3:4-Pleite in Nürnberg

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    Re: 3:4-Pleite in Nürnberg

    Pitbull2003 - 04.04.2007, 21:06

    3:4-Pleite in Nürnberg
    Jetzt wirds eng! Denn auch das zweite Play-off-Halbfinalspiel, dieses Mal in Nürnberg, ging verloren. Die DEG Metro Stars unterlagen bei den Sinupret Ice Tigers mit 3:4 (2:0; 0:2; 1:2). Wie schon am Sonntag beim ersten Spiel gaben die Düsseldorfer eine 2:0-Führung aus der Hand. Nun steht die Mannschaft von Trainer Don Jackson am Donnerstag beim dritten Spiel mit dem Rücken zur Wand. Sieg oder Urlaub. Zu allem Überfluss ist Charlie Stephens nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe auch noch gesperrt.

    Um den Heimvorteil wieder zurück nach Düsseldorf zu holen, hatte Don Jackson sein Aufgebot noch einmal verändert. Der wiedergenesene Rob Collins kehrte als Center zu Patrick Reimer und Craig Johnson zurück, für den neben Klaus Kathan und Daniel Kreutzer auflaufenden gelernten Verteidiger Jean-Luc Grand-Pierre rückte Nils Antons in die Abwehr.

    Wie schon im ersten Spiel legten die Ice Tigers auch heute ordentlich los, kamen allerdings nicht zu ganz so vielen Chancen, wie noch am Sonntag. Dennoch hätte der von Jame Pollock steil geschickte Brian Swanson in Überzahl beinahe zur Führung getroffen, doch die Querlatte stand im Weg (4.). Da sich Darren van Impe beim Abwehrversuch nur mit einem Foul zu helfen wusste, musste die die DEG 104 Sekunden in doppelter Unterzahl ran.

    Ein konsequentes und aggressives Unterzahlspiel ließ die Metro Stars aber auch diese brenzlige Situation schadlos überstehen. Dennoch blieben zunächst die Ice Tigers, angefeuert von der Mehrzahl der 8235 Zuschauer in der ausverkauften Arena Nürnberg, am Drücker. Ficals Schuss aus kurzer Distanz ging knapp am Tor vorbei, Sekunden später parierte Jamie Storr gegen Swanson (8.). Das einfache, aber wirkungsvolle Rezept der Hausherren lautete, die Scheibe immer wieder zum Tor zu bringen.

    Die beste Gelegenheit der DEG vergab Daniel Kreutzer, der von Klaus Kathan nach einem Puckgewinn im gegnerischen Drittel die Scheibe per Rückhand abgespielt hatte und Kreutzer so frei zum Zug kam (10.). Doch der seit Wochen torlose DEG-Kapitän hat derzeit leider die Seuche am Schläger kleben.

    Während Nürnberg seine Überzahlgelegenheiten ungenutzt ließ, schlug die DEG zu: Zunächst traf Kathan aus spitzem Winkel nur das Außengestänge des Gehäuses von Jean-Francois Labbé (12.). Als die DEG dann für 52 Sekunden in doppelter Überzahl agieren durfte, landete der Puck im Tor. Darren van Impe zog von der blauen Linie ab, Craig Johnson leistete gute Arbeit im Slot. Vom Handschuh von Anton Bader wurde der Puck letztlich ins Tor gelenkt, der Treffer Johnson gutgeschrieben (13.).

    104 Sekunden später, die zweite Strafzeit war gerade abgelaufen, jubelten die Gelb-Roten erneut. Andy Schneider passte aus der rechten Bandenecke kommend an den langen Pfoten zu Jeff Panzer, der die Scheibe aber nicht richtig traf, so dass sie unter dem Schoner von Labbé durchrutschte. Charlie Stephens schaltete am schnellsten, lief von hinter dem Tor in den Torraum und drückte sie über die Linie (15.).

    Dass das Spiel dann doch wieder kippte, lag auch daran, dass die Metro Stars den Sack nicht ihrerseits zumachten. Zwei dicke Möglichkeiten von Charlie Stephens und Daniel Kreutzer blieben ungenutzt. Stephens schlängelte sich Sekunden nach Wiederbeginn durch die Abwehr der Ice Tigers, verlud Cespiva, traf dann aber nur den rechten Pfosten (21.). Kreutzer zündete in der 33. Minute den Turbo aus dem eigenen Drittel, zog auf Labbé zufahrend ab. Doch der war mit der Fanghand zur Stelle und verhinderte, dass der Puck aus Kreutzers Sicht oben rechts einschlagen konnte. Immerhin kam die DEG heute bissiger aus der Kabine und es hatte allen Anschein, als wolle die Mannschaft dieses Mal weiter für einen dritten Treffer arbeiten.

    Wenig später wachte dann die Halle mit einem Schlag auf. Charlie Stephens und Jeff Panzer versuchten mit vereinten Kräften in der rechten Bandenecke, Petr Fical den Puck abzunehmen, konnten sich aber im Zweikampf nicht behaupten. Ein Hammer von David Cespiva schlug unter der Stockhand von Jamie Storr halbhoch im von Storr aus gesehen rechten Eck ein, Darran van Impe hatte ihm die Sicht verstellt.

    54 Sekunden vor Drittelende war zum zweiten Mal in dieser Serie ein 2:0-Vorsprung aufgebraucht. Powerplay Nürnberg, zig Mal hatten die Ice Tigers üben können, waren aber bis dato nicht sonderlich gefährlich gewesen. Auch jetzt stand die DEG-Deckung gut. Doch dann machten Fical und Swanson das Spiel schnell, André Savage war auf der rechten Seite frei vor Storr und guckte diesen per Rückhandheber in den Giebel der kurzen Ecke aus.

    Ein Doppelschlag vom überragenden Petr Fical leitete dann die Niederlage der Metro Stars ein. Einen Schlenzer von Savage fälschte er entscheidend zur erstmaligen Führung der Ice Tigers ab (47.). In Überzahl verlud er Jamie Storr nach Klassepass von Pollock. Angetäuschter Vorhandschuss in die kurze Ecke, Storr ging zu Boden, Fical umkurvte ihn hob die Scheibe per Rückhand zur Vorentscheidung ins Netz (48.).

    Collins' Überzahltreffer in der 56. Minute, als Jackson einen sechsten Feldspieler für Storr aufs Eis geschickt hatte, kam zu spät. Ein dummes Foul von Darren van Impe vereitelte der DEG die Möglichkeit einer Schlussoffensive.

    Besonders bitter: Nach einem Scharmützel von Jame Pollock und Andy Schneider, für das beide 10 Minuten aufgebrummt bekamen, musste sich Charlie Stephens einmischen. Dafür kassierte er von Schiedsrichter Rick Looker eine Spieldauerstrafe und fehlt der DEG am Donnerstag, wenn es ab 19:30 Uhr im ISS Dome und alles oder nichts geht. In den eh schon dezimierten DEG-Kader wird wenigstens Sean Brown nach abgessener Sperre zurückkehren.

    DEG-Manager Lance Nethery konstatierte nach dem Spiel im Premiere-Interview, er habe bei der DEG wieder den nötigen Biss vermisst und spielte dabei insbesondere auf die Entstehung des Anschlusstreffers an. "Der Gegner war bissiger."

    Am Donnerstag haben die Metro Stars ein letztes Mal die Möglichkeit, den richtigen Play-off-Biss zu zeigen. Dann heißt es: Siegen oder Fliegen.



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