Fragen an die Helden - Wopje

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    Re: Fragen an die Helden - Wopje

    Mogelram - 04.04.2007, 23:20

    Fragen an die Helden - Wopje
    1. Wie sieht der Charakter inzwischen aus?
    Welche Spuren hat Satinav an dem Helden hinterlassen? Welche Kleidung trägt der Held inzwischen? Welche Unterschiede würden Bekannte bemerken, die den Helden lange nicht gesehen haben?

    Obwohl er noch keine 40 Sommer zählt, sieht Wopje aus, als wäre er bereits deutlich über dieses Alter hinaus. Sein wallender Bart und die buschigen Brauen weisen noch deutliche Spuren der leuchtenden und fast metallisch wirkenden kurpfernen Farbe auf, doch sein Haupthaar ist seit den Ereignissen in Dragenfeld fast vollständig rauchgrau und hat nur noch vereinzelte farbige Strähnen. Seine wallenden Haare können auf den flüchtigen Betrachter ein paar Flämmchen und eine dichte Rauchglocke um den Kopf wirken. Sein Gesicht wird faltiger und wirkt dadurch konzentrierter, doch leider auch etwas mürrisch. Gerade seine Stirn wurde am meisten betroffen, da er sie in tiefe Falten wirft, wenn er über Dinge grübelt, über die nur Magier grübeln können. Sein Gang hat einiges von seiner nie wirklich vorhandenen Geschmeidigkeit verloren und so manche Nacht in Schlafsack strapaziert seinen Rücken mehr als noch zu seiner Jugend. Wopje ertappt sich manchmal, dass er sich mehr auf seinen Stab stützt, als er eigentlich müsste. Für gewöhnlich trägt er seine weiße Reiserobe, auf offiziellen Anlässen trägt er sein mit einer, mit magischen Symbolen bestickten, Borte verzierten weißes Konvenzsgewand.


    2. Wie sieht der Charakter sich selbst?
    Schwimmt er in einem Meer von Selbstzweifeln oder ist er recht stolz auf alles erreichte? Hat er das Gefühl alles was er erreichte anderen zu verdanken ?

    Wopje, der auch selbst an den Klischeemagier glaubt, zweifelt tatsächlich an seiner Arbeit als Magier, ist er sich doch darüber im Klaren, dass er bisher unkonventionelle Forschungsarbeit geleistet hat und seine Ergebnisse nicht die von seinem Kollegium gewohnte Bannung auf Pergament erfahren können. Doch da er durch sein Wissen seinen Gefährten oft eine Hilfe war und an einigen Heldentaten beteiligt war, die auch in Magierkreisen Beachtung gefunden haben, tröstet er sich mit Projekten wie dem Gardianum und Geros Borbaradianismus darüber hinweg, in der vagen Hoffnung, vielleicht doch noch etwas von Bedeutung zu erforschen. Als Freund sieht er sich erfolgreicher, denn als Magier.


    3. Welche Ziele hat sich der Held inzwischen erfüllt und welche hat er noch?
    Materielle Dinge? Einfluss? Ruhm/Reichtum? Bekanntheit?

    Als selten weit planender Mensch hat Wopje sich noch keine Ziele erfüllt, die er sich einst hätte vornehmen können, doch er blickt gerne auf gewisse Leistungen, wie sein Büch „Durchs Orkland“, die Rettung Brins, sowie die Bergung von Galottas schwarzem Auge zurück. Er hat vage Hoffnungen auf einen Traviabund mit Daphne sowie einen magiebegabten Sohn und arbeitet immer noch daran, eine bedeutende magische Entdeckung zu machen. Gold hatte er – oder seine Gefährten - soweit er zurückdenken kann, immer in ausreichendem Maße.


    4. Welche Gründe hat der Held (noch) um die Gefahren eines Abenteuers aufzunehmen?
    (Faktor Geld sollte sich bei den meisten schon vor längerer Zeit erledigt haben...) was treibt ihn also an? Der Wunsch nach Anerkennung? Das „Wissen“ etwas besonderes zu sein?

    Obwohl seine Ausbildung ihm etwas anderes weismachen wollte, hat die Welt mehr zu bieten als Gefahren und Räuber. Von Eis formenden Zaubern kann man zwar lesen, wenn man lange genug forscht, doch um die Schönheit von Lysiras Gletscherpalast sowie die entzückende Komplexität seiner Zaubermatrix zu erblicken, war es nötig Punin zu verlassen. Die Welt hat Wopje neugierig auf mehr von ihr gemacht.


    5. Wie sieht er seine Kameraden?
    Wem vertraut der Held besonders, wen mag der Held weniger gern, welchen seiner Kameraden beneidet oder bemitleidet oder bewundert etc. ihn?

    Thisdan: Wopje vertraute Thisdan sein Leben schon mehrfach an und würde es auch wieder tun. Er beneidet ihn zwar um seine körperliche Überlegenheit, achtet aber seine Weihe und schätzt, dass er als ungewählter Anführer der Gruppe ihn des öfteren aufgrund seines magischen Wissens konsultiert und seinem Urteil vertraut.
    Gero: Obwohl er den phexgefälligen Garether für leichtsinnig hält, wähnt Wopje seine Freundschaft zu ihm am tiefsten. Er bewegt sich souverän in einer Welt, die ihm als Magier viele Tücken und Fettnäpfchen bereit hält und so hält sich Wopje gerne an ihn, wenn es durch die Stadt geht. Doch gerade aus diesem Grund macht sich Wopje große Sorgen und Vorwürfe. Die Tatsache, dass Gero zaubern kann, hat sein Weltbild deutlich stärker angekratzt als er zugeben möchte und er beobachtet zu seinem eigenen Missfallen, dass er Gero diese Befähigung mehr und mehr zum Vorwurf macht.
    Gerwulf: Dass Gerwulf sehr selbstgenügsam leben könnte, betrachtet Wopje als zweischneidiges Schwert. Gerwulf könnte in Wald überleben und hätte seinen Spaß daran. Doch, dass er dabei auch ohne geistige Anregung auskommen würde ist Wopje unbegreiflich. Seine unnatürliche Angst vor Magie hat Wopje inzwischen akzeptiert und seit ihm das gelungen ist, hat sich das Verhältnis zu Gerwulf verbessert. Sein Mut angesichts des Kampfes und seine Zähigkeit Verletzungen hinzunehmen, bewundert er ebenso wie die Tatsache, dass gerade Gerwulf immer das Fleisch heranschafft, das Wopje dann oft zubereitet. Andererseits sieht Wopje gerade den Jäger für mit am wenigsten berechtigt, ihn zu kritisieren, wozu dieser unglücklicherweise neigt. Wopje hat sich schon einige Argumente zurechtgelegt.. Soll er nur versuchen, ihn beim zaubern verbessern zu wollen.. Pah!
    Lodrik: Ein Krieger wie er im Buche steht, mit wenig geistreichen Ideen, einer bemitleidenswerten Naivität, was die Künste der Wissenschaft und Magie angeht und doch einer der ersten, hinter denen sich Wopje verstecken kann, wenn Gefahr droht. Wopje hat versucht sich zum Hobby zu machen, den Krieger belehren zu wollen, doch dieser hat sich dagegen als erstaunlich resistent erwiesen. Wopje kennt Lodrik am wenigsten von seinen Gefährten und hegt den Verdacht, dass es so bleiben wird, auch wenn er ihn auf den gemeinsamen Reisen nicht missen wollte.
    Atosch: Als gebildeter Zwerg hat Wopje Achtung vor ihm, wie vor einem Kollegen und er bedauert, dass Zwerge sich so selten zum Magier eignen. In Atosch sieht Wopje einen zuverlässigen wenn auch unkonventionellen Heiler, einen achtbaren Alchimisten, dessen Arbeit er gerne unterstützt, wenn er Zeit dazu hat und einen sonderbar aufgeschlossenen Vertreter eines Volkes, das er sonst nur in Kneipen, auf Schlachtfeldern oder in Hohlen vermutet hätte. Einzig sein sehr rasch zu Tage tretendes Einverleiben diverser Wertgegenstände, die möglicherweise einer genaueren magischen Untersuchung bedurft hätten irritiert Wopje ohne zu merken, das er die Fähigkeiten des Zwerges zumindest in Bezug auf Bücher weit übertrifft.


    6. An welche bekannten Personen denkt der Held öfter?
    Schweifen seine Gedanken oft zu Luzelin, Zuberan, Rohezal, Galotta, Brin, seine Familie, die Bauerntochter aus XY etc. ?

    Es gibt vier Personen die es nachhaltig in Wopjes denken geschafft haben. Da wäre zunächst Taphïrel `ar Ralaham, der mit seinem Projekt scheiterte, weil er sich auf einen sagenhaften Drachen verlassen musste und auf eine Heldengruppe, die es nicht geschafft hat, ihm die gewünschte Schuppe zu bringen. Daraus hat Wopje zwei Lehren gezogen. Er will nicht den gleichen Fehler begehen und seine Forschung auf zweifelhaften Faktoren aufbauen und zum anderen möchte er sein Scheitern – wenn es so weit kommt – mit der gleichen Fassung tragen. Der nächste ist Delian von Wiedbrück, der Wopje einen nachhaltigen Schrecken eingejagt hat, als er sich schon fast auf dem Scheiterhaufen sah. Galotta dient Wopje oft als abschreckendes Beispiel, wie weit einen Macht korrumpieren kann oder Stolz verleitet der Rache willen mit den Zwölfen zu brechen. Die letzte ist Sannah, mit der er genug durchgemacht hat um öfters an sie zu denken und sich zu fragen, was sie wohl treibt.


    7. Wovor hat der Held inzwischen (oder noch) Angst?
    Hat der Held z.B noch Alpträume von der Ogerschlacht oder zittert er allein beim Gedanken an den Dharai? Welche Monster / Gegner / Verbündete hinterließen einen besonders Intensiven/fürchterlichen Eindruck auf den Helden?

    Die größte Angst hat Wopje von seinen Reisen zurückgetragen, in denen er durch eintönige Umgebungen wie die Steppen- und Sumpflandschaften des Orklandes oder die Wüste Gor durchschreiten musste. Er hat dabei das Gefühl nicht mehr von der Stelle zu kommen und in seinen Alpträumen läuft er allein auf weiten eintönigen Ebenen Dingen oder Leuten hinterher, die er nie erreicht. Ebenfalls hüten wird er sich in Zukunft vor Reisen während der Namenlosen Tage. Es wird sehr viel Überredungsgabe nötig sein, um ihn jemals wieder zu dieser Zeit vor die Tür zu bekommen, nachdem er schon zweimal schlechte Erfahrungen damit gemacht hat.
    Die eindrucksvollsten Wesen waren sicherlich die Drachen, denen er schon begegnet ist. Hin und wieder entsinnt er sich der Hütte Hühnerbein als besonders kreativen Einsatz eines Nutztieres.


    8. Welche Gottheit/Götter betet der Held insbesondere an? Auf welche Aspekte der Gottheit legt der Held dabei besonderen Wert? Bzw. welche Aspekte der Gottheit(en) sieht er nicht so eng.
    z.B.: Rahja steht ihm besonders nah. Der unbeschwerte und vollkommene Genuss von allem was das Leben bietet ist der Aspekt dem der Held am ehesten Gerecht werden möchte.
    Wenn Wopje sich die Nähe zu einem Gott unterstellen lassen müsste, was er wohl mit etwas schlechtem Gewissen nicht leugnen würde, so wäre es Hesinde. All ihre Aspekte hält er für äußerst wichtig, obwohl er zu seinem eigenen Bedauern manch einen davon vernachlässigt hat, wie etwa die Elemente oder die Alchemie. Doch Wissenschaft, Magie, Astrologie und Geschichtsschreibung sind die meisten seiner Steckenpferde.


    9. Allgemeine Anmerkungen:

    Wurde vor der letzten Sitzung von "In Liskas Fängen" verfasst. Kann sich also nach dem aktuellen Abenteuer noch leicht ändern... ich bearbeite es dann.. wer sich also die Originalfassung bewahren möchte, sollte sie sich einfach kopieren...



    Re: Fragen an die Helden - Wopje

    Mogelram - 16.04.2010, 19:24

    Aktualisiert...
    1.Wie sieht der Charakter inzwischen aus?
    Welche Spuren hat Satinav an dem Helden hinterlassen? Welche Kleidung trägt der Held inzwischen? Welche Unterschiede würden Bekannte bemerken, die den Helden lange nicht gesehen haben?

    Inzwischen mehr als 40 Jahre zählend, wirkt Wopje mehr denn je wie ein alter Mann von weit über 60. Keines seiner einstmals kupfernen Haare trägt noch diese Farbe, und so schwer ihm dies zuzugeben fällt, sein rauchgraues Haar wird langsam ein wenig lichter. Ihn tröstet der Umstand, dass es jedoch weit dichter ausfällt, als es sein könnte und wegen seiner magischen Eigenschaften immer noch schneller wächst als das gewöhnlicher Leute. Abgesehen davon merkt man ihm sein Alter vor allem an, wenn man sein Gesicht betrachtet. Seine Augen sind tiefer in die Höhlen gesunken und wo sich die Haut nicht dünn über die Wangen spannt, ist sie von Runzeln zerfurcht, die von tiefen Sorgen stammen, die er hatte und noch immer hat. Niemals sonderlich kräftig, wirkt er noch schwächlicher als vor Jahren, da er mittlerweile auch seinen Wohlstandsbauch ob seiner auszehrenden Queste wider Borbarad eingebüsst hat. So er nicht bei offiziellen Anlässen sein Konventsgewand trägt, kleidet er sich in seine weiße Reiserobe, die in ihrer Schlichtheit fast schon an ein Büßergewand erinnert, was so es Wopje angeht, beabsichtigt ist. Ein letzter Unterschied mag zu früher auffallen. Sein Schatten ist beschädigt. Es sieht aus, als fehlte ihm ein Stück von der Brust, das die Form einer großen Klaue aufweist.

    2. Wie sieht der Charakter sich selbst?
    Schwimmt er in einem Meer von Selbstzweifeln oder ist er recht stolz auf alles erreichte? Hat er das Gefühl alles was er erreichte anderen zu verdanken ?

    Mittlerweile ist viel geschehen. Er ist ein Paktbrecher und sich dessen fast immer bewusst. Dadurch sieht er die Freundschaft zu seinen Gefährten, auf die er früher so stolz war und ihn über sein Versagen bei akademischen Forschungen getröstet hat, von ihm selbst verraten. Oft sieht er sich als Opfer und Spielball des Zufalls, denn den Göttern will er die Schuld nicht geben, dass er durch seinen magischen Unfall in einen Pakt gezwungen wurde. Dann aber erinnert er sich daran, wie lange er dieses Spiel mit seiner Seele getrieben hat und frisst die Schuld in sich hinein, trotzig bemüht, die Fassade des mächtigen Magiergefährten der Gezeichneten aufrecht zu erhalten. Er weiß, dass er mittlerweile ein nach gewöhnlichen Maßstäben ein großartiger Magier geworden ist, doch nagt in ihm das Gefühl, dass er keine Erfüllung mehr finden kann. Nicht zuletzt auch weil er sich keineswegs sicher ist, ob sich durch den Paktbruch seine Seele wieder in Sicherheit befindet.

    3. Welche Ziele hat sich der Held inzwischen erfüllt und welche hat er noch?
    Materielle Dinge? Einfluss? Ruhm/Reichtum? Bekanntheit?

    Bisher immer nur von kurzfristigen Plänen erfüllt, will er nun eigentlich nur die Angelegenheit um Borbarad auf fast egal welche Weise beendet sehen, um sich um sein Seelenheil zu kümmern. Seine Ziele, die er erfüllt sah, sind Bedeutungslos geworden, als er mit ansehen musste, wie er das Vertrauen seiner Freunde in ihn grundlegend erschütterte. Nach seiner Purgation, die in seinem Kopf schon zahllosen Male stattgefunden hat, will er pilgern, sofern er das Ritual überlebt. Er hegt jedoch die vage Hoffnung, dass er mittels einer waghalsigen Zeitmanipulation oder etwas in dieser Art seine Fehler ungeschehen machen kann…


    4. Welche Gründe hat der Held (noch) um die Gefahren eines Abenteuers aufzunehmen?
    (Faktor Geld sollte sich bei den meisten schon vor längerer Zeit erledigt haben...) was treibt ihn also an? Der Wunsch nach Anerkennung? Das „Wissen“ etwas besonderes zu sein?

    Es gibt kein Entrinnen. Er hat sich durch seine Vergangenheit und die gegenwärtige Situation in die Situation gebracht, dass er nicht mehr aussteigen kann. Er wird gewaltsam von einer Scherge Borbarads getötet werden, von der Praioskirche verbrannt werde, so er flüchten wollte, oder müsste sich Borbarads Zielen anschließen. Da ihm keine dieser Alternativen sonderlich gut gefällt, wird er tun, was er tun muss, um die Gezeichneten zu unterstützen, so sie ihn weiterhin in ihrer Mitte dulden. (Auch wenn sie ohne ihn selbstverständlich hilflos wären….) Frei vom Abenteuer wird er erst sein können, wenn diese letzte Kleinigkeit erledigt ist.


    5. Wie sieht er seine Kameraden?
    Wem vertraut der Held besonders, wen mag der Held weniger gern, welchen seiner Kameraden beneidet oder bemitleidet oder bewundert etc. ihn?

    Thisdan: Wopje hat aufgehört, Thisdan begreifen zu wollen. Er ist ein Praiot, der offensichtlich viel Verachtung für Wopje und seinesgleichen „magisches Pack“ übrig hat. Sein Misstrauen und sein zunehmender Wahn ist dem Magier eine große Bürde, steht er doch unter Thisdans Aufsicht. Wopjes Verrat an den Zwölfen wird ihm regelmäßig und bissig vorgehalten. Doch all dies sieht Wopje erstaunlicherweise eher als Ansporn, denn Nach wie vor bietet ihm Thisdan moralischen Rat und Halt, auch wenn dieser meist sehr vorhersehbar ausfällt. Die Zweifel, die ihm der Geweihte gegenüber hat, sind Ansporn für Wopje, nur das Beste zu sagen, zu zeigen und zu tun. Da sich Thisdan Wopjes Vertrauen als würdig erwiesen hat, als er ihn um Hilfe bei dem Paktbruch bat, wird er ihn nur noch selten in Frage stellen.
    Jindrich: Der Andergaster Magier ist Wopje das Beispiel, wie sein Leben hätte anders falsch laufen können. Ein „Unmagier“ erster Güte, der Wopje eigentlich die Galle hochkommen lassen müsste, doch seltsamerweise hat er ihn recht gern gewonnen. Er genießt es, mit einem Magier zu reden, dem er vieles beibringen könnte, wenn er die Geduld dazu hätte. Zwar ist Wopje gelegentlich überrascht, wenn sich Jindrich in einem seiner Gebiete als besonders Kenntnisreich erweißt, doch da Jindrich Gruppe bisher am kürzesten in der Gruppe weilt und im Vergleich zu den anderen auch noch am jüngsten aussieht, wird er ihn wohl sein Lebtag nicht mehr für voll nehmen.
    Lodrik: Wopjes Vermutung, dass er Lodrik nie richtig kennen lernen wird, hat sich wie so vieles als richtig erwiesen, auch wenn auf eine andere Weise als er gedacht hätte. Lodrik hat sich in den letzten Jahren so sehr verändert, dass er sich eigentlich am besten als anatomisches Studienobjekt eines sinistren Schwarzmagiers eignen würde. Wopjes Eindruck von Lodrik ist der eines gelangweilten Feldherrn, der enttäuscht von seiner Armee beschlossen hat, mit ihr zu reisen, um die Gegner selbst niederzustrecken. Ja, das trifft es...
    Atosch: Unverändert geachtet, hat sich Atosch nicht nur als gebildeter Zwerg und Heiler erwiesen, sondern wird zunehmend die diplomatische Seele der Gruppe. Doch Wopjes Verhältnis zu ihm ist durch den Vertrauensbruch gestört, den der Magier verschuldet hat. Wopje ist sich nicht sicher, ob Atosch immer noch so gut mit ihm auskommt, oder ob er nur gute Miene zum bösen Spiel macht. Außerdem kollidiert Atoschs Meinung relativ oft mit der von Thisdan. Selbst wenn Wopje ihm recht geben würde, kann er Thisdan nicht direkt widersprechen und Thisdan nutzt Wopjes Pakt gerne als Argument, die Meinung des Zwergs zu untergraben. Wopje glaubt, er hat Atosch möglicherweise mehr geschadet als sich selbst und weiß nicht, wie mit seinem schlechten Gewissen umzugehen sei.


    6. An welche bekannten Personen denkt der Held öfter?
    Schweifen seine Gedanken oft zu Luzelin, Zuberan, Rohezal, Galotta, Brin, seine Familie, die Bauerntochter aus XY etc. ?

    Ebenso wie sein Leben haben sich auch die Personen geändert, an die er denkt, wenn er grübelt. Als ehemaliger Paktierer, denkt er oft an Tarsilin von Borbra, der es wenn auch auf andere Weise als er selbst, geschafft hat, seine Seele aus einem Pakt zu befreien.
    Sein Denken wandert auch oft zu Borbarad, wobei es ihm weniger darum geht, wie ihn zu stoppen sei, sondern eher, was er vor hat und wie er so geworden ist, wie er heute ist.
    Ebenso oft, doch icht ganz so gerne denkt er an seine Familie, da ihn dann das schlechte Gewissen befällt, dass ihm andere Dinge wichtiger sind, die sich auf reinen Eigennutz raffinieren lassen, wenn man lange genug kausal reduziert. Wie irrational das ist, fällt ihm dabei garnicht auf.

    7. Wovor hat der Held inzwischen (oder noch) Angst?
    Hat der Held z.B. noch Alpträume von der Ogerschlacht oder zittert er allein beim Gedanken an den Dharai? Welche Monster / Gegner / Verbündete hinterließen einen besonders Intensiven/fürchterlichen Eindruck auf den Helden?

    Neben den Ängsten, die er schon immer hatte oder auf seinen Reisen zurückbehalten hat, ist seine größte Sorge nun die um sein Seelenheil. Er wird erst wissen, ob er noch in die Paradiese einziehen darf, wenn seine Seele gewogen wird, also zu spät um noch etwas zu tun. Er hofft natürlich, dass schon allein die Sorge darum als gute Sache gewertet wird, aber bei den Göttern, so manches Mal ist ihm die Welt schon jetzt zuwider und er möchte all das zurücklassen.

    8. Welche Gottheit/Götter betet der Held insbesondere an? Auf welche Aspekte der Gottheit legt der Held dabei besonderen Wert? Bzw. welche Aspekte der Gottheit(en) sieht er nicht so eng.
    z.B.: Rahja steht ihm besonders nah. Der unbeschwerte und vollkommene Genuss von allem was das Leben bietet ist der Aspekt dem der Held am ehesten Gerecht werden möchte.

    Da Wopje noch nie besonders fromm war und sich als Paktbrecher in keiner Position sieht, den Göttern unter die Augen zu treten, betet er nicht. Allerdings zeigt er ein echtes Bemühen darin, die Werte Praios’ und Hesindes in seinem Handeln zu erfüllen. Es ist die Form von Demut, die er sich zurechtgelegt hat, ohne das Gesicht vor der Welt zu verlieren. „Mach, wie die Götter wollen, aber haussiere nicht damit!“


    9. Allgemeine Anmerkungen:

    Erstellt während das Allaventurische Konvent der Gildenmagie stattfand.



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