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Die Pferde der Regenbogenranch
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    Re: FrÜhLiNgSgEfÜhLe

    hexe93 - 01.04.2007, 16:51

    FrÜhLiNgSgEfÜhLe
    Heute Morgen wachte ich durch ein eigenartiges Klappern auf. Ich rieb mir die Augen und schlug die Bettdecke zurück, um nachzusehen.
    Als ich aus dem Fenster schaute, traf mich fast der Schlag! Da standen Giacomo und Carry on, die eigentlich zusammen auf einem Paddock standen, am Paddock, wo die beiden Stuten Shatifa und Ayla standen. Ich zog mir blitzschnell meine Stalljacke an und schlüpfte in meine Stallschuhe, dann flog auch schon die Tür auf und ich rannte raus. Giacomo und Carry On brummelten die Stuten an, doch Shatifa und Ayla ignorierten sie völlig. Ich schnappte mir Giacomos Halfter und ging langsam auf ihn zu. Als er mich bemerkte, brummelte er mir freundlich zu und ließ sich ohne Probleme aufhalftern. Ich führte ihn in den Stall und Carry On folgte uns.
    Nachdem beide Pferde sicher in ihren Boxen standen, ging ich zurück ins Haus, um zu duschen und erst einmal zu frühstücken. Ich dachte die ganze Zeit darüber nach, wie die beiden Hengste überhaupt aus dem Paddock ausbrechen konnten. „Vermutlich hab ich das Gatter nicht richtig zugemacht“, dachte ich und kaute genüsslich mein Käsebrötchen.
    Um halb neun ging ich wieder raus, um die anderen Pferde reinzuholen. Als auch das letzte Pferd in seiner Box stand und auf das Futter wartete, ging ich in die Futterkammer, wo die Eimer der Hengste ordentlich in einer Reihe standen. Es war so ein Tick von mir alles ordentlich zu halten. Allerdings halt nur im Stall…
    Ich mischte jedem Pferd sein Futter und als die Pferde mich und die Futtereimer bemerkten, ging der große Radau los. Ich gab jedem Pferd sein Futter und setzte mich anschließend auf einen der Strohballen und lauschte den Pferden beim Fressen. Als ich sah, das Giaco fertig war, lief ich ins Haus und holte sein Halfter sowie meinen Reithelm.
    Ich holte Giacomo dann aus seiner Box und band ihn davor an. Mein Pferd stupste mich liebevoll an. Ich strich ihm über die Mähne und gab ihm ein Stück Möhre. Während ich ihn putzte, stand Giacomo völlig entspannt da. Er hatte die Augen halb geschlossen und döste vor sich hin. Ich putzte ihn an manchen Stellen vorsichtiger, da er da kitzelig war. Als ich die Hufe auskratzte, stupste er mich plötzlich mit seinem Kopf an und ich verlor das Gleichgewicht. Um ein Haar wäre ich hingefallen. Ich lachte und gab Giacomo einen Klaps auf die Nase.
    Nach fünfzehn Minuten waren wir beide, also Giacomo und ich, fertig für eine Trainingsstunde in der Reithalle. Ich führte Giacomo, der eine neue, hellblaue Satteldecke trug, in die Reithalle und stieg auf. Giacomo schlug mit dem Kopf- er wurde länger nicht mehr geritten. Im Schritt umrundeten wir die Bahn. Ich setzte mich tief in den Sattel. Es kam mir vor, als ob ich auf einem Pulverfass säße.
    Beim Trab schoss Giacomo auf einmal los und galoppierte bockend durch die Halle. Ich verkürzte die Zügel und trieb ihn weiter. „Frühlingsgefühle“, dachte ich und lächelte. Giacomo schnaubte und trabte endlich vernünftig weiter. Ich ritt viele Schlangenlinien und machte viele Handwechsel. Giacomo kaute am Gebiss und machte den Hals schön rund.
    Nachdem ich nachgegurtet hatte, ließ ich Giacomo wieder im Schritt antreten und übte etwas schwierigere Übungen, wie zum Beispiel Schenkelweichen und so. Giacomo konzentrierte sich richtig und man merkte, dass er echt alles für einen tat. Ich lobte ihn, nachdem er mit mir zwei Mal schenkelweichen toll gemacht hatte.
    Giacomo ging durchs Genick und ich war richtig stolz auf ihn. Giacomo war jetzt nicht mehr der verspielte Wallach, der er früher war, nein! Giacomo wurde langsam vernünftig.
    Auch der Galopp klappte fast perfekt. Am Anfang musste Giacomo erstmal wieder buckeln, aber dann ging alles glatt. Giacomo bog sich wunderschön auf der gebogenen Zirkellinie. Ich parierte ihn bei X durch und wechselte auf den anderen Zirkel. Dort ließ ich Giacomo sofort wieder angaloppieren und: Oh Wunder! ^^ Er sprang sofort in den richtigen Galopp. Bei jedem Sprung, den er machte, stieß er ein leises Schnauben aus.
    Nach ein paar Runden Galopp parierte ich wieder zum Trab durch. Giacomo trabte flüssig und schnaubte leise. Ich fing an leicht zu traben und ließ die Zügel etwas länger. Giacomo streckte den Hals so lang es ging und kaute auf dem Gebiss. Schließlich parierte ich durch zum Schritt, ritt zum Tor und öffnete es. Ich ritt mit Giacomo noch unsere „Entspannungsrunde“. Das war ein kleiner Ausritt, der um ein großes Feld führte. Oft nach harter Arbeit sind Giacomo und ich hier draußen.
    Nachdem wir wieder auf dem Hof waren, rutschte ich von Giaco runter und lobte ihn kräftig. „Braver Junge“, sagte ich liebevoll zu ihm und strich ihm über das Maul. „Na komm, du Spinner, ich bring dich rein“, meinte ich und führte ihn zur Box. Dort sattelte und trenste ich ihn ab, ehe ich ihm seine Abschwitzdecke raufmachte und ihn in seine Box stellte.
    Als ich aus der Sattelkammer kam, wo ich zuvor die Sachen verstaut hatte, wieherte mir Giaco vorwurfsvoll zu. Ich grinste, denn ich wusste genau, was er wollte. Schnell eilte ich zu den Heuballen, schnitt einen auf und nahm mir einen großen Arm voll. Den gab ich Giacomo und während er fraß, ging ich ins Haus, um mir ein Mittagessen zu gönnen…



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