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Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 16:40Das Klavier ...
Schon wieder ich :lol:
Da habe ich mich doch letztens schwarz geaergert. Macht mich doch eine Mutter (am Telefon, zu einem Kennenlernen kam es gsd dann nicht mehr!) doof von der Seite an. Zur Story:
Ihr Toechterlein ist ja sooooo begabt (mag ja stimmen) und soll jetzt endlich mal die naechsten ABRSM-Pruefungen in Angriff nehmen (so Art Musikschulpruefungen, 8 verschiedene Leistungsstufen). Ja, der letzte Gesangslehrer war so richtig nichts, und sie suchen jetzt jemand anderes. So weit so gut. Als dann die Sprache darauf kam, wurde ganz schnell klar, dass ich die Tochter in den Pruefungen auch begleiten soll, damit man keinen extra Begleiter suchen und bezahlen muss. Kann ich nicht mit dienen, sagte ich, da ich Gesangslehrerin und nicht Pianistin bin.
Den Aufschrei der Entruestung haettet Ihr hoeren sollen! Wie, ein Gesangslehrer muesse ja wohl auch immer perfekt Klavier spielen koennen, das waere ja wohl nicht zu halten! Ich sagte ihr, dass ich auch Klavier spielen kann, allerdings kein Korrepetitor sei und schon gar nicht komplizierte Literatur begleiten koenne - wenn ich so gut darin waere, waere ich wahrscheinlich Pianistin und nicht Saengerin :roll:
Ich wuerde meine Aufgabe darin sehen, der Schuelerin Singen beizubringen. Zum Einstudieren und (verienfachten) Begleiten der Stuecke im Unterricht reicht es ja auch.
Nein, sah sie alles ganz anders, und damit war das Gespraech dann irgendwann auch beendet.
Ich weiss, dass es Gesangslehrer gibt, die auch recht gut Klavier spielen, m.E. sind die aber doch eher in der Minderheit. Dafuer gibt es Korrepetitoren. Ich koennte mich darueber hinaus auch gar nicht mehr auf den Gesang des Schuelers konzentrieren, wenn ich zu sehr ins Klavierspiel vertieft bin. Und besonders aergert mich, dass die dann auch noch meinen, der Gesangslehrer muesse v.a. deswegen perfekt Klavier spielen, damit sie sich das Geld fuer den Begleiter sparen ...
Ich hatte 3 Jahre Klavierunterricht als Schuelerin und habe das dann noch mal wahrend der Ausbildung "aufgefrischt". Ich weiss, dass es bessere Pianisten gibt als mich, allerdings auch schlechtere. Und ganz ehrlich: Ist das unsere Aufgabe? Und wenn ja, bis zu welchen Gad? Muessen wir perfekte Pianisten sein? Ist es aber legitim, GAR NICHT Klavier spielen zu koennen?
Wo sind wir da angesiedelt und was wird von uns erwartet? :roll:
Re: Das Klavier ...
Octaviane - 29.03.2007, 16:57
Nur kurz aus Sicht einer Schülerin..
ich erwarte in keiner Weise, dass mein GL perfekt Klavier spielen muss - dass mein jetziger mich ganz gut begleiten kann, freut mich natürlich, da ich die Literatur dann auch einmal aussigen kann, aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen, das zu erwarten :d_neinnein:
Und dass meine vorherige GL es nicht so gut konnte hat mich auch nicht gestört.. wie Du schon richtig sagst, dafür gibt es Korrepetitoren.
Und er Hintergedanke mit dem Geldsparen ist einfach nur unverschämt....
LG
Octaviane
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 17:02
Mein GL ist auch kein großer Künstler am Klavier (er hatte auch nur wenige Jahre Unterricht). Falls die Begleitung zu schwierig ist, begnügt er sich auf die wichtigen Akkorde. Singen hab ich bei ihm trotzdem gelernt und um die Arien im Unterricht zu singen reicht sein Klavierspiel allemal (auch wenn ich dann schonmal etwas flexibel beim Zählen sein muss :lol: ).
Ich hab lieber einen Klavierlehrer, der sich nicht zu sehr mit dem Klavier beschäftigt, dafür umso mehr mit meiner Stimme.
Bei Schülerabenden haben wir dann eh einen Profi am Klavier....
LG
mezzo
Re: Das Klavier ...
musika - 29.03.2007, 17:10
Es gibt eine Menge Gesangslehrer, die nicht begleiten können, wie ich auch. Meine Schüler haben es nie vermißt, wenn es drauf an kam, war ein Pianist zur Stelle.
So wie auch Epo sagt, könnte ich mich nicht so auf den Schüler konzentrieren. Ich meine auch, dass es für den Schüler besser ist auch Übungen ohne Begleitung zu singen, da es das Gehör schult.
Dann habe ich noch die Erfahrung gemacht, dass, wenn auch im Unterricht ein Lied nicht begleitet wird, der Schüler viel sicherer ist, wenn z.B. der Begleiter mal patzt. Sie sind nicht so hilflos und singen weiter.
LG
Re: Das Klavier ...
Silje - 29.03.2007, 17:26
Ich hab zwei GL, von denen eine perfekt Klavier und Cello spielen kann(mit Konzertexamen), aber sie käme nicht im entferntesten darauf, mich bei der Gesangsstunde zu begleiten. Sie konzentriert sich voll und ganz auf mich . Und darüber bin ich heilfroh und das finde ich absolut richtig.
Natürlich ist es schön, wenn ein GL Klavier spielen kann und auch mal begleiten kann. Dies darf man dann aber nicht mit Korrepetitionsstunden verwechseln. Das eine ist die Gesangsstunde, das andere die Korre mit Pianist. :piano1 Grundsätzlich würde ich es aber bei einem GL voraussetzen, daß er a bisserl Ahnung vom Klavierspiel hat.
Silje
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 18:16
Ich bin auch für die klareTrennung Korrepetition und Gesangsunterrciht, habe allerdings das Glück, dass meine Lehrerin erst ein Klavierstudium gemacht hat, ehe sie zum Gesang kam und quasi ALLES begleiten kann. Fûr Leute die sich einfach keinen Korrep leisten können oder wollen, ist das natürlich ein Riesenvorteil. Und sie hat etlcihe Privatschüler, die nciht zuletzt deshalb bei ihr sind, weil sie einfach auch Musik machen wollen udn nciht nur singen lernen. Das gibts, jeder nach seinem Geschmack und wer keinen Pianisten an der Hand hat, ist vielleicht froh drum.
Ich selbst bringe es auch nur noch zu Grundkenntnissen auf dem Klavier,so etwa das, was Epo beschreibt. Für Liedbegleitung etc wird das nie mehr was, das ist klar. Aber übungen werde ich meinen späteren Schülern scho nvorspielen können und vieleleciht auch dei Vaccais, wenn ich fleissig bin. Aber warum ist Klavier Pflichtfach an den MH und PH? Das muss doch seinen Sin haben???????
Wenn ichs so recht überlege: von den Lehrern, bei denen ich bisher war, hat nur eine so schlecht wie ich selbst :oops: Klavier gespielt. Alle anderen konnten richtig begleiten, wenn es sein musste. Haben es aber natürlich nur dann getan, wenn wir mirt ienem Stück schon soweit waren.
Bei dieser Einen habe ich dann wirklich nur Stimmbildung und Übungen gemacht und kaum Literatur. Ob das daran lag, weiss ich nciht. sie hat dann auf ienem Finger den Bass gespielt, das fand ich aber eher irritierend.
Setzen Lehrer ohne Klavierkenntnis dann Begleit-Cds ein oder geht das alles immer a cappella?
Für Gehör sciher gut, das glaube ich auch.
Beides hat Vor und Nachteile, je nachdem, was man vom Unterricht möchte und erwartet.
Canti :hearts:
Re: Das Klavier ...
Robin - 29.03.2007, 19:05
Tipp: Doppelte Gage
Einmal als Vocalcoach, eimal als Korrepetitor
Es ist nirgends die Pflicht, dass ein Gesangslehrer am Klavier begleiten koennen muss und ich rede jetzt ja nicht von "Alle meine Entchen"
Meine eine Prof konnte hervorragend Klavier spielen und war eine miserable Gesangslehrerin. Die andere Prof hat immer erklaert "Maedel - ich kann das nicht spielen, denk es Dir einfach." Aber von ihr habe ich das Singen gelernt. Vom Klavier aus gab sie mir die Toene, so wie ich es bei meinen Schuelern auch mache: hier und da wichtige Toene aus dem Orchester spielen, Rhythmus und vorallem Einsaetze kontrollieren, das sollte man als Gesangslehrer vom Klavier aus hinbringen.
Ein Pianist sollte schliesslich auch nicht Gesangsunterricht geben
Robin
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 19:38
Also, sagen wir 's mal so:
Uebungen: Sowieso kein Problem, weder melodisch noch harmonisch (da reicht ja meist Tonika, Subdominante, Dominante :lol: ).
Stuecke einueben: Melodisch kein Problem, harmonisch in aller Regel auch nicht (gut, manche Tonarten mag man lieber als andere :lol: ). Wie dann begleitet wird, haengt auch sehr vom Schueler und seinen Beduerfnissen ab. Manche erfordern eben so eine Art "Klanteppich", weil sie sich "nackt" gar nicht trauen. Den kann man spaeter wieder entziehen, aber zum Aufbau des Selbstbewustseins ist das manchmal erst mal hilfreich.
Andere sind besser bedient, wenn man ihnen nur Stichnoten gibt und sie eben acapella singen laesst.
Und wenn das Stueck dann schon im "fortgeschrittenen" Stadium ist, gibt es Playbacks oder MIDIs, so dass der Schueler dort, wo ich pianistisch an meine Grenzen komme, zumindest eine Idee davon bekommt, wie das Stueck in Gaenze aufgebaut ist. Fuer Konzerte und Pruefungen gibt es dann eben professionelle Korreps und Begleiter.
Alle meine Gesangslehrer waren eher maessige Pianisten (tw. sogar schlechter als ich), gesangstechnisch gelernt habe ich bei ihnen sehr unterschiedlich. Aber dass ich erwartet heette, dass sie mich perfekt begleiten, waere mir echt nie in den Sinn gekommen. Ich glaube, cih habe da frueher nicht mal ernsthaft drueber nachgedacht, dass das so sein sollte, war fuer mich eigentlich nie ein Thema. Offensichtlich gibt es ja aber Schueler, die das tun :roll:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 22:23
Also würdet ihr konkret dazu sagen: ein Gesangslehrer soll/muss Grundkenntnisse auf dem Klavier haben, um wenigstens ein Gerüst geben zu können oder kann er auch mit null Klavier unterrcihten?
Dass er kein toller Pianist sein muss, darüber sind wir uns wohl alle einig. :n2:
Aber wieviel muss man nun kônnen?
Mich interessiert das persönlich auch wirklich, da ich heute wieder Klavierunterricht hatte und nciht eben ein Genie bin...... :ruhe:
und nochmal: warum ist Klavier Pflichtfach für Gesangsstudenten?????
Canti :hearts:
Re: Das Klavier ...
dola - 29.03.2007, 22:47
hallo,
zwei Sachen:
1. Um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Wer als Kind solche Eltern hat, braucht keine Feinde mehr. Warum gibt es keine Lizenz zum Kindererziehen (Achtung: Provokation!!!) :n95:
2. Korrep und GU sind zwei völlig verschiedene Paar Stiefel, aber für SchülerInnen in den eher anfänglichen Ausbildungsstadien nur sehr schwer unter einen Hut zu bringen. Arbeitet man zuerst musikalisch, bevor man mit dem Stück zum GL geht, sitzt zwar die Musik, aber auch jeder erdenkliche Stimmfehler fest und beharrlich. Zieht man es andersherum auf, kriegt man die Musik "nie wieder" gebacken, weil der GU und die damit verbundene Suche nach dem richtigen Stimmsitz ein Stück vor allem rhytmisch atomisieren.
Wenn die Technik sich stabilisiert hat, kann der GU mehr die Phrasenbildung und den Einsatz der Stimme unter den vorgegebenen musikalischen Voraussetzungen bearbeiten.
Ergo: Gerade zum Aufbau der Grundlagen ist m. E. klavierbezogen im GU nicht mehr erforderlich als Intonationskontrolle. Natürlich erleichtert es vieles, wenn der/die GU Klavier spielen kann, aber eine komplette Begleitung braucht es nicht. Die GL müssen sich ja auf die Tonbildung der Schüler konzentrieren.
Grüße,
dola
Re: Das Klavier ...
Silje - 29.03.2007, 22:47
ich finde es absolut richtig, daß Klavier Pflichtfach für Gesangsstudenten ist. Es erleichtert doch das eigene Erarbeiten der Gesangsstücke enorm und es vermittelt ein Verständnis für Harmonie , Rhythmus und Takt.
silje
Re: Das Klavier ...
Sista Valsen - 29.03.2007, 23:06
Hm, ganz ohne Klavier kann ich mir das auch schwer vorstellen.... ich finde auch, daß es schon ein Unterschied ist, ob man mit oder ohne Begleitung singt; deswegen finde ich es ganz gut, daß meine Lehrerin mich auch begleitet - einfach, damit ich auch da ein bißchen Übung bekomme. Außerdem macht es Spaß, mit Begleitung zu singen (und ich bin ja noch totale Anfängerin und singe nur zuhause und im GU).
Meine GL begleitet mich aber nicht bei allem; bei den Übungen gibt sie mir nur am Klavier die Töne vor (aber das mache ich zuhause beim Üben auch selbst), und wenn wir an der Literatur arbeiten, dann fangen wir meistens damit an, daß ich einmal mit Begleitung singe (meistens bis zu der ersten Stelle, an der sie etwas zu verbessern hat). Dann wird - größenteils ohne Begleitung - an der Technik gearbeitet und gefeilt; und zum Abschuß der Stunde dann nochmal mit Begleitung (und ich wahrscheinlich wieder mit den gleichen Fehlern, die ich anfangs gemacht hatte :roll: ).
Ich kann jetzt auch nicht toll Klavier spielen (hatte als Kind ein paar Jahre lang Unterricht; aber inzwischen spiele ich eher selten), aber zum Singen üben brauche ich es schon. Manche Übungen mache ich inzwischen ohne Klavier, aber bei manchen muß ich mir doch die Töne vorspielen; oder manchmal will ich einfach kontrollieren, wie hoch oder tief ich wirklich gerade bin. Und ich wüßte gar nicht, wie ich neue Literatur ohne Klavier üben sollte - d.h. sonst müßte ich die Melodien ja komplett im GU lernen; so kann ich sie mir auch zuhause selber mal vorspielen (und wenn mal wieder eine Stelle kommt, bei der ich eine besonders lange Leitung habe, spiele ich die Melodie und singe dabei mit, um wirklich kontrollieren zu können, ob ich richtig bin). Deswegen denke ich schon, daß Klavier zum Singen wichtig ist (toll wäre es auch, sich selbst begleiten zu können - meine GL kann das) - aber irgendwie motiviert mich das trotzdem nicht, mehr zu üben.
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 29.03.2007, 23:34
Pflichtfach Klavier: Da bin ich absolut Siljes Meinung. Es geht dabei ja nicht darum, perfekte Pianisten heranzuzuechten, aber sowohl beim Unterrichten wie auch und v.a. zum eigenen Einstudieren ist das schon sehr hilfreich. Ausserdem hilft es einem auch, aus dem Elfenbeinturm "Melodieinstrument" herauszukommen, was sehr wichtig ist, um musikalische Ablaeufe und Gesetzmaessigkeiten ueberhaupt zu verstehen.
In Essen aber z.B. ist es so, dass man nicht mal bei der AP (Sologesang) Klavier spielen muss, schizophrenerweise dann zur Zwischenpruefung allerdings schon eine Pruefung hat. Man hat also, je nach Studiengeschwindigkeit, ungefaehr 2 bis 3 Jahre Zeit, auch als Totalanfaenger irgendwie auf das gewuenschte Niveau zu kommen (und dann natuerlich danach noch bis zum Abschluss). Der obligatorische Klavierunterricht ist dort pro Woche uebrigens genau 30 Minuten :roll: Das wiederum finde ich auch panne, da kann man es so halten wie an anderen Hochschulen auch und direkt bei der AP eine Klavierpruefung obligatorisch machen. Andererseits war deren Logik schon immer, dass ob jemand Klavier spielt oder nicht, nicht darueber entscheidet, ob er angenommen wird. Hmmm, die Theoriepruefung muss man aber schon machen, so ganz logisch ist das dann fuer mich auch nicht.
Ich haette auch keine Probleme damit, wenn ein wirklich guter Gesangslehrer ueberhaupt nicht Klavier spielen kann, obschon es natuerlich einiges erleichtert (Toene mit der Stimmgabel suchen muss ja nun auch nicht sein :lol: ).
Sagen wir mal so: Natuerlich ist es toll, wenn mein GL mich auch begleiten kann. Wenn ich aber das Gefuehl habe, er konzentriert sich mehr auf eine tolle Begleitung denn auf meine Technik, wuerde ich das nicht so prickelnd finden.
Re: Das Klavier ...
chero - 29.03.2007, 23:57
Hallo,
ein G.lehrer/in ist doch auch nur ein Mensch oder :grübel .
Ich hatte wohl auch schon eine G.leherin, die mich wohl nicht perfekt aber doch gut bis sehr gut während der Arie begleiten konnte hmmm aaaaaber....
Was erwarte ich denn von der G.lehrerin? Sie soll mir die Technik beibringen, Fehler und Macken erkennen und sie beheben, mir Tipps geben wie ich Hürden besser nehmen kann, erkennen warum irgendwas nicht umsetzen kann, mich immer wieder aufmerksam machen an dies und das etc. etc.
Wie kann sie das denn, wenn sie nicht hmm sagen wir mal bildlich in mich reinkriecht und genau beobachtet was ich wann, wie und warum mache. Dann Wege finden und auch mal einen Weg wieder verlassen und neue Bilder geben um es zu verstehen. Ohne die komplette Konzentration auf die Schülerin geht das nun einmal nicht. Klar Übungen vorspielen, Passagen aus der Arie vorspielen etc. sollte sie schon können und das konnten bisher auch alle anderen G.lehrer die keine "Pianisten" waren.
Was passiert denn, wenn eine G.lehrerin keine perfekte Pianistin ist und nicht alle Arien der kompletten G.schüler auswendig spielen kann (wer kann das schon............oder hat die Zeit sich das noch neben G.stunden, Konzerten, Aufführungen etc. einzustudieren), sie konzentriert sich auf die Noten bzw. auf das Klavierspielen und vergisst die Schülerin. Diese fällt dann nach erfolgreichen Übungen in alte Macken und singt die Arie durch.......meist erfolgt dann keine direkte Korrektur, weil G.lehrerin ja nicht 100 %ig bei der Schülerin..........
Was nutzt denn das alles? Meiner Meinung nach gar nichts, dann lieber so meine Meinung nach meinen Erfahrungen, mit der G.lehrerin Technik und an der Arie arbeiten und wenn sie dem Ausbildungsstand entsprechend sitzt, dann einen Pianist zur G.stunde dazu nehmen oder zum Korrepetitor.........
Ich habe viiiiiiiiiiiiiiel mehr gelernt bei G.lehrer/innen welche sich auf mich konzentrieren und die Tasten denjenigen überlassen die sich nicht um meine Technik kümmern müssen. Für mich steht fest, meine G.lehrerin muß mich nicht begleiten können, denn ihr Beruf heißt Gesangspädagogin
Liebe Grüsse
Chero
Re: Das Klavier ...
kaja - 30.03.2007, 01:29
hallo,
warum klavier pflichtfach ist, weiß ich auch nicht. es ist zwar sicher ganz praktisch, aber es gibt auch bekannte sänger, die überhaupt nicht klavier spielen können (quasthoff z.b.).
fürs unterrichten finde ich es auch nicht notwendig.
zum einen konzentriere ich mich lieber 100 %ig auf meine schüler, weil ich es wichtig finde, nicht nur zu hören, sondern auch ganz genau zu sehen, was sie machen.
zum anderen sollen die schüler sich 100 %ig darauf konzentrieren, was sie machen, was sie dabei im körper spüren, was sie von ihrer stimme und den veränderungen bei korrekturen so alles hören können etc.
außerdem fördert a capella singen die saubere und sichere intonation, das rhythmusgefühl usw.
zum lernen der melodie (das machen fast alle von anfang an allein zuhause, bis auf die ohne jegliche musikalische vorbildung, denen bring ich das im unterricht erst mal bei) klimpern sie sich die auf einem keyboard vor, dafür muß man nicht klavier spielen können.
und im unterricht geb ich ihnen den anfangston, alles andere singen sie so und ich höre, ob es stimmt (sowohl stimmtechnisch als auch musikalisch).
wenn die schüler soweit sind, daß einige stücke so gesungen werden, daß keine groben stimmtechnischen oder musikalischen fehler mehr vorhanden sind, kommt mein rep dazu und übernimmt die begleitung. bei etwas fortgeschritteneren schülern wird daraus auch schon mal eine korrepetitionsstunde, bei der ich ganz im hintergrund bleibe, sehe und höre, was die schüler machen und daraus meine schlüsse ziehe für die nächsten unterrichtsstunden.
mein rep arbeitet gern mit meinen schülern, weil sie nicht nur schön singen, sondern auch immer gut vorbereitet sind und ihn nicht mit falschen tönen, schlechter intonation und rhythmischen ungenauigkeiten nerven. ausgenommen davon sind natürlich gelegentliche kleinere ungenauigkeiten und (bei bedarf) das erarbeiten von schwierigen stellen, dafür ist ja die korrepetitionsstunde da. bei schon gut erarbeiteten stücken dient die stunde dann überwiegend zum vergnügen, da es allen schülern spaß macht, mit einer so tollen prof. begleitung zu singen.
meine schüler finden die methode gut, da sie dadurch schon von anfang an mit einem ganz hervorragenden rep zusammenarbeiten, ohne dafür etwas extra bezahlen zu müssen und der sie auch bei klassensingen etc. begleitet. und außerdem können sie auch problemlos a capella singen, was bei manchen stücken sehr wirkungsvoll ist. ich hatte schon während meiner ausbildung einige lieder von versch. opernsängerinnen gehört, die sie a capella auf cd gesungen hatten und war beeindruckt, weil es so schön klang.
liebe grüße
kaja
Re: Das Klavier ...
Robin - 30.03.2007, 09:47
Fuer alle, die nicht Musik studiert haben :
Selbstverstaendlich ist Klavier Pflicht und Pruefungsfach im Hauptfach Gesang (uebrigens fuer alle anderen Instrumente auch)
Richtig ist auch, dass man in der Regel Klavier schon mit dem Vordiplom ablegt.
Da meine Klavierlehrerin und ich das fuer Unsinn hielten, hat sie mich fuer die Klavierabschlusspruefung bis es nicht mehr ging zurueckstellen lassen, denn so hatte ich weiter guten Klavierunterricht, den ich nach der Klavierpruefung ja nicht mehr gehabt haette.
Da ich seit meiner Kindheit Klavier spiele, kann ich behaupten, fuer einen Saenger sehr gut Klavier spielen zu koennen. Ich wuerde ausserhalb meines Unterrichts trotzdem keine Schueler oeffentlich begleiten.
Und von Epo wurde ja verlangt, dass sie die Schuelerin bei ihrem oeffentlichen Vorsingen begleitet. Kein vernuenftiger Gesangslehrer macht das - egal wie gut er /sie spielt. Es gibt so viele profe :piano1 ssionelle Pianisten. Keiner nimmt einem Kollegen, einem Profi am Klavier die Arbeit weg, um selbst sich das anzumassen (sorry - meine amerikanischer PC hat kein Scharf-S)
Robin
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 10:15
Liebe Kaja, ist bei Dir der Korrep dann automatisch mit im Unterrcihtspreis drin oder wie ist das zu verstehen????
Das ist ja super für die Schüler, besser kann man es wohl kaum haben!
Wir haben nur für Konzerte und Prüfungen einen Extra-Pianisten, der auch nichts kostet.
Meine Lehrerin hat das "Pech", einfach auch ein Klavierexamen zu haben und so bekommt sie für die Klasse im normalen Unterrciht keinen Pianisten gestellt. Da wird es sogar zum Nachteil , wenn man zu gut Klavier spielt! Frechheit, aber ist leider so.
Bei Konzerten begleitet sie natürlich auch nciht(allenfalls mal bei iener Klassenfeier, wenn wir ein paar Duette machen) und sieht das sicher wie Robin. Die Klavierlehrer kommen ja auch nicht auf die Idee zu singen....... :ruhe:
Jedenfalls zu der Frage, ob man als Sänger/Gesangslehrer Grundkenntnisse in Klavier haben muss oder auch mit null antteten kann, gibt es doch sehr verschiedene Meinungen......
Canti :hearts:
Re: Das Klavier ...
musika - 30.03.2007, 11:14
kaja hat folgendes geschrieben: hallo,
fürs unterrichten finde ich es auch nicht notwendig.
zum einen konzentriere ich mich lieber 100 %ig auf meine schüler, weil ich es wichtig finde, nicht nur zu hören, sondern auch ganz genau zu sehen, was sie machen.
zum anderen sollen die schüler sich 100 %ig darauf konzentrieren, was sie machen, was sie dabei im körper spüren, was sie von ihrer stimme und den veränderungen bei korrekturen so alles hören können etc.
außerdem fördert a capella singen die saubere und sichere intonation, das rhythmusgefühl usw.
kaja
das könnte mein Beitrag sein..... :n2:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 12:40
....meiner auch ! Wobei ich mich gern der diversen Playback - Möglichkeiten bediene, von Coach me über MMO bis cantolopera. Das Singen zum Orchester ist besonders spektakulär. Wer von den Amateuren hat schon die Gelegenheit, live mit Orchester zu musizieren ? :dafür:
Ciao. Gioachino
Re: Das Klavier ...
musika - 30.03.2007, 12:50
Ja, ich mache es genau so....Gioachino :tanzen
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 13:05
:n3:
Mache ich auch. Allerdings muss ich fairerweise sagen: Playbacks sind wirklich nur fuer schon recht stabile und rhythmisch sichere Schueler geeignet, wenn das Stueck an sich sitzt. Es liegt ja in der Natur der Sache, dass ein Playback statisch ist. Hinzu kommt (jetzt mal z.B. Cantolopera), dass da manchmal Tempi gewaehlt werden, die geradezu nervend langsam oder viel zu schnell sind. Mir faellt da als Beispiel immer das Playback zu "Mon coeur" ein, da laeuft man wirklich blau an :d_neinnein: :lol:
In manchen Faellen ist da sogar meine holprige Begleitung besser fuer den Schueler, weil das Tempo eben flexibel ist. Aber ich habe letztens noch irgendwo gelesen, dass es jetzt schon Playbacks auf CD-ROM geben soll, wo man dann (vorausgesetzt, man spielt sie auf dem PC :roll: ) sogar die Tempi aendern und transponieren kann ...
Ausserdem: Ich habe ja ein Yamaha-Keyboard, das man programmieren kann. Es klingt natuerlich nicht 100 Prozent wie ein Klavier (ist aber anschlagdynamisch und schon recht nah dran). In ganz harten Faellen kann ich sogar auf Performance Assistant schalten, da werden dann alle falschen, nicht in die die Harmonien passenden Toene "gefiltert". Oder die Einhand-Begleitautomatik einschalten (trotzdem toller Pianosound, nur eben vorgegebene Begleitmuster, und man drueckt dann nur noch a fuer A-Dur oder a und as zusammen fuer a-moll etc. - besonders nett bei Popsongs mit Tabulaturen :lol: ).
Oder, der Gipfel der Schummelei, einfach ein MIDI einspeisen, was ich auch noch beliebig nach oben oder unten transponieren kann und im Tempo veraendern.
Tolles Teil, sag' ich Euch. :lol:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 13:19
Also bevor ich mich von einer vorgefertigten Begleitung in ein Tempo zwingen lasse, nehme ich doch lieber in Kauf, dass mein GL immer noch drei Anläufe braucht, um die Anfangsakkorde der Eboli richtig zu spielen (wobei ich jedesmal vor Lachen fast zusammen breche :lol: ), schon mal fünf Schläge in einen 4/4-Takt packt und bei der Dorabella nur die Akkorde spielt...... :sauf:
LG
mezzo
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 13:31
:n2:
Playbacks sind eine feine Sache, um einen Ueberblick ueber den musikalischen Ablauf zu bekommen, aber so richtig entfalten kann man sich da nicht, mich persoenlich hemmt das auch eher. Trotzdem finde ich es gut, wenn man den Schuelern das anbieten kann. Die Schueler selbst teilen sich da auch durchaus in zwei Gruppen: Manche finden das toll und drehen dabei richtig auf, andere finden es eher stoerend und unflexibel und nehmen mit meinem tw. holprigen Rumgeeier vorlieb :oops: :lol: . Da hilft nur: Ausprobieren, welche Kategorie man gerade vor sich hat ...
Zumindest einen positiven Lerneffekt haben Playbacks: Auch im "richtigen" Leben hat man ja manchmal Begleiter, die interessiert es irgendwie so gar nicht, in welchen Tempo man singt, die machen stur ihr eigenes Ding. Da ist man dann zumindest drauf vorbereitet :lol:
Wer hat hier eigentlich gelernt, wie man vereinfacht begleitet? Ich hatte damals sehr viel Glueck mit meiner Dozentin, der war durchaus bewusst, dass man in kuerzester Zeit keine Superpianisten zuechtet, und sie hat mir tolle Tipps bzgl. filtern von Essentiellem gegeben, mir beigebracht, was man weglassen kann, wie man Kompliziertes vereinfacht usw.
Manchmal scheint sich der Unterricht ja aber nicht von "normalem" Klavierunterricht zu unterscheiden, und da sehe ich ein Problem in der Ausbildung. Wer z.B. drei Jahre lang lernt, dann einfachere Literatur gut bewaeltigen kann, wird aber beim Begleiten immer noch das Problem haben, dass er nicht mal weiss, wo er ansetzen soll. Sprich, was kann ich weglassen, was nicht? Welche Harmonien sind das, macht es im Sinne der harmonischen Begleitung Sinn, mit der ersten oder zweiten Umkehrung anzufangen, weil die darauf folgenden Akkorde dann leichter zu greifen sind etc.
Habt Ihr sowas gelernt? Bzw. diejenigen, die noch Unterricht haben: Ist so etwas Bestandteil Eures Unterrichts?
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 14:56
Liebe Epo, ich habe normalen Klavierunterricht also keinen speziellen Begleitunterrciht.
Allerdings habe ich meinem Lehrer gesagt, dass ich keinerlei pianistische Ziele habe, sondern Klavier lerne NUR für den Sängerbedarf.
Ich mache im Moment noch überwiegend Technik, also mehr übungen als Literatur zu spielen und bin damit voll und ganz beschäftigt, da ich leider wirklich keine pianistische Begabung habe.
Aber: wir haben uns schon die Arie Antiche vorgenommen und ich versuche da bereits einige Begleitungen. Come raggio del Sol-habe ich schon fast geschafft... sind ja nur Akkorde....... :kaffee
DU hattest da wohl Riesenglück mit deiner Dozentin und ob es solche häufig gibt, wage ich zu bezweifeln......
Ich werde mir aber den Vaccai mal vornehmen und versuchen, mit meinem Klavierlehrer daraus zu spielen.
Er ist total nett und hat sicher grosses Verständnis, dass mir das nötiger ist als Bach-Inventionen.
Meinem nicht vorhandenen Pianistenehrgeiz reicht es , irgendwann ordentlcih das Goldberg Thema zu spielen und mich so vielleciht selbst in schlaflosen Nächten einzuwiegen :n2:
P.S. Ich komme mit unflexiblen Playbacks auch eher schlecht zurecht, habe im Unterrciht auch noch nie damit gearbeitet. Ich benutze das zu Hause eher selten, weil ich alles aufnehme, was ich in der Korrepetition arbeite. Die MP3 ist dann sozusagen mein Playback. Sehr praktisch finde ic hdei Playbacks für Auftritte, wo man wirklich keinen Begleiter hat, so etwa bei Familienfeiern. Da haben sie mir schon beste Dienste geleistet.
Aber es macht mir auch Spass, bei Cantolopera manchmal mit Orchesterplayback zu singen, auch wenn die Tempi oft nciht dem Eigenen entsprechen. :pfeif:
dilettantisch klimpernde Grüsse
Canti :hearts:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 18:18
Besonders gelungene, sogfältig eingespielte Playbacks gibt es bei Peters
( www.edition-peters.de/musicpartner/ ), sowohl Klavier ( u. a. die wichtigsten Liederzyklen ) als auch Orchester ( z. B. Mozart - Arien für Sopran, Tenor, Bass ). Sehr schön ist auch eine CD mit der Orchesterbegleitung zu deutschen Weihnachtsliedern.
Ciao. Gioachino :dafür:
Re: Das Klavier ...
kaja - 30.03.2007, 21:23
hallo cantilene,
ja, der rep ist automatisch im preis enthalten (wie auch noch einige andere extras).
kaja hat folgendes geschrieben:
, da sie dadurch schon von anfang an mit einem ganz hervorragenden rep zusammenarbeiten, ohne dafür etwas extra bezahlen zu müssen
meine schüler wissen das allerdings nicht zu schätzen, weil es für sie völlig normal ist und sie keine ahnung haben, daß es bei anderen lehrern hier in der gegend (auch bei denen, die viel mehr geld nehmen) ganz anders ist. die meisten (auch die mit hs-abschluß) können nicht richtig klavier spielen, spielen entweder ein paar "passende akkorde" dazu oder klimpern nur mit einem finger die melodie, machen auch keine klassensingen etc.
mir macht es spaß, meine schüler optimal zu fördern (andere fahren in urlaub, ich verwöhn meine schüler :pfeif: ).
liebe grüße
kaja
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 21:33
Lieber gioachino,
kennst Du diese CDs schon (erhaeltlich in Ausgaben fuer hohe und tiefe Stimme):
http://www.shop.famiro.com//advanced_search_result.php?search_in_description=1&keywords=ABRSM&categories_id=&inc_subcat=1&manufacturers_id=
Da die Songliste der Baende leider nicht vollstaendig sind, hier die Lieder:
Band 1 (2 CDs):
An Chloe [Mozart, Wolfgang Amadeus]
An Sylvia [Schubert, Franz]
Der Schmetterling [Schumann, Robert]
Die Ehre Gottes [Beethoven, Ludwig Van]
Die Henne [Brahms, Johannes]
Die Nachtigall [Brahms, Johannes]
Gruss [Mendelssohn, Felix]
Heidenroslein [Schubert, Franz]
Marienwurmchen [Brahms, Johannes]
Sandmannchen [Brahms, Johannes]
Vergebliches Standchen Op.84 No.4 [Brahms, Johannes]
Wiegenlied [Attrib. Mozart]
Band 2 (4 CDs):
Abendlied [Schubert, Franz]
Ah! How Pleasant 'Tis To Love [Purcell, Henry]
An Die Freundschaft [Mozart, Wolfgang Amadeus]
An Die Laute (To The Lute) [Schubert, Franz]
Bois Epais (Cast Your Shade) [Lully, Jean-baptiste]
Der Abendstern [Schumann, Robert]
Die Betrogene Welt (The Decieving World) [Mozart, Wolfgang Amadeus]
Die Kleine Spinnerin (The Little Spinner Girl) [Mozart, Wolfgang Amadeus]
Die Waise (The Orphan) [Schumann, Robert]
Die Zufriedenheit (Happiness) [Mozart, Wolfgang Amadeus]
Dove Sei, Amato Bene? (Can You Hear Me?) [Handel, George Frideric]
Evening Song [Schubert, Franz]
Evening Star [Schumann, Robert]
Favourite Haunt [Mendelssohn, Felix]
Gamle Mor (Die Alte Mutter) (Old Mother) [Grieg, Edvard]
Hinaus In's Freie! (Come Outside!) [Schumann, Robert]
I Saw That You Were Grown So High [Purcell, Henry]
It Was A Lover And His Lass [Morley, Thomas]
Jaegersang (Jagerlied) (Hunting Song) [Grieg, Edvard]
Jeg Elsker Dig (Ich Liebe Dich) (I Love But Thee) [Grieg, Edvard]
Kinderwacht (Little Children) [Schumann, Robert]
Komm, Liebe Zither, Komm (Oh Mandolin So Dear) [Mozart, Wolfgang Amadeus]
Liebhaber In Allen Gestalten (Protean Lover) [Schubert, Franz]
Lieblingsplatzchen [Mendelssohn, Felix]
Love Quickly Is Pall'd [Purcell, Henry]
Margretes Vuggesang (Margaretens Wiegenlied) (Margaret's Cradle Song) [Grieg, Edvard]
Med En Primula Veris (Mit Einer Primula Veris) (With A Primrose) [Grieg, Edvard]
Minnelied (Love Song) [Schubert, Franz]
Nina [Anonymous]
O Cessate Di Piagarmi (Oh Release Me From This Anguish) [Scarlatti, Alessandro]
O Ihr Herren (Gracious People All) [Schumann, Robert]
Panis Angelicus (Bread Of The Sacrament) [Franck, Cesar]
Prinsessen (Die Prinzessin) (The Princess) [Grieg, Edvard]
Seligkeit (Heavenly Bliss) [Schubert, Franz]
Since First I Saw Your Face [Ford, Thomas]
The Knotting Song [Purcell, Henry]
The Sailor's Song [Haydn, Franz Joseph]
Tischerlied (The Carpenter's Song) [Schubert, Franz]
To Brune Ojne (Zwei Braune Augen) (Two Brown Eyes) [Grieg, Edvard]
To Friendship [Mozart, Wolfgang Amadeus]
Trauer Der Liebe (Love's Sorrow) [Schubert, Franz]
When Daisies Pied [Arne, Thomas]
Where The Bee Sucks [Arne, Thomas]
Where'er You Walk [Handel, George Frideric]
Wiegenlied (Cradle Song) [Schubert, Franz]
Diese CDs sind von Peters speziell fuer die ABRSM-Pruefungen zusammengestellt worden (daher sind sie hier in GB auch ca. 10 Euro billiger). Bei diesen CDs handelt es sich um den "Pruefungsstoff" der unteren und mittleren Stufen, und das ist das Gute, denn viele der anderen CDs enthalten oftmals nur das Material fuer schon fortgeschrittene Level (wo findet man sonst schon die Kinderwacht?)
Waer' das was? Die Anschaffung von Band 2 lohnt sich m.E. auf jeden Fall (habe ich gerade in der Ausgabe medium/tief getan). Bewaehrtes Coach-Me-Konzept mit Aussprache, Studienfassung und Endfassung, also pro Lied drei Titel.
Re: Das Klavier ...
musika - 30.03.2007, 21:34
Wie teuer sind die? :dafür:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 21:47
Liebe Musika,
wenn Du direkt bei Famiro bestellst, findest Du die Preise im angegebenen Link.
Hier in GB sind beide Baende allerdings guenstiger: Band 1 nach derzeitigem Wechselkurs gut 21 EUR, Band 2 gut 29 EUR. Wenn man das fuer hohe UND mittlere/tiefe Stimme haben will, natuerlich mal 2. Das sind allerdings nur die CDs, nicht die Noten (aber die hat man ja meist eh schon irgendwo rumfliegen - wenn nicht, kann ich die hier im Zweifelsfall aber auch besorgen, da gibt es korrespondierende Ausgaben zu).
Wie gesagt, die 4 CDs Band 2 fuer mittlere/tiefe Stimme habe ich schon, da kann ich nach Kriftel ja mal ganz unverbindlich was zum "Anhoeren" mitbringen :pfeif:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 30.03.2007, 23:02
Liebe Epo, ich bestelle umgehend bei Dir Band Zwei für hohe Stimme, habe etlcihe der Noten im Lily-Pons-Album und keinerlei Aufnahmen davon, z.B. "das reizende "Where the bee suck".... und It was a lover and his lasse" Superb! :kuss:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 31.03.2007, 00:00
Aye, wird gemacht :kuss:
Wie eilig ist es denn? Ich koennte ja durchaus bei naechster Gelegenheit eine Sammelbestellung aufgeben und die dann nach Kriftel mitbringen (selbst, wer da nicht dabei ist, hat ja vielleicht die Moeglichkeit, das bei jemandem spaeter abzuholen).
Falls also noch jemand anderes Interesse haette, bitte bei mir melden ...
Kosten z.Zt.:
Band 1 fuer hohe Stimme, 2 CDs, £ 14.95
Band 1 fuer mittlere/tiefe Stimme, 2 CDs, £ 14.95
Band 2 fuer hohe Stimme, 4 CDs, £ 19.95
Band 2 fuer mittlere/tiefe Stimme, 4 CDs £ 19.95 (da koennte ich wie gesagt nach Kriftel auch Anhoereexemplare mitbringen :pfeif: )
Umrechnung erfolgt zum Tageskurs meiner Kreditkartenabrechnung (derzeit 1 € = 0.6798 £) :lol:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 31.03.2007, 07:20
Gar nciht eilig! Wann es dir passt. Kreditkartenkurs plus Freu-Zinsen einverstanden. :bravo: :pfeif: :kuss:
Apropos: kennt ihr Lily Pons?
Das war soetwas wie die Netrebko der 40iger/50iger
Jahre.
Eine frz. (Koloratur-) Sopranistin , Superstar in den USA, die nciht nur an der Met Gilda und Lakmé sag, sondern auch Modemagazine schmückte und Trendsetterin war. Eben das , was man damals unter einer echten French Beauty verstand. :n87:
Ihre Stimme finde ich auf den Aufnahmen total nichtssagend, wenn auch sEHR virtuos.
Ich habe ein Liederbuch von ihr, da sind sehr hübsche Stücke drin, und etlcihe Lieder, die ich sonst nicht singen würde, in höhere Lagen transponiert; Zum Beispiel auch das berühmte "Se tu m'ami".
Sehr praktisch. Und eiige davon sind nun netterweise auf Epos-Cd..... :dafür: :bravo: :pfeif:
Re: Das Klavier ...
Orphenica - 31.03.2007, 17:23
nun möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben...
Erstmal möchte ich Robin zustimmen, die auf Epos Eingangsfrage einging, nämlich, ob GL in der Lage sein müssen, Schüler bei Vorsingen am Klavier begleiten zu können. Hier würde ich auch sagen: nein! das kann man nicht von einem GL verlangen, schon gar nicht in so unverschämter Weise, wie es offensichtlich diese Mutter getan hat.
Was das Thema Klavierbegleitung durch GL im Unterricht angeht: ich empfinde es auch, wie Cantilene, als Glücksfall, dass ich eine GL habe, die außer ihrem GL-Diplom auch ein Klavierlehrer-Diplom hat. Natürlich lässt sie mich auch a cappella singen, um mich nicht nur genau zu hören, sondern auch von der Körpersprache her zu beobachten. Meistens aber begleitet sie, reduziert dabei aber stark auf die wesentlichen Harmonien, eben um nicht in den Noten zu kleben und noch mitzubekommen, was ich gerade mache. Und ich habe nicht den Eindruck, dass ihr meine Fehler entgehen (im Gegenteil :oops: ).
Ich finde also nicht, dass man pauschal sagen kann, dass ein GL, der den Schüler selber am Klavier begleitet, nicht 100%ig mitbekommt, was der Schüler macht. Das hängt ja von der Person ab und ihrer Fähigkeit, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Wenn ein GL das allerdings nicht kann, würde ich natürlich denjenigen vorziehen, der nicht Klavier spielt, dafür aber genial Gesang vermitteln kann.
Was das a cappella Üben angeht: das tue ich ja permanent, wenn ich für mich allein übe. In meinem Überaum habe ich kein Instrument, sondern nur meine Stimmgabel. Z.T. erarbeite ich mir inzwischen auch neue Stücke auf diese Weise (geht natürlich nur bei welchen, die nicht allzu kompliziert sind). Oder ich versuche mir zu Hause am Keyboard die Melodie so gut wie möglich einzuprägen und singe sie dann im Überaum a cappella.
Insofern bin ich natürlich froh, wenn ich dann im Unterricht mal mit Klavierbegleitung singen kann. Hin und wieder habe ich da auch schon Überraschungen erlebt, insofern als ich die Melodie zu Hause a cappella beherrschte, dann aber durch die Klavierbegleitung zunächst irritiert war und "rausflog". Das legt sich dann aber meist schnell...
LG, Orphenica
:hearts:
Re: Das Klavier ...
Anonymous - 31.03.2007, 19:45
Orphenica hat folgendes geschrieben: Ich finde also nicht, dass man pauschal sagen kann, dass ein GL, der den Schüler selber am Klavier begleitet, nicht 100%ig mitbekommt, was der Schüler macht. Das hängt ja von der Person ab und ihrer Fähigkeit, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren.
Hmmm, ich weiss nicht. Daran, dass Deine gut Klavier spielende Lehrerin meist nur harmonisch begleitet, WENN sie sich auf Dich konzentriert, sieht man ja eigentlich schon, dass das eben nicht so einfach ist.
Ich koennte auch Einiges noch vollstaendig begleiten, was nicht zu kompliziert ist (so etwa Niveau d-moll-Fantasie Mozart kriege ich noch hin, wenn ich nur Klavier spiele). Ich vereinfache aber trotzdem, weil ich mich eben lieber auf den Schueler konzentriere statt auf mein Klavierspiel.
Um sich gleichzeitig auf das Klavier UND den Schueler konzentrieren zu koennen, setzt es auf dem Klavier sozusagen schon die Beherrschung im Schlaf voraus. Sprich, man muss vom Niveau her schon so gut sein, dass man auch anspruchsvollere Pianoliteratur sozusagen vom Blatt spielen kann. Nur dann sind die Bewegungsablaeufe naemlich schon so verinnerlicht, dass man sich nicht mehr darauf konzentrieren muss. Und ich behaupte mal, das koennen nur Leute, die sehr gute Pianisten sind und wirklich viele Jahre Ausbildung hinter sich haben. Wo das der Fall ist, ist das ja gut, aber ich glaube nicht, dass es sehr haeufig vorkommt.
Dass man sich auf mehreres gleichzeitig konzentrieren kann, setzt voraus, dass man in diesen mehreren Dingen ungefaehr gleich gut ist. Wo das nicht der Fall ist, konzentriert man sich automatisch staerker auf die schwaechere Disziplin ...
Re: Das Klavier ...
Orphenica - 31.03.2007, 22:09
@Epo
Ja, ich glaube auch, dass es nicht einfach ist, sich auf zwei Dinge gleichzeitig und gleich gut zu konzentrieren. Fakt ist jedoch bei meiner GL, dass ich immer das Gefühl habe, dass sie weiß, was ich gerade tue. Hätte ich das nicht, wäre ich nicht schon so lange bei ihr! Insofern gehe ich mal davon aus, dass sie beides ganz gut koordiniert kriegt und dass sie halt im Zweifelsfall beim Klavierspiel Abstriche macht.
Bei einigen Beiträgen in diesem Thread hatte ich jedoch das Gefühl, dass es als geradezu ideal hingestellt wurde, wenn der GL nicht oder nicht ausreichend gut Klavier spielen kann, weil er sich dann eben 100%ig auf seinen Schüler konzentrieren kann und dieser dann ja durch das a cappella Singen auch sein Gehör viel besser schulen könne. Ich finde es ja vollkommen legitim, wenn ein Lehrer, der selber nicht Klavier spielt, a cappella unterrichtet und bei Bedarf einen Pianisten mit hinzunimmt. Aber man kann eben nicht im Umkehrschluss sagen, dass der Unterricht bei einem Lehrer, der den Schüler selbst am Klavier begleitet, per se schlechter sei, weil der Lehrer sich ja nicht auf den Schüler konzentrieren könne.
LG, Orphenica,
:hearts:
Re: Das Klavier ...
musika - 31.03.2007, 23:10
Man kann sich auf jeden Fall besser auf den Schüler konzentrieren. Es kommt vor, dass ich Hand anlegen muss, Haltung, Atmung kontrolliere und einiges mehr, während der Schüler seine Übungen singt. Dies kann plötzlich sein, je nachdem was der Schüler gerade macht oder nicht macht.
Die Untermalung mit Klavier hört sich zwar schön an, ist aber um zu lernen nicht maßgebend. Bei Kollegen, die begleiten habe ich festgestellt, dass, wenn man aufhört zu spielen mitten im Lied, die Stimme verstummte. Alleine weiter zu singen, war dem Schüler unangenehm.
Naja, der eine so, der andere anders, jeder kommt irgendwie zum Ziel.
LG
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