefühl, vergleichbar mit einer warmen Welle, erfasste ihn. Er wurde allerdings von der Elfe etwas unsanft wieder ins Jenseits gezogen: „Warum wurdest du eigentlich auserwählt?“ Zôrêm antwortete ungewohnt kühl: „Ich bin in dem Glauben aufgewachsen meine Mutter sei tot. Bis Rhíyânnâ auftauchte, mir erklärte ich sei ihr Sohn und ganz nebenbei erwähnte, dass nur ich helfen könnte die Elfen zu retten. Und jetzt bin ich hier, weil ich meinem Instinkt gefolgt bin.“ Êkírjâ sah ihn bewundernd an. Zôrêm war bereit sein Leben für die Elfen zu opfern, obwohl er erst seit kurzem wusste, dass er einer von ihnen war. Ihr Herz fing an zu glühen für diesen Halbelfen, sie wurde allerdings jäh von ihm aus ihren Gedanken gerissen, indem er fragte: „Soll ich das Schwert nehmen?“ Richtig das Schwert. Das hatte sie ganz vergessen, obwohl es um ihre Hüfte hing.
    Doch sie kam nicht dazu zu antworten.
    Blitze zuckten über den Himmel und es wurde um sie herum pechschwarz. Die beiden sahen sich an, auch wenn sie den anderen nur als Schatten wahrnehmen konnten. Keiner musste etwas sagen, sie spürten es beide. Er kam. „Warum so früh?“, wisperte Êkírjâ. „ Tímôrís hält sich nicht an Vereinbarungen“, antwortete Zôrêm trocken.
    „Das habe ich noch nie getan!“, sagte eine eisige Stimme hinter ihnen. Erschrocken fuhren sie herum und blickten in zwei leuchtend gelbe Augen, die sie aus der Dunkelheit anstarrten. Die restlichen Umrisse konnten sie nur verschwommen erkennen, ahnten aber, dass er den stählernen Körper seines Elfenvaters geerbt hatte.
    Tímôrís’s eisige Stimme unterbrach die Angstdurchflutete Stille: „Ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber damit das meine Schwester ein Elfenkind und einen Halbelfen schickt um mich zu vernichten, damit hab ich nicht gerechnet!“ Was auf diesen Satz folgte war das unnatürlichste, gehässigsten Lachen das Zôrêm und Êkírjâ in ihrem Leben vernommen hatten. Êkírjâ fasste sich langsam wieder und flüsterte Zôrêm zu: „ Wir haben zwei Vorteile. Er weiß nicht, dass wir sein Schwert haben und er tut es für sich. Wir aber kämpfen für unser Volk. Ihre Gedanken drehen sich gerade alle um uns und mit ihnen im Rücken werden wir die uns gegebene Aufgabe meistern. Und wenn es das letzte ist was ich tue!“ Zôrêm überraschte die Aussage nicht. Er kannte sie inzwischen gut genug und gerade ihre Willensstärke und ihr ungeheurer Mut brachten seine Gefühle in Wallung.
    In diesem Moment stellte Tímôrís sein Lachen schlagartig ein und sagte: „ Ich gebe euch bis morgen früh Zeit. Falls ihr morgen nicht spurlos verschwunden seid werde ich kommen und die Elfen ein für alle mal unter meine Herrschaft bringen!“ Mit diesen Worten verschwand er mindestens genauso plötzlich wie er aufgetaucht war. Vereinzelt zuckten noch Blitze über den Himmel, dann klarte er wieder auf.
    Der Mond war schon lange wieder zu sehen als Zôrêm und Êkírjâ, dicht aneinander gekuschelt, schweigend im Gras saßen und jeder seinen eigenen Gedanken nachging.
    „Meinst du wir können ihn besiegen?“, fragte Zôrêm irgendwann in die Stille hinein. ER hatte zwar mehr mit sich selbst geredet als mit Êkírjâ allerdings antwortete sie trotzdem: „ Wir müssen Zôrêm. Wir müssen!“ Danach schwiegen sie wieder.
    Sie mussten Stunden so dagesessen haben den aus der Nacht war mittlerweile helllichter Tag geworden. Am Horizont tauchte ein schwarzer Fleck auf, der näher und näher kam.
    Keine Frage Tímôrís war auf dem Weg zu ihnen.
    „Und die Liebe soll mich tragen, wenn der Schmerz die Hoffnung bricht“*, sagte Zôrêm und gab Êkírjâ einen Kuss auf die Wange. Sie tat es ihm gleich bevor sie sagte, „ auf in den Kampf!“
    Tímôrís, der keine 100 Meter mehr von den beiden entfernt war, sah bei Tag nicht mehr so Angst erregend aus. Was ihn allerdings noch Furcht einflößend machte war die Tatsache, dass er nicht nur wie ein Elfenkrieger aussah, der ihnen haushoch überlegen ist, sondern es mit Sicherheit auch war. Es waren nur noch wenige Meter zwischen Êkírjâ, Zôrêm und Tímôrís und die beiden zogen ihre Schwerter, bereit für die Elfen alles zu geben, wenn es sein musste sogar sich selbst.
    „Wie edelmutig von euch, dass ihr lieber im Kampf sterbt als die Elfen im Stich zu lassen, doch ich sage es, es wird keinem von euch helfen. Als erstes erledige ich euch und mache mich dann auf den Weg zu meiner so sehr geliebten Schwester“, höhnte Tímôrís und begann wieder mit einem Lachen, dass einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Er hörte jedoch jäh auf, als er das magische Schwert in Êkírjâs Hand entdeckte. Es war allerdings nur ein kleiner Anflug von Unsicherheit, welche er geschickt zu überspielen wusste: „ Elfe ich warne dich! Derjenige, der mich mit dem magischen Schwert tötet, tötet sich selbst!“
    „Wenn ich damit die Elfen vor dir retten kann nehme ich das gern in Kauf“, antwortete Êkírjâ kalt und mit einer härte in der Stimme, die selbst Zôrêm neu war.
    „ Ihr habt euch entschieden, so wird erst euer Blut fließen, dann das eurer Brüder und Schwestern….“in diesem Moment unterbrach Zôrêm Tímôrís Redeschwall, indem er einen Hechtsprung nach vorn machte und sein Schwert hinabsausen ließ.
    Allerdings war Tímôrís, wie erwartet Zôrêm, um einiges überlegen, sodass Zôrêms Angriffsversuch sofort in einen Gegenangriff überlief.
    Den ersten Hieb parierte Zôrêm. Der zweite Traf ihn mit einer Wucht, die ihn zu Boden sinken ließ.
    Plötzlich spürte Zôrêm kaltes Metall im Nacken. ER konnte nur erahnen, dass es Tímôrís’ Schwert war. Sehen konnte er es nicht, da er auf dem Bauch lag und sein Gesicht von einem Fuß ins Gras gedrückt wurde. Er wusste sein letztes Stündlein hatte geschlagen und nichts und niemand konnte ihn noch vor dem Tot bewahren. Doch Tímôrís wandte sich mit dem Kopf zu Êkírjâ und sagte: „ Halbelf gegen Schwert!“ „Einverstanden!“, hörte Êkírjâ sich sagen.
    „Sie hat einen Plan, sie hat einen Plan“, redete Zôrêm sich selbst ein.
    Êkírjâ hatte keine Zeit mehr zum nachdenken. Jetzt musste alles ganz schnell gehen. „ ich werde das Schwert hinter deinen Rücken legen und du wirst im Gegenzug Zôrêm loslassen und deinen Fuß von seinem Kopf nehmen!“ hörte Zôrêm Êkírjâ rufen. Sie schien sich langsam seiner Seite und Tímôrís’s Rücken zu nähern. Zôrêm spürte, dass Tímôrís sich zu sehr auf Êkírjâ konzentrierte und ihn außer Acht ließ. Er rollte sich mit aller Kraft zu Seite. Tímôrís, war nicht darauf vorbereitet und geriet gehörig ins Wanken. Êkírjâ erkannte die Sitaution blitzschnell und stieß ihm das Magisch Schwert von hinten ins Herz.
    Zôrêm hatte sich aufgerappelt. Er blickte sich um und sah Tímôrís schreiend am Boden liegen. Neben ihm stand Êkírjâ mit dem blutigen Schwert in der Hand. Als Zôrêm Êkírjâ erreicht hatte, hatte Tímôrís aufgehört zu schreien. Er sah Êkírjâ an und sagte: „ Du hast es geschafft. Es ist vorbei, vorbei!“
    Plötzlich fing die Elfe an zu schwanken und Zôrêm legte seinen Arm um sie, um ihr halt zu geben. Êkírjâ deutete auf den sich auflösenden Leichnam von Tímôrís und sagte: „Wenn er Verschwunden ist werde auch ich sterben!“ „Aber das kannst du nicht, ich meine du darfst nicht, ich liebe dich!“, sagte Zôrêm voller Verzweiflung. Inzwischen kniete er mit Êkírja im Arm auf dem Boden und merkte wie schwach sie wurde. Tímôrís’s Leichnam hatte sich inzwischen ganz aufgelöst.
    Êkírja sah ihn nur an und sagte mit aller letzter Kraft: „ Wenn du mich suchst, such mich in deinem Herzen. Wenn du mich dort findest, werde ich in dir weiterleben.“* Mit diesen Worten schloss sie ihre Augen und holte ein letztes Mal Luft. Dann sank ihr Lebloser Körper in Zôrêms Armen zusammen.
    Zôrêm blieb etliche Stunden mit ihrem Leblosen Körper so dasitzen, als allerdings die Dämmerung hereinbrach, bettete er sie ins Gras gab ihr einen Kuss auf ihre kalten toten Lippen hinterließ den Elfen eine Nachricht und machte sich auf den Weg.
    Wohin wusste er nicht. Er ließ sich von seinen Gefühlen leiten und die führten ihn fort. Fort vom Ort des Schreckens, fort von den Elfen, fort einfach fort.
    Er war jedoch nicht auf der Suche nach Êkírjâ, denn die würde für immer in seinem herzen weiterleben.

    * Konfuzius
    _________________



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum *Sterne der Liebe Forum*



    Ähnliche Beiträge wie "KAMPF GEGEN DAS BÖSE"

    Einlagespiel gegen Dreisel - Fuchs (Donnerstag 20.07.2006)
    wer ist hier der böse? - januarnacht (Freitag 27.04.2007)
    Angriff gegen inaktive Clanmember - uNNa (Sonntag 01.01.2006)
    Spiel gegen Langeweile - Todesengelchen (Mittwoch 16.02.2005)
    10.09.06 gegen Rahm - patrick (Freitag 08.09.2006)
    Sextherapie gegen Rückenschmerzen - Mika (Mittwoch 05.10.2005)
    WM: Deutschland verliert gegen USA - ~$PASH$~ (Mittwoch 30.08.2006)
    sonntag 9.september gegen chin studenten - sin(9) (Donnerstag 06.09.2007)
    KANTERSIEG gegen HC Jablonec - MatDaCilla (Freitag 18.08.2006)
    Niederlage gegen Großpösna 4 - Sebastian Tänzer (Dienstag 20.03.2007)