~*Reden*~

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: ~*Reden*~

    BillsEngelchen - 06.04.2007, 20:42

    ~*Reden*~
    ..»(¯`•.•»•×яэđэйו«•.•´¯)«..



    `Reden´, habe ich meine kleine, aber dennoch so bedeutende Geschichte genannt.
    Sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens, denn sie ist mein Leben.
    Ich habe an einem einzigen Abend gelernt das man nicht immer alles haben kann
    was man will, und das man von einen auf den andern Moment alles verlieren kann.
    Ich habe alles verloren. Zu viel riskierte ich, war blind vor Liebe..
    Liebe. Genau das ist das Wort das alles zerstörte.
    Ein einziges, kleines, winziges Wort, das so viel bedeutung haben kann, dass es dein
    ganzes Leben verändert.
    Von vielen wird das Leben durch dieses eine, kleine Wort im positiven Sinne verändert.
    Die Menschen werden glücklich, denn ihre `Liebe´wird erwiedert.
    Dies sollte mir für immer verborgen bleiben...
    Das Gefühl zu lieben und geliebt zu werden.
    Hätte ich damals doch nur schneller reagiert, wäre meinem Wunsch nach `reden` nach
    gegangen, dann wäre alles gut gegangen. Ich hätte nicht mit ihm geschlafen und ich hätte
    ihm auch nicht von meinen heimlichen,verbotenen Gefühlen erzählt.
    In der Hoffnung er würde genau so fühlen. Ich hatte so fest daran geglaubt...
    Wie naiv ich doch war. Niemals sollte ich so für diese Person fühlen,
    denn sie erwiederte meine Gefühle nicht. Doch ich sah es erst zu spät.....

    ***

    "Boah das war so geil gewesen! Hast du gesehn wie die Fans abgegangen sind?
    Das war einfach der hammer!", höre ich Georgs Stimme weit weg drauf los reden.
    Eigentlich war sie gar nicht so weit entfernt von mir, denn er saß vor mir auf seinem
    Platz im Van neben Gustav und unterhielt sich mit ihm über das eben gewesene Konzert.
    Ich würde gerne mitreden aber ich bin zu erschöpft.
    Ich will einfach nur ins Hotel, duschen und dann ab in mein Bettchen.
    Das Konzert war echt super gewesen, wie immer, aber ich bin einfach total geschafft!
    Kurz öffne ich meine Augen und schiele zu ihm, meinem geliebten Zwilling rüber.
    Er ist anscheindend genau so fertig wie ich, denn er hat seinen Kopf ans Fenster
    gelehnt und seine Augen sind geschlossen. Gleichmäßig atmet er..
    Seine Gesichtszüge sind entspannt und sanft. Wie ein kleiner Engel sieht mein Bruder Tom aus.

    Am Hotel angekommen, steigen wir alle aus dem Van und begeben uns in die Lobby.
    Ich staune nicht schlecht als ich das kleine, noble Hotel von innen sehe.
    Es ist richtig schön und luxuriös hier. Gefällt mir..
    Aber im Moment interessiert mich viel eher mein Bruder, denn dieser guckt mich gerade
    total komisch an.
    "Ist irgendetwas Tom?", frage ich ihn leise und stelle mich neben ihn, so das nur wir beide
    es hören konnten. Irritiert schüttelt er den Kopf. "Nein, nein, es..eh...ist alles bestens!".
    Er schüttelt noch einmal den Kopf und geht dann ohne mich ein weiteres mal so verträumt
    an zu gucken an mir vorbei und folgt Gustav und Georg.
    Warum hat er mich denn gerade so seltsam angeguckt?
    Immer noch über meinen Bruder nachdenkend folge ich den anderen zum Aufzug.
    David fährt auch mit und zeigt uns dann unsere Zimmer.
    Seit neusten haben wir eine neue Zimmerverteilung. Einzelzimmer!
    Damit komme ich irgendwie ganz und gar nicht klar. Ich vermisse Tom schrecklich..
    Sonst lagen wir jeden Abend gemeinsam in einem Bett, redeten viel, kuschelten.
    Ja, es mag zwar komisch klingen, aber wir kuschelten oft miteinander.
    Diese Angewohnheit hatten wir schon seit wir klein waren und es hat sich einfach nicht
    geändert. Ich wollte es auch gar nicht ändern, aber David hat aus irgendeinem
    beschissenen Grund die Zimmerverteilung geändert.
    Wir sind gerade mitten auf unserer Zimmer483 Tour und es ist ganz schön langweilig
    abends alleine im Bett zu liegen und sich die Zeit zu vertreiben.
    Eigentlich könnten wir vier auch noch was hier im Hotel trinken gehen und Spaß haben,
    aber meistens sind die andern nach den Konzerten immer so kaputt, dass sie sich
    sofort in ihre Zimmer verkrümeln, Tv gucken oder pennen. Sehr interessant.
    Was Tom wohl den ganzen Abend in seinem Zimmer so alleine macht ist mir auch
    ein rätsel. So viel ich weiss hatte er schon lange kein Mädchen mehr angeschleppt.
    Zu wissen das er es nicht wieder mit irgendeinem x-beliebigen, willigen Mädchen treibt,
    macht mich auf eine gewisse Art sehr glücklich. Ich weiss auch sogar warum..
    Es mag zwar idiotisch klingen, und auch krank, pervers, abnormal...aber es stimmt.
    Ich liebe Tom.
    Auch wenn er mein Bruder ist, ich habe es mir schon lange eingestanden.
    Jeden Abend als wir zusammen ganz eng aneinander geschmiegt in meinem Bett lagen
    flogen die Schmetterlinge in meinem Bauch kreuz und quer.
    Ich konnte in seiner Gegenwart fast gar nicht mehr klar denken, habe seine Berührungen
    und seine Streicheleinheiten in vollen Zügen genossen.
    Tom ist der liebste und fürsorglichste Mensch den ich kenne.
    Andere mögen ein ganz anderes Bild von ihm haben denn in der Öffentlichkeit pflegt er
    sein Image als Macho. Tom der Weiberheld. Das ich nicht lache..
    Ich weiss wie Tom ist. Ich kenne ihn immerhin schon 17 Jahre.
    Tief in seinem Inneren ist er weich und zerbrechlich. Halt mein Tom...
    Niemanden zeigt er sein wahres Ich, den sensiblen und zärtlichen Tom,niemanden, ausser mir.
    Zu mir ist er ganz anders. Ich sehe es an der Art und Weise wie er mich anguckt,
    wie er mit mir redet und wie er mich anfasst. Da ist dieses Band zwischen uns beiden das
    ihn in meine Gegenwart sein läßt wie er ist. Und er würde sich mir gegenüber nie verstellen!
    Ich weiss das ich mit dem Gedanken leben muss mich hoffnungslos in meinen Bruder
    verliebt zu haben, doch ich kann nichts daran ändern.
    Dieses Gefühl wenn er mich berührt, wenn er mich anlächelt, wenn er mich mit seinen
    warmen braunen Augen ansieht, wenn er mit mir redet....Ich kann es nicht verdrängen!
    Doch ich werde es ihm niemals sagen können. Das geht nicht..
    Tom würde es abartig finden, er würde mich verstoßen!
    Er würde sich von mir ausgenutzt fühlen....
    Von dem Menschen dem er alles anvertraut, dem der immer für ihn da war,..
    Er würde es einfach nicht verstehen! Sicher würde er sich dann allein und verlassen fühlen.
    Und dieses Risiko möchte ich auf keinen Fall eingehen!

    Schon seit gut zwei Stunden liege ich nun schon gedankenverloren auf meinem
    Bett und starre an die Decke. Ich muss mit meinem Bruder unbedingt reden.
    So kann es einfach nicht weiter gehen. Ich vergehe hier fast vor Sehnsucht.
    Aber wie soll ich das meinem Bruder nur erklären?
    Das ist doch alles zu kindisch. `Tom ich kann nicht alleine einschlafen! Darf ich bei dir
    schlafen? Ich vermiss dich so!´, klingt echt super.
    Tom würde mich auslachen wenn er das hören würde!
    Und dennoch komm ich nicht dran vorbei mit ihm drüber zu sprechen.
    Was ist wenn er sich genau so einsam fühlt? Wenn er mich auch vermisst?
    Es gibt nur einen Weg das heraus zu finden. Ich muss zu ihm rüber gehen!
    Lustlos und mit einem mulmigen Gefühl im Bauch mache ich mich auf den Weg zu Tom.
    Sein Zimmer liegt direkt neben meinem.
    Vor seiner Tür angekommen, traue ich mich nicht zu klopfen. Was soll ich denn auch sagen?
    Doch jetzt bin ich hier und muss es auch durchziehen!
    Leise klopfe ich an seiner Hoteltür. Von innen kein Mucks.
    Doch dann vernehme ich Schritte, sie nähern sich der Tür. Keine Sekunde später steht
    Tom auch schon nur noch mit einer Boxershort bekleidet im Türrahmen.
    Mir verschlägt die Sprache, bekomme keinen Ton heraus.
    "Hey Bill, du bist es. Ich hab mich schon gefragt wer jetzt noch zu mir will.
    Komm doch rein Brüderchen!", lächelt Tom mich freundlich an und hält die Tür auf.
    Langsam und mit gesenktem Kopf trete ich ein und Tom schließt die Tür hinter sich.
    Mitten im Raum bleibe ich stehen, komme mir total blöd vor aufeinmal.
    Tom steuert auf sein großes Bett zu und läßt sich rein fallen.
    Nach ein paar Sekunden des Schweigens richtet sich Tom auf, stützt sich mit den Händen
    nach hinten ab. Fragend schaut er mich an...Mustert mich von oben bis unten.
    Ich fühle mich immer unwohler in seiner Gegenwart.
    Und warum verdammt noch mal macht er mich mit seinen Blicken so verlegen?
    Nervös hippe ich von einem Fuß auf den andern.
    "Warum bist du gekommen Bill?", fragt er mich leise.
    Ich weiss nicht was ich antworten soll. Bin wie versteinert...
    Leicht zucke ich mit den Schultern, traue mich jedoch nicht ihn anzusehen.
    "Wollte einfach nur bei dir sein...", nuschel ich kaum hörbar.
    Doch mein Bruder scheint es gehört zu haben.
    "Na wenn das so ist. Komm mal her Billy...", schmunzelt er und klopft
    zwischen seinen Beinen aufs Bett, will mir deuten das ich mich dorthin setzen soll.
    Ohne weiter zu zögern gehe ich auf das Bett zu und setze mich zwischen seinen
    Beinen, lehne mich nach hinten. Sofort schlingen zwei starke Arme um meinen
    Oberkörper. Tom legt seinen Kopf auf meine Schultern und streichelt mich
    an meinem Bauch. Fährt mit seinen Händen unter mein T-Shirt und streichelt
    meine nackte Haut. Und schon wieder packt mich dieses schöne Gefühl..
    Genießerich schließe ich meine Augen, kuschel mich noch mehr in seine Umarmung
    und vergesse die Welt um mich herum. Nur noch wir beide zählen jetzt.
    Das Eis zwischen uns ist wieder gebrochen und die vertraute Atmosphäre ist
    wieder eingekehrt. Wie sie früher auch immer zwischen uns war...
    "Du hast mich vermisst,hab ich recht?", haucht er liebevoll in mein Ohr.
    Ich bekomme eine Gänsehaut bei seiner ruhigen und sanften Stimme.
    "Mhm..", bringe ich nur heraus und lege meinen Kopf leicht schief, vergrabe mein Gesicht
    in seiner Halsbeuge und atme seinen einzigartigen Tom-Duft ein.
    "Und ich dich erst..das kannst du dir gar nicht vorstellen Bill....", flüstert Tom und
    hebt meinen Kopf leicht an. Plötzlich spüre ich seine weichen Lippen an meinem Hals.
    Spüre wie er kleine, sanfte Küsse auf meine Haut haucht, sie verwöhnt und liebkostet.
    Das hat er früher auch schon immer bei mir gemacht denn er weiss ganz genau wie
    sehr ich das mag wenn er mich dort berührt. Ich schnurre wie ein Kätzchen...
    Vorsichtig lege ich meine Hand in seinen Nacken, ziehe ihn weiter zu mir runter.
    Wie sehr ich seine Berührungen vermisst habe. Jeden Abend...
    Ich spüre seine heiße Zunge an meinem Hals, wie sie jeden Millimeter meiner Haut
    erkundigt. "Wie sehr ich deinen süßlichen Geschmack vermiss habe....".
    Verlangend wandert seine Zunge über meinen Hals, hinterläßt eine feurige Spur.
    Plötzlich dreht Tom uns um. Ich liege nun unter ihm und er stützt seine Hände neben
    meinem Kopf ab. Durchgehend schaut er mich an...
    In seinem Blick liegt etwas das ich noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte.
    Eine gewisse Art von Gier lag in ihm, aber anderseit war er auch wieder so warm und liebevoll.
    Dann beugt er sich zu mir herunter, kommt meinem Gesicht immer näher.
    Nur noch wenige Centimeter trennen unsere Gesichter voneinander.
    Mein unregelmäßiger Atem schlägt gegen seine leicht geöffneten Lippen.
    Er will doch nicht etwa....?
    "Bill?..Ehm...ich..also..ich..eh..darf ich?..", stottert er langsam vor sich her.
    Er war nervös,das merkte ich. Sollte ich noch antworten? Neee..
    Bestimmend lege ich eine Hand in seinen Nacken und die andere auf seine glühende Wange.
    Sachte lege ich meine Lippen auf seine....
    Tom erwiedert den Kuss sofort. Liebevoll bewegt er seine Lippen auf meinen..
    Es ist Gefühl das ich nicht beschreiben konnte. Niemals ist es zwischen uns so weit
    gekommen. Gekuschelt, gestreichelt und ein bisschen gefummelt hatten wir schon immer.
    Aber so richtig geküsst hatten wir uns noch nie.
    Ich war so glücklich in diesem Augenblick. Niemals hätte ich zu hoffen gewagt das ich
    eines Tages seine himmlichen Lippen auf meinen spüren darf.
    Bittend streicht seine Zunge über meine Unterlippe, ich gewähre ihr natürlich sofort Einlass.
    Und so kam es das sich unsere Zungen vorsichtig umkreisten.
    Vielleicht war es das was ich so sehr an Tom liebte. Seine Zärtlichkeit und seine Vorsichitg-
    keit mir gegenüber. Er würde mir niemals wehtun wollen, das weiss ich.
    Ich fühlte mich so unsagbar sicher und gehalten bei ihm.
    Und auch wenn ich nicht wusste warum Tom das alles aufeinmal tat, ich war glücklich.
    Ich winkle meine Beine etwas an damit Tom sich besser dazwischen legen kann.
    Unser Kuss wird immer leidenschaftlicher.
    Plötzlich spüre ich seine Hände wieder unter meinem T-Shirt. Doch sie streicheln mich nicht
    sondern ziehen mir das Shirt über den Kopf. Ich hebe meine Hände etwas an damit es besser geht.
    Langsam wandert Tom runter. Küsst und leckt über mein Schlüsselbein, neckt meine
    Brustwarzen, verteilt Küsse auf meinem Bauch und läßt seine Zunge immer wieder in
    meinen Bauchnabel sinken.
    Seine Berührungen tun so gut das mir einige Stöhner entweichen.
    "Oh Bill...Mach das noch mal...es hört sich so wunderschön an wenn du meinen Namen stöhnst...".
    Ich glaub ich wurde leicht rot um die Nase...Aber es war schön das Tom mein Stöhnen gefiel
    und er es noch einmal hören wollte.
    Er küsst sich weiter runter,bishin zu meiner Hose. Dort stoppt er, öffnet dann jedoch quälend
    langsam den Gürtel und die Knöpfe. Ich vergehe unter seinen Berührungen einmal wieder...
    Doch in mir war die Angst. Die Angst vor dem Morgen..
    Was ist Morgen? Werde ich es bereuen? Werde ich lächelnt und in seinen Armen aufwachen?
    Und was wird Tom überhaupt machen? Wie fühlt er sich mir gegenüber?
    Was ist wenn uns jemand erwischt? Wenn es jemand rauskriegt? Es wäre das Ende...
    Doch eine Frage beschäftigte mich mehr als alle andern.
    Wieso tat Tom das? Fühlte er etwa genauso wie ich? Liebte er mich etwa auch?
    Fragen über Fragen. Doch eine Antwort sollte ich niemals bekommen...
    Sekunden später liegt meine Hose und meine Boxershort neben dem Bett.
    Ich liege nackt unter Tom. Zittere am ganzen Leib...
    Sachte kommt mein Zwilling zu mir nach oben gekrocken, drückt mich fest an sich, küsst
    immer wieder meine Strin, streichelt berühigend über meinen Rücken.
    "Bill du zitterst ja! Wenn du das nicht willst dann müssen wir das nicht tun...wirklich!
    Was ist los kleiner? Soll ich aufhören?", fragt er mich leise und schaut mir fest in die Augen.
    In seinen Augen spiegelt sich alles wieder das ich je gesucht hatte...
    "Nein Tom...hör nicht auf...ich will es! Ich will es so sehr....Schlaf mit mir...".
    Wie von selbst finden unsere Lippen aufeinander, meine Hände zu Toms Hose und ziehen
    sie ihm aus, samt Boxershort.
    Unser Kuss wird immer inniger, die Leidenschaft ist nicht mehr zu beschreiben.
    Ich nehme Toms Kopf zwischen meine Hände, küsse ihn wie ein ertinkender.
    Ja,Tom ist für mich so wichtig wie das Wasser zum Leben...
    Bestimmend umfasst er meine Hüften, drückt mein Unterleib gegen seins, erwiedert wild
    unseren Kuss. Mir wird so warm, so unbeschreiblich warm. Ein Schweissfilm legt sich auf
    meine Stirn. Und auch Tom laufen einige Schweisstropfen über seine Stirn...
    Unsere Oberkörper streifen sich immer wieder. Wild reiben sie aneinander..
    Meine Lust steigt.
    Ich winkle meine Beine noch weiter an, ziehe Tom dazwischen. Ich will ihn endlich spüren...
    Tom schaut mich ein letztes mal liebevoll an...
    "Soll ich wirklich? Ich will dir nicht weh tun....", "Ja Tom...tu es endlich...bitte...".
    Das waren die letzten Worte die wir miteinander wechselten...

    Dann schliefen wir miteinander.

    ***

    Zu gut kann ich mich an diesen schönen Moment erinnern.
    Kann seine berührungen noch genau spüren, kann seinen einmaligen Geruch immer
    noch so genau riechen, kann seine Stöße in mir noch spüren...
    Wir hätten es niemals tun sollen. Niemals hätten wir so weit gehen dürfen...
    Doch es ist passiert und ich kann es nicht rückgängig machen.
    Viel zu blind war ich vor Liebe.
    Und wäre ich am nächsten Morgen doch nur still gewesen,
    wäre nich davon überzeugt gewesen das er meine Gefühle erwiedert...
    Vielleicht wären wir dann noch zusammen.
    Vielleicht gäbe es Tokio Hotel noch...
    Vielleicht wäre ich jetzt glücklich wie damals...
    Vielleicht hätte ich jetzt noch meinen Bruder an meiner Seite...
    Vielleicht säße ich jetzt nicht hier alleine im Regen an seinem Grab.
    Ich liebe ihn immer noch genau so sehr wie damals. Doch er wird nie mehr wieder kommen..
    Als ich es ihm damals am nächsten Morgen gesagt hatte, war er total fertig mit den Nerven.
    Er hat die Schuld auf sich genommen, sagte das er alles Schuld sei.
    Er glaubte mir einfach nicht das ich ihn schon viel länger liebte...
    Ausgerastet ist er, konnte mir nicht mehr in die Augen sehen, hat sich für das geschämt
    was er getan hatte. Schämte sich für unsere gemeinsame Nacht, dafür das er mich verführt hatte.
    Glauben das ich es genau so wollte, das er nicht allein Schuld war, das ich genau so schuldig
    bin wie er, das wollte er mir nicht.
    Alles hat er in sich hinein gefressen, wollte nicht mehr unser Gitarrist sein weil er mir nicht
    mehr in die Augen schauen konnte.
    Eine Pause wollte er, hatte er gesagt. Mein Anblick würde ihn verletzten...
    Zu viel würde es ihn verletzten das ich ihn liebte aber er mich nicht.
    Und wieder gab er sich die Schuld. Machte sich Vorwürfe ....
    Immer auf mich aufpassen wollte er, mich beschützen, für mich da sein, doch er hätte mich
    verraten. Hätte meine Gefühle ausgenutzt. Hätte meine Seele missbraucht,
    denn er schlief mit mir weil er es wollte. Nicht weil er mich liebte, nein, weil er es wollte.
    Er sagte er wär blind gewesen, hätte meine Gefühle nicht gesehn, obwohl er es immer
    wollte. Immer wollte er ein guter Bruder sein. Und das war er auch!
    Aber er war zu verzweifelt...wollte mir all das nicht glauben...ich redete an ihm vorbei.
    Eines Tages war es dann soweit. Die bittere Nachhricht erreichte unsere Familie.
    Tom hatte sich das Leben genommen.
    Und das letzte was ich von ihm hatte, war der Abschiedsbrief der nur mir galt.

    "Lieber Bill,mein kleiner Bruder,
    Es tut mir alles so unendlich leid. Ich wollte immer für dich da sein, wollte dich
    beschützen, dein großer straker Bruder sein. Doch ich habe alles falsch gemacht.
    Verzeih mir das ich deine Gefühle nicht erkannt habe,
    das ich deine Tränen nicht gezählt habe,
    das ich deine Seele missbraucht habe,
    das ich nur an mich dachte und dich nicht im Licht der Dunkelheit gesehn hatte.
    Ich wünschte ich könnte alles rückgängis machen, bis an dem Abend als du zu mir
    ins Hotelzimmer kamst. Alles hätte ich anders gemacht....
    Ich hoffe du kannst mir eines Tages verzeihen.
    Mir verzeihen das dich dein großer Bruder jetzt für immer allein läßt.
    Aber glaube mir Bill, es ist das beste für uns wenn einer geht.
    Zu viel haben wir beide falsch gemacht und nun beende ich es.
    Bitte klemm dich nicht so an mich Bill! Du wirst sicher jemand anders finden der
    deine Liebe erwiedert. Und du wirst glücklich werden!
    Das ist mein letzter Wille...
    Das du glücklich bist. Das bedeutet mir so viel.....
    Wenn ich es nicht sein kann, dann sollst wenigstens du es sein.
    Und pass auf Mama auf, denn sie braucht dich jetzt.
    Ich werde euch, und vor allem Dich niemals vergessen.
    Immer werde ich auf dich aufpassen, egal wo du gerade bist.
    Du bist nicht allein.
    Es tut mir leid das es so enden musste, aber es ging nicht mehr.
    In ewiger Liebe,
    dein Bruder Tom."

    Der Regen läßt die Zeilen verschwimmen. Buchstabe um Buchstabe...
    Zeile um Zeile...
    Jeden Tag komme ich hier her. Setzte mich an sein Grab und bete für ihn.
    Niemals mehr werde ich glücklich sein, kann seinen letzten Wunsch nicht erfüllen.
    Es tut mir so leid Tom...
    Alles wäre anders geworden hätten wir damals einfach nur ´geredet´.
    Doch nun haben wir alles verloren. Sind in den Krieg gezogen ohne Schild und Schwert.
    Sind zu Boden gestürtzt und haben das Aufstehen verlernt.
    Haben die weiße Fahne gezogen und wurden ausgelacht. Sind gesunken...
    Und alles nur wegen einer Nacht in der wir `reden´wollte.
    Ich verfluche diese Nacht bis heute noch. Sie hat mir alles genommen...
    Wie es Georg und Gustav geht weiss ich nicht, es ist mir egal. Wie alles andere auch...
    Das einziege was ich weiss ist..
    "Ich liebe dich Tom....für immer und ewig...",
    dann schütte ich die Tabletten in meinen Mund die so lang in meiner Hand lagen.
    Schlucke alle herunter. Bald ist es vorbei...
    Um mir herum wird alles schwarz...
    Langsam kippe ich nach vorne, auf dein Grab.
    Hart komme ich auf, falle ins nasse Blumenbeet. Genau auf die Rose die
    ich dir dorthin gelegt hatte. Dann versage ich....
    Sterbe.Für Dich.Für Uns....

    ~Ende~

    Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr macht
    mir paar schöne Kommis!

    lg Ellie



    Re: ~*Reden*~

    Kätzchen - 07.04.2007, 23:15


    Oh mein Gott...
    Das ist so furchtbar traurig, so wunderschön..
    Es hat mir richtig gut gefallen und ich muss mich wirklich beherrschen, nicht zu weinen..
    großes Lob!



    Re: ~*Reden*~

    Nelefee - 09.04.2007, 21:47


    Ich find sie wirklich schön...
    Traurig aber schön!

    Mach weiter so
    Lg Lena



    Re: ~*Reden*~

    Anonymous - 11.08.2007, 12:24


    Bitte Header einfügen.



    Re: ~*Reden*~

    xXNamidaXx - 26.08.2007, 12:11


    o mein gott,
    ist das schön..
    udn traurig =(
    das haste aber so genial geschrieben
    ich bin echt beeindruckt
    Oo



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